DE294871C - - Google Patents
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- DE294871C DE294871C DENDAT294871D DE294871DA DE294871C DE 294871 C DE294871 C DE 294871C DE NDAT294871 D DENDAT294871 D DE NDAT294871D DE 294871D A DE294871D A DE 294871DA DE 294871 C DE294871 C DE 294871C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B11/00—Machines or devices designed for grinding spherical surfaces or parts of spherical surfaces on work; Accessories therefor
- B24B11/02—Machines or devices designed for grinding spherical surfaces or parts of spherical surfaces on work; Accessories therefor for grinding balls
- B24B11/04—Machines or devices designed for grinding spherical surfaces or parts of spherical surfaces on work; Accessories therefor for grinding balls involving grinding wheels
- B24B11/06—Machines or devices designed for grinding spherical surfaces or parts of spherical surfaces on work; Accessories therefor for grinding balls involving grinding wheels acting by the front faces, e.g. of plane, grooved or bevelled shape
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Kugelvorschleifmaschine, welche dazu bestimmt ist,
kugelförmige Körper, wie solche z. B. für Kugellager verwendet werden, dem Schleifprozeß
zu unterwerfen.
Nach der Erfindung sind in einem um eine senkrechte Achse umlaufenden Gehäuse, in
entgegengesetztem Drehsinne wie dieses umlaufend, auf gemeinsamer Achse zwei oder
ίο mehrere ebene Schleifscheiben untereinander
angeordnet, deren ebenen Schleifflächen entsprechende Flächen des Gehäuses als Gegendruckflächen
dienen, und deren zylindrischen Umflächen zylindrische Schleifringe am Gehäuse
gegenüberliegen können. Die dem Gehäuse oben durch eine die Schleifscheibenachse
umgebende Öffnung aus dem Sammelbehälter zugeführten Kugeln treffen zunächst auf die Mitte der obersten Schleifscheibe, bewegen
sich auf dieser infolge Zentrifugalkraftwirkung nach, außen und gelangen dann an der
Außenfläche dieser Scheibe nach unten nacheinander zur Mitte der zweiten und folgenden
Schleifscheibe. Hier wiederholt sich der gleiche Bewegungsvorgang wie bei der ersten
Scheibe, bis die Kugeln schließlich unten aus dem Gehäuse austreten. Sie können dann in
an sich bekannter Weise mittels einer Hebevorrichtung gehoben und dem Sammelbehälter
wieder zugeführt werden.
Der Sammelbehälter ist zweckmäßig als zweiteiliger Einlauftrichter ausgebildet, dessen
Abteilungen jede für sicli abschließbar sind und wechselweise derart benutzt werden könilen,
daß die vorher gefüllte Abteilung mit der die Schleifscheibenachse umlaufenden Öffnung,
die andere leere dagegen mit dem Auslauf der Hebevorrichtung in Verbindung gesetzt
wird. Durch die Hintereinanderschaltung mehrerer Schleifscheiben wird gegenüber den bisherigen mit nur einer Schleifscheibe
arbeitenden Schleifmaschinen der Vorteil erzielt, daß die Schleifscheiben selbst geringeren
Durchmesser erhalten können, wodurch die Bauart der Maschine dem Umfang nach gedrungener
ausfällt. Die Verringerung des Schleifscheibendurchmessers hat aber wiederum
eine Verringerung der Zentrifugalkraft zur Folge, so daß die Maschine einen sehr
ruhigen Lauf erhält. '
Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung beispielsweise dargestellt,
und zwar zeigt
Fig. ι einen Vertikalschnitt durch denselben, während
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-A der Fig. ι erkennen läßt.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, besteht die neue Kugelvorschleifmaschine aus der
Welle 1,. welche in den Halslagern 2, 3 gelagert ist und das Fußlager 4 besitzt. Letzteres befindet
sich auf dem bei 5 schwingbaren Hebel 6, der mittels der Schraube 7 gehoben oder
gesenkt werden kann. Die Welle 1 kann durch einen um Riemenscheibe 8 laufenden Riemen
in schnelle Umdrehung" versetzt werden. Auf der Welle 1 sind eine Anzahl, z. B. zwei,
Schleifscheiben 9, 10 derart angeordnet, daß sie die Drehbewegung der Welle 1 mitmachen
müssen, jedoch durch Federn 47, welche sich gegen Bunde 48 stützen, in achsialer Richtung
gegen Gegenbunde 49 verschiebbar sind. Die
Schleifscheiben 9, 10 sind mit einem Schmirgelbelag 11 bzw. 12 versehen. Damit sich der
Schmirgelbelag von der zugehörigen Schleifscheibe 9 und 10 nicht abheben kann, ist er auf
derselben mittels der Schwalbenschwanzverbindung 13, deren Fuge mit Blei ausgegossen
ist, verbunden.
