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DE1649792U - Schalter mit einer durch rastenantrieb betaetigten shaltwalze. - Google Patents

Schalter mit einer durch rastenantrieb betaetigten shaltwalze.

Info

Publication number
DE1649792U
DE1649792U DE1951V0001600 DEV0001600U DE1649792U DE 1649792 U DE1649792 U DE 1649792U DE 1951V0001600 DE1951V0001600 DE 1951V0001600 DE V0001600 U DEV0001600 U DE V0001600U DE 1649792 U DE1649792 U DE 1649792U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
arrangement according
drive
flap
pressed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1951V0001600
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voigt and Haeffner AG
Original Assignee
Voigt and Haeffner AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voigt and Haeffner AG filed Critical Voigt and Haeffner AG
Priority to DE1951V0001600 priority Critical patent/DE1649792U/de
Publication of DE1649792U publication Critical patent/DE1649792U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H21/00Switches operated by an operating part in the form of a pivotable member acted upon directly by a solid body, e.g. by a hand
    • H01H21/02Details
    • H01H21/18Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H21/22Operating parts, e.g. handle
    • H01H21/24Operating parts, e.g. handle biased to return to normal position upon removal of operating force
    • H01H21/245Operating parts, e.g. handle biased to return to normal position upon removal of operating force the contact returning to its original state upon the next application of operating force

