DE1653200B2 - Vorrichtung zum pressen von formteilen aus einem aus zerkleinerten organischen faserstoffen und einem waermehaertenden bindemittel bestehenden, nicht steigfaehigen gemisch - Google Patents
Vorrichtung zum pressen von formteilen aus einem aus zerkleinerten organischen faserstoffen und einem waermehaertenden bindemittel bestehenden, nicht steigfaehigen gemischInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Pressen von Formteilen, deren beim Pressen unten
liegender Rand weiter nach der Seite herausragt,
als der oben liegende Rand, aus einem aus zerkleinerten organischen Faserstoffen und einem wärmehärtenden
Bindemittel bestehenden, nicht steigfähigen Gemisch, mittels von verschiedenen Seiten einzufahrender
Preßstempel, die nach Beendigung des Preß-
Vorgangs über eine Einfüllstellung hinaus in eine Offenstellung ausfahrbar sind.
Vorrichtungen, mit deren Hilfe Preßkörper dieser Art hergestellt werden können, sind bereits bekanntgeworden,
beispielsweise durch die deutsche Ausle-
geschrift Nr. 1056813. Bei Vorrichtungen dieser Art
ergeben sich solange keine Schwierigkeiten, solange der untere Rand des Formteils nur so weit herausragt,
daß zum Herausnehmen des fertigen Formteils die von der Seite einzufahrenden Preßstempel nicht weiter
ausgefahren werden müssen, als dies dem Volumen des einzufüllenden Faserstoff-Bindemittel-Gemischs
entspricht. Wenn jedoch der untere Rand des Formteils soweit herausragt, daß zum Entnehmen des fertigen
Formteils die horizontal eingefahrenen Preßstem-
pel weiter ausgefahren werden müssen, als dem zur Aufnahme der erforderlichen Preßmasse nötigen Volumen
zwischen Kern und Preßstempeln entspricht, so ist die Beschickung der Form mit einem die erforderliche
Menge nicht überschreitenden Quantum der
Preßmasse nicht ohne weiteres gewährleistet. In diesem Falle ist man dazu übergegangen, nach dem Herausnehmen
der Formteile die Preßstempel zur Füllraumbegrenzung um einen gewissen Betrag einzufahren,
wozu zunächst jeweils die Preßzylinder selbst herangezogen wurden. Eine einwandfreie Einstellung
mehrerer von verschiedenen Seiten einzufahrender Preßstempel in der Weise, daß überall der gleiche bzw.
der im Einzelfall erforderliche Abstand zwischen Preßfläche und Kern erzielt wird, ist jedoch durch Regelung
des Öldrucks allein wegen der unterschiedlichen mechanischen Bedingungen, beispielsweise der
Reibungsverhältnisse, praktisch nicht möglich. Daher wurden zunächst an den Oberkanten von Hand Distanzstücke
eingesetzt und das druckerzeugende Me-
dium solange wirken gelassen, bis alle Preßstempel die gewünschte Stellung erreicht hatten, worauf die
Distanzstückc wieder von Hand entfernt werden mußten. Diese Lösung ist jedoch umständlich und
zeitraubend und läßt vor allen Dingen keine Automatisierung des Vorganges zu.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Vorrichtung der eingangs genannten An in der Weise weiierzuentwikkeln,
daß die Preßstempel an den verschiedenen Sei-
(fr
ten jeweils über die Einfüllstellung hinaus ausgefahren und anschließend so eingefahren werden können, daß
sk überall den gleichen bzw. den jeweils erforderlichen
Abstand vom Kern aufweisen und daß sich eine Automatisierung des gesamten Preßvorgangs erreichen
läßt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe in der Weise gelöst, daß auf Abschlußplatten für jeden der in Frage
kommenden Preßstempel außer dem in bekannter Weise ausgeführten und dort angeordneten Preßzylinder
noch mindestens eine weitere Kolben-Zylinder-Anordnung vorgesehen ist, die den Preßstempel
von dei Offenstellung automatisch in eine eindeutig definierte Einfüllstellung bringt.
Auf diese Weise wird erreicht, daß der gesamte Vorgang des Beschickens, Pressens und Herausnehmens
des fertigen Formteils ohne Zeitverlust taktmäßig abläuft und ohne Eingriff menschlicher Arbeitskräfte
voll automatisiert werden kann.
