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DE1652504B - Vorrichtung zum Einstellen des axialen Spieles der Wcrkzeugspindel einer Schlagbohrmaschine - Google Patents

Vorrichtung zum Einstellen des axialen Spieles der Wcrkzeugspindel einer Schlagbohrmaschine

Info

Publication number
DE1652504B
DE1652504B DE1652504B DE 1652504 B DE1652504 B DE 1652504B DE 1652504 B DE1652504 B DE 1652504B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
handle
tool
axial
drilling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Original Assignee
Mafell Maschinenfabrik Rudolf Mey Kg, 7239 Aistaig

Links

Description

Fig. 1 zeigt ein derartiges Elektrowerkzeug, teilweise in Seitenansicht, teilweise im Schnitt gezeichnet,
F i g. 2 stellt einen Querschnitt nach der Linie A-B der F i g. 1 dar.
In dem, in der Regel aus zwei Schalen 1, 2 bestehenden Gehäuse ist der Elektromotor mit seiner das Zahnritzel 3 unmittelbar oder mittelbar tragenden Welle 4 gelagert, in dem Gehäuse ist weiter die Werkzeugspindel 5 gelagert, deren Zahnrad 6 mit dem Zahnritzel 3 in Eingriff steht. Auf die besondere, bei einem Kunststoffgehäuse in Betracht kommende Lagerhülse 7 für die Werkzeugspindel kommt es hier nicht an.
Die Schlag- oder Axialbewegung der Werkzeugspindel 5 wird in bekannter Weise durch zsvei zusammenarbeitende Scheiben erreicht. Auf die Spindel 5 ist eine in Drehrichtung durch einen Flrohkant mitgenommene Schlagscheibe 8 aufgeschoben. Die Scheibe 8 wird mit Hilfe einer sich am Lagerinnenring abstützenden Druckschraubenfeder 9 gegen einen Bund der Spindel 5 gedruckt, wodurch die Spindel bis zu der durch die Nabe des Zahnrads 6 vorgegebenen Anlage nach vom geschoben wird. Die Schlagscheibe 8 arbeitet mit der weiteren, im Spindellagerhals befestigten Scheibe 10 in bekannter Weise zusammen.
Das den Axialdruck der Spindel 5 aufnehmende Drucklager 11 steht in Berührung mit der dem inneren Ende der Spindel 5 zugeordneten, oben in der Einleitung erwähnten Buckelscheibe 12. Diese Scheibe 12 besitzt in ihrer Mitte eine Erhebung oder einen Buckel 12', der in axialer Übereinstimmung mit der Achse der Spindel 5 liegt. Diese Buckelscheibe macht r';c axialen Verschiebungen der Spindel 5 mit.
Die mit der Buckelscheibe zusammenarbeitende Verstellvorrichtung besteht im gezeichneten Beispiel aus einer Scheibe 13, die um einen exzentrisch zur Spindel 5 gelegenen Zapfen 14 drehbar ist und die im gezeichneten Beispiel ein Loch 15 besitzt. Dieses Loch 15 liegt in der in Fig. 1 dargestellten Schlagbohrlage genau über dem Buckel 12', so daß dieser Buckel bei der Axialbewegung der Spindel in das Loch eintreten kann.
Im gezeichneten Beispiel besitzt die Verstellscheibe einen winklig aufgebogenen Rand 13', der im gezeichneten Beispiel als Handhabe zum Verstellen
ίο oder Verdrehen der Scheibe 13 dient. Aus F i g. 2 ist ersichtlich, daß das Gesamtgehäuse 1, 2 mit einer seitlichen Öffnung 16 versehen ist, welche durch die abgewinkelte Handhabe 13' im wesentlichen verschlossen ist. Aus Fig. 2 ist weiter zu entnehmen, daß die Handhabe 13' stumpfwinklig gestaltet ist. In jeder der in Betracht kommenden Lagen liegt nur eine Hälfte der Handhabe 1.'- vorne in der Gehäuseöffnung 16.
Soll die Schlagbohrmaschine auf reines Drehbohrcn umeestellt werden, so hat der Benutzer nur nötig, mit dem Finger in der in F i g. 2 durch einen Pfeil anceuebenen Richtung auf die vorne liegende Hälfte der Handhabe 13' zu drücken, was eine Schwenkung der Scheibe 13 um den Bolzen 14 zur Folge hat. Das Loch 15 wandert dann mit der Scheibe 13 zur Seite bzw. in Fi «. 2 nach oben, so daß der Buckel 12' unten an der vollen Scheibe 13 zur Anlage kommt. Die Abmessungen können so gewählt sein, daß sich die Werkzeugspindel 5 in axialer Richtung nicht mehr
oder nur" wenig bewegen kann. Mit der Spindel 5 kann dann schlaglos gebohrt werden. Die Gehäuseöffnung 16 ist dann durch die in Fig. 2 obenliegende HälfteI3' der Handhabe abgedeckt. Durch einfache Rückschwenkung der Verstellscheioe 1: ist die Ma-
schine wieder auf das Schlagbohren eingestellt.
Falls erwünscht, kann das Verstellglied 13, 13' in irgendeiner geeigneten Weise festgestellt werden. Ein solches, beispielsweise natürlich bewegliches Verstellglied ist in F i g. 2 durch den Ansatz 17 angegeben.
Hierzu J Blatt Zeichnungen

