DE1644165A1 - Basische Azofarbstoffe und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Basische Azofarbstoffe und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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Description
Fw 5127
Dr.Kl/er
Die vorliesende Erfindung betrifft basische Azofarbstoffe und ein Verfahren zur Herstellung derselben; insbesondere
betrifft die Erfindung basisch· Azofarbstoffe, die frei
von Carbonsäure- und SulfoneKuregruppen sind und die allgemeine Formel I .·
-N-Ii - A
(D
besitzen, worin R,, H2 und R7 e«8«btn«nfalls substituierte
niedere Alicylgruppen* Y und Z Wasetrstoff oder einen nichtlonogenen Substi tuenden, A, eine« ^-Indoly!« oder ^-
pyrazolylrost und X ein Anion bedeuten.
Die neuen Farbstoffe entsprechen somit den allgemeinen
Formeln Ia und Ib
N = N-H2N -
fl
-C-
(la)
C Κ C,
(Ib)
worin R1, R2* R*» Yf Z und X die oben angegebene Bedeutung
besitzen und E,, L, Rg und R« Wasserstoff, niedere Alkylgruppen oder Arylreste bedeuten, dieιebenso wie der Benzolrest a, nichtionogene Substituenten enthalten können.
Die Farbstoffe können in der Weise erhalten werden, daß man die Diazoniumverbindung eines quatäfen Amins der allgemeinen Forcel II
(II)
worin R1, R2, R-, Y und Z die often angegebene Bedeutung
besitzen, mit Indolen oder 5-Aminopyrazolen kuppelt.
109801/1613
—■ 3 —
der Formel II können durch Behandlung von Aminen das*
Formel
(iii)
mit älkylierenden Mitteln oder durch Quaternierung von
Nitroaminen.der FormellV .,
und anschließende Reduktion der Nitro- zur Aminogruppe jnach üblichen Methoden, beispielsweise katalytisch oder
mittels Eisen und Salzsäure, erhalten-werden·
!Geeignete Verbindungen der Formel XUt oder Ti sind o-, m-
oder p-Amino- bzw. Nitro-N,N-dialky!aniline, wobei Y und Z
in den Formeln III und IV Yfösserstoff oder einen nichtionogenen
Substituenten, beispielsweise Halogenatome, Alkyl-, Alkoxy-, Trifluormethyl-, Nitro-, Alkylsulfon-, Arylsulfon-,
Aryl-, Aryloxy-, Acylamino-, Acyl-, Cyan-, Carbonsäureester,
gegebenenfalls substituierte Carbonsäureamld- oder SuIfonsäurearaidgruppen
bedeuten können«. Besonders wertvolle Farbstoffe werden bei Verwendung von solchen Verbindungen der
Formel m oder ST erhalten, in denen Y ein Halogenatom, eine
Trifiuorrethyl-, Nitro-, Alkylsulfon-, Arylsulfon-, Carbonsäureester-,
Cyan-, gegebenenfalls substituierte Carbonsäure-
109808/1663
amid-, gegebenenfalls substituierte Sulfonsäureamid- oder
eine Acylgruppe und Z Wasserstoff, ein Halogenatom, eine Alkyl-, Alkoxy-, Alkylsulfon-, Arylsulfon-, SuIfacyl-,
Carbamyl-, Aryl-, Aryloxy-, Acylamino-, Carbalkoxy-, TrI-fluormethyl-,
Cyan- oder Acylgruppe bedeuten. \
Als quaternierende iiittel kommen Alkylhalogenide, Aralkylhalogenide,
Halogenacetamide, ß-Balogenpropionitrile, Halogenhydrine,
Alkylester der Schwefelsäure oder Alkyleat&r
organischer Sulfonsäuren in Betracht; Geeignete quateir^.erend·
Mittel sind beispielsweise MethylChlorid-, -bromid oder
-jodid, Äthylbromid oder -jodid, Propylbromid oder -jodid, *»x
Benzylehlorid, Dimethylsulfat, Diäthylsulfat, Benzolsulfonsäuremethylester,
p-Toluolsulfonsäuremethyl-, -äthyl-,
-propyl- oder -butylest&r. Die Quaternierung erfolgt zweckmäßig
in einem indifferenten organischen lösungsmittel, beispielsweise in einem Kohlenwasserstoffj Chlorkohlenwaesera-toff
oder Kitrokohlenwasserstoff, wie Benzol, Toluol, Xylol,
Tetrachloräthan, Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff, Kono-
oder Dichlorbenzol oder Nitrobenzol, in einem Säureamid oder
Säüreanhydrid, wie DimetHylformamid, K-Methylacetamid oder
Essigsäureanhydrid, in Dimethylsulfoxyd oder in einem Keton,
wie Aceton oder Jlethyläthylketon. Anstelle eines organischen
Lösungsmittels kann auch ein Überschuss des quaternierenden Mittels verwendet werden. Die Quaternierung wird bei erhöhter
Temperatur, gegebenenfalls unter Druck, vorgenommen· Die
jeweils günstigsten Bedingungen lassen sich durch «inen Vorversuch leicht ermitteln.
Die Diazotierung der Amine* der Formel II erfolgt nach an eich
bekannten methoden, beispielsweise mittels Salzsäure und
Natriumnitrit. Die Diazoniumverbindungen der quatären Amine der Formel H8 bei denen sich die Trialkylamaoniumgruppe in
p-Stellung zur Aminogruppe befindet, kennen ferner durch
Umsetzung von p-Chlorbenzoldiazoniumtetrafluorboraten mit
Trialkylaminen in Acetonitril erhalten werden (vgl. Houben-Weyi, Methoden der organischen Chemie, Band x/3» Seite 110
(1965). 109808/16«)
Die Kupplung mit den Azokomponenten wird in an eich
bekannter Weise, beispielsweise in neutralem oder saurem
Medium, gegebenenfalls in Gegenwart von Puffersubstanzen oder
die Kupplung beschleunigenden Kitteln, wi© Pyridin, vorgenommen«
Als Azokomponenten kommen erfindungsgemäß 5-Aaiaopyraaole,
beispielsweise 5-Aminöpyrazol, 5-Aoino-1-aryl-3-alky!pyrazole.
5-Amino-1,3-diarylpyrazole, 5-Araino-1,3»dialkylpyraz©le,
5-Amino-3-alkylpyraJsol©s 5-Amino-1-alkyl~3-arylpyraz©l@,
5-Amino-1 -cyöloalkyl-3-alkylpyrazole, 5«-Amin©«=1»arylpyrazole
oder 5-Amino-1-alkylpyrazole, sowie Indole, beispielsweise
Indol, 2-Alkylindole, 2-Arylindole. 1,2-Slalkyllndole,
T-Alkyl-2-arylindole oder 1-Alkylindole, und deren im Bensolkern
substituierten Derivat® in Betracht. Die Alkyl- oder
Arylreste können hierbei n©oh nichtionogen® Substituenten
enthalten. .
Parbstoffe der Formel Ib können in Abänderung de® erfindungsgemäßen'
Verfahrens auch in der ?/eiee erhalten werfen» daß "
man einen Azofarbstoff der allgeiseinen Pormel T
worin H1, R2. R6, R7* Y und Z die angegebene/Bedeutung
besitzen, mit quaternierenden Kitteln "behandelt*
Die für diese yerfahrenswtise- verwendeten As©fasfest@£fe dtr
Formel V können nach an sieh bekannten
7/erden.
Die erfindungBßemäß. '
Anion X vorzugsweise waise der Schwefelsäure
säure oder einer Halogenwasserstoffsäure. Diese verfahrensgemäß
eingeführten Anionen können auch durch Anionen anderer Säuren, beispielsweise der Phosphorsäure, Essigsäure, Oxalsäure,
KiIchsäure oder Weinsäure ersetzt werden. Die Farbstoffe können ferner in Form ihrer Doppelsalze mit Zinkoder
Cadmiumhalogeni den oder ale Te traf JLuorborate gew/onnen
werden. "
Die neuen Farbstoffe eignen sich zum Färben oder Bedrucken
von tannierten Cellulosefaser^ Seide, Leder oder vollsynthetischen
Fasern, wie Acetatseide, Polyamidfasern oder φ sauer modifizierten Polyesterfasern, insbesondere jedoch
von Polyacrylnitril oder Polyvinylidencyanid enthaltenden Fasern. Die auf diesen Fasarn erhältlichen Färbungen aind
meist sehr klar sowie farbstark und besitzen im allgemeinen
gute Licht- und Naßechtheiten· Die Farbstoffe sind im allgemeinen gegenüber einer Änderung des pH-Wertes des Färbebades
weitgehend unempfindlich und können daher sowohl in schwach saurem als auch in stark saurem Bad angewendet werden.
Sie sind ferner bei Temperaturen oberhalb 1000C, wie sie
bei der Hochtemperaturfärberei angewendet werden, beständig.
Wolle wird durch die Farbstoffe unter normalen Färbebedingungen
vollständig reserviert.
w Gegenüber den aus den deutschen Patentschriften 87 257,
87 584 und 1 005 486 bekannten Mohoezofarbstoffen aus
diazotierten m- oder p-Aminophenyltrialkylammoniumbascn und
aromatischen Aminen*sind die erfindungsgemäB erhältlichen
Azofarbstoffe weitgehend unempfindlich gegenüber änderungen
des pH-Wertes des Färbebades und übertreffen diese la der
Walk-, überfärbe- 12nd Carbonisierechtheit der damit herg®·»
. stellten Polyae^ylnitrilfä^bungen. · ·
8,5 Gewichtsteile S-Chlor^-nitro^-methylphenyl-teimethyl-
ammoniun-inethylsulfat werden bei 9O-95°C in eine Mischung aus
50 Volunentellen Wasser, 5'Gewichteteilen Eisenpulver und 0,25
Volumenteilen Eisessig eingetragen, eine Stunde unter Rückfluß
gekocht, Bit 10 Vulumenteilen 2n-Sodalösuhgauf pH 7 eingestellt
.und heiß filtriert. Das-Filtrat wird mit 22,5 Volumen-■5,6ilen
5n-Salzsäure angesäuert, auf 0-50C abgekühlt und mit
5 Volunienteilen 5n-Katriumnitritlösung versetzt. Dann wird
30 Minuten gerührt, der ITitritüberschuß mit Amidosulfosäure
zerstört un-d die Diazolösung mit Kieselgur geklärt. Die so erhaltene Diazolösung läßt man bei 20-250C innerhalb 30 Minuten
in eine Lösung von 4,3 Gewichtsteilen i-Phenyl-3-methyl-'
5-amino-pyra2ol in 75 Volumenteilen Yfesser und 10 Volumenteilen
5n-Salzsäure einlaufen. Dann rührt man 2 Stunden bei Raumtemperatur und gibt 5 Volumenteile 7Obiger Chlorzinklauge
hinzu. Das Chlorzinkdoppel3alz des Farbstoffkations der Formel
.Cl . .
wird abgesaugt, mit 10biger iiatriuiaehloridlösung gewaschen
und getrocknet.. Kan erhält 11 Gewichtsteile ©ines-gelben Farbstoffs.
* ·
1 g des Farbstoffs wird mit 2,5g 50£iger Essigsäure angeteigt
und in 6 1 Wasser gelöst. Dem Färbebad werden noch Tg Katriuaazetat
und 10 g ITatriumsulfat zugesetzt. Bann geht man mit 100g
vorgewaschenem Garn aus Polyacrylnitrilstapelfaser in das 600C
warme Färbebad ein, erhöht die Temperatur langsam auf 1000C und
färbt 1 Stunde bei Kochtemperatur. Anschließend läßt »an langsam
auf etwa 700C abkühlen, spült und trocknet. Ifian erhält eine
klare, grünstichige Gelbfärbung mit sehr guten licht- und Naßechtheiten.
Verwendet man in obigem Beispiel anstelle von 4,3 Gewichtsteilen
1-Phenyl-3-aethyl-5-aminopyrazol die entsprechende Kenge
1-(4'-Kethylphenyl)-3-methyl-5-aminopyrazol, 1-(3·-Kethoxyphenyl)-3-methyl-5-aminopyrazol9
t-(2«-Chlorphenyl)-3-methyl-5-aminopyrazol
oder 1-(4f-Acetylaminophenyl)-3-methyl-5-amino^
pyrazol, so erhält man ebenfalls gelbe Farbstoffe von ähnlich guten Echthoitoeigenschaften. tÖ9!0.t/1fiS
— O
8,2 Gewichtsteile ^Chlor^-nitrophenyl-trimethylammonluminethylsulfat
werden in der in Beispiel 1 angegebenen Weise reduziert und diazotiert. Die erhaltene Diazolösung läßt
man in_aine Lösung von 3,75 Gev/iehtsteilen 1,2-Dimethylindol
in 125 Volurcenteilen Äthylalkohol eintropfen, rührt
2 Stunden bei Raumtenperatur nach und versetzt mit 5 Yolumen
teilen 70#iger Chlorzinklauge. Das abgeschiedene Chlorzinkdoppelsalz
des Farbstoffkations der Formel
H.C-II-CH, ι
} OH, 5 H3C CH3
wird abgesaugt, mit llatriumchloridlösdng gewaschen und getrocknet. Lan erhält 2O^Gewichtsteile eines gelben Farbstoffs,
20 g des Farbstoffa werden mit 50 g Bjß'-Dioxydiäthylsulfid,
30 g Cyclohexanol, 50 g 3Obiger Essigsäure und 400 g Wasser :
heiß gelöet und in 450 g KristallgUEmiverdickung 1:2 eingerührt. Kit dieser Druckfarbe wird ein Gewebe aus Polyaerylnitrilstapelfaser
bedruckt. Der erhaltene Druck wird getrocknet, 30 Minuten bei 0,5 atü gedämpft, boi 500C mit 1 g/l
eines Kondensationsproduktea aus ölsäure und IJethyltaurin geseift
und wie üblich fertiggestellt. Kan erhält einen gut
fixierten, gelben Druck mit sehr guten Licht- und Naßechtheiten.
Verwendet man in dem obigen Beispiel anstelle von 3,75 Gewichtsteilen
1,2-Dimethy'lindol die entsprechend« Hange an
2,5-Dimethylindol, 2-Methyl-5-äthoxyindol, 2-t:ethyl-5-chlorindol,
2-i;.ethyl-6-chlorindol, 2-ulethyi-5-nitroindolf
2-L:ethyl-6-cyanxciol, 2-i;ethyl-5-broiaindol, 2-Kethyl-5-fluorindol,
2-iJethyl-5,7-dichlorindol, 1-£ethyl-7-äthylindölt'
1,5-2>iEethylindol oder 1-I/:effiyl-5-methoxyindol, ao erhält
nan ebenfalls gelbe Farbstoff- von ähnlich guten Echtheiteeigenschaften.
' ■
3 Gewichtsteile 4~Trimethylamffionio-2*-nitroanilin-methosulfat
werden in 15 Gewichtsteilen Salzsäure gelöst, bei 50C mit 9 Gewicht st eilen 1n-ITatriumnitritlösung diazotiert,
überschüssiges Nitrit mit.Amidosulfοsäure zerstört und eine
salzsaure Lösung von 1,7 Gewichtsteilen 5-Amino-i—phenyl-3-methylpyrazol
zugegeben. Dann wird mit 5Gewichtsteilen
Kochsalz versetzt und mit Natriumacetat auf pH 5 abgestumpft.
Der ausgefallene Iliederachlag wird abgesaugt und
getrocknet. Man erhält einen gelben Farbstoff der Formel
CH, -
- OE
AH5
4 'g des Farbstoffs werden mit 8 β §6jCiger Schweftlsäure
(verdünnt mit Y/asser) angerührt wnd ia 200 ecia h@iSea Wasser
gelöst. Diese Stammlösung.wird in einen Gamfärbeapparat mit
Zweistabaufhängung eingefüllt, in dem 20 1 Wasser, 40 g
Natriumsulfat und 2 g eines Einwirkungsprodukt<ss von etwa.
30 Mol Äthylenoxyd auf 1 Mol Konylphenol vorgelegt sind. Dann geht man mit 400 g Garn aua Polyaerjlnitrilstapelfaeer
bei 500O ein, heizt langsam auf und färbt 11/2 Stunden
Kochtemperatur* Each langsamem Abkühlen au? ea. TO0C wird
geepült und getrocknet« Kan ©rhölt eine klart öolctgelb«
färbung mit sehr guten Lieht- und-Jfaeetihtheitett·-
2 Gewiehtateile 4-frim®thylaam®saio*'2,-fi^®b@rat
(hergestellt tefeh Ümsetzting
'fluozmothyl-boneoldiasonltta-tetvefltiorborat
ftffiin in Acotonitril) werden in
feite Jtobstöff
# e S) (#is>
164/» 165
CH, -
5 CH
wird abgesaugt und getrocknet
5 g des Farbstoffs werden mit 15 ecm 5Oj6iger Essigsäure
angerührt und mit 300 ecm heißem Wasser gelöst. 23ie Lösung
rührt man in einen Färbeapparat ein, in dem 6 1 Wasser, 2 g
eines Einv/irkungsprodukte© voa etwa 30 Mol Xthylenoxyd ν :■.
auf 1 Mol Nonylphenol und 3 g Ratritimaeetat vorgelegt sind.
Dann geht man mit 500 g Polyaerylnitrilgarn in Form einer
Kreuzspule ein, steigert die fempsratur langsam und färbt
schließlich 45 Minuten bei 1200C. Anschließend wird auf
ca. 7O0C abgekühlt und wie üblich fertiggestellt. Man erhält
eine klare, grünstichige Gelbfärbung mit vorzüglichen Licht»
und N aSechtheiten«
Beispiel 5 '
8,2 Gewichtsteile 4-Ohlor«3->nitrophenyl-trimethylammonium·-
methylsulfat werden bei 90 - 95°C innerhalb 20 Minuten in
ein Gemisch aus 3?»5 Volumenteilen Wasser, 5 Gewichteteilen
Nadelschleifataub und 0,5 Volumenteilen 5n-Schw©felsäure
eingetragen, eine Stunde bei 95°C gerührt, mit 0,8 Gewichtsteilen
calcinierteranatriumcarbonat versetzt und heiß filtriert.
Das FiItrat wird mit 7,5 Volumenteilen 5n-Schwef*lsäure versetzt,
auf O0C. gekühlt, innei'halb voh 15 Minuten sit 5 Tolumenteilen
5n-i!atriu2initritlö3isjig versetzt, 30 Minuten gerührt 9 der
Kitritüberschuß mit Amidosulfosäure zerstört und di· DifflO- ·
lösung mit Kieselgur und Aktivkohle geklärt..Sie so erhalten®
Diazole*sung läßt man in eine Lösung von 4 Gewichteteilen
1-Phenyl-5-amino-pyraaol in 50 Yoiimsenteilen Wasser und
10 Volumenteilen 5n-Schwefölsäure einlaufen, rührt 3
bei Baumtssaperatur und versetzt mit 10 G®wI®Mtat#ilen
sulfat» B@r abgeschiedene Farbstoff
109800/IfS3
H,C-1T-CH, 5 l& 5
CH
wird abgesaugt, mit HatriumchloridTösung gewaschen und
getrocknet. Man erhält 12 Gewichtateile eines gelbbraunen
Farbstoffs. ' . !-
1 g des Farbstoffs wird mit 2 g 50#iger Essigsäure angerührt
und in 5 1 Wasser gelöst, das Ig Natriumacetat enthält.
Dann geht man mit 10 g vorgewaschenem Material aus sauer modifizierter Polyesterfaser (Dacron 64) bei 6O0G ein, steigert die
Temperatur langsam und färbt 1 Stunde bei 1150C. Anschließend
wird auf ca. 700C abgekühlte gespült und getrocknet. Kan
erhält eine grünstichige Gelbflrtoung mit guten Licht- und
Haßechtheiten. * ·
Die nachsteherde Tabelle enthält weitere erfindungsgemäS
erhältliche Farbstoffe sowie die Farbtöne der Färbungen auf Pblyacrylnitrilfasert .
- 12 -
10980t/1883
| T) Farb | stoffe der Formel | R3 | Ia' | Y | • | Έ ] | R4 | • | U | V | '. . - , | Parbton | Gelb | |
| Stellung d^ | X ■ . ' | grünstichi- | ||||||||||||
| tt | ||||||||||||||
| Methyl | Ep-H-Gruppe | Chloi* | 6-Chlor | Methyl | η | Phenyl | Gelb | |||||||
|
Il
J |
K · | Methoxy' | Wasser | Il | It | ti | BP4 | grünstichi | ||||||
| Methyl | Methyl | 4 | stoff | η | BP4 | ges Gelb - | ||||||||
| O | If | It | t» | 4 | " Chlor | Il | Il | tt | Λ ',I ' j |
|||||
| OO | It | Methoxy | Il | ■ tt | Phenyl | Il | Cl | Gelb A | ||||||
|
O
OO |
It | H | Il | Methyl | Il . | ti | Il | ZnCl, | grünstichi | |||||
| «^ | ti | ti | Ul | ZnCl, . | ges Gelb | |||||||||
| co ■rt> |
ti | tt | tt | 5 | •Wasser | Il | It | |||||||
| stoff | ZnCl, | |||||||||||||
| It | ti | ti | 6 | Il | 3-Chlor | ti | j | M . | ||||||
| It | Chlor | η | W ! | ZnCl3 | ·. | |||||||||
| Il | Il | » | 6 | Methyl | V/asser- St Off |
η | ZnCl3 | η | ||||||
| It | ti | Il | 5 | Wasser | η | It | ZnCl3 | t» | ||||||
| Äthyl | Äthyl | Ul | stoff | ZnCl, | ||||||||||
| Methyl | Methyl | tt | VJl | Chlor | η ■ | Wasser stoff |
j | |||||||
| η | Methyl | If | If | -ZnCl3 | ||||||||||
| Äthyl | Äthyl ' | Ul | ZnCl, | |||||||||||
| η | U | Ul | ||||||||||||
ges Gelb
R,
Stellung d.
Rrj-JI -Gruppe
2 *Θ
2 *Θ
R;
P art) ton
Methyl Methyl Methyl
-.-teS
•Si'
Äthyl Ithyl
η j ..
. η
| 11 | |
| Methyl | !1 |
| It | «1 |
| η | |
| 'η | 18 |
| «9 |
Wasserstoff
Methyl Chlor '
Wasserstoff
Methyl'
Chlor »
Il
Wasser- Phenyl Wasserstoffstoff
" Wasser- Phenyl
. , stoff
Methyl Äthyl ■"■ Butyl
." . ß-Cyanäthyl
n Methyl
y
äthyl
äthyl
Wasser- Phenyl Wasserstoff stoff
3-Chlor Methyl Phenyl ZnCl
ZnCl
ZnCl5. SnCl5
ZnClx - ZnCl.
grünstichiges Gel"b
rotstichiges Gerb
grünstichiges Gelb
Gelb
Fw 5127
| Methyl | R5 | Stellung d. | Y | Z | R4 | R5 ■ | X | Farbton | |
| It | Rp-N-Gruppe | • | |||||||
| Metnyl | η | Methyl | Chlor | 5-Methyl | Methyl | Phenyl | ZnCl- | Gelb | |
| tt | It | 5 | • ■ '· w | Wasserstoff | Wasser stoff |
It | n | ft | |
| η | η | It | 5 | it' I | 5-Chlor | η | tt | • ti | It "» |
| et | tt | ti | .. 5 | SuI fonsäur e*r diäthylamid |
., V/asserstoff | It | ti | Cl | grünst. Gelb |
| st | tt | It | .5. | Methylsulfon | W · | η | η | ZnCl» | Gelb . . |
| tt | It | 5 | SuIfonsäure- dimethylamid |
It | It | Methyl | tt | »ί | |
| It | 5 | η | η | Methyl | Phenyl | ?f | |||
2) Farbstoffe der Formel Ib
Stellung d. R2 K5
Rο-K-Gruppe
R3
Farbton
Methyl Methyl Methyl
Chlor β-Chlor Methyl Phenyl
OO
O
OO
O
OO
If
ιι
η
H
H
Äthyl Äthyl Methyl
Methyl Methyl
| Il | Il | H |
| M | Il | η |
| »! | » | M |
| Äthyl | Äthyl | Il |
4 4
5 5 5 5
5 5
■5 5
Il 11
Kethoxy Wasserstoff
Methyl ' ,. »
Iilethoxy "
Methyl »
Iilethoxy "
Methyl »
If
Il
Methyl
•f
Phenyl Methyl
Wasser- " " "
stoff
stoff
Chlor 3-Chlor " "
" Y/asser- " Phenyl
stoff
" 3-Chlor " ' «
Methyl Wasser- Wasser- Methyl
stoff stoff
BF BF
ZnCl-ZnCl5 ZnCl,
ZnCl,
Cl Cl
Cl ZnCl,
rotstichiges Gelb
grünstichiges Gelb
rotstichiges Gelb
Gelb Gelb
Stellung d.
R2~feGruppe
• ζ
Farbton
Te thyI Üethyl
?isthyl · Lie-I hy 1 Kethyl
| thyl | 3 | Chlor |
| Il | 5 | Methyl |
| ti | 3 | Chlor |
| ti ' | 5 " | Il |
| It t |
" 5 | It |
| ft | 5 | I? |
| thyl | 5 | Il |
| Il | 5 | η |
| Il | 5 | Il |
| Wasser stoff |
Wasser stoff |
Methyl | ZnC-I3 | rotstichi ges Gelb |
| It | W | Wasser stoff |
ZnCl3 | Gelb |
| Il · | ι» | . » ^ | ZnCl3 | Gelbbraun |
| Il | Il | Methyl | ZnCl3 | Gelb |
| It | Wasser stoff |
ZnCl3 | Gelbbraun | |
| 3-Chlor' | Il | Wasser stoff |
ZnCi3 · | |
| Wasser stoff |
η | Phenyl | ZnCl3 | Gelb |
| Wasser stoff |
Äthyl | Wasser stoff |
ZnCl3 | η |
| η | Wasser-^ | Propyl | ZnCl3 |
Stellung d.
R--N-Gruppe
L ^ 1 /Tl
R7
Farbton
| It | π | |
| S" | If | |
| «Bit O , |
η | π |
| 9**.. | ti' | η |
| It | η | |
| m ■ | ||
| > ■ | ti | |
| η | η | |
| M | η | η |
5 5 5,
4 5
5 5
| Sulfonsäu- Wasser- re-dimethyl- stoff amid |
It | Methyl | Methyl |
| Sülfonsäu- re-diäthyl- amid |
ti | • Il | η |
| Chlor | 2-Chlor | Phenyl | η |
| tt | ti | tt- | |
| ti | 6-Brom | Wasser stoff |
w |
| Brom | Wasser stoff |
Methyl | It |
| Äthyl | ti | tt | " |
| Äthoxy · | ti | tt | If |
| Cyan | Carbonsäure- " ditnethylamid |
M | |
| η | tt |
ZnCl
Cl
Cl
ZnCl,
Cl
ZnCl,
ZnCl,
r η
Il
tt
Gelb
Goldgelb
Gelb tt
Gelb.
ti
tt ts *
tt
Claims (3)
1) Verfahren zur Herstellung von basischen Azofarbstoffen,
dadurch gekennzeichnet, daß man die Diazoniumverbindung
eines quatären Amins der allgemeinen Formel
worin R1, R2 und R, gegebenenfalls substituierte niedere
Alkylgruppen, T und Z 7/asserstoff oder einen nichtionogenen Substituenten und X ein Anion bedeuten, mit Indolen
oder 5-Aminopyrazolen unter Bildung von sulfoneäure- und
carbonsäuregruppenfreien Azofarbstoffen der allgemeinen
Formel
R2-
N-A
worin R1, R2, R3, Y, Z und X die angegebene Bedeutung
besitzen und A einen 3-indolyl- oder J-Amino-^pyrazolylrest bedeutet, kuppelt.
2) Abänderung des Verfahrens zur Herstellung der gemäß
Anspruch 1 erhältlichen basischen Azofarbstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß man Azofarbstoffe der allgemeinen Formel
109808/1883
worin R,,
L-, R2» Y und Z die angegebene Bedeutung
besitzen und Rg und R7 "Wasserstoff, niedere Alkylgruppen
oder Arylreste bedeuten, die, ebenso wie der Benzolrest a, nichionogene Substituenten enthalten können, mit. quaternären Mitteln behandelt.
3) Basische Azofarbstoffe, die frei von Carbonsäure- und
Sulfonsäuregruppen sind und die allgemeine Formel I
N-A
besitzen, worin R-» Rp und R, gegebenenfalls substituierte
niedere Alkylgruppen, Y xind Z Y/asserstoff oder einen nichtionogenen
Substituenten, A einen 3-Indolyl- oder 5-Amino-4*
pyrazolylre3t und X ein Anion bedeuten.
109808/1663
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