DE1938283A1 - 6-subst.-13-Polycarbonalkyl-18,19-dinorpregn-4-en-3-one,ihre delta?-Dehydro-Analogen,Zwischenprodukte,Verfahren zur Herstellung dieser Verbindungen und ihre Verwendung - Google Patents
6-subst.-13-Polycarbonalkyl-18,19-dinorpregn-4-en-3-one,ihre delta?-Dehydro-Analogen,Zwischenprodukte,Verfahren zur Herstellung dieser Verbindungen und ihre VerwendungInfo
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- A61K31/56—Compounds containing cyclopenta[a]hydrophenanthrene ring systems; Derivatives thereof, e.g. steroids
- A61K31/57—Compounds containing cyclopenta[a]hydrophenanthrene ring systems; Derivatives thereof, e.g. steroids substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms, e.g. pregnane or progesterone
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Description
PATENTANWALTS
8MUNCHENa1HIL1BLESTRASSCaO 1938283
28.
Anwalts-Akte 18
694-
Βθ/Soh
American Homo Products Corporation, New York / USA
"6-sub3t. -13-Polycarbonalkyl-i8,19-dinorpregn-4-en-3-one,
ihre £± -Dehydro-Analogen, Zwischenprodukte, .Verfahren
zur Herstellung dieser Verbindungen und ihre Verwendung"
Diese Erfindung betrifft im allgemeinen Steroidverbindungen und Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung und weiterhin brauchbare Zwischenprodukte. Im
besonderen betrifft sie Steroide der 6-substituierten-1J-Polycarbonalkyl-18,19-dinorpregnr4-en-3-on-Reihen,
die Δ -Dehydro-Analogen derselben, Zwischenprodukte und Verfahren zu ihrer Herstellung«
ÄHP-4764-f -2-
INSPECTED
Die Steroidverbindungen dieser Erfindung haben die
Formel
(I)
worin der Rest R eine Alkylgruppe mit von 2 bis 6
Kohlenstoffatomen ist, X C=O oder C(H)OR ist, worin
R Wasserstoff oder eine (niedere) Alkanoylgruppe ist, Y = H, OH oder OCOR2 ist, worin R2 eine (niedere) Alkylgruppe
ist und entweder die Ringe A und B die Formel P
(P)
ein zweiwertiger Rest der Formel ist
haben, worin
worin Z Chlor, Brom oder Fluor und Z Chlor oder Brom
ist, vorausgesetzt daß wenn X C=O und Y= H ist, -C5-
-iet oder die Ringe A und B die Formel haben
(Q)
9Ö9886/1667
- 3 worin W eine Alkoxygruppe und V « CHpOH oder GHO ist.
Die Bezeichnung "(niederes) Alkyl" bezeichnet gerade
oder verzweigte -Kohlenwasserstoflkelikeu mit von 1 bis
Kohlenstoffatomen und hierzu gehören beispielsweise Methyl, Äthyl, n-Propyl, i-Propyl, η-Butyl, s-Butyl,
t-Bubyl, n-rentyl, laopentyl und Hexyl. Die Bezeichnung
"Polycarbonalkyl" bezeichnet Polycarbon(niederes)-alkyl
mit von 2 bis 6 Kohlenstoffatomen und beinhaltet die oben erläuterten Gruppen aber ausschließlich der Methylgruppe,
wobei die Äthylgruppe bevorzugt wird. Die Ber. θ leimung "(niederes) Alkanoyl" bezeichnet Gruppen der
Formel (niederes) Alkyl-CO-, worin "(niederes) Alkyl"
die oben angegebene Bedeutung hat, Acetyl ist bevorzugt·
Hingewiesen wird auf eine Anzahl besonders wertvoller bevorzugter Verbindungen der vorliegenden Erfindung. ,
Diese sindi
Verbindungen der Formel Ia:
(la)
0
worin R Alkyl mit Von 2 bis 6 Kohlenstoffatomen ist, X C-Q oder C(H)OR ist, worin R Wasserstoff oder (niederes)
worin R Alkyl mit Von 2 bis 6 Kohlenstoffatomen ist, X C-Q oder C(H)OR ist, worin R Wasserstoff oder (niederes)
6/166?
ρ Ο
Alkanoyl. ist, Y = H, OH oder OGOR ist, worin R (niederes)
Alkyl ist und -Cg-On- ein zweiwertiger Rest der
Formel ist
τ 0Γ τ
ei GH G1
13ß-Äthyl-20£-hydroxy-6-methyl-18,19-dinorpregna-4,6-dien-3-on,
eine Verbindung der Formel Ia, worin R Äthyl, X * C(H)OH, Y - H und -0--C0-
0S .
ist.
13ß-Äthyl-17or-iiydroxy-6-met hyl-18,19-dinorpregna-4,6-dien-3|20-dion
und der 17«-Acetatester hiervon, d.h. Verbindungen
der Formel Ia, worin R Äthyl, X 0=0, Y QH
oder OCOCHx ist und -0^-0,-,-
OH,
ist.
13ß-Äthyl-6aT-chlor-18,19-dinorpregn-4-en-3-on-20-oli^acetat,
eine Verbindung der Formel Ia, worin R Äthyl,. X C(H)OCOCHx,
Y=H ist und -Cc-C0
ei
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909886/1667
13ß-Äthyl-6-chlor-18,19-dinorpr egna-4,6-dien-3-on-20-olacetat,
eine Verbindung der Formel Ia, worin R Äthyl, X G(H)OCOCH5, Y=H und -O5-C7-
Cl ist.
13ß-Äthyl-6a-chlor-18,19-dinorpregn-4-en-3, 2O-dion-17<xol-acetat,
eine Verbindung der Formel Ia, worin R Äthyl, X C=O, Y OCOCH5 und -O6-O7-
Cl ist.
13ß-Äthyl-6-chlor-18,19-dinorpregna-4,6-dien-3»20-dion-17ocM>l-acetat,
eine Verbindung der Formel Ia, worin R Äthyl, X C=Cl1 Y OCOCH, und -O6-C7- . "
Cl
-18,19-dinorpregna-4,6-dien—
3,2Q-dion, eine Verbindung der Formel Ia, worin R Äthyl, X
σ»α, υ oh und -C6-C7-
-6-9Ö9886/1667
Cl
Verbindungen der Formel Ib:
CE,
O ■
(Ib)
worin R Alkyl von 2 bis 6 Kohlenstoffatomen und Y = H, OH
ρ ρ
oder OCOR ist, worin R (niederes) Alkyl ist.
--18,19-dinorpregn-4-en-3-on,
eine Verbindung der Formel Ib, worin R Äthyl^ X C(H)OH und Y = H ist,
Verbindungen der Formel Ic:
CE.
--Ϊ1
(Ic)
worin R Alkyl von 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, X C=O oder
G(H)OH ist, Y1 »OH oder OCOR2 ist, worin R2 (niederes)
Alkyl ist und
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-7-
-18,19-dinorpregn-4-en-3,20-dion-acetat,
eine Verbindung der Formel Ic, worin R Äthyl, X C=O und Y1 = OGOGH, ist.
Die Verbindungen der Formel I, worin die Ringe A und B
die hier angegebene Formel (P) haben, sind, ausgenommen die 6-Methylenverbindungen, wertvolle hormonal wirksame
Substanzen. Es wurde festgestellt, daß sie in pharmakologischen Standarduntersuchungen bei Laboratoriumstieren,
wie Mäusen, Ratten, Kaninchen und ähnlichen, progestational und antioestrogen wirksam sind. Sie sind wirksamer
als viele bekannte Verbindungen, die zur Zeit mit diesen
Wirksamkeiten verwendet werden und sie weisen zusätzlich eine wertvolle Trennung der hormonalen Eigenschaften in
einem größeren Ausmaß auf, als viele zur Zeit mit diesen . Aktivitäten verwendete Verbindungen. Progestational wirksame
Substanzen werden in Fällen von Unfruchtbarkeit und besonders, jedoch ohne Einschränkung, zur Verzögerung des
Oestrus (Menstrationszyklus) und der Ovulation bei Kälbern, Schweinen und Hunden«verwendet. Anti-oestrogen wirksame
Verbindungen werden als Gegenmittel gegen die Wirkungen eines Oestrogenüberschusses, wie Oestron und ähnliche
metrotrope Mittel verabfolgt. Die vorliegenden Verbindungen sind weiterhin auf dem Verwendungsgebiet, das als
Kleinstdosen-Empfängnisverhütung bekannt ist, wirksam. Sie haben eine anti-Fertilitätswirkung bei beträchtlich
geringeren Verabfolgungsdosen als den herkömmlicherweise
§09886/1667 ~8~
verwendeten, d.h. 1 mg bis 100 mg täglich. Die 6-Methylenverbindungen
der Formel I und die Verbindungen der Formel I, worin die Ringe A und B die Formel P haben, sind Zwischenprodukte.
Die Verbindungen der Formel I dieser Erfindung können nach einem allgemeinen Verfahren hergestellt werden, wobei
man
(a) eine Methylenverbindung der Formel II
(II)
worin R, X und Y die oben angegebene Bedeutung haben, beispielsweise durch Austauschhydrierung mit einem geeigneten
organischen Wasserstoff-Donator, zum Beispiel Cyclohexen, in Gegenwart eines Katalysators, zum Beispiel
Palladium-auf -Kohle, unter Bildung einer Verbindung der Formel Id
(Id)
worin R, X und Y die oben angegebene Bedeutung haben,
hydriert,
9 0 9886/1667
-9-
(b) eine 6-Methylenverbindung der oben angegebenen Formel
II, beispielsweise durch Erhitzen mit einer schwachen Base, zum Beispiel Natriumacetat, und einem Edelmetallkatalysator,
vorzugsweise einem Pt- oder Pd-Katalysator,
zum Beispiel Pt oder Pd/G, in einem inerten Lösungsmittel, zum Beispiel Äthanol, unter Bildung der entsprechenden
Verbindung der Formel Ie
— Y
(Ie)
worin R1 X und Ϊ die oben angegebene Bedeutung haben, umlagert
,
(c) einen Enolester der Formel III
(HI).
