DE19502402C2 - Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung für eine Brennkraftmaschine - Google Patents
Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung für eine BrennkraftmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verbrennungsaussetzer-Abtast
schaltung für eine Brennkraftmaschine mit elektrischer Zün
dung, die folgendes aufweist:
eine Ionenstrom-Abtasteinrichtung, um einen Ionenstrom in der Brennkammer abzutasten;
eine Strom/Spannungs-Wandlereinheit, um den Ionenstrom nega tiver Polarität in eine Spannung mit positiver Polarität um zuwandeln, wobei die Ionenstrom-Abtasteinrichtung folgendes aufweist:
einen Kondensator, der durch einen elektrischen Strom des Zündkreises geladen wird, um eine Spannung mit positiver Po larität zu halten;
eine Spannungsbegrenzungsschaltung, um die Ladespannung des Kondensators zu begrenzen; und
eine erste Diode, die zwischen die Elektrode des Kondensators auf der Niedrigpotentialseite und Masse geschaltet ist, wobei weiterhin die Strom/Spannungs-Wandlereinheit folgendes auf weist:
eine zur ersten Diode entgegengesetzt gepolte zweite Diode, die zwischen den Verbindungspunkt des Kondensators mit der ersten Diode und Masse geschaltet ist; und
eine Schaltung mit kleiner Eingangsimpedanz mit einem Opera tionsverstärker, dessen invertierender Eingang mit dem Ver bindungspunkt zwischen dem Kondensator und der ersten Diode verbunden ist und dessen nicht-invertierender Eingang mit Masse verbunden ist, um den aus dem Kondensator fließenden Strom in eine Verbrennungsaussetzer-Detektionsspannung umzu wandeln.
eine Ionenstrom-Abtasteinrichtung, um einen Ionenstrom in der Brennkammer abzutasten;
eine Strom/Spannungs-Wandlereinheit, um den Ionenstrom nega tiver Polarität in eine Spannung mit positiver Polarität um zuwandeln, wobei die Ionenstrom-Abtasteinrichtung folgendes aufweist:
einen Kondensator, der durch einen elektrischen Strom des Zündkreises geladen wird, um eine Spannung mit positiver Po larität zu halten;
eine Spannungsbegrenzungsschaltung, um die Ladespannung des Kondensators zu begrenzen; und
eine erste Diode, die zwischen die Elektrode des Kondensators auf der Niedrigpotentialseite und Masse geschaltet ist, wobei weiterhin die Strom/Spannungs-Wandlereinheit folgendes auf weist:
eine zur ersten Diode entgegengesetzt gepolte zweite Diode, die zwischen den Verbindungspunkt des Kondensators mit der ersten Diode und Masse geschaltet ist; und
eine Schaltung mit kleiner Eingangsimpedanz mit einem Opera tionsverstärker, dessen invertierender Eingang mit dem Ver bindungspunkt zwischen dem Kondensator und der ersten Diode verbunden ist und dessen nicht-invertierender Eingang mit Masse verbunden ist, um den aus dem Kondensator fließenden Strom in eine Verbrennungsaussetzer-Detektionsspannung umzu wandeln.
Bei Brennkraftmaschinen wird ein Gasgemisch aus Kraftstoff
und Luft komprimiert und dann durch einen Zündfunken ver
brannt, der durch Anlegen einer Hochspannung an eine Zünd
kerze erzeugt wird, welche sich in dem Verbrennungsraum be
findet. Ein Zustand, in welchem das Gasgemisch nicht ver
brannt wird, wird als Verbrennungsaussetzer oder kurz als
Zündaussetzer oder Fehlzündung bezeichnet. In einem solchen
Falle kann die Brennkraftmaschine nicht nur keine ausrei
chende Leistung abgeben, sondern es strömt ein Gasgemisch,
welches eine große Menge an Kraftstoff enthält, in das Abgas
system, was Schwierigkeiten bereitet, da beispielsweise der
Auspuff korrodiert werden kann. Somit ist es erforderlich,
den Zustand von Verbrennungsaussetzern festzustellen und die
Bedienungsperson zu warnen.
Als Verbrennungsaussetzer-Abtasteinrichtung wird ein Gerät verwendet,
um Verbrennungsaussetzer festzustellen, indem man den Ionenstrom in
der Verbrennungskammer mißt. Wenn die Verbrennung in der Ver
brennungskammer durchgeführt wird, werden Moleküle in der
Verbrennungskammer infolge der Verbrennung ionisiert. Wenn
über ein Zündkerze eine Spannung an den Innenraum der ioni
sierten Verbrennungskammer angelegt wird, fließt ein sehr
kleiner Strom, der als Ionenstrom bezeichnet wird. Da der
Ionenstrom zum Zeitpunkt eines Verbrennungsaussetzers extrem klein
wird, ist es möglich, diesen Ionenstrom zu messen und festzu
stellen, ob ein Verbrennungsaussetzer stattgefunden hat. Die Erfin
dung betrifft eine Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung für eine
Brennkraftmaschine zur Feststellung von derartigen Verbrennungsaus
setzern durch Abtastung eines solchen Ionenstromes.
Fig. 20 zeigt eine herkömmliche Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung
von diesem Typ, der beispielsweise in der JP-OS 4 191 465 an
gegeben ist.
In Fig. 20 bezeichnet das Bezugszeichen 1 eine Zündspule,
während die Bezugszeichen 1a und 1b die entsprechende Primär
wicklung bzw. Sekundärwicklung bezeichnen. Das Bezugszeichen
3 bezeichnet eine Zündkerze, die mit der Seite negativer Po
larität der Sekundärwicklung 1b verbunden ist. Die Seite po
sitiver Polarität der Primärwicklung 1a ist mit einer Strom
quelle 8 verbunden, während die Seite negativer Polarität der
Primärwicklung 1a mit dem Kollektor eines Transistors 2 ver
bunden ist, um elektrischen Strom zu speichern. Der Emitter
des Transistors 2 ist mit Masse verbunden, während die Basis
des Transistors 2 von einer nicht dargestellten Steuerung ge
steuert wird, um dadurch die Verbrennung zu regeln.
Das Bezugszeichen 9 bezeichnet eine Verbrennungsaussetzer-Abtast
schaltung. Das Bezugszeichen 5 bezeichnet einen Kondensator,
der mit der Seite positiver Polarität der Sekundärwicklung 1b
verbunden ist. Das Bezugszeichen 6 bezeichnet eine Diode,
welche zwischen die Seite des Kondensators 5 mit niedrigem
elektrischen Potential und Masse geschaltet ist, wobei die
Diode 6 in einer Richtung angeschlossen ist, bei der die ent
sprechende Seite des Kondensators 5 die Anode bildet. Das Be
zugszeichen 4 bezeichnet eine Zenerdiode, welche die Spannung
bestimmt, mit der der Kondensator 5 geladen wird, wobei die
Zenerdiode 4 zwischen die Seite positiver Polarität der Se
kundärwicklung 1b und Masse geschaltet ist. Das Bezugszeichen
7 bezeichnet einen Widerstand.
Wenn in einer Schaltung mit einem solchen Aufbau die Brenn
kraftmaschine gezündet wird, so ändert der Transistor 2 seinen
Zustand plötzlich von EIN nach AUS, und zwar unter der Steue
rung einer nicht dargestellten Steuereinrichtung zur Steue
rung der Verbrennung. Zu diesem Zeitpunkt nimmt der Primär
strom der Zündspule 1 schlagartig ab, und es wird eine Hoch
spannung durch eine elektromotorische Gegenkraft der Zünd
spule 1 erzeugt. Auf der Sekundärseite der Zündspule 1 wird
eine Spannung, die auf der Primärseite entwickelt wird, in
der Weise entwickelt, daß die Spannung in Abhängigkeit von
dem Spulenwicklungsverhältnis zwischen der Primärwicklung 1a
und der Sekundärwicklung 1b verstärkt wird. Somit wird
schließlich eine Spannung von etwa -10 kV bis -25 kV an die
Zündkerze 3 angelegt.
Bei der Schaltung gemäß Fig. 20 wird eine Ladung, die zum
Messen des Ionenstromes ausreichend ist, im Kondensator 5 ge
laden, indem man die Energie zum Zündzeitpunkt verwendet, und
der Ionenstrom wird unmittelbar nach der Zündung durch eine
Spannung gemessen, die von dem Kondensator 5 geliefert wird.
Der elektrische Strom zum Zündzeitpunkt fließt in der Rich
tung des Pfeiles 3a in Fig. 20, bewirkt eine Entladung der
Zündkerze 3, und somit wird das Gasgemisch in der Verbren
nungskammer 30 gezündet. Dieser Entladungsstrom lädt den Kon
densator 5 auf eine Spannung auf, die durch die Zenerdiode 4
begrenzt ist.
Wenn der elektrische Strom in der Richtung des Pfeiles 3a für
die Zündung auf Null abnimmt, wird die von dem Kondensator 5
gehaltene Spannung an die Zündkerze 3 angelegt. Wenn zu die
sem Zeitpunkt die Verbrennung in der Verbrennungskammer 30
normal durchgeführt wird, fließt der Ionenstrom in der Rich
tung des Pfeiles 3b. Da der in Richtung des Pfeiles 3b flie
ßende Strom auch durch den Widerstand 7 fließt, wird ein
Spannungsabfall hervorgerufen. Unter Verwendung dieses Span
nungsabfalls als Meßsignal wird die Anwesenheit oder Abwesen
heit eines Verbrennungsaussetzers auf der Basis dieses Spannungsab
falls bestimmt. Das bedeutet, da kein Ionenstrom im Falle ei
nes Verbrennungsaussetzers fließt, entwickelt sich keine Spannung,
die durch einen solchen Ionenstrom hervorgerufen wird, am
Ausgang der Abtastschaltung 9 aus.
Weitere Beispiele von Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltungen für
Brennkraftmaschinen sind in der JP-OS 4-265 474 und
JP-OS 4-262 070 beschrieben. Diese Verbrennungsaussetzer-Abtastschal
tungen haben jedoch eine Reihe von Problemen, die nachstehend
erläutert sind.
