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DE2810070C2 - Schließvorrichtung für Füllstationen von horizontal wirkenden Strangpressen - Google Patents

Schließvorrichtung für Füllstationen von horizontal wirkenden Strangpressen

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DE2810070C2
DE2810070C2 DE2810070A DE2810070A DE2810070C2 DE 2810070 C2 DE2810070 C2 DE 2810070C2 DE 2810070 A DE2810070 A DE 2810070A DE 2810070 A DE2810070 A DE 2810070A DE 2810070 C2 DE2810070 C2 DE 2810070C2
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Anton 8891 Unterbernbach Heggenstaller
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Anton Heggenstaller GmbH
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    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/30Feeding material to presses
    • B30B15/302Feeding material in particulate or plastic state to moulding presses

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schließvorrichtung für Füllstationen von horizontal wirkenden Strangpressen, bei denen ein vor- und zurückbewegbarer Preßkolben einem Hohlraum zugeführte mit Bindemittel vermischte Kleinteile pflanzlicher Art (Holz, Stroh und dgl.) zur Herstellung von Strangpreßteilert in einen Strangpreßzylinder schieben kann, wobei die Schließvorrichtung aus einem die Austrittsöffnung der Füllstation und die Eintrittsöffnung des Strangpreßzylinders abdeckenden, beweglich geführten und mit einem Hubantrieb versehenen Schließschieber besteht, der vor jedem Pressenhub eine Hin- und Herbewegung bis in die jeweilige Endstellung ausführt.
Vorbekannte Strangpressen, beispielsweise entsprechend der DE-OS 22 53 121, verdichten mittels eines Kaltstrang-Preßzylinders eine Mischung aus Kleinteilen und Bindemittel innerhalb des Zylinders, und drücken das verdichtete Gemisch durch eine Düse in einen horizontalen Aushärtekanal angepaßten Querschnitts, in dem die Aushärtung des Stranges durch Wärmeeinwirkung erfolgt. Das gemischte Strangpreßgut muß dabei aus einem Behälter in gewisser Dosierung in die Kaltstrangpresse bzw. den Preßzylinder nach jedem Preßhub eingefüllt werden. Dieser Füllvorgang erfolgt meistens im freien Fall des Strangpreßgutes,
Bei der Schließvorrichtung der eingangs genannten Art (vgl. GB-PS 7 61 227) bildet der Schließschieber
lu einen Teilbereich der oberen Zylinderwandung, veshalb seine Führung so dimensioniert sein muß, daß der Schließschieber und die Führung den entstehenden Preßdruck aufnehmen können, zumal bei dieser bekannten Ausführung die Funktion des Schließschie-
ij bers mit einer Vorverdichtung des Preßgutes kombiniert ist
In der Praxis hat sich nun gezeigt, daß ein Schließschieber, der bei jedem Füllvorgang über die gesamte Ausdehnung der Eintrittsöffnung des Preßzylinders vor- und dann zurückbewegt wird, ungünstige Wirkungen bezüglich der ausreichenden Befüllung des Zylinders verursacht, denn in den Teilbereichen, die zuerst vom Schließschieber überdeckt werden, kann eine ordentliche Nachfüllung des Strangpreßgutes nicht mehr erfolgen. Man hat beobachtet daß auf diese Weise hergestellte Strangpreßkörper eine ungleichmäßige
Verteilung des Strangpreßgutes über den Querschnitt
aufweist
Eine Verbesserung kann entsprechend der DE-OS
27 14 256 dadurch erzielt werden, daß man zwei gegenläufig arbeitende Schließschieber verwendet, denen je ein Hubantrieb zugeordnet ist Die einander zugekehrten Ränder der Schließschieber sind in der Weise angeschrägt, daß der dem Zylinder zugekehrte Rand in Richtung zum Gegenschieber vorsteht und eine Art Schneidkante bildet Im Schließzustand beider Schließschieber berühren sich diese Kanten und verursachen auf das Strangpreßgut eine Abscherwirkung. Dennoch kann mit einer solchen Anordnung eine gleichmäßige Befüllung des Zylinders und demgemäß gleichmäßige Verteilung des Strangpi eßgutes über den Querschnitt nicht erreicht werden. Es zeigt sich vielmehr, daß die oberen Eckbereiche des gepreßten Stranges weniger verdichtet sind als die übrigen
Bereiche. Überraschenderweise mußte auch festgestellt werden, daß die den Schiebern zugekehrten Oberflächen des gepreßten Stranges in Längsrichtung sich erstreckende kerbenartige Rillen aufweisen, die sich besonders dann nachteilig bemerkbar machen, wenn auf eine gleichmäßige Ausbildung der Strangoberfläche Wert gelegt werden muß.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Strangpresse der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß einerseits eine vollkommen gleichmäßige Beschickung des Strangpreßzylinders mit dem Füllgut ermöglicht und damit eine gleichmäßige Dichte des Stranges über die gesamte Querschnittsfläche erzielt wird und andererseits keine kerbenartige Rillenbildung mehr entstehen kann.
