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DE1242051B - Hochspannungszuendeinrichtung - Google Patents

Hochspannungszuendeinrichtung

Info

Publication number
DE1242051B
DE1242051B DEB75044A DEB0075044A DE1242051B DE 1242051 B DE1242051 B DE 1242051B DE B75044 A DEB75044 A DE B75044A DE B0075044 A DEB0075044 A DE B0075044A DE 1242051 B DE1242051 B DE 1242051B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
capacitor
ignition device
ignition
voltage ignition
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DEB75044A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Joerg Issler
Dipl-Ing Gerhard Soehner
Dietrich Steinberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DEB75044A priority Critical patent/DE1242051B/de
Priority to US425308A priority patent/US3327164A/en
Priority to GB1806/65A priority patent/GB1089666A/en
Publication of DE1242051B publication Critical patent/DE1242051B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P3/00Other installations
    • F02P3/02Other installations having inductive energy storage, e.g. arrangements of induction coils
    • F02P3/04Layout of circuits
    • F02P3/0407Opening or closing the primary coil circuit with electronic switching means
    • F02P3/0435Opening or closing the primary coil circuit with electronic switching means with semiconductor devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Hochspannungszündeinrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Hochspannungszündeinrichtung für gemischverdichtende Brennkraftmaschinen mit einer zur Speicherung der Zündenergie dienenden Zündspule, deren Sekundärkreis wenigstens eine Zündkerze enthält und deren an einer Gleichstromquelle liegender Primärkreis im Zündzeitpunkt durch einen steuerbaren Halbleitergleichrichter unterbrochen wird, dessen Steuerelektrode durch eine von der Drehzahl der Brennkraftmaschine abhängige Steuervorrichtung beeinflußbar ist.
  • Derartige Zündeinrichtungen sind besonders für übliche, vornehmlich Kraftfahrzeuge antreibende Brennkraftmaschinen geeignet und gestatten, daß das periodische Ein- und Ausschalten des relativ hohen, den Primärkreis der Zündspule durchfließenden Stromes kontaktlos vorgenommen werden kann.
  • Bei der Anwendung üblicher pnp- bzw. npn-Transistoren für diesen Zweck zeigt es sich, daß diese durch die dabei auftretenden hohen induktiven Spannungsstöße gefährdet sind und demzufolge durch zusätzliche Schaltmaßnahmen dagegen besonders geschützt werden müssen. Außerdem sind solche Transistoren sehr wärmeabhängig, so daß zusätzlicher Aufwand für ihre Kühlung erforderlich ist.
  • Besser geeignet für diesen Zweck sind pnpn-Transistoren, auch steuerbare Halbleitergleichrichter genannt, da diese sich durch besonders hohe Spannungs- und Wärrnefestigkeit auszeichnen.
  • Es wurde bereits vorgeschlagen, für das Ein- und Ausschalten des Primärkreises der Zündspule Thyristoren, das sind auf Thyratron-Prinzip beruhende pnpn-Transistoren, anzuwenden, wobei sich jedoch Schwierigkeiten in der Hinsicht ergeben, als bei der Umsteuerung in den Sperrzustand die Anode in bezug auf die Kathode negatives Potential erhalten muß und es dazu besonderen Schaltungsaufwandes bedarf.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hochspannungszündeinrichtung der eingangs erwähnten Gattung zu schaffen, die einen steuerbaren Halbleitergleichrichter enthält, der hinsichtlich seiner Wirkungsweise besonders für eine Spulenzündeinrichtung geeignet ist und in einer Schaltungsanordnung betrieben wird, die weitestgehend mit derjenigen der herkömmlichen Spulenzündeinrichtung übereinstimmt.
  • Diese Aufgabe ist dadurch gelöst, daß der steuerbare Halbleitergleichrichter erlindungsgemäß mittels seiner Steuerelektrode sowohl durch einen positiven Steuerstrom in den stromdurchlassenden Zustand als auch durch einen negativen Steuerstrom in den stromsperrenden Zustand schaltbar ist, wobei in einem zu der Steuerelektrode und einer der Hauptelektroden parallelen Kreis ein kapazitiver und/oder induktiver Steuerenergiespeicher und in einem zu der Steuerelektrode und der anderen Hauptelektrode parallelen Kreis eine Schaltstrecke der Steuervorrichtung liegt, mit deren Hilfe im Zündzeitpunkt der positive Steuerstrom ausschaltbar und die Lieferung des durch den bzw. die Steuerenergiespeicher bereitgestellten 01 negativen Steuerstromes auslösbar ist.