R3COCi
worin R, X und Y die oben angegebene Bedeutung haben
und Br (niederes) Alkyl ist, zum Beispiel mit N-Chlorsuccinimid oder N-Bromsuocinimid unter Bildung einer
Verbindung der Formel If
-- Y
(If)
-10-
§Ö§|186/1687
- ίο -
worin R, X, Y und Z die oben angegebene Bedeutung haben,
chloriert oder bromiert,
(d) eine Verbindung der Formel If unter Bildung einer Verbindung der Formel Ig
(Ig)
worin R, X, Y und Z die oben angegebene Bedeutung haben, zum Beispiel durch Erhitzen mit Ghloranil unmittelbar
dehydriert oder vorzugsweise
(e) ein Epoxid der Formel IV
(IV)
worin R1 X und Y die oben angegebene Bedeutung haben,
mit einem Halogenwasserstoff, nämlich trockenem Chlorwasserstoff, Bromwasserstoff oder Fluorwasserstoff, unter
Bildung einer Verbindung der Formel Ih
-Y
(Ih)
-11-
J509886/1667
CD
worin R, X, Y und Z die oben angegebene Bedeutung haben,
umsetzt,
(f) eine Verbindung der Formel Dc
-- O.CORC
. (Ik)
worin Z Methyl, Brom, Chlor oder "Fluor ist, teilweise
hydrolysiert unter Bildung einer Verbindung der Formel
OGOR
(Ij)
worin R, R und -0,--Gr7*- die in der Formel I angegebene Bedeutung
haben.
Die Partialhydrolyae kann mit verdünntem iü
hydroxid, zum Beispiel 2#igem methanolischem Kaliumhydroxid durchgeführt werden. -
Die Verbindung der Formel Ik kann durch Acylierung einer Verbindung der Formel Ii mit einem Reagens der Formel
2 2
(R CCOgO oder R GOOl oder vorzugsweise einem Gemisch derselben
in Gegenwart eines Säure-bindenden Mittels, zum Beispiel einer organischen Base wie Dimethylanilin, N--Methylmorpholin
oder vorzugsweise Pyridin erhalten werden.
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-12-
--OH
(Ii)
(g) eine Verbindung der Formel
CH3
CHOH J... Y
selektiv oxidiert zu einer Verbindung der Formel
worin H und Y- die oben angegebene Bedeutung haben,
(h) eine Verbindung der Formel
selektiv hydrolysiert unter Bildung einer Verbindung der Formel
7»
JR CHOH
--Y
--Y
worin R, R und X die oben angegebene Bedeutung haben,
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-13-
(i) eine Verbindung der Formel
(Im)
selekt4 - "^duziert unter Bildung einer Verbindung der
Formel
(In)
Wl
CH2OH
worin R, X, Y und W die oben angegebene Bedeutung haben,
worin R, X, Y und W die oben angegebene Bedeutung haben,
(j) eine Verbindung der Formel Jn, wie oben definiert,
hydrolysiert unter Bildung einer Verbindung der Formel
--Y
(II)
worin die Gruppen E9 X, Y, 2, -C6-C1^ R1, R2 und W die
oben definierte Bedeutung haben und Tr ein niederer Alkylrest
ist,
(k) eine Verbindung der Formel
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-14-
-· γ
worin K eine geschützte Oxogruppe ist, die in Verbindung
mit der durch punktierte Linien angegebenen Ungesättigtheit in den Ringen A und/oder B durch Säure zu einem 4,5-äthylenischen
3-Keton hydroiysierbar ist und X die oben angegebene Bedeutung hat oder eine geschützte Garbonyl-
oder Hydroxymethylengruppe sein kann unter Bildung einer Verbindung der Formel Id und/oder der entsprechenden
6ß-Methy!verbindung, hydrolysiert,
(1) eine Verbindung der Formel
■8 X
Ko)
worin Z^ Methyl, α-Chlor oder α-Brom ist, isomerisiert
unter Bildung eines entsprechenden Gon-4-en-3-on ,
(m) eine Verbindung der Formel 1(p)
Kp)
9Θ&886/166 7
worin W eine Alkoxygruppe ist, daneben äthylenische Bindungen
in den 2- und 5(1O)-Stellungen oder 3-'und 5-Stellungen
vorhanden sind, wenn notwendig unter RUokumwandlung der Y-
oder X-Gruppe, formyliert unter Bildung einer Verbindung
der Formel Im, wie oben erläutert, wobei die Gruppen Rt X»
1-12
Y, Z, Z , -O6-C7-, R , R und V/ die oben angegebene Bedeutung
haben und R ein niederer Alkylrest ist.
Das Verfahren der Stufe (a), d.h. das Hydrieren der 6-Methylenverbindung
der Formel II. kann durch eine Auetauschhydrierung durchgeführt werden· In diesem
Verfahren wird beispielsweise ein Gemisch der 6-Methylenverbindung
mit ungefähr 5 Gew.Teilen Oyclohexen und ungefähr
1/5 Gew.Teil eines Katalysators, wie einem 5#ig©a
Palladium-auf-Kohle, in absolutem Äthanol ungefähr 1/2
bis ungefähr ^ Stunden am Rückfluß gehalten· Das Erodukt
der Formel Id wird nach irgendeinem Standardverfahren gewonnen. In einem brauchbaren Verfahren gibt man Äther
zu, filtriert das Geraisch, gibt eine Spur Mineralsäure ' zu und verdampft das Lösungsmittel, wodurch das Produkt
als Rückstand verbleibt. Es kann, wenn gewünscht, durch Umkristallisieren aus Äther gereinigt werden«
Das Verfahren der Stufe Cb)1 d.h. die Umlagerung einer
6-Methylenverbindung der Formel II kann dadurch durchgeführt
werden, daß man diese mit einer schwachen Base in Gegenwart eines Katalysators, wie Palladium-auf-Kohle
909886/1667 ^
-16«
und in einem inerten Lösungsmittel, vorzugsweise bei mäßig erhöhter Temperatur, zum Beispiel 75 bis 10O0O
behandelt. Nach einer Verfahrensweise wird die Verbindung der Formel II in ungefähr 300 Gew.Teilen eines
Alkohols, zum Beispiel Äthanol, suspendiert und hierzu werden ungefähr 0,5 Gew.Teile Natriumacetat und ungefähr
0,15 Teile 5#iges Palladium-auf-Kohle zugegeben. Wenn
das Gemisch erhitzt und ungefähr 1 bis 5 Stunden am Rück-
»fluß gehalten wird, ist die Umlagerung zu der Verbindung
der Formel Ie im wesentlichen beendet. Diese kann nach
jeder herkömmlichen Verfahrensweise gewonnen werden, aber ein einfaches Mittel besteht darin das Gemisch zu kühlen,
es mit Äther zu verdünnen, abzufiltern, mit gesättigter wäßriger Natriumbicarbonatlösung, dann mit Salzlösung zu
waschen, über wasserfreiem Natriumsulfat zu trocknen und schließlich die Lösungsmittel zu verdampfen, wobei das
Produkt als Rückstand zurückbleibt. Es kann, wenn gewünscht, durch Umkristallisieren aus Äther gereinigt werden,
(■
-S
Eine brauchbare Reihe von Verbindungen außerhalb des Erfindungsbereichs,
nämlich die ^-Polycarbonalkyl-öa-methyl-18,19-dinorpregn-4—
en~3|20-dione,können dadurch hergestellt
werden, daß man die entsprechenden Verbindungen der Formel Id, worin R Polycarbonalkyl, X = CH(OH) und Y
H ist, mit einem Standardoxidierungsmittel, zum Beispiel
dem Jones-Reagens, 8N Chromsäure, behandelt, bis die Umwandlung zu einer entsprechenden Verbindung, worin X
909886/1 667 "17~ ·
0«0 ist, im wesentlichen beendet ist und dies® Verbindung,
die wertvolle progestationale und anti-oestrogene
Eigenschafben aufweist, gewinnt.
Ausgangsmaterialien der Formel II können beispielsweise naoh einem der nachfolgend angegebenen Verfahrenswege
erhalten werden.
Naoh einem ersten wird ein IJ
18t19-dinorpregna-2,5(10)-dien (V) einer Vilemeier-Reaktion (POOl, in Dimethylformamid) unterworfen, wodurch man das entsprechende 13-Alkyl-6-formyl-20-hydroxy-3-r alkoxy-18,19-dinorpregna-3,5(6)-dien-20-formiat (VI) erhält· Die Verbindung VI wird, wie beispielsweise mit Kaliumhydroxid in Methanol, zu dem entsprechenden Alkohol (VII) hydrolysiert, der nach Behandlung mit einem Metallhydrid-fieduktions- Mittel, zum Beispiel Natriumborhydrid in Methanol gemischt mit Tetrahydrofuran, daa 13-Alkyl-20-hydroxy-6-hydroxymet hyl-3-alkox3[-18,19-dinorpregna-3,5(6)-dien (VIII) liefert. Die Behandlung der Verbindung VIII mit Säure, zum Beispiel einer Mineralsäure wie verdünnter methanolisoher H2SO^, geeigneterweise bei ungefähr 25°0 führt zur Hydrolyse des Enoläthers und gleichzeitigen Eliminierung von Wasser unter Bildung des 13-Alkyl-20-hydroxy-6-methylen-18,19-dinorpregn-4-en-3-ons der Formel Ha (Worin R die angegebene Bedeutung hat und X 0(H)OH ist):
18t19-dinorpregna-2,5(10)-dien (V) einer Vilemeier-Reaktion (POOl, in Dimethylformamid) unterworfen, wodurch man das entsprechende 13-Alkyl-6-formyl-20-hydroxy-3-r alkoxy-18,19-dinorpregna-3,5(6)-dien-20-formiat (VI) erhält· Die Verbindung VI wird, wie beispielsweise mit Kaliumhydroxid in Methanol, zu dem entsprechenden Alkohol (VII) hydrolysiert, der nach Behandlung mit einem Metallhydrid-fieduktions- Mittel, zum Beispiel Natriumborhydrid in Methanol gemischt mit Tetrahydrofuran, daa 13-Alkyl-20-hydroxy-6-hydroxymet hyl-3-alkox3[-18,19-dinorpregna-3,5(6)-dien (VIII) liefert. Die Behandlung der Verbindung VIII mit Säure, zum Beispiel einer Mineralsäure wie verdünnter methanolisoher H2SO^, geeigneterweise bei ungefähr 25°0 führt zur Hydrolyse des Enoläthers und gleichzeitigen Eliminierung von Wasser unter Bildung des 13-Alkyl-20-hydroxy-6-methylen-18,19-dinorpregn-4-en-3-ons der Formel Ha (Worin R die angegebene Bedeutung hat und X 0(H)OH ist):
90 9 8 86/1667
CHO VII
MeOH/ CiLO THF
CH2OH
νίπ
VIII
C(H)OH
909886/1667
worin "DMP" Dimethylformamid und. "THP" Tetrahydrofuran ist. In dem oben angegebenen Verfahrensablauf ist die
3-Alkoxygruppe geeigneterweise eine Methoxygruppe, jedoch können natürlich andere Alkoxygruppen ebenso verwendet
werden und dieses Verfahren schafft einen Zugang zu den 3-Alkoxyverbindungen In (entsprechend der Verbindung
VIII des oben angegebenen Schemas).
