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DE1646714C3 - Isolierkörper aus gegebenenfalls miteinander verklebten Polystyrolschaum-Formlingen und härtbaren Mineralstoffen - Google Patents

Isolierkörper aus gegebenenfalls miteinander verklebten Polystyrolschaum-Formlingen und härtbaren Mineralstoffen

Info

Publication number
DE1646714C3
DE1646714C3 DE19661646714 DE1646714A DE1646714C3 DE 1646714 C3 DE1646714 C3 DE 1646714C3 DE 19661646714 DE19661646714 DE 19661646714 DE 1646714 A DE1646714 A DE 1646714A DE 1646714 C3 DE1646714 C3 DE 1646714C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
polystyrene foam
insulating body
body made
mineral substances
necessary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19661646714
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Dr. La Garenne-Colombes Seine; Zemb Edgar Riedisheim-Haut-Rhin; Lintner (Frankreich)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Manufacture de Machines du Haut Rhin SA MANURHIN
Original Assignee
Manufacture de Machines du Haut Rhin SA MANURHIN
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Filing date
Publication date
Application filed by Manufacture de Machines du Haut Rhin SA MANURHIN filed Critical Manufacture de Machines du Haut Rhin SA MANURHIN
Application granted granted Critical
Publication of DE1646714C3 publication Critical patent/DE1646714C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