Der Erfindung liegt die Grundidee zugrunde, daß die gestellte Aufgabe allein durch eine besondere Ausbildung der Schließvorrichtung für die Füllstation der Strangpresse gelöst werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Schließschieber eine Durchtrittsöffnung aufweist und der Hub des Hubantriebes mindestens der Länge der Aus- bzw. Eintrittsöffnung zuzüglich der Länge der Durchtrittsöffnung — in Bewegungsrichtung
des Schließschiebers gesehen — entspricht
Die Erfindung nimmt bewußt einen längeren Hub für den Schließschieber gegenüber dem Stand der Technik inkauf, wodurch aber der wesentliche Vorteil erreicht wird, daß die Beschickung des Zylinders gleichmäßig -■ und die Dichte der Kleinteile im gepreßten Strang, bezogen auf die Querschnittsfläche, gleichförmig ist Überraschenderweise wurde auch festgestellt daß durch die erfindungsgemäße Anordnung die Bildung von Rillen oder sonstigen Oberflächenbeschädigungen u, gänzlich vermieden wird.
Diese Vorteile haben ihre Ursache offensichtlich darin, daß die Durchtrittsöffnung des Schließschiebers beim öefüllen des Strangpreßzylinders in beiden Richtungen über die Austritts- und Eintrittsöffnung der ι ί Füllstation bzw. des Strangpreßzylinders hinweggeführt wird. Auf diese Weise wird der Füllvorgang in zwei Phasen unterteilt Die beim ersten Bewegungsvorgang noch unvollständige Füllung, die an der Oberfläche eine schräg abfallende Verteilung erkennen läßt wird bei der :o Rückwärtsbewegung des Schließschiebers und dem zweiten Füllvorgang ausgeglichen. Da beim erfindungsgemäßen Sehließschieber keine Kanten mehr gegeneinander wirken, können somit auch nicht Kleisteile des Füllmaterials festgeklemmt werden, die bei vorbekannten Schließschiebern offensichtlich Ursache dafür gewesen sind, daß sich die kerbenartigen Rillen gebildet haben.
Überraschenderweise wird mit dem Gegenstand der Erfindung eine wesentliche Verbesserung der Homoge- vj nisierung des zu pressenden Gemisches erreicht, was besonders deswegen verblüffend ist weil bei den vorbekannten Schließschieber-Konstruktionen immer wieder beobachtet werden mußte, daß sich die größeren Partikel im oberen Bereich des Preßzylinders ansam- j5 melten und nahezu eine Entmischung stattfand, die mit der Erfindung gänzlich vermieden werden konnte.
Der Schließschieber kann in einer der Fallgeschwindigkeit des Füllgutes angepaßten Geschwindigkeit kontinuierlich voranbewegt werden. Es ist aber auch möglich, einen Sonderantrieb zu verwenden, der die Bewegung des Schließschiebers'verzögert oder kurzfristig stillsetzt sobald die öffnungen deckungsgleich übereinander zu liegen kommen. In der Praxis hat sich aber eine kontinuierliche, in der Geschwindigkeit dosierte Hin- und Herbewegung des Schließschiebers als vollkommen ausreichend und hinsichtlich des Antriebes als vorteilhaft erwiesen.
Im Rahmen eines Ausführungsbeispieles der Erfindung ist vorgesehen, daß die quer zur Bewegungsrichtung des Schließschiebers verlaufenden Randflächen der Durchtrittsöffnung nach innen zurückspringend profiliert, insbesondere im Vertikalschnitt gesehen, pfeilspitzenartig geformt sind. Es hat sich in der Praxis herausgestellt daß eine solche Profilierung, die verschiedene Ausführungsgestaltungen zuläßt noch bessere Wirkungen als ebene oder abgeschrägte Randflächen des Schließschiebers besitzen.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Führungen für den .Schließschieber zu beiden Seiten des Strangpreßzylinders so ausgebildet Sind, daß die Durchtrittsöffnung in beiden Endlagen des Schließschiebers abgedeckt ist
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dann gegeben, wenn die quer zur Bewegungsrichtung des Schließschiebers sich erstreckenden Ränder der Durchtrittsöffnung schräg ausgebildet sind.