In Ausführung des Erfindungsgedankens kann die Vorrichtung in der Weise ausgebildet sein, daß jeder
der Preßstempel außer mit dem Preßzylinder noch mit mindestens einem an sich bekannten einseitig wirkenden
Rückholzylinder mit Kolben versehen ist, der den Preßstempel in die Offenstellung bringt, und daß weiterhin
dem Preßstempel mindestens ein einseitig wirkender auf der zugehörigen Abschlußplatte dei Presse
montierter Einfahrzylinder mit Kolben zugeordnet ist, dessen Hub so bemessen ist, daß in der Endstellung
seines Kolbens der Preßstempel sich in der Einfüllstellung befindet.
Weitere vorteilhafte Ausbildungen des Gegenstandes von Anspruch 1 ergeben sich aus den Unteransprüchen
3 bis 9.
Im folgenden soll die Vorrichtung gemäß der Erfindung
sowie ihre Arbeitsweise an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert werden. In der Zeichnung
zeigt
Fig. 1 eine graphische Darstellung der aufeinanderfolgenden Bewegungen des Preßstempels,
Fig. 2 eine Ansicht der äußeren Abschlußplatte der Presse in Preßrichtung gesehen, mit den verschiedenen
darauf montierten Zylindern,
Fig. 3 einen Schnitt längs der strichpunktierten Linie A-A in Fig. 2 in Richtung der Pfeile gesehen, in
größerem Maßstab.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung arbeitet in der Weise, daß die Bewegung des Preßstempels 41
in drei Phasen unterteilt ist, die in F i g. 1 als Diagramm schematisch dargestellt sind. Hierbei wird davon ausgegangen,
daß jeweils nach Beendigung eines Preßvorgangs sich der Preßstempel in der durch die gestrichelte
Linie I gekennzeichneten Stellung befindet.
Um das fertige Formteil aus der Form heausnehmen zu können, wird nunmehr der Preßstempel 41
entsprechend dem Pfeil Al so weit ausgefahren, daß
das Formteil ohne Schwierigkeiten, beispielsweise nach oben, aus der Form entnommen werden kann.
Der Prcßstempel befindet sich hierbei in der Offenstellung II. Nachdem das Formteil entfernt ist, wird
der Prcßstempel entsprechend dem Pfeil Bl von seiner
Offenstellung II bis zur Einfüllstellung III eingefahren. In der Einfüllstcllung III ist der Zwischenraum
zwischen der Preßfläche des Preßstempels und dem Kern gerade so bemessen, daß er der einzufüllenden
Menge an zu verpressendem Gemisch entspricht. Sobald der Preßstempel die Einfüllstellung III erreicht
hat, wird das zu verpressende Gemisch in diesen Zwischenraum eingebracht und alsdann der Preßstempel
zur Durchführung des eigentlichen Preßvorganges entsprechend dem Pfeil Cl in die Stellung I gebracht.
Nach Beendigung des Preßvorganges ist ein Bewegungszyklus des Preßstempels beendet und die Vorgänge
wiederholen sich von nun an in der dargestellten Weise:
Al= Ausfahren des Preßstempels;
Al= Ausfahren des Preßstempels;
II = Herausnehmen des Preßkörpers;
ίο BX = Einfahren des Preßstempels bis zur Einfüllstellung;
III = Einfüllen;
Ci. ■■= Preßvorgang;
Ci. ■■= Preßvorgang;
I = Stellung am Ende des Preßvorgangs, usw.
In Fig. 2 ist beispielsweise eine seitliche Abschlußplatte
4 der Presse gezeigt. Für den dieser Abschlußplatte zugeordneten Preßstempei sind auf der Abschlußplatte
der Preßzylinder 1, sowie einander diagonal gegenüberstehend die Rückholzylinder 2,
sowie gleichfalls diagonal einander gegenüberstehend die Einfahrzylinder 3 zum Einfahren des Preßstempels
in die dem Beschickungsvorgang entsprechende Stellung angeordnet. Als Zylinder sind in dem dargestellten
Beispiel einseitig wirkende Zylinder, soge-
a5 nannte Plunger-Zylinder, vorgesehen.
Die Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch die Abschlußplatte 4, den Rückholzylinder 2 und den Einfahrzylinder
3 sowie den entsprechenden Preßstempel. Der Schnitt ist als Vertikalschnitt längs der strichpunktierten
Linie A-A in Fig. 2 geführt und in Fig. 3, in Richtung der Pfeile gesehen, dargestellt. Der Preßzylinder
1 ist also in Fig. 3 nicht sichtbar.
