DE1648342C - Meßgeratekreis fur Motorprufgerate - Google Patents
Meßgeratekreis fur MotorprufgerateInfo
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf einen Meßgeräte- Änderungen der Batteriebelastung während des
kreis für Motorprüfgeräte, insbesondere Tachometer- Prüfens, wie sie bei Verwendung eines anlaufenden
kreis, der über die Zündunterbrecherkontakte eines Motors auftreten können, erhebliche Ungenamgkeiten
Verbrennungsmotors anschließbar ist und dessen ergeben. . . . u .
Energieversorgung vom Zündkreis des Verbrennungs- 5 Aus der USA.-Patentschril't 3 219 926 ist ein MeIimotors
aus erfolgt, mit einer an den Unterbrecher- gerätekreis für Motorprüfgeräte bekannt, der über die
kontakt angeschlossenen Drosselspule zur Dämpfung Unterbrecherkontnkte eines Verbrennungsmotors
von Hochfrequenzschwingungen, einem damit in angeschlossen ist, wobei die Energieversorgung vom
Reihe liegenden Kondensator als aufladbarcn Zündkreis des Verbrennungsmotors aus erfolgt. Der
Speichervorrichtung, einer diesem zugeordneten io Meßkreis enthält eine Drosselspule zur Dämpfung
Zener-Diode zur Spannungsbegrenzung, einer ersten der Hochfrequenzschwingungen sowie einen damit in
Diode zur Aufladung des Kondensaters, einer zweiten Reihe geschalteten Ladekondensator und eine Zener-Diode
zur Entladung des Kondensators und einem Diode zur Spannungsbegrenzung. Zur Aufladung des
vom Kondensatorstrom durchflossenen Meßinstru- Ladekondensators und zu seiner Entladung ist je ein
ment. t5 Gleichrichter vorgesehen, während zur Anzeige der
Die erfindungsgemäße Schaltung sol! im einzelnen Meßgröße ein Meßinstrument dient. Bei dieser Andas
Betriebspotential für elektronische Niotorprüf- Ordnung entfällt eine eigene Energieversorgung, weil
geräte liefern, wie sie in Kraftfahrzeugwartungs- zur Stromversorgung auf den Zündkreis des Verdiensten,
Garagen und ähnlichem verwendet werden. brennungsmotors zurückgegriffen wird.
Zu diesen Geräten zählen z. B. Tachometer, Schließ- so Bei der bekannten Schaltung werden jedoch ledigwinkelmesser u. dgl. lieh passive elektronische Bauteile verwendet. Nach-
Zu diesen Geräten zählen z. B. Tachometer, Schließ- so Bei der bekannten Schaltung werden jedoch ledigwinkelmesser u. dgl. lieh passive elektronische Bauteile verwendet. Nach-
Bisher sind Prüfgeräte für Kraftfahrzeugmotoren teilig ist bei der bekannten Schaltung vor allem, daß
im allgemeinen von einer aus mehreren möglichen der dem Meßinstrument zugeführte Strom nicht genau
Quellen mit Betriebsstrom verborgt worden, z. B. definiert ist, weil dieser Strom auch über die Zund
enthielten bestimmte bisher bekannte Geräte eine *5 kontakte fließen muß.
eigene Batterie, meist eine gewöhnliche Trocken- Damit geht der vom Zustand der Unterbrecherbatterie.
Derartige Batterien bedürfen aber häufiger kontakte abhängige Übergangswiderstand mit in an.
Wartung, da sie entweder erneuert oder (im Fall von Anzeige ein, und das Meßerg-bnis kann dadurch eraufladbaren
Ba. irien) wieder aufgeladen werden heblich verfälscht werden.