  • Der hierbei vorgesehene steuerbare Halbleitergleichrichter, der auch unter der Bezeichnung »gate controlled switch« bekannt ist, bringt den Vorteil mit sich, daß die für seine Umsteuerung erforderlichen Schaltelemente im Kreis der Steuerelektrode liegen und daher nur für relativ geringe Spannungen bzw. Ströme zu bemessen sind.
  • Es ist nach der französischen Patentschrift 1170 981 (2. Zusatzpatentschrift 75 571) bereits eine Kondensatorzündeinrichtung bekannt, die nur dort Anwendung findet, wo besonders hohe Ansprüche an die Zündeinrichtung gestellt werden, wie beispielsweise in Drehkolbenmaschinen, wo die Zündkerze durch Rußansatz stark verschmutzt. Die Zündung erfolgt hierbei in der Weise, daß ein Kondensator aufgeladen und im Zündzeitpunkt durch einen steuerbaren Halbleitergleichrichter über die Primärwicklung eines Zündtransformators entladen wird. Der hierbei verwendete steuerbare Halbleitergleichrichter beruht ebenfalls auf Thyratron-Prinzip und wird daher nicht durch einen negativen Steuerstrom in den Sperrzustand geschaltet, was aber bei einer solchen Zündeinrichtung nach Entladung des Kondensators infolge der Potentialverminderung an der Anode auch gar nicht notwendig ist. Diese Ausführung läßt somit keine Merkmale erkennen, durch die der vorliegende erfinderische Lösungsgedanke nahegelegt wird.
  • Des weiteren ist nach der französischen Patentschrift 1237 802 eine Kondensatorzündeinrichtung bekannt, die ein RC-Glied in dem Steuerkreis des Halbleitergleichrichters hat. Durch dieses RC-Glied wird eine für die Impulsbeeinflussung der Steuerelektrode geeignete Zeitkonstante festgelegt, nicht aber ein negativer Steuerstrom geliefert; denn der hierbei verwendete Halbleitergleichrichter läßt sich nicht durch einen über die Steuerelektrode geführten negativen Steuerstrom in den Sperrzustand schalten. Außerdem gilt für diese Zündeinrichtung dasselbe, was zur vorherigen bekannten Ausführung gesagt wurde.
  • Ferner ist nach der deutschen Auslegeschrift 1000 936 ein Zündverfahren für elektrische gas- bzw. dampfgefüllte Entladungsgefäße bekannt, die ebenfalls durch Wegnahme des Anodenpotentials ausschaltbar sind. Der dort im Gitterkreis liegende Transformator dient daher nicht zur Speicherung der Steuerenergie und Lieferung eines negativen Steuerstromes, sondern dazu, aus dem An- bzw. Abstieg eines Rechteckimpulses eine Spannungsspitze zu erzeugen. Somit wird auch durch diese Ausführung der Lösungsweg vorliegender Erfindung nicht nahe gelegt.
  • Einzelheiten und weitere Merkmale der Erfindung sind an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben und erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine erfindungsgemäße Zündeinrichtung in schematischer Darstellung in einem übersichtsbild, F i g. 2 das elektrische Schaltbild der Zündeinrichtung nach F i g. 1; F i g. 3 bis 7 zeigen fünf weitere abgewandelte Ausführungsbeispiele jeweils in ihrem elektrischen Schaltbild.
  • Die zum Betrieb einer nicht dargestellten Vierzylinder - Viertakt - Brennkraftmaschine bestimmte Spulen-Zündeinrichtung umfaßt einen Zündverteiler 10 mit einem eingebauten, in F i g. 1 nicht erkennbaren Unterbrecher sowie eine Zündspule 11 und eine Schaltvorrichtung 12, vier vom Verteiler 10 zu je einer Zündkerze 13 führende Zündkabel 14 sowie eine zur Stromversorgung der Zündeinrichtung dienende Sammlerbatterie 15 von 12,6 Volt.