•5
Die Erfindung bezieht sich auf Isolierkörper aus gegebenenfalls miteinander verklebten Polystyrolschaum-Formlingen und härtbaren Mineralstoffen wie Gips, Zementmörtel oder Asbestzement.
Derartige Isolierkörper sind durch das der DT-PS 9 64 217 bekannte Verfahren herstellbar, nachdem sich die Isolierkörper aus kleinteiligen. porösen, thermoplastischen Kunststoffkörpern mit in sich geschlossenen Poren vorzugsweise einer Teilchengröße von 0,1 bis 8 mm zusammensetzen, die kein oder höchstens ein geringes Wasseraufnahmevermögen aufweisen, und die mit wasserhaltigen Bindemitteln vermischt, dann geformt und schließlich abgebunden werden Dieses bekannte Verfahren erfordert eine Spezialbehandlung der verwendeten Kunststoff-Formlinge, um eine einwandfreie Umhüllung dieser mit dem Zementsandgemisch zu erreichen und einen Auftriet der Kunststoffkörper zu verhindern. Es ist also auf der Baustelle eine sehr schwierig ausführbare Zusaizoperalion erlorder- !ich. um ausreichende Festigkeitswerte von Mischungen unter 0,6 kg/m* zu erzielen. Außerdem muß bei den geringen Raumgewichten zwingend ein Beton mit einem sehr hohen Zementgehalt verwendet werden, der nicht nur eine Verteuerung des mineralischen Bindemittels, sondern auch eine hohe Schrumpfung beim Abbinden des Betons zur Folge hat.
Weiter ist es bekannt. Kügelchen aus Poystyrolschaum z. B. mit Hilfe von Harnstoff-Formaldehyd-Harzen zu einem porösen Plattenmaterial /u verkleben und diese Platte mit einem Gemisch von Alkalisilikaten mit solchen Produkten, die bei Erwärmung die Alkalisilikate in unlösliche Silikate überführen, /u imprägnieren und zu erwärmen. Man erhält auf diesem Weg eine Verringerung der Brennbarkeit des Polystyrolschaums. die Festigkeit des Plattenmaterials wird dadurch jedoch kaum verbessert. Außerdem stellt die erforderliche Wärmebehandlung bei derartigen Isoliermaterialien wegen deren schlechter Wärmeleitfähigkeit immer einen sehr langwierigen Prozeß dar.
Bei Isoliermaterialien ist man jedoch bestrebt, bei möglichst geringem Raumgewicht eine möglichst hohe Festigkeit zu erreichen, da die Wärmeleitfähigkeit eines Materials im allgemeinen umso geringer ist, je niedriger sein Raumgewicht liegt. Außerdem werden bei Isoliermaterialien, die im Bauwesen Verwendung finden sollen, neben guten Festigkeitseigenschaften noch Unbrennbarkeit, nach Möglichkeit auch feuerdämmende Eigenschaften, Schallabsorption und Schallisolierung verlangt, das Material soll außerdem luftundurchlässig sein, damit keine Gefahr einer Schwitzwasserbildung unter der Isolierschicht besteht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Isolierkörper der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß seine Kunststoffkörper ohne eine ihren Auftrieb verhindernde Spezialbehandlung auf der Baustelle mit dem Zement-Sandgemisch verbunden werden können, wobei zur weiteren Herabsetzung der Herstellungskosten der Zementgehalt gering gehalten und damit auch eine hohe Schrumpfung des Betons beim Abbinden vermieden wird.
Die Lösung der Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, daß die Formlinge einen größten Durchmesser von etwa 10 bis 50 mm, insbesondere von 15 bis 25 mm aufweisen und in allen Dimensionen gleiche Abmessungen oder ein Verhältnis von Durchmesser zur Dicke zwischen 10:1 und 10:5 besitzen.
Durch die Erfindung wird der technische Fortschritt erzielt daß der so hergestellte Isolierkörper eine gute thermische Isolierung, hohe Festigkeitseigenschaften bei geringem spezifischen Gewicht sowie gute schallabsorbierende und schallisolierende Eigenschaften und Feuerbeständigkeit aufweist. Hinzu kommt das technisch und wirtschaftlich interessante niedrige Raumgewicht und der geringe Zementgehalt des Bindemittels.
Die Eigenschaften eines Polystyrolschaum enthaltenden Isoliermaterials lassen sich nämlich wesentlich verbessern, wenn die aus einem Polystyrolgranulat durch Blähen erzeugten Polystyrolschaum-Formkörper nicht mit Kautschuk überzogen und miteinander verklebt, sondern in Gips oder in Zementbinder eingebettet und als Wärme- und Schalldämmschicht aufgetragen oder zu Platten verformt werden.
Der größte Durchmesser dieser kugel- bis linsenförmigen Formkörper au«- Polystyrolschaum soll etwa 10 bis 50 mm betragen. Da diese Formkörper aus Polystyrolschaum alle etwa die gleiche Größe haben und selbst verhältnismäßig groß sind, bilden sich beim Schütten zwischen den Formkörpern wenige, aber verhältnismäßig große Hohlräume, die von dem Gips oder von dem Zementmörtel ausgefüllt werden. Das Isoliermaterial ist also von wenigen, aber ziemlichen dicken Brücken aus Gips oder aus Zementmörtel durchzogen, die dem Material die Festigkeitseigenschaften geben. Diese sind bei gleicher Menge an tragendem Material, d. h. bei gleichem Raumgewicht, besser, wenn das tragende Material auf wenige, dicke Brücken aufgeteilt ist, als wenn es auf eine Vielzahl dünner Brücken verteilt ist. Die Festigkeit des Materials hängt sowohl von dem Mischungsverhältnis Binder: Polystyrolschaum als auch von den Festigkeitseigenschaften des verwendeten Binders ab. Die Festigkeitseigenschaften des Polystyrolschaums treten im Endprodukt kaum in Erscheinung.
Ausführungsbeivpiel 1
Eine nach dem Verfahren der DT-PS 12 27 649 hergestellte Platte aus untereinander verklebten Formkörpern aus geschäumtem Polystyrol, vorzugsweise in Gestalt von abgeplatteten Kugeln oder Linsen von ctw* 10 bis 50 mm Durchmesser und etwa 2 bis 10 mm Dicke, wobei beim Verkleben darauf geachtet wird, daß die flachen Oberflächen der Linsen möglichst in zur Plattenebene parallele Ebenen zu liegen kommen, wird in einen Mörtel, der aus 10 kg Zement 325, 8 kg trockenem Flußsand mit einer Körnung von 0-2 mm und 6 Liter Wasser besteht, eingetaucht und mit dem aufliegenden Mörtel auf ein volles, auf einem Rütteltisch angebrachtes Blech aufgelegt. Der Mörtel wird in die Platte eingerüttelt und es wird soviel Mörtel aufgelegt, bis die Hohlräume der Manuporplatte vollständig
v3.
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ausgefüllt sind. Die ausgehärtete und trockene Platte hat dann ein Raumgewicht von 424 kg/m3.
Ausführungsbeispiel 2
15 kg Zement 325 werden mit 8,2 kg feinem Asbestschaum während 2 Minuten trocken gut durchgemischt und dann durch Beigabe von 30 Liter Wasser zu einem Mörtel gerührt. Von diesem Mörtel werden 12 Liter mit 12 Liter etwa linsenförmigen Formkörpern aus Polystyrolschaum vermengt und in einen Holrahmen zu einer Platte geformL Die Hohlräume zwischen den Formkörpern werden dabei vollständig mit dem Asbest-Zement-Mörtel ausgefüllt. Nach dem Trocknen besteht das Raumgewicht 463 kg/mJ.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Isolierkörper aus gegebenenfalls miteinander verklebten Polystyrolschaum-Formlingen und hartbaren Mineralstoffen wie Gips, Zementmörtel oder Asbestzement dadurch gekennzeichnet, daß die Formlinge einen größten Durchmesser von etwa 10 bis 50 mm, insbesondere von 15 bis 25 mm aufweisen, und in allen Dimensionen gleiche Abmessungen oder ein Verhältnis von Durchmesser zur Dicke zwischen Ϊ0; 1 und 10:5 besitzen.
DE19661646714 1966-10-31 1966-10-31 Isolierkörper aus gegebenenfalls miteinander verklebten Polystyrolschaum-Formlingen und härtbaren Mineralstoffen Expired DE1646714C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM0071522 1966-10-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1646714C3 true DE1646714C3 (de) 1977-04-07

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