DE1654513B2 - Verbindung zwischen Ständern und Querbalken eines Gestells - Google Patents
Verbindung zwischen Ständern und Querbalken eines GestellsInfo
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Description
55
Die Erfindung betrifft eine Verbindung zwischen Ständern und Querbalken eines Gestells mit an einem
ersten der zu verbindenden Konstruktionsteile angebrachten in ein Loch des zweiten Konstruktionsteiles
einhängbaren Haken und einer von Hand lösbaren Verriegelung mit einem Verriegelungsorgan an dem
ersten Konstruktionsteil, das mit einem Flügelteil beim Aneinandersetzen der Konstruktionsteile durch ein
Durchtrittsloch im ersten Konstruktionsteil in ein Loch des zweiten Konstruktionsteiles eingreift und während
des Abnehmens des Querbalkens außer Eingriff mit dem Loch gehalten wird, wobei das Verriegelungsorgan bei
zurückgezogenem Zustand in eine neben dem Verriegelungsloch liegende Stellung seitlich verschwenkbar ist,
in der es vor Anheben des Querbalkens gegen Wiedereingriff gesperrt bleibt, und vobei das Verriegelungsorgan
mit Führungen versehen ist, die es beim Abnehmen des Querbalkens selbsttätig in die Ausgangslage
zurückleiten, nach Patent 12 89 271.
Diese Verbindung bietet den Vorteil, daß ein Querbalken zwischen zwei vorher fixierte Ständer
durch eine einzige Bedienungsperson automatisch verriegelbar einsetzbar bzw. von den zwei Ständern
gleichfalls durch eine einzige Bedienungsperson entriegelbar und abnehmbar ist Es wird zugleich ein Loch der
zwei Konstruktionsteile ausschließlich für die Verriegelung durch ein Verriegelungsorgan benötigt
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vereinfachung der Herstellung der Verbindung gemäß Hauptpatent
Es Hegt die Aufgabe vor, die Verbindung gemäß Hauptpatent derart zu vereinfachen, daß an dem ersten
Konstruktionsteil die Haken an diesem Konstruktionsteil in gleichen Abständen ohne zusätzlichen Aufwand
angebracht werden, z. B. an vier, den Lagen aufeinanderfolgender Löcher im zweiten Konstruktionsteil
entsprechenden Stellen. Auch sollen Befestigungsniete und NieMöcher zum Anbringen des Verriegelungsorgans
vermieden werden, so daß seine Befestigung an dem ersten Konstruktionsteil genauso einfach wie seine
Auswechselung im Falle einer Beschädigung ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch gelöst daß das erste zu verbindende
Konstruktionsteil mit den Haken nahe den Hakenenden ein Einhängloch aufweist daß das Verriegelungsorgan
eine Einhängvorrichtung besitzt, mit der es in eines der Einhänglöcher in der schwenkbaren Weise befestigbar
ist, und daß jedes Durchtrittsloch für den Flügelteil nahe dem Fuß eines der Haken angeorc! et ist.
Die Vorteile des Erfindungsgegenstandes bestehen in einer wesentlichen Fertigungsvereinfachung, insbesondere
des ersten Konstruktionsteiles, dessen Haken nicht mehr eingeschweißt oder eingegossen, sondern aus
diesem Konstruktionsteil herausgestanzt werden. Dabei wird ein verbleibendes Loch derart bemessen, daß es als
Einhängloch für die Einhängvorrichtung des Verriegelungsorgans bzw. als Durchtrittsloch für den Flügelteil
des Verriegelungsorgans und aus Ausbuchtung für eine in diese Ausbuchtung versenkbare Handhabe des
Verriegelungsorgans verwendet wird.
Auf diese Weise werden nicht nur Befestigungsniete und Nietlöcher am Verriegelungsorgan vermieden,
sondern wird auch durch das Inverbindungbringen von Teilen des Verriegelungsorgans mit dem ersten bzw. mit
dem ersten und zweiten Konstruktionsteil nach der Verriegelung an der Außenseite des ersten Konstruktionsteiles
eine glatt fluchtende Oberfläche erreicht, durch die die Gefahr eines Schadens an dem
Verriegelungsorgan oder durch dieses verringert wird.
Ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung näher beschrieben. In dieser zeigt
F i g. 1 eine perpektivische Teilansicht einer Gestellkonstruktion
mit der Darstellung von Teilen zweier Ständer und eines Querbalkens,
F i g. 2 eine perpektivische Unteransicht des Verriegelungsorgans in größerem Maßstab,
F i g. 3 eine Ansicht in noch größerem Maßstab, die Teile eines Ständers und eines Querbalkens mit zwei
Haken von innen darstellt und gestrichelt ein Verriegelungsorgan in entriegelter Stellung zeigt, und
Fig.4 und 5 je eine Seitenansicht senkrecht zu
F i g. 3, die das Verriegelungsorgan in verriegelter bzw.
unversiegelter Stellung zeigen.
In dem dargestellten Ausführungsbekipiel umfaßt die
Gestellkonstruktion zwei Arten von Grundbestandteilen, nämlich Ständer 1 und horizontale Querbalken Z
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist,bestehen die Ständer aus
Stahlteilen von rechteckigem Rinnenprovil mit einwärts gekehrten Lippen 3 an den hinteren Kanten ihrer
Flansche 4 und mit zwei senkrechten Reihen von in gleichen Abständen angeordneten Löchern 5 an ihrer
Stirnseite 6. Die Löcher 5 haben die Gestalt senkrecht stehender länglicher Rauten mit abgeschnittenen
oberen und unteren Enden. Die Querbalken 2, die Paare von Ständern 1 zu Rahmen verspannen, können Kastenoder
Rinnenquerschnitt haben. Der dargestellte Balken 2 besteht aus zwei zur Bildung eines Kastenquerschnitts is
ineinandergeschachtelten geflanschten Rinnen. An jedes Ende des Balkens 2 ist eine senkrechte
Winkelprofilkonsole 7 angeschweißt Der Vorderflansch 8 jeder Konsole trägt mehrere - in F i g. 1
beispielsweise vier - Haken 9 zum Verbinden des Balkens 2 mit dem Ständer 1 durch Einhängen in dessen
LöcherS.
Wie aus Fig.3 bis 5 ersichtlich, ist jeder Haken 9
hohlnasenförmig und aus einem Stück mit dem Flansch 8, aus dessen Werkstoff er durch Stanzen und
Verformen hergestellt ist Der Stanzschnitt jedes Hakens 9 läßt ein Einhängloch tO von etwa quadratischer
Form in der Flanschoberfläche 8 ungefähr gegenüber dem unteren Teil des Hakens entstehen.
Außerdem wird ein schmaleres, etwa rechteckiges Durchtrittsloch 11 im Flansch 8 über dem Fußende eines
oder mehrerer Haken, nach Fig. 1 z.B. über jedem zweiten Haken, angebracht
Das Verriegelungsorgan 12 besteht aus einem länglichen Tederstahlstreifen (F i g. 2 bis 5), der nahe
seinem oberen Ende am Flansch 8 der Konsole 7 befestigt wird, und zu seinem anderen Ende hin mit
rückwärts vorspringenden Flügelteilen 13 versehen ist, die in dem Verriegelungsorgan (Fig.4) durch das
Durchtrittsloch 11 im Flansch 8 oberhalb eines Hakens 9
in ein Loch 5 in der Vorderseite 6 des Ständers S ragen, um die gewünschte Verriegelung zu bewirken. Zum
Befestigen des Verriegelungsorgans hat der Streifen eine einfache ausgestanzte Zunge 14, welche die vom
Fußteil des nächsthöheren, dem Einhängloch 10 zugeordneten Hakens 9 abgerückte gerade untere
Lochkante 10a übergreift, um den Flansch 8 zu erfassen. Nach Wunsch kann auch das flache Ende des Streifens
zur Bildung einer solchen Zunge umgebogen werden. Das Winkelstück 15 kann dort, wo es die gerade Kante
10a berührt, anstelle von gerader von konkaver Form sein, um die später erwähnte geringe Schwenkbewegung
zu erleichtern. Nach Wunsch kann statt dessen auch eine gelenkige Nietverbindung verwendet verden.