In dem zweiten Verfahrensweg wird das Ausgangsmaterial,
13ß-Alkyl-17oc-hydroxy-18,19-dinorpregn-4-en-3»20-dion,
mit einem Acylierungsmxttel, zum Beispiel Essigsäure— anhydrid und einer Spur Perchlorsäure in Äthylacetat behandelt,
wodurch man das entsprechende 13ß-Alkyl-3»17-dihydroxy-18,19-dinorpregna-3»5-dien-20-on-diacetat
erhält, das dann mit einer Base, zum Beispiel methanolischem Kaliumhydroxid in Tetrahydrofuran umgewandelt wird
unter Bildung des entsprechenden 13ß-Alkyl-17-hydroxy-18,19-dinorpregn-4—
en-3,20-dion-acetats, das seinerseits
mit Methylorthoformiat in Dioxan, das p-Toluolsulfonsäure
enthält, umgesetzt wird unter Bildung des entsprechenden 13ß-Alkyl-17-hydroxy-3-methoxy-18,19-dinorpregna-3»5-dien-20-on-acetats,
das seinerseits mit Phosphoroxychlorid in Dimethylformamid und Äthylendichlorid formyliert wird unter Bildung des entsprechenden 13ß-Alkyl-6-formyl~17a-hydroxy-3-methoxy-18,19-dinorpregna-3,5-dien-2Q-on-acetats,
das mit Lithiumaluminium-tri-t— butoxyhydrid in Tetrahydrofuran reduziert wird zu dem
909886/1667 -20-
entsprechenden 13ß-Alkyl-17o(rhydroxy-6-hydroxymetliy.l-3-methoxy-18,19-dinorpregna-3|5-dien-20-on-acetat,
das mit Oxalsäure.in Methanol und Wasser behandelt, das gewünschte
13ß-Alkyl-17((-hydroxy-6-methylen-3-methoxy-18,19-dinorpregna-4-en-3,20-dion-acetat
nach dem folgenden Verfahrensablauf liefert:
90 98 86/168 7
Dioxan / θ'
p-TSA
POC
Äthylendichlorid
--OCOCH-
LiAl(O«>t-Bu)?H
THP CH,0
-•oooc:
Oxalsäure/·
Methanol/
Wasser
- OOOCH^
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-22-
worin R die oben definierte Bedeutung hat, 11THF" Tetrahydrofuran, "p-TSA" p-Toluolsulfonsäure und "MeOF" Methylorthof
ormiat ist. Natürlich können anstelle von "MeoF" ebenso andere Alkylierungsmittel verwendet werden.
Das Verfahren der Stufe (c), d.h. Chlorierung eines Enolesters
der Formel III mit einem Reagens wie N-Chlorsuccinimid oder N-Bromsuccinimid kann dadurch durchgeführt werden, daß man den Enolester zu ungefähr 30 Teilen
eines (4:1)-Gemischs von Aceton und Wasser zugibt, wobei dieses ungefähr 0,7 Teile Natriumacetat und 0,7 Teile Eisessig
pro Gew.Teil Enolester enthält. Das Gemisch wird dann auf ungefähr 5°C gekühlt und ungefähr 6 bis 8 Teile
N-Chlorsuccinimid pro Gew.Teil Enolester zugegeben. Die
Bildung des Produkts der Formel If ist in ungefähr 1 bis
ungefähr 4 Stunden beendet und dieses kann dadurch gewonnen werden, daß man das Reaktionsgemisch mit Wasser
verdünnt, dann mit Äther extrahiert und zur Trockne verdampft, wodurch die Verbindung If als Rückstand zurückbleibt. Wenn anstelle von N-Gblorsuccinimid N-Bromsuccinimid
verwendet wird, wird die entsprechende 6-Bromverbindung
der Formel If erhalten.
Die Ausgangsmaterialien der oben angegebenen Formel III
können dadurch hergestellt werden, daß man ein Enolätherausgangsmaterial
der Formel Vb
-23-909886/166 7
--Y
(Vb)
(worin R, X und Y die oben angegebene Bedeutung haben),
einer Säurehydrolyse, zum Beispiel mit Methanol : konzentrierter HCl : Wasser 90:6:4 oder das entsprechende
cyclische 20-Äthylenketal einer Säurehydrolyse unterwirft,
dann mit einem Säureanhydrid, vorzugsweise Essigsäureanhydrid
in Gegenwart einer Spur Perchlorsäure und ungefähr 40 VoI,Teilen Äthylacetat acyliert. Die Reaktion
verläuft sehr schnell und ist im wesentlichen in ungefähr 15 bis 20 Minuten beendet. Die Behandlung mit genug wäßrigem
Natriumbicarbonat zur Zerstörung des Essigsäureanhydridüberschusses und Verdampfen der organischen
Schicht zur Trockne liefert die Verbindung III als Rückstand.
Das Verfahren der Stufe (d), d.h., die Dehydrierung einer
Verbindung der Formel If zur Einführung einer doppelten Bindung zwischen Cg und C-, kann mit einem Reagens wie
Chloranil durchgeführt werden. Nach einer Verfahrensweise kann die Verbindung If in 25 Vol.Teilen eines Lösungsmittels,
wie ithylacetat, das ungefähr 5 Vol.Teile Essigsäure und ungefähr 2 Gew.Teile Chloranil pro Gew.
Teil If enthält, suspendiert werden. Wenn das Gemisch
909886/166 7 ·
unter Stickstoff ungefähr 24 Stunden am Rückfluß gehalten
wird, ist die Umwandlung der Verbindung Ig im wesentlichen beendet und es kann beispielsweise durch Kühlen
des Gemische, Waschen mit 10#iger Natriumhydroxidlösung,
dann mit Salzlösung, Trocknen über wasserfreiem Natriumsulfat und zuletzt Verdampfen zur Trockne gewonnen werden,
wobei Ig als Rückstand verbleibt.
Sas Verfahren der Stufe (e), d.h. das Behandeln des Epoxide der Formel IV mit einer Halogensäure unter Bildung
des 6-Halogen-4,6-diens der Formel Ih kann mit trockenen Halogenwasserstoffsäuren durchgeführt werden.
Nach einer Verfahrensweise kann das Epoxid (IV) in ungefähr 30 Vol.Teilen Eisessig suspendiert werden. Sas
Gemisch wird ungefähr auf den Gefrierpunkt des Eisessigs, 16,60C gekühlt und ein langsamer Strom von gasförmigem
Chlorwasserstoff, Bromwasserstoff oder Jodwasserstoff wird durchgeleitet. Nach ungefähr 2 bis 6 Stunden ist
die Bildung der Verbindung der Formel Ih im wesentlichen beendet und das Produkt kann beispielsweise dadurch gewonnen
werden, daß man das Gemisch in Eiswasser gießt und mit einem Wasser-nicht mischbaren Lösungsmittel, wie
einem Gemisch von 10:1 Benzol und Äther extrahiert. Sie organische Schicht wird von Säure freigewaschen, zum Beispiel
mit verdünntem Natriumbicarbonat, getrocknet und verdampft, wobei die Verbindung Ih als Rückstand verbleibt.
909886/1667
-25-
Die Ausgangsmaterialien der oben angegebenen Formel IV, die Epoxide, können durch Halogenabspaltung bei der 6-Ohlor- oder -Bromverbindung der Formel If hergestelltwerden
unter Bildung des ^,e-Diens (IX) mit nachfolgender
Epoxidierung unter Bildung der Vorbindung IV naoh dem folgenden Verfahrensablauf:
chj
DMi? oder
Pyridin
Pyridin
If
IX
l'oraiiure
worin,R, X, Y und Z die oben angegebene.Definition haben
und 11DMS"1 Dimethylformamid bedeutet. Die Enthalogenierung
wird beispielsweise duroh Suspendieren der Verbindung If in ungefähr 50 Vol.Teilen Dimethylformamid oder Pyridin
und duroh Zugabe von ungefähr 3 Gew.Teilen Caloiumcarbonat,
bezogen auf Gew.Teile von If, bewirkt. Man hält ungefähr
1 Stunde unter Stickstoff am Rückfluß, filtriert den
/ib
gießt das Filtrat in Wasser, extrahiert mit
gießt das Filtrat in Wasser, extrahiert mit
903086/1667
-26-
Äther und verdampft den Äther und erhält das 4,6-Dien IX
als Rückstand. Dieses wird^beispielsweise durch Suspendieren
in ungefähr 50 Vol.Teilen Chloroform und durch Behandeln
des Gemische mit 1 Gew.Teil Persäure, wie Perbenzoe-
und/oder vorzugsweise Monoperphthalsaure, pro Gew.Teil Verbindung IX, während ungefähr 48 Stunden bei
ungefähr 220Cj epoxidiert. Das Epoxid IV wird dann dadurch
gewonnen, daß man beispielsweise die organische Phase mit gesättigtem Natriumbicarbonat, dann mit Salzlösung wäscht, dann über Natriumsulfat trocknet und das
Lösungsmittel verdampft, wobei IV als Rückstand zurückbleibt.
Das Verfahren der Stufe (f), d.h. das selektive Hydrolysieren einer Verbindung der Formel Ii einschließlich
der Herstellung des Diacylat-Zwischenprodukts wird vorzugsweise stufenweise durchgeführt, zuerst mit einem geeigneten
Acylanhydrid, zum Beispiel Essigsäureanhydrid, oder einem Acylhalogenid, zum Beispiel Acetylchlorid oder
Acetylhromid oder vorzugsweise mit Gemischen derselben,
in Gegenwart eines Säurebindemittels, wie einer organischen Base, vorzugsweise Pyridin, unter Bildung des entsprechenden
Enolester-17tt»-acylat8. Nach einer Verfahrensweise
wird die Verbindung Ii mit einem Überschuß Essigsäureanhydrid und Acetylchlorid in Pyridin behandelt und
das Gemisch auf ungefähr 50 bis 75°C wenigs Minuten erhitzt und dann ungefähr 67 Stunden bei ungefähr 23°C ·■
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gehalten. Der Enolester wird dadurch gewonnen, daß man
das Gemisch in ein großes Volumen Wasser gießt, die organische Schicht mit Äther extrahiert, wäscht, trocknet,
den Äther verdampft, wodurch der Enolester als Rückstand verbleibt. Dieser wird selektiv mit einer verdünnten Base
hydrolysiert. Nach einer Verfahrensweise wird das Enolacetat
in 2#igem methanolischem Kaliumhydroxid suspendiert und das Gemisch bei O0C gerührt, bis die Partialhydrolyse
im wesentlichen beendet ist. Kühlen und Neutralisieren des Reaktionsgemischs, Verdampfen zur Trockne,
Extrahieren des Rückstands mit Äther und Verdampfen des Äthers liefern die Verbindung Ij als Rückstand.
