DE1645061A1 - Verfahren zur Polymerisation von aromatischen Vinylidenkohlenwasserstoffen - Google Patents
Verfahren zur Polymerisation von aromatischen VinylidenkohlenwasserstoffenInfo
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Description
Die Erfindung "bezieht sich auf ein verbessertes Verfahren
zur Polymerisation von aromatischen Vinylidenkohlenwaseerstoffen
durch Suspensionspolymerisation und insbesondere auf ein Verfahren zur Schaffung.einer verbesserten wäßrigen Suspension
von den Komponenten in einem derartigen Polymerisationsverfahren.
Aromatische Vinylidenkohlenwasserstoffe werden in großem
Umfang für die Herstellung von sehr brauchbaren Polymerisaten
und Mischpolymerisaten verwendete Styrol und dessen Mischpoly—
merisate sind die am allgemeinsten zur Anwendung gelangenden aromatischen Vinylidenkohlenwasserstoffe aufgrund der geringen
Kosten im Verhältnis zu den erwünschten Eigenschaften. Es ist
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auch begannt, daß aromatische Vinyli-ienkohlenwasserstoff-Kautscnuk-Gemische,
doho in welchen ein Teil des aromatischen
Vinylidenkohlenwasserstoffs oder von dessen Mischpolymerisaten
auf ein vorgebildetes Kautschuksubstrat aufgepfropft sind, wertvolle physikalische Eigenschaften und insbesondere eine
signifikant erhöhte Schlagfestigkeit aufweisen. Es wurden
verschiedene Arten von Arbeitsweisen für die Anwendung bei
Mono- . der Polymerisation von aromatisehen/Vinylidenkohlenwasserstoffen
und dessen Miscnpolymerisaten oder zur Pfropfung des aromatisehen
Vinylidenkohlenwasserstoffs oder von dessen Mischpolymerisaten auf das Dienkautschuksubstrat vorgeschlagen.
Von diesen Arbeitsweisengewährt die Suspensionspolymerisation verschiedene Vorteile; ste ist jedoch Schwierigkeiten hinsiehtlieh
der Erzielung and Aufrechterhaltung einer optimalen Suspension der Komponenten in dem wäßrigen Medium, insbeondere
aufgrund der Emulgierbarkeit der Monomeren, unterworfen, die zu einer Erniedrigung der Ausbeute führt, wowie aufgrund
der Ansatz- oder Krustenbildung auf den Wänden des Heaktionsgefäßes.
Außerdem bestehen bisweilen Schwierigkeiten hinsichtlichif
der Vermeidung einer Agglomeration des Polymerisats und der Erzielung einer angemessenen oder zweckmäßigen Breite
in der Verfahrensdurchführung bei dem Versuch, die Menge an Suspendiermittel zu erniedrigen oder das Verhältnis von Wasser
zu, Sirup herabzusetzen, ohne eine Steigerung des Emulsionsverlusts
oder der Wandansatz_ oder -krustonbildung*
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BAD ORIGINAL
Aufgabe der'Erfindung i"t nie Schaffung eines verbessertenVerfahrens
sur ;.Όlä'Merisation von aromatischen Vinylidenkohlenwasserstoffen,
bei welchem das Monomere und irgendwelche Co-Reaktionsteilhehmer in einem wäßrigen Medium so suspendiert werden, um eine verhältnismäßig sehr stabile Suspension
zu erhalten, die eine Verringerung der Polymerisat— agglomeration und eine Abnahme in der Wandkrusten- oder -ansät, zbildung ermöglichte
Die Erfindung bezweckt auch die Schaffung eines derartigen
verbesserten Suspensionspolymerisationsverfahrens für aromatische
Vinylidenkohlenwasserstoffe, das die Verwendung von verhältnismäßig
kleinen Mengen an Suspendiermittel unter Erzielung einer wirksamen Arbeitsweise mit Vorteilen bezüglich
der Verfahrenssteuerung erlaubt. Ferner bewwel^pt die Erfindung
die Schaffung eines derartigen, verbesserten Suspensionspolymerisationsverf
ahrens, das verhältnismäßig wirtschaftlich und technisch vorteilhaft ist und bei welchem die Wandkrusten—
oder -ansatzbildung in den Heaktionsgefäßen.herabgesetzt oder
leicht geregelt werden kann«.