Unterhalb eines sich verjüngenden Zwischenteiles 16, der, nach Fig.4, leicht zurückgebogen sein kann,
befinden sich die rückwärts gebogenen Flügelteile 13 mit nach innen geneigten Teilen 17 (Fig.2) oder
abgerindeten Teilen und zueinander parallelen Flügeln (18) die durch das Durchtrittsloch 11 im Flansch 8
hindurchragen. Nach Wunsch kann das Material der Flügel 18 zu deren Verstärkung gefalzt sein. Unterhalb
der Flügelteile 13 hat der Federstahlstreifen einen Hals 19, auf den ein Teil mit Flanschen 20 folgt, die entweder
rückwärts und nach innen gerichtet sind, wie dargestellt, oder die in etwa zylindrische Form gebogen sind. Dieser
eine fingerförmige Handhabe bildende Teil kann nach F i β. 4 vor dem Einhängloch 10 unterhalb desjenigen, in
das die Zunge 14 eingreift aufgenommen werden. Nach Wunsch kann das Ende des Streifens auch flach sein, um
die Handhabung zu erleichtern. An der der Zunge 14 benachbarten Endkante sind zwei nach hinten gerichtete
Nocken 21 eingedrückt Wie sich aus F i g. 3 ergibt zentrieren die Nocken 21 den Federstahlstreifen, indem
sie die Seitenkanten des Einhängloches 10 berühren, in das die Zunge 14 eingreift
Der Gebrauch des Verriegelungsorgans 12 geht folgendermaßen vor sich:
Der Querbalken 2 wird an die Ständer 1 angelegt, und die Haken 9 werden in die Löcher 5 in letzterem
eingeführt Hierbei werden die Flügelteile 13 des Verriegelungsorgans 12 durch Berühren der Oberflächen
6 der Ständer 1 zurückgedrückt Die Haken 9 werden dann durch eine kurze Abwärtsbewegung des
Querbalkens 2 fest in die Löcher 5 eingehängt Am Ende dieser Bewegung schnappen die Flügelteile 13 jeder
Vorrichtung federnd in den oberen, vom anliegenden Haken 9 freigelassenen Teil des Loches 5 im Ständer 1
ein (Fig. 4), wobei dieser Haken gegen eine Aufwärtsbewegung
blockiert und der Balken 2 insgesamt gegen die senkrechte Bewegung verriegelt wird, durch die
allein er von den Ständern 1 gelöst werden könnte.
Zur Entriegelung wird jedes Verriegelungsorgan 12, das an seinem freien Ende festgeklemmt ist, nach außen
gebogen und leicht zur Seite geschoben, was gestrichelt in F i g. 3 dargestellt ist, so daß eines seiner Flügelteile
mit dem Flügel 18 auf der Oberfläche 6 des Ständers 1 neben einer Seitenkante 5a des Ständerloches 5 ruht,
wie F i g. 3 und 5 zeigen. Da der benachbarte Haken nicht mehr durch die Flügel 18 blockiert wird, kann der
Querbalken 2 unter Zurückziehung aller Haken 9 nach oben gleiten. Nach Entfernung des Balkens 2 ruht der
Flügel 18 nicht mehr auf der Oberfläche 6 des Ständers 1, so daß das Verriegelungsorgan wegen der Federung
des Streifens in seine ursprüngliche Stellung zurückschnappt. Während dieser Bewegung gleitet der
geneigte Teil 17 des einen Flügelteiles 18 auf der benachbarten Kante Ha des Durchtrittslochs 11, so daß
das Verriegelungsorgan als Ganzes automatisch in seine, in F i g. 1 gezeigte, urspüngliche Mittelstellung
zurückgeschwenkt wird. Das Rückstellen des Verriegelungsorgans könnte statt dessen auch dadurch bewirkt
oder unterstützt werden, daß eine Berührung zwischen einem abgerundeten oder geneigten Teil — wie
beispielsweise 20 - des freien Endes des Verriegelungsorgans mit einer Innenwange des Hakens 9 oder mit
einer Seitenkante des Einhänglochs 10 veranlaßt wird.
