DE1652889B - Segmentstirnschleifscheibe - Google Patents
SegmentstirnschleifscheibeInfo
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Description
3 ' 4
durch Auflöten), daß er über den äußeren Umfang dere, über die Scheibe vorstehende Schneidfläche 11
der Scheibe vorsteht. nach hinten bei 12 konisch verbreitert, so daß das
In die Ausfräsungen 3 münden Verbindungska- Ausbrechen der oberhalb des Segmentes stehengenäle
6 ein, die an eine radial innenliegende, ringför- bliebenen Werkstückwand 13 durch das härtere Segmige
Kühlwasserkammer 7 angeschlossen sind. Die 5 ment mit durchgeführt wird. Das Diamantsegment ist
Kühlwasserkammer? ist in einem verdickten Teil der härter als der Stahl der Scheibe, so daß dadurch BeScheibe
1 vorgesehen und nach oben an ihrem radial Schädigungen der Scheibe vermieden werden,
inneren Teil mit einer ringförmigen öffnung 8 verse- Werden die erfindungsgemäßen Segmentsurnhen, durch welche der Kammer 7 durch mindestens schleifscheiben bei Flächenbearbeitungsmaschinen ein Zuleitungsrohr 9 Kühlwasser ständig zugeführt io verwendet, bei denen das Werkstück durch eine wird. Dreipunktauflage so auf dem Maschinentisch festge-
inneren Teil mit einer ringförmigen öffnung 8 verse- Werden die erfindungsgemäßen Segmentsurnhen, durch welche der Kammer 7 durch mindestens schleifscheiben bei Flächenbearbeitungsmaschinen ein Zuleitungsrohr 9 Kühlwasser ständig zugeführt io verwendet, bei denen das Werkstück durch eine wird. Dreipunktauflage so auf dem Maschinentisch festge-
Mit den schmalen, radial vorstehenden Schleifseg- legt werden kann, daß ohne Umstellen oder Neueinmenten
gelingt es, Werkstücke durch Abtrennen des stellen des Werkstückes sämtliche zu bearbeitenden
zu entfernenden Materials in einem Zug auf die er- Flächen durch entsprechende Bearbeitungsscheiben
forderliche Dicke zu bearbeiten. Die Bearbeitungs- 15 bearbeitet werden können, so wird dadurch, daß jede
scheibe nach der Erfindung führt gleichzeitig im Ge- Scheibe nur einmal an dem Werkstück vorbeigeführt
gensatz zu den bekannten Schleifscheiben ein Ab- werden braucht, ein außerordentlich rascher Bearbeitrennen
einer Schicht und ein Flächenschleifen des tungsablauf ermöglicht; de= weiteren wird auf Grand
Werkstückes aus. Durch die konisch auf den Dia- der notwendigen guten Küii'-ung die Lebensdauer der
mantbesatz5 zulaufende ScheibenwLiid 10 wird die 20 Diamantsegmente bekanntlich erheblich verlängert,
oberhalb des Diamantbesatzes stehenbleibende so daß insgesamt eine Flächenbearbeitungsmaschine
Werkstückwand nach oben weggebrochen. für die Durchführung des Bearbeitangsvorganges
In F i g. 4 ist das Segment im Anschluß an die vor- entscheidende Vorteile aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Segmentstirnschleifscheibe mit am Umfang scheibe der eingangs beschriebenen Art so auszugeeines
Trägers vorspringendem Diamantkombe- 5 stalten, daß die zu bearbeitende Fläche in einem
satz zum gleichzeitigen Schneiden und Schleifen Durchgang fertigbearbeitet werden kann, wobei das
von Stein oder Kunststein, dadurch ge- von der zu bearbeitenden Fläche abzunehmende Makennzeichnet,
daß der Schleifbesatz (5) terial nicht vollständig zerspant wird.
und/oder der Träger (10) auf der Scheibenrück- Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, daß der
sehe in bekannter Weise zur Drehachse hin etwa ao Schleifbesatz und/oder der Träger auf der Scheibenkonisch ansteigend ausgebildet ist. rückseite in bekannter Weise zur Drehachse hin e'wa
2. Segmentstirnschleifscheibe mit am Umfang konisch ansteigend ausgebildet iu. Unter »etwa koeines
Trägers vorspringendem Diamantkornbe- nisch ansteigend« ist im Sinne vorliegender Erfinsatz
zum gleichzeitigen Schneiden und Schleifen dung z. B. auch eine leicht konvexe bzw. konkave
von Stein oder Kunststein, dadurch gekennzeich- 15 Ausgestaltung zu verstehen. Nach einer weiteren
net, daß auf der Rückseite des Trägers (10) zwi- Ausführungsform der Erfindung sind auf der Rückcchen
Besatz (5) und Drehachre Vorspriinge bzw. seite des Trägers zwischen Besatz und Drehachse
Hocker au* gegebenenfalls härterem Werkstoff Vorsprünge bzw. Hocker aus gegebenenfalls härt*·-
angeordnei bind. rein Werkstoff angeordnet.