Die selektive Oxidation der Stufe (f) kann mit einem
ρ Jones-Reagens, sofern Y Wasserstoff oder OCOR ist, und
mit Dimethylsulfoxid in Essigsäure, sofern Y = OH ist,
durchgeführt werden.
Die beschriebenen Verbindungen können ebenso nach bekannten Verfahren für analoge Verbindungen durchgeführt
werden.
Das Ausgangsmaterial für die gesamten oben erwähnten Verbindungen kann nach Verfahren hergestellt werden, die für
analoge Verbindungen in der gleichzeitig anhängigen Patentanmeldung der gleichen Anmelderin Anwalts-Akte 18 59$
beschrieben sind. Andere Ausgangsmaterialien sind in der U.K.-Patentschrift 1 115 635 beschrieben. Sie können da-
909886/1667 . -28-
. - 28 -
durch hergestellt werden, daß man in früheren Stufen Verfahren der Gesamtsynthese, wie sie von Douglas, Graves,
Hartley, Hughes, McLoughlin, Siddall und Smith in J.Chem·
Soc, 1963, 5072-5904 und H Smith, Hughes, Douglas, Wendt,
Buzby, Jr., Edgren, Fisher, Foell, Gadsby, Hartley, Herbst,
Jansen, Ledig, McLoughlin, McMenanim, Pattison, Phillips,
Rees, Siddall, Suida, L. Smith, Tokolics und Wateon in
J. Chem. Soc, 1964, 4472-4492 beschrieben sind, verwendet. Wenn die Ausgangsmaterialien das Produkt einer Gesamtsynthese
sind, die keine geeignete Trennungsstufe beinhaltet, werden die Verbindungen der Erfindung in racemischer
Form vorhanden sein. Wenn Jedoch ein getrenntes Ausgangsmaterial verwendet wird,(das beispielsweise durch
Trennen in einer früheren Stufe in der Synthese erhalten
wurde),werden die Produkte der hier beschriebenen Verfahren natürlich getrennte d-Enantiomere sein. Geeignete
getrennte Zwischenprodukte als Auegangsmaterialien der Erfindung sind in der Literatur, beispielsweise im J.
Med. Chem. 1967, 199-204 beschrieben· Unter Verwendung einer Konvention, wie sie bei Fieser und Fieser,
"Steroide", Seite 356 (1959) angegeben wird, werden als
die d-Formen der bezeichneten Verbindung die Enantiomeren
in der C-13-Konfiguration entsprechend dem natürlichen
Hormon Oestron angesehen. Die entsprechenden Enantiomorphen werden demzufolge als 1-Formen und die Racemate
als dl-Formen bezeichnet. Die Strukturformeln zeigen nur
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die Enantiomorphen der d-Konfiguration aber es ist natürlich
selbstverständlich, daß die Racemate ebenso in die Erfindung eingeschlossen sind.
Die bei der Durchführung der oben angegebenen Verfahren
verwendeten Zeit- und Temperaturbereiche sind nicht besonders kritisch und es ist für den Fachmann klar, daß
sie so ausgewählt werden, daß die Reaktion in einem Minimum an Zeit ohne unnötige Schwierigkeit durchgeführt
werden kann. Es können daher Reaktionstemperaturen unterhalb der angegebenen verwendet werden, jedoch wird dann
die Reaktionszeit ausgedehnt. Andererseits können höhere Reaktionstemperaturen als die angegebenen unter gleichzeitiger
Abnahme der Reaktionszeit verwendet werden, obgleich die Reinheit des Brodukts dadurch etwas verringert
wird.
Wie bereits oben erwähnt haben die Verbindungen der Formel I, worin die Ringe A, und B die Formel P haben, progestationale
und anti-oestrogene Wirksamkeit und sie sind
weiterhin zur Herstellung von Verbindungen mit diesen Wirksamkeiten brauchbar. Die progestationale Wirksamkeit
wird durch pharmakologisohe Standarduntersuchungen bei niederen Warmblütern erläutert. In einem solchen Versuch,
dem Glauberg-Versuch, werden unentwickelte weibliche Kaninchen für 6 Tage mit 0estradiol-17ß vorbereitet.
Die vorbereiteten Kaninchen erhalten dann abgestufte
90 9886/1667 "5°"
Dosen der unter Versuch stehenden Verbindung täglich 5
Tage vor der Autopsie am sechsten Tag. Die progestationale Wirksamkeit wird durch histologische Bewertung der
Uterüs-Drüsenproliferation nach Elton und Edgren,
Endocrinology, 63, 464-4-72 (1958) bestimmt. Die antioestrogene
Wirksamkeit wird ebenso nach pharmakologischen Standarduntersuchungen bei niederen Warmblütern bestimmt.
Bei einem solchen Versuch, dem Oestrogen entgegengesetzt wirksamen "moust"- . Uterus-Wachstumversuch, werden
100/Ug Oestriol- gleichzeitig mit abgestuften Dosen der
unter Versuch stehenden Verbindung während drei Tagen verabfolgt. Bei Autopsie am vierten Tag werden die Uteri
entfernt und gewogen. Wirksame Materialien inhibieren die metrotrope Wirkung von Oestriol, wie dies von Edgren
und Calhoun, Experientia, 16, 188 (1960) erläutert wird.
Die Produkte der Formel I dieser Erfindung, worin die Ringe A und B die oben angegebene Formel F aufweisen,
können für die oben angegebenen pharmakologischen Zwecke zusammen mit einem nicht-toxischen Träger verwendet werden.
Sie können in flüssigen oder festen Formen, beispielsweise als Kapseln, Tabletten, Suppositoren, Pulver,
dispergierbare Granulate, Pastillen und ähnliches dargeboten werden, wobei sie mit herkömmlichen Trägern kombiniert
werden. Zu solchen herkömmlichen Trägern gehören Magnesiumcarbonat oder -stearat, Talkum, Zucker, Milchzucker,
Pectin, Dextrin, Stärke, Gelatine, Tragant, Methyl-
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cellulose, Natriumcarboxymethylcellulcse, nieder schmelzendes
Wachs und Kakaobutter. Verdünnungs- bzw. Streckmittel,
Geschmacksstoffe, Solubiliese, Gleitmittel, Suspendierungsmittel,
Bindemittel oder Tabletten-zerlegende
Mittel können verwendet werden. Pulver oder Tabletten enthalten vorzugsweise 5 oder 10 bis 99# Wirkstoff. Das
wirksame Steroid kann mit einem umhüllenden Material mit oder ohne andere Träger dargeboten werden.
Flüssige Zubereitungen wie Lösungen, Suspensionen oder
Emulsionen können ebenso verwendet werden. Zu solchen Zubereitungen gehören Dispersionen in einem nicht toxischen
Träger wie Arachisöl oder sterilem Wasser, vorzugsweise mit einem Gehalt eines nicht ionischen oberflächenaktiven
Mittels wie Fettsäureester von Polyhydroxyverbindungen, zum Beispiel Sorbitan, wäßrige Starke
in Natriumcarboxymethylcelluloselösungen, wäßriges Propylenglycol oder Polyäthylenglycol. So kann eine Wasser-Propylenglycollösung
für parenterale Injektion verwendet werden und wäßrige zur oralen Verwendung geeignete Suspensionen
werden dadurch hergestellt, daß man natürliche oder synthetische Gums, Harze, Methylcellulose oder andere
bekannte Suspendierungsmittel verwendet.
Die Zubereitung kann den niederen Warmblütern in der Form
von Dosierungseinheiten verabfolgt werden, wobei die Dosierungseinheit beispielsweise von ungefähr 0,1 bis
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ungefähr 200 mg von dem jeweiligen wirksamen Steroid enthält.
Die Dosierungseinheit kann eine verpackte Zubereitung, zum Beispiel verpacktes Pulver, Fläschchen oder
Ampullen oder beispielsweise die Form von Kapseln, Cachets oder Tabletten haben oder irgendeine Anzahl dieser
Möglichkeiten in verpackter Form aufweisen. Die Zubereitungen können weiterhin im wesentlichen allein aus
dem wirksamen Steroid bestehen, wenn dieses sich in der Form einer Dosierungseinheit befindet. Wenn die Verbindungen
für die oben angegebenen Zwecke verwendet werden, kann sich ihre Dosierung mit den zu behandelnden Bedingungen
ändern, jedoch wird im allgemeinen der für Progoesteron angegebene Bereich (Merck Index, 7»Ausgabe,
Seite 856 (1960)) einzuhalten sein.
Die nachfolgenden Beispiele, die bevorzugte Ausführungsformen beschrieben, dienen ausschließlich der Erläuterung,
ohne den Erfindungsbereich einzuschränken.
13ß-Ä'thyl-20i-hydroxy-6a-methyl-18,19-dinorpregn-/<—en-3-on
(a) dl
dien-20-ol-formiat
Zu einer Lösung von destilliertem Dimethylformamid (0,65 s) in destilliertem Äthylendichlorid (1,0 ml) bei O0O wird
eine Lösung von destilliertem Phosphoroxychlorid (0,69 ε)
in Äthylendichlorid (3,0 ml) während 30 Minuten zugegeben.
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Nach zusätzlichem.10 Minuten langem Rühren bei O0O wird
Pyridin (1 Tropfen) und dann eine Lösung von dl-13ß-Äthyl-3-methoxy-18,19-dinorpregna-2,5(10)-dien-20§-ol
(0,66 g) in ÄthylendiChlorid (10 ml), das Pyridin (100 mg)
enthält, auf einmal zugegeben. Nachdem die rote Lösung bei O0O 1 Stunde gerührt wurde, wird eine Lösung von
Natriumacetat (4-,O g) in Wasser (40 ml) zugegeben und
das Gemisch 10 Minuten kräftig gerührt. Das Gemisch wird in Wasser gegossen, mit Äther extrahiert, die organische
Schicht mit Wasser gewaschen, bis die Waschlaugen farblos sind, dann über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet
und unter Vakuum abgestreift. Das Triturieren dea Rückstandfe
mit Methanol liefert 0,34 g gelb gefärbtes Produkt, Schmelzpunkt 175 bis 1820C, (Erweichung von 17Q0C);
λ m?x ^84' 6'°7* 6»2VJ ^ 2£H 22° Γ (£? 700)'
321 mu (£i4 800).
