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DE1648512A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Markierung oder Beseitigung einer Unwucht eines Wuchtkoerpers - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Markierung oder Beseitigung einer Unwucht eines Wuchtkoerpers

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Publication number
DE1648512A1
DE1648512A1 DE19671648512 DE1648512A DE1648512A1 DE 1648512 A1 DE1648512 A1 DE 1648512A1 DE 19671648512 DE19671648512 DE 19671648512 DE 1648512 A DE1648512 A DE 1648512A DE 1648512 A1 DE1648512 A1 DE 1648512A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
marking
measuring device
turntable
balancing body
measuring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19671648512
Other languages
English (en)
Other versions
DE1648512B2 (de
DE1648512C3 (de
Inventor
Eugen Dipl-Ing Gerharz
Horst Koegler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr Hofmann GmbH and Co KG Maschinenfabrik
Original Assignee
Gebr Hofmann GmbH and Co KG Maschinenfabrik
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gebr Hofmann GmbH and Co KG Maschinenfabrik filed Critical Gebr Hofmann GmbH and Co KG Maschinenfabrik
Priority to DE19671648512 priority Critical patent/DE1648512C3/de
Priority to DE19681998280 priority patent/DE1998280U/de
Publication of DE1648512A1 publication Critical patent/DE1648512A1/de
Publication of DE1648512B2 publication Critical patent/DE1648512B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1648512C3 publication Critical patent/DE1648512C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M1/00Testing static or dynamic balance of machines or structures
    • G01M1/14Determining imbalance
    • G01M1/16Determining imbalance by oscillating or rotating the body to be tested
    • G01M1/22Determining imbalance by oscillating or rotating the body to be tested and converting vibrations due to imbalance into electric variables
    • G01M1/225Determining imbalance by oscillating or rotating the body to be tested and converting vibrations due to imbalance into electric variables for vehicle wheels
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M1/00Testing static or dynamic balance of machines or structures
    • G01M1/14Determining imbalance
    • G01M1/16Determining imbalance by oscillating or rotating the body to be tested
    • G01M1/26Determining imbalance by oscillating or rotating the body to be tested with special adaptations for marking, e.g. by drilling

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Balance (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Markierung oder Beseitigung einer Unwucht eines Wuchtkörpers Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Markierung oder Beseitigung einer Unwucht eines Wuchtkörpers, bei dem der Wuchikörper auf eine Aufnahme einer Meßvorrichtung aufgespannt und zwecks Bestimmung seiner Unwucht mit höherer Drehzahl rotiert wird und bei dem der Wuchtkörper nach Beendigung des Meßvorganges unter Beibehaltung einer bestimmten Winkellage zu einem Drehtisch einer Markier-oder Ausgleichseinrichtung transportiert wird, mit dem er in die von der Meßeinrichtung mittlerweile übertragene Unwuchtwinkellage eingedreht wird, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
  • Es sirid Unwuchtmeßvorrichtungen bekannt, bei denen der Wuchtkörper nach Beendigung des Meßvorganges in eine die Markierung oder den Unwuchtausgleich ermöglichende Winkellage eingedreht wird. Da das Eindrehen des Wuchtkörpers und das Markieren oder der Ausgleich seiner Unwucht ziemlich viel Zeit beansprucht, verwendet man beim serienmäßigen Auswuchten von Wuchtkörpern, z. B. von Kraftfahrzeugreifen, Ankern von Elektromotoren, Kurbelwellen c. dgl. auch Anlagen, bei denen die Markierung oder der Ausgleich der Unwucht auf dem Drehtisch einer in gewisser Entfernung von der Meßvorrichtung angeordneten Markier- oder Ausgleichseinrichtung vorgenommen wird. Man geht dabei so vor, daß sowohl die Aufnahme der Meßvorrichtung als auch der Drehtisch der Markier- oder Ausgleichseinrichtung in eine sogenannte ??NullPosition?I eingedreht werden und zwar erstere nach Beendigung des Auslaufes - jedocb bevor der Wuchtkörper abgenommen wird - und letztere nach Alrrrsahrrle des beim Serienuchten vorausgehenden Wuchtkörpers, jedoch bevor der neue Wuchtkörper auf dem Drehtisch aufgespannt wird.
