DE1652504B - Vorrichtung zum Einstellen des axialen Spieles der Wcrkzeugspindel einer Schlagbohrmaschine - Google Patents
Vorrichtung zum Einstellen des axialen Spieles der Wcrkzeugspindel einer SchlagbohrmaschineInfo
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Description
Fig. 1 zeigt ein derartiges Elektrowerkzeug, teilweise
in Seitenansicht, teilweise im Schnitt gezeichnet,
F i g. 2 stellt einen Querschnitt nach der Linie A-B der F i g. 1 dar.
In dem, in der Regel aus zwei Schalen 1, 2 bestehenden
Gehäuse ist der Elektromotor mit seiner das Zahnritzel 3 unmittelbar oder mittelbar tragenden
Welle 4 gelagert, in dem Gehäuse ist weiter die Werkzeugspindel 5 gelagert, deren Zahnrad 6 mit
dem Zahnritzel 3 in Eingriff steht. Auf die besondere, bei einem Kunststoffgehäuse in Betracht kommende
Lagerhülse 7 für die Werkzeugspindel kommt es hier nicht an.
Die Schlag- oder Axialbewegung der Werkzeugspindel 5 wird in bekannter Weise durch zsvei zusammenarbeitende
Scheiben erreicht. Auf die Spindel 5 ist eine in Drehrichtung durch einen Flrohkant mitgenommene
Schlagscheibe 8 aufgeschoben. Die Scheibe 8 wird mit Hilfe einer sich am Lagerinnenring
abstützenden Druckschraubenfeder 9 gegen einen Bund der Spindel 5 gedruckt, wodurch die
Spindel bis zu der durch die Nabe des Zahnrads 6 vorgegebenen Anlage nach vom geschoben wird. Die
Schlagscheibe 8 arbeitet mit der weiteren, im Spindellagerhals befestigten Scheibe 10 in bekannter Weise
zusammen.
Das den Axialdruck der Spindel 5 aufnehmende Drucklager 11 steht in Berührung mit der dem inneren
Ende der Spindel 5 zugeordneten, oben in der Einleitung erwähnten Buckelscheibe 12. Diese
Scheibe 12 besitzt in ihrer Mitte eine Erhebung oder einen Buckel 12', der in axialer Übereinstimmung mit
der Achse der Spindel 5 liegt. Diese Buckelscheibe macht r';c axialen Verschiebungen der Spindel 5
mit.
Die mit der Buckelscheibe zusammenarbeitende Verstellvorrichtung besteht im gezeichneten Beispiel
aus einer Scheibe 13, die um einen exzentrisch zur Spindel 5 gelegenen Zapfen 14 drehbar ist und die im
gezeichneten Beispiel ein Loch 15 besitzt. Dieses Loch 15 liegt in der in Fig. 1 dargestellten Schlagbohrlage
genau über dem Buckel 12', so daß dieser Buckel bei der Axialbewegung der Spindel in das
Loch eintreten kann.
Im gezeichneten Beispiel besitzt die Verstellscheibe einen winklig aufgebogenen Rand 13', der im gezeichneten
Beispiel als Handhabe zum Verstellen
ίο oder Verdrehen der Scheibe 13 dient. Aus F i g. 2 ist
ersichtlich, daß das Gesamtgehäuse 1, 2 mit einer seitlichen Öffnung 16 versehen ist, welche durch die
abgewinkelte Handhabe 13' im wesentlichen verschlossen ist. Aus Fig. 2 ist weiter zu entnehmen,
daß die Handhabe 13' stumpfwinklig gestaltet ist. In jeder der in Betracht kommenden Lagen liegt nur
eine Hälfte der Handhabe 1.'- vorne in der Gehäuseöffnung 16.