Die Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung wird in der Praxis im In
nenraum eines Motorraumes eines Kraftfahrzeuges zusammen mit
einer Zündspule vorgesehen. Die Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung
wird in verschiedenen Anordnungen installiert, und zwar in
Abhängigkeit von der Motorkonstruktion und dergleichen. Dabei
treten Fälle auf, bei denen ein großer Abstand zwischen der
Zündspule 1 und der Zündkerze 3 bei der Anordnung gemäß Fig.
20 besteht, wobei dieser Abstand etwa 2 Meter betragen kann.
Wenn die Verdrahtung lang wird, so wird eine Streukapazität
zwischen ihr und der Verdrahtung mit anderem Potential, ins
besondere Masse hervorgerufen.
Wenn die Streukapazität im Falle der Schaltung gemäß Fig. 20
gegenüber Masse den Wert Cf (Farad) hat, so wird eine Reihen
schaltung aus der Streukapazität Cf, dem Kondensator 5 und
dem Widerstand 7 gebildet. Die Wirkungsweise dieser Reihen
schaltung wird stark beeinflußt durch eine Ladungs/Entla
dungs-Zeitkonstante, welche durch die Streukapazität Cf und
den Widerstandswert des Widerstandes 7 bestimmt ist, und es
tritt das Problem auf, daß insbesondere die Zeitdauer eines
Rauschsignals ansteigt.
Bei einem aktuellen Beispiel gilt folgendes: Für ein Rausch
signal mit 100 µs und 10 mA ist zur Dämpfung oder Abnahme auf
weniger als 1 µA, was im Vergleich mit dem Ionenstrom nicht
problematisch ist, unter Berücksichtigung einer Streukapazi
tät Cf von 500 pF und einem Widerstandswert des Widerstandes
7 von 200 kOhm eine Zeit von ungefähr 1 ms erforderlich, und
die Wellenform des Rauschstromes breitet sich ungefähr auf
das Zehnfache aus. Infolgedessen besteht die Möglichkeit und
Gefahr, daß das Rauschen irrtümlich als Ionenstrom abgetastet
wird.
Denkbare Gegenmaßnahmen sind folgende: Der Widerstandswert
des Widerstandes 7 wird verringert, und auch die Streukapazi
tät wird verringert. Die Verringerung des Widerstandswertes
bringt jedoch ein Problem mit sich, da es beispielsweise un
möglich ist, einen Verbrennungsaussetzer im niedrigen Drehzahlbereich
zu erfassen, in welchem der Wert des Ionenstromes abnimmt,
und zwar aufgrund der Abnahme der Empfindlichkeit bei der
Verbrennungsaussetzer-Abtastung. Auch bringt die Verringerung der
Streukapazität eine starke Einschränkung hinsichtlich des Or
tes mit sich, wo die Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung angeordnet
wird und wie die Anordnung erfolgt.
Während der Ionenstrommessung werden die Zündung und der
Verbrennungsaussetzer im Innenraum der Verbrennungskammer auf der Ba
sis der Größe des Ionenstromes bestimmt. Der zum Zeitpunkt
eines Verbrennungsaussetzers fließende elektrische Strom ist jedoch
nicht vollständig Null, sondern es fließt ein Strom von unge
fähr 1/100 bis 1/50 des Stromes, der zum Zeitpunkt einer
richtigen Zündung fließt. Der elektrische Strom zu diesem
Zeitpunkt wird als Dunkelstrom bezeichnet.
Der Ionenstrom hat eine Charakteristik, die von der Drehzahl
der Brennkraftmaschine abhängt. Generell gilt, daß der Strom
wert bei großen Drehzahlen hoch ist und daß der Strom bei
kleinen Drehzahlen abnimmt. Der Wert der Stromstärke nimmt um
Faktoren von 10 oder mehr zwischen dem Leerlauf bei 500 bis
1 000 min-1 und einer hohen Drehzahl von 6 000 bis
8 000 min-1 zu.
Der Dunkelstrom steigt nahezu proportional zum Ionenstrom an.
Der Dunkelstrom bei hohen Drehzahlen erreicht ungefähr den
gleichen Wert wie der Ionenstrom bei kleinen Drehzahlen. Wenn
daher der Abtastschwellwert des Ionenstromes konstant ist und
wenn er auf die Charakteristik bei kleinen Drehzahlen einge
stellt ist, so wird der Dunkelstrom zum Zeitpunkt eines
Verbrennungsaussetzers irrtümlich als Ionenstrom bei großen Drehzah
len gemessen; wenn andererseits der Abtastschwellwert auf die
Charakteristik bei großen Drehzahlen eingestellt ist, wird es
unmöglich, den Ionenstrom bei kleinen Drehzahlen zu messen.
Diese Probleme beeinträchtigen die Realisierung einer
Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung, die in der Lage ist, wirksam
auf einen großen Drehzahlbereich der Brennkraftmaschine anzu
sprechen.
Obwohl die Zündkerze in der Verbrennungskammer isoliert ist,
gibt es Fälle, in denen die Isolierung abnimmt, und zwar auf
grund der Ablagerung von Kraftstoff, Kohlenstoff oder der
gleichen in Abhängigkeit von den Betriebsbedingungen. In ei
nem solchen Falle werden die Zündeigenschaften schlechter. Im
Falle von modernen Brennkraftmaschinen ist es jedoch möglich,
Zündfunken ohne Probleme zu erzeugen, wenn die Zündkerze
einen Widerstand von ungefähr 10 MOhm besitzt. Der Leckstrom,
der aber dann fließt, wenn der Isolierwiderstand einen Wert
von 10 MOhm besitzt, wird jedoch größer als der Ionenstrom
bei kleinen Drehzahlen, und somit wird der Leckstrom als
Ionenstrom zum Zeitpunkt eines Verbrennungsaussetzers abgetastet.
Insbesondere dann, wenn der Isolationswiderstand abnimmt, ist
es sehr wahrscheinlich, daß Verbrennungsaussetzer auftreten. Die irr
tümliche Messung in einer solchen Situation, in der es wahr
scheinlich ist, daß Verbrennungsaussetzer auftreten, erfüllt nicht
die Funktion der Abtastung von Verbrennungsaussetzern, was in der
Praxis problematisch ist.
Bei einer Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung für eine Brennkraft
maschine mit dem oben beschriebenen Aufbau sind keine Gegen
maßnahmen ergriffen, um die Streukapazität, den Dunkelstrom
und/oder den Leckstrom gebührend zu berücksichtigen, und so
mit besteht die Möglichkeit und Gefahr, daß eine irrtümliche
oder falsche Messung des Ionenstromes erfolgt.
Eine Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung für eine Brenn
kraftmaschine mit elektrischer Zündung der eingangs genannten
Art ist aus der nachveröffentlichten EP 0 615 067 A2 mit äl
terem Zeitrang bekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verbrennungs
aussetzer-Abtastschaltung für eine Brennkraftmaschine mit
elektrischer Zündung so weiterzubilden, daß sowohl die Zuver
lässigkeit der Abtastschaltung als auch die Meßgenauigkeit
erhöht werden, so daß der Einfluß von Dunkelströmen und/oder
Leckströmen beseitigt oder zumindest erheblich reduziert
wird.
Gemäß einer ersten Ausführungsform besteht die erfindungsge
mäße Lösung darin, eine Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung
der eingangs genannten Art so auszubilden, daß die Strom/Spannungs-Wandlereinheit
eine zwischen dem Ausgang des Opera
tionsverstärkers und dessen invertierenden Eingang angeord
nete Rückkopplungsschaltung zum Beseitigen eines Dunkelstro
mes aufweist, welche bei kleinen Drehzahlen abgeschaltet
wird, bei denen das Ausgangssignal des Operationsverstärkers
klein ist, und die bei hohen Drehzahlen eingeschaltet wird,
bei denen das Ausgangssignal des Operationsverstärkers groß
ist, so daß eine irrtümliche Messung des Ionenstromes auf
grund eines Dunkelstromes verhindert wird, wobei die Rück
kopplungsschaltung einen weiteren Kondensator aufweist, wel
cher über eine mit dem Ausgang des Operationsverstärkers ver
bundene Reihenschaltung aus einer weiteren Diode und einem
Widerstand geladen wird, und wobei die Spannung am weiteren
Kondensator über einen Widerstand am invertierenden Eingang
des Operationsverstärkers anliegt.
In Weiterbildung einer derartigen Abtastschaltung ist vorge
sehen, daß eine Wellenformeinheit vorgesehen ist, um das Aus
gangssignal der Strom/Spannungs-Wandlereinheit zu formen, wo
bei die Wellenformeinheit einen Komparator zum Vergleichen
des Ausgangssignales des Operationsverstärkers mit einer er
sten Referenzspannung aufweist und wobei weiterhin der Aus
gang des Komparators auf den Steuereingang einer Konstant
stromlade-/Entladeschaltung führt, die ausgangsseitig mit ei
nem dritten Kondensator verbunden ist; sowie einen weiteren
Komparator zum Vergleichen der Ladespannung des dritten Kon
densators mit einer zweiten Referenzspannung, wobei am Aus
gang des weiteren Komparators das leckstromfreie Verbren
nungsaussetzer-Detektionssignal anliegt.
In Weiterbildung der Abtastschaltung ist vorgesehen, daß die
Ionenstrom-Abtasteinrichtung eine Spannungsbegrenzungsschal
tung aufweist, um die Spannung des Kondensators zu begrenzen,
wobei die Spannungsbegrenzungsschaltung von einem Transistor,
dessen Emitter mit Masse verbunden ist und der zwischen die
Hochpotentialseite des Kondensators und Masse geschaltet ist,
sowie einem Spannungsbegrenzungselement gebildet ist, das
zwischen Kollektor und Basis des Transistors geschaltet ist,
und daß der Transistor eingeschaltet wird, wenn aufgrund ei
ner Sperrspannung ein Sperrstrom durch das Spannungsbegren
zungselement fließt, so daß der Energieverlust im Spannungs
begrenzungselement reduziert ist.
Bei einer speziellen Ausführungsform der Abtastschaltung ist
vorgesehen, daß die Spannungsbegrenzungsschaltung der Ionen
strom-Abtasteinrichtung weiterhin eine Schaltung zur Unter
drückung eines Kollektorleckstromes aufweist, um zu verhin
dern, daß ein Leckstrom vom Kondensator zum Kollektor des
Transistors fließt, indem ständig eine Spannung mit positiver
Polarität an den Emitter des Transistors angelegt ist.