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Gebrauchsmusteranmeldung.
    Schalter mit einer durch RastenanMeb betätigten Sehaltwalze.
  • Es sind Schalter bekannt, die mit einer durch Rastenantrieb betätigten Schaltwalze versehen sind. Bei diesen Schaltern handelt es sich in den meisten Fallen um solche, die durch einen Schnurzug ein-oder ausgeschaltet werden.
  • Die Neuerung zeigt eine Neukonstruktion für einen durch Rastenantrieb zu betätigenden Schalter, der durch leichten Druck auf eine Klappe des Schalterdeekels bedienbar ist. Die neue Lösung bietet infolge des konstruktiven Aufbaues des Schalters den Vorteille dans der Schalter abweichend von den bisher bekannten Formen kleiner und flach gebaut werden kann, so dass der Schalter als Aufputzschalter verwendet werden kann.
  • Neuerungsgemäss ist eine Formgebung des Schaltzylinders und der auf ihn drückenden Schaltfedern gewählt, dass durch deren Zusammenwirken die beiderseits nur in Halblager unterstützte Schalterwelle in ihrer Lage gehalten ist. Diese Art der Lagerung ermöglicht es, dass nach Anheben der Kontaktfedern der Rastenantrieb durch eine Bewegung senkrecht zu seiner Achse der Lagerung entnommen werden kann, wodurch der Austausch eines etwa abgenutzten Antriebes ohne Inanspruchnahme von Werkzeug möglich ist. Der neue Schalter bietet darüber hinaus wesentliche fertigungstrechnische Vorteile, denn mit Ausnahme der Kontaktfedern und ihrer Klemmen, des Schaltzylinders und der Rückholfeder des Rastenwerkes sind sämtliche restlichen Bauteile des Schalters aus Isolierstoff hergestellt ; sie können daher im Pressverfahren billig erzeugt werden. ferner können die Kontaktfedern gestanzt werden. Der Schaltzylinder, der beim Zusammenbau des Schalters lose auf dessen ebenfalls aus Isolierstoff bestehende Welle aufgeschoben wird, kann aus gezogenem Profilmaterial durch Autostatenarbeit in grosser Stückzahl billig gefertigt werden.
  • DesgleichenlässtsichdieRückhol-undDruckfedrdesRastenantriebes als Automatenarbeit erzeugen. Damit sind die Voraussetzungen
    geschaffen, dasa der Schalter billig hergestellt werden kann. Der
    neue Kleinschalter kann zum Schalten von Schwaohstromkreisen aber
    auch zum Abschalten von Leitungen benutzt werden, die Aie übliche
    Netzspannung : führen, Im Rahmen der Erfindung wäre es ohne weiteres
    möglich, mit dem durch den Klappdeckel des Schalters betätigten Rastenantrieb eine Sichtmarkenwalze mit anzutreiben oder auf einer Verlängerung der Schaltwalze Siehtmarken vorzusehen, so dass durch ein Fenster im Deckel der Schaltzustand "Ein" oder "Aus" kenntlich
    gemacht wird.
    t
    Der euLjerungsgegenstand ist in Bild 1 im Schnitt dargestellte
    Hier bezeichnet 1 den aus Preastoff hergestellten Schaltersockel,
    in den die Gewindebüchsen 2 für die Klemmschrauben 3 eingepreßt sind, die zugleich die Kontaktfedern 4 in ihrer Eage halten. Ferner
    sind auf dem Sockel die Galblager 5 vorgesehen, in denen die &1T6
    des Rastenantriebes ruht. Auf diese Welle ist der aus Metall bestehende Schaltzylinder 7 aufgeschoben. Über einen Teil seiner Länge greifen in dessen halbkreisförmige Längsnuten Rundzapfen 8 ein, i die am Umfang der ebenfalls aus Isolierstoff bestehenden Mitnehmerscheibe 9 angeordnet sind. Aus der Darstellung erkennt man, dass die j
    Kontaktfedern an ihren freien Enden eine spitzwinkelige Abbie'ng lo
    9u
    aufweisen, die wechselweise je nach dem Schaltzustand zur Verrastung der Schaltwelle beitragen. ! Bild 1 zeigt den Schaltzustand "Aus" des schalters, hier ligt die eine Kontaktfeder auf einem der aus Isolierstoff bestehenden Rundzapfen 8 auf, während die zugeordnete, in diesem Bild der zeit nung nicht dargestellte zweite Kontaktfeder, im gleichen augenblick in eine Längsnut des Schaltzylidners eingerastet ist. I Schaltzustan "Ein"rastet die eine Kontaktfeder zwischen je zwei der Rundbolzen 8 i und stellt dadurch den Kontakt mit dem Schaltzylinder 7 her. In
    diesem Zustand ruht die zugeordnete Schaltfeder auf einer
    der erhabenen Rillen des Schaltzylinders, sie steht also im"Ein"-
    und "AusJl Zustand laufend in Kontakt mit dem Schaltzylinder* Die
    Unterbrechung des Stromkreises erfolgt durch eine wechselweise Auflage der anderen Kontaktfeder auf dem Schaltzylinder oder auf den aus Isolierstoff bestehenden Rundzapfen 8 der Mitnehmerscheibe.
  • Die Kontaktfedern werden bei dem neuen Schalter in mehrfacher Weise ausgenutzt. Sie dienen ausser zur Kontaktgabe, zur Rastung sowie zur Halterung der Sehalterachse in ihren Halblagern. Der Deckel des Schalters 11 ist mit einer Klappe 12 versehen, die im Bunkt 13 dreh-
    bar gelagert ist. Die Klappe 12 weist eine zu ihrer Frontfläche
    abgewinkelte Innenleiste 14 auf, die bei Druck auf die Klappe 12 gegen den Schalthebel 15 der Rastenscheibe drück.t Bild 2 zeigt einen Blick auf den Schalter nach Abnahme seines Deckels. Man erkennt aus dieser Darstellung, dass die Schalterwelle 6 beiderseits in den Halblagenr 5 gelagert ist. Auf die Welle 6 ist der Schaltzylinder 7 aufgeschoben. Die Mitnehmerscheibe 9-greift mit ihren Rundzapfen 8 über einen Teil der Länge des Schaltzyliders 7, in dessen halbkreisförmige Längsnuten ein und stellt damit die kraftschlüssige Verbindung zwischen dem lose auf der Welle angeordneten Sehaltzylinder und der Mitnehmerscheibe her. Bei Druck auf den Hebel 15 der Rastenscheibe 16 verstellt diese die Mitnehmerscheibe 9 um den Fortsehaltwinkel, die Rückführung der Rastenscheibe erfolgt unter dem Einfluss der Rückholfeder 17. Auf dem Schaltzylinder gleiten die Kontaktfedern 49 die mit den Klemmen 3 zum Anschluss der Zuleitung verbunden sind. Die Bedienungsklappe wird ohne Verwendung besonderer Mittel in ihrer Lage gehalten. Die Klappe ist mit beiderseitsseits austretenden angepressten Zapfen 13 versehen, die in entsprechende rom Schalterdeckel 12 getragene und mit diesem einen Preßteil bildende Halblager 18 eingreifen. Der aufgeschraubte Deckel sichertdie einwandreie Lagerung der Bedienungeklappe dadurch, dass sich die Halblager 18 gegen die an den Schaltersochkel
    mit angepreßten Stege 19 anlegen.
    erBeuaEsgsgedanke ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbei-
    spiel beschränkt. Durch Abänderung der Anordnung der Rundzapfen und
    Benutzen mehrerer Kontaktfedern ist es mögliche mit dem Schalter
    nicht nur einfache "Ein-" und "Aus"-Schaltungen sondern auch andere Schaltkommandos zu geben.