müssen. Auf diese Weise wird auf das überprüfen 3o Es sind zwar Meßschaltungen für die Bestimmung
und Austauschen derartiger batte..:n beachtliche der Motordrehzahl bekannt, welche mit Transistorer,
Arbeistzcit und-leistung verwandt welche man besser bestückt sind (USA.-Patentschriften 3 202 910 und
der Motorwartung zugute kommen lassen könnte. 2 934 703). Für die Stromversorgung der aktiven
Außerdem kann man sich auch nicht auf die sofortige Bauelemente ist bei den bekannten Schaltungen je
Einsatzfähigkeit solcher Geräte verlassen, denn 35 doch jeweils eine eigene Stromversorgungseinrichtung
möglicherweise fällt die Batterie aus. Darüber hinaus zusätzlich vorgesehen, wodurch sich die eingangs erkann
bei Batterien dieser Art nach langen Gebrauchs- läuterten Schwierigkeiten erg hen und ein ent-
bzw. langen Ruheperioden die Ausgangsspannung er- sprechend großer Mehraufwand eintritt,
heblich schwanken, was je nach dem von ihnen zu Die Erfindung, welche sich auf einen Meßgerätespeisenden Stromkreis zu Anzeigefehlern der GcraSe 40 kreis der eingangs benannten Art bezieht, vermeidet führen kann. die Nachteile der bekannten Meßschaltungen
heblich schwanken, was je nach dem von ihnen zu Die Erfindung, welche sich auf einen Meßgerätespeisenden Stromkreis zu Anzeigefehlern der GcraSe 40 kreis der eingangs benannten Art bezieht, vermeidet führen kann. die Nachteile der bekannten Meßschaltungen
Weiterhin kann das Prüfgerät derart vorgesehen dadurch, daß <n Reihe mit dem Kondensator und
sein, daß es "on einer gewöhnlichen Steckdose (z. B. parallel zum Meßinstrument ein Halbleiterschalter
HOV Wechselstrom) mit Energie versorgt wird. geschaltet ist, zu dessen Ausgang ein Ladekonden-Hierbei
muß jedoch das Gerät nicht nur mit den 45 sator mit einer Zener-Diode zur Spannungsbegren-Meßstellen
des Motors verbunden, sondern auch zung und einem Reihenwiderstand parallel geschaltet
noch an die Steckdose angeschlossen werden. Über ist. daß in Reihe zu diesem Kondensator in Ladedie
Lebensdauer des Geräts gesehen, ergibt sich ein richtung eine Diode geschaltet und daß der Steuererheblicher
kumulativer Zeit- und Leistungsaufwand eingang des I, albleiterschalters über einen weiteren
für das Einstecken und Herausziehen des Geräte- 5" parallel zu den Zündkontakten geschalteten Kondensteckers.
Fs besteht zudem die Möglichkeit, daß das sator angeschlossen ist.
Gerät an einem Ort verwendet werden soll, wo eine Bei einem derart aufgebauten Meßgerätekreis ist
Steckdose nicht bequem oder nahe genug erreichbai weder eine zusätzliche Stromversorgungseinrichtung
im Außerdem ist der Benutzer bei Verwendung von erforderlich, noch geht der Zustand der Unterbrecher-
z. B. IH)V Wechselstrom unter bestimmten Voraus- 55 kontakte mit in das zu ermittelnde Meßergebnis ein.
Setzungen der Gefahr eines elektrischen Schlag aus- Der Meßkreis nach der Erfindung ergibt selbst über
gesetzt. längere Prüfperioden eine im wesentlich :i gleiche
die Batterie des Fahrzeugs zu speisen, dessen Motor welche mit Batterien arbeiten, keine Alterungs-
/u prüfen ist. Der Mechaniker muß aber in diesem 6o erscheinungen zeigt.
Füll das Gerät nicht nur mit den Mcßstcllcn ver- Dieser Meßkreis läßt sich außerdem in neue Geräte
binden, sondern auch noch mit der Batterie, wobei ohne nennenswerten zusätzlichen Kostenaufwand
bei letzterem Anschluß die Battericklemmenpolarität einbauen und kann bei bereits vorhandenen Geräten
bestimmt werden muß, damit die Polarität der an die leicht nachträglich eingebaut werden, wobei es be·
Eingangsklcmmcn des Geräts gelegten Spannung 65 sonders vorteilhaft ist, daß hierfür nur wenig Raum
auch korrekt ist. In manchen Füllen können beansprucht wird und die verwendeten Bauteile Preisschwankungen der Batteriespannung zwischen den wert zu beschaffen sind,
einzelnen Fahrzeugen oder, hervorgerufen durch Die Erfindung wird im folgenden an Hand des in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels naher erläutert.
o _-.e. ein Schema einer Ausführung
des Meßgerätes für Motorprüfgeräte und einen Teil einer elektrischen Schaltung des Verbrennungsmotors,
an welchen der Meßgeratekreis angeschlossen ist.
Ausdrücke wie »nach oben«, »nach unten«, »nach rechts«, »nach links« sind auf die Zeichnung bezogene
Richtungsangaben, wobei auch ähnliche und verwandte Ausdrücke zur Erläuterung und Veran- »°
schaulichung der Zeichnung verwendet werden.