(b) dl-13ß-&thyl-6-formyl-3-methoxy-18,19-dinorprefz;na-
Zu einer Lösung von dl-13ß-Äthyl-6-formyl~3-methoxy-18,19
dinorpregna-3,5-dien-20f-ol-formiat (2,65 g) in {Tetrahydrofuran
(100 ml) unter Stickstoff bei ungefähr 230C wird auf einmal eine Lösung von Kaliumhydroxid (1,35 g)
in Methanol (100 ml) zugegeben. Das Rühren wird 30 Minuten bei Zimmertemperatur fortgesetzt, dann wird das Gemisch
in gesättigtes wäßriges Natriumbicarbonat gegossen
und mit Benzol extrahiert. Die Benzolextrakte werden mit
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Wasser gewaschen, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und unter Vakuum abgestreift. Das Triturieren
des Rückstands mit Äther liefert 1,41 g gelbes gefärbtes
Produkt, Schmelzpunkt 185 bis 1910C ^ ^ 3,03, 6,07,
6,24/U; λ ^ü 220 mu (£ 9 400), 322 mu (<£ 15 400).
preKna-3»5-dien-20^-öl
Zu einer Lösung von dl-13ß-Äthyl-6-formyl-3-methoxy-18,19-dinorpregna-3,5-dien-20^-ol
(1,0 g) in Methanol (20 ml) und Tetrahydrofuran (20 ml) wird bei Zimmertemperatur
Natriumborhydrid (250 mg) auf einmal zugegeben. Das Gemisch wird bei ungefähr 23°C 15 Minuten gerührt,
in Wasser gegossen und mit Benzol extrahiert. Die organische Schicht wird mit Wasser, Salzlösung gewaschen,
über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und unter Vakuum abgestreift. Das Triturieren Λββ Rückstands mit
Äther liefert 0,45 g farbloses Eroaukt, Schmelzpunkt 128 bis 133°C; λ Jjj£ 3,04, 6,11, 6,21/U; λ ξ^Ά 250 mu
(£17 βοά).
(d) dl-13ß-Äth.yl-20^-hydroxy-6-meth.ylen-18.19-dinor pregn-4-en-3-on
Zu einer gerührten Schlämme von dl-13ß-Äthyl-6-hydroxymethyl-3-methoxy-18,19-dinorpregna-?i5-dien-20^-ol
(100 mg) in Methanol (1,0 ml) bei Zimmertemperatur wird eine Spur von 8N Schwefelsäure zugegeben. Die Lösung erfolgt sofort nach Zugabe der Säure und die erneute Ausfällung
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erfolgt nach 2 Minuten. Nach 5 Minuten wird die Ausfällung
gefiltert und ergibt 40 mg farbloses Produkt, Schmelzpunkt 160 bis 1650C und 215 bis 2220C; A jjj^£ 2,96, 6,04,
6,18, 6,50/U; λ ^H 265 fflu (^11 500)#
(e) dl-13ß-Äthyl-20(-h.ydrox.Y-6a-meth.yl-18.19-dinorpregn- 4-en-3-on
Ein Gemisch von dl-15ß-Äthyl-20^~hydroxy-6rmethylen-18,19-dinorpregn-4-en-3-on
(650 mg), Cyclohexen (1,95 ml) und Pd/C (5SIi, 150 mg) in absolutem Äthanol (32,5 ml) wird 45
Minuten am Rückfluß erhitzt. Das Gemisch wird mit Äther verdünnt und durch eine Filterhilfe filtriert. Eine Spur
konzentrierte Salzsäure wird zugegeben und die Lösung unter Vakuum abgestripptβ Das Umkristallisieren des
festen Rückstands aus Äther liefert 0,605 g farbloses Produkt, Schmelzpunkt 162 bis 1680C; Λ JJ* 2,94, 6,05,
6,23/U; λ ^°Η 241 mu (£ 14 800); KMR hat 4H bei 5,85 ppm
17H bei 3,78 ppm (Triplet), 6α. CH- bei 1,18 ppm (Doublet,
J 2 cps) und 21 CEU bei 1,0? ppm (Doublet, J 2 cps).
Analyse; errechnet für Ö22^3402 ^: 79,95 c>
10»37 H
gefunden (#): 79,58 C, 10,24 H.
13ß-Äthyl-6a-methyl-18 % 19-dinorpresn~4-en-3«20-dion
Zu einer Lösung von dl-13ß-Äthyl-20<^-hydroxy-6a-methyl-18,19-dinorpregn-4-en-3-on
(600 mg) in Aceton (30 ml) wird bei O0C tropfenweise während 5 Minuten Jones-Reagens
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(8N Chromsäure, 0,50 ml) zugegeben. Das Rühren wird bei
O0O weitere 10 Minuten fortgesetzt und überschüssiges
Isopropanol zugegeben. Das Gemisch wird mit Äther verdünnt, durch Filterhilfe filtriert, gesättigtem wäßrigen
Natriumbicarbonat, Salzlösung gewaschen, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und unter Vakuum abgestrippt.
Der feste Rückstand wird aus Äther umkristallisiert unter Bildung von 0,37 g weißlich gefärbtem Produkt,
Schmelzpunkt 143 bis 1460C; λ jjjr 5,90, 6,00, 6,24/1;
QIcLjC /
ϊί£Η 241 mu (£ 15 900); KMR hat 4H bei 1,09 ppm
UlcLJrC /
(Doublet, J 6 cps).
Analyse: errechnet für C22H32Q2 ^: 00^ G» ^»53 H
gefunden (JlS): 80,61 C, 9,33 H.
13ß-Äth.yl-20^-h.Ydrox.y-6-meth.yl-18«19-dinorpr egn-4.6-dien-3-on
Ein Gemisch von dl-13ß-Äthyl-20^-hydroxy-6-methylen-18,19
dinorpregn-4-en-3-on (1OQ rag), Natriumacetat (50 mg) und
Pd/C (5^, 15 mg) in absolutem Äthanol (30 ml) wird 11/2
Stunden am Rückfluß erhitzt. Das Gemisch wird auf ungefähr 230C gekühlt, mit Äther verdünnt, durch Filterhilfe
filtriert, mit gesättigter wäßriger Natriumbicarbonatlösung und dann Salzlösung gewaschen, über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet und unter Vakuum abgestrippt·. Der feste Rückstand wird aus Äther umkristallisiert unter
Bildung von 22mg farblosem Produkt; Schmelzpunkt 204 bis
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2050C; λ JjJ* 2,.91, 6,05, 6,18, 6,51/U; λ f£E 290 mu
(£22 800)·, KMR hat Vinylprotonen bei 5,93 ppm und 6,03 ppm»
17H bei 3,75 ppm, 6 OH5 bei 1,80 ppm und 21 CH5 bei 1,12
ppm (Doublet, J 5»5 cps).
B eispiel 4
13ß-Ät hyl-17(x-hydroxy-6a-methyl-18 »19-dinorpresn-4-en-
3ι20-dion-acetat
(a) dl-13ß-Äthyl-3.17-dihydroxy-18«19-dinorpregna-3.5-dien-20-on-diacetat
Eine Lösung von dl-13ß-Äthyl-17"-hydroxy-18,19--dinorpregn-4-en-3,20-dion
(1,10 g) in Äthylacetat (10 ml) mit einem Gehalt von Essigsäureanhydrid (11,2 ml) und Perchlorsäure
(0,011 ml) wird bei Zimmertemperatur 5 Minuten gerührt.
Die sich ergebend© gelbe Lösung wird mit Äther verdünnt, mit gesättigter wäßriger Bicarbonatlösung, dann Salzlösung
gewaschen, über wass©rfreiem Natriumsulfat getrocknet
und unter Vakuum abgestrippt. Das Auskristallisieren des harzigen Rückstands aus Methanol liefert 1»Q3 g
farbloses Erodukt, Schmelzpunkt 182 bis 1'91°C| λ J^ 5,71,
5,80, 5,89, 6,01 und keine Hydroxylabsorption;
λ ^11 245 mu (£17 6QQ) ·, KMH. hat Vinylprotonen bei
5,47 ppm und 5,76 ppm, zwei Acetatmethyle bei 2,11 ppm
und O21 Methyl bei 2,09 ppm.
(b) dl-13ß-Äthyl-17ofc-hydroxy-18.19-dinorpregn-4-en-3.20-dion-acetat
Eine Lösung von dl-13ß-Äthyl-3,17-dihydroxy~18t19-dinor-909886/1667 -38-
pregna-3»5-cLien-20-on-diacetat (5 »40 g) in Tetrahydrofuran
(108 ml) und Methanol (108 ml) wird unter Stick_ stoff bei O0C einer 2#igen Lösung von Kaliumhydroxid in
Methanol (108 ml) zugegeben.Das Rühren wird 25 Minuten bei O0C fortgesetzt. Das Geraisch wird in gesättigtes
wäßriges Natriumbicarbonat gegossen, mit Äther extrahiert und die organische Schicht mit Wasser, dann Salzlösung
gewaschen, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und unter Vakuum abgestrippt, wodurch man einen
farblosen Feststoff erhält. Die Umkristallisierung aus Äthylacetat/Hexan liefert 4,22 g farbloses Produkt,
Schmelzpunkt 192 bis 194-0C; λ ^ 5,80, 5,84, 6,01, 6,22
(c) dl-13ß-Äth.yl-17a-h.ydrox.y-3-methox.y-18.19-dinor pregna-3,5-dien-20-on-acetat
Zu einer Suspension von dl-13ß-Äthyl-17-hydroxy-18,19-dinorpregn-4-en-3,20-dion-acetat
(3*0 g) in Dioxan (15»9ml)
wird bei Zimmertemperatur Methylorthoformiat (4,0 ml) und eine Lösung mit p-ToluolsuIfonsäure (0,16 g) und
Methanol (0,36 ml) in Dioxan (1,75 ml) zugegeben. Das Steroid löst sich nach 5 Minuten langem Rühren und das
Rühren wird weitere 55 Minuten fortgesetzt. Pyridin (8,5 ml) wird zugegeben und das Gemisch mit Äther verdünnt.