20 Mit den erfindungsgemäßen Segmentstirnschierscheiben,
die am Umfangsrand mit radial vorstehen
den Diamantsegmenten besetzt sind, ist es möglicl·.
das Werkstück nicht nur oberflächlich zu schleifen und zu fräsen, sondern in der erforderlichen Höhe iu
Die Erfindung bezieht sich auf Segmentstirn- 35 schneiden, so daO das Werkstück nur einmal zu,
schleifscheiben mit am Umfang eines Trägers vor- vollständigen Bearbeitung an der Scheibe vorbeigL-
springendem Diamantschleifbesatz zum gleichzeiti- führt werden braucht und Materia! nur in Höhe de:
gen Schneiden und Schleifen von Stein oder Kunst- Schneidflächen der Segmente zerspant werden muß.
stein. An die Diamantsegmente schließen sich nach i;i-
Die bekannten Bearbeitungsscheiben für Flächen- 30 nen zur Drehachse hin und auf der Scheibenrückseite
bearbeitungsmaschinen sind Siliziumkarbidscheiben, vorstehende Auflaufflächen bzw. Abweisstellen in
die in vielen hin- und hergehenden Arbeitsgängen der Scheibe an, so daß der beim Einschneiden der
das Werkstück, beispielsweise eine Treppenstufe, Scheibe in das Werkstück oberhalb der Scheibe ste-
eine Trittplatte, eine Fensterbank od. dgl., in dem er- henbleibende dünne Rand nach oben weggebrochen
forderlichen Maße abschleifen oder abfräsen, wobei 35 wird. Diese Auflaufflächen oder Abweisstellen kön-
das gesamte abzunehmende Material zerspant wer- nen aus einer konisch ansteigenden Segment- oder
den muß. Das dauernde Hin- und Herführen des Scheibenwand oder auch aus einzelnen, auf der
Werkstückes erfordert viel Zeit, und durch das Zer- Scheibe hinter den Diamantsegmenten befestigten er-
spanen des gesamten abzunehmenden Materials er- habenen Stellen (Vorsprüngen bzw. Höckern) beste-
gibt sich ein sehr hoher Schleifscheibenverbrauch. 40 hen. Vorzugsweise sollen diese Auflaufflächen zum
Es sind bereits Bearbeitungsscheiben mit Diamant- Ausbrechen der abgeschnittenen Werkstückschicht
Segmenten vorgeschlagen worden (USA.-Patent- ebenfalls aus härterem Material als die in der Regel
schrift 3 233 369), bei denen an Stelle einer Bearbei- aus Stahl bestehende Fertigbearbeitungsscheibe be-
tungsfläche der Schleifscheibe aus Sand eine solche stehen, so daß sie durch das Ausbrechen dieser
aus Diamantsegmenten bzw. Diamantbesatz vorgese- 45 Werkstückteile nicht angegriffen werden,
hen ist. Auf Grund der Notwendigkeit einer vollkom- Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung
menen Zerspanung des abzunehmenden Materials mit der Zeichnung an Hand von Ausführungsbeispie-
haben derartige Bearbeitungsscheiben jedoch nur len erläutert Es zeigt
eine sehr kurze Lebensdauer und sind im Betrieb F i g. 1 einen axialen Schnitt durch die Hälfte einer
außerordentlich kostspielig. 50 Bearbeitungsscheibe gemäß vorliegender Erfindung,
Bei einem weiteren bekannten Vorschlag für eine F i g. 2 die Scheibe nach F i g. 1 in einer Ansicht
topfförmige Bearbeitungsscheibe mit Diamantbesatz von oben und unten,
(französische Patentschrift 1122731) ist ein koni- Fig.3 einen axialen Schnitt durch den äußeren
scher Trägerring vorgesehen, der an seinem Umfang Teil der Scheibe, der durch die Mitte eines Scheiben-
mit größtem Durchmesser ein Diamantwerkzeug auf- 55 und Diamantsegmentes geführt ist, und
weist. Auch mit einem derartigen Werkzeug ist, wird F i g. 4 in einem axialen Schnitt durch die Scheibe
es als Bearbeitungsscheibe verwendet, eine vollkom- eine abgeänderte Ausführungsform eines Diamant-
mene Zerspanung des abzunehmenden Materials er- Segmentes,
forderlich. Die Bearbeitungsscheibe 1 wird an einer nicht dar-
Des weiteren ist eine Schneidscheibe bekannt 6n gestellten Antriebswelle befestigt. Der äußere Rand
(USA.-Patentschrift 2 894 583), die am äußeren Um- der Scheibe ist nach außen konisch verjüngt und auf
fang ein auswechselbares, ringförmiges Schneideele- der Unterseite im Anschluß an einen ringförmigen
ment bzw. Messer besitzt; letzteres ist so ausgebildet, Kanal 2 mit radial verlaufenden Ausfräsungen 3 verdaß
von einem zu bearbeitenden Werkstück (Sand- sehen. An ihrem äußeren Umfang sind die durch die
wich-Materi al) gewisse Materialstärlcen abgeschnitten 65 radialen Ausfräsungen 3 gebildeten Scheibensegwerden,
wobei die abgeschnittenen Sandwichteile auf mente 4 mit radial nach außen vorstehendem Diadem
Messerrücken abfließen. Eine derartige Schneid- mantbesatz 5 versehen. Dieser Diamantbesatz ist so
scheibe ist für die Bearbeitung, nämlich das Schnei- an jeweiligen Scheibensegmenten4 befestigt (z.B.
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004049429A1 (de) * | 2004-10-08 | 2006-04-20 | Novoceric Transportanlagen Gmbh | Schleifwerkzeug zur Oberflächenbearbeitung von Steinmaterial |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004049429A1 (de) * | 2004-10-08 | 2006-04-20 | Novoceric Transportanlagen Gmbh | Schleifwerkzeug zur Oberflächenbearbeitung von Steinmaterial |
| DE102004049429B4 (de) * | 2004-10-08 | 2008-04-03 | Novoceric Transportanlagen Gmbh | Schleifwerkzeug zur Oberflächenbearbeitung von Steinmaterial |
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