In der Zeichnung ist ein Meßgerätkreis 10 dargestellt, welcher mit einem Kontaktpaar eines beliebigen,
zum Teil bei 11 dargestellten Verbrennungsmotor-Zündsystem verbunden ist. Zur Veranschaulichung
ist das Zündsystemil mit einer Batterie 12 dargestellt. Die Batterie 12 ist mit einem Satz Unterhrecberkontakte
13 über die Primärwicklung 14 einer Zündspule 16 in Reihe geschaltet. Die sekundäre
i )berspannungswicklung 17 der Zündspule 16 ist *>
mit mindestens einer Zündkerze 18 in Reihe geschaltet, wobei die Sekundärwicklung 17 und die" Zündkerze
18 mit den Unterbrecherkontakten parallel verbunden sind. Wenn erwünscht, kann ein Kondensator
19 über die Unterbrecherkontakte 13 geschaltet sein. Der Meßgerätkreis 10 ist an einem Paar Meßstollen
21 und 22 des Zündsystems 11 anschließbar; letztere sind zur Veranschaulichung des Meßgerätkreises
10 zu beiden Seiten der Unterbrecherkontakte 13 unmittelbar angeschlossen.
Die Versorgungseinheit ist zwar mit einer Vielzahl besonderer Anzeigegeräte zu verwenden, aber in
Verbindung mit einem bestimmten Tastkreis am besten verständlich. Zur Veranschaulichung wird der
Versorgungskreis in Zusammenhang mit einem Tachometerkreis, insbesondere einem transistorierten
Tachometerkreis beschrieben. Im folgenden wird zunächst der Tachometerkreis erläutert, um so die
Funktion jnd das Zusammenwirken des Versorgungskreises sowohl mit dem Tachometerkreis als auch mit
dem Zündkreis des angeschlossenen Motors klarzumachen.
Wie in der Zeichnung dargestellt, umfaßt die Tasteinheit 26 einen Transistor 27, den Kollektor 28 und
den Emitter 29, welche alle mit den Leitungen 31 und 32 verbunden sind. Bei dem Transistor 27 handelt
es sich um einen PNP-Transistor, welcher durch ein negatives Potential ?n seine Basis leitend gemacht
wird. Eine Zener-Diode 33 ist zwischen die Leitungen und 32 geschaltet, wobei ihre Anode mit der
Leitung 31 verbunden ist. Ein Kondensator 34 und eine Diode 36 sind über die Zener-Diode 33 hintereinandergeschaltet,
wobei die Anode der Diode 36 mit der Leitung 32 und damit mit der Kathode der Zener-Diode 33 verbunden ist. Eine weitere Diode
und ein Anzeigegerät 38, bei diesem Ausführungsbeispiel eingewöhnliches Wechselstrom-Amperemeter,
lind über die Diode 36 in Reihe geschaltet, wobei die Anode der Diode 37 mit der Kathode der Diode 36
verbunden ist.
Ein Vorspannungswiderstand 39 verbindet die Basis 41 des Transistors 27 mit der Leitung 32. Ein
weiterer Widerstand 42 verbindet die Basis 41 Über den Knotenpunkt 44 mit der oberen Elektrode eines
Kondensators 43, dessen untere Elektrode mit der unteren Leitung 32 verbunden ist. Der Kondensator
ist verhältnismäßig klein und dient lediglich dazu, die Betätigung des Transistors 27 durch Einschwingvorgiinge
oder andere Nebensignale zu verhindern und dadurch den Stromkreis zu stabilisieren.
Zwischen einem Knotenpunkt 44 und einen weiteren Knotenpunkt 47 ist eine Diode 46 geschalte:, wobei
deren Anode mit dem Knotenpunkt 44 verbunden ist. Ein geeignetes Beaufschlagungsmittel für die
Anschlußklemme 21, in diesem Fall eine Strorrunnge 49, ist über eine Drosselspule 51 mit dem Knotenpunkt
47 verbunden. Die Leitung 32 ist mit der Anschlußklemme 22 über eine ähnliche Zange 52
verbindbar.