In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Abtastschaltung ist
vorgesehen, daß die Ionenstrom-Abtasteinrichtung eine Ener
gieversorgungsschaltung aufweist, die von einem vierten Kon
densator, welcher durch einen elektrischen Strom von außen in
gleicher Weise wie der Kondensator zur Messung des Ionenstro
mes geladen wird und der dazu dient, eine Spannung mit posi
tiver Polarität zu halten, und einer weiteren Spannungsbe
grenzungsschaltung gebildet wird, um die Spannung des vierten
Kondensators zu begrenzen, wobei die erste Diode und die
Spannungsbegrenzungsschaltung an einem ersten Verbindungs
punkt der Parallelschaltung des vierten Kondensators und der
weiteren Spannungsbegrenzungsschaltung angeschlossen sind,
welcher ein von Masse abweichendes Potential aufweist, und
wobei weiterhin der zweite Verbindungspunkt der Parallel
schaltung auf Massepotential liegt.
Bei einer speziellen Ausführungsform der Abtastschaltung ist
vorgesehen, daß eine Ausgangssignal-Begrenzungseinrichtung
vorgesehen ist, die das Ausgangssignal der Abtastschaltung
dann begrenzt, wenn die Spannung der Energieversorgungsschal
tung unter einen vorgegebenen Wert abfällt.
Gemäß einer zweiten Ausführungsform besteht die erfindungsge
mäße Lösung darin, eine Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung
der eingangs genannten Art so auszubilden, daß die Strom/
Spannungs-Wandlereinheit einen zwischen dem Ausgang des Ope
rationsverstärkers und dessen invertierenden Eingang angeord
neten Rückkopplungswiderstand aufweist und daß der inver
tierende Eingang des Operationsverstärkers über den Kondensa
tor unmittelbar und ausschließlich an der Sekundärseite des
Zündkreises angeschlossen ist.
In Weiterbildung einer derartigen Ausführungsform der Abtast
schaltung ist vorgesehen, daß dem Rückkopplungswiderstand ein
Kondensator parallelgeschaltet ist.
Mit der Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung gemäß der Er
findung wird die Aufgabe in zufriedenstellender Weise gelöst.
Mit der jeweiligen Rückkopplungsschaltung lassen sich Dunkel
ströme bzw. Leckströme in vorteilhafter Weise im Ausgangssi
gnal eliminieren. Die verschiedenen Maßnahmen gemäß den Wei
terbildungen der erfindungsgemäßen Abtastschaltung tragen
ebenfalls dazu bei, fehlerhafte Messungen des Ionenstromes
bei unterschiedlichen Betriebsbedingungen zu verhindern.
Die verschiedenen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung bieten die Vorteile,
daß die Abtastschaltung eine erhöhte Zuverlässigkeit im Be
trieb besitzt, in einem breiten Drehzahlbereich der Brenn
kraftmaschine arbeiten kann, keine spannungsbegrenzenden Ele
mente mit einer hohen Nennleistung erfordert und dadurch
leichter herzustellen ist bzw. geringere Herstellungskosten
mit sich bringt.
Die Erfindung wird nachstehend
anhand der Beschreibung von Ausfüh
rungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die bei liegenden
Zeichnungen näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen in
Fig. 1 ein Schaltbild zur Erläuterung einer Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung
gemäß einer ersten Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 2 ein Funktionsblockschaltbild zur generellen Erläute
rung des Aufbaus einer Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung
für jede Ausführungsform gemäß der Erfindung;
Fig. 3 ein Wellenformdiagramm zur Erläuterung der Wirkungs
weise der Schaltung gemäß Fig. 1;
Fig. 4 ein Schaltbild zur Erläuterung eines Beispiels der
Verbindung zwischen der Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung
gemäß der Erfindung und einem Zündsystem bei einer
Niederspannungsverteilung für eine Brennkraftma
schine;
Fig. 5 ein Schaltbild zur Erläuterung eines Beispiels der
Verbindung zwischen der Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung
gemäß der Erfindung und einem Zündsystem bei Hoch
spannungsverteilung für eine Brennkraftmaschine;
Fig. 6 ein Schaltbild zur Erläuterung eines Beispiels der
Verbindung, wobei die Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung
gemäß der Erfindung den Ladestrom für einen Kondensa
tor von der Primärseite der Zündspule erhält;
Fig. 7 ein Schaltbild zur Erläuterung einer Strom/Spannungs-Wandlereinheit
für eine Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung
gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 8 ein Wellenformdiagramm zur Erläuterung der Wirkungs
weise der Schaltung gemäß Fig. 7 bei kleinen Drehzah
len;
Fig. 9 ein Diagramm zur Erläuterung der Wirkungsweise der
Schaltung gemäß Fig. 7 bei hohen Drehzahlen;
Fig. 10 ein Schaltbild zur Erläuterung einer Strom/Spannungs-Wandlereinheit
und einer Wellenformeinheit gemäß ei
ner dritten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 11 ein Wellenformdiagramm zur Erläuterung des Betriebes
der Schaltung gemäß Fig. 10, wenn kein Leckstrom vor
liegt;
Fig. 12 ein Wellenformdiagramm zur Erläuterung des Betriebes
der Schaltung gemäß Fig. 10, wenn ein Leckstrom vor
liegt;
Fig. 13 ein Schaltbild zur Erläuterung einer Ionenstrom-Ab
tasteinheit einer Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung gemäß
einer vierten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 14 ein Schaltbild zur Erläuterung einer Ionenstrom-Ab
tasteinheit einer Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung gemäß
einer fünften Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 15 ein Schaltbild zur Erläuterung einer Ionenstrom-Ab
tasteinheit einer Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung gemäß
einer sechsten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 16 ein Schaltbild zur Erläuterung eines Ausführungsbei
spiels der gesamten Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung mit
einer Schaltung gemäß Fig. 15;
Fig. 17 ein Wellenformdiagramm zur Erläuterung des Betriebes
der Schaltung gemäß Fig. 16;
Fig. 18 ein Schaltbild zur Erläuterung einer abgewandelten
Ausführungsform der Schaltung gemäß Fig. 15;
Fig. 19 ein Schaltbild zur Erläuterung einer weiteren abge
wandelten Ausführungsform der Schaltung gemäß Fig.
15; und in
Fig. 20 ein Schaltbild zur Erläuterung einer herkömmlichen
Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung.
Die mit den Bezugszeichen 1 bis 6, 8 und 30 in Fig. 1 be
zeichneten Komponenten sind die gleichen wie beim Stand der
Technik, die im Zusammenhang mit Fig. 20 erläutert worden
sind.
Das Bezugszeichen 17 bezeichnet eine zweite Diode, deren
Anode an Masse angeschlossen ist und deren Kathode mit der
Verbindungsstelle von der Elektrode auf der niedrigen Poten
tialseite des Kondensators 5 und von der Anode der ersten Di
ode 6 verbunden ist. Das Bezugszeichen 18 bezeichnet einen
Operationsverstärker, dessen invertierender Eingang mit der
Anode der Diode 6 verbunden ist und dessen nicht-invertieren
der Eingang mit Masse verbunden ist, wobei ein Rückkopplungs
widerstand 19 zwischen den invertierenden Eingang und den
Ausgang des Operationsverstärkers 18 geschaltet ist. Das Be
zugszeichen 20 bezeichnet einen Kondensator, der zwischen den
invertierenden Eingang und den Ausgang des Operationsverstär
kers 18 geschaltet ist, um hochfrequentes Rauschen zu entfer
nen. Die Zenerdiode 4 bildet eine Spannungsbegrenzungsschal
tung für den Kondensator 5, um einen Ionenstrom abzutasten.
Fig. 2 zeigt ein Funktionsblockschaltbild zur allgemeinen Er
läuterung des Aufbaus der Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung für
jede Ausführungsform gemäß der Erfindung. In Fig. 2 bezeich
net das Bezugszeichen 90 eine Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung;
das Bezugszeichen 9a bezeichnet eine Ionenstrom-Abtastein
heit, um Energie zum Zeitpunkt der Zündung in einem Kondensa
tor zu speichern und den Ionenstrom auf der Basis der in die
sem Kondensator gespeicherten Ladung zu messen; das Bezugs
zeichen 9b bezeichnet eine Strom/Spannungs-Wandlereinheit;
das Bezugszeichen 9c bezeichnet eine Wellenformeinheit, um
das Rauschen des in eine Spannung umgewandelten Signals zu
formen. Die Bezugszeichen 40 und 41 bezeichnen einen Ein
gangsanschluß bzw. einen Ausgangsanschluß der Ionenstrom-Ab
tasteinheit 9a; die Bezugszeichen 23 und 24 bezeichnen einen
Eingangsanschluß bzw. einen Ausgangsanschluß der
Strom/Spannungs-Wandlereinheit 9b.
Nachstehend wird der Betrieb der Schaltung gemäß Fig. 1 näher
erläutert. Die Wellenformdiagramme an den Stellen S1 bis S6
der Schaltung gemäß Fig. 1 sind in Fig. 3 dargestellt. Es be
zeichnet S5 das Basispotential des Transistors 2 zur Steue
rung des elektrischen Stromes auf der Primärseite der Zünd
spule 1. Der Transistor 2 wird während einer EIN-Periode ein
geschaltet, in der man den elektrischen Strom durch die Pri
märwicklung 1a fließen läßt, und er wird abgeschaltet während
einer AUS-Periode, in der der elektrische Stromfluß unterbro
chen ist.
Wenn der Transistor 2 seinen Zustand von EIN nach AUS ändert,
so steigt die Spannung S6 ungefähr auf 300 Volt an, und zwar
wegen der elektromotorischen Gegenkraft der Zündspule 1.
