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DE1643028A1 - Neue 1,2 alpha-Methylensteroide und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Neue 1,2 alpha-Methylensteroide und Verfahren zu ihrer Herstellung

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DE1643028A1
DE1643028A1 DE19671643028 DE1643028A DE1643028A1 DE 1643028 A1 DE1643028 A1 DE 1643028A1 DE 19671643028 DE19671643028 DE 19671643028 DE 1643028 A DE1643028 A DE 1643028A DE 1643028 A1 DE1643028 A1 DE 1643028A1
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DE
Germany
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methyl
methylene
dione
pregnen
steroids
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Application number
DE19671643028
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English (en)
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DE1643028B2 (de
DE1643028C3 (de
Inventor
Dr Klaus Prezewowsky
Dr Rudolf Wiechert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer Pharma AG
Original Assignee
Schering AG
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Publication date
Application filed by Schering AG filed Critical Schering AG
Publication of DE1643028A1 publication Critical patent/DE1643028A1/de
Publication of DE1643028B2 publication Critical patent/DE1643028B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1643028C3 publication Critical patent/DE1643028C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/56Compounds containing cyclopenta[a]hydrophenanthrene ring systems; Derivatives thereof, e.g. steroids
    • A61K31/57Compounds containing cyclopenta[a]hydrophenanthrene ring systems; Derivatives thereof, e.g. steroids substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms, e.g. pregnane or progesterone
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J53/00Steroids in which the cyclopenta(a)hydrophenanthrene skeleton has been modified by condensation with a carbocyclic rings or by formation of an additional ring by means of a direct link between two ring carbon atoms, including carboxyclic rings fused to the cyclopenta(a)hydrophenanthrene skeleton are included in this class

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  • Steroid Compounds (AREA)

Description

Zusatz zu Patent Hr..... ,.(Anmeldung P 14 93 177.2)
Im Hauptpatent ........(Anmeldung P 14 93 177*2) wird die Herstellung von freien und veresterten'l,2a-Methylen-19-nor-17a-hydroxy-progesteronen und l,2a-Methylen-19-nor-17a-hydroxy~6-dehydro-prqgesteronen durch Dehydrierung bzw..Dehydrohalogenierung entsprechender gesättigter 5a-H-Steroide rorgeschlagen. Die genannten 1,2α-Methylensteroide besitzen wertvolle therapeutische Eigenschaften.
Es wurde nun gefunden, daß man zu weiteren neuen und ebenfalls wertvollen l,-2a-Methylen~steroiden gelangt, wenn man das Verfahren des Hauptpatentes auf entsprechende 18-Kethyl steroide überträgt. l·" ' ,
Die Erfind-ung betrifft" neue !,Sa-Methylensterbide der all
gemeinen Pormel
Unterlagen^Art. ι \ ι αν. a νγ.λ sm 3 d«·
16Λ3028
SCHERING AG
29. Aug. 1969
worin R- ein Wasserstoffatom oder einen Säurerest und Qc^" eine einfache oder doppelte Kohlenstoffbindung darstellt^undein Verfahren zu ihrer Herstellung durch Einführung einer 4(5)- "bzw. 4(5)- und 6(7)-Doppelbindung und gewünschtenfalls anschließende Verseifung bzw» Veresterung einer veresterten bzw. freien 17a-Hydroxygruppe gemäß Hauptpatent (Anmeldung P 14 93 177.2), dadurch gekennzeichnet, daß man anstelle von 13-Methylsteroiden entsprechende 1>-Ä'thylsteroide der = allgemeinen Formel
II
mit R in der oben angegebenen Bedeutung als Ausgangsstoffe verwendet.