Der mit der bekannten und im vorhergehenden beschriebenen Schaltungsanordnung zu verwendende
Versorgungskreis schließt vorzugsweise einen verhältnismäßig großen Kondensator 56 und eine Zener-Diode
57 in einem parallelen Netzwerk 58 ein. Die untere Platte des Kondensators 56 und die Kathode
der Zener-Diode 57 sind unmittelbar mit der Leitung 32 verbunden. Die obere Platte des Kondensators
56 und die Anode c»-r Zener-Diode 57 sind über einen Vorwiderstand 59 mi: der Leitung 31 und
damit mit dem Kollektor des Transistors 27 verbunden. Der Versorgungskreis 54 schließt außerdem
eine Diode 62 ein, deren Anode mit der oberen PLtte des Kondensators und deren Kathode mit dem
Knotenpunkt 47 verbindbar ist.
Die Funktion des Versorgungskreises wird in Verbindung mit der Funktion des Motorzündsystems
und einer bestimmten Tasteinheit, hier des Tachometerkreises, am besten verständlich. Deshalb wird
zunächst die Arbeitsweise der gesamten bisher beschriebenen Schaltungsanordnung kurz dargelegt, obwohl
die Funktion des Zündkreises und des Tachometerkreises hinreichend bekannt ist.
Wenn die Zündkontakte 13 geschlossen sind, legt die Batterie 12 normalerweise an das obere Ende der
Primärwicklung 14 der Zündspule 16 ei.-i gegenüber deren unteres Ende negatives Potential an. Sobald
sich die Kontakte 13 öffnen, erzeugt der Zusammenfall des Feldes in der Spule 16 eine Änderung in den
Spannungsabfällen über der Primärwicklung 14, wobei diese Änderung groß genug ist, um die untere
Anschlußklemme der Unterbrecherkontakte 13 in bezug auf deren obere Klemme positiv werden zu
lassen. Als Folge davon lädt sich der Kondensator 19 auf die in der Zeichnung dargestellte Polarität auf.
Dadurch wird der Meßpunkt 22 gegenüber dem Meßpunkt 21 positiv. Die an die Meßpunkte 21 und
angelegten Zangen 49 und 52 legen den über den Meßpunkten entstehenden Spannungsabfall V an den
F'ngang des Meßgerätkreises 10.
Da die Spannung V durch das zusammenfallende Feld in der Spule 16 entsteht, übersteigt sie die Spannung
der Stromquelle 12 um ein Wesentliches und beträgt oft ein Vielfaches derselben. Auf diese Weise
wird durch Verwendung der durch das zusammenfallende Feld der Spule 16 entstehende Spannung
bewirkt, daß der Versorgungskreis 54 eine Spannung erzeugt, welche wesentlich größer ist als die der
Stromquelle 12.
Als Ergebnis der Spannung V gelangt Ladestrom von der Zange JX durch den Kondensator 56 und die
Diode 62 und die Drosselspule 51 an die obere Zange 49. Die Drosselspule 51 begrenzt den Einfluß
von Hochfrequenzschwingvorgängen auf das Laden des Kondensators 56, während die Diode 62 verhindert, daß bei den Klemmen 21 und 22 entstehende Spannungen umgekehrter Polarität die
Ladung auf dem Kondensator 56 verändern. Die Zener-Diode 57 hält die über dem Kondensator 56
anliegende Spannung unter einer bestimmten Höchstgrenze. Das Aufladen des Kondensators 56 bis zu
dem durch die Zener-Diode 57 gegebenen Höchstwert erfolgt innerhalb verhältnismäßig kurzer Zeit
und ehe der Kondensator 19 wahrnehmbar ist. Die Polarität des geladenen Kondensators 56 ist in der
Zeichnung angegeben, wobei die untere Platte gegenüber der oberen Kondensatorplatte positiv ist. Das
Von dein Kondensator 56 herzuleitende Potential stellt die Energiequelle dar, von welcher die gewünschte
Tasteinheit, in diesem Fall der Tachometerkreis 26. in Abhängigkeit von der Funktion des
Transistors 27 betrieben werden kann.
Betrachtet man im einzelnen die Funktionsweise des Versorgungskreises in Zusammenwirkung mit
dem dargestellten Tachometerkreis, wobei von geschlossenen Unterbrecherkontakten 13 auszugehen
ist. so baut sich, wie erkennbar, über der Spule 14 ein Feld auf. Durch öffnen der Unterbrecherkontakte
13 fällt das Feld zusammen, was ein Aufladen der Kondensatoren 43 und 56 bewirkt. Es erfolgt keine
gleichzeitige wahrnehmbare Aufladung des Kondensators 34, da der Widerstand 59 im Hinblick auf die
außerordentlich kurze Dauer des durch den Zusammenfall des Feldes über der Wicklung 14 erzeugten
Impulses groß genug ist, um ein wahrnehmbares Aufladen des Kondensators 34 zu verhindern. Da der
Kondensator 43 sehr klein ist, lädt er sich fast sofort auf. und gleichzeitig wird die Basis 41 des Transistors
27 vorgespannt, um den Transistor leitend zu machen^ da aber auf dem Kondensator 34 noch keine
wahrnehmbare Ladung liegt, findet kein wahrnehmbarer Vorgang statt.