  • Die zwischen der Meßvorrichtung und der Markier- oder Ausgleichsvorrichtung angeordnete Transporteinrichtung ist dabei so beschaffen, daß die Winkellage des Unwuchtkörpers während des Transportes nicht verändert wird. Da sich der Drehtisch der Markier- oder Ausgleichseinrichtung in der gleichen Winkelstellung wie die Aufnahme der Meßeinrichtung - nämlich in der vorher festgelegten Null-Position - befindet und die Winkellage des Unwuchtkörpers beim Transport nicht verändert wird, arbeitet diese Anlage genau so als wenn der Wuchtkörper unmittelbar auf der Meßvorrichtung markiert oder ausgewuchtet werden würde. Da jedoch während des Transportes bzw. während des Markier-oder Ausgleichsvorganges bereits ein neuer Wuchtkörper auf der Meßvorrichtung gemessen werden kann, erhält man eine wesentlich größere Stundenleistung der Anlage im Vergleich zu Vorrichtungen, bei denen der Wuchtkörper direkt auf der Meßvorrichtung ausgewuchtet oder markiert wird.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die Leistungsfähigkeit der in Rede stehenden Anlagen noch erheblich zu erhöhen. Der Erfindung liegt dabei die Überlegung zugrunde, daß die für das Eindrehen der Aufnahme der Meßvorrichtung in die Null-Position benötigte Zeit eingespart werden kann.
  • Das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß der Wuchtkörper in derjenigen Winkellage der Meßeinrichtung entnommen wird, in der die Aufnahme beim Auslauf der Rotationsbewegung zufällig stehengeblieben ist und daß außer dem Meßwinkel diese Auslaufwinkellage der Markier- oder Ausgleichseinrichtung übermittelt wird.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens nach der Erfindung wird der Drehtisch der Markier- oder Ausgleichseinrichtung von seiner zugeordneten Eindreheinrichtung abgekuppelt. Die Eindrehvorrichtung wird dann mittels einer elektrischen Welle in Phasenübereinstimmung mit der Welle der Meßvorrichtung gebracht. Anschließend wird eingekuppelt und eingedreht. Zweckmäßigerweise erfolgt dabei das Eindrehen des Drehtisches der Markier- oder Ausgleichseinrichtung am Ende des Auslaufes der Aufnahme der Meßvorrichtung.
  • Gemäß einer abgewandelten Ausführungsform des Verfahrens verbleibt der Drehtisch der Markier- oder Ausgleichseinrichtung in derjenigen Winkellage, in welcher der vorhergehende Wuchtkörper entnommen wurde oder in einer anderen beliebigen Winkellage: Es wird dann eine Summen-oder Differenzbildung aus dieser Winkellage und aus der Auslaufwinkellage der Aufnahme sowie aus dem gemessenen Unwuchtwinkel vorgenommen.
  • Der Drehtisch mit der aufgespannten Aufnahme wird dann um einen dieser Summe oder Differenz entsprechenden Winkel gedreht.
  • Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens besteht darin, daß die Aufnahme der Meßvorrichtung drehschlüssig mit einem ersten Drehfeldsystem verbunden ist und daß eine Kupplung vorgesehen ist, über welche der Drehtisch der Markier- oder Ausgleichseinrichtung mit einem zweiten Drehfeldsystem drehschlüssig gekuppelt werden kann, ferner daß eine Steuereinrichtung vorgesehen ist, welche am Ende des Auslaufes der Aufnahme der Meßvorrichtung die beiden Drehfeldsysteme miteinander in Verbindung bringt und die Kupplung einrückt.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungsform einer Vorrichtung gemäß der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Eine Unwuchtmeßvorrichtung 1 bekannter Bauart besitzt eine Aufnahme 2, auf welcher ein Wuchtkörper 3 aufgespannt werden kann. Der Wuchtkörper 3 wird durch einen in die Meßvorrichtung 1 eingebauten Motor auf höhere Drehzahl gebracht. Die Lagerschwingungen der Welle der Aufnahme 2 werden mittels eines elektromechanischen Wandlers abgetastet und in bekannter Weise mittels einer Meßelektronik 4 ausgewertet. In der Meßelektronik 4 werden für die Unwuchtgröße und den Unwuchtwinkel des Wuchtkörpers 3 charakteristische Spannungswerte gespeichert.