Als Säurenreste (R) kommen solche von physiologisch verträglichen Säuren infyage. Bevorzugte Säuren sind die mit bis zu 15 Kohlenstoffatomen, insbesondere niedere und mittlere aliphatische Carbonsäuren. Weiterhin können die Säuren auch ungesättigt, verzweigt, mehrbasisch öder in üblicher Weise, z. B. durch Hydroxyl«- oder Aminogruppen oder Halogenatome substituiert sein. Geeignet siM auch cycloaliphatische, aromatische, gemischt aromatisch-aliphatische oder heterocyclische Säuren, die ebenfalls in geeigneter Weise sub-»
- .3 -0090 82/2155
ORIGINAL INSPECTED
- 3 >- ■ 29. Amg,
stituiert sein können. Ferner kommen die gebräuchliclhen anorganischen Säuren, wie >um Beispiel Seiiwefel- und Ehosphorrsäure, in Betracht, · , . :. "
Zur Einführung einer ^(^-Doppelbindung ist Beispiels weise . - ■ Selendioxyd geeignet, .^ZweckmaBigerveise setzt man dem Reaktionsansata etwas JPyridin oder eine Säure* insbesondere • Eisessig» hinzu und!"-arbeitet in alkoholischerlösung, "vorzugsweise in tert.-Butanol "bei Siedeteinperatur. Eine weitere "
Möglichkeit zur Behydrierung gemäß dem vorliegeiiden Yerfahren "besteht in der Umsetzung des 5a-H-3-Ketons mit Chinonen, vorzugsweise mit S^-Dichlor—^^S-aicyan-henzoohinon« Je nach Menge des Dehydrierungsmittels, Reaktionsbedingungen und Reaktionsmilieu kann man partiell eine 4(5)--Doppelbindung oder gleichzeitig auch eine 6(7)-Doppelbindung einführen. Wenn man nur einen geringen ;Überschuß an 2,3-DiehlQr-;5i6-dicy.an-henzochinon anwendet uad neutrale Lösungsmittel'wie Benzol, Toluol, Dioxan, tert.-Butanol, tert.-Amylalkohol, ietrahyÄrofuran, f Aceton, Essigester usw. einsetzt, gelangt iian zu den entsprechenden Δ -ungesättigten Verbindungen. Arbeitet man dagegen mit einem großen Überschuß an 2,3~Dichlor-5»6-dioyan-benzochinon und möglicherweise noch in Gegenwart einer schwachen Säure wie p-Uitrophenol oder auch einer starken Säure wie p-Toluolsulfonsäure, so erhält man die entspreehendenA^1 ungesättigten Verbindungen. Ein Säurezusatz ist entbehrlich, sofern man längere Reaktionszeiten in Kauf nimmt. Die Reaktionszeiten liegen zwischen etwa 5 und 48 Stunden. Bevorzugte'
• · _ 4„ 009882/2155
SOHEEING AG
29. Aus.,
Reaktionstemperaturen des beanspruchten Verfahrens sind
jeweils die Siedetemperaturen der genannten Lösungsmittel. ■, ,--
Neben der direkten Dehydrierung eignet sich zur Einführung ''V der 4(5)-Doppelbindung in besonderem Maße ein Mehrs-tufenve-iv> j··": fahren1. Danach stellt man zunächst nach an sich bekannten -.,(,i
. Methoden aus dem 1,2a-Methylen-3-keton das entsprechende ,;·.·
■■" 3 -"■■"■■■
•l,2a-Methylen-A-3-enolacetat her, beispielsweise durch
. ■ ■ ■ - . ' ■ . ■ ■ -
Kochen mit Isopropenylaoetat in Gegenwart von p~Tοluolsulfonsäure in benzolischer Lösung, wobei eine freie lYcc-Hydroxyl-a
gruppe teilweise acetyliert wird. Anschließend lagert man an
* - ■ - . ■■ ■ ■
• die Δ -Doppelbindung Ghlor oder Brom an und spaltet aus der
entstandenen l,2arMethylen-4-halogen-3-ketoverbindung in üblicher Weise Halogenwasserstoff ab. Zur Halogenwassergtoffabspaltung erhitzt man beispielsweise das α-Halogenketon mit
einem Carbonat, wie Calciumcarbonat, und einem Alky!halogenid, wie Lithiumbromid, in Dimethylformamid iknter Ausschluß von
Luftsauerstoff und in Gegenwart eines inerten^Schutzgases,
wie Stickstoff. Das Ergebnis dieser Reaktionsfo/lge ist bei · den 5a-H-3-Ketonen neu und überraschend, denn bei nicht in ..
