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DE1652548B2 - Vielgerustiges Universalwalzwerk, insbesondere Drahtwalzwerk - Google Patents

Vielgerustiges Universalwalzwerk, insbesondere Drahtwalzwerk

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Publication number
DE1652548B2
DE1652548B2 DE19681652548 DE1652548A DE1652548B2 DE 1652548 B2 DE1652548 B2 DE 1652548B2 DE 19681652548 DE19681652548 DE 19681652548 DE 1652548 A DE1652548 A DE 1652548A DE 1652548 B2 DE1652548 B2 DE 1652548B2
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DE
Germany
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caliber
rolling mill
working
calibers
rolls
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19681652548
Other languages
English (en)
Other versions
DE1652548A1 (de
DE1652548C3 (de
Inventor
Friedrich Dr.-Ing. 4000 Duesseldorf Kocks
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1652548A1 publication Critical patent/DE1652548A1/de
Publication of DE1652548B2 publication Critical patent/DE1652548B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1652548C3 publication Critical patent/DE1652548C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B13/00Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories
    • B21B13/08Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories with differently-directed roll axes, e.g. for the so-called "universal" rolling process
    • B21B13/10Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories with differently-directed roll axes, e.g. for the so-called "universal" rolling process all axes being arranged in one plane
    • B21B13/103Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories with differently-directed roll axes, e.g. for the so-called "universal" rolling process all axes being arranged in one plane for rolling bars, rods or wire
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B1/00Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations
    • B21B1/16Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling wire rods, bars, merchant bars, rounds wire or material of like small cross-section
    • B21B1/18Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling wire rods, bars, merchant bars, rounds wire or material of like small cross-section in a continuous process