Gemäß der Erfindung wurde nun festgestellt, daß die vorstehend geschilderten und ähnlich Zweoke mühelos bei einem
Verfahren zur Polymerisation von aromatischen Vinylidenkohlenwasserstoffen
durch eine Stufe erhalten werden können, wobei man einen polymerisierbaren, ein aromatisches Vinylidenkohlen-
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BAD
wasserstoffmonomeres enthaltenden Ansatz in einem wäßrigen Medium in Gegenwart vbn 0,02 bis 1,0 Gew9-%, bezogen auf das
wäßrige Medium, eines teilweise veresterten Polyvinylalkohflils
mit einem Gehalt von 14,0 bis,35*0 Mol-% Estergruppen und
einer Viskosität von 5 bis 50 Centipoise in einer 4,0 gew»-
%igen wäßrigen Lösung bei 200C und von 0,05 bis 5*0 Gew.-%,
bezogen auf das wäßrige Medium, eines wasserlöslichen anorganischenSalzes als Suspendiermittel suspendierte
Der Polyvinylalkohol entspricht der nachstehendenfallge·-
meinen Formel
in welcher X Wasserstoff, IiCO-, CH^CO- oder CHjCH2CO- bedeutet und η wenigstens 20 ist, wobei wenigstens 14,0 Mol-%,
jedoch höchstens etwa 30,0 Μο1-51έ Von X aus einer Estergruppe
bestehen, um eine optimale V/asseräöslichkeit zu ergeben«
Wie vorstehend angegeben, wird der Polyvinylalkohol im
allgemeinen durch teilweise Hydrolyse eines Polymerisats von
einem Vinylester von Ameisensäure, Essigsäure und Propionsäure hergestellt, und es ist ersichtlich, daß das Polymerisa-fc
auch aus einem Mischpolymerisat von diesen verschiedenen
Estern bestehen kann. Es wurde gefunden, daß wenigstens 14,0
Mol-% der Estergruppe für die Durchführung des Verfahrens
gemäß der Erfindung vorhanden sein müssen, wobei Jedoch die
Estermenge$ die zu dem Alkohol hydrolysiert ist, ausreichend
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sein soll, um eine Wasserlöslichkeit für das besondere Polymerisat
zu ergeben. Im. allgemeinen müssen wenigstens 70% der
Estergruppen zu demAlkohoi hydrolysiert sein, wobei ein Molprozentsatz der Estergruppen von 15,0 bis 25,0 bevorzugt
Obgleich die Löslichkeit des Polyvinylalkohole mit der
Abnähme des Molprozentsatzes an Estergruppen zunimmt, wurde
festgestellt, daß die Abnahme des Molprozentsatzes an Estergruppen
für ein Polymerisat von gegebenem Molekulargewicht die erforderliche Menge davon für ,die. Erzielung einei" optimalen
Wirksamkeit bei vergleichbaren Verfahrensbedingungen erhöht* Das Molekulargewicht des Polyvinylalkohols kann über einen
verhältnismäßig großen Bereich in Übereinstimmung mit der
erwünschten WasserlcBlLchkeit innerhalb der vorstehend beschriebenen
Viskositätsgranzen variieren, Für die Zwecke der Erfindung
wird der Polyvinylalkohol als wasserlöslich- angesehen, wenn sich 0,1.Teile davon in 99,9 Teilen Wasser bei 25°G lö- '
sen. Im allgemeinen enthält der Polyvinylalkohol wenigstens 20 Monomereneinheiten und kann soviel wie und sogar mehr als
10 000 Monomereneinheiten in Abhängigkeit von den verwändeten
Monomeren enthalten. Die bevorzugtenPoIyvinylalkohole enthalten
1000 bis 3000 Monomereneinkeiten·
Demgemäß besitzen die Polyvinylalkohole eine idsungsviskosität
oder ein Molekulargewioht, das entsprechend dem
Molprozentsatz an Estergruppen variiert. Wenn die Estergruppen
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etwa 21,5 bis 30,0 Mol-% umfassen, soll die Lösungsviskosität
einer 4,Q%igen wäßrigen Lösung "bei 200C 5 bis 20 Gentipoise
sein,j bei etwa 17,0 bis 25,0 Mol-% an Estergruppen soll
die Lösungsviskosität etwa 20 bis 35 Centipoise sein und bei
etwa 14,0 bis 21,5 Mol-% Estergnuppen soll die Viskosität
35 bis 50 Centipoise betragen.
Beispiele für polymere Alkohole, die gemäß der Erfindung
brauchbar sind, sind teilweise hydrolysiertesPolyvinylacetat, teilweise hydrolysiertes Polyvinylpropionat, teilweise hydrolysiertes
Polyvinylformiat und teilweise hydrolysierte gemischte Polyvinylester» Spezifische polymer! Alkohole, die sich
bei dem Verfahren gemäß der Erfindung als sehr zufriedenstellend
erwiesen haben, sind teilweise hydrolysierte Polyvinylacetate mit einem Gehalt von 15,0 bis 25,0 Mol-% Vinylacetat
und einer Viskosität von 15 bis 50 Centipoise für eine 4,0-%ige
wäßrige Lösung bei 200C. Im allgemeinen sind derartige
Alkohole verhältnismäßig neutral in ihrem pH-Wert (etwa 6,0
bis '8,O).
ΛObgleich der Polyvinylalkohol in einem verhältnismäßig
großen Koneentrationsbereich, der von so wenig wie 0,02
bis 1,0 Gew.-% variiert, bezogen auf das Gewicht des wäßrigen
Mediums, zur Anwendung gelangen kann, wird er vorzugsweise Ib Bereich von 0,05 bis 0,5 Gew.-# verwendet» Wie ersichtlich,
hängt die optimale Konzentration von der besonderenpolymer!-
sierbaren Masse und der Viskosität oder dem Molekulargewicht <|
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des Polyvinylalkohole und άε 4-.-te--l an Estergruppen in Molprozent
Zusammen mit dem Polyvinylalkohol, werdenverschiedene
Elektrolyte verwendeil, die innerhalb des Bereichs von 0,05
bis 10,0 Gew.-?o, und vorzugsweise innerhalb des Bereichs
von 0,1 bis ^1O Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des wäßrigen
Mediums» vorgesehen werden können. Derartige Elektrolyte umfassen lösliche Salze von einwertigen, zweiwertigen und dreiwertigen
Metallen, einschließlich Chloriden, Sulfaten, Phosphaten und Nitraten von Metallen, wie Magnesium, Calcium,
Aluminium und Matriuni. Im allgemeinen \%rde gefunden, daß die
erforderliche Elektrolytmenge mit der Abnahme im Molproz&ntsatz
an Estergruppen ansteigt.