Soll die Schlagbohrmaschine auf reines Drehbohrcn umeestellt werden, so hat der Benutzer nur nötig,
mit dem Finger in der in F i g. 2 durch einen Pfeil anceuebenen
Richtung auf die vorne liegende Hälfte der Handhabe 13' zu drücken, was eine Schwenkung der
Scheibe 13 um den Bolzen 14 zur Folge hat. Das Loch 15 wandert dann mit der Scheibe 13 zur Seite
bzw. in Fi «. 2 nach oben, so daß der Buckel 12' unten
an der vollen Scheibe 13 zur Anlage kommt. Die Abmessungen können so gewählt sein, daß sich die
Werkzeugspindel 5 in axialer Richtung nicht mehr
oder nur" wenig bewegen kann. Mit der Spindel 5 kann dann schlaglos gebohrt werden. Die Gehäuseöffnung
16 ist dann durch die in Fig. 2 obenliegende HälfteI3' der Handhabe abgedeckt. Durch einfache
Rückschwenkung der Verstellscheioe 1: ist die Ma-
schine wieder auf das Schlagbohren eingestellt.
Falls erwünscht, kann das Verstellglied 13, 13' in irgendeiner geeigneten Weise festgestellt werden. Ein
solches, beispielsweise natürlich bewegliches Verstellglied ist in F i g. 2 durch den Ansatz 17 angegeben.
Hierzu J Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Einstellen des axialen Spie- setzt ist und daher einer gut funktionierenden Verles
der Werkzeugspindel einer elektrisch angetrie- 5 drehsicherung bedarf, die ebenfalls relativ kostspielig
benen Schlagbohrmaschine mit einem Verstell- ist.
glied, welches eine oder mehrere Vertiefting(en) Bei anderen Vorrichtungen ähnlicher Art wird das
aufweist, der oder denen ein oder mehrere auf Umschalten vom Bohren zum Schlagbohren mit Hilfe
dem dem Werkzeug abgewandten Ende der von Nockenwellen erreicht, was naturgemäß noch
Werkzeugspindel abgestütztes bzw. abgestützte io wesentlich höhere Gestehungskosten mit sich bringt.
Schaltglied(er) zugeordnet ist bzw. sind, da- Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun
durch gekennzeichnet, daß das Verstell- darin, eine Vorrichtung der eingangs genannten Gatglied
(13) aus einer die Vertiefung oder ein Loch tung zu schaffen, welche die Einstellung des axialen
(15) aufweisenden Scheibe besteht, die um einen Spiels bzw. die Umschaltung vom reinen Drehbohren
exzentrisch aber parallel zur Werkzeugspindel ge- 15 zum Schlagbohren mit besonders geringem Aufwand
legenen Zapfen (14) drehbar ist, und daß das ermöglicht. Trotzdem soll diese Vorrichtung selbst-Schaltglied
(J2) durch eine der Vertiefung ange- verständlich absolut funktionssicher sowie leicht
paßte, mit der Spindel in axialer Richtung ver- montier- und reparierbar sein.
schiebbare, insbesondere an deren innerem Ende Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Vorrichtung
zentrisch angeordnete Erhebung (Buckel 12') ge- 20 der genannten Art vorgeschlagen, welche erfindungs-
bildet ist. gemäß dadurch gekennzeichnet ist, daß das Verstell-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- glied aus einer die Vertiefung oder ein Loch aufweikennzeichnct,
daß das Vcrsteilglicd (13) einen senden Scheibe be·, teht. die um einen exzentrisch
Handgriff (13') besitzt, der einer Gehäuseöffnung aber parallel zur Werkzeugspinde! gelegenen Zapfen
(16) zugekehrt ist und diese iin wesentlichen ver- 25 drehbar ist, und daß das Schaltglied durch eine der
schließt. Vertiefung angepaßte, mit der Spindel in axialer
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- Richtung verschiebbare, insbesondere an deren innedurch
gekennzeichnet, daß der Handgriff (13') rem Ende zentrisch angeordnete Erhebung gebildet
und die Scheibe des Verstellgliedes (13) einstük- ist. Durch einfaches Verschwenken des Verstellgliekig
sind und der Handgrilf \on d":r Scheibe wink- 30 des kann die Vertiefung vor die Erhebung gesetzt
lig abgebogen ist. oder aus deren Bereich herausgedreht werden. Tm er-
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der steren Falle kann die Erhebung in die Vertiefung einvorhergchcnden
Ansprüche, dadurch gekenn- treten, wodurch der Spindelhub und damit das zeichnet, daß der Handgriff (13') in sich winklig. Schlagbohren möglich wird, während im zweiten
insbesondere stumpfwinklig ist. 35 Falle die Erhebung an ihrer axialen Verschiebung ge-
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der hindert wird und daher die Spindel, abgesehen von
vorhergehenden Ansprüche mit einem den Axial- geringen Toleranzen des Systems, axial unverschiebdruck
aufnehmenden Lager am inneren Ende der bar ist.
