DE164361C - - Google Patents
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- DE164361C DE164361C DENDAT164361D DE164361DA DE164361C DE 164361 C DE164361 C DE 164361C DE NDAT164361 D DENDAT164361 D DE NDAT164361D DE 164361D A DE164361D A DE 164361DA DE 164361 C DE164361 C DE 164361C
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- crankcase
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Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K21/00—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
- H02K21/12—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets
- H02K21/22—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets with magnets rotating around the armatures, e.g. flywheel magnetos
- H02K21/222—Flywheel magnetos
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
- M 164361 KLASSE 46 c.
Bekanntlich ist die Zündung bei Explosionsmotoren einer der empfindlichsten und unzuverlässigsten
Teile, und ist das Versagen des Motors meistens immer nur auf ganz geringfügige,
aber schwer aufzufindende Störungs-Ursachen derselben zurückzuführen. Man hat ja nun,, und zwar gerade für schnellgehende
Motoren, welche in neuerer Zeit für Automobilfahrzeugräder zur Verwendung kommen, die
ίο gewöhnliche Batteriezündung, welche immer
von der Mitführung eines Akkumulators abhängig und deren Wirkungsweise besonders
bei feuchtem Wetter immer eine sehr fragwürdige ist, da dann die ganze Sekundärleitung
sowie die Zündspule zu mannigfachen Kurzschlüssen Veranlassung gibt,, durch die viel betriebssicherere Magnetzündung ersetzt,
indem man die Magnetspule in direkte Verbindung mit dem Schwungrad oder der Treibscheibe
gebracht hat, während man den Anker feststehend anordnete. Um diese Magnetzündung
nun vollständig der äußeren Feuchtigkeit zu entziehen, da auch hier wieder die Ankerwicklung ziemlich empfindlich ist, hat
man die ganze Zündvorrichtung, also Anker und Pole mit Schwungrad, in das luftdicht
abgeschlossene Kurbelgehäuse eingesetzt. Dadurch wurden nun die allgemeinen Übelstände
teilweise beseitigt bezw. vermindert, jedoch
zeigte es sich bald, daß das Öl im Kurbel-• gehäuse nicht nur die ganze Zündvorrichtung
verschlammte, so daß sehr große Bewegungswiderstände auftraten, sondern es wurde auch
die Isolation durch die ja immer in geringer Menge im öl enthaltene Säure zerstört. Der
hauptsächlichste Übelstand liegt aber darin, daß die Magnete infolge der großen Wärme
des Öls demagnetisiert werden. Andernteils schlägt sich aber auch nach dem Stillsetzen
des Motors infolge der Abkühlung des heißen Zylinders und Kolbens an den inneren Wandungen
etwas Wasser nieder, das sich im Kurbelgehäuse sammelt und ebenfalls Kurzschlüsse
hervorrufen kann. Nun zeigten sich aber andere Unannehmlichkeiten, denn das Herausnehmen der Zündvorrichtung mit dem
Schwungrade aus dem Kurbelgehäuse ist für den Laien geradezu unmöglich, andererseits
gestattet der anhaftende Schmutz und Schlamm eine genaue Untersuchung der Wicklung usw.
nicht.
Durch vorliegende Konstruktion sollen nun diese Übelstände vollständig beseitigt und es
dem Laien ermöglicht werden, ohne weiteres eine Besichtigung der Zündung durch einen
kurzen Handgriff vorzunehmen. Dies wird in der Weise erreicht, daß die Magnetzündung
außerhalb des Kurbelgehäuses direkt an der Seitenwandung desselben untergebracht und
vollständig von der Riemenscheibe oder dem Schwungrad oder von einem schalenartigen
Ansatz der beiden überdeckt wird. Auf diese Weise ist die Zündung gegen Feuchtigkeit
und Schmutz vollständig geschützt. Aber selbst wenn irgendwie innerhalb der Magnetzündung
Feuchtigkeit entstehen würde, wird
sie durch die ventilatorartige Wirkung des Schwungrades und den dadurch entstehenden
Luftzug verdampft und nach außen befördert.
Die Anordnung der Zündung ist in der Zeichnung in einem Vertikalquerschnitt durch
den Motor dargestellt.
Auf der Kurbelwelle a, welche von der Pleuelstange b in Bewegung gesetzt wird,
sitzt auf dem aus dem Kurbelgehäuse c herausragenden Ansatz d das Schwungrad bezw.
. die Riemenscheibe e, so daß sie jederzeit durch Lösen der Schraube f sofort entfernt
werden kann. Dieses Schwungrad bezw. die Riemenscheibe e besitzt eine nach dem Kurbelgehäuse
zu offene Schale g, in welcher die Magnetpole h untergebracht sind. Die Schale g
und ebenso auch die Magnetlamellen werden möglichst nahe an die Seitenwandung des
Kurbelgehäuses geführt. Der Anker i ist feststehend und kann auf der Nabe k für
das Kurbellager / angeordnet werden. Der empfindlichste Teil der Zündung, nämlich die
Ankerwicklung, ist auf diese Weise vollständig den Witterungseinflüssen sowie dem Staub,
Öl und Schmutz entzogen, so daß ein Kurz-Schluß in der Wicklung nicht auftreten kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Magnetzündung für schnellaufende Explosionsmotoren , bei denen. die Magnete am Schwungrad angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß an der aus dem Kurbelgehäuse herausragenden Kurbelwelle (d) lösbar das zu einer Riemenscheibe (e) ausgebildete Schwungrad sitzt, welches mit einer bis zum Kurbelgehäuse (c) reichenden und von diesem abgeschlossenen Überdachung (g) zur Aufnahme der Magnete (h) ausgestattet ist, während der Anker (i) auf dem Kurbellager sitzt und von der Überdachung mit den Magneten umschlossen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Berlin. Gedruckt in öer reichsdruckereL
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE164361C true DE164361C (de) |
Family
ID=429961
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT164361D Active DE164361C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE164361C (de) |
-
0
- DE DENDAT164361D patent/DE164361C/de active Active
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