  • Mit dem Pluspol der Sammlerbatterie 15 kann durch Schließen eines Zündschalters 16 die Plusleitung 17 der Schaltvorrichtung 12 verbunden werden. Die Schaltvorrichtung 12 enthält ein Siliziumstromtor 20 vom pnpn-Typ, dessen Anode 21 zusammen mit einem etwa 0,5 bis 2 Ohm großen Vorwiderstand 22 mit der Primärwicklung 23 der Zündspule 11 in Reihe geschaltet ist. Die mit der außenliegenden n-Zone des Siliziumkörpers des Stromtores bzw. steuerbaren Halbleitergleichrichters verbundene Kathode 24 ist unmittelbar an Masse angeschlossen. Mit der Steuerelektrode 25 des Stromtores ist eine Halbleiterdiode 26 und ein parallel zu dieser angeordneter Widerstand 27 verbunden. Von diesen beiden Bauteilen führt eine Steuerleitung 28 zum feststehenden Kontakt 29 des im Verteiler 10 untergebrachten Unterbrechers' dessen Unterbrecherhebel 30 bei jeder Umdrehung der Brennkraftmaschine durch einen mit der umlaufenden Verteilerelektrode 31 gekuppelten Nocken 32 je zweimal vom feststehenden Kontakt 29 abgehoben wird. Im Zuge der Leitung 28 zur Plusleitung 17 ist ein Widerstand 34 sowie eine als Energiespeicher dienende Eisendrossel 35 von etwa 0,5 mH vorgesehen. Parallel zur Eisendrossel liegen ein Kondensor 36 und eine Zenerdiode 37.
  • Das Stromtor 20 schaltet ein und führt dann einen über die Primärspule 23 gehenden Magnetisierungsstrom, sobald der Unterbrecherhebel 30 den feststehenden Kontakt 29 berührt, weil dann über die Drossel 35, den Widerstand 34 sowie den Widerstand 27 ein positiver Steuerstrom fließen kann. Der über die Eisendrossel 35 fließende und in seiner Höhe durch den Widerstand 34 begrenzte Magnetisierungsstrom erzeugt in seinem bei 38 angedeuteten Eisenkern ein Magnetfeld, dessen Energie zur Sperrung des Stromtores 20 verwendet wird, sobald der Unterbrecherhebel 30 seinen Gegenkontakt 29 verläßt und dabei den seither fließenden Magnetisierungsstrom erheblich schwächt. Dann entsteht infolge der Induktivität der Drossel 35 eine induktive Spannungsspitze, die zur Folge hat, daß die von Masse abgetrennte Verbindungsleitung 28 sowie der mit ihr verbundene Widerstand 27 und der Gleichrichter 26 an gegen Masse negatives Potential gelangen. Der zur Drossel 35 parallelgeschaltete Kondensator 36 ist so bemessen, daß bei dem im Unterbrechungsaugenblick einsetzenden Umladevorgang eine Schwingung entsteht, deren erste negative Halbwelle das Stromtor 20 in seinen Sperrzustand bringt. Dieser dauert jedoch nur so lange an, wie die negative Halbwelle. Bei dem an' schließend einsetzenden, entgegengesetzten Umladevorgang der elektrischen Energie aus dem Kondensator 36 in die Drossel 35 kehrt das Stromtor 20 selbsttätig in seinen ursprünglichen stromleitenden Zustand zurück.
  • Die Zenerdiode 37 begrenzt die an der Drossel 35 entstehende, infolge des parallelgeschalteten Kondensators 36 durch den Resonanzeffekt erhöhte Steuerspannung auf einen für die Steuerelektrode 25 des Stromtores 20 ungefährlichen Höchstwert. Durch Verwendung eines bei Batteriezündanlagen üblichen U-nterbrecherkondensators 39, der hier zur Anoden-Kathoden-Strecke des Stromtores 20 parallel liegt, kann der zeitliche Verlauf der Zündspannung in bekannter Weise verbessert werden.
  • Auch beim zweiten Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 wird durch Parallelschalten der je einen Energiespeicher bildenden Drossel 35 und des Kondensators 36 eine Resonanzwirkung und demzufolge eine Erhöhung der im Abschaltzeitpunkt des Unterbrecherhebels 30 entstehenden Steuerspannung für das Halbleiterstromtor 20 erzielt. Diese Erhöhung erlaubt es, mit einer verhältnismäßig kleinen Bau-,aröße der Drossel 35 auskommen zu können. Im Ge-3 C Crensatz zu dem vorher beschriebenen Ausführungsbeispiel ist beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 3, bei welchem gleiche oder gleichwirkende Teile mit gleichen Bezugszeichen wie in F i g. 2 versehen sind, der feststehende Unterbrecherkontakt 29 mit der Plusleitung 17 verbunden und die Drossel 35 in einem zur Steuerstrecke des Stromtores 20 parallelen Stromkreis angeordnet. Dies bringt den Vorteil mit sich, daß beim öffnen des Unterbrechers 29, 30 weder der Drossel 35 noch dem in der Zuleitung zur Steuerelektrode des Stromtores liegenden Widerstand 27 von der Plusleitung 17 her Strom zufließen kann und die Drossel im Zündzeitpunkt daher eine hohe induktive Spannungsspitze erzeugt. Im Ausschaltzeitpunkt des Stromtores 20 stellt die Diode 26 sicher, daß die induktive Abschaltspannung der Drossel 35 an der Steuerelektrode voll wirksam wird. Die Höhe der Abschaltspannung wird jedoch hier ebenso wie beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 und 2 durch eine Zenerdiode 37 und eine weitere, mit dieser in Reihe geschaltete Diode 40 begrenzt, wobei die Diode 40 sicherstellt, daß die Zenerdiode 37 nur während der negativen Halbwellen der Steuerspannung stromleitend werden kann.
  • Das dritte Ausführungsbeispiel nach F i g. 4 weist einen besonders einfachen Aufbau auf, weil hier als Energiespeicher zum Abschalten des Stromtores 20 lediglich ein Kondensator 42 in der Verbindungsleitung von der Steuerelektrode 25 des Stromtores zum feststehenden Kontakt 29 des Unterbrechers vorgesehen ist, von welchem ein verhältnismäßig hochohmiger Widerstand 43 zur Plusleitung 17 führt.
  • Wenn der mit Masse verbundene Unterbrecherhebel 30 seinen Gegenkontakt 29 verläßt, wird der Kondensator 42 über den Widerstand 43 aufgeladen, wobei von der Steuerelektrode 25 zur Kathode 24 ein positiver Stromimpuls fließt, der das Stromtor 20 einschaltet. Dieses bleibt dann so lange stromleitend, bis im Schließungszeitpunkt des Unterbrecherhebels 30 die positiv geladene Elektrode des Kondensators 42 mit Masse unmittelbar in Verbindung gelangt, so daß die auf der mit der Steuerelektrode 25 verbundenen Kondensatorelektrode sitzende Ladung über die Steuerelektrode abfließen und dadurch das Stromtor 20 sperren kann. Der besondere Vorteil gegenüber den vorher beschriebenen Ausführungsbeispielen besteht hier darin, daß das Stromtor bei jedem öffnungsvorgang des Unterbrechers stromleitend gemacht und erst bei dem darauffolgenden Schließungsvorgang des Unterbrecherhebels 30 in seinen Sperrzustand gebracht wird.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 5 wirkt der Kondensator 42 wie beim vorher beschriebenen Ausführungsbeispiel. Er ist jedoch zwischen dem Unterbrecherhebel 30 und dem Verbindungspunkt des Widerstandes 26 und der Diode 27 angeordnet. Der feststehende Kontakt 29 liegt an der Plusleitung 17. Vom Unterbrecherhebel 30 zu der mit Masse verbundenen Minusleitung 44 führt ein Widerstand 45. Beim Schließen des Unterbrecherhebels 30 wird der Kondensator 42 aufgeladen. Sein über den Widerstand 26 und die Steuerelektrode 25 fließender Ladestrom bringt das Stromtor 20 in stromleitenden Zustand. In dem den Zündzeitpunkt ergebenden öffnungsaugenblick des Unterbrecherhebels 30 wird der Kondensator 42 über den Widerstand 45 einseitig mit der Kathode des Stromtores verbunden. Der Kondensator 42 kann sich dann über die Steuerelektrode 25 und die Diode 27 entladen, wobei der Entladestrom das Stromtor 20 sperrt.
  • Bei den in den F i g. 4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispielen, welche nur einen einzigen Steuerkondensator 42 enthalten, können Schwierigkeiten beim Einschalten und beim Ausschalten des Stromtotes 20 entstehen, wenn die als Betriebsstromquelle verwendete Batterie eine Spannung von weniger als 6 Volt aufweist. Bei dem in F i g. 6 dargestellten fünften Ausführungsbeispiel ist daher eine Kombination des Steuerkondensators 42 mit einem Parallelschwingkreis vorgesehen, der eine Drossel 35 und einen parallel 'geschalteten Kondensator 36 der in F i g. 2 und 3 angegebenen Art enthält. Die Induktivität der Drossel 35 kann bei der Anordnung nach F i g. 6 kleiner als bei derjenigen nach den F i g. 2 und 3 gewählt werden.
  • Bei dem in F i g. 7 dargestellten Ausführungsbeispiel entspricht die Anordnung des Stromtores 20 des in seinem Steuerkreis angeordneten Widerstandes 27 mit parallelgeschaltetem Gleichrichter 26 sowie der Drossel 35 und des dieser parallelgeschalteten Kondensators 36 dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 3. Abweichend hiervon ist an ' Stelle eines nockenbetätigten Unterbrechers 29, 30 eine kontaktlos arbeitende Schaltvorrichtung vorgesehen, welche zwei Transistoren 50 und 51 enthält. Der Transistor 51 ist zwischen der Minusleitung 17 in Reihe mit dem Emitterwiderstand 52 so angeordnet, daß er in stromleitendem Zustand einen die Drossel 35 durchfließenden Magnetisierungsstrom und einen positiven, das Stromtor 20 in stromleitenden Zustand bringenden Steuerstrom zu führen vermag. Er gelangt in seinen Sperrzustand und löst dabei den Zündvorgang aus, wenn die auf einer umlaufenden, mit strichpunktierten Linien angedeuteten Scheibe 54 angeordneten beiden Dauerinagneten 55 und 56 an einem Halbleiterwiderstand 57 vorbeilaufen, dessen Durchlaßwiderstand sich unter dem Einfluß des mit Pfeilen angedeuteten Magnetfeldes auf einen 10- bis 15mal größeren Wert erhöht, wenn die Magneten die in F ig. 7 dargestellte Zündstellung erreichen. Der Halbleiterwiderstand 57 ist im Basiskreis des mit seinem Emitter unmittelbar an die Plusleitung 17 angeschlossenen Transistors 50 angeordnet und liegt in Reihe mit einem an Masse angeschlossenen Widerstand 58, der so hoch gewählt ist, daß der Transistor 50 so lange gesperrt bleibt, bis die Magneten ihre dargestellte Lage erreichen. In diesem Zeitpunkt wird der Transistor 50 stromleitend und sperrt dabei den Transistor 51, der dann den Magnetisierungsstrom in der Drossel 35 unterbricht und, wie oben zu F i g. 3 erläutert, das Stromtor 20 sperrt.
  • Die Steuerscheibe 54 sowie ihre Magneten 55 und 56 können gegebenenfalls ebenso wie die beiden Schalttransistoren 50 und 51 in einem üblichen Verteilergehäuse 10 untergebracht werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Hochspannungszündeinrichtung für gemischverdichtende Brennkraftmaschinen mit einer zur Speicherung der Zündenergie dienenden Zündspule, deren Sekundärkreis wenigstens eine Zündkerze enthält und deren an einer Gleichstromquelle liegende Primärkreis im Zündkreispunkt durch einen steuerbaren Halbleitergleichrichter unterbrochen wird, dessen Steuerelektrode durch eine von der Drehzahl der Brennkraftmaschine abhängige Steuervorrichtung beeinflußbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der steuerbare Halbleitergleichrichter (20) mittels seiner Steuerelektrode(25) sowohl durch einen positiven Steuerstrom in den stromdurchlassenden Zustand als auch durch einen negativen Steuerstrom in den stromsperrenden Zustand schaltbar ist, wobei in einem zu der Steuerelektrode(25) und einer der Hauptelektroden (Anode 21 bzw. Kathode 24) parallelen Kreis ein kapazitiver und/oder induktiver Steuerenergiespeicher (35, 36, 42) und in einem zu der Steuerelektrode (25) und der anderen Hauptelektrode parallelen'Kreis eine Schaltstrecke (29, 30 oder 51) der Steuervorrichtung liegt, mit deren Hilfe im Zündzeitpunkt der positive Steuerstrom ausschaltbar und die Lieferung des durch den bzw. die Steuerenergiespeicher (35, 36 oder 42) bereitgestellten negativen Steuerstromes auslösbar ist.
  2. 2. Hochspannungszündeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. die Steuerenergiespeicher (35, 36 bzw. 42) über eine aus einem Widerstand (27) und einem den negativen, Steuerstrom durchlassenden Gleichrichter (26) bestehende Parallelschaltung mit der Steuerelektrode (25) des Halbleitergleichrichters (20) verbunden sind. 3. Hochspannungszündeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuerenergiespeicher eine Drosselspule (35) mit magnetisierbarem Kein (38) Verwendung findet, die in einem im Zündzeitpunkt durch die zur Steuervorrichtung gehörende Schaltstrecke (29, 30 bzw. 51) unterbrechbaren Stromkreis liegt. 4. Hochspannungszündeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Drosselspule (35) sowie die Schaltstrecke (29, 30 bzw. 51) enthaltende Stromkreis einen den Magnetisierungsstrom dieser Drosselspule begrenzenden Widerstand (34 bzw. 52) aufweist. 5. Hochspannungszündeinrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der die Drosselspule (35), den Begrenzungswiderstand (34) sowie die Schaltstrecke (29, 30) enthaltende Stromkreis mit einem Anschluß dieser Schaltstrecke an dem einen Pol und mit einem dieser Drosselspule an dem anderen Pol der den Stromkreis speisenden Gleichstromquelle (15) liegt. 6. Hochspannungszündeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Drosselspule (35) ein Kondensator (36) parallel geschaltet ist. 7. Hochspannungszündeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Drosselspule (35) wenigstens eine Diode, vorzugsweise eine Zenerdiode (37), parallel geschaltet ist. 8. Hochspannungszündeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuerenergiespeicher ein Kondensator (42) Verwendung findet, der in einer während des Betriebes zwischen der Steuerelektrode (25) des Halbleitergleichrichters (20) und dem einen Pol der Gleichstromquelle (15) ständig vorhandenen Verbindung liegt, wogegen die Verbindung der Steuerelektrode (25) des Halbleitergleichrichters (20) über diesen Kondensator mit dem anderen Pol der Gleichstromquelle (15) durch die zur Steuervorrichtung gehörende Schaltstrecke (29, 30) herstellbar ist. 9. Hochspannungszündeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator (42) in der während des Betriebes zwischen der Steuerelektrode (25) des Halbleitergleichrichters (20) und dem einen Pol der Gleichstromquelle (15) ständig vorhandenen Verbindung über einen Widerstand (43 bzw, 45) an diesem Pol der Gleichstromquelle (15) angeschlossen ist. 10. Hochspannungszündeinrichtung nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Steuervorrichtung gehörende Schaltstrecke (29, 30) an dem Minuspol der Gleichstromquelle (15) liegt und im Zündzeitpunkt schließbar ist. 11. Hochspannungszündeinrichtung nach den Ansprüchen 3 bzw. 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerelektrode (25) des Halbleitergleichrichters (20) während des Betriebes über den Kondensator (42) sowie über die zusätzlich als Steuerenergiespeicher verwendete, in Serie zu diesem Kondensator geschaltete Drosselspule (35) ständig mit dem Minuspol der Gleichstromquelle (15) Verbindung hat, wobei dieser Drosselspule vorzugsweise der weitere Kondensator (36) parallel geschaltet ist. 12. Hochspannungszündeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuervorrichtung der durch einen Nocken (32) betätigbare Unterbrecherschalter eines Zündverteilers (10) Verwendung findet, zwischen dessen Kontakten (29, 30) die Schaltstrecke verläuft 13. Hochspannungszündeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuervorrichtung wenigstens ein Transistor (51) in Verbindung mit einem magnetisch beeinflußbaren Widerstand (57) Verwendung findet, an dem mindestens ein von der Brennkraftmaschine bewegter Dauermagnet (55 bzw. 56) vorbeiführbar ist, wobei die Schaltstrecke zwischen dem Emitter und dem Kollektor dieses Transistors verläuft. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1000 936; französische Patentschriften Nr. 1170 981 (2. Zusatzpatentschrift Nr. 75 571), 1237 802.
DEB75044A 1964-01-18 1964-01-18 Hochspannungszuendeinrichtung Withdrawn DE1242051B (de)

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