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)
  • Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein vielgerüstiges Universalwalzwerk, insbesondere Drahtwalzwerk, mit einer Anzahl von die Streckung des Walzguts bewirkenden Arbeitskalibern mit in sämtlichen Arbeitskalibern gleicher Anzahl angetriebener Walzen, die in aufeinanderfolgenden Gerüsten um je den halben Teilungswinkel versetzt angeordnet sind, sowie mit mindestens zwei den Arbeitskalibern nachgeschalteten Maßkalibern, von denen jedes nur einen Bruchteil der von jedem Arbeitskaliber bewirkten Strekkung bewirkt.
Solche Walzwerke sind aus der schweizerischen Patentschrift 355 120 und der französischen Patentschrift 1 467 539 bekannt. Bei ihnen sind die Walzgutbahnen nur in jedem zweiten Kaliber der Glattwirkung der Walzen ausgesetzt. Dadurch kann es bei Unregelmäßigkeiten im Walzprozeß zu Qualitätsminderungen des Fertigproduktes kommen.
Eine gleichmäßigere Einwirkung der Walzen auf den ganzen Umfang des Walzguts wird erreicht, wenn die Walzgerüste nicht genau um den halben, von der Walzenzahl abhängigen Teilungswinkel versetzt angeordnet werden, sondern um etwas mehr oder weniger, als diesem Winkel entspricht. Diese Maßnahme ist bei Rohrreduzierwalzwerken mit drei Walzen je Gerüst bekannt. Der Aufwand für ein solches Walzwerk ist jedoch entweder ungewöhnlich groß, da die Walzen der Gerüste unter verschiedenen Winkeln zur Horizontalen angetrieben werden müssen, oder es ergibt sich bei Vermeidung dieses Aufwandes ein Walzwerk verhältnismäßig geringer Leistungsfähigkeit, wenn nämlich der Antrieb über einfachere Gelenkspindeln erfolgt.
Es wurde durch genauere Beobachtung der Fehler-
quelle gefunden, daß die in einem Kaliber entstande-
· nen Rauhigkeiten, die auf freies Breiten des Walzguts zurückzuführen sind, durch eine große Abnahme in dem nachfolgenden Streckkaliber vollständig eingebenet werden können. Nach dem Durchlauf durch die Arbeitskaliber entstehen dann Qualitätsmängel der genannten Art überwiegend erst in den Maßgerüsten, wo das Walzgut bei unwesentlicher Strekkung in die angestrebte Querschnittsform gebracht wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Quellen für mögliche Qualitätsfehler des Walzguts auf möglichst einfache Weise zu beseitigen. Ausgehend von einem Walzwerk der eingangs bezeichneten Art besteht die Erfindung darin, daß mindestens eines der Maßkaliber eine andere Walzenzahl hat als die vorgeschalteten Kaliber, und daß die Waizensprünge dieses Maßkalibers in an sich bekannter Weise außer Flucht mit denen des ihm vorao geschalteten Kalibers liegen. Es wurde gefunden, daß mit einem in dieser Weise gestalteten Walzwerk Qualitätsmängel am Walzgut, auch bei Unregelmäßigkeiten beim Walzprozeß oder im Ausgangsmaterial, weitgehend vermieden werden. Dabei wird dieses Ergebnis ohne großen technischen Aufwand im Vergleich mit bekannten vielgerüstigen Walzwerken erreicht.
In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist die Walzenzahl in allen Arbeitskalibern gleich drei und jedes Maßkaliber hat eine von einem ganzen Vielfachen von drei verschiedenen Walzenzahl.
Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele. Es zeigen
F i g. 1 a bis 1 c in Draufsicht drei Blockdiagramme von erfindungsgemäß gestalteten Walzwerken,
F i g. 2 bis 4 Seitenansichten von Walzgerüsten, wie sie in erfindungsgemäß gestalteten Walzwerken verwendbar sind, und
F i g. 5 und 6 zwei hintereinandergeschaltete Maßkaliber, wie sie im Walzwerk nach Fig. la verwendet werden.
Die Drahtwalzwerke 1 nach F i g. 1 a bis 1 c haben
je zwölf Kaliber A bis M, die über ein Getriebe 2 von einem Motor 3 mit Vorgelege 4 angetrieben werden.
+5 Die Walzrichtung ist durch einen Pfeil 5 angedeutet.
Im Beispiel nach F i g. 1 a stellen die Kaliber A
bis K Arbeitskaliber dar, die den größten Teil der Streckung des Walzguts bewirken. Dagegen sind die Kaliber L und M Maßkaliber. Von diesen hat das Kaliber eine Walzenzahl, die von der Walzenzahl in den Kalibern A bis L verschieden ist. Außerdem liegen die Walzensprünge im Kaliber M außer Flucht mit denen des Kalibers L.
Im Beispiel nach Fig. Ib stellen die Kaliber A bis / Arbeitskaliber im in Rede stehenden Sinne dar, denen drei Maßkaliber K bis M nachgeschaltet sind.
Die Walzenzahl im Maßkaliber M ist von derjenigen in den Kalibern A bis L verschieden. Außerdem liegen wiederum die Walzensprünge im Kaliber M außer Flucht mit denen des Kalibers L.
