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DE1652065C - Scheuer und Poliermaschine mit pla netarisch umlaufenden Trommeln - Google Patents

Scheuer und Poliermaschine mit pla netarisch umlaufenden Trommeln

Info

Publication number
DE1652065C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drums
scrubbing
frame
drum
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst 7321 Reichenbach Heiberger
Original Assignee
Fa Carl Kurt Walther, 5600 Wuppertal
Publication date

Links

Description

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Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum schleifenden Scheuern oder Polieren von Werkstücken In mit stirnseitigem Verschlußdeokel versehenen und drehend angetriebenen Trommeln, die unter planetarischer Umlaufbewegung aohsparallel mittels zweier Lagerstellen an zwei parallelen, rotierend angetriebenen Scheiben gelagert sind, die von einem Rahmen eines ortsfesten Gestells getragen sind.
Bei bekannton Maschinen dieser Art werden die Werkstücke zusammen mit dem Schleif- bzw, Poliermittel in eine um eine horizontale Achse rotierende Trommel eingebracht; im Betrieb ergibt das Zusammenwirken von Reib· und Schwerkraft sine bestimmte Relativbewegung des Inhalts.
Man hat diese Relativbewegung des Trommelin· iß halts dadurch zu verbessern versucht, daß man an zwei in senkrechten Ebenen rotierenden Scheiben mehrere Trommeln montierte, deren Achsen parallel zueinander angeordnet sind und entgegengesetzt zum Scheibenumlauf rotieren. Diese einander entgegen- ao gesetzte Drehrichtung von Rotorscheibe und Trommeln bewirkt, daß sich die auf den Trommelinhalt infolge der beiden Drehbewegungen ausgeübten Fliehkräfte je nach Konstellation addieren bzw. subtrahieren. Variationen in der Ausführung solcher as Scheuermaschinen bestehen darin, die Trommeln entweder nur an einem Ende oder an ihren beiden Enden zu lagern. Bei nur einseitig gelagerten Trommeln ergeben sich Schwierigkeiten, da vor allem bei größeren Maschinen infolge der auftretenden Fliehkräfte ein Moment beträchtlicher Größe auf die Trommellagerung einwirkt; dadurch wirkt sich die an sich erwünschte Fliehkraftkomponente in konstruktiver Hinsicht einengend bzw. einschränkend auf die Bauweise und vor allem auf die Größen dieser Maschi- nen aus.
Bei den bekannten, beidseitig gelagerten Trommeln entfällt zwar dieses Problem, doch muß man dafür andere Nachteile in Kauf nehmen; so muß z. B. jede Trommel zum Füllen bzw. Leeren aus ihtct I....iy v rung herausgenommen wer^··« v~ i:c .?:rnseitig anji.! ^!.!Vf ' T?.ini"-it:i,l·..ί : otiiien zu können, wie es auch bei Scheuermaschinen mit vertikalen Drehachsen der Fall ist.
Bei einer anderen vorbekannten Scheuermaschine mit horizontalen Rotor- bzw. Trommelachsen sind die Trommeln beidseitig an bzw. in zwei Rotorscheiben gelagert. Zum Beschicken bzw. Entleeren der Trommeln befinden sich in ihrem Mantel eine mit einem Deckel fest verschließbare öffnung. Da aber das Scheuergut in besonderem Maße gerade die Mantelflächen belastet, müssen diese Deckel sehr stabil ausgebildet und sicher mit der Trommelwand verbunden sein. Das Offnen und Schließen der Trommeln ist bei dieser Ausführung verhältnismäßig um- ständlich und zeitraubend. Ein weiterer Nachteil der bekannten Scheuermaschine besteht darin, daß die Deckel der Trommeln nicht fugenlos verschließbar sind, so daß Kleintcile sich in den Spalten bzw. Ritzen einklemmen und verbiegen können, und daß die übliche Trommelspülung nur bei Stillstand der Maschine und bei geöffnetem Deckel von Hand durchgeführt werden kann.
Diese Nachteile für das Füllen und Entleeren der Trommeln sind hinsichtlich einer rationellen Arbeitsweise nicht vertretbar, da sie zeitaufwendig sind und die Wirtschaftlichkeit einer solchen Maschine wesentlich von ihren Stillstandszeiten abhängt. Diese werden wiederum durch die Zeitspanne für dna Füllen und Entleeren der Trommeln mitbestimmt.
Es ergab sich daher die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, die Wirtschaftlichkeit der beschriebenen Scheuermaschine zu erhöhen und zu einem schnelleren Füllen und Entleeren der Trommeln zu gelangen. Dabei war zu berücksichtigen, daß die erheblichen Fliehkraftmomente ein Lagern der Trommeln nur an einem Ende ausschließen, andererseits ein Herausnehmen der Trommeln bei beidseitlger Lagerung mit großem Zeitaufwand verbunden ist.