  • Der Meßvorrichtung list eine in beliebiger Entfernung angeordnete Markier-oder Ausgleichseinrichtung 5 zugeordnet, welche einen Drehtisch 6 besitzt.
  • Der Wuchtkörper 3 kann mittels einer schematisch angedeuteten Transporteinrichtung 7 von der Aufnahme 2 zu dem Drehtisch 6 so befördert werden, daß sich seine Winkellage nicht ändert.
  • Mit der Unwuchtmeßvorrichtung 1 sind ein Drehfeldsystem 8 und eine Drehzahlmeßeinrichtung 9 drehstarr gekuppelt. Weiterhin ist ein Drehfeldsystem 10 vorgesehen, welches mittels einer Kupplung 11 mit der Welle des Drehtellers 6 der Markier- und Ausgleichseinrichtung 5 gekuppelt werden kann.
  • Ein Netzgerät 12 versorgt die Drehfeldsysteme 8 und 14 die Unwuchtmeßvorrichtung 1 und die Meßelektronik 4 mit den erforderlichen Spannungen.
  • Zum Messen werden Schalter 13, 14, 15 und 16 in ihre obere Stellung und zum Synchronisieren der Winkellage zwischen der Aufnahme 2 und dem Drehteller 6 in ihre untere Stellung mittels einer Umschalteinrichtung 17 verschwenkt. Weiterhin ist eine Meßzusidsiberwachungseinrichtung 18, ein Kupplungsschalt-und Überwachungsgerät 19, eine Synchronisierüberwachungseinrichtung 20 und eine Relaisanordnung 21 vorgesehen.
  • Die Wirkungsweise der dargestellten Vorrichtung ist folgende: Der Wuchtkörper 3 wird auf der Aufnahme 2 der Unwuchtmeßvorrichtung 1 aufgespannt. Zur Ermittlung der Unwucht wird die Aufnahme 2 mit dem Wuchtkiirper 3 auf höhere Drehzahl gebracht. Nach Feststellung der Unwucht und Speicherung der zugeordneten Spannungen in der Meßelektronik 4 schließt der Kontakt in der Meßzustandsüberwachungseinrichtung 18; gleichzeitig wird die Welle der Aufnahme 2 abgebremst. Wenn der Abbremsvorgang soweit fortgeschritten ist, daß entsprechend der Drehgeschwindigkeit der Welle der Aufnahme 2 nur noch eine einzige Umdrehung derselben zu erwarten ist, dann wird über die Drehzahlmeßeinrichtung 9 ein Relaiskontakt nx geschlossen. Mit dem Schließen des Kontaktes nx wird über die zuvor bereits geschlossene Meßzustandsüberwachungseinrichtung 18 die Umschalteinrichtang 17 betätigt, welche die Kontakte 13, 14, 15 und 16 aus ihrer oberen Stellung !'Messen" in die untere Stellung"Synchronisieren"verschwenkt. Die Kupplung 11 ist offen. In dieser Stellung sind die beiden Drehfeldsysteme 8 und 10 miteinander gekoppelt. Die Wellen derselbe, kommen in Winkelstellungsübereinstimmung. Die Synchronisation wird von der Synchronisierüberwachungseinrichtung 20 überwacht. Sobald die Aufnahme 2 der Meßvorrichtung 1 in Ruhe ist, schließt der Kontakt n0 in der Relaisanordnung 21. Inzwischen hat auch der zugeordnete Kontakt in der Synchronisierüberwachungseinrichtung 20 geschlossen.
