DE832567C - Isolierkoerper - Google Patents
IsolierkoerperInfo
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
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Description
- Isolierkörper Die I,rfindung bezieht sich auf die Verwendung von expandiertem Vermikulit als Isoliermaterial für Wärme- oder Schalldämpfung.
- Vermikulit ist ein glimmerähnliches Mineral, das sich beim Erhitzen in feinste goldglänzenide Blättchen aufteilt, die wabenartig zusammenhängen. Dieses erhitzt: blättchenförinige Material wird als expandierter Vermikulit bezeichnet. Es ergibt infolge seiner lockeren Struktur eine ausgezeichnete Isolierung gegen Schall- und Wärmefluß.
- Bisher hat man expandierten Vernrikulit als Isolationsmaterial hauptsächlich in losem, schüttbaren Zustand 2ingewandit. Die Herstellung von Formkörpern, z. B. Platten oder Steinen aus expandiertem Verinikulit, ist schwierig, da die Vermikulitteilchen sehr sperrig sind und eine so große Elastizitiit 'haben, daß sie sich nur schwer miteinander zii einem festen Formkörper verbinden lassen. Daher hat man, um solche Form=körper zu verfestigen, besondere Kunstgriffe anwenden müssen, beispielsweise Zusatz von Asphalt, Pechrückständen, Wasserglas, Fasern o. dgl.
- Es 'hat sich nun .gezeigt, d.aB man Isoliersteine von vorziigliichen Eigenschaften, insbesondere auch einer 'hohen Formbeständigkeit und Genauigkeit erhalten kann, wenn man aus dem Vermikulit und einem hydraulisch erhärtenden Biindemititel, etwa einem Zement, vorzugsweise Portland- oder Tonerdezement, eiin Gemenge 'herstellt, das weniiger als 6o°/o expandierten Vermikulit enthält und dieses Gemenge reit so viel Wasser anmacht, daB der Formkörper nach dem Erhärten des Bindemittels und anschließendem Trocknen ein Raumgewicht von o,5 oder weniger besitzt.
- Um dieseis Ergebnis zu erreichen, wiird meist eine Wassermenge gleich dem Gewicht der festen Substanz anzuwenden sein. Man 'kann dem hydraulisch erhärtenden Bindemittel unter Umständen gemäß der Erfindung auch Tonerde oder Ton zusetzen, vorzugsweise in feinverteilte,m Zustande. Dadurch erreicht man: eine höhere Hitzebeständigkeit des gebundenen Formkörpers, so daß man den Stein auch bis zu Temperaturen von iooo bis i2oo° C benutzen 'kann, ahne daß eine Zermürbun,g eintritt.
- Die nach dem Vorstehenden erfindungsgemäß hergestellten Isoliersteine zeichnen sich, wie be@reilts erwähnt, durch ein relativ geringes Raumgewicht aus. Um noch leichtere Isolli,ersteine als angegeben oder Steine mit besonders niedrigem Gehalt an Vermi'kulit 'herzustel'len, kann man der Masse vor der Verformung auch noch ,ein an sich bekannt:s gasentwickelndes bzw. schaumbildendes Mitteil zu mischen. Hierfür kommt beispielsweise in Betracht Seifenholzlösung, die vor dem Zumischen zu Schaum geschlagen wird. Es 'handelt sich dabei um die Abkochung einer stark saponinhailtigen ausländischen Holzart.
- Außerdem kann man noch andere bekannte gasentwickelnde Stoffe, wie Carbonate, Peroxyde oder auch Aluminiumpulver verwenden.
- In dem erfindungsgemäß hergestellten Stein sind die Vermikulitblättchen in einer Bindemasse eingehüllt, in de,r außerdem noch eine größere oder kleinere Anzähl abgerundeter Poren enthalten ist. Ihre Bildung hängt mit dem Herstellungsverfahren zusammen, und sie tragen zur Erhöhung der Isolierwirkung bei.
- Das Mischungsverhältnis ist nicht auf die Anwendung von 60% expandiertem Vermikulit in der Formmasse beschränkt. Man kann vorteilhaft sehr gute Steine auch mit einem Vermikulitzusatz von 50% herstellen und wird mit diesem VermikuLitgehalt in den meisten Fällen praktisch auskommen. Der Verm@iikulitge'hal';t kann aber auch bis etwa 40% gesenkt werden, ohne daß eine für viele Verwendungszwecke schädliche Änderung der Eigenschaften des fertigen Steines bemerkbar wird. Wird der Gehalt an Vermikulit noch weiter vermindert, so wird die Isolierfähigkeit des Steines etwas geringer, es sei denn, man setzt, wie erwähnt, dann ein Schaummittel bzw. ein gasbildendes Mittel zu.