Claims (5)

reichen ist. Letzteres ist jedoch Voraussetzung für ein Patentansprüche: gleichmäßiges axiales Drücken, Es kommt noch hinzu, daß der Stellring außen auf die Spindel aufge-
1. Vorrichtung zum Einstellen des axialen Spie- setzt ist und daher einer gut funktionierenden Verles der Werkzeugspindel einer elektrisch angetrie- 5 drehsicherung bedarf, die ebenfalls relativ kostspielig benen Schlagbohrmaschine mit einem Verstell- ist.
glied, welches eine oder mehrere Vertiefting(en) Bei anderen Vorrichtungen ähnlicher Art wird das
aufweist, der oder denen ein oder mehrere auf Umschalten vom Bohren zum Schlagbohren mit Hilfe dem dem Werkzeug abgewandten Ende der von Nockenwellen erreicht, was naturgemäß noch Werkzeugspindel abgestütztes bzw. abgestützte io wesentlich höhere Gestehungskosten mit sich bringt. Schaltglied(er) zugeordnet ist bzw. sind, da- Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun durch gekennzeichnet, daß das Verstell- darin, eine Vorrichtung der eingangs genannten Gatglied (13) aus einer die Vertiefung oder ein Loch tung zu schaffen, welche die Einstellung des axialen
(15) aufweisenden Scheibe besteht, die um einen Spiels bzw. die Umschaltung vom reinen Drehbohren exzentrisch aber parallel zur Werkzeugspindel ge- 15 zum Schlagbohren mit besonders geringem Aufwand legenen Zapfen (14) drehbar ist, und daß das ermöglicht. Trotzdem soll diese Vorrichtung selbst-Schaltglied (J2) durch eine der Vertiefung ange- verständlich absolut funktionssicher sowie leicht paßte, mit der Spindel in axialer Richtung ver- montier- und reparierbar sein.
schiebbare, insbesondere an deren innerem Ende Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Vorrichtung
zentrisch angeordnete Erhebung (Buckel 12') ge- 20 der genannten Art vorgeschlagen, welche erfindungs-
bildet ist. gemäß dadurch gekennzeichnet ist, daß das Verstell-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- glied aus einer die Vertiefung oder ein Loch aufweikennzeichnct, daß das Vcrsteilglicd (13) einen senden Scheibe be·, teht. die um einen exzentrisch Handgriff (13') besitzt, der einer Gehäuseöffnung aber parallel zur Werkzeugspinde! gelegenen Zapfen
(16) zugekehrt ist und diese iin wesentlichen ver- 25 drehbar ist, und daß das Schaltglied durch eine der schließt. Vertiefung angepaßte, mit der Spindel in axialer
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- Richtung verschiebbare, insbesondere an deren innedurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (13') rem Ende zentrisch angeordnete Erhebung gebildet und die Scheibe des Verstellgliedes (13) einstük- ist. Durch einfaches Verschwenken des Verstellgliekig sind und der Handgrilf \on d":r Scheibe wink- 30 des kann die Vertiefung vor die Erhebung gesetzt lig abgebogen ist. oder aus deren Bereich herausgedreht werden. Tm er-
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der steren Falle kann die Erhebung in die Vertiefung einvorhergchcnden Ansprüche, dadurch gekenn- treten, wodurch der Spindelhub und damit das zeichnet, daß der Handgriff (13') in sich winklig. Schlagbohren möglich wird, während im zweiten insbesondere stumpfwinklig ist. 35 Falle die Erhebung an ihrer axialen Verschiebung ge-