  • Die Kupplung 11 wird eingeschaltet und kuppelt den Drehtisch 6 mit dem Drehfeldsystem 10, das in Stellungsübereinstimmung mit dem Drehfeldsystem 8 ist.
  • Die Winkelstellung, in welcher die Aufnahme 2 bei ihrem Auslauf stehen bleibt, ist selbstverständlich bei jedem Meßvorgang eine andere. Es ist nicht erforderlich, daß die Aufnahme 2 der Meßvorrichtung in eine sogenannte"Null-Position" nach dem Auslauf eingedreht wird. Der Wuchtkörper kann vielmehr sofort nach Stillstand der Aufnahme 2 entnommen werden, wodurch erheblich Zeit gespart wird, zumal der Eindrehvorgang ziemlich langsam verläuft. Da der Wuchtkörper 3 bei dem Transport zu dem Drehteller 6 seine Winkel lage nicht ändert und da der Drehteller 6 über die elektrische Welle zwischen den Drehfeldsystemen 8, 10 in der gleichen Winkellage steht, in welcher die Aufnahme 2 stehengeblieben ist, kann also der Wuchtkörper 3 in der Ausgleichs- oder Markiereinrichtung 5 so behandelt werden, als wäre er uberhaupt nicht von der Aufnahme 2 abgenommen worden. Dies bedeutet also, daß unter Steuerung der Meßelektronik 4 nun in bekannter Weise der Wuchtkörper 3 so eingedreht wird, daß seine schwere Stelle unter einem geeigneten Werkzeug , z. B. einem Bohrer, oder an einer feststehenden Markiereinrichtung zu liegen kommt oder daß seine leichte Stelle an einer Einrichtung liegt, welche Material zum Ausgleich der Unwucht oder Ausgleichsgewichte hinzufügt.
  • Nachdem die beiden Drehfeldsysteme in winkellagenmäßige Übereinstimmung gebracht sind, fällt die Kupplung 11ab. Dadurch wird der Kontakt im Kupplungsschalt- und Überwachungsgerät 19 geöffnet. Auf diese Weise wird wiederum die Umschalteinrichtung 17 betätigt, welche die Kontakte 13, 14, 15 und 16 wieder in ihre obere Stellung umschaltet. Damit kann von der Meßelektronik 4 die Unwucht des nächsten auf der Aufnahme 2 aufgespannten Wuchtkörpers 3 ermittelt werden.
  • Bei dem abgewandelten Verfahren entfällt das Eindrehen des Drehtellers 6 durch ein zugeordnetes Drehfeldsystem. Der Drehteller bleibt also in derjenigen Stellung stehen, in welcher der letzte Wuchtkörper 3 abgenommen wurde. Diese Stellung ist bekannt und kann in der Meßelektronik gespeichert werden. Wenn nun der Meßelektronik 4 noch diejenige Stellung gemeldet wird, in welcher die Aufnahme 2 nach dem Meßvorgang des nachfolgenden Wuchtkörpers stehengeblieben ist, kann aus den Winkelstellungen der Aufnahme 2 und des Drehtellers 6 eine Differenz oder eine Summe gebildet werden. Wenn nun der Wuchtkörper von der Transporteinrichtung 7 zu dem Drehteller 6 befördert wird, dann steht dieser um die genannte Differenz oder Summe "falsch".
  • Beim Eindrehvorgang muß also diese Summe oder Differenz von dem gemessenen Unwuchtwinkel abgezogen oder hinzuaddiert werden, je nachdem in welchem Drehsinn die Winkel gemessen werden bzw. der Eindrehvorgang verläuft. Die Additionen werden von der Meßelektronik durchgeführt. In vereinfachter mechanischer Ausgestaltung kann man Kontaktscheiben verwenden, die anstelle der wesentlich schwereren Aufnahme 2 bzw. des Drehtellers 6 gedreht werden. Für die Drehung können Drehfeldsysteme verwendet werden.
  • Man kann jedoch die Wellen der Aufnahme 2 und des Drehtellers 6 auch mit Ringpotentiometern verbinden und Spannungen addieren.