Die Schleifscheiben 9, 10 sind von dem Mantel 14 umgeben, welcher aus mehreren,
z. B. zwei, auseinanderschraubbaren Teilen bestehen kann. Dieser Mantel, welcher in den
Halslagern 15, 16 ebenfalls, jedoch nach entgegengesetzter
Richtung wie die Welle 1 drehbar gelagert ist und das Fußlager 17 besitzt,
*5 ist in Höhe der Schleifscheiben mit zwei
Schleifringen 24, 25 aus Schmirgel oder sonstigem geeigneten Schleifmaterial versehen
und weist oberhalb jeder Schleifscheibe eine entsprechende Gegendruckscheibe 18 bzw. 19
auf. Es ist selbstverständlich, daß die Schleifringe 24, 25 aus mehreren, nachstellbaren Teilen
bestehen können, um ihre durch Abnutzung" hervorgerufene Durchmesservergrößerung
auszugleichen.
Der Mantel 14 besitzt bei 20, 21 trichterförmige
Hohlräume, welche dazu dienen, die Kugeln zu den Schleifscheiben zu leiten. Dort,
wo die Kugeln aus dem trichterförmigen Raum 20 bzw. 21 in den Raum zwischen dem
Schmirgelbelag und die Gegendruckscheiben eintreten sollen, ist die Gegendruckscheibe 18
bzw. 19 mit einer konischen Ausnehmung 22 bzw. 23 \rersehen, wodurch den Kugeln der
Eintritt zwischen den Schmirgelbelag und die Gegendruckscheibe erleichtert wird. Die
Schleifringe 24, 25 umgeben die zylindrische Wand der Schleifscheibe 9 bz\v. 10 in solchem
Abstande, daß sie das Hindurchtreten der Kugeln durch die ringförmigen Hohlräume gestatten.
Die Drehbewegung des Mantels wird durch den Riemen 26 bewirkt, welcher den Mantel
14 in ähnlicher Weise wie eine Riemenscheibe umfaßt. An derjenigen Stelle, an welcher der
Riemen 26 den Mantel umfaßt, sind die zum Zusammenhalten der Wandteile dienenden
Flanschen 50 unterbrochen.
An den Mantel 14 schließt sich der zylindrische Auslauf 27 und der Stutzen 28 an, weleher
durch Leitung 29 mit dem Elevator 30 in Verbindung steht. Letzterer besteht aus einer
in einem feststehenden Zylinder gelagerten Schnecke 31, deren Welle bei 32, 33 gelagert
ist und das Fußlager 34 besitzt. Durch einen über die Scheibe 35 laufenden Riemen wird
die Schnecke in Umdrehung versetzt.
Das zylindrische Schneckengehäuse besitzt einen Auslauf 36, . welcher entweder mit der
Abteilung 37 oder mit der Abteilung 38 eines Trichters 39 in Verbindung gesetzt werden
kann. Zu diesem Zweck ist der Auslauf 36 um das zylindrische Gehäuse 30 der Schnecke
drehbar gelagert. Der Auslauf 40 des Trichters 39 mündet in den trichterförmigen Raum
43 des Mantels 14. Die beiden Abteilungen 37,38 sind je durch eine Klappe 41 bzw. 42 ■
abschließbar. In Fig. 1 ist derjenige Moment dargestellt, in welchem die vorher gefüllte Abteilung
37 geöffnet ist, und in welchem der Auslauf 36 so verdreht werden muß, daß er nicht mehr in die mit Kugeln gefüllte Abteilung
37, sondern in die inzwischen entleerte Abteilung 38 mündet, so daß die durch die
Schnecke 31 gehobenen Kugeln in die Abteilung 38 gelangen. Hierdurch wird der Vorteil
erzielt, daß die bei den bisherigen Schleifmaschinen unentbehrlichen Kugelsortiermaschinen
fortfallen.
In den trichterförmigen Raum 20 mündet die Saugleitung 44 des Ventilators 45. Letzterer
ist dazu bestimmt, den sich beim Schleifen entwickelnden Staub durch Leitung 44 anzusaugen
und durch die Förderleitung 46 zu entfernen.