Sobald sich die Unterbrecherkontakte 13 wieder schließen, nimmt die Spannung zwischen den Zangen
49 und 52 ab, und mit dem Entladen des Kondensators 43 über den Widerstand 39, was sehr rasch
erfolgt, wird der Transistor 27 nichtleitend. Gleichzeitig bewirkt die Ladung des Kondensators 56 über
die Diode 36 ein Aufladen des Kondensators 34 bis zu einem durch die Zener-Diode 33 gesetzten Höchstwert.
öffnen sich nun die Unterbrecherkontakte 13 abermals, wiederholen sich die im vorliegenden beschriebenen,
ein Aufladen der Kondensatoren 43 und 56 bewirkenden Phasen, und der Transistor wird
wieder leitend. Dadurch wird ein Stromfluß von der einen Platte des Kondensators 34 durch die Diode 37,
das Gerät 38 und den Transistors 27 zu der anderen Kondensatorplatte ermöglicht. Wenn sich die Unterbrecherkontakte
erneut schließen, so entledt sich der Kondensator 43 wieder, der Transistor wird wieder
nichtleitend, und der Stromstoß durch das Gerät 38 setzt aus. Ein abermaliges öffnen der Unterbrecherkontakte
leitet den Zyklus von neuem ein.
Die Ladung auf dem Kondensator 56 wird durch wiederholte, durch diesen fließende Stromstöße bei
jedem öffnen der Unterbrecherkontakte 13 aufrechterhalten, und zwar wird diese Ladung hoch genug
gehalten, um eine Ladung an den Kondensator 34 abzugeben, sobald der Transistor 27 wieder nichtleitend
wird. Daher ruft der abwechselnd leitende und nichtleitende Zustand des Transistors 27 aufeinanderfolgende
Stromstöße durch das Meßgerät 38 hervor, dessen Frequenz proportional ist zur Arbeitsfolge
der Unterbrecherkontaktc 13, welche wiederum eine Funktion der Drehgeschwindigkeit des anzu
schließenden Motors ist. Also liefert das Meßgerät 3f eine Anzeige, die proportional ist zur Geschwindig
keit des Motors und dient folglich als Tachometer Da der Kondensator 56 vorzugsweise viel größei
ist als der Kondensator 34, bleibt der Kondensator 5i im wesentlichen immer gleich geladen, während sich
der Kondensator 34 auf- und entlädt, wie im vorher gehenden beschrieben.
Claims (6)
1. Meßgerätekreis für Motorprüfgeräte, insbesondere Tachometerkreis, der über die Zünd
unterbrecherkontaktc eines Verbrennungsmotors
is anschließbar ist und dessen Energieversorgung
vom Zündkreis des Verbrennungsmotors aus erfolgt, mit einer an den Unterbrecherkontakt angeschlossenen
Drosselspule zur Dämpfung von Hochfrequenzschwingungen, einem damit in
ao Reihe liegenden Kondensator als aufladbaren Speichervorrichtung, einer diesem zugeordneten
Zener-Diode zur Spannungsbegrenzung, einer ersten Diode zur Aufladung des Kondensators,
einer zweiten Diode zur Entladung des Konden
as sators und einem vom Kondensatorstrom durch
flossenen Meßinstrument, dadurch gekenn zeichnet, daß in Reihe mit dem Kondensator
(34) und parallel zum Meßinstrument (38) eir. Halbleiterschalter (27) geschaltet ist, zu dessen
Ausgang (28, 29) ein Ladekondensator (56) mi einer Zener-Diode (57) zur Spannungsbegrenzung
und einem Reihenwiderstand (59) parallel ge schaltet ist, daß in Reihe zu diesem Kondensato.
in Laderichtung eine Diode (62) geschaltet is
und daß der Steuergang (41) des Halbleiterschal ters (27) über einen weiteren parallel zu den
ZUndkontakten (13) geschalteten Kondensator (43) angeschlossen ist.