Dann erfolgt Waschen mit Wasser, Salzlösung, Trocknen
über wasserfreiem Natriumsulfat und das Abstrippen unter Vakuum liefert ein Harz. Das Auskristallisieren
aus Methanol, das eine Spur Fyri&in enthält, liefert
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BAD ORIGINAL
193828?
1,81 g farbloses Produkt, Schmelzpunkt 153 bis 1660Cj
5ϊ79) 5'83
(d) dl-13ß-Äth.yl~6-f orm.yl-17a-h.ydroxyT3-methoxy->18«19- dinorpreKna-3<3-dien-20-on~acetat
Zu einer Lösung von destilliertem Dimethylformamid (7,25 mL) und destilliertem Athylendichlorid (3|0 ml)
wird bei O0C eine Lösung von destilliertem Phosphoroxychlorid
(1,50 g) in Athylendichlorid (9»0 ml) während
30 Minuten zugegeben. Nach zusätzlichem 10 Minuten langen Rühren bei O0C wird Pyridin (1 Tropfen) zugegeben und
dann eine Lösung von dl-13ß-Äthyl-17oc-hydroxy-3-methoxy-18,19-dinorpregna-3,5-dien-20-on-acetat
(1,70 g) in Athylendichlorid (27 ml), das Pyridin (15 Tropfen) enthält,
auf einmal zugegeben. Nach 1 Stunden langem Rühren, der roten Lösung bei O0O wird eine Lösung von Natriumacetat
(12,0 g) in Wasser (125 ml) zugegeben und das Gemisch
10 Minuten lang kräftig gerührt. Das Gemisch wird mit Äthylacetat kräftig gerührt. Die organische Schicht
wird mit gesättigtem wäßrigen Natriumbicarbonat, dann mit Wasser, bis die Waschlaugen farblos sind, gewaschen,
über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und unter Vakuum abgestrippt. Triturieren des sich ergebenden
Harzes mit Äther/Hexan liefert 1,29 g gelb gefärbtes Produkt, Schmelzpunkt 182 bis 1870O; λ ^ 5»78, 5,83,
6,02, 6,19 (sehr stark), 6,28 (Schulter), 6,40 (Schulter); Λ ^H 220 n>u (£9 400), 322 mu.(£i5 800).
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1938293
(e) dl-13ß~Äthyl-17a-hycLroxy-6-hyaroxymethyl-3-metho3cy-
18.19-dinorpregna-3.5-dien-2Q-on-ac etat
Zu einer Lösung von dl-43ß-i£bhyl-6-iormyl-17-bydro3cy-3-~
methoxy-18f19-dinorpregna-3,5-dien-2Q-on->acetat (1,0 g)
in !Tetrahydrofuran (20 ml) wird unter Stickstoff bei Zimmertemperatur
eine Lösung von Lithium-tri-t-butoxyalurai— niumhydrid (1,24 g) in Tetrahydrofuran (20 ml) zugegeben.
Bas Gemisch wird 20 Hinuten bei Zimmertemperatur gerührt
und in Eiswasser gegossen. Bas Verdünnen mit Ither, Waschen
der organischen Schicht mit gesättigtem wäßrigen Natriumbicarbonat, dann Salzlösung, Trocknen über wasserfreiem
Natriumsulfat und Abstrippen unter Vakuum liefert ein Harz. Umkristallisieren aus Äther/Hexan liefert
0,78 g Eroduktj Schmelzpunkt 157 bis 1620C; λ 5J* 2,90,
Hl el Jt
5,80, 5,88, 6,12 und 6,22/Uj λ ^0^ 248 bu (£ 18 700).
(f) dl-13ß-Ithyl-17<x*-h.ydroxy-6-meth.ylen-18.19-dinorpregn- 4-en-3«2Q-dion-acetat
Zu einer Lösung von dl-13ß-Äthyl-17-hydroxy-6-hydroxymethyl-3-methoxy-18,19-dinorpr©gna-3,5-äien-20-on~ac«tat
(0,73 g) und Oxalsäuredihydrat (0,73 g) in Methanol
(73 nil) wird Wasser (30 ml) bei Zimmertemperatur zugegeben. Nach 5 Minuten beginnt sich eine Ausfällung zu
bilden. Nach 45 Minuten bei Zimmertemperatur wird d&s
Gemisch in gesättigtes wäßriges Natriumbicarbonat gegossen, mit Äther extrahiert, der Extrakt mit Salzlösung
gewaschen, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet
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und unter Vakuum abgestrippt· Der Rückstand wird mit
Äther/Hexan trituriert und liefert 0,53 g Produkt, Schmelzpunkt 226 bis 2520O (wird braun);λ *?* 5,80»
UJ el A-
5,88, 6,00, 6,19, 6,29, 10,93/ij λ ^H 266 mu (£.10 900).
dl-13ß-Äthyl-17a-h.ydr oxy-6a-methyl-18,19-dinorpr egn-
4-en-3«20-dion-ac etat
Bei Verwendung der gleichen Bedingungen wie in Beispiel 1
Stufe (e) wird die Verbindung dieses Beispiels, Stufe (f) zu der in der Überschrift bezeichneten Verbindung umgewandelt,
die einen Schmelzpunkt von 160 bis 163°C hat; 5»80' 5'84 (Schulter), 6,01, 6,22/U5A^ 240 mu.
Analyses errechnet für C34IW^ (#): 74-»57 C, 8,7 H
gefunden (#): 74,27 O, 8,65 H
13ß-Äth.yl-17a-hydroxy-6-met h.yl-18«19-dinorpregna-4«6-dien-3 * 20-dion
Folgt man dem Verfahren von Beispiel 3, so wird 13ß-Äthyl-17a-hydroxy-6-methylen-18,19-dinorpregn-4-en-3,20-dion
zu der in der Überschrift bezeichneten Verbindung umgewandelt·
-18,19-dinorpregn-4-en-3-oii-20~ol-acetat
und 1 gfl^^thyl^eo^-brom-IB »19-dinorpr egn-4-en~3-on-2Q-olacetat
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(a) 13ß-Äthyl-18.19-dinorpreKna-3.5(6)-dien-5.20-dion- 3«20-diacetat
13ß-Äthyl-3-methoxy-18,19-dinorpregna-2,5(10)-dien-20-ol
wird in einem Gemisch von Methanol : konzentrierte?Salzsäure : Wasser, 90:6:4 (30 ml) eine Stunde unter Rühren
hydrolysiert. Das Produkt wird unmittelbar abfiltriert und mit Wasser gewaschen. Nach Trocknen hat das rohe 13ß-J£thyl-18,19-dinorpregn-4-en-3-on-20-ol
(0,75 g) einen Schmelzpunkt von 170 bis 175°C; Λ f*°H 242 (£ 14 400).
IR zeigt 6,01/U und 6,19/U .
Dieses Material wird in einem Gemisch von Essigsäureanhydrid (4,8 ml), Äthylacetat (45 ml) und 70#iger Perchlorsäure
(0,01 ml) suspendiert und 15 bis 20 ^inuten gerührt. Der Essigsäureanhydridüberschuß wird durch Schütteln
mit gesättigter Natriumbicarbonatlösung zerstört und die organische Schicht verdampft, wodurch man das in der Überschrift
bezeichnete Produkt erhält.
acetat
13-Ithyl-18,19-<iinorpregna-3,5( 6)-dien-3,20-diol-3,20-diacetat
(1 g) wird zu einem Gemisch von Aceton (23 ml), Wasser (6 ml), Natriumacetat (0,7 g) und Essigsäure
(0,7 Bl) zugegeben. Das Gemisch wird auf 5°C gekühlt,
dann mit 8,3 g N-Chlorsuccinimid behandelt. Nach 11/4
Stunden wird Wasser zugegeben und das Produkt mit Äther
909886/166 7
extrahiert. Die organische Schicht wird verdampft und
das Produkt als Rückstand erhalten.
(c) 13ß-Äthyl-6o>-broin-18. <19-dinorpregn-4-en-3-on'-2Q-Ol"> acetat
Das Verfahren der Stufe (b) wird wiederholt, wobei man
N-Brorasuccinimid anstelle der Chlorverbindung verwendet,
wodurch man das bezeichnete Produkt erhalte
13ß-Äth.Yl»6~chlor-18,19-dinorpregna-4«6«dien»3-on-20~olacetat und 20-Alkohol
(a) 13ß-Äthyl-18.19-dinorpregna-4.6-dien-3~on-2Q^ol~
acetat
Das Produkt von Beispiel 6, Stuf® (o) wird in Dimethyl- '
formamid (50 ml) mit 3 g Caloiumcarbonat 1 Stunde unter
Stickstoff am Rückfluß gehalten. Der Featstoff wird abfiltriert, das Filtrat in Wasser gegossen und mit Äther
extrahiert. Verdampfen des Lösungsmittels liefert die in der Überschrift bezeichnete Verbindung.
(b) 13ß-Äthyl-18.19_-dinor-6a, 7a-oxidopregn-4~>en-3-on-20r-ol-acetat
13ß-£thyl-18,19-dinorpregna-i|.96-dien~3~on-20-ol-acetat
(1 g) in Chloroform (50 ml) wird mit Monoperphthalsäure
(24 mr, 0,67 M) 48 Stunden bei Zimmertemperatur behandelt·
Die organische Phase wird mit gesättigtem Natriumbicarbonat
909886/1667
dann mit Salzlösung gewaschen und über Natriumsulfat
getrocknet· Verdampfen des Lösungsmittels liefert die in der Überschrift bezeichnete Verbindung.
(c) 13ß-lthyl-6-ohlor-18.19-dinorpregna-4.6-dien-3-on- 20-ol-acetat und 20-Alkohol
13ß-ithyl-18,19-dinor-6a, 7<x-oxidopr egn-4-en-3-on-2O-ol-acetat
(1 g) wird in Eisessig (30 ml) suspendiert. Ein langsamer Strom von trockenem Chlorwasserstoff wird
durch das Gemisch bei einer Temperatur nahe dem Gefrierpunkt der Essigsäure (16,60C) geleitet. Nach 2 bis 6 Stunden
wird das Gemisch in Eiswasser gegossen und mit Benzoläther extrahiert (10:1). Sie organische Schicht wird
frei von der Säure gewaschen, dann getrocknet und verdampft unter Bildung der in der Überschrift bezeichneten
Verbindung. Die B-ehandlung dieses Materials mit 2$igem
methanolischen Kaliumhydroxid liefert den entsprechenden Alkohol bei C-20.
