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DE1652504C - Vorrichtung zum Einstellen des axia len Spieles der Werkzeugspindel einer Schlagbohrmaschine - Google Patents

Vorrichtung zum Einstellen des axia len Spieles der Werkzeugspindel einer Schlagbohrmaschine

Info

Publication number
DE1652504C
DE1652504C DE1652504C DE 1652504 C DE1652504 C DE 1652504C DE 1652504 C DE1652504 C DE 1652504C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
handle
axial
tool spindle
elevation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Original Assignee
Mafell Maschinenfabrik Rudolf Me> KG, 7239 Aistaig
Publication date

Links

Description

nicht übersteht, ist die Gefahr eines unbeabsichtigten Umschaltens der Vorrichtung praktisch nicht gegeben. Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist dadurch
45 gekennzeichnet, daß der Handgriff und die Scheibe
des Verstellgliedes einstückig gefertigt sind und der Handgriff von der Scheibe winklig abgebogen ist. Dies besagt selbstverständlich nicht, daß der Hand-Die Erfindung bezieht sich auf die Vorrichtung griff durch Abbiegen hergestellt wird, vielmehr kann zum Einstellen des axialen Spieles der Werkzeugspin- 5° dieses Teil auch gegossen oder gespritzt werden. Der del einer elektrisch angetriebenen Schlagbohrma- Handgriff ist in Weiterbildung der Erfindung in sich schine mit einem Verstellglied, welches eine oder winklig, insbesondere stumpfwinklig. Die Anbrinrnehrere Vertiefung(en) aufweist, der oder denen ein gung ist dabei so getroffen, daß stets einer der beiden oder mehrere auf dem dem Werkzeug abgewandten Winkelschenkel mehr ins Gehäuseinnere ragt als der Ende der Werkzeugspindel abgestütztes bzw. abge- 55 andere, so daß von außen ohne weiteres erkennbar stützte Schaltglied(er) zugeordnet ist bzw. sind. ist, welche der beiden Flanken zum Umschalten je-
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art besitzt weils gedruckt werden muß. Das mit dem Verstelldas Verstellglied eine ringförmige Gestalt. An seinem glied zusammenwirkende Schaltglied, welches vor-Innenumfang ist es mit mehreren Vertiefungen verse- zugsweise als Iluckelscheibe ausgebildet ist, ist bei hen, die jeweils mit einer Kugel zusammenarbeiten. 6o einer Bohrmaschine mit einem, den Axialdruck auf-Die Herstellung dieses Stellringes ist relativ teuer, da nehmenden Lager am inneren Ende der Werkzeugdie Vertiefungen in ihrer Größe und Anordnung spindel vorzugsweise an dem ins Innere weisenden genau aufeinander abgestimmt werden müssen, ins- Ende des Drucklagers angeordnet,
besondere kommt es auf eine sehr genaue Verteilung In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des
am Innenumfang des Ringes sowie auf eine sehr 65 Erfindungsgegeinstandes an Hand einer elektromotogleichmäßige Tiefe der Ausnehmungen an, da sonst risch angetriebenen Schlagbohrmaschine gezeigt, wokein gleichmäßig starkes Anliegen der Kugeln an dem bei in bekannter Weise die Werkzeugspindel von der ringförmigen Druckglied der Werkzeugspihdel zu er- Motorwelle aus untersetzt angetrieben wird.
Fig. 1 zeigt ein derartiges Elektrowerkzeug, teil- Spindel 5 gelegenen Zapfen 14 drehbar ist und die im
weise in Seitenansicht, teilweise im Schnitt gezeich- gezeichneten Beispiel ein Loch 15 besitzt. Dieses
net, Loch is ]jegt in der in Fig. 1 dargestellten Schlag-
Fig. 2 stellt einen Querschnitt nach der Linie A-B bohrlage genau über dem Buckel 12', so daß dieser