- Es ist zwar eine plastische M4,schung bekanntgeworden, die als schützende Anstrichmassen auf die metallischen Wände eines Gaserzeugers aufgetragen wird und die etwa 30% expandierten Glimmer in einem besonderen wasserbeständigen Zement enthält. Diese Mischung wird mit einer Kelle aufgetragen und 'noch zusätzlich mit einem Überzug aus Email versehen. Eine derartige Mischung besitzt nicht die isolierenden Eigenschaften des nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Isolierikörpers.
- Die Verformung der -Masse kann in an sich bekanrnter Weise erfolgen, vorzugsweise durch leichtes Stampfen. Die Masse 'kann aber auch an Ort und Stelle alis sog. Stampfmasse Verwendung finden.
- Wird das Isoliermauerwerk an Ort und Stelle aus vorher vorbereiteten Formsteinen aufgebaut, so wendet man vorteilhaft einen Mörtel an, der eine ähnliche Zusammensetzung 'hat wie die Formmasse des Steines, jedoch in feinerer Verrnahlung.
Claims (5)
- PATENT ANSPRICHT:: i. Isolierkörper, der bis zu 120o° C verwendet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß ,er aus weniger als 60% expandiertem Vermikulit und einem hvdrattilisch eihärtenden Bindemittel besteht und ein Raumgewicht von etwa 0,5 oder weniger nach dem Erhärten und Trocknen des Bindemittels besitzt.
- 2. Isolierkörper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Bindemittel ein Zement, vorzugsweise Portland- oder Tonerdezement, vorgesehen ist.
- 3. Isolierkörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Bindemittel außer Zement noch Ton oder Tonerde, vorzugsweise in feiner Verteilung, enthält.
- Verfahren zur Herstellung von Isolierkörpern nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gemisch von expandiertem Vermikulit -und etwa der gleichen Menge eines zementhaltigen Bindemittels mit etwa der gleichen Gewichtsmenge des Gemisches an Wasser angemacht und die Masse danach, vorzugsweise unter leichtem Stampfen, verformt wird.
- 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Gemisch gegebenenfalls auch gas- bzw. schaumbildende Stoffe zugesetzt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK2162A DE832567C (de) | 1950-03-16 | 1950-03-16 | Isolierkoerper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEK2162A DE832567C (de) | 1950-03-16 | 1950-03-16 | Isolierkoerper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE832567C true DE832567C (de) | 1952-02-25 |
Family
ID=7209261
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK2162A Expired DE832567C (de) | 1950-03-16 | 1950-03-16 | Isolierkoerper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE832567C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1054003B (de) * | 1954-02-20 | 1959-03-26 | Marcel Lucien Bertrand | Verfahren zur Herstellung eines feuerhemmenden isolierenden Stoffes |
| DE1156011B (de) * | 1958-07-18 | 1963-10-17 | Harbison Walker Refractories | Mischung zur Herstellung warmfester Isolierkoerper |
| DE3237722A1 (de) * | 1982-10-12 | 1984-04-12 | Hölter, Heinz, Dipl.-Ing., 4390 Gladbeck | Grubenausbau mit gleichzeitiger waermeisolierung und mit vorzugsweise gleichzeitigem staubbindeeffekt |
-
1950
- 1950-03-16 DE DEK2162A patent/DE832567C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1054003B (de) * | 1954-02-20 | 1959-03-26 | Marcel Lucien Bertrand | Verfahren zur Herstellung eines feuerhemmenden isolierenden Stoffes |
| DE1156011B (de) * | 1958-07-18 | 1963-10-17 | Harbison Walker Refractories | Mischung zur Herstellung warmfester Isolierkoerper |
| DE3237722A1 (de) * | 1982-10-12 | 1984-04-12 | Hölter, Heinz, Dipl.-Ing., 4390 Gladbeck | Grubenausbau mit gleichzeitiger waermeisolierung und mit vorzugsweise gleichzeitigem staubbindeeffekt |
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