Claims (1)

  1. Schut zansprüche.
    "'l. ) Schalter'mitteiner durah einen Rastenantrieb mi. r Rüêkhol- "',,' und Druokfederbedienbaren'Sehaltwalze, gekennzeichnet durch eine solche Formgebung des Sehaltzylinders und der auf hh'drückenden" Kontaktfedern, dass durch deren Zusammenwirken die beiderseits nur in Halblagern unterstätzte Sehalterwelle in ihrerlage gehalten wird* 2.) Anordnung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnete dassr die Schaltwalze einschliesslich ihres Rastenantriebes nach Anheben der zur Konfaktgabe, Rastung und Halterung der Achsedienenden Kon-
    taktfedern durch eine Bewegung senkrecht zur Schalterachse aus ihrer Lagerung entfernbar ist.
    3*) Anordnung nach Patentanspruch 1 und 2, gekenzneichent durch einen auf die Schalterachse lose aufschiebbaren mit halbkreisförmigen Längsnuten versehenen Schaltzylidner, in dessen Längsnuten über einen Teil ihrer Länge aus Isolierstoff bestehende Rundzapfen eingreifen, die am Umfang der mit der Schalterachse fest verbundenen Mitnehmerscheibe des Rastenantriebes angeordnet sind und dass in jedEm Schaltzustand jeweils eine der an ihren freien Enden spitzwinkelig abgebogenen Kontaktfedern durch Einrasten eine eindeutige Stellung des Sehaltzylinders festlegt.
    4*) Anordnung nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Schaltzustand"Ein"die eine der Kontaktfedern zwischen zwei der Rundzapfen der Mitnehmerscheibe, im Schaltzustand "Aus", die andere Kontaktfeder in eine der halbkreisförmigen Längsnuten des Schaltzylinders einrastet.
    5. ) anodnung nach Patentanspruch 1 - 4, dadurch gekennziechnet, dass der Schalterdeckel eine drehbar gelagerte Klappe aufweist, die durch einen auf sie ausgeübten Druck den gewünschten Schaltzustand herbeiführt.
    6.) Anordnung nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe mit einer zu ihrer Frontfläche abgewinkelten Inneleiste versehen ist, die bei Druck auf die Klappe den Hebel der Rastenscheibe jeweils um den Fortschaltwinkel verstellt. 7<) Anordnung nach Patentanspruch l-6, dadurch gekennzeichnet, das :
    mit Ausnahme der Kontaktfedern und ihrer Klemmen, des schaltzylinders sowie der Rückholfeder des Rastenwerkes sämtliche restlichen Aufbauteile des Schalters aus Isoliermaterial gefertigt sind.
    8.) Anordnung nach Patentanspruch 3 - 7, dadurch gekennzeichent, dass die Schalterachse sowie die Mitnehmerscheibe und ihre Rundzapfen einen Bauteil bilden, der aus Isolierstoff gepresst ist.
    9,) Anordnung nach Patentanspruch 5-8, dadurch gekennzeichnet, dass an die Bedienungsklappe beiderseits Zapfen angepresst sind, die in entsprechenden im Schalterdeckel vorgesehenen und mit diesem einen Presseteil bildenden Halblagern gelagert sind, wobei der Abschluss dieser Halblager durch an den Sockel angepresste Stege erfolgt.
DE1951V0001600 1951-10-30 1951-10-30 Schalter mit einer durch rastenantrieb betaetigten shaltwalze. Expired DE1649792U (de)

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DE1951V0001600 DE1649792U (de) 1951-10-30 1951-10-30 Schalter mit einer durch rastenantrieb betaetigten shaltwalze.

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Publication Number Publication Date
DE1649792U true DE1649792U (de) 1953-01-22

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DE1951V0001600 Expired DE1649792U (de) 1951-10-30 1951-10-30 Schalter mit einer durch rastenantrieb betaetigten shaltwalze.

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