der F i g. 1 dar. 5 Buckel bei der Axialbewegung der Spindel in das
In dem, in der Regel aus zwei Schalen 1, 2 beste- Loch eintreten kann.
henden Gehäuse ist der Elektromotor mit seiner das Im gezeichneten Beispiel besitzt die Verstellscheibe Zahnritzel 3 unmittelbar oder mittelbar tragenden einen winklig aufgebogenen Rand 13', der im geWelle 4 gelagert. In dem Gehäuse ist weiter die zeichneten Beispiel als Handhabe zum Verstellen Werkzeugspindel 5 gelagert, deren Zahnrad 6 mit io oder Verdrehen der Scheibe 13 dient. Aus F i g. 2 L,t dem Zahnritzel 3 in Eingriff steht. Auf die besondere, ersichtlich, daß das Gesamtgehäuse 1, 2 mit einer bei einem Kunststoffgehäuse in Betracht kommende seitlichen öffnung 16 versehen ist, welche durch die Lagerhülse 7 für die Werkzeugspindel kommt es hier abgewinkelte Handhabe 13' im wesentlichen vernirht an. schlossen ist. Aus F i g. 2 ist weiter zu entnehmen
Die Schlag- oder Axialbewegung de.· Werkzeug- 15 daß die Handhabe 13' stumpfwinklig gestaltet ist. In
spindel 5 wird in bekannter Weise durch zwei zusam- jeder der in Betracht kommenden Lagen liegt nw
menarbeitende Scheiben erreicht. Auf die Spindel 5 eine Hälfte der Handhabe 13' vorne in der Gehäuse -
ist eine in Drehrichtung durch einen Flachkant mitge- öffnung 16.
nonimene S.chlagscheibe 8 aufgeschoben. Die Soll die Schlagbohrmaschine auf reines Dielfooii-
Scheibe 8 wird mit Hilfe einer sich am Lagerinnen- ao ren umgestellt werden, so hat der Benutzer nur notig.
ring abstützenden Druckschraubenfeder 9 gegen mit dem Finger in der in Fi g. 2 durch einen Pfeil m:i-
einen Bund der Spindel 5 gedrückt, wodurch die gegebenen Richtung auf die vorne liegende Hälfte de 1
Spindel bis zu der durch die Nabe des Zahnrads 6 vor- Handhabe 13' zu drücken, was eine Schwenkung de·
gegebenen Anlage nach vorn geschoben wird. Die Scheibe 13 um den Bolzen 14 zur Folge hat. Das
Schlagscheibe 8 arbeitet mit der weiteren, im Spindel- as Loch 15 wandert dann mit der Scheibe 13 zur Seil·
lagerhals befestigten Scheibe 10 in bekannter Weise bzw. in Fig. 2 nach oben, so daß der Buckel 12' un
zusammen. ten an der vollen Scheibe 13 zur Anlage kommt. Die
Das den Axialdruck der Spindel 5 aufnehmende Abmessungen können so gewählt sein, daß sich die Drucklager 11 steht in Berührung mit der dem inne- Werkzeugspindel 5 in axialer Richtung nicht mehr ren Ende der Spindel 5 zugeordneten, oben in der 30 oder nur wenig bewegen kann. Mit der Spindel 5 Einleitung erwähnten Buckelscheibe 12. Diese kann dann schlaglos gebohrt werden. Die Gehäuse-Scheibe 12 besitzt in ihrer Mitte eine Erhebung oder öffnung 16 ist dann durch die in F i g. 2 obenliegende einen Buckel 12', der in axialer Übereinstimmung mit Hälfte 13' der Handhabe abgedeckt. Durch einfache der Achse der Spindel 5 liegt. Diese Buckelscheibe Rückschwenkung der Verstellscheibe 13 ist die Mamacht die axinlen Verschiebungen der Spindel 5 35 schine wieder auf das Schlagbohren eingestellt. mit· Falls erwünscht, kann das Verstellglied 13, 13' in
Die mit der Buckelscheibe zusammenarbeitende irgendeiner geeigneten Weise festgestellt werden. Ein
Verstellvorrichtung besteht im gezeichneten Beispiel solches, beispielsweise natürlich bewegliches Verstell
aus einer Scheibe 13, die um einen exzentrisch zur glied ist in Fig. 2 durch den Ansatz 17 angegeben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

