DE1645739B2 - Verfahren zur Hydroraffinierung von stabilen und unstabilen Erdölkohlenwasserstoff-Franktionen - Google Patents
Verfahren zur Hydroraffinierung von stabilen und unstabilen Erdölkohlenwasserstoff-FranktionenInfo
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- DE1645739B2 DE1645739B2 DE1967E0035066 DEE0035066A DE1645739B2 DE 1645739 B2 DE1645739 B2 DE 1645739B2 DE 1967E0035066 DE1967E0035066 DE 1967E0035066 DE E0035066 A DEE0035066 A DE E0035066A DE 1645739 B2 DE1645739 B2 DE 1645739B2
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Description
Diese Erfindung betrifft den im Anspruch gekennzeichneten Gegenstand.
Die GB-PS 7 19 231 betrifft ein Verfahren zum Entschwefeln von Mischungen aus gecrackten und
unbehandelten Schwerbenzinen bei Drucken von unterhalb 10,5 kg/cm2. Bei diesem Verfahren wird
aufgrund der angewandten Temperatur- und Druckbedingungen die Dehydrierung der Schwerbenzine gefördert.
Die US-PS 29 58 654 lehrt ein Verfahren zur gleichzeitigen Entschwefelung von Ausgangsmaterialien
für das Reformieren und von Heizölen, wobei die Beschickung kein unstabiles Material enthält. Bei dem
Verfahren der US-PS 30 94 481 wird eine Mischung von gecracktem Schwerbenzin und im Kreis geführten
hydrierten Schwerbenzin bei erhöhter Temperatur und erhöhtem Druck in der Dampfphase hydriert. Die
behandelte Mischung enthält kein Gasöl oder andere Kohlenwasserstoff-Fraktionen, die oberhalb des
Schwerbenzinbereiches sieden. Aus der US-PS 29 10 433 ist ferner noch ein Verfahren bekannt, bei
welchem man ein Mitteldestillat, das im wesentlichen über 2400C siedet, mit Wasserstoff in Gegenwart von
zumindest 2 Volumina eines im Kreis geführten behandelten Öls der gleichen Natur behandelt, wobei
zumindest ein Teil des Öls in der Flüssigphase verbleibt.
Die Aufgabe der Erfindung bestand nun darin, ein Verfahren zur gemeinsamen Hydroraffinierung von
stabilen und unstabilen Erdölkohlenwasserstoff-Fraktionen
in einer einzigen Behandlungseinheit üblicher Art und unter Anwendung der gleichen Bedingungen
und in Gegenwart der gleichen Katalysatoren zu schaffen, das veredelte Produkte liefert, die einen
wesentlich verringerten Schwefel- und Stickstoffgehalt und eine erniedrigte Bromzahl aufweisen. Wegen der
Verwendung schwefelempfindlicher Katalysatoren in Erdölraffinerien und infolge der immer schärfer
werdenden gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz der Umwelt besteht ein erhebliches Bedürfnis für Verfahren,
mit Hilfe derer es in einfacher Weise und in üblichen Vorrichtungen gelingt, den Schwefel weitgehend aus
den Erdölfraktionen zu beseitigen. Weiterhin besteht ein Bedürfnis für ein derartiges Verfahren, das in einer
einzigen Behandlungseinheit durchgeführt werden kann, da die herkömmlichen Wasserstoffentschwefelungs-
oder -raffinierverfahren apparativ aufwendig und kompliziert sind, da die einzelnen Fraktionen, wie
Schwerbenzine, Destillationsgasöle, Kokerschwerbenzine, Kokergasöle und dampfgecrackte Fraktionen
ίο getrennt voneinander behandelt werden müssen.