2. Meßgerätekreis nach Anspruch 1, dadurch 4» gekennzeichnet, daß der Halbleiterkreis (27) de·-
Tastkreises ein Transistor ist, welcher zu der aus Zener-Diode (57) und Ladekondensator (56) gebildeten
Parallelschaltung parallel geschaltet ist, wobei die Basiselektrode (41) des Transistors mit
Mitteln (39) zur Erzeugung einer Vorspannung verbunden ist, die den Transistor in einem normalerweise
nichtleitenden Zustand hält, daß weitere Mittel (43,46) vorgesehen sind, welche
auf den Spannungsabfall an den Unterbrecherkontakten (13) ansprechen und die Basisvorspannung
bei jedem Arbeitszyklus der Unterbrecherkontakte einmal überwinden und den Transistor leitend machen, daß der Ladekondensator
(56) den Kollektor-Emitter-Strom liefert.
daß ferner das Meßinstrument (38) an den Emitter-Kollektor-Kreis des Transistors angeschlossen
ist und Mittel (33,34, 36, 37) vorgesehen sind, welche auf den leitenden Zustand des
Transistors ansprechen und bei jedem Arbeits-
zyklus des Unterbrecherkontaktes eine vorbestimmte Ladung durch das Anzeigegerät schicken
und dadurch eine in Funktion zur Drehgeschwindigkeit des Motors stehende Anzeige liefern.
3. Meßgerätekreis nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anode der Diode (62)
mit der Anode der Zener-Diode (57) verbunden ist, daß die als Stromstoßbegrenzer wirkende
Drosselspule an einem Ende mit der Kathode der
Diode (62) und am anderen Ende mit der einen Seite des Untc.brcchcrkontaktes (13) verbunden
ist, wobei die Kathode der Zener-Diode (57) mit der anderen Seite des Unterbrecherkontaktes verbunden
ist, daß sich ferner der Ladekondensator (56) auf einen in einer Richtung erfolgenden
Spannungsabfall über den Unterbrecherkontakt durch die Diode (62) und den Stromstoßbegrenzer
(51) bis zu einer durch die Zener-Diode (57) begrenzten Hochspannung auflädt.
4. Meßgerätekreis nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (43. 46) zur Überwindung
der Basisvorspannung des Transistors durch die Reihenschaltung des Kondensators (43)
und einer Diode (46) gebildet sind, welche auf der einen Seite mit dem einen Ende des Stromstoßbegrenzers
(51) und auf der anderen Seite mit der diesem abgekehrten Seite des Unterbrecherkontaktes
(13) verbunden sind, derart, daß sich der in Reihe geschaltete Kondensator (43) als ao
Folge der über dem Unterbrecherkontakt (13) auftretenden Spannung auflädt, wobei der Kondensator
(43) ferner über Mittel (42) mit der Basis des Transistors verbunden ist und diesen im
geladenen Zustand durchschaltet. as
5. Meßgerätekreis nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den
leitenden Zustand des Transistors ansprechenden Mittel (33, 34, 36, 37) eine mit dem Kondensator
(34) in Reihe geschaltete Diode (36) aufweisen, die beide zu den Kollektor-Emitter-Klemmen des
Transistors parallel geschaltet sind, wobei eine weitere Zener-Diode (33) zu der Reihenschaltung
aus Kondensator (34) und Diode (36) parallel geschaltet ist und die in Reihe geschaltete Diode
(36) die Aufladung des in Reihe geschalteten Kondensators (34) in eine Richtung als Folge der
Spannung bis auf eine durch die zweite Zcrscr-Diode (33) bestimmte Höhe gestattet, und daß
das Meßinstrument (38) als Oleichstrommesser ausgebildet ist, welche·· mit einer weiteren Diode
(37) in Reihe geschaltet ist, derart, daß der leitende Zustand des Transistors das Potential auf
heiden Seiten des in der Reihenschaltung liegenden Kondensators (34) erhöht und dadurch seine
Entladung über das Meßinstrument (38) bewirkt.
6. Meßgerätekreis nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den Ziindkoritakten
parallelgeschaltete Kondensator (43) auf der einen Seite mit der Emitterklemme (29) und auf
der anderen Seite mit der Basiselektrode (41) verbunden ist, wobei der genannte Kondensator (43)
bei jedem Arbeitszyklus des Unterbrecherkontaktes (13) einmal zur Überwindung der Transistorvorspannung
aufgeladen ist und den Transistor leitend macht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 209 614/184
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