Zweckmäßigerweise ist dabei der Winkel « der
schrägen Rinder zur Bewegungsrichtung des Schließschiebers in der Größenordnung von ca, 70° bemessen.
Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Zeichnung, In ihr ist die Erfindung schematisch und beispielsweise dargestellt. Es zeigt
F i g. J einen Querschnitt durch einen Strangpreßzylinder mit Schließschieber und Füllstation in einer Stellung vor Beginn des Füllvorganges,
F i g. 2 einen Querschnitt gemäß F i g. 1 in einer Stellung des Schließschiebers nach Beendigung der ersten Füllphase,
F i g. 3 einen Querschnitt gemäß F i g. 1 und 2 mit einer wieder in die Ausgangslage zurückgekehrten Schieberstellung und
F i g. 4 eine Draufsicht auf den Schließschieber.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 3 ist ganz schematisch eine Füllstation t dargestellt, in deren Hohlraum sich das Strangpreßmaterial 2 befindet Diese Füllstation 1 kann beispielsweise das untere Ende eines trichterförmigen Gehäuses sein, in welches das von der Mischstation vorbereitete Füllmaterial gefördert wird. Beim Ausiühnir.gsbeispiel wird davon ausgegangen, daß ein im Querschnitt quaderförmig«.·» Strang aus mit Bindemitteln vermischten Kleinteilen von Holz, Stroh oder sonstigen pflanzlichen Materialien hergestellt werden soll. Die Erfindung beschränkt sich aber nicht auf dieses Beispiel sondern umfaßt sämtliche Strangpressen für beliebige Materialien, bei denen das Füllgut im freien Fall oder mittels eines Förderers aus einem Behälter in einen Strangpreßzylinder 4 eingefüllt werden muß, bevor der Kolben des Strangpreßzylinders 4 den Verdichtungsvorgang ausführt
Die Füllstation t weist an ihrem unteren Ende eine Austrittsöffnung 3 auf, welcher eine meistens gleich große Eintrittsöffnung 8 im Strangpreßzylinder 4 gegenüberliegt Zwischen beiden öffnungen 3, 8 befindet sich eine Führung zum Bewegen eines Schließschiebers 6, der die Aufgabe hat, die Austrittsöffnung 3 nach unten und die Eintrittsöffnung 8 nach oben abzudecken. In der in Fig. 1 dargestellten Lage wirkt der Schließschieber 6 als ein Teilbereich der Zylindcrwand 4 und muß daher den Preßdruck aufnehmen, der beim Verdichten des Materials entsteht
Der Strangpreßzylinder 4 besitzt einen Hohlraum 14, dessen Querschnitt ungefähr dem Querschnitt des zu bildenden Stranges entspricht An diesen Hohlraum 14 kann sich eine Düse anschließen, die naturgemäß den Querschnitt des Hohlraumes 14 in gewissen Grenzen verändern kann. Der nicht dargestellte Kolben des Strangpreßzylinders 4 weist eine dem Querschnitt des Hohlraumes 14 angepaßte Preßfläche auf. Beim Ausführungsbeispiel ist ferner ein Dorn 5 dargestellt, der ortsfest im Strangpreßzylinder 4 angeordnet ist und auf dem der nicht dargestellte Kolben geführt ist. Diener Dorn 5 führt dazu, im Strang einen durchgehenden Hohlraum gleichen Querschnitts zu erzeugen.
Der Schließschieber 6 weist eine Durchtrittsöffnung 7 auf, deren Breite (Ausdehnung quer zur Bewegungsrichtung) derjenigen der öffnungen 3, 8 ungefähr entsprechen solL Der Hub des Schließschiebers 6 ist so bemessen, daß ('Se Durchtrittsöffnung 7 von der in Fig. 1 dargestellten Lage bis zu der in Fig.2 dargestellten Lage bewegt werden kann. Über den ganzen Bewegungsbereich dieser Durchtrittsöffnung 7 ist der Schließschieber 6 durch Führungen 9, 10 ganzflächig begrenzt Lediglich dann, wenn die Durchtrittsöffnung 7 zw liehen die öffnungen 3, 8 gelangt, kann das in der Füllstation 1 befindliche Strangpreßrna-
terial 2 in den Hohlraum 14 des Strangpreßzylinders 4 abfallen.