Die Lösung der gestellten Aufgabe liegt darin, daß erfindungsgemUß die nahe dem Verschlußdeckel jeder Trommel In der Scheibe vorgesehene Lagerstelle am Mantel der Trommel angeordnet ist und der Rahmen gegenüber dem Gestell in bekannter Weise um eine rechtwinklig zur Scheibenumlaufachse verlaufenden Achse kippbar ist.
Durch diese Ausgestaltung wird errreicht, daß die Trommeln mit ihren öffnungen zum Füllen nach oben und zum Entleeren nach unten geschwenkt werden können und ein einfacher, zeitsparender Schüttvorgang dafür anwendbar ist.
Gleichzeitig wird eine kardanische Aufhängung der Scheuer- und Poliertrommeln erreicht, wodurch die Bewegung der Werkstücke innerhalb der Trommeln während des Betriebes, bei welchem sich einerseits die Trommeln und die Rotorscheibe drehen und andererseits sich der Rahmen um seine Achse drehen bzw. hin und her schwingen kann, in besonders vorteilhafter Weise beeinflußt wird, so daß die Leistungsfähigkeit einer derartigen Maschine gegenüber den vorbekannten auch in bezug auf die Qualität und Zeitdauer der Bearbeitung gesteigert ist.
Dadurch, daß erfindungsgemäß die verschließbare siirnseitige öffnung jeder der Trommeln frei zugänglich ist, ist es möglich, außer der Beschickung und fcmiciung auch die erforderlichen Flüssigkeitsspülungen in einfacher Weise und auch ohne Deckelab nahme durchzuführen, -.ι.. si~h auf die Rüst- und Beha-itfUingszeilen außer.: i miich stark auswirkt die erheblich unter denjenigen der vorbekannten Maschinen liegen.
In den Fig. I bis 4 ist der Gegenstand der Erfindung an Hand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels schematisch dargestellt. Es zeigt
Fig. I eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäß ausgebildeten Scheuer- und Poliermaschine,
F i g. 2 einen Querschnitt durch die Maschine mit einem Längsschnitt der Trommeln,
F i g. 3 eine Seitenansicht der Rotorscheiben der Maschine mit den Trommeln in Füllstellung,
F i g. 4 eine Seitenansicht entsprechend F i g. 3 in Entleerungsstellung der Trommeln.
Auf dem Gestell II sind in den beiden Lagern 12 die Wellenzapfen 13 des um eine horizontale Achse dreh- bzw. schwenkbaren Rahmens 14 gelagert. In diesem Rahmen 14 ist die Rotorscheibenwelle 15 gelagert, deren Achse y mit der Achse .v der Zapfen 13 einen Winkel von 90" einschließt und in der gleichen Ebene wie diese liegt; damit ist eine kardanische Aufhängung der an bzw. in den Rotorscheiben Ί6 und 17 gelagerten Scheuer- und Poliertrommeln 18 gegeben. Die aiii der Rotorschcibenwelle 15 sitzende Rotorscheibe 16 trägt zwei Lager 19, in welchen die am Boden ISa der Trommeln 18 befindlichen Wellenzapfen 20 drehbar sind und an welchen der Trenn-
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melantrieb angreift. Am anderen linde sind die Trommeln 18 mit Ihrem Trommelmant«) 18 ü mittels eines Rollenlagere 21 in der Rotorsormibe Vt gelagert, so daß der Trommolmantel 18 ft axial etwas Über die Rotorscheibe 17 hinausragt. Auf dieser Stirnseite sind die Trommeln 18 mit elncim Deckel 22 verschließbar, welcher mit einer Schnellverschlußeinrichtung versehen ist, um die Deckel schnell und einfach lösen und abnehmen bzw. aufsetzen und sichern zu können. Am Deckel 22 befindet sich ein Anschluß- to stutzen 23 für den Anschluß einer Flüssigkeitszufllhrung 24.
Zum Füllen bzw. Leeren der Trommeln 18 werden diese durch Kippen um die Achse x-x des Rahmens 14 mit ihrer Beschickungs- bzw. Entleerungs-Öffnung 18 c sch rüg aufwärts bzw. abwärts geneigt, wie dies die F i g. 3 und 4 erkennen lassen.
Bei der Maschine kann der Radius den Trommeln 18 halb so groß wie der Abstand der Trommelachsen ζ zur Achse? der Rotorscheiben 16, 17 sein; ae ferner kann die Drehzahl der Trommeln 18 doppelt so groß wie die der Rotorscheiben 16,17 sein.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Einrichtung zum schleifanden Scheuern oder Polleren von Werkstücken in mit stlrnscltigcm Verschlußdeckel versehenen und drehend angetriebenen Trommeln, die unter planetarischer Umlaufbewegung achsparallel mittels zweier Lagerstellen an zwei parallelen, rotierend angetriebenen Scheiben gelagert sind, die von einem Rahmen eines ortsfesten Gestells getragen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die nahe dem Verschlußdeckel (22) jeder Trommel (18) in der Scheibe (17) vorgesehene Lagerstelle (21) am Mantel (19 b) der Trommel angeordnet ist und der Rahmen (14) gegenüber dem Gestell (11) in bekannter Weise um eine rechtwinklig zur Schelbenumlaufachse (y-y) verlaufende Achse (X'x) kippbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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