Selbstverständlich?können die Verriegelungsorgane 12 an den beiden Enden des Balkens 2 getrennt
entriegelt werden (F i g. 3 und 5) und dann in dieser Stellung verbleiben, bis der Balken entfernt wird. Daher
kann das Entfernen des Balkens 2 in einfacher Weise von einem einzigen Mann vorgenommen werden, wie
auch das Anbringen und automatische Verriegeln. Die Form der Haken 9 unterstützt deren Einführen in die
Löcher und das Herausnehmen aus diesen.
Im allgemeinen sind mehrere Haken in einer senkrechten Reihe vorgesehen, wie aus F i g. 1 ersichtlich,
oder in zwei oder drei solcher Reihen. Indessen können die Verriegelungsorgane 12 auch in Verbindung
mit einzelnen solchen Haken verwendet werden. Die Verriegelungsorgane und die Haken brauchen sich nicht
an einem Flansch oder einer anderen Frontseite eines Konstruktionsteiles zu befinden. Sie können auch an
dessen Ende vorgesehen sein. So können sie beispielsweise zur Befestigung eines Auslegers an einer Säule
verwendet werden. In diesem Fall können zwei entgegengesetzt gerichtete Haken in Verbindung mit
einem Verriegelungsorgan so angeordnet werden, daß sie nach Einführen in die Löcher unter Drehbewegung
des Konstruktionsteiles zum festen Eingriff gebricht
werden. Für manche Verbindungszwecke können die
Verriegelungsorgane 12 und die Haken 9 in umgekehrter Stellung an dem tragenden Konstruktionsteil
vorgesehen werden.
Claims (5)
1. Verbindung zwischen Ständern und Querbalken eines Gestells mit an einem ersten der zu S
verbindenden Konstruktionsteile angebrachten, in ein Loch des zweiten Konstruktionsteiles einhängbaren
Haken und einer von Hand lösbaren Verriegelung mit einem Verriegelungsorgan an dem
ersten Konstruktion teil,, das mit einem Flügelteil
beim Aneinandersetzen der Konstruktionsteile durch ein Durchtrittsloch im ersten Konstruktionsteil
in ein Loch des zweiten Konstruktionsteiles eingreift, und während des Abnehmens des Querbalkens
außer Eingriff mit dem Loch gehalten wird, wobei das Verriegelungsorgan bei zurückgezogenem
Zustand in eine neben dem Verriegeiungstoch liegende Stellung seitlich verschwenkbar ist, in der
es vor Anheben des Querbalkens gegen Wiedereingriff gesperrt bleibt, und wobei das Verriegelungsor- jo
gan mit Führungen versehen ist, die es beim Abnehmen des Querbalkens selbsttätig in die
Ausgangslage zurückleiten, nach Patent 12 89271, dadurch gekennzeichnet, daß das erste zu
verbindende Konstruktionsteil (8) mit den Haken (9) nahe den Hakenenden ein Einhängloch (10) aufweist,
daß das Verriegelungsorgan (12) eine Einhängvorrichtung (14) besitzt, mit der es in eines der
Einhänglöcher (10) in der schwenkbaren Weise befestigbar ist, und daß jedes Durchtrittsloch (U) für
den Flügelteil (13) nahe dem Fuß eines der Haken (9) angeordnet ist
2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einhängloch (10) oder das
Einhängloch (10) und das Durchtrittsloch (11) beim Formen eines aus dem Material des ersten
Konstruktionsteiles herzustellenden Hakens (9) entstanden ist bzw. sind.
3. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein-Fangvorrichtung
als ausgestanzte Zunge (14) ausgebildet ist.
4. Verbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verriegelungsorgan (12) nahe dem vom Flügelteil (13) entfernten Ende Zentriervor-Sprünge
(21) hat, die an den zweiten Kanten des Einhängloches (10) anliegen.
5. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsorgan
(12) an dem von der Einhängvorrichtung (14) entfernten Ende rückwärts gebogene Flansche (20) hat.
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