Claims (7)

  1. Patentansprüche Verfahren zur Markierung oder Beseitigung einer Unwucht eines Wuchtkörpers, bei dem der Wuchtkörper auf eine Aufnahme einer Meßvorrichtung aufgespannt und zwecks Bestimmung seiner Unwucht mit höherer Drehzahl rotiert wird und bei dem der Wuchtkörper nach Beendigung des Meßvorganges unter Beibehaltung einer bestimmten Winkellage zu einem Drehtisch einer Markier- oder Ausgleichseinrichtung transportiert wird, mit dem er in die von der Meßeinrichtung mittlerweile übertragene Unwuchtwinkellage eingedreht wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Wuchtkörper in derjenigen Winkellage der Meßvorrichtung entnommen wird, in der die Aufnahme beim Auslauf der Rotationsbewegung zufällig stehengeblieben ist und daß außer dem Meßwinkel diese Auslaufwinkellage der Markier- oder Ausgleichseinrichtung übermittelt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehtisch der Markier- oder Ausgleichseinrichtung von seiner zugeordneten Eindreheinrichtung abgekuppelt, und daß die Eindreheinrichtung mittels einer elektrischen Welle in Phasenübereinstimmung mit der Welle der Meßvorrichtung gebracht wird, ferner, daß anschließend eingekuppelt und eingedreht wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Eindrehen des Drehtisches der Markier- oder Ausgleichseinrichtung am Ende des Auslaufs der Aufnahme der Meßvorrichtung erfolgt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehtisch der Markier- oder Ausgleichseinrichtung in derjenigen Winkellage, in welcher der vorhergehende Wuchtkörper entnommen wurde, oder in einer anderen beliebigen Winkellage zum Aufspannen des Wuchtkörpers verbleibt und daß eine Summen- oder Differenzbildung aus dieser Winkellage und aus der Auslaufwinkellage der Aufnahme der Meßvorrichtung sowie aus dem gemessenen Unwuchtwinkel vorgenommen und daß der Wuchtkörper auf dem Drehtisch der Markier- oder Ausgleichseinrichtung entsprechend dieser Summe oder Differenz eingedreht wird.
  5. 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (2) der Meßvorrichtung (1) drehschlüssig mit einem ersten Drehfeldsystem (8) verbunden ist und daß eine Kupplung (11) vorgesehen ist, über welche der Drehtisch (6) der Markier-oder Ausgleichseinrichtung (5) mit einem zweiten Drehfeldsystem (10) drehschlüssig gekuppelt werden kann, ferner daß eine Steuereinrichtung vorgesehen ist, welche am Ende des Auslaufs der Aufnahme (2) der Meßvorrichtung (1) die beiden Drehfeldsysteme (8, 10) miteinander in Verbindung bringt und die Kupplung (11) einrückt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Drehfeldsysteme (8, 10) von der Steuereinrichtung zu einer elektrischen Welle zusammengeschaltet werden.
  7. 7. Vorrichtung nach Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung eine der Aufnahme (2) der Meßvorrichtung (1) zugeordnete Drehzahlmeßeinrichtung (9) enthält.
DE19671648512 1967-07-03 1967-07-03 Verfahren und Vorrichtung zur Markierung oder Beseitigung einer Unwucht eines Wuchtkörpers Expired DE1648512C3 (de)

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1648512A1 true DE1648512A1 (de) 1971-04-08
DE1648512B2 DE1648512B2 (de) 1973-07-12
DE1648512C3 DE1648512C3 (de) 1974-02-07

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0085873A3 (en) * 1982-02-05 1984-08-22 Wolf-Dieter Reutlinger Process and device for positioning a body to be balanced
DE3900145A1 (de) * 1989-01-04 1990-07-05 Tewig Gmbh Verfahren zum auswuchten eines rotationskoerpers und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE102004044470B4 (de) * 2004-09-15 2006-11-09 Bayerische Motoren Werke Ag Wuchtanlage zum statischen Auswuchten von luftbereiften Fahrzeugrädern, insbesondere von luftbereiften Leichtmetallrädern

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DE1648512C3 (de) 1974-02-07

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