l,2öc-Stellung methylenierten Steroiden enolisiert ein 5CC-H- ■
- ρ
3-Keton nach C-2 zum Δ -3-01 und wird· dementsprechend auch
am Kohlenstoffatom 0-2 bromiert und liefert bei der Bromwasserstoffabspaltung ein Δ -3-Keton./ . ■ ,
0 09 86 2/2155 . ORIGINAL· INSPECTED
SdHERIKG- AG . "5 - " ; 2% Äug, 1969
Die Einführung einer gewünschtenfalls zusätzlichen 6(7)- ;'■"·-. Doppelbindung erfolgt dann anschließend nach den dafür üblichen Methoden, indem man beispielsweise das !,^a-Methylen- .-, Δ ~;5--ketosteroid mit einem Chinon, wie Chloranil oder 2,3- - ' Diohlor-5,6-dicyan--benzoohinonJ umsetzt oder aus einem ent-
'sprechenden β-Bromsteio Id Bromwasserstoff abspartet 5 6-Broml,2a-methylen-A -5-ketosteroide können aus entsprechenden 6-Desbromverbindungen durch Allylbromierung mit H-Bromsuccinimid
• in wasserfreien Lösungsmitteln oder durch Einwirkung von N- I Bromsuccinimid auf entsprechende; 3-Enöläther oder -ester in wasserhaltigen■lösungsmitteln-, wie Aoeton, und vorzugsweise in Gegenwart von. Essigsäuie und. Natriumacetat erhalten werden.
Die gegebenenfalls anschließend'"-noch,^ durchzuführende^^ Vereste^ ^. rungs- bzw« Yerseifungsreaktion wird ebenfalls nach an sich bekannten Arbeitsweisen durchgeführt» ' . . · . ',s
Die als Auagangsmaterial für das erfindungsgemäße
verwendete» Verbindungen 4er aligeim^inen lOrmel II werden nmk an sich bekannten Methoden festgestellt, zum Beispiel gemäß foigeMeK l«akti<pnsschema; V
BAD OFHOIMAL
3CHERIFG AG
CH-, O .29. Aug. 1969
-C-.CH
7 -
009882/21SS
SCHERIHG AG . · .- 7 - 29. Aug. 1969
IS-Methyl-A2'^ 1O'~östradien-5-ol-17--on-3-inethyläther (l\ (Annalen 702, S. 141-148 /jSI/) wird mit verdünnter Säure hydrolysiert zu 18-Methyl-A4-östren--3,17-dion (2). ^urch ' ' Birch-Reduktion-und nachfolgende Oxydation mit Chromsäure ■ ' erhält man 18-Methyl-5a-östran-3,17-dion (3)» aus dem man nurch Behandlung mit Methanol und wenig Mineralsäure das Monoketal (4) erhältr Die partielle Athinylierung in 17-Steilung liefert nach saurer Aufarbeitung 17ä-Äthinyl-18~methyl- ■ 5a-östran-17ß-ol-3-on (5). Durch Bromierung zu 2a-Brom-17a- · •äthinyl-18~methyl-5a-östran-17ß-ol-3-on (6) und nachfolgende ' Dehydrobromierung erhältman 17a-lthinyl-18-methyl-A -5aöstren-17ß-ol-3-on (7)» das nach Corey methyleniert wird zu 17a-A"thinyl-l, 2a-methylen-18-methyl-5a-östran-17ß-ol-3-on (_8). Diese Verbindung wird der Wasserabspaltung mit Phosphoroxychlorid in lutidin unterworfen, man erhält so 17-Ä'thinyll,2a-methylen-18-methyl-A -5a-östren-3--on (9). I1Ur die nachfolgenden Reaktionen ist es notwendig, di« 3-Keto-Funktion mit Natriumborhydfid zu reduzieren (10) und die Hydroxylgruppe zu acetylieren zu i7~Äthinyl-l,2a-methylen-18-methyl-Δ -Sa-östren-jJ'-ol-acetat (11). Die Hydratisierung von 11 in _ wäßrigem Methanol/Tetrahydrofuran unter Katalyse von Quecksilber-II-salzen liefert l,2a-Methylen-18-methyl-19-nor-A1 5a-pregnen-3l-ol-20-on-acetat (12), dessen Hydrierung Über Palladium/Calciumcarbonat in Methanol/Tetrahydrofuran 1,2a- ' Methylen-18-methyl-19-norr5a-pregnan-3v&-ol-20-on-acetat (13) ergibt.^Es wird mit Eseigsäureanhydrid in Tetraohlorkohlenstoff