In dem gewählten Beispiel ist unterstellt, daß auf dem waagrechten hin- und herbewegbaren Preßstem-
pel 41 Werkzeuge 42 verschiedener Form auswechselbar aufgesetzt werden können. Der gleichfalls auswechselbar
auf der Grundplatte 45 sitzende Kern 43 entspricht dann in seiner Form jeweils dem Werkzeug
42. Die die obere Gleitfläche des Stempels bildende Platte ist mit 44 bezeichnet.
Die Schnittlinie der Preßfläche des Preßwerkzeuges 42 in der Endstellung bei Beendigung des Preßvorgangs
ist durch die gestrichelte Linie 42' dargestellt. Die Wandstärke des Formteils ist demnach p. Um nun
das Formteil aus der Form entnehmen zu können, muß der Preßstempel 41 so weit ausgefahren werden, daß
die untere Kante k des Formteils, die sich bei Herausnehmen nach oben in der durch den Pfeil angegebenen
Richtung längs der strichpunktierten Linie c bewegt,
an der oberen Kante h des Preßwerkzeugs 42 ohne Schwierigkeiten vorbeigeführt werden kann.
Der Preßstempel 41 muß also bis zu der in voll ausgezogenen Linien dargestellten Offenstellung II ausgefahren
werden. Der hierbei entstehende Zwischen-
raum q zwischen dem Preßwerkzeug 42 und dem Kern 43 ist jedoch größer als der einzufüllenden
Menge des zu verpressenden Gemisches entspricht. Nach dem Herausnehmen des Formteils muß daher
der Preßstempel 41 wieder so weit eingefahren wer-
6ü den, daß gerade die erforderliche Menge an Preßmaterial
in diesen Zwischenraum eingebracht werden kann. Die Schnittlinie der Preßfläche in dieser Stellung
ist mit 42" bezeichnet. Der Abstand zwischen dieser Preßfläche und dem Kern ist alsdann r. Die
verschiedenen Stellungen entsprechen dabei den Stellungen I, II, III, gemäß der Fig. 1 und sind gleichfalls
entsprechend bezeichnet.
Auf der seitlichen Abschlußplatte 4 der Presse ist
gemäß der Darstellung der Fig. 3 der einseitig wirkende Rückholzylinder 2 montiert. Der Zylinder ist
dabei so gerichtet, daß sein Kolben 21 in Richtung des Pfeiles a bewegt werden kann. Der Kolben 21
wirkt auf die Traverse 24 und über diese auf die beiden am Preßstempel 41 mittels des Gewindes 26 befestigten
Zugstangen 22. Die Traverse 24, die jeweils auf dem Bund 23 der Zugstangen aufliegt, ist an diesen
durch die Muttern 25 befestigt. Wird nun der Kolben 21 beispielsweise hydraulisch ausgefahren, so nimmt
er über die Zugstangen 22 den Preßstempel 41 mit. Diese Bewegung ist begrenzt durch die Anschläge 46,
die der äußerst möglichen Endlage des Kolbens 21 entsprechen. Selbstverständlich ist es möglich, diese
Endlage durch geeignete Mittel einstellbar zu machen, beispielsweise mittels Stellschrauben 50, die in der
Platte 4 vorgesehen sind.
Um nun den Stempel von der Offenstellung II in die Einfüllstellung III einfahren zu können, ist der
Einfahrzylinder 3 vorgesehen. Sein Kolben 31 ist durch eine entsprechende Bohrung in der Abschlußplatte
4 durch diese hindurchgeführt und drückt auf ein auf dem Preßstempel 41 vorgesehenes Druckstück
36. Der Einfahrzylinder 3 ist so montiert, daß sein Kolben 31 in Richtung des Pfeiles b bewegt werden
kann, d. h., über das Druckstück 36 so auf den Preßstempel 41 einwirkt, daß dieser bzw. das Preßwerkzeug
42 in die Einfüllstellung III eingefahren wird. Um diesen Hub zu begrenzen, ist an dem Kolben 31
eine Kolbenstange 32 vorgesehen, die durch den Zylinderboden geführt ist und in der der Bewegungsrichtung
b entgegengesetzten Richtung aus dem Zylinder herausragt. An ihrem freien Ende ist diese Kolbenstange
32 mit einem Bund 33 und einem Gewinde 37 versehen. Auf dem Bund 33 können auswechselbare
Begrenzungsstücke 34, 34', 34" aufgesetzt werden, die vorzugsweise die Form einer Glocke bzw. eines
einseitig geschlossenen Hohlzylinders haben, in dessen Abschlußfläche sich ein Loch befindet, derart,
daß die Begrenzungsstücke 34 (34', 34") mittels einer Mutter 35 auswechselbar auf dem Bund 33 befestigt
werden können. Das Begrenzungsstück 34 (34', 34") wird nun so am Ende der Kolbenstange 32 befestigt,
daß seine Öffnung nach dem Boden des Einfahrzylinders 3 weist und sein unterer Rand sich beim Einfahrvorgang
auf den Boden des Einfahrzylinders 3 aufsetz: und so diesen Vorgang begrenzt, derart, daß die
Preofläche des Werkzeugs 42 in die gewünschte Einfüllstellung
III gebracht wird. Die Länge des Einfahrhubes bzw. die Einfüllstellung III des Preßwerkzeuges
42 wird also bestimmt durch die Länge des zylindrischen Teiles des Begrenzungsstückes 34 (34', 34").