Diese Spannung ist gleich der Kollektor-Emitter-Spannung ent
sprechend dem Widerstand des Transistors 2. Die bei S6 er
zeugte Hochspannung ist in Abhängigkeit von dem Spulenwick
lungsverhältnis der Primärwicklung 1a zu dem der Sekundär
wicklung 1b multipliziert, wobei diese Spannung etwa 30 kV
auf der Sekundärseite erreicht, und ein Zündfunken wird in
der Zündspule 3 erzeugt. In diesem Augenblick fließt ein
elektrischer Strom mit maximal etwa 100 mA zu der Sekundär
seite der Zündspule 1 in Richtung des Pfeiles 3b. Wenn danach
der Spulenstrom auf Null abnimmt, so geht die Spannung bei S4
der Zündspule 3 auf die Spannung, die von dem Kondensator 5
gehalten wird, und ein Ionenstrom fließt in der Richtung des
Pfeiles 3b.
Die Spannung S2 an der Verbindung zwischen dem Kondensator 5
und der Diode 6 ist eine Spannung des invertierenden Eingan
ges des invertierenden Verstärkers, der aus dem Operations
verstärker 18 und einem Widerstand 19 gebildet ist. Wenn der
Operationsverstärker 18 normal arbeitet, ist die Spannung
gleich der nicht-invertierenden Eingangsspannung, die 0 Volt
beträgt. Es gibt zwei Typen von Fällen, in denen der Operati
onsverstärker 18 nicht normal arbeitet: einen Fall, in wel
chem der elektrische Strom in der Richtung des Pfeiles 3b
fließt, und einen anderen Fall, in welchem der elektrische
Strom in der Richtung des Pfeiles 3b zu groß ist und der Aus
gang des Operationsverstärkers 18 gesättigt ist.
Wenn der elektrische Strom in Richtung des Pfeiles 3b fließt,
so ist die Spannung bei S2 die Durchlaßspannung (0,7 Volt)
der ersten Diode 6. Wenn der elektrische Strom in Richtung
des Pfeiles 3b hoch ist und der Ausgang des Operationsver
stärkers 18 gesättigt ist, so leitet eine zweite Diode 17,
und die Spannung bei S2 nimmt um einen Betrag ab, welcher der
Durchlaßspannung entspricht. Wenn der Operationsverstärker 18
normal arbeitet, so bildet sich der Ionenstrom als Spannungs
abfall am Rückkopplungswiderstand aus, wird in ein Masse-Re
ferenzsignal umgewandelt, und dieses Signal wird abgegeben.
Wie sich aus der Wellenform der Spannung bei S2 entnehmen
läßt, nimmt bei einer derartigen Schaltungsanordnung die
Spannungsänderung bezüglich der Stromänderung auf der Nied
rigpotentialseite des Kondensators 5 ab. Wenn der Operations
verstärker 18 normal arbeitet, wird die Spannung bei S2 of
fensichtlich konstant, und wenn der Operationsverstärker 18
nicht normal arbeitet, wird sie bei der Durchlaßspannung der
Diode konstant. Das bedeutet, die Impedanz der Abtastschal
tung ist, von der Stelle S2 aus gesehen, extrem niedrig. Auf
grund dieses Effektes ist es möglich, die Impedanz der Schal
tung zu verringern und infolgedessen die Toleranz gegenüber
Fehlfunktionen beträchtlich zu erhöhen, welche durch die
Streukapazität und die Impedanz der Schaltung hervorgerufen
werden, ohne die Strom/Spannungs-Umwandlungscharakteristik,
also die Abtastempfindlichkeit des Ionenstromes, zu ver
schlechtern.
Obwohl beim Stand der Technik Fehlfunktionen in der Schaltung
auftreten, wenn die Streukapazität etwa 200 pF beträgt, ist
die erfindungsgemäße Schaltung in der Lage, bei einer Streu
kapazität von ungefähr 2000 pF zu arbeiten, wobei die glei
che Abtastempfindlichkeit beibehalten werden kann, und es ist
möglich, eine ausreichende Toleranz gegenüber Fehlfunktionen
zu erzielen, die durch Streukapazitäten hervorgerufen werden,
welche in der Praxis erzeugt werden können.
Während bei der herkömmlichen Schaltung gemäß Fig. 20 eine
negative Spannung erzeugt wird und die Diode 6, der Wider
stand 7 und dergleichen nicht in einer monolithischen inte
grierten Schaltung montiert werden können, die mit einer ein
zigen Stromversorgung betrieben werden kann, ist es so, wenn
die Anordnung gemäß Fig. 1 verwendet wird, daß die Diode 6
und die Strom/Spannungs-Wandlereinheit 9b in eine monolithi
sche integrierte Schaltung integriert werden können, die mit
einer einzigen Stromversorgung betreibbar ist. Dadurch ist es
möglich, die Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung 90 kompakt auszu
bilden.
Die Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1 hat den Vorteil, daß sie
nicht nur unempfindlich gegenüber den störenden Einflüssen
von Streukapazitäten ist, sondern auch den schädlichen Ein
fluß eines Dunkelstromes und eines Leckstromes vermeidet, was
nachstehend näher erläutert ist, und zwar einfach durch Hin
zufügen einer sehr einfachen Schaltung.
Die Fig. 4 und 5 zeigen ein Beispiel der Verbindung zwischen
der Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung 90 und dem Zündsystem der
Brennkraftmaschine. Fig. 4 zeigt ein Verbindungsbeispiel für
die Niederspannungsverteilung der Brennkraftmaschine, während
Fig. 5 ein Verbindungsbeispiel der Hochspannungsverteilung
der Brennkraftmaschine zeigt.
In Fig. 4 bezeichnen die Bezugszeichen 3c bis 3f Zündkerzen
für vier Zylinder einer Brennkraftmaschine; die Bezugszeichen
1c bis 1f bezeichnen die entsprechenden Zündspulen für diese
Zündkerzen 3c bis 3f; die Bezugszeichen 2a bis 2d bezeichnen
Transistoren zum Schalten des elektrischen Stromes auf der
Primärseite der jeweiligen Zündspulen 1c bis 1f. In Fig. 5
bezeichnen die Bezugszeichen 56a bis 56d Dioden zur Abtastung
des Ionenstromes. Das Bezugszeichen 57 bezeichnet einen Zünd
verteiler.
Die Fig. 4 und 5 zeigen Beispiele, bei denen die Verbrennungsausset
zer-Abtastschaltung Anwendung findet auf eine Vierzylinderma
schine, wobei auch dargestellt ist, daß es möglich ist, die
Ionenstromabtastung für vier Zylinder mit einer einzigen
Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung 90 durchzuführen. Da bei einer
Maschine mit fünf oder mehr Zylindern der Verbrennungszyklus
bzw. dessen Intervalle kürzer wird, werden die Zylinder so
gruppiert, daß der Verbrennungszyklus bzw. dessen Intervalle
lang werden, und es werden zwei oder mehr Verbrennungsaussetzer-Ab
tastschaltungen verwendet.
Fig. 6 zeigt ein Beispiel, in welchem die Verbrennungsaussetzer-Ab
tastschaltung an ein Zündsystem für die gleichzeitige Zündung
von zwei Zylindern angeschlossen ist, wobei außerdem darge
stellt ist, daß ein elektrischer Zündfunken auf beiden Seiten
einer Hochspannung hervorgerufen wird, die parallel zu den
beiden Polen der Sekundärseite der Zündspule erzeugt wird.
Wie aus Fig. 6 ersichtlich, bezeichnen die Bezugszeichen 3g
und 3i jeweils eine Zündkerze, von der ein Zündfunken einer
negativen Spannung erzeugt wird; die Bezugszeichen 3h und 3j
bezeichnen jeweils eine Zündkerze, bei denen ein Zündfunken
einer positiven Spannung erzeugt wird. Dabei sind hochspan
nungsbeständige Dioden 62a und 62b zur Messung des Ionenstro
mes an die Zündkerzen 3h bzw. 3j angeschlossen.
Bei der Anordnung gemäß Fig. 6 wird eine Vorspannung mit po
sitiver Polarität an den Kondensator 5 der Verbrennungsaussetzer-Ab
tastschaltung 90 angelegt (vgl. Fig. 1), und zwar von der
Primärseite der Zündspule über die Hochspannungsdioden 60a
und 60b sowie einen Widerstand 61, anstatt von der Sekundär
seite der Zündspule. Wie oben erläutert, kann die Verbrennungsausset
zer-Abtastschaltung 90 betrieben werden, indem man sie mit
elektrischem Strom von der Primärseite der Zündspule ver
sorgt, und zwar in Abhängigkeit von dem Verteilersystem. Das
bedeutet, das Laden des Kondensators 5 ist nicht beschränkt
auf die Zuführung von elektrischem Strom von der Sekundär
seite der Zündspule, sondern es kann auch von einer elektri
schen Stromquelle durchgeführt werden, die in der Lage ist,
eine Spannung zu erzeugen, die höher ist als die Begrenzungs
spannung der Zenerdiode 4, um die Spannung zu begrenzen, und
das Verfahren ist nicht entsprechend beschränkt.
Das Beispiel der Verbindung zwischen der Verbrennungsaussetzer-Ab
tastschaltung 90 und dem Zündsystem gemäß den Fig. 4 bis 6
ist nicht auf die erste Ausführungsform beschränkt; vielmehr
ist die gleiche Verbindung auch möglich bei der Verbrennungsausset
zer-Abtastschaltung für jede andere Ausführungsform, die
nachstehend erläutert sind.
Fig. 7 zeigt ein Schaltbild zur Erläuterung der Strom/Span
nungs-Wandlereinheit 9b gemäß Fig. 2 der Verbrennungsaussetzer-Ab
tastschaltung 90 gemäß einer zweiten Ausführungsform der Er
findung. Die Schaltung, um eine irrtümliche Abtastung oder
Messung des Ionenstromes aufgrund des Einflusses eines Dun
kelstromes bei der zweiten Ausführungsform zu verhindern, ist
in der Strom/Spannungs-Wandlereinheit 9b angeordnet.
Die Komponenten 18 bis 20 in Fig. 7 sind die gleichen wie in
Fig. 1. Die Bezugszeichen 21a und 21b bezeichnen Eingangswi
derstände des Operationsverstärkers 18. Das Bezugszeichen 22
bezeichnet einen Ausgangswiderstand des Operationsverstärkers
18, der verwendet wird, um den Spannungspegel abzusenken,
wenn das Ausgangssignal auf niedrigem Pegel oder L-Pegel ist.
Das Bezugszeichen 35b bezeichnet eine Rückkopplungsschaltung
zum Entfernen von Dunkelströmen. Das Bezugszeichen 35 be
zeichnet eine Diode, die Bezugszeichen 29, 31 und 34 bezeich
nen Widerstände; das Bezugszeichen 33 bezeichnet einen Kon
densator, das Bezugszeichen 35a bezeichnet einen NPN-Transi
stor, und das Bezugszeichen 8a bezeichnet eine Stromversor
gung.
Die Fig. 8 und 9 zeigen Wellenformen an den Stellen S10 bis
S13 der Schaltung gemäß Fig. 7. Fig. 9 zeigt ein Wellenform
diagramm, wenn die Maschine bei hohen Drehzahlen arbeitet. In
Fig. 9 bezeichnet S12 einen Ionenstrom, und die Richtung des
Pfeiles in Fig. 7 wird als Vorwärtsrichtung angenommen. Die
Bezugszeichen S13 und S14 bezeichnen jeweils elektrische
Ströme der Rückkopplungsschaltung. Das Bezugszeichen S10 be
zeichnet das Ausgangssignal der Strom/Spannungs-Wandlerein
heit 9b. Das Bezugszeichen S10a bezeichnet das Ausgangssignal
der Strom/Spannungs-Wandlereinheit 9b, wenn eine Rückkopp
lungsschaltung 35b zum Entfernen des Dunkelstromes nicht vor
gesehen ist. Das Bezugszeichen S11 bezeichnet die Spannung
des Kondensators 33.
Wie in Fig. 8 dargestellt, wird der Verbrennungszyklus lang,
wenn die Drehzahl der Maschine klein ist. Der Absolutwert des
Ionenstromes nimmt in Abhängigkeit von der Abnahme der Dreh
zahl ab. Andererseits wird, wie in Fig. 9 dargestellt, der
Verbrennungszyklus kurz, und der Absolutwert des Ionenstromes
nimmt zu, wenn die Drehzahl der Maschine hoch ist.
Als nächstes wird der Betrieb der Schaltung unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen näher erläutert. Wenn angenommen wird,
daß ein Ionenstrom S12 fließt und der Rückkopplungsstrom S13
Null ist, so ist der Ionenstrom S12 gleich dem Rückkopplungs
strom S14. Da das elektrische Potential an der Stelle S15 auf
der Seite des invertierenden Einganges des Operationsverstär
kers 18 offensichtlich 0 Volt wird, wird das Ausgangssignal
der Strom/Spannungs-Wandlereinheit 9b bestimmt durch das Pro
dukt des Rückkopplungsstromes S14 und des Rückkopplungswider
standes 19.
Wenn jedoch der Rückkopplungsstrom S13 der Rückkopplungs
schaltung 35b zum Entfernen des Dunkelstromes positiv ist, so
wird der Rückkopplungsstrom S14 ein solcher Strom, daß der
Rückkopplungsstrom S13 aus dem Ionenstrom S12 entfernt wird,
und infolgedessen nimmt die Ausgangsspannung ab. Die elektri
sche Stromstärke des Rückkopplungsstromes S13 hängt von den
Werten der an der Stelle S11 gehaltenen Spannung des Konden
sators 33 und eines Widerstandes 29 ab, und der Rückkopp
lungsstrom S13 nimmt auch in Abhängigkeit von der Zunahme an
der Stelle S11 zu.
Wenn das Ausgangssignal an der Stelle S10 ansteigt, so steigt
das elektrische Potential bei S11 an, weil der Kondensator 33
durch einen Widerstand 34 geladen wird. Das bedeutet, es wird
eine negative Rückkopplungsschaltung oder Gegenkopplungs
schaltung gebildet, so daß dann, wenn das elektrische Poten
tial am Ausgang S10 ansteigt, auch S13 ansteigt und infolge
dessen das elektrische Potential am Ausgang S10 abnimmt.
Der Kondensator 33, die Widerstände 29, 31 und 34 und der
gleichen werden jeweils so gewählt oder eingestellt, daß die
Rückkopplungsschaltung 35b zum Beseitigen des Dunkelstromes
bei kleinen Drehzahlen abgeschaltet und bei hohen Drehzahlen
eingeschaltet wird. Wie sich aus Fig. 8 entnehmen läßt, hat
das Ausgangssignal einen bestimmten Wert, und wenn das Aus
gangssignal klein ist und die Drehzahl klein ist, so ist der
Dunkelstrom zum Zeitpunkt eines Verbrennungsaussetzers klein. Somit
kann die Wirkung der Schaltung der Rückkopplungsschaltung 35b
zum Entfernen des Dunkelstromes klein sein.
Da gemäß Fig. 9 bei hohen Drehzahlen das Ausgangssignal groß
ist und der Dunkelstrom groß ist, wird dann, wenn die Rück
kopplungsschaltung 35b zum Entfernen des Dunkelstromes nicht
vorgesehen ist, ein Signal aufgrund des Dunkelstromes im Aus
gangssignal bei S10a erzeugt, wenn ein Verbrennungsaussetzer auf
tritt. Wenn jedoch die Rückkopplungsschaltung 35b zum Entfer
nen des Dunkelstromes arbeitet, so fließt der Rückkopplungs
strom in der Weise, wie es bei der Wellenform gemäß S13 dar
gestellt ist, und infolgedessen ist es möglich, den Dunkel
strom nicht zu messen. Bei der Wellenform gemäß S10 ist der
Dunkelstrom entfernt.
Infolgedessen ist es möglich, Verbrennungsaussetzer für einen weiten
Bereich von Drehzahlen der Maschine genau zu messen bzw. ab
zutasten.
Fig. 10 zeigt ein Schaltbild zur Erläuterung der Strom/Span
nungs-Wandlereinheit 9b und der Wellenformeinheit 9c gemäß
Fig. 2 der Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung 90 gemäß einer drit
ten Ausführungsform der Erfindung. Die Schaltung dieser drit
ten Ausführungsform weist ferner eine Wellenformgebungsschal
tung auf, um die irrtümliche Abtastung eines Ionenstromes
aufgrund des Einflusses von Leckströmen zu verhindern.
In Fig. 10 bezeichnet das Bezugszeichen 9a eine Ionenstrom-Abtasteinheit,
und das Bezugszeichen 9c bezeichnet eine Wel
lenformeinheit. Die Fig. 11 und 12 zeigen Wellenformdiagramme
für die Stellen S21 bis S26 der Schaltung gemäß Fig. 10. Fig.
11 zeigt ein Wellenformdiagramm, wenn kein Leckstrom vor
liegt, während Fig. 12 ein Wellenformdiagramm zeigt, wenn ein
Leckstrom vorhanden ist.
In der Strom/Spannungs-Wandlereinheit 9b gemäß Fig. 10 sind
die Komponenten 17 bis 20 die gleichen wie bei den oben be
schriebenen Ausführungsformen. Eine Rückkopplungsschaltung
35c zur Kompensation von Leckströmen ist an den Bereich ange
schlossen, in welchem dieser Strom in eine Spannung umgewan
delt wird. Die Rückkopplungsschaltung 35c zur Kompensation
von Leckströmen weist folgendes auf: einen Komparator 52a, um
das Ausgangssignal des Operationsverstärkers 18 mit einer Re
ferenzspannung von einer Referenzspannungsquelle 65a zu ver
gleichen, einen Kondensator 51a und eine Konstantstrom-
Lade/Entladeschaltung 63 des Kondensators 51a.
Die Wellenformschaltung 9c weist folgendes auf: einen Kompa
rator 52a zum Vergleichen des Ausgangssignals des Operations
verstärkers 18 mit einer Referenzspannung von der Referenz
spannungsquelle 65a, einen Kondensator 51b und eine Konstant
strom-Lade/Entladeschaltung 64 für den Kondensator 51b sowie
eine Leckstrom-Filterschaltung, die von einem Komparator 52b
gebildet wird, um die Spannung des Kondensators 51b mit einer
Referenzspannung von einer Referenzspannungsquelle 65b zu
vergleichen. Das bedeutet, der Komparator 52a wird gemeinsam
von der Strom/Spannungs-Wandlereinheit 9a und der Wellenform
schaltung 9c verwendet.
Wenn eine Widerstandsleckcharakteristik zwischen der Zünd
kerze und Masse erzeugt wird, so fließt ein Leckstrom ILK
(A), und es ist eine Relation RLK × ILK = VIB erfüllt, wobei
eine Vorspannung zum Messen des Ionenstromes mit VIB (Volt)
bezeichnet ist und der Widerstandswert des Lecks, also der
Widerstandswert aufgrund des Spaltes zwischen der Zündkerze
und der Masse, wenn der elektrische Strom zwischen der Zünd
kerze und Masse fließt, hat den Wert RLK (Ohm). Wenn die Ka
pazität des Kondensators 5 mit CIB (Farad) bezeichnet ist, so
hat der Leckstrom eine Entladungscharakteristik, welche durch
die Zeitkonstante von CIB × RLK (Sekunden) bestimmt ist, und
dieser Strom kann als Gleichstrom betrachtet werden, wenn er
ausreichend hoch bezüglich des Verbrennungszyklus T (Sekun
den) ist. Durch Vergleichen der Wellenformen von S21 in den
Fig. 11 und 12 ist festzustellen, daß die Gleichstromkompo
nenten der Ionenstromwellenform zunehmen.
Wenn bei dem Ionenstrom der Strom in eine Spannung umgewan
delt und mit einem vorgegebenen Schwellwert verglichen wird
und wenn der in Fig. 12 dargestellte Leckstrom enthalten ist,
so besteht die Möglichkeit, daß eine irrtümliche Abtastung
durchgeführt wird, und zwar aufgrund des Einflusses des Leck
stromes, unabhängig von der Anwesenheit oder Abwesenheit des
Ionenstromes.
Die Rückkopplungsschaltung 35c zur Kompensation von Leckströ
men gemäß Fig. 10 wird der Schaltung gemäß der ersten Ausfüh
rungsform in Fig. 1 hinzugefügt, die oben beschrieben ist, um
die Strom/Spannungs-Wandlereinheit 9b zu realisieren. Die
Rückkopplungsschaltung 35c zur Kompensation von Leckströmen
ist so ausgebildet, daß sie eine Steuerung bewirkt, derart,
daß das Ausgangssignal des Operationsverstärkers 18 nicht die
Schwellwertspannung überschreitet, die durch eine Spannung
S27 der Referenzspannungsquelle 65a bestimmt ist.
Im folgenden wird auf Fig. 11 Bezug genommen. Wenn ein Ionen
strom erzeugt wird, so steigt das Ausgangssignal S23 vom Ope
rationsverstärker 18 an und überschreitet den Schwellwert,
der durch die Spannung S27 der Referenzspannungsquelle 65a
bestimmt ist, die Spannung S22 des Kondensators 51a steigt
an, und der Rückkopplungsstrom wächst. Es ist jedoch wichtig,
daß die Regelgeschwindigkeit der Rückkopplungsschaltung 35c
kleiner ist als die Änderung des Ionenstromes mit der Zeit,
und die Abtastung wird in der Weise durchgeführt, daß sie
nicht der Ionenstrom-Wellenform folgt (sie folgt nur dem
Leckstrom, der viele Gleichstromkomponenten hat).
Wie sich aus Fig. 11 bei S24 entnehmen läßt, erreicht eine
Spannung S24 als Ausgangssignal des Komparators 52a einen ho
hen Pegel oder H-Pegel, während der Ionenstrom erzeugt wird,
und infolgedessen nimmt die Spannung S25 des Kondensators 51b
der Wellenformeinheit 9c zu. Wenn die Spannung S25 eine Span
nung S28 der Referenzspannungsquelle 65b überschreitet, so
steigt das Ausgangssignal S26 des Komparators 52b an und er
reicht einen H-Pegel. Die Wellenformeinheit 9c filtert den
Ionenstrom von einer festen Periode oder mehreren und liefert
ihn als Ausgangssignal, d. h. der durch einen Leckstrom her
vorgerufene Ionenstrom wird entfernt.
Wenn ein Leckstrom erzeugt wird, so nehmen die Gleichspan
nungskomponenten der Spannung S22 des Kondensators 51a der
Rückkopplungsschaltung 35c zu, wie es bei der Wellenform S22
in Fig. 12 dargestellt ist, und die Rückkopplungsschaltung
35c liefert den elektrischen Strom für den Leckstrom. Wenn
der Leckstrom erzeugt wird und kein Ionenstrom vorhanden ist,
so ist die Spannung S23 als Ausgangssignal des Operationsver
stärkers 18 gleich S27, und die Spannung S24, also das Aus
gangssignal des Komparators 52a, ist in einem oszillierenden
Zustand.
Wenn das Tastverhältnis in einem oszillierenden Zustand
gleich dem Verhältnis zwischen dem Ladestrom des Kondensators
51a und seinem Entladestrom ist und wenn das Verhältnis von
dem Ladestrom des Kondensators 51a zu seinem Entladestrom in
der Weise eingestellt ist, daß der Entladestrom größer ist,
so kann der obige Zustand, in welchem der Leckstrom kompen
siert wird, bestimmt werden als ein Zustand, in welchem kein
Ionenstrom vorliegt.
Wenn der Strom einer Konstantstromquelle 50a stärker zunimmt
als der Strom einer Konstantstromquelle 50b in der Konstant
strom-Lade/Entladeschaltung 63, so nimmt der Entladestrom zu,
und die Entladungszeit wird kurz. Wenn andererseits der Strom
der Konstantstromquelle 50a weniger abnimmt als der Strom der
Konstantstromquelle 50b, so nimmt der Ladestrom zu und die
Ladezeit wird kurz.
Ebenso gilt: Wenn der Strom einer Konstantstromquelle 50c
stärker ansteigt als der Strom einer Konstantstromquelle 50d,
so nimmt der Entladestrom zu und die Entladungszeit wird
kurz. Wenn andererseits der Strom der Konstantstromquelle 50c
weniger abnimmt als der Strom der Konstantstromquelle 50d, so
nimmt der Ladestrom zu und die Ladezeit wird kurz.
Wenn weiterhin die Vorgabe des Entladestromes des Kondensa
tors 51a und die Kapazität des Kondensators eingestellt ist,
so können die gleichen Vorteile wie bei der zweiten Ausfüh
rungsform erzielt werden.
Obwohl bei der Schaltung gemäß Fig. 10 der Komparator 52a ge
meinsam von der Strom/Spannungs-Wandlereinheit 9b und der
Wellenformeinheit 9c genutzt wird, können die Komparatoren
für die Strom/Spannungs-Wandlereinheit 9b und für die Wellen
formeinheit 9c auch separat auf der Ausgangsseite des Opera
tionsverstärkers 18 vorgesehen sein.
Fig. 13 zeigt ein Schaltbild zur Erläuterung einer Ionen
strom-Abtasteinheit 9a gemäß Fig. 2 der Verbrennungsaussetzer-Abtast
schaltung 90 gemäß einer vierten Ausführungsform der Erfin
dung. In Fig. 13 bezeichnet das Bezugszeichen 44 einen NPN-Transistor,
der zwischen die Elektrode auf der Hochpotential
seite des Kondensators 5 und Masse geschaltet ist, wobei der
Emitter mit Masse verbunden ist. Das Bezugszeichen 4a be
zeichnet eine Zenerdiode, die ein spannungsbegrenzendes Ele
ment darstellt, wobei diese Diode zusammen mit dem NPN-Tran
sistor 44 eine Spannungsbegrenzungsschaltung bildet, um die
Ladespannung des Kondensators 5 zu begrenzen. Ein Widerstand
42 und ein Kondensator 43 bilden eine Schaltung, um eine Os
zillation zu verhindern, wobei diese Schaltung die Spannungs
begrenzungsstabilität verbessert.
Wenn eine Schaltung in der Praxis realisiert wird, gilt fol
gendes: Je höher der Spannungsbegrenzungswert ist, desto grö
ßer werden die Leistungsverluste, die beim Laden des Konden
sators auftreten. Somit ist es erforderlich, ein Bauelement
mit einer ausreichend hohen Nennleistung zu verwenden, um die
Hitze auszuhalten, die durch den Energieverlust erzeugt wird.
Es ist jedoch schwierig, eine Diode zu erhalten, die eine
hohe Nennleistung hat, was Probleme mit sich bringt.
Die Schaltung gemäß Fig. 13 realisiert vergleichbare Funktio
nen unter Verwendung von Transistoren. Ein Transistor 44 hat
einen höheren Kollektor-Emitter-Spannungswiderstand als der
Spannungswiderstand einer Zenerdiode 4a, wobei die Zenerdiode
4a zwischen den Kollektor und die Basis geschaltet ist. Wenn
infolgedessen die Sperrspannung, die an die Zenerdiode 4a an
gelegt wird, ihre Widerstandsspannung überschreitet, so
fließt ein Sperrstrom und bewirkt, daß der Transistor 44 ein
geschaltet wird, so daß ein elektrischer Strom von dem Kol
lektor des Transistors 44 zu seinem Emitter fließt. Somit
werden Leistungsverluste reduziert, die in der Zenerdiode 4a
auftreten. Infolgedessen ist eine Zenerdiode mit einer klei
neren Nennleistung erforderlich.
Die Schaltung zur Verhinderung von Oszillationen, die von dem
Widerstand 42 und dem Kondensator 43 gebildet wird, hängt von
den Eigenschaften und Charakteristiken der Zenerdiode 4a und
des Transistors 44 ab und braucht nicht verwendet zu werden,
wenn es nicht erforderlich ist.
Fig. 14 zeigt ein Schaltbild zur Erläuterung einer Ionen
strom-Abtasteinheit 9a gemäß Fig. 2 der Verbrennungsaussetzer-Abtast
schaltung 90 gemäß einer fünften Ausführungsform der Erfin
dung. Diese Schaltung ist zusätzlich zu der Schaltung gemäß
der vierten Ausführungsform in Fig. 13 eine Schaltung, bei
der der Leckstrom zwischen dem Kollektor und dem Emitter des
Transistors 44 reduziert wird. Der Emitter des Transistors 44
ist ständig mit einer Spannung mit positiver Polarität von
einer Stromquelle 46 vorgespannt, und die Basis ist über
einen Widerstand 45 mit Masse verbunden. Auf diese Weise ist
der Bereich zwischen der Basis und dem Emitter umgekehrt vor
gespannt, so daß der Leckstrom des Kollektors reduziert wird.
Das bedeutet, es wird verhindert, daß der elektrische Strom,
der aus dem geladenen Kondensator 5 fließt, als Leckstrom zu
dem Kollektor des Transistors 44 fließt und somit in der
Schaltung die Abtastung des Ionenstromes beeinträchtigt.
Die Stromversorgung 46 und der Widerstand 45 bilden eine
Schaltung, die einen Kollektorleckstrom verhindert. Der Tran
sistor 44 kann in Form einer nicht dargestellten Darlington-
Transistorschaltung vorgesehen sein.
Fig. 15 zeigt ein Schaltbild zur Erläuterung der Ionenstrom-
Abtasteinheit 9a gemäß Fig. 2 der Verbrennungsaussetzer-Abtastschal
tung 90 gemäß einer sechsten Ausführungsform der Erfindung.
Obwohl bei sämtlichen der oben beschriebenen Ausführungsfor
men die Kathode der Diode 6 mit Masse verbunden ist, kann die
Kathode der Diode 6 auch auf anderen elektrischen Potentialen
liegen, beispielsweise mit einer Stromversorgung oder der
gleichen verbunden sein.
Die Schaltung gemäß Fig. 15 benötigt keine Stromversorgung,
um die Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung durch Variation der Ver
bindung der Diode 6 zu treiben, und ist in der Lage, einen
Ionenstrom mit einem hohen Grad an Genauigkeit zu messen. Der
Kondensator 5 und die Zenerdiode 4 dienen zur Messung des
Ionenstromes, während mit dem Bezugszeichen 54 ein Kondensa
tor für eine Stromversorgung der Schaltung bezeichnet ist;
mit dem Bezugszeichen 53 ist eine Zenerdiode für die Strom
versorgung der Schaltung bezeichnet, wobei es sich um eine
Spannungsbegrenzungsschaltung für eine Stromversorgung der
Schaltung handelt. Der Kondensator 54 für die Stromversorgung
wird mit dem elektrischen Strom geladen, der beispielsweise
zum Zeitpunkt der Zündung erzeugt wird, und zwar in gleicher
Weise wie der Kondensator 5 zur Messung des Ionenstromes, und
die genannte Schaltung wird durch die Zenerdiode 53 für die
Stromversorgung der Schaltung begrenzt.