Zusätzlich können gewünschtenfalIs sekundäre Dispergiermittelhilfen
aufgenommen werden, z.B. die Kondensationsprodukte von Naphthalinsulfonsäuren und Aldehyden und deren Salzeji, z.B.
derartige Markenprodukte, die yon R0T. Vanderbilt Company unter
dem Warenzeichen Dariran, von-W.R. Grace unter dem Warenzeichen
Daxad und von üfopco Chemical Company unter demWarenzeichen
Lomar vertrieben werden. Diese sekundären Dispergeirmittel
können in einer Menge im Bereich von 0,005 bis 2,0 Gew.-%,
und vorzugsweise in einer geringeren Menge «(Lh 0,5 Gew.-%
verwendet werden.
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BAD OBSGlNAL
Es ist ersichtlich, daß auch andere Dispersionshilfen
einverleibt werden können, z.B, Abfangmittel (sequestering
agents ) ,Wasserkonditioniermittel, Sauls i onsunt erdr ückungsmittel
und Stabilisatoren.
Das Verfahren gemäß der Erfindung wird bei der Homopolymerisation
von aromatischen Vinylidenmonomeren oder der Mischpolymerisation von derartigen aromatischen Vinylidenmonomeren
mit sich selbst oder anderen mischpolymerisierbaren Monomeren
oder vorgebildeten oder teilweise polymerisierten Polymerisaten angewendet· Beispiele für aromatische Vinylidenmonomere, die
Iiomopolymerisiert oder mischpolymerisiertwerdenkönnen, umfassen
Styrol, a-Alkylmonovinyliden-monoaromatiBChe Verbindungen,
z.B· a-Methylstyrol, a-lthylstyrol, a-Methylvinyltoluol, a-Me-■fchyldialkylstyrole
od.dgl«, ringsubstituierte Alkylstyrole, z.
B. Viny!toluol, o-Äthylstyrol, p-Xthylstyrol, 2,4-Dimethylstyrol
od.dgl., ringsubstituierte Halogenstyrole, z.B.. o-Ohlorstyrol,
p-Chlorstyrol, o-Bromstyrol, 2,4-Dichlorstyrol od.dgl·,
ringalkyl-ringhalogeri-substituierte Styrole, z.B. 2—Chlor—4-»
metliylstyrol, ^,G-Dichlor^-methylstyrol od.dgl» Vinylnaphthalin,
Vinylanthracen, Diviny!benzol oder ähnliche·
Beispiele für Monomere, die mit den aromatischen Vinylidenmonomeren
mischpolymerisisert werden können, umfassen konjugierte 1,3-Diene, z.B. Butadien, Isopren od.dgl. α,ß-ungesättigte
einwerte Säuren und deren Derivate, z.B. Acrylsäure! ,
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Methylacrylat, -^thylacrylat, Butylacrylat, 2-ithylhexylacrylat.
und die entsprechendenEster von Methacrylsäure, Acrylamid,
Methacrylamid, Acrylnitril, Methacrylnitril, Vinylhalogenide, z.B. Vinylchlorid, Vinylbromid od.dgl» Vinylidenhalogenide, z,
Βφ. Vinylidenchlorid, Vinylidenbromid od.dgl. Vinylester, zeB.
Vinylacetat, Vinylpropionat od.dgl. Dialkylmaleate oder -fumarate,
z.B.Dimethylmaleat, Diäthylmaleat, Dibutylmaletat, die
entsprächenden Fumarate und ähnliche.
Der polymerisierbare Ansatz kann ein vorgebildetes Polymerisat
oder ein teilweise^ polymerisiertes Material, z.B.
einen teilweisen polymerisierten aromatischen Vinylidenkohlenwassei-stoff
oder ein Mischpolymerisat enthalten. In diesem Zusammenhang ist das Verfahren gemäß der Erfindung insbesondere
zur Bildung von Kautschukmischungen geeignet, in welchen ein Teil des aromatischen Vinylidenkohlenwasserstoffa
auf ein vorgebildete^ Kautschuksubstrat auf gepfropft wird, um
ein PolymejriiEHit |iöher Schlagfestigkeit zu erzeugen.
Wie allgemein bekannt, können derai&ge Mischungen variierende
Menge von dem aromatischen Vinylidenkohlenwasserstoff oder dessen Mischpolymerisaten in chemischer Verbindung mit dem
Kautschukstibstrat in Abhängigkeit von derartigen Faktoren, wie
Anteil des in Gegenwart des Kautschuks hergestellten Mischpolymerisats,
den Polymerisationsbedingungen od.dgl. besitzen.
Unber den Köutschukmaterialien, die »
- ίο -
verwendet v/erden können, sind Dienkautschukstoffe, Atnylenpropylenkautschukstoffe,
Acrylatkautschukstoffe und Polyisoprenkautschukstoffe
und deren Gemische,,
Die bevorzugten Kautschukstoffe sind Dienkautsctnukstoffe
oder Mischung von Dienkautschukstoffen, d.h. irgendein iaut-
»ehukartiges Polymerisat (ein Polymerisat mit einer=Übergangs—
temperatur zweiter Ordnung von nicht höher als O G, Trorzurs—
weise'höchstens -200C, bestimmt nach der ASTM-Prüfmethode
D-74-6-52T) aus einem oder mehreren konjugierten 1,3-DIenen,
z.B. Butadienι Isopren, Piperylen, Chloropren od.dgle Derartige Kautschukßtoffe umfassen Homopolymerisate von konjugier— „
t$n Iii-Dienen-, Mischpolymerisate von konjugierten 1^3-Dienen
mit einem anderen und Mischpolymerisate von einem oder mehreren
konjigierten 1j3*Dienen mit bis zu einer gleichen. Gewichts—
menge von einem oder mehreren mischpolymerisierbaren, monoätny—
lenisch ungesättigten Monomeren, z.B. aromatischen MonovinyIidenkohlenwasserstoffen
(z.B. Styrol, einem Aralky!styrol, wie o-, m- und p-Metnylstyrol^ji, 2,4-Dimethylstyrol, den
Aräthylstyrolen, p-tert.-Butylstyröl od.dgl,, einem a-Alkyl-"
styrol, wie α-Methyl styrol, α-It hy 1 styrol, ot-Methyl-p-iaethylstyrol
od.dgl. Vinylnaphthalin und ähnliche), aromatlscheri.. ■'
Arhalogenmonovinylidenkohleneasserötoffen (z.Bv' den o-, nl·-r^ >'·
und p-Chlorstyroleh, 2,4-Dibromstyrol^ S-Methyl-^-chliarstyiibl-Ch
odC.dgl.), Acrylnitril, Methacrylnitril, Alkylacrylafcen ; "
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(ΖοΒ·2ί Methylacrylat, Butylaerj'lat, 2-Äthylhexylaci?ylat od.dgl.)
den.entsprechenden Dkylmethacrylaten, Acrylamiden (z.B. Aösyiamid,
Methacrylamid, N-Butylacrylamid od.dgl.), ungesättigten
Ketonen (z.B. Vinylmethylketon, Methylisopropenylketon od.dgl.), a-Olefinen (z.B. Äthylen, Propylen od.dgl.) "Vinylpyridinen,
Vinylestern (z.B. Vinylacetat, Vinylstesrat od.dgl.), Vinyl-
und Vinylidenhalogeniden (z.B. den 7inyl- und Vinylidenchloriden
und -bromiden ode dgl«) und ähnlichen.
Der Kautschuk kann (was häufig der Fall ist) auch bis zu
etwa 2%, vorteilhafter Weise 0,5 bis 1,5% eines Vernetzungsmittels, bezoren auf das Gewicht des kautschtuübildenden Monomeren
oder der Itautschukbildeiiden Monomeren enthalten. Das Vernetzungsmittel
kann irgendeines der üblicherweise zur Vernetzung vcn Dienkatitschukstoffen verwendeten Mitteln sein, z.B.
Divnylbenzol, Diallylmaleat, Diallylfumarat, Diallyladipat,
Allylacrylat, Allylmethacrylat, Diacrylate und !»methacrylate
von mehrwertigen*Alkoholen, z.B. Ä'thylenglykoldimethacrylat
ododgl.
Gemäß der beworzug^ten Ausführungsform der Erfindung
besteht der Dienkautschuk aus einem Kautschuk, der unter zweckmäßiger fiegelung des Umwandlungsgrades und/oder des Gehalts
an einem Vernetzungsmittel hergestellt worden ist, um einen
Kautschuk zu erhalten, der einen Quellindex in einer Höhe von· wenigstens 11, vorzugsweise von 11 bis 20 in Benzol, aufweist,
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(a) : , ■ ■ wobei der ^uellindex bestimmt wird, indem man/eine Mischung
von 0,3 F des Kautschuks und 75 ml Benzol in vollkommener
ο OO ■
Dunkelheit" während 24 Stunden bei 20 C hält,/die Mischung
durch ein Sieb aus rostfreiem Stahl mit einer lichten Maschenweite
von etwa 0,15 hmi (1CO mesh) filtriert, (c)den benzolunlöslichen Anteil des Kautschuks mit 10 ml Benzol wäscht
und dar. Gewicht des unlöslichen ■ Anteile, lösungsmittelgequollenen
Iolvmerisats bestimmt, (d) einen Anteil des FiI-trats
zur Trockene verdampft, um das Gewicht des benzollösliehen
Anteils des Kautschuks- zu bestimmten und (e) denQuell-■
index (d.h. das Verhältnis von losungsmittelgequollenem Gel zu
trockenem Gel) -ernäß der folgenden Gleichung berechnet:
^uellindex ._ Gewicht, von benzolgequollenem Polymerisat (ff)
0,3 Gewicht von benzollöslichem Polymerisat (g)
Eine bevorzugte Gruppe v;n Dienkautschukstoffen sind
diejenigen, die im wesentlichen aus 85»0 bis 100,0 Gew.-%
Butadien und/oder Isopren und bis zu 15*0 Gew.-% einer aromatischen Monpvinylidenverbindung bestehen« "
Obgleich die Polymerisationsreaktion thermisch ohne zugesetzte
Katalysatoren, fortschreiten kann, wird vorzugsweise
ein geeignetes Katalysatorsystem für die Polymerisation des
Monomeren einverleibt, z.B. die gebräuchlichen, monomerenlöslichen
Peroxyverbindungenc Beisi)iele für geeignete Katalysa- · torensind
Di-tert.-butylperoxyd, Benzoylperoxyd, Lauroylper--" *'"
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peroxyd, Oleylperoxyd, Toluylpeioxyd, Di-fcerto-butyldiperphthalab,
Eert»-Bubyiperaeetut, terto-Butylperbenaoat, Dicumylperoxyd,
tert •-Butylperoxyd j tert *-Butylperoxydisopropylcarbonat,
2,5--Dimethyl-2,5-cLi-(terta-butylperoxy)~hexan, 2,5-Dimethyl-2,5-ai-(tert*-butylperoxy)-hexin-3,
tert»-ButylhydroperoÄ.yd, Oumolhydroperoxyd, ρ-Me thanby droper oxy d y Gyclopentanhydroperoxyd,
Diisopropylbenzolhydroperoxyd, p-Bert.-Butylcumolhydroperoxyd,
Pinanhydropsroxyd, 2 ,,5-Dimethylhexan-2,5^
dihydroperoxyd od6dgl» aowie deren Mischungen»
Der Katalysat'or wird im allgemeinen in einer Menge innerhalb
des Bereichs von 0,001 bis 1t0 Gew.-% und vorzugsweise
in der Größenoitnung von 0,0g5 bis 0,5 Gew.-?», besogen auf
die Menge des polymerisierbaren Materials, in abhängigkeit
von den Monomeren und dein erwünschten Pqiymerisationsablauf
einverleibte
Bekanntlich 1st häufig die Einverleibung von Molekulargewichtsreglern,
wie MercaptaneiJi Halogeniden und Terpenen,
in verhältnismäßig geringen Sewichtsprozentsätzen! in der Größenordnung
von 0,001 bis 0,5 Gew.-?£, beaogen auf das polymerisierbare
Material, erwünschte Außerdem kann die Aufnahme von verhältnismäßig geringen Mengen an Anbiöxydatioiismittelh oder
Stabilisierungsifiittöln, z*Bo den gebräüGhlichen alkylierten
F.h.ai)len ssweökmaßig oder erwiiii3eht ·sein, wobei diese wahrend
oder ,nach-tier PolymeriöÄtion zugugeben werden können»
Der polymerisierbare Ansatz kann auch, andere Zusätze,
wie Weichmacher, Schmiermittel und Färbemittel enthalten.
Wie vorstehend angegeben, kann er auch vorgebildete polymere
Materialien! die in den Monomeren Ib'slieti öder cüspergierbar
sind j enthalten« .„..-
Die Polymerisation kann dadurch ausgef hrt werden, daß
man dta polymerisierbaren Ansatz mit einem Katalysator in
einen geeigneten Reaktor einbringt undanscnließend den Ansatz
in der Masse unter Rühren und Erhitzen auf eine Temperatur
von 75 bis Ί25°0 wahrend einer Dauer von etwa 1 bis 48 Stunden
bei einem Druck von etwa 0,07 bis 7,03 kg/cm (1 bis'100 psi)
polymerisiert, bis ein Teil des Monomeren, im allgemeinen etwa
15>° bis 50,0 Gews-?a dayon polymerisiert sind. Die Dauer für
diese teilweise Polymerisation variiert in Abhängigkeit von
den verwendeten Katalysatoren, Drücken und Temperaturen und den
besonderen Monomeren» Im allgemeinen wiri ein derartiges
Vorpolymerisationsverfahren vorzugsweise zur Umwandlung von etwa 20,0 bis 3510 Gew»*-$j de;: Monomeren susgef '.ihrto
Der durch den teilweise polymerisieren Ansatz erhaltene
Sirup wird dann mit Wasser und dem Suspendiermittel gemäß
der Erfindung gemischt, um die erwünschte-Suspension des Sirups
in dem wäßrigen Medium zu--erhalten« Diese Suspension wird
einem Rühren oder Bewegen bei einer Temperatur von etwa 75 bis
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Ms 2GO°G v'iir nd einer Dpurr ■" η 1 bis 4B Stunden ausgesetzt,
um die im wesentlichen "vollständige Polymerisation der darin
enthaltenen Monomeren zu erhalten« Vorzugsweise wird eine derartige
weitere IοIymerisstion bei einer Temperatur von etwa
100 bis 1700C während einer Dau:;r von 1 bis 20 Stunden in Abhängigkeit
von dem zur Anwendung gelangenden Katalysator und dessen Menge ausgeführt» " '
Gemäß einer anderen Ausführuii sform der Erfindung können
das Wasser und das Suspendiermittel mit dem polymer!sierbaren
Ansatz zu Beginn gemischt werden und die gesamte Polymerisationsreaktion in deren Gegenwart herbeigeführt werden« "Andererseits
kann das Suspendiermittel dem polymer!sierbaren Ansatz
während dessen Polymerisation im nicht-wäßrigen Zustand,
wie vorstehend beschrieben, einverleibt werden und danach kann
der teilweise polymerisierte Sirup mit Wasser zur Gewinnung der erwünschten Suspension gemischt werden, JSs ist ersichtlich,
daß zusätzliche Monomeren, Katalysatoren und andere Komponenten in den polymer!sierbaren Ansatz beiverschiedenen Stufen
während der Polymerisation erwünschtenfalls eingebracht werden
können«
Bei dem bevorzugten Verfahren .semäß der Erfindung wird
die Vorpolymerisation des polymerisierbaren Ansatzes in der
Masse auf etwa eine Umwandlung von 20 bis 35% ausgeführt« Anschließend
wird der teilweise vorpolymere si erte Sirujl in
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BAD ORIGINAL
Wasser unter Zusatz des Suspendiermittels zur gleichen Zeit suspendiert, um jegliche Neigung zur Emulsionsbildung auf
ein Minimum zurückzufuhren« Im Allgemeinen besitzen derartige
Sirupmassen eine Viskosität von 40 bis 20 000 goise bei 250C
bei einem Scherausmaß von 1,0 Sekunden .
Die polymerisierbaren Ansätze enthalten wenigstens 10 Gew,%
des aromatischen Vinylidenmonomeren und vorzugsweise wenigstens
30 Gew.-% von diesem Monomerr-n. Gemische von derartigen Vinylidenmonomeren mit Acrylnitril- oder Methacrylnitrilmonomeren
werden besonders vorteilhaft für die Herstellung von Styrol-Acrylnitril-Mischpolymerisaten
verwendet. Im allgemeinen enthalten derartige Mischun©>)20,0 bis 95»0 Gew.-%, und vorzugsweise
60,0 bis 85,0 Gew.-% des aromatischen Vinylidenkohlenwasserstoffs
und 80,0 bis 5t0 Gew.-%, und vorzugsweise 40,0 bis
15»0 Gew.-% von Acrylnitril oder Methacrylnitril öder deren
Mischungen. _. " , -
Wie vorstehend ausgführt, wird die Erfindung besonders vorteilhaft bei der Herstellung von Polymerisatgeniischen angewendet,
die einen vorgebildeten Kautschuk enthalten, wobei ein Teil des aromatischen Vinylidenkohlenwasserstoffs oder andere
Mischmonömere auf das vorgebildete Kautschuksubstrat aufgepfropft
werden. Bei derartigen Massen kann der vorgebildete KaiiBchuk , der aus einem Mischpolymerisat, z.B. von Butadien
und einem oder mehreren Monomeren des polymerisierbaren Ansatzes bestehen kann, 1,0 bis 30 Gew.-% dec polymerisierbaren
Ansatzes, und vorzugsweise 1,0 bis 20,0 Gew,-% davon ausmachen·
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16450S1
, Die Erfindung wird nachstehend anhand von Beispielen
näher erläutert, in welchen sämtliche Mengenangaben auf Gewicht bezogen sind, wenn nichts anderes angegeben ist»
Zur Erläuterung des Effekts der Änderung des Holprozentsatzes
an Acetatgruppen in dem Polyvinylalkohol dienen die in der nachstehenden Tabelle % angegebenen
Werte, wobei ein Sirup mit einem Gehalt von 90 Gew.-Teilen
Styrol und 10 Gew*-Teilen einesvorgebildeten Butadienkautschuks Ws zu einer Umwandlung.von 27# des Styrolmonomeren
vorpolymerisiert und dann in Wasser zur Bildung eine»
wäßrigen Suspension dispergiert wurde. Als sekundäres
Dispergiermittel wurde das Natriuijsalz eines Kondensationsprodukts
von Naphthalinsulfonsäure und einem Aldehyd (vertrieben vonR.T» Vanderbilt Company unter dem Warenzeichen
Darvan) zugegeben und Calciumchlorid wurde als Elektrolyt zugesetzt· Die Teilchengröße, der prozentuale
Emulsionsverlust und die Wandkrusten- oder -ansätzbildung
wurden jeweils bestimmt. In der nachstehenden Tabelle sind sämtliche Mengen auf Gewicht bezogen, falls nichts
anderes angegeben ist«
Aus der nachstehenden Tabelle ist ersichtlich, daß die erforderliche Alkoholmenge zur Erzielung einer zufriedenstellenden
Suspension signifikant zunimmt, wenn die Menge an Estergruppen in dem Alkohol abnimmt. Bei
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den gesteigerten Mengen an Polyvinylftikuiüen mit
niedrigem Aeetatgehal-G, die zur E .-sielüng einer wirksamen
Suspension erfordern :h sind, vrird anscheinend das üala und
das Dispergiermittel sowie das 3üspendierr«itLel in die Ferien
eingeschlossen, da in einigen Fällen negative Gewichte für die Emulsionsverluste erhalten v/erden, wie 4ies durch
das Fehlen von Eintragungen in den ,Spalten der nachstehenden
Tabelle angezeigt ist. Die Teilchengrößen und Konfigurationen
der-Perlen sind sehr unbefriedigend und es wird angenommen,
daß derartige Einschlüsse einen Teil dieser Wirkung verursachen können. In jedem Fall ist die Beibehaltung oder
Rückhaltung irgendeiner dieser Komponenten innerhalb-der Perlen für deren Eigenschaften nachteilig und schädlich.
0Q9812/1796 BAD original
| CaGl2· 2H2O |
Wasser | Vinyl acetat |
TABELLE | Emulsions- verlust |
Wand- ver- krustung |
Teilchen- größen- verteilung |
I | |
| 0,38 | 2,0 | 3,0 | ■ — | schwach | schlech.t | I | ||
| Sekundäres Dispergiermittel |
0,25 | 1,0, | 8,0 | Polyvinylalkohol | 0,5 | schwach | schlecht | |
| 3,0 | 0,28 0,38 |
1,5 0,5 |
12,0 20,0 |
Viskosität cps; 4 #ige Lösung. |
0,3 | schwach sehwaöh |
schi&cht sohleoLt |
164506 |
| 1,5 | 0,15 | 0,2 | 26,0 | 44,0 | 0,6 | schwach | annehmbar | |
| ο 2,3 00 00 1,5 |
0,15 | 0>2 | 33,0 | 44,0 | 0,7 | schwach | annehmbar | |
| ϊ 0,5 | 44,0 44,0 |
|||||||
| ^ OfS co |
44,0 | |||||||
| 44,0 | ||||||||
Beispiel 2 - · -
In ein Reaktionsgefaß werden 87 Teile Styrolmonomeres,
IJ Teile 4ines Butadienkautschuks rait einer Mooney-Viskosität
von 55 Ceritipoise und 5 Teile Mineralöl eingebracht.
Ferner werden Di~tert«-Butylperoxyd und tert.-Dodecylmereaptan
"und Tris-(NonylplIenyl)-.phQsphit als Katalysator, Molekular«-
gewichtsregler und Stabilisatoren zugegeben» Nach dem Durchspülen
des Reaktionsgefäßes mittels eines Stickstoffstroms zur Entfernung von Sauerstoff wird die iieaktionsmiSöhung gerührt
und erhitzt, urn etwa 27 % des Styrole zu polymer-ieiaren.
Die sich ergebende Sirupmasse besitzt eine Vißkositiit oberhalb lQOO'Poise bei 25 0C bei einem Saherausmaß von 1,0 fiele" t
Dieser teilweise polymerisierte Sirup wird dann mit
105 Teilen Wasser gemischt, das 0,46 Teile wasserfreies
Magnesiumsulfat, 0,22 Teirle eines Kondensats von einem
Natriumsalz einer Haphthalinsulfonsäure (vertrieben
unter dem Warenzeichen Darvan von R9T-. Vanderbilij Compapy} -s
und 0,23 Teile PolyyinylalkQho1 mit einem Gehalt von 26
Gew,-;^ Restacetat und einer Viskosität von 44 Gentipoise
in einer 4Joigen viäßrigen Lösung bei 2Q0G/gelöst entjhilts,
Die Suspension wird gerührt und erhitzt, um das rest liehe.
Monomere zu polymerisieren, dann gekühlt* Benlrifugiertj,
gewaschen und getrocknet, wobei das Produkt in Perm, vo.n kleinen
kugeligen Perlen erhalten wird» . .:. Die bgi dem voristehend bgSGhpiiebenen yerfihpe,^ §!»« t ' '
haltenen Perlan besaßen eine.|i rnifetlert Teil§h§ng|*öJli
etwa Qf^QB mm/\mü v/aren im wiSgftWiPiiin j?iJ§i vorjig
001112/1711
Der Br-iulsionsverlust betrug 35,84 '/ό und die Bildung von
Wandverkrustungen oder t/andansätzen war in geringer'
.Größenordnung.
Nach einer ähnlichen Arbeitsweise wie in Beispiel 2
beschrieben wird ein vorpdlymerisierter Sirpp hergestellt
und mit 150,0 Teilen Wasser gemischt, das 0,2 Teile eines
teilweise hydrolysieren Polyvinylacetats mit einem Gehalt
von 35,0 Gew.-$ an Vinylacetat und einer Viskosität von
9,0 Centipoise in einer 4,0 #igen wäßrigen Lösung bei 200C,
0,5 Teile eines IJatriumsalzes von Naphthalinsulfonsäurekondensat
(Darvan) und 0,5 Gew.-Teile Calciumchlorid
gelöst enthält. Nach Rühren zur Erzielung eines Suspension
des Sirpus in dem wäßrigen Medium wird die Suspension erhitzt und gerührt, um die Monomeren zu polymerisieren, gekühlt,
zentrifugiert, gewaschen und getrocknet, wobei das Produkt in Form von Perlen erhalten wird.
Die aus dem vorstehend beschriebenen Verfahren gewonnenen
Perlenprodukte besitzen eine gute Teilchengrößenverteilung, Die Wandverkrustungsbildung war schwach und der
Ejnulsionsverlust betrug 1,5 Gew.-$»
10 Teile eines Butadienkautschuks mit einer Mooney-Viskoaität
von 55 Centipoise,6jTeile eines Styrolmonomeren
und 27 Teile Acrylnitrilmonomeres werden erhitzt und in einem
;·■*■·
009812/1796 ; ^ ?;]
■ BAD 0BI61NAL
ReaktionsgefäiS gerührt, um etwa Jj yj der Monomeren zu
polymerisieren. Der dabei erhaltene oirup gesitzt-efce
Viskosität von "5000 Poise bei 25°C.
100 Teile Sirup werden mit 100 Teilen Wasser, 0,2 Teilen eines teilweise hydrolysieren Polyvinylacetats
mit einer.-; Gehalt von ρρ,Ο Gew.-,^Vinylacetat una einer
Viskosität von 2)Λ Centipoise, 1,2 Teilen Katriurnsulfat
und 0,12 Teilen des.Natriumsalzes eines Naphthalinsulfonsäurekondensats
(Dcxrvan) gemischt.
Bei Vervollständigung der Polymerisation und der
Gewinnung der Perlen wird gefunden, da3 der Emulsionsver—
• lust 2,1 Gew.-^ beträgt und da.3 die Bildung von >vandverkrustungen
in geringer Größenordnung war* Es wurde gefunden, daß die Perlen frei von Agglomeraten waren«.
Aus der vorstehenden Besehreibung und den spezifischen
Beispielen ist ersichtlich* daιΐ das gemäß der Erfindung ver-P
wendete Suspendiermittel die Polymerisation ohne Polymerisatagglomerierung
undohne übermäßige Bildung von Wandver«
krustungen ermöglicht, wobei außerdem ein verhältnismäßig geringerEmulsionsverlust erhalten wird. Die für eine wirksame
Arbeitsweise erforderliche Menge an Suspendiermittel ist verhältnfemäßig gering, wodurch Vorteile Jn der Verfahrenskontrolle
oder -steuerung undJlLn der Wirtschaftlichkeit erzielt werden. Das Suspendiermittel gemäß der Erfindung kann
'mit verschiedenen Sirpjüarten, die verhältnismäßig In Wasser =
unlöslich sind und auch mit einer Mannigfaltigkeit von
0 0 9812/1796
BAD ORIGINAL
Suspens iorispolymerisatiojusver fahren *iur Anwendung, gelangen,
d.h., wobei der polype., : aierbare Ansatz zu Beginn
teileise polyiiierlsiei't wird vor der Wasserzugabe oder
wobei der polymerisierbare Ansatz anfänglich in Wasser dispergiert und die gesamte Fjlymerisatim in dessen Gegenwart
ausgeführt wirdο ■
OOI81J/170B
Claims (1)
- Patentansprüche1. Verfahren zur Polymerisation von aromatischen "Vinylidenkoaienwasserstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß man in eine;:i wäßrigen Medium einen polymerisierbaren Ansatzjinit einem .Gehalt von wenigstens 10,0 Gevio-fo eines aromatischen VinylS:denkohlenwasserstoffmonorneren in Gegenwart von 0,05 bis 5*0 Gew.-^, bezogen auf das wäßrige Kediurn, eines wasserlöslichen anorganischen Salzes und 0,02 bis 1,0 Gew..-^, bezogen auf das wäßrige Medium, eines teilweise veresterten Polyvinylalkohols entsprechend der nachstehenden allgemeinen FormelηIch -hcox? - ηsuspendiert, in welcher X Wasserstoff, HCO-, CH^CO-,oder CH^CHoCO- bedeutet, η wenigstens 20 ist--und-wenigstens 1Λ fo, jedoch höchstens etwa 35MoI-Ja von X, eine Estergruppe zur Erzielung einer optimalen Wasserlöslichkeit darstellen, wobei der Polyvinylalkohol eine Viskosität von 5 bis 50 Centipoise in einer 4,0 ^igen wäßrigen Lösung bei 200C aufweist, und anschließend den polymerisierbaren Ansatz polymerisiert;2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als polymerisierbaren Ansatz einen Sirup verwendet, in welchem ein Teil des aromatischen Vinylidenkohlenwasserstoffmonomeren vorpolymerisiert worden,ist und der eine Viskosität von 4o bis 20 000 Poise bei 25°C bei einem Scherausmaß von 1,0 Sekunden" besitzt.009812/1796 /- 25 - · -.'■■"■'j5, Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als aromatisches Vinylidenkohlen-.. wasserstoffmonomeres Styrol verwendet.4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, daß der· polymerisierbar Ansatz wenigstens ein mit dem aromatischen Vinylidenkohlenwasserstoffnionomeen mischpolymerisierbares Monomeres enthält.5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch'gekennzeiohnet, daß der polymerisierbare Ansatz einen vorgebilfeten Kautschuk enthält, auf welchem das aromatische Vinyliderikohlenwasserstoffmonomere aufgepfropft werden kann.6. Verfahren nach einem der Ansprüche I bis 5* dadurch •gekennzeichnet, daß man als teilweise veresterten Polyvinylalkohol ein teileise hydrolysiertes Polyvinylacetat mit einem Gehalt von 15 bis 25 MoI-^ Vinylacetat und einer Viskosität von 15 bis 50 Centipoise verwendet.7* Verfahren nach einem der Ansprüche Γ bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man einen polymerisierbaren Ansatz verwendet, der eine Mischung aus einem aromatischen Vinylidene kohlenwasserstoffmonomeren, einem ungesättigten Nitrilmonomeren, bestehend aus Acrylnitril, Methacrylnitril oder deren Gemischen, und einem vorgebildeten Kautschuk, auf den das aromatische Kohlenwasserstoffraonomere und Nitri!monomere .aufgepfropft werden können, umfaßt, wobei der aromatische Vinylidenkohlenwasserstoff 20,0 bis 95,0 Gew.-^ der Mono-009812/1716Λ5061nieren in dem Ansatz-umfaßt und der Kautschuk 1,0 bis j30,0 Gew. -c/o des Gesamtgewichts des polymerisierbar en Ansatzes" ausmacht,δ. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dai man einen polymerisierbaren Ansatz mit einem Gehalt von wenigstens 10,0 Gew.-;i des aromatischen Vinylidenkohlenwasserstoffmonomeren zur Polymerisation von 15*0 bis 50,0 Gevr.-% der Monomeren darin und zur Gewinnung eines Sirups mit einer Viskosität von 40 bis 20 000 Poise bei 25°C bei einem Scherausmaß von 1,0 Sekunden" erhitzt und rührt, den Sirup in einem wäßrigen Medium mit einem Gehalt von 0,05 bis 5*0 Gew.-^, bezogen auf das wäßrige Medium, des wasserlöslichen anorganischen Salzes und 0,02 bis 1,0 Gew.-jö, bezogen auf das wäßrige Medium, des teilweise veresterten Polyvinylalkohoüj; suspendiert und anschließend weiter polymerisiert.009812/1796BADORiGINAL
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Family Applications (1)
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Families Citing this family (3)
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| CA2020778A1 (en) * | 1989-07-27 | 1991-01-28 | James W. Treleaven | Process for producing uniformly sized beads of a styrene/methacrylic acid copolymer |
| JP3171001B2 (ja) * | 1994-04-28 | 2001-05-28 | 三菱化学フォームプラスティック株式会社 | スチレン系発泡性樹脂粒子及びそれを得るための懸濁重合法 |
-
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- 1966-12-31 DE DE19661645061 patent/DE1645061A1/de active Pending
-
1967
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- 1967-01-03 FR FR89786A patent/FR1507144A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1172421A (en) | 1969-11-26 |
| FR1507144A (fr) | 1967-12-22 |
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