SCHERING AG -Q χ . 29. Aug. 1969
in Gegenwart'von Perchlorsäure umgesetzt zu l,2a~Kethylen-18-methyr-19-nor-A17^20^~5a-pregnen-3|',20--diol-diacetat (14), Λ dessen nächfolgende Epoxydierung mit Peressigsäure zu 17a,20-' Oxido-1, 2a-methylen-18-meth.yl~l9-nor~5a-pregnan-3>, 20-dioldiacetat (15) führt. Die Isomerisierung der Epoxidverbindung mit Schwefelsäure/Methanol, Kieselgel oder Per chlor säure/Eisessig liefert 1,2a-Methylen-18-methyl^l9-nor-5a-pregnan-3if, 17α-diol~20-on-diaeetat (16). Nach partieller Verseifung der 3-Acetatgruppe von 16 zum l,2a-Meth.ylen-18-methyl--19-nor-5apregnan-3.|\ 17a-diol~20~on-17-acetat (17) wird mit Chromsäure oxydiert zu l,2a-Methylen-18-methyl-19-nor-5a-pregnan-17a-ol- · 3,20-dion-17-acetat (18). Das Keton-18 kann nun in-17-Öteilung verseift werden zu 19 und durch literaturbekannte Acylierungsreaktionen in die gewünschten Ester 20 übergeführt werden.
Die Verbindungen 18, 19 und 20 werden von der allgemeinen Formel II umfaßt. ■ . [-,ψ
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung.
·■■■.- - 9 -
009882/2155
:. , BAD ORIGINAL
SCHERING-AG -9- ...". 29. Aug. 1969
a-)' 700 mg l
ol-3»20-dion-17-acetat werden in 25 ml absolutem Benzol mit 5 ml absolutem .Isopropenylacetatund 70 mg p*-Toluolsulfonsäure 4 Stunden unter Rückfluß erhitzt. JSs wird dann mit Benzol v.erdünnt, mit Wasser neutral gewaschen .und .über-Natriumsulfat getrocknet. Es werden nach dem Eindampfen zur Trockne 760 mg 1,2a--Methylen-18-methyl--19--nor-A5--5a--pregnen--3,17a~diol-20-on-3>17-diacetaf erhalten, die man als Rohprodukt weiter um- \ " setzt. . '.- . · ■ ' ■
b) 760 mg l,2a-Methylen-18--methyl-19-nor-A^>-5a-pregnen-3fl7adiol--20-on-;5>17-diacetat werden in 30 -ml absolutem (Detrachlorkohlenstoff mit 293 mg Brom in.7,5 *nl absolutem Tetrachlorkohlenstoff versetzt, Hach Entfärbung der Lösung \irird mit Methylenchlorid verdünnt und mit Katri^unhydrögencar"bonatlösung und V/asser gewaschen. Nach Trocknen über Natriumsulfat wird •im Yakuum zur irockne eingedampft. Man erhält 810 mg 4f-Brom- j 1,2a-methylen-18-methyl-ί9-^ör-5oc-pregnan-17α-ol-3r acetatr die man als Rohprodukt weiter umsetzt.
c) 810 mg 4£-BrQm-l, 2a^methylen-18-methyX-19"-nQr:?5a-pregnan-17«-ol-3,20-dion-17-acetati 430 mg Galciumcarbbnatf 240 mg
lithiumbroinid und 20 ml DimethyliOrmamid werden· 5 Stunden unter einem Stickstoff strom be-i 12.0 0C gerührt.,Bb wird dann abfiltriert und das Piltrat in Eiswasser gegeben, Der ausgefallene Niederschlag wird.,abgesaugt, gewaschen und getrocknet.
0i)t882/215I V^
SCHERING AG· ' - Io - 29. Aug. 1969
Nach Reinigung durch Schicht car omatographie werden aus Iso~ ; propyläther 250 mg l,2a-Kethylen-18-methyl-19-nor-A - .;"· pregnen-17a~olr3,2Q~dion-17-acetat vom Schmelzpunkt 225-232 0C erhalten. . ' . ' . .