Ein wahlweises Verfahren zur Herstellung der in der Überschrift
bezeichneten Verbindung besteht darin, daS aan das 13ß-£fchyl-6cc-chlor-18,19-dinorpregn-4-en-3-on-20-olacetat
von Beispiel 6, Stufe (b) (1 g) in JLfchylacetat
(25 öl), Essigsäure (5 ml) verwendet und mit Chloranil
(2 g) 24 Stunden unter Stickstoff am Rückfluß hält. Das
Gemisch wird gekühlt, mit Natriumhydroxidlösung (10#,
dann mit Salzlösung gewaschen und getrocknet«. Verdampfen
909886/1867
liefert 13ß-Ä"thyl-:6-chlor-/l8,19-dinorpregna~4t6-dien-3-on-20-ol-acetat.
Das Verfahren dieses Beispiels, Stufe (c) wird wiederholt,
wobei man jeweils trockenen Bromwasserstoff und Fluorwasserstoff anstelle von Chlorwasserstoff verwendet. Man
erhält auf diese Weise 13ß-Ä'thyl-6-brom-18,19-dinorpregna-4,6~dien-3-on-20-ol-acetat
und 20-Alkohol und 13ß—
Äthyl-6-fluor-18,19-dinorpregna-4,6-dien-$-on-20-olacetat
und 20-Alkohol.
13ß-Ävthyl-6a-ohlor-18./l9-dinorpregn-4-en-3>20-dion-17a-ol
aoetat
(a) 13ß-Äth.yl-18.19-dinorpregna-3,5(6)-dien-20-on-3«17<fcdiol-diacetat
Bei Verwendung der gleichen Bedingungen wie von Beispiel 6, Stufe (a) wird IJß-Äthyl-i-methoxy-ie^-dinorpregna-2,5(10
>-dien-20-on-17o»-ol zu der in der Überschrift bezeichneten
Verbindung umgewandelt.
(b) 13ßHfcb h.yl-6tti-chlor--18 »19-dinorpr erai-^-en-3 , 2Q-dion-17oE&-ol--acetat
Bei Verwendung der gleichen Bedingungen wie in Beispiel 6,
Stufe (b) wird 13ß-ıhyl-18l19-dinorpregna-3,5(6)-dien-2O-on-3»17aä-diol-diaoetat
zu dem Produkt umgewandelt·
-46-809886/1867
.■■■;- 46 -
13ß"Äthyl-6~chlor-18.19-dinorpregna»4 jp-dien-3«2Q-dion-
17a-ol-acetat und 17a-Alkohol
(a) 13ß-Äthyl-18.19-dinorpreg;na-4.6-dion-3«20-dion-17a ol-acetat
Das Produkt von Beispiel 8, Stufe (b) wird mit Dimethyl
formamid und Oalciumcarbonat nach dem Verfahren von Beispiel
7» Stufe (a) erhitzt und die bezeichnete Verbindung erhalten.
(b) 13ß-Äth.yl-18.19-dinor-6a, 7oc-oxidopr egn-4-en-3.20-dion-17a^ol-acetat
Bei Verwendung der gleichen Bedingungen wie bei Beispiel 7, Stufe (b) wird 13ß-Äthyl-18t19~dinorpregna-4,6-dien-3»20-dion-17a-ol-acetat
zu der in der Überschrift bezeichneten Verbindung umgewandelt.
(c) 13ß-Äth.Yl-6-chlor-18«19-dinorpr egna-4-. 6-dien-3.20-dion-17a^ol-acetat und 17a-Alkohol
B-ei Verwendung der gleichen Bedingungen wie bei Beispiel
7, Stufe (c) wird 13ß-Äthyl-18,19-dinor-6a,7(X5-OXIdOPrOgHa-4-en-3»20-dion-17a-ol-acetat
zu der in der Überschrift bezeichneten Verbindung umgewandelt. Die dl-Form hat
einen Schmelzpunkt von 198 bis 200°C; λ J^£ 5,78, 5»85,
5»99, 6,23 (Schulter) j λ ^^ 283 fx (£23 QOO).
Analyse: errechnet für CgxHgQClO^:
Ws 68,23 O, 7,22 H, 8,76 Ol
gefunden (#)'t 68,60 O, 6,56 H, 8,79 Cl.
909806/1687
Wahlweise wird bei Verwendung der Bedingungen des zweiten Verfahrens von Beispiel 7, Stufe (c) 13ß-Äthyl-6|-ohlor-18,19-dinorpregn-4-en~3,20-dion-17a-ol«aeetat
zu der in der Überschrift bezeichneten Verbindung umgewandelt«
Die 17-Acetatgruppe der Verbindung dieses Beispiels wird
mit 2#igem methanolischen Kaliumhydroxid nach Beispiel 7
hydrolysiert und der 17a-Alkohol erhalten.
In ähnlicher Weise werden,nach dem Verfahren tob Beispiel
7, das entsprechende 13ß-Äthyl-6-brom°18,19-dinorpregna-4,6-dien-3j20-dion-17a-ol-acetat
und der 17-Alkohol und 13ß-Äthyl-6-fluor-18,19-dinorpregna-4,6-dien-3 9 20-dion-17oc-ol-acetat
und 17-Alkohol hergestellt.
Das Verfahren von Beispiel 1, Stufe (e) wird wiederholt, wobei man anstelle von IJß-Äthyl^O^-hydroxy-e-methylen-18j19-dinorpregna-4—
en-3-on stöchiometrische Mengen der nachfolgenden Verbindungen verwendet:
-48-909886/1687
193828$
CH2CIL CH2CH
CH2CH3
CH2CH3
| X | I |
| C(H)OH | E |
| C(H)OH | B |
| C(H)OH | H |
| C(H)OH | OCOCB- |
| CsO | OH |
| C=O C-O |
OCOCE3
OCOCH2 |
| C (H) OCOCH- | B |
Ee werden die naohfolgenden Verbindungen erhalten1
H2CH3
B B B
900886/166
CH2CH3
CH2CH3
X
CO
C=O CeO C(H)OCOCH3
Y OH
OCOC
H3
Das Verfahren von Beispiel 3 wird wiederholt, wobei nan anstelle von 13^-Äthyl-2O^-hydroxy-6-methylen-18t19-"
dinorpregn-4—en-3-on stöchiometrische Mengen der entsprechenden
6*-Methylenverbindungen von Beispiel 10 ver
wendet. Es werden die nachfolgenden Verbindungen erhalten!
| R | X | I |
| CH2CH2CH3 | C(H)OH | H |
| CH2(CH2)^CH3 | C(H)OH | H |
| wJl Y^f Π » M 0± | C(H)OH | H |
| CH2CH3 | C(H)OH | OCOCH3 |
| CH2CH3 | C-O | OH |
| CH2CH3 | C-O | OCOCH3 |
| CH2CH3 | C-O | |
| OH2CH3 | C(H)OCOCH3 | H |
| 903686/1667 |
Nach dem gleichen Verfahren wird 13ß-Äthyl-6-methylen-18,i9-dinorpregn-4-en-3-2O-dion
zu 13ß-Äthyl-6-iaethyl-18fi9-dinorpregna-4,6-dien-3,20-dion
umgelagert·
Das Verfahren von Beispiel 6 mit den Stufen (b) und (o) wird wiederholt, wobei man anstelle von 13ß-Äthyl-18,19-dinorpregna-3»5(6)-dien-320-diol-3»20-diaoetat
atöchio-Bietrisohe
Mengen der nachfolgenden Verbindungen verwendet)
CH5
H5OCO
| ltd | X | I |
| CH2CH2CH3 | C(H)OCOCiL | H |
| CH2(CH2)^Cl | i- C(H)OCOCH3 | H |
| CH2CH3 | C(H)OCOCH2(CH2)^CH3 | H |
| CH2CH3 | C-O | « |
| CH2CH3 | C(H)OH | O! |
| CH2CH3 | C(H)OCOCH- | O |
R3
CH3
OH,
OCOOH3 CH3
-51-
.dp
| R | χ | T | Cl |
| CHgCHgCH | CH(H)OCOCHj | H | Br |
| CHgCHgCH | C(H)OCOCH5 | H . | Cl |
| CHg(CHg)^CHj | C(H)OCOCHj | H | Br |
| CHg(CHg)^CHj | C(H)OCOCH3 | H | Cl |
| CHgCHj | C(H)OCOCHg(CH^)4CH3 | H | Br |
| CHgCHj | C(H)OCOCH2(CH2)^CH, | H | Cl |
| CHgCIL | C-O | H | |
| CHgCHj | C=O | Ξ | Cl |
| CHgCHj | C(H)OH | OE | Br |
| CHgCHj | C(H)OH | OH | Cl |
| CHgCHj | C(H)OCOCHj | OCOCHj | Br |
| CHgCHj | 0(H)OCOClL | OCOCH3 | |
| Beispiel 13 | . | ||
Das Verfahren von Beispiel 7» Stufe (c), die Chloranildehydrierung
wird wiederholt, wobei man anstelle von 13ß-Äthyl-6a-chlor»18,19-dinorpregn-4-en-3-on~ol-ao etat
stöohiometrische Mengen der Produkte von Beispiel 12
verwendet. Man erhält auf diese Weise die nachfolgenden Verbindungen.
CHgC
HgCH3
C(H)OCOCIL
C(H)OCOCL
C(H)OCOCH
C(H)OCOCH
C(H)OCOCHg(CHg)4CH3
C(H)OCOCHg(CHg)4CH3
| CHgCH3 | C(H)OH |
| CH-CH, | C(H)OH |
| CHgCH3 | C(H)OCOCaL |
| ■WIL VUn | C(H)OCOCH3 |
| Beispiel 1 |
| Y | Cl |
| H | Br |
| H | Cl |
| H | Br |
| H | Cl |
| H | Br |
| H | Cl |
| H . | Br |
| H | Cl |
| OH | Br |
| OH | Cl |
| OCOCH3 | Br |
| OCOCB- | |
Das Verfahren von Beispiel 7» Stufe (0), die Öffnung
des 6a,7oc-Epoxidrings mit Chlorwasserstoff, Bromwasserstoff
oder Fluorwasserstoff wird wiederholt, wobei man anstelle von IJß-Äthyl-ISj^-dinor-ea^a-oxidopregn-^-
en-3-on-20-ol-acetat stöchiometrische Mengen der folgenden Verbindungen verwendet:
— Y
CHgCHgCHj
CHgCHj CHgCHj
| X | Y |
| C(H)OCOCHj | H |
| C(H)OCOCHj | H |
| C(H)OCOCHg(CHg)4CHj | H |
| C=O | H |
| C(H)OH | OH |
| C(H)OCOCHj | OCOCH5 |
CHgC
Es werden die nachfolgenden Verbindungen erhalten!