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der hindert wird und daher die Spindel, abgesehen von vorhergehenden Ansprüche mit einem den Axial- geringen Toleranzen des Systems, axial unverschiebdruck aufnehmenden Lager am inneren Ende der bar ist.
Wcrkzcugspindcl, dadurch gekennzeichnet, daß Das Verstellglied besitzt vorzugsweise einen Hand-
das Schaltglied (12) am inneren Ende des Druck- 4° griff, der einer Gehäuseöffnung zugekehrt ist und lagcrs (11) angeordnet ist. diese im wesentlichen verschließt. Da er nach außen
nicht übersteht, ist die Gefahr eines unbeabsichtigten Umschaltens der Vorrichtung praktisch nicht gegeben. Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist dadurch
45 gekennzeichnet, daß der Handgriff und die Scheibe
des Verstellgliedes einstückig gefertigt sind und der Handgriff von der Scheibe winklig abgebogen ist. Dies besagt selbstverständlich nicht, daß der Hand-Die Erfindung bezieht sich auf die Vorrichtung griff durch Abbiegen hergestellt wird, vielmehr kann zum Einstellen des axialen Spieles der Werkzeugspin- 5° dieses Teil auch gegossen oder gespritzt werden. Der del einer elektrisch angetriebenen Schlagbolirma- Handgriff ist in Weiterbildung der Erfindung in sich ichinc mit einem Verstellglied, welches eine oder winklig, insbesondere stumpfwinklig. Die Anbrininehrere Vertiefung(cn) aufweist, der oder denen ein gung ist dabei so getroffen, daß stets einer der beiden oder mehrere auf dem dem Werkzeug abgewandten Winkclschenkel mehr ins Gehäuseinnere ragt als der Ende der Werkzeugspindel abgestütztes bzw. abgc- 55 andere, so daß von außen ohne weiteres erkennbar -ftützte Schaltglied(er) zugeordnet ist bzw. sind. ist, weiche der beiden Flanken zum Umschalten je-
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art besitzt weils gedrückt werden muß, Das mit dem Verstelltfas Verstellglied eine ringförmige Gestalt. An seinem glied zusammenwirkende Schaltglied, welches vor-Innenumfang ist es mit mehreren Vertiefungen verse- zugsweise als Buckelscheibe ausgebildet ist, ist bei fcen, die jeweils mit einer Kugel zusammenarbeiten. 6° einer Bohrmaschine mit einem, den Axialdruck auft >ie Herstellung dieses Stcllringes ist relativ teuer, da nehmenden Lager am inneren Ende der Werkzeug-4ie Vertiefungen in ihrer Größe und Anordnung spindel vorzugsweise an dem ins Innere weisenden
Cnau aufeinander abgestimmt werden müssen. Ins- Ende des Drucklagers angeordnet,
sondere kommt es auf eine sehr genaue Verteilung In der Zeichnung ist ein AusfUhrungsbeispiel des
•m Innenumfang des Ringes sowie auf eine sehr 6S Erfindungsgegsnstandes an Hand einer elektromoto-
{leichmäßige Tiefe der Ausnehmungen an, da sonst risch angetriebenen Schlagbohrmaschine gezeigt, woein gleichmäßig starkes Anliegen der Kugeln an dem bei in bekannter Weise die Werkzeugspindel von der itogformigen Druckglied der Werkzeugspindel zu er- Motorwelle aus untersetzt angetrieben wird,

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