UV (Methanol): S240- 12.100 . :
Beispiel 2 . " .
425 mg 1, 2a-Methylen-18~methyl■-19-nor-Δ4■-pregnen-17α-ol-3.V^20-dion-17-acetat werden in 20 ml Dioxan mit 450 mg 2,3-Dichlor-5,6-dicyan-benzochinon 17 Stunden unter Hückfluß erhitzt. Man.rührt in gesättigte Natriumhydrogencarbonatlösung ein, extrahiert mit Methylenchlorid, wäscht mit Wasser "und trocknet über Natriumsulfat. Wach dem Eindampfen, zur Trockne erhält • man nach chromatographischer· Reinigung an Silicagel l,2pc-Methylen-18-methyl-19-nor~A^' -pregnadien-^a-ol-S^O-dion.. .17-acetat vom Schmelzpunkt 220 - 228 0C (Isopropyläther). UV (Methanol):· ε 9fi1 = 22,300 -V
.-■ ··-.· - ■ ; ■■■:■ ■ . :■'-.:■ '
Beispiel 3 . ' './ ' ;
900 mg 1,2a-Methyl6n-i18-methyl-19~nor-Ä^-pregnen-17a-ol-3, 2oaion-17~acet"at werden in 50 ml absolutem tert.-Butanol mit 2 g Chloranil 3 Stunden unter Rühren und Rückfluß erhitzt. Es w-ir'd von unlöslichen Bestandteilen abfiltriert und im Vakuum weitgehend eingeengt. Der Rückstand wird in*Chloroform aufgenommen, mit 5 ji-iger Katriümcarbonatlösung und Wasser gewascaen» getrocknet und im Vakuum eingedampft. Nach Chromatographie an
Ϊ5κ5 ~ :
^mmiJfm ' ) - BAD ORIGINAL "
SCHERING A£ . — 11 >" " 29. Aug. 1969
Silicagel erhält man 1",2a-M©thylen-18-methyl-19"-nor-A7"> pregnaaienr-17a-ol-3i2O-dion-17-aoe-tat vom Schmelzpunlct 221 -
228 0O (isopropyläther). . . · /
UV. (Methanol): ε2&1'= 22.100·
Beispiel 4 · ■ ■
600 mg 1, 2a-Me-th.ylen-18-meth.yl--19-nor~5a-pregnan-.17a-ol-3,20-dion-17-acetat werden in 40 ml absolutem tert.-Butanol mit 180 mg Selendioxid und 0,5 ml Eisessig 24 Stunden unter Rück- . | fluß erhitzt. Bs werden dann .-nochmals 100 mg. Selendioxid nach-*· gegeben und weitere 24 Stunden erhitzt. Anschließend wird vom ausgeschiedenen Selen abfiltriert und im Vakuum zur Trockne gedampft. Der Rückstand wird in Essigester aufgenommen und nacheinander mit Kaliumhydrogencarbonatlösung, Ammoniumsulfidlösung, verdünntem Ammoniak,-verdünnter Salzsäure und Wasser gewaschen. Nach Trocknen, Eindampfen und Ghromatographieren über Silicagel erhält man l,2a-MetTi.ylen-18-methyl~19-nor-A^-pregnen-17a- ■ ol-5,20-dion-17-acetat vom Schmelzpunkt 226 - 232 0C, j
UV (Methanol): ε240 = 12.200 · .-
Beispiel 5 -.-·-."■
a); 500 mg l,2a-Methylen-18-methyl-19-nor-A4'-pregnen-17a-ol-
3,20-dion-17-acetat werden in 20 ml Methanol mit - 7 ml 1 η Natronlauge unter Stickstoff 16 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Der Niederschlag wird abfiltriert, mit Wasser gewaschen,
und getrocknet.· Man erhält l,2a-Methylen-18-methyl-19-nor-A.^- pregnen~17a-ol-3,20-dionr welches als Rohprodukt weiterver-
.·.'·.■ "-12 ~ 009882/21 55 '
SCHEEIM AG - 12 - 29. Aug. 1969
arbeitet wird. _. _ _'.. _. · _ ._ 164 3028
b). Ig 1,2p:-.Metli4ylen~18-raetliyl-19-iior~A/i"~pregnen«17a-ol-3 f 20-
dion, 20 ml Capronsäureanliydrid und 0,5 g ρ-Toluol sul fönsäure werden unter Stickstoff 24 Stunden "bei Raumtemperatur gerührt. Das Überschüssige Capron3äureanhydrid wird in Gegenwart von 50 ml Pyridin mit Wasserdampf abdestilliert. Der Rückstand wird mit Methylenchlorid extrahiert, der Extrakt getrocknet und eingedampft. Nach Chromatographie über Silica» .gel erhält man 0,9 g 1,2a-Methylen-18-methyl~19-nor~A -pregnen-17a-ol-3t20-dion-17-capronat als zähes öl*
Beispiel 6 . '
500 mg 1,2a-Methylen-18-methyl-19~nor~5a~pregnan-17a-ol-5» 20-. !dion-17-)3utyrat werden in 15 ml Dioxan mit 500 mg 2,3-Dichlor-5,6-dicyanbenzochinon 10 Stunden unter Rückfluß erhitzt. Es wird in gesättigte Natriumhydrogencarbonatlösung eingerührt, mit Methylenchlorid extrahiert, mit Wasser gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet. Nach Abdampfen des Lösungsmittels und Chromatographie an Silicagel erhält man 1 t2a-Methylen-18-methyl-19-nor-A -pregnen-^a-ol-Jf20-dion-17-"butyrat als viskoses öl. UV (Methanol)ι ε240=. 12.200
- 13 -
0098 82/2 155
BAD ORIGINAL

Claims (8)

P at e η t an s ρ rü eh e
1.) Weiterentwicklung des Verfahrens gemäß Hauptpatent ,. (Anmeldung P 14 93 177-2) zur Herstellung.neuer 1,2a~Methylensteroide der allgemeinen Formel
».,.0E
worin E ein Wasserstoff atom oder einen Säurerest'und Cg""" eine einfache oder doppelte Kohlenstoffbindung bedeuten, durch Einführung einer 4(5)- bzw. 4(5)- tmd 6(7)~Doppelbindung und gewünschtenfalls anschließende Verseifung bzw. Veresterung einer veresterten bzw« freien 17c£-Hydröxygruppe gemäß Haupt pat ent -(Anmeldung Sch 37 994 IVb/12 o), dadurch, gekennzeichnet, daß man anstelle von 13-Methylsteroiden .entsprechende 13^Äthylsteroide der allgemeinen Formel ■ ' ■'■■.·.·. · . '
Λ.*OE
82/2iß;5
040
ί «. 14 -
Unterlagen (Art? $ ι A^/a
1 R k Τι Π "? R
SGHERIIiGAG " -14- ' 29. Aug.. 1969
mit K in der oben angegebenen Bedeutung als Ausgangsstoffe verwendet.
2.) Verbindungen der allgemeinen Formel
worin R ein Wasseret off atom oder einen Säurerest und Cg" eine einfache oder doppelte Kohlenstoffbindung bedeuten.
3'.) 1, 2a-Methylen-18-methyl-19-nor-A4'-pregnen-17a-ol-3, ZO-dion-17-acetat.
4.) If 2a-Methylen-18-methyl-19-nor-A^'- -pregnadien-^a-ol-
2,20-dion.-17-aoetat.
5..) 1, 2a-Methylen-18-me thyl-19-nor-A4-pregnen-17a-ol-3,20-ction. ' '
6.) ; 1,2a"Methylen-18-methyl-19-nor-A^-pregnen-17a~ol-3,20-dion-17-capronat. '■ ·
15 " .; ' 00988 2/2155
BAD ORIGINAL
SCHERIlTG AG . - 15 - 29. Aug. 1969
7.) I, 2a-Methylen-18-metliyl~l9-nor-A -pregnen-17a-ol-3,2O-dion-17-butyrat. .
8.) Arzneimittel auf Basis von Wirkstoffen gemäß Anspruch 2 "bis 7.
0098 8 2/2155
DE19671643028 1967-06-09 1967-06-09 Neue 1,2 alpha -Methylensteroide, Verfahren zu ihrer Herstellung, sowie diese enthaltende Mittel Expired DE1643028C3 (de)

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