Nachdem der Preßstempei 41 mit dem Preßwerkzeug 42 in die Einfüllstellung III gebracht ist, kann
der zwischen der Fläche des Kerns 43 und der Preßfläche 42" befindliche, dem Abstand r entsprechende
Raum mit Preßmaterial beschickt werden. Nach derr Einfüllen des Preßmaterials erfolgt dann, gegebenenfalls
unter gleichzeitiger Erhitzung der Form, der eigentliche Preßvorgang mit Hilfe des Preßzylinders 1
(Fig. 2), wobei der Kolben 21 des Rückholzylinders selbstverständlich über die Zugstangen 22 vom Preßstempel
41 bis in die Endlage mitgenommen wird,
ίο während der Kolben 31 in seiner der Einfüllstellung
III entsprechenden Lage verharrt und der Preßstempel 41 bzw. das Druckstück 36 sich von dem Kolben
31 entfernt.
Die an Hand der Fig. 3 gegebene Beschreibung be zieht sich nur auf die eine Seite der Abschlußplatte 4
bzw. des Preßstempels 41. Wie in Fig. 2 gezeigt ist, sind jeweils diagonal gegenüberliegend zu dem Rückholzylinder
2 bzw. dem Einfahrzylinder 3 nochmals entsprechende Zylinder angeordnet, so daß eine symmetrische
Betätigung des Preßstempels 41 gewährleistet und eine schräge Zug- oder Druckwirkung vermieden
wird.
Es besteht auch die Möglichkeit, an Stelle der einseitig wirkenden Zylinder zweiseitig wirkende Zylinder
vorzusehen, wobei dann der Rückhol- und der Einfahrvorgang möglicherweise durch die gleichen
Zylinder bewirkt werden.
Die Begrenzung des Einfahrvorgangs muß in einem solchen Falle selbstverständlich so vorgenommen
werden, daß die Begrenzungsvorrichlung für die Einfüllstellung nach dem Einfüllen unwirksam gemacht
werden kann, etwa durch Verschwenken eines Begrenzungshebels, damit der gleichzeitig für die Rückholung
dienende Kolben während des Preßvorgangs bis zur Endstellung mitgenommen werden kann.
