DE1643112U - Abdichtung von tueren, insbesondere metalltueren. - Google Patents
Abdichtung von tueren, insbesondere metalltueren.Info
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Description
- Gebrauchsmusteranmeldung "Abdichtung von Türen, insbesondere Metalltüren." Türen, und zwar insbesondere Metalltüren aus Stahl-oder Leichtmetall dichten im allgemeinen nicht hinreichend ab.
- Besondere Schwierigkeiten ergeben sich bei Pendeltüren. Die bekannten Gummidichtungen für einseitig zu öffnende Türen erfordern alle einen verhältnismässig hohen Anpressdruck, um die gewünschte Abdichtung zu erreichen. Bei geöffneter Tür werden wenig vorteilhaft aussehende Gummifalze sichtbar. Für Pendeltüren ist diese Abdichtung als Zugluft und Flustaubschutz nicht zu gebrauchen.
- Gegenstand der Erfindung ist eine Türabdichtung insbesondere für Metalltüren, welche die Bedienbarkeit der Tür in keiner Weise beeinträchtigt oder erschwert, dazu unter allen Umständen einen dichten Abschluss bewirkt, trotzdem aber das vorteilhafte Aussehen der Tür nicht stört.
- Gemåss der Erfindung ist an der schmalen senkrecht zur Türebene liegenden Türkante oder am Türrahmen eine etwa in der Türebene liegende Fahne aus Gummi oder dergl. angebracht, die sich mit ihrem freien Rand an der gegenüberliegenden Seite des abzudichtenden Spaltes anlegt. Es können auch an beiden Begrenzungskanten des Spaltes derartige Fahnen angebracht sein. Eine solche Abdichtung empfeihlt sich z. B. für Doppelpendeltüren, wobei sie selbst dann einen absolut zugluftfreien Abschluss bewirkt, wenn die Türen nicht ganz in ihre Mittelebene zurückschwingen.
- Die Abdichtung wird zweckmässig durch eine Gummileiste bewirkt, die aus einem verstärkten Sockelteil besteht, der einen fahnenförmien Fortsatz trägt. Diese Leiste kann in einer entsprechend ausgebildeten Nute der Tür untergebracht werden, wird aber vorteilhafter durch einen der Tür befestigtes Sonderprofil gehalten, welches in seinem mittleren
Dichtungsfahne geschlosenen Kanal für die Gummileiste und daneben winkelförmige Seitenteile aufweist, die mit ihrem freien Rand an der schmalen Türkante abgestützt sind. Ein solches Profil kann mühelos und sauber an jeder beliebigen Tür angeschraubt werden.Teil einen bis auf einen schmalen Austrittsschlitz für die T - In der Zeichnung ist ein Ausführunósbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 das Sonderprofil, durch welches die in Fig. 2 dargestellte Gummileiste gehalten wird, Fig. 3 die einander zugekehrten Kanten von zwei gegeneinander abgedichteten Pendeltüren, Fig. 4 die gleichen Teile bei nicht ganz geschlossenen Türen, Fi. 5 eine Abdichtung in einem Blendrahmenprofil.
- Die Abdichtung der Spalten am Umfang insbesondere von Türen aus Metall oder Stahl erfolgt durch eine Gummifahne 10, die den Fortsatz eines leistenförmigen Gummikörpers 10a bildet.
- Die Halterung dieses Gummikörper 10, 10a wird durch ein Profil 11 erreicht, welches in seinem mittleren Teil einen Kanal, 11a zur Aufnahme des verstärkten Leistenteiles 10a des Abdichtungsgummis aufweist. Dieser Kanal 11a ist mit einem schmalen Austrittsgmasi 11b für den Durchtritt der Fahne 10 versehen. Zu beiden Seiten des Mittelteiles weist das Profil winkelförmige Randteile 11c, 11d auf. Die Teile 11d sind senkrecht zur Türebene konvex ausgebildet. Zwischen diesen konvexen Teilen 11d und dem Spalt 11b sind nochmals zurück-
springende Profilteile Uf eingeschaltet, welche ein Ab- knicken der Gummifahne 10 verhindern sollen. - Die an Hand der Fig. 1 und 2 beschriebenen Abdichtunbsteile können z. B. in der in Fig. 3 dargestellten Weise bei Doppelpendeltüren angebracht sein. Die beiden Türen 12 und 13 tragen an ihren einander zugekehrten Schmalseiten 12a und 13a die genannten Profile 11 mit den eingebetteten Gummielisten 10.
- Wie in Fig. 3 ersichtlich, legen sich alsdann in der Verschlußlae die Gumsifahnen 10 dicht schliessend aneinander und bewirken so mit Sicherheit den erwünschten Abschluss.
- Fig. 4 zeigt, dass dieser Abschluß selbst dann vollkommen ist, wenn eine der beiden Türen 12 oder 13 nicht genau bis in die
Fahnen 10 für sich einen Abschluss gegenüber der konvex ausgebildeten Kante 11d des gegenüberliegen Profils 11. Die Abdichtung ist in diesem Falle an sich noch besser als wenn sich die Türen in der in Fig. 1 dargestellten Lage befinden.Mittellage zuruckgescawenkt ist. Alsdann bildet jeder der t> - Die Fahnen 10 bilden nämlich so mit den Klemmprofilen 11 eine Luftkammer 14, die bekanntlich einen zugluftfreien Abschluss wesentlich begünstigen.
- Bei der Abdichtung entsprechend Fig. 5 der Zeichnung trägt BLur die Tür 15 an ihrer Anlenkseite das Profil 11 zur Aufnahme der Gummileisten 10, 10a. Die Gummifahne 10 legt sich dabei gegen ein feststehendes Blendrahmenwälzprofil 16, wobei die Erzeugende der Abwälzfläche einen Kreisbogen um den Drehpunkt der Tür beschreibt. Auch in diesem Falle ist die Abdichtung eindeutig.
- Die Erfindung beschränkt sich im übrigen nicht auf die dargestellten und beschriebenen Beispiele. Diese wurden vielmehr lediglich als charakteristische Möglichkeiten zur Abdichtung angeführt.
Claims (6)
-
- Schutzansprüche 1.) Abdichtung von Türen, insbesondere Metallttiren, dadurch gekennzeichnet, dass an der Türkante oder am Türrahmen eine etwa inder Türebene liegende Fahne (10) aus Gummi oder dergl. angebracht ist, die sich mit ihrem freien Rand an der gegenüberliegenden Seite des Spaltes anlegt. 2. ) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den beiden Begrenzungskanten des abzudichtenden Spaltes Gmmmifahnen (10) angebracht sind, die sich mit ihrer freien Kante an der gegenüberliegenden Seite anlegen.
- 3.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Abdichtung eine Gummileiste dient, die mit einem verstärkten Sockelteil (10a) in einer entsprechend profilierten Nute (11a) liegt, aus welcher durch einen schmalen Längsschlitz (lib) lediglich die biegsame Abdichtungsfahne (10) herausragt.
- 4. ) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Türseitenprofil (11) zu beiden Seiten (11d) der lestes förmigen Dichtungsfahne (10) konvex ausgebildet ist.
- 5.) Iorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet dass zwischen dem Austrittsschlitz (11b) der Gummifahne (10) und en konvex ausgebildeten Rändern (11d) des Türseitenprofils (11) konkave oder sonstwie zurückspringende Profileteile (lof) angeordnet sind, die eine Abknickung der Dichtungsfahne (10) verhindern.
- 6.) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet dassdieTüranihrensenkrechtzurTürebeneliegenden schmalen Kanten ein Abschlussprofil (11) trägt, welches in seinem mittleren Teil einen bis auf einen schmalen Austrittsschlitz (11b) für die Dichtungsfahne (10) geschlossenen Kanal (11a) für die Gummileiste (10a) und daneben winkelförmige Seitenteile (11c) aufweist, die mit ihrem freien Rand an der schmalen Türkante abgestützt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1951H0005909 DE1643112U (de) | 1951-10-12 | 1951-10-12 | Abdichtung von tueren, insbesondere metalltueren. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1951H0005909 DE1643112U (de) | 1951-10-12 | 1951-10-12 | Abdichtung von tueren, insbesondere metalltueren. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1643112U true DE1643112U (de) | 1952-09-04 |
Family
ID=30456349
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1951H0005909 Expired DE1643112U (de) | 1951-10-12 | 1951-10-12 | Abdichtung von tueren, insbesondere metalltueren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1643112U (de) |
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1951
- 1951-10-12 DE DE1951H0005909 patent/DE1643112U/de not_active Expired
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