In F i g. 2 ist eine Stellung des Schließschiebers 6 am Ende einer einfachen Bewegung von links nach rechts dargestellt. Dabei ist während dieser Bewegung ein Teilbereich des Hohlraumes 14 des Strangpreßzylinders 4 mit dem Strangpreßmaterial 2 ausgefüllt worden. Man erkennt aber deutlich, daß ein Reslhohlraum 15 unausgefüllt geblieben ist Aus diesem Grunde wird der Schließschieber 6 von der in F i g. 2 gezeigten Stellung wieder rückwärts in die Stellung gemäß F i g. 1 und 3 bewegt. Dabei gelangt die Durchtrittsöffnung 7 wieder in vorübergehende Überdeckung zu den öffnungen 3,8. so daß in dieser Phase der Hohlraum 14 nun gänzlich mit dem Strangpreßmaterial 2 ausgefüllt wird. Der Schließschieber 6 führt also eine Hin- und Herbewegung vor jedem Preßhub des Kolbens aus.
Um die Bewegung des Schließschiebers 6 antriebsmä-Sig anzudeuten, ist in FIg · am rechten Ende des Schließschiebers eine Lasche 11 dargestellt, die mit beispielsweise einer Kolbenstange 12 verbunden ist. welche von einem nicht dargestellten Hubmotor, z. B. hydraulischer Zylinder, angetrieben wird.
In der Zeichnung ist außerdem dargestellt, daß die zur Bewegungsrichtung des Schließschiebers 6 quer verlaufenden Randflächen 13 der Durchtrittsöffnung 7 nach innen, also von der öffnung 7 abgekehrt, profiliert sind. Im Ausführungsbeispiel ist diese Profilierung, im Vertikal-Längsschnitt gesehen, pfeilspitzenartig dargestellt. Überraschenderweise gibt eine solche oder eine ähnliche Profilierung einen besseren Effekt hinsichtlich der Bildung einer glatten Außenfläche des Stranges und der gleichmäßigen Befüllung des Zylinders, die sich in einer gleichmäßigen Dichte des Stranges auswirkt. Außerdem wurde beobachtet, daß die im Zylinder während des Füllvorganges sich bildende Stauluft wesentlich besser als bei vorbekannten Schließvorrichtungcn entweichen kann.
Die Durchtrittsöffnung 7 des in Fig. 4 in Draufsicht dargestellten Schließschiebers 6 weist eine andere Form als die Ein- und Austrittsöffnungen 8, 3 auf. Die in Bewegungsrichtung des Schließschiebers 6 gemäß Pfeil 17 voraus- und nachlaufenden Ränder I6der Durchtrittsöffnung 16 sind schräg zur Bewegungsrichtung 17 angeordnet. Der Winkel m beträgt bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ca. 70". worauf die Erfindung allerdings nicht beschränkt ist. Diese Kantenschräge in Verbindung mit dem hin- und hergehenden Hub des Schließschiebers 6 führt zu einer bisher nicht erreichbaren gleichmäßigen Befüllung des Zylinderraumes, ohne daß die Gefahr der Entmischung des Füllmaterials besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichne

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Schließvorrichtung für Föllstationen von horizontal wirkenden Strangpressen, bei denen ein vor- und zurückbewegbarer Preßkolben einem Hohlraum zugeführte mit Bindemittel vermischte Kleinteile pflanzlicher Art (Holz, Stroh und dgl.) zur Herstellung von Strangpreßteilen in einen Strangpreßzylinder schieben kann, wobei die Schließvorrichtung aus einem die Austrittsöffnung der Füllstation und die Eintrittsöffnung des Strangpreßzylin-. ders abdeckenden, beweglich geführten und mit einem Hubantrieb versehenen Schließschieber besteht, der vor jedem Preßhub eine Hin- und Herbewegung bis in die jeweilige Endstellung ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließschieber (6) eine Durchtrittsöffnung (7) aufweist und der Hub des Hubantriebes mindestens der Länge der Aus- bzw. Eintrittsöffnung (3, 8) zuzüglich der Länge der Durchtrittsöffnung (7) — in Bewegungsrichtung des Schließschiebers (6) gesehen —, entspricht
2. Schließvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die quer zur Bewegungsrichtung des Schließschiebers (6) verlaufenden Randflächen (13) der Durchtrittsöffnung (7) nach innen zurückspringend profiliert, insbesondere im Vertikal-Querschnitt gesehen, pfeilspitzenartig geformt sind.
3. Schließvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (9, 10) für den Schließschieb?r (6) zu beiden Seiten des Strangpreßzylinders (4) so ausgebildet sind, daß die Durchtrittsöffnung (7) in beiden Endlagen des Schließschiebers abgedeckt ist
4. Schließvorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die quer zur Bewegungsrichtung des Schließschiebers (6) sich erstreckenden Ränder (16) der Durchtrittsöffnung (7) — in Draufsicht gesehen — schräg ausgebildet sind.
5. Schließvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel (α) der schrägen Ränder (16) zur Bewegungsrichtung des Schließschiebers (6) in der Größenordnung von ca. 70° . bemessen ist
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