Hierbei kann, ähnlich wie bei dem oben beschriebenen Beispiel, der Kolben des doppelt wirkenden Zyiinders
mit einer von diesem Kolben hinweg gerichteten, durch den Zylinderdeckel hindurchgehenden,
zusätzlichen Kolbenstange versehen sein, deren freies Ende über eine Traverse und Zugstange mit dem
Preßstempel fest verbunden ist. Die ausschwenkbare oder ausklinkbare Begrenzungsvorrichtung, die vorteilhafterweise
verstellbar ist, kann entweder an der zusätzlichen Kolbenstange oder am Zylinderdeckel
angebracht sein. Sie kann so ausgeführt werden, daß das Verschwenken oder Ausklinken dadurch veranlaßt
wird, daß der Preßzylinder unter Druck kommt, während das Zurückschwenken oder Wiedereinklinken
automatisch beim Rückholvorgang erfolgt. In ähnlicher Weise sind auch für die Hubbegrenzung
beim Ausfahren andere Lösungen möglich als die in dem vorbeschriebenen Beispiel aufgezeigten, etwa
durch Verwendung von Distanzstücken o. ä.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Pressen von Form teilen, deren beim Pressen unten liegender Rand weiter
nach der Seite herausragt als der oben liegende Rand, aus einem aus zerkleinerten organischen
Faserstoffen und einem wärmehärtenden Bindemittel bestehenden, nicht steigfähigen Gemisch,
mittels von verschiedenen Seiten einzufahrender Preßstempel, die nach Beendigung des Preßvorgangs
über eine Einfüllstellung hinaus in eine Offenstellung ausfahrbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß auf Abschlußplatten (4) für jeden der in Frage kommenden PreSstempel (41) außer
dem in bekannter Weise ausgeführten und dort angeordneten Preßzylinder (1) noch mindestens
eine weitere Kolben-Zylinder-Anordnung (3, 31) vorgesehen ist, die den Preßstempel von der Offenstellung
(II) automatisch in eine eindeutig definierte Einfüllstellung (III) bringt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder der Preßstempel (41) außer mit dem Preßzylinder (1) noch mit mindestens
einem an sich bekannten einseitig wirkenden Rückholzylinder (2) mit Kolben (21) versehen ist,
der den Preßstempel in die Offenstellung (II) bringt, und daß weiterhin dem Preßstempel mindestens
ein einseitig wirkender auf der zugehörigen Abschlußplatte (4) der Presse montierter Einfahrzylinder
(3) mit Kolben (31) zugeordnet ist, dessen Hub so bemessen ist, daß in der Endstellung
seines Kolbens der Preßstempel (41) sich in der Einfüllstellung (III) befindet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (21) des Rückholzylinders
(2) über eine Traverse (24) und Zugstangen (22) mit dem Preßstempel (41) verbunden
ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Einfahrzylinder (3) so angeordnet
ist, daß sein Kolben (31) durch eine Bohrung in der Abschlußplatte (4) der Presse hindurch,
zwischen der äußersten Offenstellung (II) und der Einfüllstellung (III) auf dem Preßstempel
(41) bzw. auf einem auf diesem Preßstempel (41) befestigten Zwischenstück (36) aufliegt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (31) des Einfahrzylinders
(3) mit einer durch den Boden des Einfahrzylinders (3) entgegen der Bewegungsrichtung (b)
des Kolbens (31) herausragenden Kolbenstange (32) versehen ist, die an ihrem Ende eine Vorrichtung
(33, 37) zur Aufnahme eines auswechselbaren Hub-Begrenzungsstückes (34, 34', 34") trägt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem Preßzylinder (1)
noch mindestens ein zweiseitig wirkender Zylinder zur Durchführung des Rückholvorganges und des
Einfahrens in die Einfüllstellung vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Kolben des zweiseitig wirkenden
Zylinders eine von diesem Kolben wegweisende zusätzliche Kolbenstange vorgesehen ist,
die einerseits über eine Traverse und Zugstangen andern Preßstempel befestigt ist und andererseits
eine einstellbare Begrenzungsvorrichtung zur Festlegung der Einfüllstellung III trägt, die nach
Beendigung des Einfüllvorgangs ausschwenkbar oder ausklinkbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Rückholweg
des Preßstempels (41) begrenzender, einstellbarer Anschlag (46) vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungsvorrichtung
durch den Druck des Druckmediums im Preßzylinder ausschwenkbar ist und das Einschwenken
automatisch beim Rückholvorgang erfolgen kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967F0051696 DE1653200B2 (de) | 1967-03-02 | 1967-03-02 | Vorrichtung zum pressen von formteilen aus einem aus zerkleinerten organischen faserstoffen und einem waermehaertenden bindemittel bestehenden, nicht steigfaehigen gemisch |
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| DE1967F0051696 DE1653200B2 (de) | 1967-03-02 | 1967-03-02 | Vorrichtung zum pressen von formteilen aus einem aus zerkleinerten organischen faserstoffen und einem waermehaertenden bindemittel bestehenden, nicht steigfaehigen gemisch |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1653200A1 DE1653200A1 (de) | 1971-09-09 |
| DE1653200B2 true DE1653200B2 (de) | 1976-06-10 |
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Family Applications (1)
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| DE1967F0051696 Granted DE1653200B2 (de) | 1967-03-02 | 1967-03-02 | Vorrichtung zum pressen von formteilen aus einem aus zerkleinerten organischen faserstoffen und einem waermehaertenden bindemittel bestehenden, nicht steigfaehigen gemisch |
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1967
- 1967-03-02 DE DE1967F0051696 patent/DE1653200B2/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1653200A1 (de) | 1971-09-09 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |