DE1648012C - Mengengeregelte Steuerschiebervorrichtung - Google Patents
Mengengeregelte SteuerschiebervorrichtungInfo
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- DE1648012C DE1648012C DE1648012C DE 1648012 C DE1648012 C DE 1648012C DE 1648012 C DE1648012 C DE 1648012C
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Description
Druck unabhängigen konstanten Sollwert geregelt wird, indem der Steuerschieber des Dreistellungssteuervcntils
einen in der Mittelstellung offenen und sonst geschlossenen ersten Hilfssteuerkanal aufweist, von
dessen beiden im Ventilgehäuse zugeordneten Hilfsstcueranschlüssen
der eine zur Steuerkammer der Druckwaage und der andere zum Rücklauf der Hydraulikpumpe
führt, und indem mindestens ein Verbraucheranschluß des Dreistellungssteuerventils eine
Hilfssteuerabzweigung aufweist, die eine gewisse Strecke nach Einsetzen der Steuerschieberbewegung
über einen im Steuerschieber ausgebildeten zweiten Hilfssteuerkanal bereits vor dem öffnen des Vcrbrauclieranschlusses
mit der Steuerkammer der Druckwaage verbunden wird, wobei bei Vorhandensein von Hilfssteuerabzweigungen mehrere Verbraucheranschlüsse
die Hilfssteuerabzweigungen in Parallelschaltung zur Steuerkammer der Druckwaage
geführt sind und wobei bei Vorhandensein mehrerer Dreistellungssteuerventile diese derselben einen
Druckwaage zugeordnet und mit ihren den ersten Hilfssteuerkanälen zugeordneten Hilfssteueranschlüssen
zwischen der S.euerkammer der Durckwaage und
dem Rücklauf der Hydraulikpumpe hintereinandergeschaltct, insbesondere mit einem die Druckwaage
enthaltenden Gehäuseblock sandwichartig verblockt sind.
Wenn mehrere Dreistellungssteuerventile vorhanden sind — die von der Erfindung besonders in Betracht
gezogene Alternative —, sind diese in der be-Muiriebcnen
Regelschaltung so miteinander verbunden, daß die Durchflußmenge jedes Dreistellungssteuerventils
allein durch dessen Durchlaßquerschnitt bzw. dessen Steuerschieberstellimg und nicht mehr
von den jeweils an Pumpenanschluß und Verbraucheranschluß auftretenden absoluten Drücken
abhängt Die Dreistellungssteuerventile haben außer ihrem Pumpenanschluß und ihrem Rücklaufanschluß
einen oder zwei Verbraucherarischliisse, je nachdem, ob beispielsweise ein einfachwirkender oder ein doppeltwirkender
hydraulischer Arbeitszylinder als Verbraucher dient.
Bei einer der Anmelderin bekanntgewordenen mengengeregelten Steuerschiebervorrichtung der genannten
Art ist der erste Hilfssteuerkanai jedes Dreistellungssteuerventils in einer Verlängerung von dessen
Steuerschieber als durchlassende Umfangskerbe angeordnet. Pumpenanschluß und Verbraucheranschluß
werden ebenfalls durch einen Ringkanai am Steuerschieber gesteuert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine mengengeregelte Ventilschiebervorrichtung der erläuterten
Art besonders kurz und schmal bauend und einfach zu gestalten und dabei trotzdem eine voll befriedigende
Funktionstüchtigkeit zu erreichen.
Zum Lösen dieser Aufgabe ist nach der Erfindung vorgesehen, daß beide Hilfsstcuerkanäle im Bereich
des Pumpcnanschlusses, bei Dreistellungssteuerventilen
mit zwei Verbraucheranschlüssen zwischen diesen, angeordnet sind, daß die Umfangsflächc des
Steuerschiebers beidseitig von dessen Hauptsteuerkanal, der den Pumpenanschluß mit dem jeweiligen
Verbraucheranschluß verbinde», in an sich bekannter Weise abdichtend im Ventilgehäuse geführt ist und
daß in diesen bcidscitigcn Dichtflächen die den beiden
Hilfsslcuerkanälcn zugeordneten Hilfsstcucranschlüssc
des Preistellungsslcuervcnlils angeordnet sind.
Durch diese Ausführungsform gemäß der Erfin dung wird erstmalig bei einer mengengercgelten Steu
erschiebervorrichtung der erläuterten Art ein kun bauender und außerdem nicht sehr aufwendiger Auf
bau erreicht, bei dem die Vcntillänge in Steuerschieberrichtung nicht oder kaum größer ist als bei gewöhnlichen
Dreistellungssteuerventilen ohne Mengenregelung. Es versteht sich dabei, daß die Erfindung
auch solche Steuerventile umfaßt, die weitere
ίο Stellungen haben und weitere Anschlußfunktionen
erfüllen; wesentlich ist lediglich, daß diese Steuerventile die bei der Erfindung wesentliche Dreistellungsund
3- oder 4-Anschlußfunktion haben.
Eine besonders kurz bauende Steuerschicbervor· richtung erhält man, wenn der Hauptsteuerkanal im
Steuerschieber als Durchgangsbohrung, vorzugsweise in Gestalt einer Mehrzahl mit gegenseitigem Abstand
angeordneter Einzelbohrungen, ausgebildet ist. Die mehrfache Anordnung von Bohrungen beschränkt
ao zwar Jen maximal möglichen Durchlaßquerschnitt.
Das ist jedoch in den meisten Anwendungsfällen gegenüber der gewonnenen Schieberfestigkeit von zurücktretender
Bedeutung.
Bei einer bekannten mengengeregeltcn Steuerschicbervorrichtung
der erläuterten Art erfolgt die Begrenzung 'Ws maximalen Durchlaßquerschnittes jedes Dreistellungssteuervcntils
und damit die Festlegung der maximalen Durchflußmenge mittels einer einstellbaren
Hubbegrenzung des Steuerschiebers. Eine solche, von außen relativ leicht zugängliche Einstellbarkeit
verieitet zu Manipulationen durch das Bedienungspersonal, um die Schaltungszeit eines hydraulischen
Arbeitszylinders zu verkürzen, wie es z. B. bei Akkordarbeit für eine Bedienungsperson von Interessj
sein kann. In vielen Anwendungsfällen, z. B. bei Kran- oder Baggerbetätigungszylindern oder beim
Verschwenken eines vertikalen Mastes für den vertikalen Laufwagen eines Hubstaplers, kann jedoch eine
Verkürzung der Schaltzeit durch Heraufsetzung des Mengendurchlasses des zugeordneten Dreistellungssteuerventils
zu erheblichen Gefahren führen, bei einem Hubstapler beispielsweise zum Umfallen des
vertikalen Mastes für den Laufwagen. Demgegenüber kann bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung die
Mengendurchsatzbegrenzung des Drcistellungssteuervenlils
unauffälliger für eine Bedienungsperson bewirkt werden, da das Vorhandensein der Drosselblende
von außen nicht erkennbar ist. Sie ' ann jedoch von einer Wartungsperson lediglich durch Lösen
der Verschraubung zwischen dem Verbraucheranschluß und der weiterführenden Anschlußleitung
des Verbrauchers leicht den jeweiligen Erfordernissen der Mengendurchflußbegrenzung durch Auswechseln
der Drossclblende angepaßt werden.
Diese Drosselblende trägt noch dazu bei, Kompaktheit und Einfachheit des Mengenregelventils weiter
zu verbessern. Aus den geschilderten Gründen kommt jedoch diesem Gesichtspunkt der Erfindung
auch noch selbständige Bedeutung zu.
Vorzugsweise ist nach der Erfindung vorgesehen, daß in mindestens einer Hilfssteuerabzweigung eines
Verbraucheranschlusses eine Hilfsdrosselblende angeordnet
ist, die so ausgelegt ist, daß sie bei gleichzeitiger Schaltung der Dreistcllungssteuerventiie den
Ausglcichsmcngcndurchfluß zwischen deren gesteuerten Vcrbrauchcranschlüssen über deren Hilfsstcicrab/wcigungcn,
die zweiten Hilfsstcuerkanäle und die Slcucrkammcr der Druckwaage klein gegen-
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über dem vom jeweiligen Dreistcllungssteucrvcntil gc- wandten Seite. Die konstruktiven Details dieses Drci-
slcuerten Zufluß vom Pumpenanschluß zu jedem ein- stellungsstcucrvcntils sind den Fig. 4, 5 und 8 /u
geschalteten Verbraucheranschluß hält. Es ist ersieht- entnehmen. Das Drcistellungssleucrvcnlil 16 besitzt
lieh, daß die Hilfsdrossclblende im Rahmen der Auf- zwei Vcrbraucheranschlüssc B und C, beispielsweise
gabenstcllung der Erfindung die Funktionslüchtigkcit 5 zum Anschluß eines doppeltwirkenden hydrauli-
dcr mcngcngcrcgelten Steuerschiebervorrichtung mit sehen Arbeitszylinders, und ist mit seinen konstrukti-
einfachsten Mitteln wesentlich erhöht, ohne daß eine ven Details in den Fig. 6 und 7 und ebenfalls in
Kompaktheitscinbußceintritt. Fig. 8 dargestellt. Das Drcistellungsslcucrvcntil 18,
Die Art und Weise der Betätigung der einzelnen das ebenso wie das Drcistellungssleucrvcnlil 16 nut
Steuerschieber der Drcistcllungsstcuervcntile der io zwei Verbrauchcranschlüsscn D und /:' ausgebildet
mcngengcregclten Steucrschicbervorrichlung gemäß ist. weist zusätzlich noch an einem Vcrbrauchcran-
dcr Erfindung kann in beliebiger bekannter Weise schluß ein einstellbares Unlcr-Druckbegrcn-
von Hand, mechanisch, z. B. durch Nocken, hydrau- zungs-Vorsleucrvenlil U auf. Dessen konstruktiver
lisch bzw. pneumalisch oder elektrisch erfolgen. Einbau ist der Fig. 9 zu entnehmen. Es ist möglich.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand schema- 15 an jedem beliebigen Verbraucheranschluß ein nach-
tischcr Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel stellbares oder fest eingestelltes derartiges Unlcr-
nähcr erläutert. Es zeigt Druckbcgrcnnings-Vorsteuerventil vorzusehen: auch
Fig I eine Seitenansicht einer mengcngercgeltcn können anders kombinierte Drcistellungsslcucrvcnlilc
Stcucrschiebcrvorrichlung gemäß der Erfindung mit vorgesehen sein. Bei dem Ausführungsbeispiel wurde
mehreren Drcisteilungsstcucrvcntilen und in teilweise ao die Auswahl lediglich zur Darstellung typischer Va-
auscinandergczogcner Darstellung. riantcn getroffen. ,„,«·«
F i ρ 2 ein Schaltschcma der Stcuerschiebcrvor- Aus P 1 g. 1 erkennt man, daß das DrciMcllungs-
richUinggcmäß Fig. 1, steuerventil 14 und die beiden Drcistellungsslcucr-
Fig 3 einen Querschnitt durch die Druckwaage ventile 16 und 18 zwei verschieden groß dimensio-
und ein angeblocktes Drcistellungssteuervcntil quer »5 nierte Gruppen bilden und über ein plallcnförmigcs
zur Läncsachse von dessen Steuerschieber gemäß der zusätzliches Distanz-Reduzierstück 22 miteinander
LinieC-C in Fig 4 oder 6; der Schnitt durch das verblockl sind. Die Verbindungsstücke 12t/ und 12Λ
Dreistellungssteucrvcntil ist in Fig. 8 noch einmal haben dementsprechend auch verschiedene Dimcn-
herausgezeichnet und dort näher erläutert; si™en D . D.. ., t .... · , „
Γ- ic 4 einen Längsschnitt durch das mit zwei Ver- 30 Die Pumpen- und Rucklaufanschlussc sind mit P
hraiicheranschlüssen versehene Drcistellungsstcucr- und R bezeichnet. Zur Betätigung der aus den l· i g. 3
ventil von Fig. 1 nach der Linie A-A von Fig. 5 bis 9 ersichtlichen einzelnen Steuerschieber .Y der ein-
durch die beiden Vcrbraucheranschlüssc und den zclnen Dreistcllungssteucrventile dient ein hier nicht
Pumpenanschluß näher zu erläuternder, in bekannter Weise ausgehil-
Fiß 5 einen' weiteren Längsschnitt durch das 35 deter Hcbelmechanismus H. An der Druckwaage 10
Drcistellungssteuerventil gemäß Fig. 4 in einer zu sind ferner ein Manomelcranschluß M und ein Haupl-
dcsscn Zeichnungsebene rechtwinkligen Ebene nach Druckbegrenzungs-Vorstcuerventil V vorgesehen,
der Linie ß-ß vor Fig. 4, das zusammen mit dem Rcgelmechanisnius der
Fic 6 eine der Fig. 4 entsprechende Schniltzeich- Druckwaage 10 als Sicherheitsventil für die gai/c
_, jes i^rcis(cllun"ssteucrvent!ls mit nur einem 4p Steuerschiebervorrichtung 1 dient. Mit den Federn/·'
V^eXa^dieranschluß^gemäß Fig. 1 nach der Li- in Fig.2 ist angedeutet, daß der Hebclmcchanis-
inic A-A von Fig 7. mus// so wirkt, daß eine selbsttätige Rückstellung
Fiκ 7 einen der Fig. 5 entsprechenden Längs- des jeweiligen SteuerschiebersS in die als Normalschnitt
durch das Dreistellungssteuerventil gemäß stellung dienende Mittelstellung gemäß den minieren
F i ε 6 nach der Linie B-B von F i g. 6. 45 Schaltungsabsohnitten der Dreislcllungssicuervcntilc
Fie 8 einen im Zusammenhang mit Fig. 3 erläu- 14, 16 und 18 in Fig. 2 vorgesehen ist. Es kann je-
terten Querschnitt nach der Linie C-C von F i g. 4 doch auch in den von der Mittelstellung verschiedenen
oder von F i ε 6 und Stellungen beispielsweise eine Vcrrastung vorgesehen
Fi ß 9 einen in einer Parallelebene zu Fig. 8 ge- sein oder überhaupt jeder beliebige andere Bctätiführten
Schnitt nach der LinieD-D der Fig. 4 oder 6 50 gungsmechanismus.
bei einem Dreistellungssteuerventil gemäß Fig. 1 mit Die Verblockung der Gehauseblocke der Druck -
eineebautem Uflter-Druckbegrenzungs-Vorsteuer- waage 10 mit den üreistellungsslcuerveMilcn 14, 16
vel^jj und 18 und der Abschlußplatte 20 erfolgt über Zug-
Fic 1 zeigt eine mengengeregelte Stf -rsohieber- stangen 24, deren Enden einerseits in mit Gewinden
vorrichtung in sandwichartig verbiock -;r Bauweise. 55 versehene Sackliicher 26 (Fig. 3) eingreifen und anbei
der ein eine hydraulische Druckwaage enthalten- dercrseits durch GegenspannmuUcrn 28 verspannt
der Gehäuseblock 10 jeweils über scheibenförmige werden. Die Zugslangen 24 greifen durch Bohrungen
Distanzverbindungsstücke 12 a bzw. 126 mit drei 30 der Ventilgehäuse der einzelnen Drcistcllungsstcitverschiedenartig
ausgebildeten Drcistdh ngs.\tcuer- erventile 14, 16 und 18 und der Abschlußplatte 20
ventilen 14, 16 und 18 und einer Abschlußplatte 20 60 hindurch (Fig. 3, 4, 6 bis 8).
verblockt ist Die Äusbfldungs- und Anschlußweise Die Führung der Anschlüsse in dem Mcngenrcgcl-
der Druckwaage, der Dreistellungssteuerventile und ventil 1 und ihre gegenseitige Verbindung läßt sich
der Abschlußplatte sind in Fig.2 eingezeichnet, in der aus dem Schaltschema der F i g. 2 entnehmen,
jedem dieser Teile ein Blockschaltbild zugeordnet ist. In der Diruckwaagc 10 steht der Piimpcnan-
Die konstruktive Ausbildung der Druckwaage 10 65 schluß P mit einer Bezugskammcr 40 in Verbindung,
ist der Fig. 3 zu entnehmen. Das Drcislellungsstcu- wie es durch den mit derselben Bezugs/iffcr kvoicli-
crvcntil 14 besitzt nur einen einzigen Vcrbrauchcran- ncten Strömungspfeil 1 in Fig.! dargestellt ist (s.
schluß A auf der m F i g. 1 der Blickrichtung abgc- auch 1·" i g. 3). Die Bezugskammcr 40 wird von einem
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Kolben 42 (F i g. 3) abgeschlossen, der in einer KoI-hcnbohrung
44 des Druckwaagengehäuses in Richtung zur Bezugskamnier unter.der Vorspannung der
Feder 46 steht. Die Sleucrkammer 48 der Druckwaage ist an der Rückseite des Kolbens 42 ausgebildet
und an eine Hilfssteuerleitung 50 angeschlossen. Diese Hilfssteu jrleitung gabelt sich bei 52 in eine bintercinanderge.schaltctc
Hilfssteuerleitung 54, welche über in der Mittelstellung jedes Drcistellungssteuervcnlils
offene und sonst geschlossene erste Hilfssteuerkaniile 56 der Steuerschieber S zum Pumpcnrücklauf
Ii führt, und eine zweite Hilfsslcuerlciuing 64,
die in Parallelschaltung durch zweite Hüfsstcucrkanäle
66 der einzelnen Steuerschieber .V zu Hilfsstcuerabzweigungcn
63 der Vcrbrau-'heranschKisse A-E der
ein/einen Drcistcllungssleuervcntilc führt.
Die Anschlüsse der Druckwaage 10 und der drei Drcistellungssteuervcntilc 14, 16 und 18 an die Hydraulikpuinpe
P und an den Pumpenrücklauf R sowie die Verbraucheranschlußleitungcn A-E sind mit dick ao
durchgezogenen Linien in Fig. 2 dargestellt und brauchen nicht näher erläutert zu werden. Dementsprechend
sind auch die Hauptsteuerkanäle 100 in den Steuerschiebern dick durchgezogen gezeichnet
und mil Pfeilen versehen, welche ihre jeweils zugeordnete Durchflußrichtung darstellen.
Wenn sich alle drei Dreistcllungsstcuerventile in der in I- i g. 2 dargestellten Mittelstellung befinden, in
der die Verbindung zwischen der Hydraulikpumpe P und den einzelnen Vcrbraucheranschlüsscn A-E gesperrt
Lsi, ist die erste Hüfsstciie.rleiliing 54 über die
ersten Hilfsstcuerkanälc 56 mit dem Rücklauf verbunden.
Die Hydraulikpumpe P kann dann die Federkraft der Feder 46 des Regelkolben 42 der
Druckwaage 10 überwinden, so daß sich der Kolben 42 in Richtung zur Steucrkammer 48 der Druckwaage
verschiebt und den Pumpcnrücklauf R freigibt und die Hydraulikpumpe P im wesentlichen ungehindert
durch die Bezugskammcr 40 der Druckwaage in den Pumpenrücklauf R fördern kann.
Wenn eines der Drcistellungssteuerventilc 14, 16
oder 18 betätigt und damit sein Steuerschieber S aus der Mittelstellung verschoben wird, verschiebt sich
auch der erste Hilfssteuerkanal 56, und die erste Hilfssteueileitung 54 wird unterbrochen. Statt dessen
stellt jetzt der zweite Hilfssleuerkanal 66 eine Verbindung zwischen der Hilfssteuerabzweigung 68 und der
in Parallelschaltung vorgesehenen zweiten Hilfssteuerleitung 64 und damit auch der Steuerkammer 48
der Druckwaage her, noch ehe der zugehörige Verbraucheranschluß des Dreistellungssteuerventils mit
seinem Pumpenanschluß verbunden ist.
Nunmehr steht die Steuerkammer 48 der Druckwaage 48 unter dem gerade in dem jeweiligen Verbraucheranschluß A, B, C, D oder E stehenden
Druck, so daß in der Bezugskammer 40 der Druckwaage der Druck des zuzuschaltenden Verbraucheranschlusses minus der Federkraft der Vorspannfeder
46 der Druckwaage herrscht. Wenn die Hydraulikpumpe eine größere Menge hydraulischen Mediums
fördert als zum Aufrechterhalten dieses Druckes erforderlich ist, führt der Kolben der Druckwaage jeweils eine solche Regelausweichbewegung aus, die
die überschüssige Menge des hydraulischen Mediums in den an die Druckwaage als dritten Rcgelweg angeschlosscnen Pumpcnrücklauf R abfließen läßt.
Da die Bezugskammer 40 der Druckwaage mit den Punipenanschlüsscn der Dreistellungssteuerventile
und die Slcuerkammcr 48 der Druckwaage mit dem jeweils zuzuschaltenden Verbraucheranschluß in Verbindung
steh», herrscht dann zwischen Pumpenanschluß und Verbraucheranschluß des in Aufschallbcwegung
befindlichen Dreistellungssteuervcnlils gerade das Druckgcfälle (typisch 5 alü), das der Vorspannung
der Feder 46 der hydraulischen Druckwaage 10 entspricht. Dadurch hängt, wenn das Drcistellungsstcuerventil
geöffnet wird, die Durchlaßmenge nur noch vom Durchlaßquerschnitt des jeweiligen
Hauptsteuerkanals ab.
Diese Mengenregelung funktioniert auch noch, wenn mindestens zwei Dreistellungssteuervcntilc zugleich
eine Verbindung zwischen ihrem Pumpenanschluß und einem Verbraucheranschluß herstellen.
Dann ist der Steuerdruck in der Steuerkammer 48 der Druckwaage durch den jeweils niedrigsten Absolutdruck
des angeschlossenen Verbraucheranschlusscs bestimmt. Um jedoch zu verhindern, daß von einem
Verbraucheranschluß mit momentan höherem Absoluldruck zu einem Pumpenanschluß mit momentan
niedrigerem Absolutdruck ein nicht gewünschter Rückfluß des hydraulischen Mediums durch das geöffnete
Dreistcllungsstcuerventil erfolgt, sind an allen Pumpenanschlüssen der einzelnen Drcistcllungssteucrventi'ic
Rückschlagventile 70 vorgesehen, die nur eine DurchflußriclUung vom Pumpenanschluß in den
Verbraucheranschluß gestatten.
Um eine Anpassung an die gewünschten Mcngcnanschlußwcrtc
der einzelnen Verbraucher vorzunehmen, sind zwei Möglichkeiten vorgesehen. Die eine
Möglichkeit besieht darin, verschieden dimensionierte Drcistellungsstcuerventile zu verwenden, wie es
in Fig. 1 durch die zwei Gruppen verschieden dimensionierter
Dreistcllungssleuervcntile 14 und 16, 18 dargestellt ist. Die andere Möglichkeit besteht
darin, am Verbraucheranschluß eines bestimmten Drcistellungssleuerventils eine den maximalen Mengendurchfluß
begrenzende Drosselblcnde 72 anzuordnen, wie es in Γ i g. 2 in Zusammenhang mit
den Dreislellungssteuerventilen 16 und 18 dargestellt ist. Diese Drosselblende wird auswechselbar eingesetzt,
um ein bestimmtes Mengenregelvcntil je nach Bedarf an verschiedene gewünschte Anschlußwerlc
anpassen zu können.
Fernerhin ist in jeder Hilfssteuerabzweigung eine Hilfsdrosselblende 74 angeordnet, welche die Flußgeschwindigkeit
durch jede Hilfssteuerleitung 64 und damit die Regelgeschwindigkeit dämpft und dafüi
sorgt, daß der Fluß in der Hilfssteuerleitung 64 stet:
klein gegenüber dem Zufluß des zugehörigen Ver braucheranschlusses ist. Wenn mehrere Verbraucher
anschlüsse verschiedener DreistellungssteuerventiU zugleich an die gemeinsame Hydraulikpumpe P ange
schlossen sind, sorgt außerdem die Hilf .drosselblendi
für eine auf einen unschädlichen Wert erniedrigt! Kopplung der verschiedenen gesteuerten Ver
braucheranschlüsse über die parallelgeschaltetei Hilfssteuerleitungen 64.
Das Haupt-Druckbegrenzungs-Vorsteuerventil \
sorgt dafür, daß der überhaupt in der Steuerschieber vorrichtung entstehende Druck der Hydraulikpumpi
einen einstellbaren oder fest eingestellten bestimmte) Wert, z. B. typischerweise von 200 atü, nicht über
schreiten kann. Das Haupt-Druckbegren zungs-Vorsteuerventil ist an die Steuerkammer 48 de
Druckwaage angeschlossen und sorgt dafür dal überschüssiges Druckmittel unter Ausnutzung de
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Regelung der Druckwaage in den Rücklauf zurückfließt.
An einen Verbraucheranschluß des Drcislellungssteuervcnlils
18 ist ferner noch ein Unter-Druckbcgrenzungs-Vorsteuerventil
U angeschlossen, das den maximalen Druck an der zugehörigen Verbraucherleitung
auf einen kleineren Wert als den durch das Haupt-Druckbcgrenzungs-Vorsteuerventil V möglichen
Maximaldruck der ganzen Steuerschiebervorrichtung beschränkt Auch das Untcr-Druckbegrenzungs-Vorsleucrventil
übt seine Druekbegrenzungsfunktion in Zusammenhang mit der Regelwirkung
der Druckwaage aus, da es bei Anschluß des Drcistellungssteucrventils
18 über den zweiten Hilfsstcucrki,-nal
66 den in der Slcuerkammer 48 der Druckwaage möglichen Maximaldruck auf den niedrigeren Maximaldruck
des Unter-Druckbegrenzungs-Vorstcuerventils U beschränkt, Das überschüssige Vorsteueröl
fließt (ebenso wie bei der Druckwaage aus derStcuerkamme-48)
über einen Hilfsrücklanf R' ab.
Derartige Unter-Druckbegrenzungs-Vorstcuerventile
können bei Bedarf an jedem beliebigen Verbraucheranschluß der Stcuersehiebervorrichtung von
außen einstellbar oder fest eingestellt vorgesehen sein.
Den Fig. 3 bis 9 ist die konstruktive Ausbildung der im Zusammenhang mit den Fig. 1 und 2 prinzipiell
erörterten Teile. Anschlüsse und Verbindungen zu entnehmen. Gleiche derartige Elemente sind dabei
mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet so daß eine erneute Beschreibung dieser Elemente entbehrlich
erscheint und im folgenden nur auf wesentliche konstruktive Besonderheiten hingewiesen werden soii.
Gemäß den F ig. 5 und 7 ist der im Steuerschieber^
zur Verbindung des Pumpenanschlusscs P mit einem der Vcrhrauchcranschlüsse A-E dienende Hauptsteuerkanal
in Form von mehreren Bohrungen 100 ausgebildet, die mit gegenseitigem Abstand angeordnet
sind. Man kann gemäß F i g. 5 z. B. vier Bohrungen annähernd gleich großen Durchmessers verwenden.
Die Bohrungen können jedoch auch gemäß Fig. 7 stark unterschiedlichen Durchmesser haben.
An den Mündungen der Bohrungen 100 am Umfang des Steuerschiebers S sind in dessen Körper
Druckentlastungstaschcn 102 ausgespart, die über die
Bohrungen 100 miteinander in Verbindung stehen.
Weitere Druckentlastungstaschen 104 sind im Körper des Venlilgehäuses gegenüber den jeweiligen Verbraucheranschlüssen
ausgebildet (F i g. 4, 7 und 9) und stehen mit entsprechenden Taschen 106 des Ventilgehäuses
unmittelbar am Verbraucheranschluß (F i g. 9) über Umfangsnuten 108 des Schiebers S in
Verbindung.
Die mit den Verbraucheranschlüssen zuerst in Verbindung tretenden Kanten des Steuerschiebers S sind
bei UO angeschliffen, um einen allmählichen Öffnungsvorgang des Dreistellungssteuerventils zu erreichen.
Die Anschlüsse der zur Steuerkammer 48 der Druckwaage 10 führenden Hilfssteuerleitung 64 sowie beide Anschlüsse der ersten Hilfssteuerleitung 54
liegen im wesentlichen in derselben Ebene durch den Pumpenanschluß P (F i g. 8), und zwar in quer von
den Druckentlastungstaschen 102 vorgesehenen Dichtflächen 111 des Ventilgehäuses, die mit entsprechenden Dichtflächen 113 am Steuerschieber zusammenwirken.
Die beiden Anschlüsse 54 werden durch eine den ersten Hilfssleuerkanal bildende Durchgangsbohrung 56 des Steuerschiebers S miteinander verbunden. Die Durchgangsbohrung mündet beidseitig in den Dichtflächen
113. Im Falle eines Dreistellungsslcucrventils
mit nur einem Verbrauchcranschluß (Fig. 6) ist am Umfang des Steuerschiebers eine an die Bohrung 56
anschließende Längsnut 112 vorgesehen, die auch in
der Stellung des Steuerschiebers S, in der der Verbraucheranschluß A mit dem Rücklauf R verbunden
ist (Fig. 6; nach oben verschobene Stcllui.j des
ίο Schiebers S; der Rücklauf R ist in der gezeichneten
Stellung verdeckt), eine Verbindung der ersten Hilfssteuerleitung 54 über den ersten Hilfssleuerkanal 56
herstellt.
Der zweite Hilfssteuerkanal 66 ist eine Länganul am Umfang des Steuerschiebers S, die als sichelförmige
Einfräsung ausgebildet ist. Diametral gegenüber auf der anderen Seite des Schiebcrumfangcs ist eine
weitere sichelförmige Längsnul 114 ausgespart (Fig. 8), die durch eine weitere Bohrung 116 im
Steuerschieber (Fig. 5 und 8) mit der den zweiten Hilfssleuerkanal bildenden Längsnut 66 verbunden
ist und mit dieser zur Druckentlastung des Schieberumfangcs zusammenwirkt. Die Bohrungen 56 und
116 kreuzen sich im Raum (Fig. 5 und 8). Da durch
diese Kreuzung gemäß Fig. 8 die Hilfssteucranschlüssc 54 gegeneinander versetzt sind, werden sie in
der jeweiligen Distanzscheibe 12a oder Hb durch ein Langloch 118 bei miteinander verblocktcn Venlilgehäuscn
miteinander verbunden (Fig. 3). Am Rande der Anschlüsse sind Dichliingc 120 vorgesehen.
Bei der Betrachtung der F i g. 5 und 7 ist zu beachten, daß die Kanäle 54 und 56 in die Zeichenebene
geklappt dargestellt sind.
Die Hilfssteuerabzweigung 68 des Verbraucheran-Schlusses (D in Fig. 9) ist über zwei unter einem
Winkel von 90° gegenüber der Achse des Verbraucheranschlusscs verlaufende parallele Slichkanäle
122 und 124 1 nd einen diese verbindenden, parallel zur Achse des Verbraucheranschlusses vcrlaufendcn
dritten Stichkanal 126 geführt. Im Stichkanal .126 ist die Hilfsdrossclblende 74 eingebaut. Sie kann
von der im Ventilgehäuse nach außen "ührenden Verlängerung 128 des dritten Stichkanals aus eingesetzt
und gegebenenfalls auch ausgewechselt werden. In dieser Verlängerung 128 ist auch das sonst üblich
ausgebildete Unter-Druckbegrenzungs-Vorsteuerventil U bei Bedarf eingebaut, welches bei Abheben seines
von der Feder 130 vorgespannten Ventilkc "':rs
132 vom Ventilsitz 134, der mit der Hilfsdrosselblende 74 im Ausführungsbeispiel aus einem Stück
besteht, das einem überhöhten Vorsteuerdruck entsprechende Drucköl in den Hilfsrücklauf R' abläßt.
In F i g. 9 ist ferner eine Schulter 136 des Ventilgehäuses zu erkennen, gegen die vom Verbraucheran-
Schluß D aus eine lose Drosselschcibe 72 gelegt werden kann, welche den maximalen Mengendurchfluf!
in den Verbraucheranschiuß D begrenzt und mittels eines nicht dargestellten O-förmigen Dichtringes und
eines in das Gewinde 138 des Ventilgchäuscs ein schraubbaren Leitungsverbinderstücks eingespannt
werden kann. Die Anordnung ist dabei so getroffen daß die Hilfssteuerabzweigung 68 durch die einge
setzte Drosselscheibe und ihre Verspannung nicht ge stört zu werden braucht, da die Hilfssteuerabzwei
gung 68 rechtwinklig in den Verbraucheranschluf mündet und die erforderliche Durchgangsöffnuni
leicht ausgespart werden kann.
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schlagventil 70 ist gemäß F i g. 8 in einem Einsatzstück
140 zusammengefaßt, welches die zur Mündung des Pumpenanschlusses am Steuerschieber S im Ventilgehäuse
vorgesehene Bohrung 142 abschließt und beidseitig an den quer dazu verlaufenden Pumpenanschlußkanal
144 anschließt Das Einsatzstück 140 ist in das Ventilgehäuse eingepreßt und in ihm bei 146
vcrstemmL
Das Rückschlagventil ist als flaches Tellerventil ausgebildet, dessen Teller 150 von einer Zugfeder
152 gegen den Ventilsitz 154 gespannt ist Die Zugfeder ragt durch die Verlängerung 156 des Pumpenanschiußkanals
144 und ist an einer Welle 158 eingehängt, die quer durch das Einsatzstück 140 verläuft
(Fig.6). De·" Querschnitt der Verlängerung 156 ist
gegenüber dem Querschnitt des Pumpenanschlußkanals
144 vergrößert.
Bei geöffnetem Tellerventil schlägt'der Rand 160 seines Tellers 150 an einem Absatz 162 an. Der Rand
des Tellerventils ist mit nicht dargestellten, regellmäßig
über den Tellerumfang verteilten Aussparungen versehen, durch welche der Durchfluß bei geöffnetem
Rückschlagventil erfolgen kann.
Abschließend sei noch einmal Fig. 2 betrachtet. Wenn die mengengeregelte Steuerschiebervorrichtuiig gemäß Fig. 1 aus einem einzigen Ventilblock besteht, ist in der Abschlußplatte 20 der geschlossen oder offen wählbare Anschluß 170 des ersten Hilfssteuerkanals 54 zum Rücklauf R geöffnet Man kann jedoch auch den Anschluß 170 schließen und statt dessen über die Fernsteueranschlüsse 172 und 184 der ersten und der zweiten Hilfssteuerleitung 54 bzw. 64 weitere Töchtervorrichtungen der Steuerschiebervorrichtung sinngemäß anschließen, bei denen die Mengenregelung des Durchflusses mit durch die Druckwaage 10 der dann als Muttervorrichtung dienenden mengengeregelten Steuerschiebervorrichtung gemäß F i g. 1 erfolgen kann.
Abschließend sei noch einmal Fig. 2 betrachtet. Wenn die mengengeregelte Steuerschiebervorrichtuiig gemäß Fig. 1 aus einem einzigen Ventilblock besteht, ist in der Abschlußplatte 20 der geschlossen oder offen wählbare Anschluß 170 des ersten Hilfssteuerkanals 54 zum Rücklauf R geöffnet Man kann jedoch auch den Anschluß 170 schließen und statt dessen über die Fernsteueranschlüsse 172 und 184 der ersten und der zweiten Hilfssteuerleitung 54 bzw. 64 weitere Töchtervorrichtungen der Steuerschiebervorrichtung sinngemäß anschließen, bei denen die Mengenregelung des Durchflusses mit durch die Druckwaage 10 der dann als Muttervorrichtung dienenden mengengeregelten Steuerschiebervorrichtung gemäß F i g. 1 erfolgen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Mengengeregelte Steuerschiebervorrichtung, die zur mengengeregelten Steuerung des Zuflusses
eines hydraulischen Mediums in eine oder mehrere hydraulische Verbraucherleitungen dient und
eine hydraulische Druckwaage und mindestens ein Dreistellungssteuerventil aufweist, das in
Schieberbauart mit Druckpumpenanschluß, Rücklaufanschluß und einem oder zwei Verbraucheranschlüssen
ausgebildet ist und dessen zwischen Pumpenanschluß und jeweiligem Verbraucheranschluß
liegende Steuerkanten eine Regelblende bilden, deren Druckgefälle von der t$
Druckwaage auf einen vom jeweils anliegenden absoluten Druck unabhängigen konstanten Sollwert geregelt wird, indem der Steuerschieber des
Dreistellungjsteuerventils einen in der Mittelstellung offenen und sonst geschlossenen ersten ao
Hilfssteuerkanal aufweist, von dessen beiden im Ventilgehäuse zugeordneten Hilfssteueranschlüssen
der eine zur Steuerkammer der Druckwaage und der andere zum Rücklauf der Hydraulikpumpe
führi, und indem mindestens ein Ver- as
braucheranschluß des Dreistellungssteuerventils
eine Hilfssteuerabzweigung aufweis·, die eine gewisse Strecke nach Einsetzen der Steuerschieberbewegung
U1^r einen im Steuerschieber ausgebildeten
zweiten Hilfssteuerkanal bereits vor dem öffnen des Verbraucneransuilusses mit der Steuerkammer
der Druckwaage verbunden wird, wobei bei Vorhandensein von Hufssteuerabzweigungen
mehrerer Verbraucheranschlüsse die Hilfssteuerabzweigungen
in Parallelschaltung zur Steuerkammer der Druckwaage geführt sind und wobei bei Vorhandensein mehrerer Dreistellungssteuerventile
diese derselben einen Druckwaage zugeordnet und mit ihren den ersten Hilfssteuerkanälen
zugeordneten Hilfssteueranschlüssen zv'isehen der Steuerkammer der Druckwaage und
dem Rücklauf der Hydraulikpumpe hintereinandergeschaltet, insbesondere mit einem die Druckwaage
enthaltenden Gehäuseblock sandw'chartig verblockt sind, dadurch gekenni.ich-45
net, daß beide Hilfssteuerkanäle (56,66) im Bereich
des Pumpenanschlusses (P, 142), bei Dreistellungssteuerventilen (16, 18) mit zwei Verbraucheranschlüssen
(B, C; D, E) zwischen diesen, angeordnet sind, daß die Ümfangsf lache des so
Steuerschiebers beidseitig von dessen Hauptsteuerkanal (100), der den Pumpenanschluß (P, 142)
mit dem jeweiligen Verbraucheranschluß verbindet, in an sich bekannter Weise abdichtend (111,
113) im Ventilgehäuse geführt ist und daß in diesen beidseitigen Dichtflächen (111) die den beiden
Hilfssteuerkanälen zugeordneten Hilfssteueranschlüsse (54, 64) des Dreistellungssteuerventils
(14; 16; 18) angeordnet sind.
2. Mengengcregelte Steuerschiebervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Hauptsteuerkanal im Steuerschieber (S) als Durchgangsbohrung, vorzugsweise in Gestalt
einer Mehrzahl mit gegenseitigem Abstand angeordneter Einzclbohrungen (100), ausgebildet
ist.
3. Mengengcregelte Stcuerschiebervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der dem jeweiligen zweiten Hilfssteuerkanal (66) zugeordnete, zur Steuerkammer (48)
der Druckwaage (10) führende Hilfssteueranschluß (64) und die beiden dem ersten Hilfssteuerkanal
(56) zugeordneten Hilfssteueranschlüsse (54) jedes Dreistellungssteuerventils (14; 16; 18)
in einer gemeinsamen Ebene, vorzugsweise der durch den Pumpenanschluß (P; 142) bestimmten
Mittelebene (Ebene der Fig. 8) jedes Dreistellungssteuerventils, liegen.
4. Mengengeregelte Steuerschiebervorrichtvng nach einem der Anschlüsse 1 bis 3, bei dem der
erste Hilfssteuerkanal eine Hilfsbohrung des Steuerschiebers jedes Dreistellungssteuerventils ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Hilfssteuerkanal jedes Steuerschiebers (8) über eine
sich längs des Steuerschiebers in dessen Umfang erstreckende Hilfssteuernut (66) geführt ist.
5. Mengengeregelte Steuerschiebervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
diese Hilfssteuernut (66) mit einer zu ihr bezüglich der Schieberachse symmetrisch als Druckentlastungskammer
angeordneten zweiten Nut (114) am Umfang des Steuerschiebers (S) durch eine in
diesem vorgesehene zweite Hilfsbohrung (116) verbunden ist.
6. Mengengeregelte Steuerschiebervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden Hilfsbohrungen (56, 116) eine Längsmittelebene (Ebene der Fig. 4) des Steuerschiebers
(5), die vorzugsweise unter einem Winkel von 90° zum Pumpenanschluß (P, 142) des Dreistellungssteuerventils
(14; 16; 18) steht, mit gegenseitigem Abstand kreuzen.
7. Mengengeregelte Steuerschiebervorrichtung nach Anspruch 5 oder 6. dadurch gekennzeichnet,
daß beide dem zweiten Hilfssteuerkanal (66) zugeordneten Hilfssteueransüilüsse (64; 68) —
im Falle von zwei Verb^aucheranschlüssen eines Dreistellungssteuerventils drei Hilfssteueranschlüsse
— an der Seite der Hilfssteuernut (66) von dieser gesteuert sind.
8. Mengengeregelte Steuerschiebervorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Nut (66; 114) eine sichelförmige Einfräsung am Umfang des Steuerschiebers
(S) ist.
9. Mengengeregelte Steuerschiebervorrichtunc nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß in der mit dem Steuerschiene! (S) zusammenwirkenden Dichtfläche des Ventil
gehäuses jedes Dreistellungssteuerventils (14; 16 18) am Verbraucheranschluß (A-E) und diesen
gegenüber Druckentlastungstaschen (104; 106 ausgebildet sind und diese über mindestens eine
vorzugsweise eine Vielzahl von Ringnuten (108) des Steuerschiebers in Verbindung stehen.
10. Mengengeregelte Steuerschiebervorrichtuni nach einem der Ansprüche 6 bis 9 mit mehrerei
Dreistellungssteuerventilen, dadurch gekenn zeichnet, daß die dem ersten Hilfssteuerkana
(56) jedes Dreistellungssteuerventils (14; 16; 18 zugeordneten, in Hintereinanderschaltung mitein
ander verbundenen und gegeneinander versetzte Paare (F ϊ g. 3) von Hilfssteueranschlüssen (54
miteinander verblockter Dreistellungssteuerver tile jeweils über ein Langloch (118) eines gesor
derten Verbinder-Distanzstücks (12 a bzw. 121
Γ" 3 4
« zwischen den benachbarten Dreistellungssteuer- können die Steuerkanten eines in der Leitung an-
ventilen verbunden sind. geordneten Steuerventils in Schieberbauart dienen,
:
11. Mengengeregelte Steuerschiebervorrichtung welche die Verbindung zwischen einem Druckpum-
K j nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge- penanschluß und einem Verbraucheranschluß steu-
-' t kennzeichnet, daß in jedem Verbraucheranschluß 5 ern, der beispielsweise mit dem Arbeitszylinder eines
J; (A-E) zwischen Steuerschieber (S) und Hilfs- einfach- oder doppeltwirkenden hydraulischen Ar-
,i Steuerabzweigung (68) eine auswechselbare, den beitszylinders oder einem Hydraulikmotor verbunden
i maximalen Mengendurchfluß begrenzende Dros- sein kann. Da in praktischen Fällen im allgemeinen
selblende (72) eingesetzt ist. die absoluten Drücke am Verbraucheranschluß und
.;
12. Mengengeregelte Steuerschif jervorrichtung io am Pumpenanschluß verschieden voneinander vari-
nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß ieren, variiert damit auch das Druckgefälle und also
' eine lose Drosselscheibe zwischen einer Schulter auch bei gegebenem Durchlaßquerschnitt der Men-
't (13£) der Verbraucheranschlußbohrung des Ven- gendurchsatz.
tilgehäuses des Dreistellungssteuerventils (14; 16; Es besteht daher bei hydraulischen Steuerungen,
18), vorzugsweise indirekt' über einen O-förmigen 15 die zum Verbinden einer Druckpumpenleitung mit
Dichtring, und einem gegengeschraubten Lei- einer Verbraucheranschlußleitung oder insbesondere
tungsverbinderstück (in 138) eingespannt ist. mehreren Verbraucheranschlußleitungen ein oder
13. Mengengeregelte Steuerschiebervorrichtung mehrere Steuerventile in Sch'berbauart verwenden,
mit mehreren Dreistellungssteuerventilen nach das Bedürfnis, unabhängig von den absoluten Drükeinein
der Ansprüche 1 bis 12, dauurch gekenn- 20 ken an den einzelnen Pumpenanschlüssen und Verzeichnet,
daß in mindestens einer Hilfssteuerab- braucheranschlüssen das Druckgefälle an der Blende,
zweigung (68) eines Verbraucheranschlusses die von den Steuerkanten jedes Steuerventils jeweils
(A-E) eine Hilfsdrosselblende (74) angeordnet ist, zwischen Pumpenanschluß und zugeordnetem Verdie
so ausgelegt ist. daß sie bei gleichzeitiger braucheranschluß gebildet wird, konstant zu halten
Schaltung der Dreistellungssteuerventile (14; 16; 25 und dadurch die Durchflußmenge des hydraulischen
18) den Ausgleichsmengendurchfluß zwischen de- Mediums nur noch vom Durchlaßquerschnitt des
ren gesteuerten Verbraucheranschlüssen über de- Steuerventils anhängig zu machen.
ren Hilfssteuerabzweigungen (68), die zweiten Es ist bekannt, zur Regelung des Druckabfalls an
ä Hilfssteuerkanäle (66) und die Steuerkam-ner der von den Steuerkanten eines Dre;stellungssteuer-
(48) der Druckwaage (10) klein gegenüber dem 30 ventils in Schieberbauart zwischen Pumpenanschluß
vom jeweiligen Dreistellungssteueiventil gesteuer- und jeweiligem Verbraucheranschluß gebildeten
ten Zufluß vom Pumpenanschluß (P; zu jedem Blonde eine hydraulische Druckwaage zu verwenden,
eingeschalteten Verbraucheranschluß hält. deren Bezugskammer mit dem Pumpenanschluß des
14. Mengengeregelte Steuerschiebervorrichtung Dreistellungssteuerventils und deren Steuerkammer
nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch ge- 35 über eine Hilfssteuerleitung mit dem jeweiligen Verkennzeichnet,
daß die jeweilige Hilfssteuerab- braucheranschluß des Dreistellungssteuerventils verzweigung
(68) eines Verbraucheranschlusses von bunden ist (siehe z. B. USA.-Patentschrift 2 503 870).
diesem zum zugeordneten Hiifssteueranschluß an In fast allen praktischen Anwendungsfällen ist die
den zweiten Hilfssteuerkana! (66) über zwei etwa Druckdifferenz zwischen Steuerkammer und Bezugsunter
einem Winkel von 90° gegenüber e'er Achse 40 kammer der Druckwaage und damit auch zwischen
des Verbraucheranschlusses (D) verlaufende, im Pumpenanschluß und Verbraucheranschluß des von
wesentlichen parallele Stichkanäle (122, 124) und der Druckwaage mengengeregeltcn Dreistellungssteueincn
diese verbindenden dritten Stichkanal (126) erventils fest eingestellt, wobei ein typischer Wert für
des Ventilgehäuses des Dreistellungssteuerventils die Druckdifferenz 5 atü ist. Die Druckwaage bewirkt
(14; 16; 18) geführt ist. 45 eine sogenannte Dreiwegeregelung, indem sie das in
15. Mengenge regelte Steuerschiebervorrichtung ihrer mit dem Pumpenanschluß des Dreistellungsnach
Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeich- Steuerventils verbundenen Bezugskammer überschüsnet,
daß die Htlfsdrosselblende (74) im dritten sige hydraulische Medium, das den absoluten Druck
Stichkanal (126) angeordnet ist und daß in des- in der Bezugskammer über den Wert ansteigen lassen
sen äußerer Einstichverlängerung (128), durch 50 vürde, der durch die eingestellte Druckdifferenz der
welche die Hilfsdrosselblende einsetzbar ist, ein Druckwaage relativ zum zugeordneten Verbraucher-Unter-Druckbegrenzungs-Vorsteuerventil
(U) an- anschluß vorgegeben ist, in den als dritten Regelweg
geordnet ist. an die Druckwaage angeschlossenen Pumpenrucklauf
abfließen läßt. Der erste und zweite Regelweg sind
55 durch die mit dem Pumpenanschluß verbundene Bezugskammer der Diuckwaage und deren mit dem jeweiligen
Verbraucheranschluß verbundenen Steuer-Die Erfindung bezieht sich auf eine mengengere- kammer bestimmt.
gelte Steuerschiebervorrichtung, die zur mengengere- Eine mengengeregelte Steuerschiebervorrichtung,
gelten Steuerung des Zuflusses eines hydraulischen 60 auf die sich die Erfindung bezieht, weist eine hydrau-Mediums
in eine oder mehrere hydraulische Ver- lische Druckv sage und mindestens ein Dreistellungsbraucherleitungen
dient. steuerventil auf, das in Schieberbauart mit Druck-
Die Menge einer hydraulischen Mediums, die pro pumpenanschluß, Rücklaufanschluß und einem oder
Zeiteinheit durch eine in einer Leitung für das hy- zwei Verbraucheranschlüssen ausgebildet ist und desdraulische
Medium ausgebildete Blende fließt, hängt 65 sen zwischen Pumpenanschluß und jeweiligem Versowohl
von deren D'.irchlaßquerschnitt als auch von braucheranschluß liegende Steuerkanten eine Regclderen
Druckgefälle, nicht jedoch von dem absoluten blende bilden, deren Druckgefälle von der Druck-Druck
vor oder hinter der Blende ab. Als Blende waage auf einen vom jeweils anliegenden absoluten
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2350376A1 (de) * | 1973-10-08 | 1975-04-10 | Festo Maschf Stoll G | Vorrichtung zur darstellung der steuerung eines mediumstromes |
| DE2506923A1 (de) * | 1975-02-19 | 1976-09-02 | Heilmeier & Weinlein | Ventilvorrichtung |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2350376A1 (de) * | 1973-10-08 | 1975-04-10 | Festo Maschf Stoll G | Vorrichtung zur darstellung der steuerung eines mediumstromes |
| DE2506923A1 (de) * | 1975-02-19 | 1976-09-02 | Heilmeier & Weinlein | Ventilvorrichtung |
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