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DE1643710B1 - Verfahren zur Herstellung von Acetylenmonoalkoholen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Acetylenmonoalkoholen

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Publication number
DE1643710B1
DE1643710B1 DE19671643710 DE1643710A DE1643710B1 DE 1643710 B1 DE1643710 B1 DE 1643710B1 DE 19671643710 DE19671643710 DE 19671643710 DE 1643710 A DE1643710 A DE 1643710A DE 1643710 B1 DE1643710 B1 DE 1643710B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acetylene
reaction
exchanger
parts
monoalcohols
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671643710
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Dr Himmele
Werner Dr Hoffmann
Heinrich Dr Pasedach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to BE725275D priority Critical patent/BE725275A/xx
Priority to GB58904/68A priority patent/GB1245957A/en
Priority to FR1596029D priority patent/FR1596029A/fr
Publication of DE1643710B1 publication Critical patent/DE1643710B1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C29/00Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring
    • C07C29/36Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring increasing the number of carbon atoms by reactions with formation of hydroxy groups, which may occur via intermediates being derivatives of hydroxy, e.g. O-metal
    • C07C29/38Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring increasing the number of carbon atoms by reactions with formation of hydroxy groups, which may occur via intermediates being derivatives of hydroxy, e.g. O-metal by reaction with aldehydes or ketones
    • C07C29/42Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring increasing the number of carbon atoms by reactions with formation of hydroxy groups, which may occur via intermediates being derivatives of hydroxy, e.g. O-metal by reaction with aldehydes or ketones with compounds containing triple carbon-to-carbon bonds, e.g. with metal-alkynes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Es ist aus der deutschen Patentschrift 1 223 364 und den USA.-Patentschriften 2 826 614 und 3 105 098 bekannt, Acetylenmonoalkohole durch Umsetzung von Acetylen mit Carbonylverbindungen in Gegenwart von quartäre Ammoniumgruppen enthaltenden Anionenaustauschern bei erhöhten Temperaturen und erhöhten Drücken herzustellen. Die Verfahren haben den insbesondere für kontinuierlichen Betrieb gravierenden Nachteil, daß die verwendeten Anionenaustauscher nach einer bestimmten Zeit durch das Reaktionsgemisch bzw. schon durch geringe Mengen an Verunreinigungen der Carbonylverbindungen in Gestalt entsprechender Säuren oder Ester desaktiviert werden. Die Reaktion muß unterbrochen werden, um den Anionenaustauscher durch eine zusätz- liche Aktivierungsoperation, z. B. durch Behandlung anit Alkalihydroxyd oder. 4alim) ethylat zu reaktivieren.
  • Es wurde nun ein Verfahren zur Herstellung von Acetylenmonoalkohole durch Umsetzung von Acetylen mit Carbonylverbindungen in Gegenwart von quartäre Ammoniumgruppen enthaltenden Anionenaustauschern bei erhöhter Temperatur und erhöhten Drücken gefunden, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man den Ionenaustauscher während der Umsetzung mit Verbindungen, die aus Alkali- bzw. Erdalkalikaflonen und austauschfähigen, die Reaktion 'katalysierenden Gegenionen bestehen, reaktiviert.
  • Die Umsetzung läßt sich für den Fall der Verwendung von Aceton durch folgende Formeln wiedergeben: Im Vergleich zu vorgenannten Verfahren liefert das beanspruchte Verfahren Acetylenmonoalkohole auf einfacherem und wirtschaftlicherem Wege, insbesondere im kontinuierlichen Betrieb. Verunreinigungen der Ausgangscarbonylverbindungen in Gestalt entsprechender Säuren oder Ester stören im Gegensatz zu vorgenannten Verfahren die Umsetzung nicht. Diese Ergebnisse sind überraschend, da erwartet werden kann, daß Alkali- oder Erdalkaliverbindungen als Zusatz zum Reaktionsgemisch die Reaktion beeinträchtigen bzw. verhindern. So ist z. B. bekannt, daß Basen, tertiäre Acetylenalkohole in Acetylen und Keton spalten (vgl. Journal of Organic Chemistry, Bd. 27, S. 4323 [1962]).
  • Als Ausgangsstoffe geeignete Carbonylverbindungen sind Aldehyde und insbesondere Ketone der aliphatischen, cycloaliphatischen, araliphatischen, aromatischen oder hetereocyclischen Reihe. Beispielsweise seien von den Ketonen Aceton, Methyläthylketon, Cyclooctanon, 2-Methylhepten-(2)-on-(6) , Acetophenon, Benzophenon, Methylvinylketon, Cyclohexanon, N-Methylpiperidon, 2-Methyl-hepten-(1)-on-(6) erwähnt. Als Aldehyde können z. B. Formaldehyde, Acetaldehyde, Citral, Benzaldehyd, Piperonal, Crotonaldehyd, n- und Isobutyraldehyd oder 2-Äthylhexanal verwendet werden. Die Carbonylverbindungen können bis zu 5 Gewichtsprozent an entsprechenden Säuren bzw. Estern als Verunreinigungen enthalten. Im allgemeinen arbeitet man mit Acetylen und Carbonylverbindungen in einem Molverhältnis von 1:1 bis 5:1.
  • Geeignete Anionenaustauscher sind beispielsweise sämtliche handelsüblichen bekannten Produkte, soweit sie quartäre Ammoniumgruppen enthalten. Es handelt sich hierbei um partiell vernetzte und daher in den üblichen Lösungsmitteln, wie Kohlenwasserstoffen, Halogenkohlenwasserstoffen, Alkoholen, Äthern oder Carbonsäureestern, unlösliche organische Polymere, die z. B. über ein Kohlenstoffatom an die Makromolekülkette gebundene Gruppierungen tragen, wobei die Reste R, R' und R" niedere Alkylreste darstellen, die gegebenenfalls durch Hydroxyl- oder Alkoxylgruppen substituiert sind. Als Reste R, R' und R" sind in den handelsüblichen technischen Produkten vorzugsweise Methyl- und ß-Hydroxyäthylgruppen anwesend. Aber auch Polymere, die in das Makromolekül eingebaute Gruppierungen enthalten, sind verwendbar. Zur Herstellung dieser verschiedenen stark basischen Anionenaustauscher sei auf die entsprechenden Kapitel der Monographie von F. H e l f f r i c h, Ionenaustauscher, Verlag Chemie, 1959, verwiesen.
  • Das zu jeder quartären Ammqniumgruppe des Polymeren gehörende Gegenanion kann beispielsweise ein Chlorid-, Bromid-, Splfat-,-Acetat-, Formiat-, Cyanid-Alkoholat oder Hydroxylion sein. Für das beanspruchte Verfahren ist die Art des im Anionenaustauscher vorliegenden Anions praktisch ohne Bedeutung, doch verwendet man vorteilhaft ein Anion, dessen Alkalimetall- oder Erdalkalimetallsalz in Alkohol oder dem anderen verwendeten Lösungsmittel löslich ist, da sich in diesem Fall das Auswaschen des beispielsweise nach der Gleichung entstehenden Salzes NaX aus dem Polymeren besonders einfach gestaltet. Man kann einen Anionenaustauscher, z. B. in seiner Chloridform, auch vor der Reaktion durch Behandlung mit entsprechenden Gegenanionen in eine gewünschte Form, z. B. in die Alkoholatform, bringen. Es ist zweckmäßig, vor der Reaktion, insbesondere mit hydrophoben Carbonylverbindungen, das gegebenenfalls im Austauscher vorhandene Wasser durch Durchleiten yon organischen Lösungsmitteln wie Alkoholen, z. B. Methanol; Äthern, zB. Glykolmonoäther, Tetrahydrofuran; Acetalen, z. B. des- Formaldehyds, zu entfernen.
  • Die Umsetzung wird in Gegenwart von Verbindungen, die aus Alkali- bzw. Erdalkalikationen und austauschfähigen, die Reaktion katalysierenden Gegenionen bestehen, durchgeführt. Unter austauschfähigen Gegenionen (Haftionen) werden entsprechende Anionen nach der Begriffsbestimmung von H 0 u -b e n-We y 1, Methoden der organischen Chemie, Brd. 1/1, S.527ff., verstanden. Infolge ihrer Austauschfähigkeit beladen diese Gegenionen laufend den Austausch er und reaktivieren seine durch das Reaktionsgemisch desaktivierten Wirkungsgruppen. Die Menge an Gegenionen und damit an aktivierenden Verbindungen hängt in der Regel von der Zahl der Wirkungsgruppen, der Reaktionsfähigkeit der Carbonylverbindung und vorhandenen Verunreinigungen ab, was durch Vorversuche ermittelt werden kann. Im allgemeinen verwendet man eine Menge von mindestens 0,001, vorzugsweise 0,001 bis 0,1, insbesondere 0,001 bis 0,05 Mol aktivierende Verbindung, bezogen auf 1 Mol Carbonylverbindung. Geeignete aktivierende Verbindungen sind z. B. solche des Lithiums, Bariums, Calciums, Magnesiums und vorzugsweise des Natriums und Kaliums. Als austauschbare, die Reaktion katalysierende Gegenionenwerdenvorzugsweise Hydroxid-, Cyanid- und Alkoholationen verwendet. Die Alkoholate sind in der Regel araliphatische, cycloaliphatische oder vorzugsweise aliphatische Alkoholate, z. B. Methylate, Äthylate, Isopropylate, tertiäre Butylate, Äthylhexylate, Benzylalkoholate, Cyclohexanolate.
  • Vorteilhaft ist die Verwendung von Alkoholaten des herzustellenden Acetylenmonoalkohols.
  • Die Behandlung wird zweckmäßig bei Temperaturen zwischen 10 und 800 C, vorteilhaft zwischen 30 und 50"C, durchgeführt. Bei höheren Temperaturen neigen die stark basischen Anionenaustauscher bekanntlich zu Zersetzungsreaktionen. Die Umsetzung wird unter Druck, vorzugsweise bei einem Druck von 5 bis 30 at, diskontinuierlich oder vorzugsweise kontinuierlich durchgeführt. In der Regel verwendet man zum Lösen der aktivierenden Verbindung unter den Reaktionsbedingungen inerte organische Lösungsmittel, die bei der Cpiteren Aufarbeitung des Reaktionsgemisches leicht abtrennbar sind, z. B. Alkanole wie-Methanol, tertiäres Butanol; Acetylenglykol oder vorteilhaft den herzustellenden Acetylenmonoalkohol.
  • Es können ebenfalls Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid, Tetrahydrofuran angewendet werden. Die Menge des Lösungsmittels beträgt im allgemeinen 1 bis 1000 Gewichtsprozent, bezogen auf aktivierende Verbindung.
  • Die Reaktion kann wie folgt durchgeführt werden: Vorteilhaft wird zunächst der quartäre Ammoniumgruppen enthaltende Anionenaustauscher, der beispielsweise in einer Korngröße von 0,1 bis 2 mm vorliegt, entwässert. Dabei wird das im Austauscher vorhandene Wasser vorzugsweise mit dem entsprechenden Lösungsmittel herausgelöst. Die Trocknung kann aber auch nach bekannten Methoden, z. B. über Phosphorpentoxid im Vakuum, vorgenommen werden.
  • Bei der Trocknung unter Verwendung eines Alkohols bleibt das Volumen des Austauschers praktisch konstant, auch tritt kein Aktivitätsverlust ein. Gegebe- nenfalls kann vor der Entwässerung der Austauscher durch Behandlung mit entsprechenden Gegenionen, z. B. durch ein- oder mehrfache Aufschlämmung in Natriumacetatlösung bei 10 bis 50D C, in die gewünschte Form gebracht werden.
  • In einem Druckgefäß beliebiger Gestalt wird der Austauscher eingefüllt, dann werden bei vorgenanntem Druck kontinuierlich oder diskontinuierlich die Ausgangsstoffe, vorzugsweise im Gemisch miteinander, und eine die aktivierende Verbindung enthaltende Lösung zugegeben und bei vorgenannter Temperatur gehalten. Austauscher mit austauschfähigen aber die Reaktion nicht katalysierenden Gegenanionen werden während einer Aktivierungszeit von etwa 2 bis 4 Tagen durch die aktivierende Verbindung aktiviert.
  • Austauscher mit katalysierenden Gegenanionen werden während der Reaktionszeit kontinuierlich reaktiviert. Das im diskontinuierlichen Betrieb am Ende der Reaktion anfallende Gemisch bzw. der Austrag im kontinuierlichen Betrieb werden dann mit Säure, z, B. Ameisen- oder Adipinsäure, neutralisiert und der Endstoff durch fraktionierte Destillation isoliert.
  • Unumgesetzte Carbonylverbindung kann wieder verwendet werden. Im allgemeinen erhält man Ausbeuten von 85 bis 97 O/o, bezogen auf umgesetzte Carbonylverbindung.
  • Die nach dem beanspruchten Verfahren herstellt baren Verbindungen sind wertvolle -Zwischenprodukte für die Herstellung von Lösungsmitteln, Riechstoffen, Korrosionsschutzmitteln und Pflanzenschutzmitteln.
  • Die in den Beispielen genannten Teile bedeuten Gewichtsteile. Sie verhalten sich zu den Volumteilen wie Kilogramm zu Liter.
  • Beispiel 1 3 Volumteile eines partiell vernetzten Styrolpolymerisats, das an den Benzolkernen durch Gruppen der Formel [- CH2 - Ne (CH2)3] Cle substituiert ist - es handelt sich um die Chloridform des unter der Bezeichnung (AMBERLITE IRA 400 im Handel erhältlichen stark basischen Anionenaustauschers , werden durch Aufschlämmen mit 30 Volumteilen 7gewichtsprozentiger Natriumacetatlösung in die Acetatform übergeführt. Anschließend wird der Austauscher mit 10 Volumteilen Wasser neutral gewaschen. Zur vollständigen Verdrängung des Wassers wird der Austauscher dann mit etwa 30 Volumteilen Methanol behandelt. Dabei schlämmt man den Austauscher mit Methanol auf und läßt nach etwa 15 bis 60 Minuten das Lösungsmittel ab. Diesen Vorgang wiederholt man so Iange, bis im abgelaufenenMethanol maximal 0, 1°/o Wasser und im Austauscher maximal 0, 2 °/o Wasser nachgewiesen werden können. Der Ionenaustauscher wird dann in ein Hochdruckrohr eingefüllt. Bei einem Druck von 25 at und einer Temperatur von 38 bis 400 C werden über zwei Zulaufpumpen stündlich 0,5 Teile mit 0,25 Teilen Acetylen gesättigtes Aceton und 0,05 Teile 3-Methyl-1-butin-3-ol, das 0,005 Teile 30gewichtsprozentige methanolische Kalilauge enthält, eingepumpt. Die Reaktionstemperatur wird über einen Kühlkreis geregelt. Nach einer Aktivierungszeit von 2 Tagen, in der der Austauscher durch die methanolische Kalilauge aktiviert wird, erhält man jeweils innerhalb 24 Stunden etwa 15 Volumteile Austrag. Der Gehalt an 3-Methyl-1-butin-3-ol und Aceton wird titrimetrisch und gaschromatographisch ermittelt. Zur Gewinnung des 3-Methyli-butin-3-ols wird der Austrag mit Ameisensäure oder Adipinsäure neutralisiert und anschließend fraktioniert destilliert. Innerhalb 24 Stunden werden im Durchschnitt etwa 7,4 Teile reines 3-Methyl-1-butin-3-ol (entspricht 92 bis 950/o der Theorie, bezogen auf umgesetzte Carbonylverbindung) und etwa 6,6 Teile Aceton erhalten. Das Aceton wird wieder-eingesetzt.
  • Nach kontinuierlicher Herstellung von 550 Teilen 3-Methyl-1-butin-3-ol ist der Austauscher noch- aktiviert. Unter analogen Reaktionsbedingungen ohne Zusatz aktivierender Verbindungen können bis zur Erschöpfung der Aktivität des Austauschers nur 230 Teile 3-Methyl-1-butin-3-ol hergestellt werden. Dann muß der Austauscher frisch aktiviert werden.
  • Beispiel 2 3 Volumteile Ionenaustauscher des Beispiels 1 in der Hydroxylform, die mit Methanol wasserfrei gewaschen wurden, werden in ein Hochdruckrohr eingefüllt. Bei einem Druck von 25 at und einer Temperatur von 40 bis 42"C werden über zwei-Zulaufpumpen stündlich 0,5 Teile 2-Methyl-1-hepten-6-on, das mit 0,17 Teilen Acetylen gesättigt ist, und 0,005 Teile or-Dehydrolinalool, das 0,00025 Teile Kalihydroxid enthält, eingepumpt. Die Reaktionstemperatur wird über einen Küblkreis geregelt. Innerhalb 24 Stunden werden etwa 14,5 Teile Austrag erhalten. Zur Gewinnung des o ;-Dehydrolinalools wird der Austrag wie im Beispiel 1 neutralisiert und fraktioniert destilliert.
  • Es werden täglich im Durchschnitt etwa 8,5 Teile ol-Dehydrolinalool und etwa 4,6 Teile 2-Methyl-1-hepten-6-on erhalten (95 bis 970/, der Theorie, bezogen auf Keton). Nach kontinuierlicher Herstellung von 120 Teilen ec-Dehydrolinalool ist der Austauscher noch aktiviert, während bei analoger Arbeitsweise ohne Aktivierung nur 60 Teile a-Dehydrolnalool hergestellt werden können; dann muß der Austauscher wieder frisch aktiviert werden.
  • Beis-piel 3 3 Volumteile Ionenaustauscher (Beispiel 2), die wie im Beispiel 2 vorbehandelt sind, werden in einem Hochdruckrohr bei 25 at und 40 bis 42"C über zwei Zulaufpumpen stündlich mit 0,1 Teil mit 0,04Teilen Acetylen gesättigtem 2-Äthyl-1-hexanal und 0,02 Teilen 4-Äthyl-1-octin-3-ol, das 0,005Teile 30gewichtsprozentige methanolische Kalilauge enthält, versetzt.
  • Innerhalb 24 Stunden werden etwa 3 Teile Austrag erhalten. In analoger Arbeitsweise zu Beispiel 1 erhält man innerhalb 24 Stunden im-Durchschnitt etwa 1,4 Teile 4-Äthyl-1-octin-3-ol (entspricht 89 bis 93 O/o der Theorie) und etwa 1,1 Teile unveränderte Carbonylverbindung. Nach kontinuierlicher Herstellung von 45 Teilen Endstoff ist der Austauscher noch aktiviert, während bei analoger Arbeitsweise ohne Aktivierung nur 10 Teile 4-Äthyl-1-octin-3-ol hergestellt werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch : Verfahren zur Herstellung von Acetylenmonoalkoholen durch Umsetzung von Acetylen mit Carbonylverbindungen in Gegenwart von quartäre Ammoniumgruppen enthaltenden Anionenaustauschern bei erhöhten Temperaturen und erhöhten Drücken, dadurch gekennzeichn e t, daß man den Ionenaustauscher während der Umsetzung mit Verbindungen, die aus Alkali-bzw. Erdalkalikationen und austauschfähigen, die Reaktion katalysierenden Gegenionen bestehen, reaktiviert.
DE19671643710 1967-12-12 1967-12-12 Verfahren zur Herstellung von Acetylenmonoalkoholen Pending DE1643710B1 (de)

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WO2011138747A1 (fr) 2010-05-05 2011-11-10 V. Mane Fils Composés à la note boisée
WO2016097569A1 (fr) 2014-12-18 2016-06-23 V. Mane Fils Nouveaux acétals de la 1-(3,3-diméthylcyclohex-1-ènyl) éthanone, leur procédé de préparation ainsi que leur utilisation en parfumerie

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