Diese Aufgabe wurde nun durch das erfindungsgemäße Verfahren gelöst, bei dem verschiedenartige
gecrackte und unbehandelte Schwerbenzine und Gasöl in einer Mischung hydriert werden, wobei man in
unerwarteter Weise eine große Vielzahl von stabilen Produkten mit niedrigem Schwefelgehalt erhält Die
erfindungsgemäß eingesetzten unbehandelten Bestandteile dienen dazu, die reaktiven und unstabilen
Bestandteile zu verdünnen und die bei dem Hydrieren angewandte Wärme zu steuern. Die erfindungsgemäße
Anwesenheit eines Gasöls in der zu behandelnden Mischung hat das überraschende Ergebnis, daß. die
Abscheidu g der zur Polymerisation neigenden diolefinreichen unstabilen Fraktionen auf den Wärmeaustauschern
und den Katalysatoren verhindert wird. Weiterhin führt die Anwesenheit des Schwerbenzinbestandteils
in der Mischung zu einer erhöhten Hydrierung der Olefine und zu einer besseren Umwandlung der
vorhandenen polycyclischen Aromaten in leichter zu
so crackende Naphthene. Dadurch, daß das erfindungsgemäße
Verfahren zur Entschwefelung einer Vielzahl von Beschickungsmaterialien in einer einzigen Behandlungseinheit durchgeführt werden kann, in der für sämtliche
Beschickungsmaterialien die gleichen Bedingungen und
Jj Katalysatoren angewandt werden, ist eine wesentliche
Einsparung an Investitions- und Betriebskosten gegeben.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung wird Kokerschwerbenzin aus der Verkokung von Erdölrück-
4(i ständen mit einem Gemisch von Gasölen gemischt. Das
Verkokungsverfahren wandelt schwere Rückstandsheizöle in Benzin, Gasöl und Petrolkoks um. Das
Delayed-Coking-Verfahren und der Fluid-Coking-Prozeß
sind zur Zeit in den USA allgemein im Gebrauch.
4> Diese Verfahren sind in einem Bericht von s. W.
Martin und L. E. Wills unter dem Titel »Coking
Petroleum Residues«, erschienen in Advances in Petroleum Chemistry and Refining, Band II, 1959, Seiten
357 bis 433, beschrieben. Kokerbenzin hat e:inen Siedeendpunkt von ungefähr 23O0C; es ist jedoch nicht
immer notwendig, die gesamte Fraktion zu entschwefeln und zu stabilisieren. Das erfindungsgennäße
Verfahren ist besonders vorteilhaft bei dem so genannten Kokerschwerbenzin mit einem Siedebereich
von 93 bis 232° C. Kokerschwerbenzine enthalten 1000 bis 10 000 ppm Schwefel und große Mengen an Olefinen
und Diolefinen, beispielsweise 10 bis 50 Volumprozent, beziehungsweise 1 bis 20 Volumprozent. Wenn eine
Raffinerie eine ziemlich große Kokeranlage hat, füllen
ho entsprechend große Mengen an Kokerschwerbenzinen
an. Diese müssen vor dem Mischen mit den Benziniraktionen behandelt werden. Die Verarbeitung umfaßt
gewöhnlich das Entschwefeln mit Wasserstoff und das Reformieren. Das erfindungsgemäße Verfahren schafft
b5 einen einfachen und billigen Weg zur Herstellung von
Kokerschwerbenzinen für die nachfolgenden Qualitätsverbesserung. Es können gleichzeitig von 1 bis 40
Volumprozent, vorzugsweise 10 bis 25 Volumprozent,
Kokerschwerbenzin, bezogen auf das Gesamtgemisch von Kokerschwerbenziin und Gasöl, hydroraffinien
werden.
Die Gasölmischung, mit der die Hydroraff<nieranlage
beschickt wird, umfaßt Gasöle, die für das katalytische s
Cracken durch eine Wasserstoffbehandlung aufbereitet worden sind. Das Gemisch wird vorzugsweise eine
größere Menge Gasöl enthalten, das als Kreislaufstrcni
beim katalytischen Cracken von Erdölfraktionen gewonnen worden ist Dieses Material sieder, je nach den
beim katalytischen Cracken entnommenen Fraktionen im Bereich von 149 bis 482°C Das katalytische Cracken
ist ein übliches Verfahren und stellt keinen Teil dieser
Erfindung dar. In dem Gasölgemisch sind 20 bis 90 Volumprozent, vorzugsweise 40 bis 90 Volumprozent,
katalytisches Gasöl enthalten. Das Gemisch kann auch 0 bis 50 Volumprozent, vorzugsweise 10 bis 50 Volumprozent,
Kokergasöl enthalten, das im Bereich von 221 bis
51O0C siedet Kokergasöl ist wegen seii.es hohen
Schwefel- und StickstoffgehaJts und ebenso wegen
seines hohen OlefingehaJts und der damit verbundenen Instabilität ohne Hydroraffhiierung zum Cracken
ungeeignet. Eine andere bevorzugte Komponente des Gasölgemisches ist Vakuumgasöl, das als Nebenstrom
aus der Vakuumdestillationskolonne gewonnen wird. Gasölgemische bestehen beispielsweise aus 40 bis 90
Volumprozent katalytischen Rückführöl und 10 :->is 60
Volumprozent Kokergasöl; 40 bis 90 Volui. jzent
katalytischem Rückführöl und 10 bis 60 Volumprozent unbearbeitetem Vakuumgasöl. Das bevorzugte Gemisch
besteht aus 40 bis 90 Volumprozent katalytischem Rückführöl, 5 bis 30 Volumprozent Kokergasöi und 5 bis
30 Volumprozent unbearbeitem Gasöl. Das Gasölgemisch enthält wenigstens 5 Gewichtsprozent, vorzugsweise
5 bis 40 Gewichtsprozent, polycyclische aromatische Ringe.
Die nachfolgende Tabelle 1 gibt Untersuchungsergebnisse wieder, welche die Komponenten gemäß einer
Ausführungsform des erfändungsgemäßer. Verfahrens
näher kennzeichnen.
Die Reihenfolge der Verfahrensstufen des erfindungsgemäßen Verfahrens ist herkömmlich. Die Gasöle
werden gemischt und das Schwerbenzin mit den Gasölen in einer geeigneten Weise zu einem homogenen
Gemisch vereinigt. Ein wasserstoffhaltiges Gas, das 70 bis 100% Wasserstoff enthält, wird mit der
Hydroraffinierungsbeschickung gemischt, und diese Materialien werden mit einem Hydroraffinierungskatalysator
in einem geeigneten Reaktor in Kontakt gebracht. Es wird ein herkömmlicher Festbettreaktor
eingesetzt oder auch eine Reihe von Reaktoren, die im wesentlichen die gleichen Bedingungen und Katalysatoren
verwenden. Nach der Hydrierungsstufe wird ein Gasstrom, der niedrige Kohlenwasserstoffe, H2S und
Ammoniak enthält, von den flüssigen Produkten in einem Abscheider abgetrennt. Der Gasstrom wird
gekühlt und die niedrigen Kohlenwasserstoffe abgetrennt. Nach Entfernung von H2S und Ammoniak wird
das wasserstoffhaltige Gas zu der Hydroraffinierungsanlage zurückgeführt, wobei Ersatzwasserstoff, soweit
erforderlich, zugegeben wird.
| Tabelle I | Koker | Kokergasöl | Unbearbeitetes | Katalytisches |
| Beschickungskomponenten | schwerbenzin | Gasöl | Rückführöl | |
| 0,79 | 0,92 | 0,92 | 0,90 | |
| - | 20,7 | 12,3 | 20,4 | |
| Spez. Gewicht 15,6"C/15,6°C (g/ml) | 0,24 | 1,09 | 2,22 | 0,62 |
| Aromatische Ringe (Gew.-%) | 286 | 1814 | 381 | 207 |
| Schwefel (Gew.-%) | 55,0 | 17,1 | 9,1 | 5,0 |
| Stickstoff (ppm) | ||||
| Bromzahl (g/100 g) | 134 | 334 | 368 | 281 |
| Destillation ("C): | 147 | 357 | 393 | 335 |
| Siedebeginn | 149 | 362 | 402 | 341 |
| 5 | 159 | 377 | 426 | 355 |
| 10 | 172 | 390 | 451 | 363 |
| 30 | 188 | 406 | 479 | 371 |
| 50 | 212 | - | - | 386 |
| 70 | 2-7.8 | 451 | - | 391 |
| 90 | 264 | - | - | - |
| 95 | ||||
| Siedeendpunkt | ||||
Die flüssigen Hydrierungsproilukte werden einem Destillationsturm zugeführt. In einer bevorzugten
Ausführungsform werden die Hydrierungsprodukte abgetrennt, wobei eine Reformierungsbeschickung mit
einem Siedebereich von 93 bis 204°C, eine mittlere Destillatfraktion mit einem Siedebereich von 204 bis
343°C und eine katalytische Crackbeschickung mit einem Siedebereich von 343 bis 566°C erhalten wird. In
einer anderen Ausführungsform wird die Destillation so eingestellt, daß eine Düsenkraftstoff-Fraktion mit einem
Siedebereich von 149 bis 288°C abgetrennt wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird nachfolgend anhand der Zeichnung, die ein schematisches Fließschema
einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens ist, näher erläutert.
In der Zeichnune wird durch die Leitung I 70
Volumprozent unbearbeitetes Schwerbenzin (33 bis 194°C) der Sammelleitung 2 zugeführt, wo die
Fraktionen gemischt werden. Unbearbeitetes Schwerbenzin oder Straight-run-Benzin ist eine nichtolefinische
Kohlenwasserstoff-Fraktion, die im Bereich von ungefähr 10 bis 240°C siedet und durch atmosphärische
Destillation, Vakuumdestillation oder Entspannungsdestillation eines Rohöls erhalten wird. Unbearbeitetes
Schwerbenzin enthalten ungefähr 100 bis 800 ppm Schwefel.
Durch Leitung 3 wird 3 Volumprozent Kokerschwerbenzin mit einem Siedebereich von 93 bis 204°C,
vorzugsweise 104 bis 180"C, das aus der Verkokung von Erdölrückständen herrührt, der Sammelleitung 2 zugeführt.
Durch Leitung 4 wird 2 Volumprozent dampfgecracktes Schwerbenzin (58 bis 124° C), das durch
Pyrolyse von Erdölfraktionen mit einem Siedebereich von 17 bis 593°C gewonnen worden ist, zugeführt. Das
bekannteste Verfahren dieser Art ist das Dampferacken von Schwerbenzin zur Herstellung von Äthylen,
Propylen und/oder Acetylen. Dampfgecracktes Schwerbenzin oder Pyrolysebenzin wird bei diesen Verfahren
je nach den Eigenschaften der Beschickung und den Crackbedingungen als Nebenprodukt in Mengen im
Bereich von 1 bis 20% gewonnen. Typische technische Verfahren werden in Hydrocarbon Processing, November
1965, Band 44, Nr. 11, Seiten 165 bis 166 und 203 bis
208, beschrieben. Dampfgecrackte Schwerbenzine, besonders solche vom Cracken schwererer Ausgangsmaterialien,
sind wegen des Vorhandenseins von Monoolefinen und konjugierten Diolefinen in einer
Menge von 20 bis 50 Gewichtsprozent und einer entsprechend hohen Bromzahl von 40 bis 150
(ASTM-Verfahren) extrem unstabil. Dampfgecrackte Schwerbenzine sieden im Bereich von 38 bis 204°C. Es
kann von 0,5 bis 40 Volumprozent, vorzugsweise von 0,5 bis 15 Volumprozent, dampfgecracktes Schwerbenzin
zusammen mit den anderen Materialien im Gemisch mit Wasserstoff behandelt werden.
Durch die Leitung 5 wird 10 Volumprozent katalytisches Gasöl mit einem Siedebereich von 209 bis
346°C in die Sammelleitung 2 zugeführt. Katalytische Gasöle enthalten je nach dem Schwefelgehalt der
Rohöle, von welchen sie abstammen, von 0,5 bis 3% Schwefel. In dem Gemisch können von 5 bis 40
Volumprozent, vorzugsweise 10 bis 25 Volumprozent katalytisches Gasöl enthalten sein.
Durch die Leitung 6 werden in die Sammelleitung 2 8 Volumprozent Destillationsgase! (unverarbeitet) mit
einem Siedebereich von 239 b;s 347° C eingeführt
Dieser Bestandteil wird durch atmosphärische oder Vakuumdestillation von Rohöl erhalten. Das Gasöl
enthält von 0,5 bis 3% Schwefel. Es kann der Sammelleitung in einer Menge von 5 bis 40 Volumprozent, vorzugsweise 10 bis 25 Volumprozent, zugeführt
werden.
Durch die Leitung 7 wird der Sammelleitung 2 7 Volumprozent Kokergasöl (182 bis 377° C) zugeführt
Kokergasöl ist schwierig zu entschwefeln, da es einen hohen Schwefelgehalt, d.h. 1 bis 5%, aufweist und
ebenso wegen seines hohen Olefingehalts von 30 bis 60 Volumprozent und seiner verhältnismäßig großen
Instabilität gegenüber Wärme. Dem Gemisch in der Sammelleitung 2 wird 5 bis 40 Volumprozent,
vorzugsweise 10 bis 25 Volumprozent, Kokergasöl zugeführt Das Kokerschwerbenzin und das Kokergasöl
kann aus der Verkokung von Bitumen herrühren, das seinerseits aus Teersanden, wie den Asthabaska-Sanden
von Canada, gewonnen werden kann.
Das Gemisch in der Sammelleitung 2 enthält von 10 bis 70 Volumprozent der oben beschriebenen unstabilen
Komponenten, das heißt die aus Kokerschwerbenzin, dampfgecracktem Schwerbenzin, Kokergasöl und Gemischen
derselben bestehende Gruppe. Vorzugsweise enthält das Gemisch 10 bis 70 Volumprozent Gasöl von
Straight-run-Gasöl und/oder katalytischem Gasöl. In ίο einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind
wenigstens vier der fünf oben angegebenen Fraktionen in dem Gesamtgemisch in Mengen vorhanden in den
Bereichen, wie sie nachfolgend für die jeweilige Fraktion angegeben sind.
Geeigneter
Gehalt in
Bevorzugter
Gehalt in
Gehalt in
(a) Kokerschwerbenzin 1 bis 40 1 bis !0
(b) Dampfgecracktes 0,5 bis 40 0,5 bis 15
Schwerbenzin
Schwerbenzin
(c) Katalytisches Gasöl 5 bis 70 5 bis 25
(d) Unbearbeitetes 5 bis 70 5 bis 25
Gasöl
Gasöl
(e) Kokergasöl 5 bis 40 5 bis 25
Wenn eine besondere Komponente, wie dampfge-
jo cracktes Kokerschwerbenzin, in dem Gemisch nicht
enthalten sein soll, können erhöhte Mengen von irgendeinem oder den gesamten anderen Bestandteilen
eingesetzt werden, um die Gemischmenge bis auf 100
Volumprozent aufzustocken. Die Auswahl der Ge-
j5 mischbestandteile beruht auf der Verfügbarkeit der
Komponenten, den Eigenschaften eines jeden Bestandteils, dem Wasserstoffentschwefelungskatalysator, den
Hydroraffinierbedingungen, und der Art des gewünschten Produkts. Das Gemisch hat einen Siedebereich von
10 bis 649°C, vorzugsweise 21,1 bis 538°C und besonders bevorzugt 29 bis 399° C.
Die Bestandteile werden in der Sammelleitung 2 gemischt und ergänzender Wasserstoff durch Leitung 8
zugegeben. Das Reaktionsgemisch wird im Erhitzer 9 auf eine Temperatur von 316 bis 399CC erhitzt und dann
über die Leitung 11 zum Hydroraffinierungsreaktor 12
geleitet. Kreislaufwasserstoff wird in die Leitung 11
durch Leitung 10 eingeführt
kömmlichen Wasserstoffentschwefelungsreaktor
durchgeführt Eine Rückführung des Produkts und Vielbettreaktoren sind nicht erforderlich. Das Reaktorsystem kann eine Vielzahl von Reaktoren und einen
Katalysatorregenerator umfassen, jedoch wird dies nicht gezeigt Die Reaktion wird bei üblichen Bedingungen durchgeführt; das heißt bei einer Temperatur im
Bereich von 260 bis 5100C, vorzugsweise 316 bis 399°C,
einem Druck im Bereich von 22 bis 142 kg/cm2, vorzugsweise 26 bis 43 kg/cm2, einer Raumströmungs geschwindigkeit von 0,5 bis 5 Volumina/Stunie/Volu-
men und mit einem Verhältnis von Wasser :toff zu Gemisch von 44,5 bis 5343 m3 pro m3, vorzugsweise 53,5
bis 107 m3 pro m3. Es wird ein Wasserstoff enthaltendes
Gas, das 70 bis 100 Volumprozent H2 enthält, verwendet Geeignete herkömmliche Katalysatoren bestehen aus einem Oxid oder Sulfid eines Metalls der Gruppe VI des
Periodischen Systems der Elemente mit einem Oxid oder Sulfid von Eisen, Kobalt oder Nickel das auf einem
porösen Träger, wie Aluminiumoxid. Siliciumdioxid-Aluminiumoxid,
Bauxit, Kieselgur. Magnesiumoxid oder Zirkondioxid niedergeschlagen ist. Der bevorzugte
Katalysator ist Kobaltmolybdat oder Nickclmolybdat auf einem Siliciumdioxid enthaltendem Aluminiumoxid.
Die hydroraffinierten Reaktionsprodukte werden über Leitung 13 dem Heißabscheider 14 zugeführt.
Diese Abtrennung wird bei 149 bis 260 C und 2b bis 43 kg/cm2 durchgeführt. Dadurch besteht die Möglichkeit.
Wärmeverluste zu vermeiden. Die Reaktionsprodukte werden durch die Leitung 15 der Fraktionskolonne 22
mit einer Temperatur von 149 bis 260"C zugeführt, so daß für die Destillation weniger Energie benötigt wird.
Ein niedrige Kohlenwasserstoffe, Wasserstoff und H2S
enthaltendes Gas wird über die Leitung 16 dem Kühler 17 und dann über die Leitung 18 dem Kaltabscheider 19
zugeführt. Der Kaltabscheider arbeitet bei einer Temperatur von 27 bis 66°C und einem Druck von 26 bis
43 kg/cm2. Wasserstoff und H2S werden einem
nichtgezeigten Reinigungssystem zugeführt; jedoch wird ein Teil des Gases über die Leitung 10 dem
Kreislauf wieder zugeführt. Verflüssigte niedrige Kohlenwasserstoffe vom Kaltabscheider werden über die
Tabelle II
Ausgangsmaterial-Untersuchungsergebnisse
Ausgangsmaterial-Untersuchungsergebnisse
Leitung 21 in die Leitung 15 zur Destillation in der Fraktionierkolonne 22 zugeführt. Die Zahl der Fraktionen
und die spezifischen Schnitte können beliebig festgelegt werden, es wird jedoch in einer bevorzugten
Ausführungsform eine leichte Kohlenwasserstoff-Fraktion durch die Leitung 23, eine C5-71°C-Benzinfraktion
über die Leitung 24. eine 710C bis 12rC-C(,-naphthenleiche
Fraktion zur Reformierung über die Leitung 25, eine 121°C- bis 177°C-Fraktion zur Reformierung in
eine Benzinkomponente über die Leitung 26 und ein 177°C- bis 371°C-Premiumheizöl über die Leitung 27
gewonnen. Diese Fraktionen haben alle einen wesentlich herabgesetzten Schwefelgehalt, und sie sind in
einem Zustand, der sie zur Verwendung als Endprodukic
oder zur weiteren Verarbeitung im Kontakt mit schwefelempfindlichen Katalysatoren geeignet macht.
Die nachfolgende Tabelle Il zeigt Untersuchungsergebnisse typischer Ausgangsmaterial-Komponenten, die
bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung eingesetzt werden.
| Unbear | Dampf- | Koker | Unbear | Kokergasöl | Katalyi. | |
| beitetes | gecrackles | schwer | beitetes | gecracktes | ||
| Schwer | Schwer | benzin | Gasöl | Gasöl | ||
| benzin | benzin | |||||
| Spez. Gew. 15,6 C/15,6 C(g/ml) | 0,73 | 0,84 | 0,76 | 0.86 | 0,89 | 0,93 |
| Schwefel (ppm) | 630 | 2223 | 6150 | 1,10*) | 2,16*) | 1,93*) |
| Mercaptanzahl | 27 | 0,2 | 12,2 | 15,2 | 21,6 | 25,9 |
| Bromzahl (ASTM-Verf.) | 1,3 | 140 | 118 | 7,4 | 53,6 | 16,7 |
| Basischer N (ppm) | <1 | - | 44 | 71 | 641 | 56 |
| Gesamt-N (ppm) | <1 | 13 | 75 | 169 | 1400 | 400 |
| ASTM-Destillation ( C) | ||||||
| Siedebeginn | 33 | 58 | 104 | 239 | 182 | 209 |
| 10% | 63 | 76 | 119 | 288 | 239 | 251 |
| 50% | 113 | 87 | 132 | 311 | 288 | 299 |
| 90% | 161 | 103 | 152 | 329 | 353 | 343 |
| Siedeendpunkt | 194 | 124 | 180 | 345 | 377 | 346 |
| Zusammensetzung (Vol.-%)**) | ||||||
| Aromaten | 11 | 48 | 14 | 35 | 51 | 67 |
| Monoolefine | 0 | 37 | 34 | 0 | 28 | 6 |
| Diolefine | 0 | 14 | 12 | 0 | 10 | Spuren |
| Gesättigte Verbb. | 89 | 1 | 40 | 65 | 11 | 27 |
*) Gewichtsprozent (anstelle von ppm).
**) Typische Werte für diese Arten von Ausgangsmaterialien.
Aus der Tabelle Il ist zu ersehen, daß die gesamten, unstabilen Fraktionen, das heißt das dampfgecrackte
Schwerbenzin, Kokerschwerbenzin und Kokergasöl hohe Mengen an Olefinen und Diolefinen enthalten. Die
Bromzahlen sind ebenfalls hoch.
Als unstabile Fraktion oder als Gemisch von unstabilen Fraktionen wird eine solche bezeichnet die
10 bis 50 Volumprozent Olefin und 1 bis 20 Volumprozent Diolefine enthält Die Bromzahl der
Die nachfolgende Tabelle III zeigt die Entschwefelungsergebnisse der 6-Kompoenten-Beschickung, die in
der Zeichnung als Leitungen 1 und 3 bis 7 angegeben sind. Die Reaktionsbedingungen waren: 343° Q 2 VoIu
mina/Volumen/Std, 36 kg/cm2 und 893 m3 85%iger H2
pro m3. Der Katalysator war Kobaltmolybdat auf einem Siliciumdioxid enthaltendem Aluminiumoxid.
ίο
Beschickungskomponenten
33-1940C Unbearbeitetes Schwerbenzin 104-1800C Kokerschwerbenzin
58-1240C Dampfgecracktes Schwerbenzin
209-3460C Katalytisch gecracktes Gasöl
239-347°C Schweres atmosphärisches Gasöl 182-3770C Kokergasöl
Gesamt
239-347°C Schweres atmosphärisches Gasöl 182-3770C Kokergasöl
Gesamt
Hydroraffinierungsprodukt
Fraktionen
Ci bis C4
C5X71°C
71X121°C
121X177°C
177X371°C
Gesamt
Gesamt
Es ist zu ersehen, daß die C5-71°C-Fruktion, die als
Motorbenzin verwendet wird, hierfür wegen des verringerten Schwefelgehalts auf ungefähr 1 ppm in
hohem Maße geeignet ist. Die 91 —121°C- und die 121 — 177°C-Fraktion sind für die Reformierung geeig- «>
net, weil der Schwefelgehalt dieser Fraktionen niedrig genug ist, so daß sie ohne irgendeine Gefahr mit einem
Platinkatalysator in Kontakt gebracht werden können. Die Heizölfraktion hat einen Schwefelgehalt von 0,12
Gewichtsprozent, der sie zur Verwendung als Premium- r, heizöl oder zum Verschneiden mit Heizölkomponenten,
die einen höheren Schwefelgehalt haben, geeignet macht.
Da bei dem Verfahren keine Dampfabstreifer verwendet werden, sind die Produkte trocken. Da die
Produkte nicht im Kreis geführt werden, ist keine Wärmezufuhr für die Erhitzung des Kreislaufstroms
erforderlich. Ebenso wird der Wärmebedarf dadurch herabgesetzt, daß man das gesamte hydroraffinierte
Gemisch vor der Fraktionierung einem Heißabscheider v,
zuführt. Wenn man in dieser Weise arbeitet, werden die Vorläufe und der Wasserstoff entfernt und eine heiße
Flüssigkeit erhalten, welche vor der Fraktionierung, wnn überhaupt, nur eine sehr geringe Wärmezufuhr
erfordert. Zusätzlich zu den Energieeinsparungen ergibt sich ebenso eine größenmäßige Verringerung der
Wärmeaustauschervorrichtung. Es werden Ersparnisse
70
3
2
3
2
10
8
8
J
100
100
10
30
30
25
100
30
30
25
100
630 ppm
6150 ppm
2223 ppm
1,93 Gew.-% l,10Gew.-% 2,16 Gew.-%
~ 1 ppm
~1 ppm
1-2 ppm <5ppm
0,12 Gew.-%
~1 ppm
1-2 ppm <5ppm
0,12 Gew.-%
von 20 bis 40% gegenüber den Kosten herkömmlicher Hydroraffinierungseinheiten erreicht.
Eine Hydroraffinierungsbeschickung wurde unter Verwendung der vier Bestandteile von Tabelle I
hergestellt. Das Gasölgemisch enthielt 18 Volumprozent Kokergasöl, 22 Volumprozent unbearbeitetes
Gasöl und 60 Volumprozent katalytisches Gasöl. 21,4 Volumprozent Kokerschwerbenzin wurden mit 78,6
Volumprozent Gasölgemisch zu einer Beschickung gemischt. Die Hydroraffinierung wurde bei einer
Temperatur von 357°C, einem Druck von 57 kg/cm3, einem Wasserstoff-Öl-Verhältnis von 214 m3 80%igem
Wasserstoff pro m3 Beschickung und einer Raumströmungsgeschwindigkeit
von 1,0 durchgeführt. Der Katalysator war Kobaltmolybdat auf Aluminiumoxid. Nach der Hydrierung wurden die Produkte unter
Bildung einer katalytischer! Crackbeschickung mit einem Siedebereich von 351 bis 4900C, einem Heizöl mit
einem Siedebereich von 203 bis 3300C und einer Reformierungsbeschickung mit einem Siedebereich von
127 bis 211 ° C fraktioniert. Die Tabellen IV und V zeigen
die Ergebnisse der Hydrierung des Gasölgemisches mit und ohne zugegebenem Kokerschwerbenzin bei gleichen
Reaktionsbedingungen. Die Tabelle IV vergleicht die Fraktionen der katalytischen Crackbeschickung.
| Gasölbeschickung allein | 0,89 | Δ | Kokerschwerbenzin im | Gewichtsprozent | Produkt | Gasölgemisch | |
| Beschickung Produkt | 14,9 | -0,02 | Beschickung | vorhandener Kohlenstoff in Gewichtsprozent | 0,89 | Δ | |
| Spez. Gewicht 15,6°C/I5,6°C (g/cm3) | 0,91 | 34,0 | 21 % | 0,91 | 13,3 | -0,02 | |
| AR*) | 18,8 | 0,15 | 13 % | 18,5 | 29,8 | 28% | |
| NR**) | 39,4 | 0,02 | 85% | 38,6 | 0,15 | 23% | |
| Schwefel (Gew.-%) | 0,99 | 355 | 75% | 0,99 | 0,02 | 85% | |
| Verkokungstest nach Conradson | 0,08 | 3 | 38% | 0,08 | 330 | 75% | |
| Stickstoff (ppm) | 574 | *) AR = In den aromatischen Ringen vorhandener Kohlenstoff in | 59% | 574 | 3 | 42% | |
| Bromzahl | 7,3 | **) NR = In den naphthenischen Ringen | 773 | 59% | |||
Im Falle des Einsatzes von Gasölbeschickung allein betrug die Erniedrigung des aromatisch gebundenen
Kohlenstoffs 21 %. Wenn man jedoch der Gasölbeschikkung Kokerschwerben/in zumischte, war eine Erniedrigung
des aromatisch gebundenen Ringkohlenstoffs von 28% zu verzeichnen. Diese gesteigerte Umwandlung
der schweren polycyclischen aromalischen Verbindun-
gen in die leichter craekbarcn Naphthene erhöht den Wert des Produkts ;i!s Crackbeschickung, ohne daß
irgendein Wertverlust bei anderen Produkten der Hydroraffinierung eintritt.
Die nachfolgende Tabelle V zeigt die Aufbereitung
der Heizölfraktion und der Reformierungsbeschickung.
| Reformierbeschickung | Produkt | Heizöl | Produkt | |
| Beschickung | 0,77 | Beschickung | 0,88 | |
| Spez. Gewicht 15,6°C/15,6°C (g/ml) | 0,78 | 0,003 | 0,89 | 0,04 |
| Schwefel (Gew.-%) | 0,186 | 0 | 0,66 | 24 |
| Stickstoff (ppm) | 140 | 0,7 | 305 | 1,6 |
| Bromzahl (ASTM-Verf.) | 58,3 | 17,0 | ||
Der Schwefelgehalt, Stickstoffgehalt und die Bromzahl werden auf eine für die vorgesehene Verwendung
dieser Fraktionen annehmbare Höhe gebracht. Äquivalente Ergebnisse werden erhallen, wenn die Beschikkungszubereitung
innerhalb der oben angegebenen Grenzen variiert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Hydroraffinierung von stabilen und unstabilen Erdölkohlenwasserstoff-Fraktionen mit einem Wasserstoff enthaltenden Gas in Gegenwart eines Wasserstoffentschwefelungskatalysators bei einer Temperatur von 260 bis 510° C, einem Druck im Bereich von 22 bis 142 kg/cm2, mit einer Raumströmungsgeschwindigkeit von 0,5 bis 5 Volumina/Stunde/Volumen und 443 bis 534,3 m3 Wasserstoff pro Kubikmeter Beschickung und Gewinnen von Erdölkohlenwasserstoff-Fraktionen mit erniedrigten Schwefel- und Stickstoffgehalten und verringerter Bromzahl, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mischung aus 20 bis 80 Volumprozent unbearbeitetem Schwerbenzin, 70 bis 10 Volumprozent Destillationsgasöl und/oder katalytischem Gasöl und 10 bis 70 Volumprozent einer unstabilen Kohlenwasserstoff-Fraktion, enthaltend Kokerschwerbenzin, dampfgecracktes Schwerbenzin und/oder Kokergasöl, wobei die unstabile Fraktion einen Gehalt von 10 bis 50 Volumprozent Olefinen und von 1 bis 20 Volumprozent Diolefinen aufweist, behandelt wird.
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Publications (2)
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