Der Erfindungsgegenstand besitzt folgende Arbeitsweise:
Die Kugeln gelangen durch den Trichter 39 in den konischen Einlauf 43, von hier in den
trichterförmigen Hohlraum 20 und dann auf die Schleifscheibe 9. Da die Schleifscheiben
mit großer Geschwindigkeit umlaufen, so werden die Kugeln durch die Zentrifugalkraft
nach der Peripherie der Schleifscheibe 9 getrieben, wobei sie einen geringen Druck seitens
der Gegendruckscheibe 18 erhalten und bei ihrer rollenden Bewegung auf dem
Schmirgelbelag 11 abgeschliffen werden. Die
den Schmirgelbelag 11 verlassenden Kugeln gelangen in den Raum z\vischen der Schleifscheibe
9 und dem Schleifring 24 und werden an letzterem ebenfalls abgeschliffen, wobei sie
nach unten sinken und schließlich in den trichterförmigen Hohlraum 21 niederrollen, da der
Mantel 14 sich nur mit geringer Geschwindigkeit dreht. Aus dem Hohlraum 21 gelangen
die Kugeln auf die zweite Schleifscheibe Io und in den vom Schleifring 25 umschlossenen,
ringförmigen Raum, woselbst sie den gleichen Schleifprozeß durchmachen.
Die geschliffenen Kugeln verlassen schließ-Hch den Mantelraum durch den zylindrischen
Auslauf 27 und gelangen durch den Stutzen 28 sowie die Leitung 29 zum Elevator 30, werden
von demselben gehoben und nach Schluß der Klappe 41 in die Abteilung 37 des Trichters
39 geführt. Von hier können sie entweder entfernt oder nach Öffnung der Klappe 41 die
Kugelvorschleifmaschine von neuem durchlaufen.
Der Abstand der Schleifscheiben 9, 10 von
den Gegendruckscheiben 18, 19 kann durch die '.· Schraube 7 nach Erfordernis geregelt werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. Kugelvorschleifmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß in einem um eine senkrechte Achse umlaufenden Gehäuse (14), in entgegengesetztem Drehsinne wie dieses umlaufend, auf gemeinsamer Achse (1) zwei oder, mehrere ebene Schleifscheiben (11, 12) untereinander angeordnet sind, deren ebenen Schleifflächen entsprechende Flächen (18, 19) des Gehäuses (14) als Gegendruckflächen dienen und deren zylindrischen Umflächen zylindrische Schleifringe (24,25) am Gehäuse (14) gegenüberliegen können, und daß die dem Gehäuse (14) oben durch eine die Schleifscheibenachse (1) umgebende Öffnung (43) aus dem Sammelbehälter (39) zugeführten Kugeln zunächst auf die Mitte der obersten Schleifscheibe (11) treffen, auf dieser infolge Zentrifugalwirkung sich nach außen bewegen, dann an der Außenfläche dieser Scheibe nach unten nacheinander zur Mitte der zweiten und folgenden Schleifscheibe gelangen, wo der gleiche Bewegungsvorgang wie bei der ersten Scheibe sich wiederholt, bis die Kugeln schließlich unten aus dem Gehäuse austreten.
- 2. Kugelvorschleifmaschine nach An-Spruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter (39) als zweiteiliger Einlauftrichter ausgebildet ist, dessen Abteilungen (37, 38) jede für sich abschließbar sind und wechselweise benutzt* werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Berlin, gedruckt in der reichsdruckehei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE294871C true DE294871C (de) |
Family
ID=549398
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT294871D Active DE294871C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE294871C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2764851A (en) * | 1953-12-17 | 1956-10-02 | Joseph G Carpenter | Method and apparatus for feeding balls to grinders and lappers |
| DE1215549B (de) * | 1963-03-15 | 1966-04-28 | Sebastian Messerschmidt | Leiteinrichtung fuer eine Vorrichtung zum Laeppen und Schleifen von Kugeln |
-
0
- DE DENDAT294871D patent/DE294871C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2764851A (en) * | 1953-12-17 | 1956-10-02 | Joseph G Carpenter | Method and apparatus for feeding balls to grinders and lappers |
| DE1215549B (de) * | 1963-03-15 | 1966-04-28 | Sebastian Messerschmidt | Leiteinrichtung fuer eine Vorrichtung zum Laeppen und Schleifen von Kugeln |
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