Der Kondensator 54 sowie die Zenerdiode 53, die eine Span
nungsbegrenzungsschaltung für die Stromversorgung der Schal
tung bildet, stellen eine Stromversorgungsschaltung dar.
Fig. 16 zeigt ein Schaltbild zur Erläuterung eines Beispiels
der Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung 90 unter Verwendung der
Ionenstrom-Abtasteinheit 9a gemäß Fig. 15. Fig. 17 zeigt ein
Wellenformdiagramm zur Erläuterung der Wellenformen an den
Stellen S31 bis S38 der Schaltung gemäß Fig. 16. In der
Schaltung gemäß Fig. 16 werden die Spannung zur Messung des
Ionenstromes und die Spannung zum Treiben der Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung
90 in entsprechende Kondensatoren geladen,
und zwar durch Verwendung des Stromes, der zum Zeitpunkt der
Zündung erzeugt wird, und nachdem die Zündung beendet ist,
wird dafür gesorgt, daß die Schaltung für eine feste Zeit
spanne arbeitet, so daß der Ionenstrom gemessen wird.
Die Strom/Spannungs-Wandlereinheit 9b und die Wellenformein
heit 9c sind die gleichen wie bei der Schaltung gemäß Fig.
10. Als Gegenmaßnahme für einen Fall, in welchem die Spannung
des Kondensators 54 für eine Stromversorgung der Schaltung
aufgrund einer Entladung abnimmt, ist eine binäre Ausgangs
schaltung 70 zusätzlich in dieser Schaltung vorgesehen, wobei
diese Ausgangsschaltung eine das Ausgangssignal begrenzende
Einheit 9d bildet, wobei das Ausgangssignal dann, wenn die
Spannung der Stromversorgungsschaltung für die Schaltung un
ter einer vorgegebenen Spannung ist, entgegengesetzt zu dem
Ausgangssignal ist, wenn die Spannung des Ionenstromes gemes
sen wird.
In Fig. 17 bezeichnet das Bezugszeichen S31 den ankommenden
elektrischen Strom der Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung. Der ne
gative Strom ist ein Strom in einer Richtung, in der er in
die Schaltung fließt, wobei der Strom zum Zeitpunkt der Zün
dung erzeugt wird, und der positive Strom ist ein Strom in
einer Richtung, in der er aus der Schaltung fließt, was durch
den Ionenstrom hervorgerufen wird.
Die Kondensatoren 5 und 54 werden durch den negativen Strom
geladen, der zum Zeitpunkt der Zündung erzeugt wird, und ihre
Spannungen werden mit den Zenerdioden 4 bzw. 53 begrenzt.
Wenn die Zenerspannungen der Zenerdioden 4 und 53 mit VZ4
bzw. VZ53 bezeichnet werden, so wird die Relation VZ4 + VZ53
bei S32 erfüllt. Die Spannung an der Stelle S34 ist eine
Spannung, die um die Durchlaßspannung der Diode 6 höher ist
als an der Stelle S33, wenn der Kondensator 5 geladen wird.
Wenn jedoch das Laden des Kondensators beendet ist, geht sie
auf 0 Volt oder weniger als 0 Volt durch die Durchlaßspannung
der Diode 17, und zwar durch den Betrieb der Strom/Spannungs-Wandlereinheit
9b.
Somit hat die Spannung an der Stelle S32 den Wert VZ4 + VZ53
zum Zündzeitpunkt und wird zu VZ4, wenn der Ionenstrom gemes
sen wird. Die Spannung an der Stelle S33 ist eine Spannung,
die von dem Kondensator 54 gehalten wird; sie erreicht ein
Maximum von VZ53 zum Zündzeitpunkt und nimmt aufgrund des
verbrauchten Stromes der Schaltung ab, wenn der Ionenstrom
gemessen wird. Wenn die minimale Betriebsspannung der
Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung 90 mit VCCV bezeichnet wird, so
werden der Kondensator 54 und der Schaltungsstromverbrauch so
vorgegeben, daß angenommen wird, daß der Ionenstrom in einer
Periode gemessen wird, in der die Spannung an der Stelle S33
höher ist als VCCV.
Für die Strom/Spannungs-Wandlereinheit 9b und die Wellen
formeinheit 9c können die Schaltungen gemäß den ersten bis
dritten Ausführungsformen oder andere vergleichbare Schaltun
gen verwendet werden. Für das Schaltungsausgangssignal ist es
jedoch bevorzugt, daß das Ausgangssignal dann, wenn die
Schaltungsversorgungsspannung der Energieversorgungsschaltung
für die Schaltung (also die Spannung von der Quelle 55 in
Fig. 15) den Wert VCCV oder weniger hat, gleich dem Ausgangs
signal ist, wenn der Ionenstrom nicht gemessen wird, und ein
entgegengesetztes Ausgangssignal ist, wenn der Ionenstrom ge
messen wird. Es ist auch bevorzugt, daß die Ausgangssignal-
Begrenzungseinheit 9d gemäß Fig. 16 an der Ausgangsseite der
Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung 90 vorgesehen ist. Es versteht
sich von selbst, daß die Spannung von jeder Referenzspan
nungsquelle in der Schaltung jeweils auf der Basis der Span
nung der Energieversorgungsschaltung für die Schaltung er
zeugt wird.
Da bei der oben beschriebenen Konstruktion die Stromversor
gung zum Treiben der Schaltung nicht mehr erforderlich ist,
werden die Kosten aufgrund der Reduzierung der Verdrahtung
verringert und zugleich wird der Freiheitsgrad hinsichtlich
der Anordnung in der Vorrichtung verbessert, welche die
Zündaussetzer-Abtastschaltung enthält. Da weiterhin eine Ge
genmaßnahme für einen Spannungsstoß, der auf der Versorgungs
leitung überlagert ist, und eine Gegenmaßnahme für einen irr
tümlichen umgekehrten Batterieanschluß unnötig werden, wir
das Leistungsvermögen gegenüber der Umgebung verbessert. Da
weiterhin die Schaltung als Schaltung ausgebildet ist, die
durch den elektrischen Strom arbeitet, der zum Zündzeitpunkt
fließt, arbeitet sie nicht versehentlich im. Stand-by-Betrieb,
und somit wird die Zuverlässigkeit des Systems ebenfalls ver
bessert.
Die Schaltung der Ionenstrom-Abtasteinheit 9a gemäß Fig. 15
kann so gewählt sein, daß die Dioden 4 und 53 separat ange
schlossen sind, wie es in Fig. 18 dargestellt ist. Die Zener
diode 4 kann gemäß der Darstellung in Fig. 19 bei einer
Schaltung verändert werden, welche einen Transistor 44 gemäß
Fig. 14 verwendet. Außerdem kann die Zenerdiode 53 in jeder
dieser Schaltungen auch durch andere Elemente oder Schaltun
gen ersetzt werden, um die Spannung des Kondensators 54 zu
begrenzen.
Claims (9)
1. Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung für eine Brenn
kraftmaschine mit elektrischer Zündung, umfassend
eine Ionenstrom-Abtasteinrichtung (9a), um einen Ionen-Strom in der Brennkammer abzutasten,
eine Strom/Spannungs-Wandlereinheit (9b), um den Ionen strom negativer Polarität in eine Spannung mit positiver Polarität umzuwandeln, wobei die Ionenstrom-Abtasteinrichtung (9a) folgendes aufweist:
einen Kondensator (5), der durch einen elektrischen Strom des Zündkreises geladen wird, um eine Spannung mit positiver Polarität zu halten,
eine Spannungsbegrenzungsschaltung (4), um die Ladespan nung des Kondensators (5) zu begrenzen, und
eine erste Diode (6), die zwischen die Elektrode des Kondensators (5) auf der Niedrigpotentialseite und Masse ge schaltet ist, wobei weiterhin die Strom/Spannungs-Wandlerein heit (9b) folgendes aufweist:
eine zur ersten Diode (6) entgegengesetzt gepolte zweite Diode (17), die zwischen den Verbindungspunkt des Kondensa tors (5) mit der ersten Diode (6) und Masse geschaltet ist, und
eine Schaltung mit kleiner Eingangsimpedanz mit einem Operationsverstärker (18), dessen invertierender Eingang mit dem Verbindungspunkt zwischen dem Kondensator (5) und der ersten Diode (6) verbunden ist und dessen nicht-invertieren der Eingang mit Masse verbunden ist, um den aus dem Kondensa tor (5) fließenden Strom in eine Verbrennungsaussetzer-Detek tionsspannung umzuwandeln,
dadurch gekennzeichnet, daß die Strom/Spannungs-Wandlereinheit (9b) eine zwischen dem Ausgang des Operationsverstärkers (18) und dessen invertie renden Eingang angeordnete Rückkopplungsschaltung (35b) zum Beseitigen eines Dunkelstromes aufweist, welche bei kleinen Drehzahlen abgeschaltet wird, bei denen das Ausgangssignal des Operationsverstärkers (18) klein ist, und die bei hohen Dreh zahlen eingeschaltet wird, bei denen das Ausgangssignal des Operationsverstärkers (18) groß ist, so daß eine irrtümliche Messung des Ionenstromes aufgrund eines Dunkelstromes verhin dert wird, wobei die Rückkopplungsschaltung einen weiteren Kondensator (33) aufweist, welcher über eine mit dem Ausgang des Operationsverstärkers (18) verbundene Reihenschaltung aus einer weiteren Diode (35) und einem Widerstand (34) geladen wird, und wobei die Spannung am weiteren Kondensator (33) über einen Widerstand (29) am invertierenden Eingang des Ope rationsverstärkers (18) anliegt.