Im Beispiel nach F i g. 1 c stellen wie in Fig.lt die Kaliber A bis / Arbeitskaliber dar, an die siel drei Maßkaliber K bis M anschließen. Im Gegensat zu Fig. Ib ist jedoch das mittlere der drei Maß kaliber, also das Kaliber L besonders gestaltet, ha also eine von der Walzenzahl in den Kalibern A bis F verschiedene Walzenzahl. Diese Walzenzahl kam auch von der im Kaliber M verschieden sein. Außer
dem liegen die Walzensprünge im Kaliber L außer Flucht mit denen im Kaliber K.
Es kommt mithin, wie eingangs zum Ausdruck gebracht, darauf an, daß in der Reihe von Maßkalibern, von denen mindestens zwei vorhanden sein müssen, irgendeines die genannte besondere Gestaltung hat, also eine andere Walzenzahl aufweist als die ihm vorgescha'teten Kaliber und mit seinen Walzensprüngen gegen das vorgeschaltete Kaliber versetzt ist. Es wäre also beispielsweise auch möglich, in den Walzwerken nach Fig. Ib und 1 c dem KaliberK diese besondere Gestaltung und Anordnung zu geben.
In F i g. 2 bis 4 ist der Fall angenommen, daß die Arbeitskaliber von Dreiwalzengerüsten gebildet werden, während das im oben angegebenen Sinne besonders gestaltete Maßkaliber zwei Walzen enthält. Fig. 2 und 3 stellen unmittelbar hintereinandergeschaltete Arbeitskaliber dar, beispielsweise die Kaliber E und F in Fig. 1 a bis lc. Fig. 4 ist ein Beispiel für das Kaliber M in F i g. 1 a und 1 b bzw. das Kaliber L in F i g. 1 c.
In den Kalibern der Gerüste nach F i g. 2 und 3 sind je drei Walzen 6 α, 6b, 6 c im Gerüst 7 in Lagern 8 drehbar. Die Walze 6 a mit horizontaler Achse 10 wird direkt über eine Kupplung 9, die beiden anderen Walzen 6 b und 6 c werden über Kegelräder 11, 12 angetrieben. Die Walze 6 a ist mit horizontaler Achse liegt im Gerüst nach F i g. 2 unten und im Gerüst nach F i g. 3 oben.
Das Gerüst nach F i g. 4 ist ein Duogerüst. Seine Walzen 13 α und 13 b sind grundsätzlich so wie in den Dreiwalzengerüsten gelagert angetrieben. Übereinstimmende Getriebeteile haben die gleichen Bezugsziffern wie in F i g. 2 und 3 erhalten. Eine etwa vorhandene Walzenanstellung ist einfachheitshalbei in der Zeichnung nicht wiedergegeben.
F i g. 5 und 6 zeigen das Walzgut in zwei aufeinanderfolgenden Maßkalibern. Dabei weist das Kaüber 14 nach F i g. 6 die mehrfach erwähnte besondere Gestaltung auf. Das Kaliber 14 nach F i g. 6 bildet also ein Beispiel für die Kaliber M in F i g. 1 s und 1 b oder das Kaliber L in F i g. 1 c. Das Kaliber 14 nach F i g. 5 ist dem Kaliber 14 nach F i g. 6 vorgeschaltet zu denken. Es ist deutlich zu erkennen, daß die Walzgutbahnen 15 im Bereich der Walzensprünge im Dreiwalzenkaliber nach F i g. 5 nicht mil den entsprechenden Walzgutbahnen 16 am Zweiwalzengerüst nach F i g. 6 zusammenfallen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentanspriiche:
1. Vielgerüstiges Universalwalzwerk, insbesondere Drahtwalzwerk, mit einer Anzahl von die Streckung des Walzguts bewirkenden Arbeitskalibern mit in sämtlichen Arbeitskalibern gleicher Anzahl angetriebener Walzen, die in aufeinanderfolgenden Gerüsten um je den halber. Teilungswiiikel versetzt angeordnet sind, suwie mit mindestens zwei den Arbeitskalibern nachgeschalteten Maßkalibern, von denen jedes nur einen Bruchteil der von jedem Arbeitskaiiber bewirekten Streckung bewirkt, dadurch gekennzeichn.et, daß mindestens eines der Maßkaliber (M in F i g. 1 a und Ib; L, in F i g. 1 c) eine andere Walzenzahl hat als die vorgeschalteten Kaliber (A bis L in Fig. la und Ib; A bis K in Fig. Ic), und daß die Walzensprünge dieses Maßkalibers in an sich bekannter Weise außer Flucht mit denen des ihm vorgeschalteten Kalibers (L in Fig. la und Ib; K in Fig. Ic) liegen.
2. Walzwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzenzahl in allen \τ-beitskalibern gleich drei ist und daß jedes Maßkaliber eine von einem ganzen Vielfachen von drei verschiedene Walzenzahl hat.
DE19681652548 1968-02-28 1968-02-28 Vielgeriistiges Universalwalzwerk, insbesondere Drahtwalzwerk Expired DE1652548C3 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK0064869 1968-02-28

Publications (3)

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DE1652548A1 DE1652548A1 (de) 1973-05-24
DE1652548B2 true DE1652548B2 (de) 1973-11-08
DE1652548C3 DE1652548C3 (de) 1974-06-12

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AU643143B2 (en) * 1991-06-21 1993-11-04 Sumitomo Heavy Industries Ltd. A method of and an apparatus for producing wire
US6546777B2 (en) * 2000-09-08 2003-04-15 Morgan Construction Company Method and apparatus for reducing and sizing hot rolled ferrous products

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DE1652548A1 (de) 1973-05-24
DE1652548C3 (de) 1974-06-12

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