reichen ist Letzteres ist jedoch Voraussetzung für ein Patentansprüche: gleichmäßiges axiales Drücken. Es kommt noch hinzu, daß der Stellring außen auf die Spindel aufge-
1. Vorrichtung zum Einstellen des axialen Spie- setzt ist und daher einer gut funktioniert nden Verles der Werkzeugspindel einer elektrisch angetrie- 5 drehsicherung bedarf, die ebenfalls relativ kostspielig benen Schlagbohrmaschine mit einem Verstell- ist.
glied, welches eine oder mehrere Vertiefung(en) Bei anderen Vorrichtungen ähnlicher Art wird das
' aufweist, der oder denen ein oder mehrere auf Umschalten vom Bohren zum Schlagbohren mit Hilfe dem dem Werkzeug abgewandten Ende der von Nockenwellen erreicht, was naturgemäß noch Werkzeugspindel abgestütztes bzw. abgestützte io wesentlich höhere Gestehungskosten mit sich bringt. Schaltglied(er) zugeordnet ist bzw. sind, da- Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun durch gekennzeichnet, daß das Verstell- darin, eine Vorrichtung der eingangs genannten Gatglied (13) aus einer die Vertiefung oder ein Loch tung zu schaffen, welche die Einstellung des axialen
(15) aufweisenden Scheibe besteht, die um einen Spiels bzw. die Umschaltung vom reinen Drehbohren exzentrisch abet parallel zur Werkzeugspindel ge- 15 zum Schlagbohren mit besonders geringem Aufwand legenen Zapfen (14) drehbar ist, und daß das ermöglicht. Trotzdem soll diese Vorrichtung selbst-Schaltglied (12) durch eine der Vertiefung ange- verständlich absolut funktionssicher sowie leicht paßte, mit der Spindel in axialer Richtung ver- montier- und reparierbar sein.
schiebbare, insbesondere an deren innerem Ende Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Vorrichtung
zentrisch angeordnete Erhebung (Buckel 12') ge- 2okder genannten Art vorgeschlagen, welche erfindiingsbildet ist. gemäß dadurch gekennzeichnet ist, daß das Verstell-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- glied aus einer die Vertiefung oder ein Loch aufweikennzeichnet, daß das Verstellglied (13) einen senden Scheibe besteht, die um einen exzentrisch Handgriff (13') besitzt, der einer Gehäuseöffnung aber parallel zur Werkzeugspindel gelegenen Zapfen
(16) zugekehrt ist und diese im wesentlichen ver- 25 drehbar ist, und daß das Schaltglied durch eine der schließt. Vertiefung angepaßte, mit der Spindel in axialer
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- Richtung verschiebbare, insbesondere an deren innedurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (13') rem Ende zentrisch angeordnete Erhebung gebildet und die Scheibe des Verstellgliedes (13) einstük- ist. Durch einfaches Verschwenken des Verstellgliekig sind und der Handgriff von der Scheibe wink- 30 des kann die Vertiefung vor die Erhebung gesetzt Hg abgebogen ist. oder aus deren Bereich herausgedreht werden. Im er-
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der steren Falle kann die Erhebung in die Vertiefung einvorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- treten, wodurch der Spindelhub und damit das zeichnet, daß der Handgriff (13') in sich winklig, Schlagbohren möglich wird, während im zweiten insbesondere stumpfwinklig ist. 35 Falle dio Erhebung an ihrer axialen Verschiebung ge-
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der hindert wird und daher die Spindel, abgesehen vo;< vorhergehenden Ansprüche mit einem den Axial- geringen Toleranzen des Systems, axial unverschiebdruck aufnehmenden Lager am inneren Ende der bar ist.
Werkzeugspindel, dadurch gekennzeichnet, daß Das Verstellglied besitzt vorzugsweise einen Hand-
das Schaltglied (12) am inneren Ende des Druck- 4° griff, der einer Gehäuseöffnung zugekehrt ist und lagers (11) angeordnet ist, diese im wesentlichen verschließt. Da er nach außen

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