eine Ionenstrom-Abtasteinrichtung (9a), um einen Ionen-Strom in der Brennkammer abzutasten,
eine Strom/Spannungs-Wandlereinheit (9b), um den Ionen strom negativer Polarität in eine Spannung mit positiver Polarität umzuwandeln, wobei die Ionenstrom-Abtasteinrichtung (9a) folgendes aufweist:
einen Kondensator (5), der durch einen elektrischen Strom des Zündkreises geladen wird, um eine Spannung mit positiver Polarität zu halten,
eine Spannungsbegrenzungsschaltung (4), um die Ladespan nung des Kondensators (5) zu begrenzen, und
eine erste Diode (6), die zwischen die Elektrode des Kondensators (5) auf der Niedrigpotentialseite und Masse ge schaltet ist, wobei weiterhin die Strom/Spannungs-Wandlerein heit (9b) folgendes aufweist:
eine zur ersten Diode (6) entgegengesetzt gepolte zweite Diode (17), die zwischen den Verbindungspunkt des Kondensa tors (5) mit der ersten Diode (6) und Masse geschaltet ist, und
eine Schaltung mit kleiner Eingangsimpedanz mit einem Operationsverstärker (18), dessen invertierender Eingang mit dem Verbindungspunkt zwischen dem Kondensator (5) und der ersten Diode (6) verbunden ist und dessen nicht-invertieren der Eingang mit Masse verbunden ist, um den aus dem Kondensa tor (5) fließenden Strom in eine Verbrennungsaussetzer-Detek tionsspannung umzuwandeln,
dadurch gekennzeichnet, daß die Strom/Spannungs-Wandlereinheit (9b) eine zwischen dem Ausgang des Operationsverstärkers (18) und dessen invertie renden Eingang angeordnete Rückkopplungsschaltung (35b) zum Beseitigen eines Dunkelstromes aufweist, welche bei kleinen Drehzahlen abgeschaltet wird, bei denen das Ausgangssignal des Operationsverstärkers (18) klein ist, und die bei hohen Dreh zahlen eingeschaltet wird, bei denen das Ausgangssignal des Operationsverstärkers (18) groß ist, so daß eine irrtümliche Messung des Ionenstromes aufgrund eines Dunkelstromes verhin dert wird, wobei die Rückkopplungsschaltung einen weiteren Kondensator (33) aufweist, welcher über eine mit dem Ausgang des Operationsverstärkers (18) verbundene Reihenschaltung aus einer weiteren Diode (35) und einem Widerstand (34) geladen wird, und wobei die Spannung am weiteren Kondensator (33) über einen Widerstand (29) am invertierenden Eingang des Ope rationsverstärkers (18) anliegt.
2. Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Wellenformeinheit (9c) vorgesehen ist, um das Aus
gangssignal der Strom/Spannungs-Wandlereinheit (9b) zu for
men, wobei die Wellenformeinheit (9c) einen Komparator (52a)
zum Vergleichen des Ausgangssignales des Operationsverstär
kers (18) mit einer ersten Referenzspannung (65a) aufweist
und wobei weiterhin der Ausgang des Komparators (52a) auf den
Steuereingang einer Konstantstromlade-/Entladeschaltung (64)
führt, die ausgangsseitig mit einem dritten Kondensator (51b) verbun
den ist;
sowie einen weiteren Komparator (52b) zum Vergleich der Lade spannung des dritten Kondensators (51b) mit einer zweiten Referenz spannung (65b), wobei am Ausgang des weiteren Komparators (52b) das leckstromfreie Verbrennungsaussetzer-Detektionssignal (S26) anliegt.
sowie einen weiteren Komparator (52b) zum Vergleich der Lade spannung des dritten Kondensators (51b) mit einer zweiten Referenz spannung (65b), wobei am Ausgang des weiteren Komparators (52b) das leckstromfreie Verbrennungsaussetzer-Detektionssignal (S26) anliegt.
3. Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung nach Anspruch 1
oder 2,
dadurch gekennzeichnet
daß die Ionenstrom-Abtasteinrichtung (9a) eine Spannungsbe
grenzungsschaltung (4a, 44) aufweist, um die Spannung des
Kondensators (5) zu begrenzen, wobei die Spannungsbegren
zungsschaltung (4a, 44) von einem Transistor (44), dessen
Emitter mit Masse verbunden ist und der zwischen die Hoch
potentialseite des Kondensators (5) und Masse geschaltet ist,
sowie einem Spannungsbegrenzungselement (4a) gebildet ist,
das zwischen Kollektor und der Basis des Transistors (44) ge
schaltet ist,
und daß der Transistor (44) eingeschaltet wird, wenn aufgrund einer Sperrspannung ein Sperrstrom durch das Spannungsbegren zungselement (4a) fließt, so daß der Energieverlust im Span nungsbegrenzungselement (4a) reduziert ist.
und daß der Transistor (44) eingeschaltet wird, wenn aufgrund einer Sperrspannung ein Sperrstrom durch das Spannungsbegren zungselement (4a) fließt, so daß der Energieverlust im Span nungsbegrenzungselement (4a) reduziert ist.
4. Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spannungsbegrenzungsschaltung der Ionenstrom-Abtast
einrichtung (9a) weiterhin eine Schaltung (45, 46) zur Unter
drückung eines Kollektorleckstromes aufweist, um zu verhin
dern, daß ein Leckstrom vom Kondensator (5) zum Kollektor des
Transistors (44) fließt, indem ständig eine Spannung mit
positiver Polarität an den Emitter des Transistor (44) ange
legt ist.
5. Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung nach Anspruch 1
oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ionenstrom-Abtasteinrichtung (9a) eine Energieversor
gungsschaltung (53, 54) aufweist, die von ein vierten Kondensator
(54), welcher durch einen elektrischen Strom von außen in
gleicher Weise wie der Kondensator (5) zur Messung des Ionen
stroms geladen wird und der dazu dient, eine Spannung mit
positiver Polarität zu halten und einer weiteren Spannungsbe
grenzungsschaltung (53) gebildet wird, um die Spannung des vierten
Kondensators (54) zu begrenzen, wobei die erste Diode (6) und
die Spannungsbegrenzungsschaltung (4) an einem ersten Verbin
dungspunkt der Parallelschaltung des vierten Kondensators (54) und
der weiteren Spannungsbegrenzungsschaltung (53) angeschlossen
sind, welcher ein von Masse abweichendes Potential aufweist,
und wobei weiterhin der zweite Verbindungspunkt der Parallel
schaltung auf Massepotential liegt.
6. Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung nach Anspruch 5,
gekennzeichnet durch
eine Ausgangssignal-Begrenzungseinrichtung (9d, 70), die das
Ausgangssignal der Abtastschaltung dann begrenzt, wenn die
Spannung der Energieversorgungsschaltung (53, 54) unter einen
vorgegebenen Wert abfällt.
7. Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung für eine Brenn
kraftmaschine mit elektrischer Zündung, umfassend
eine Ionenstrom-Abtasteinrichtung (9a), um einen Ionen strom in der Brennkammer abzutasten,
eine Strom/Spannungs-Wandlereinheit (9b), um den Ionen strom negativer Polarität in eine Spannung mit positiver Polarität umzuwandeln, wobei die ionenstrom-Abtasteinrichtung (9a) folgendes aufweist:
einen Kondensator (5), der durch einen elektrischen Strom des Zündkreises geladen wird, um eine Spannung mit positiver Polarität zu halten,
eine Spannungsbegrenzungsschaltung (4), um die Ladespan nung des Kondensators (5) zu begrenzen, und
eine erste Diode (6), die zwischen die Elektrode des Kondensators (5) auf der Niedrigpotentialseite und Masse ge schaltet ist, wobei weiterhin die Strom/Spannungs-Wandlerein heit (9b) folgendes aufweist:
eine Ionenstrom-Abtasteinrichtung (9a), um einen Ionen strom in der Brennkammer abzutasten,
eine Strom/Spannungs-Wandlereinheit (9b), um den Ionen strom negativer Polarität in eine Spannung mit positiver Polarität umzuwandeln, wobei die ionenstrom-Abtasteinrichtung (9a) folgendes aufweist:
einen Kondensator (5), der durch einen elektrischen Strom des Zündkreises geladen wird, um eine Spannung mit positiver Polarität zu halten,
eine Spannungsbegrenzungsschaltung (4), um die Ladespan nung des Kondensators (5) zu begrenzen, und
eine erste Diode (6), die zwischen die Elektrode des Kondensators (5) auf der Niedrigpotentialseite und Masse ge schaltet ist, wobei weiterhin die Strom/Spannungs-Wandlerein heit (9b) folgendes aufweist:
eine zur ersten Diode (6) entgegengesetzt gepolte zweite
Diode (17), die zwischen den Verbindungspunkt des Kondensa
tors (5) mit der ersten Diode (6) und Masse geschaltet ist,
und
eine Schaltung mit kleiner Eingangsimpedanz mit einem Operationsverstärker (18), dessen invertierender Eingang mit dem Verbindungspunkt zwischen dem Kondensator (5) und der ersten Diode (6) verbunden ist und dessen nicht-invertieren der Eingang mit Masse verbunden ist, um den aus dem Kondensa tor (5) fließenden Strom in eine Verbrennungsaussetzer-Detek tionsspannung umzuwandeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Strom/Spannungs-Wandlereinheit (9b) einen zwischen dem Ausgang des Operationsverstärkers (18) und dessen inver tierenden Eingang angeordneten Rückkopplungswiderstand (19) aufweist und daß der invertierende Eingang des Operationsver stärkers (18) über den Kondensator (5) unmittelbar und aus schließlich an der Sekundärseite (1b) des Zündkreises ange schlossen ist.
eine Schaltung mit kleiner Eingangsimpedanz mit einem Operationsverstärker (18), dessen invertierender Eingang mit dem Verbindungspunkt zwischen dem Kondensator (5) und der ersten Diode (6) verbunden ist und dessen nicht-invertieren der Eingang mit Masse verbunden ist, um den aus dem Kondensa tor (5) fließenden Strom in eine Verbrennungsaussetzer-Detek tionsspannung umzuwandeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Strom/Spannungs-Wandlereinheit (9b) einen zwischen dem Ausgang des Operationsverstärkers (18) und dessen inver tierenden Eingang angeordneten Rückkopplungswiderstand (19) aufweist und daß der invertierende Eingang des Operationsver stärkers (18) über den Kondensator (5) unmittelbar und aus schließlich an der Sekundärseite (1b) des Zündkreises ange schlossen ist.
8. Verbrennungsaussetzer-Abtastschaltung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem Rückkopplungswiderstand (19) ein Kondensator (20)
parallelgeschaltet ist.
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