Wcrkzcugspindcl, dadurch gekennzeichnet, daß Das Verstellglied besitzt vorzugsweise einen Hand-
das Schaltglied (12) am inneren Ende des Druck- 4° griff, der einer Gehäuseöffnung zugekehrt ist und
lagcrs (11) angeordnet ist. diese im wesentlichen verschließt. Da er nach außen
nicht übersteht, ist die Gefahr eines unbeabsichtigten Umschaltens der Vorrichtung praktisch nicht gegeben.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist dadurch
45 gekennzeichnet, daß der Handgriff und die Scheibe
des Verstellgliedes einstückig gefertigt sind und der
Handgriff von der Scheibe winklig abgebogen ist. Dies besagt selbstverständlich nicht, daß der Hand-Die
Erfindung bezieht sich auf die Vorrichtung griff durch Abbiegen hergestellt wird, vielmehr kann
zum Einstellen des axialen Spieles der Werkzeugspin- 5° dieses Teil auch gegossen oder gespritzt werden. Der
del einer elektrisch angetriebenen Schlagbolirma- Handgriff ist in Weiterbildung der Erfindung in sich
ichinc mit einem Verstellglied, welches eine oder winklig, insbesondere stumpfwinklig. Die Anbrininehrere
Vertiefung(cn) aufweist, der oder denen ein gung ist dabei so getroffen, daß stets einer der beiden
oder mehrere auf dem dem Werkzeug abgewandten Winkclschenkel mehr ins Gehäuseinnere ragt als der
Ende der Werkzeugspindel abgestütztes bzw. abgc- 55 andere, so daß von außen ohne weiteres erkennbar
-ftützte Schaltglied(er) zugeordnet ist bzw. sind. ist, weiche der beiden Flanken zum Umschalten je-
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art besitzt weils gedrückt werden muß, Das mit dem Verstelltfas
Verstellglied eine ringförmige Gestalt. An seinem glied zusammenwirkende Schaltglied, welches vor-Innenumfang
ist es mit mehreren Vertiefungen verse- zugsweise als Buckelscheibe ausgebildet ist, ist bei
fcen, die jeweils mit einer Kugel zusammenarbeiten. 6° einer Bohrmaschine mit einem, den Axialdruck auft
>ie Herstellung dieses Stcllringes ist relativ teuer, da nehmenden Lager am inneren Ende der Werkzeug-4ie
Vertiefungen in ihrer Größe und Anordnung spindel vorzugsweise an dem ins Innere weisenden
Cnau aufeinander abgestimmt werden müssen. Ins- Ende des Drucklagers angeordnet,
sondere kommt es auf eine sehr genaue Verteilung In der Zeichnung ist ein AusfUhrungsbeispiel des
sondere kommt es auf eine sehr genaue Verteilung In der Zeichnung ist ein AusfUhrungsbeispiel des
•m Innenumfang des Ringes sowie auf eine sehr 6S Erfindungsgegsnstandes an Hand einer elektromoto-
{leichmäßige Tiefe der Ausnehmungen an, da sonst risch angetriebenen Schlagbohrmaschine gezeigt, woein
gleichmäßig starkes Anliegen der Kugeln an dem bei in bekannter Weise die Werkzeugspindel von der
itogformigen Druckglied der Werkzeugspindel zu er- Motorwelle aus untersetzt angetrieben wird,
Family
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