CE
- Y
| X | γ | 7 | Z |
| C(H)OCOCHj | H | Cl | |
| C(H)OCOCHj | H | Br | |
| C(H)OCOCHj | H | Γ | |
| C(H)OCOCHj | H | Gl | |
| G(H)OGOCH. | H | Bar | |
| §iiÜ6/16i |
R X Y Z
C(H)OCOCH3 H F
CH2CH3 C=O H C1
CH2CH3
C=O H Br
CH2CH3 · C=O
CH2CH5 C(H)OH
CH2CH3 C(H)OH -
CH2CH3 C(H)OH
13ß-Äth.yl-17a-h.ydiOx.y-6-met h.yl-18119-dinorpr eKna-4-, 6-
dien-3
120-dion»ac etat
(a) dl~13ß-Äth.yl«/l7a-h.ydroxy-6-hydroxymeth.yl-3-methoxy-4
| OH | Cl |
| OH | Br |
| OH | F |
| OCOCH3 | Cl |
| OCOCH3 | Br |
| OCOCH- | Γ |
Zu einer Lösung von dl-13ß-Äthyl-6-formyl-17a-hydroxy-
^-methoxy-ie^i^dinorpregna^j^dien^O-on-acetat (I1O g)
in Tetrahydrofuran (frisch destilliert, 20,0 ml) unter Stickstoff wird bei Zimmertemperatur eine Lösung von
Lithium-tri-t-buto.xyaluminiumhydrid (1,24 g) in Tetrahydrofuran (frisch destilliert, 20,0 ml) auf einmal zu-
-55-
gegeben. Nach 20 Minuten bei Zimmertemperatur wird das
Gemisch in Eiswasser gegossen. Die Extraktion mit Äther, Waschen der organischen Schicht mit gesättigtem wäßrigen
Natriumbicarbonat, dann Salzlösung, Trocknen über wasserfreiem
Natriumsulfat und Abstrippen unter Vakuum liefert ein Harz. Auskristallisieren aus Äther/Hexan liefert
0,78 g leicht gelb gefärbten Feststoff, Schmelzpunkt 157 bis 162°0; 뙣 259O9 5,80 und 5,88/U; ^^χ Η 248 mu
(£ 18 700).
Cb) dl-13ß-Äthy1-17a-hydroxy-6-methylen-18.19-dinorpregna- 4— en-3 » 20-dion-ac etat
Zu einer Lösung von Oxalsäuredihydrat (3,2 g) in Methanol
(320 τηΐ) wird dl-^ß-Äthyl-e-hydroxymethyl^-methoxy—
18,19-dinorpregna-3,5-dien-20-*on-acetat (3»00 g) zugegeben.
Wasser (132 ml) wird zugegeben und das Gemisch bei Zimmertemperatur 45 Minuten gerührt. Das Gemisch wird in gesättigtes
wäßriges Natriumbicarbonat gegossen, mit Äther extrahiert und die Extrakte mit Salzlösung gewaschen und
über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Verdampfen unter Vakuum liefert einen Feststoff, der mit Äther trituriert
wird unter Bildung von 2,25 g leicht gelb gefärbtem Produkt, Schmelzpunkt 225 bis 246°C (Zerfall);
Λ J^ 5,80-5,83, 6,02/U; λ j^£H (bei einer vorausgehend
hergestellten Probe) 226 mu (£1O 900).
909886/1667
4,6-di en-3120-dion-ac etat
Ein Gemisch von dl-^ß-Äthyl-^a-hydroxy-ö-methylen-18,19-dinorpregna-4-en-3,2Q-dion-acetat
(0,50 g), Pd/G (5#, 75 mg) und Natriumacetat (0,25 g) in absolutem
Äthanol (15 ml) wird 45 Minuten am Rückfluß erhitzt,
wonach eine Probe eine UV-Absorption bei 287 mu und keine Absorption bei 266 rou zeigt. Nach Kühlen auf Zimmertemperatur
wird das Gemisch durch Filterhilfe filtriert und mit Äther verdünnt. Waschen mit gesättigtem
wäßrigen Natriumsulfat und Abstrippen unter Vakuum liefert ein Harz. Die Kolonnenchromatographie über Woelin
neutralem Aluminiumoxid Körnung III unter Verwendung von 100$ Benzol als Eluierungsmittel liefert 0,28 g farbloses
Produkt nach Auskristallisieren aus Äther/Hexan,
Schmelzpunkt 190 bis 191°C; J^£ 5,80-5,90, 6,09,
6,21 (schwach), 6,30 Ai (schwach); ^H 287 mu ( 24 200);
KMR hat Methylsinglets bei 1,93, 2,10 und 2,14 ppm und
Vinylprotonen bei 5»93 und 6,02 ppm.
Analyse: errechnet für C24H32°4 ^'' ^*97 C, 8,39 H
gefunden (#): 74,84 C, 8,38 H.
Die 6-Methylverbindungen dieser Erfindung können ebenso
durch Hydrolyse einer Verbindung der Formel
Θ09886/1667
-57-
worin K eine geschützte Oxogruppe ist, die zusammen mit der Ungesättigtheit in den Ringen A und/oder B, die durch
die punktierte Linie angezeigt ist, durch Säure zu einem 4-,5-äthylenischen 3-Keton hydrolysierbar ist. Geschützte
Oxogruppen sind in der Steroidchemie bekannt und geeignete Ausgangsmaterialien können aus bekannten 6-Methylverbindungen,
zum Beispiel 6-Methylgonatrienen, die in der Britischen Patentschrift 1 103 205 beschrieben sind, hergestellt
werden. Bevorzugte Ausgangsmaterialien für das oben angegebene Verfahren sind 2,5(1O)-Diene, worin K
eine Alkoxygruppe ist oder 3-Acyloxy-3»5-<iiene, WOrin K
eine Acyloxygruppe ist. X kann geschützt werden, zum Beispiel wenn es Carbonyl ist, durch eine Ketalgruppe. Das
Produkt der oben angegebenen Reaktion hat vorherrschend die 6oc-Methylgruppe, kann aber auch die 6a-Methylverbindung
enthalten.
Die 3-Alkoxy-2,5(10)-dien-Ausgangsmaterialien für das
oben angegebene Verfahren, worin X Hydroxymethylen und X
Wasserstoff ist, können aus 13ß-Alkyl-3-alkoxy-6-methylgona-1S3,5(10)-trien-17-onen
nach dem Verfahren der Britischen Patentschrift 1 103 205 hergestellt werden.
Dabei wird das 17-on-Ausgangsraaterial nach einem Standardverfahren
äthynyliert, wonach die Umwandlung des sich ergebenden 17cc-Äthynyl-17ß-ol durch Acylierung erfolgt
und die Behandlung mit N-Bromacetamid eine 17a-Dibromacetylgruppe
liefert und man dann durch Debroraierung
909886/1667
-58-
mit Zink und Essigsäure eine 17cx-Acetyl-17^-sLGetoxyverbindung
erhält, die ihrerseits der Birch-Reduktion unter Bildung einer 17ß-(a-Hydroxyäth,yl)-3-alkoxy-13ti-alkyl-6-methylgona-2,5(10)-dienverbindung
unterworfen wird, die dann nach dem oben angegebenen Verfahren der Erfindung
hydrolysiert wird. Die Herstellung des Ausgangsmaterials wird durch den nachfolgenden Verfahrensablauf erläutert:
-59-
90988 0/166?
„ co „.
938283
H OH
!„■-Bromacetamid
IBOH
(t)
909886/1667
Andere Ausgangsmaterialien (a) für das Hydrolysierungsverfahren
können beispielsweise durch selektive Oxidation des Zwischenprodukts (h) vor der Hydrolyse hergestellt
werden, wodurch man eine Verbindung erhält, worin X Carbonyl ist. Ein Ausgangsmaterial (a), worin K eine
Alkoxygruppe, begleitet von äthylenischen Bindungen in den 2- und 5(10)-Stellungen, und Y Hydroxyl oder Acyl
ist, können nach dem nachfolgenden Verfahren hergestellt werden:
-61-909886/1667 -
(3)
''h
70.' Porchlor-Scäure;
AthyX-acetat
KOt-Bu
in t-BuOH
(k)
(1) Eeraäure
(2)
OS
9886/1667 BAD ORIGINAL
Ein 17-Acetyl-3-alkoxy-13ß-alkyl-6-methylgona-1,3,5(1O)-trien
(j), das beispielsweise durch Oxidation einschließlich A-Aromatisierung der oben angegebenen Verbindung (A)
erhalten wird, wird zu der entsprechenden 17ß-Acetyl- ^a-hydroxyverbindung 1 entweder durch Behandlung mit
Kaiium-t-butoxid in t-Butanol in Gegenwart von Sauerstoff
oder durch Behandlung mit einem Säueranhydrid (R 00)^0,
worin R eine niedere Alkylgruppe ist, in 7O#iger Perchlorsäure
und Äthylacetat umgewandelt, wodurch man die Verbindung (K) erhält, die nach Behandlung mit einer Persäure,
danaoh mit Kaliumhydroxid in Methanol die Verbindung (1) ergibt. Die Verbindung (1) wird nach Standardverfahren,
ium Beispiel mit Äthylenglycol in Benzol mit
p-Toluolsulfonsäure als Katalysator, koalisiert-, vodurch
Eian das Ketal (m) erhält, das durch eins Bireh-Bed^ktionsreaktion
(zum Beispiel Li in flüssigem Ammoniak in legenwart
von t-Butanol)reduziert wird imiies? Bildung eir.er
Verbindung (n), die ein Ausgasiijgc^« ^s1IaI für das Verfahren
(a) bis (b) ist. Nach Hycli? C ^ j axt Säure, zu.: Beispiel Salzsäure in Methanol, ~fird die erhaltene V*->._ oir,-dung
(b), worin X Carbonyl und ϊ IJjdroxy (sum Beit., ίei
eine Verbindung o) ist, erhalten. Die entsprecheno Verbindung,
worin Y Acyl ist, kann durch Acylierung dur Verbindung
(o) erhalten werden unter Bildung des ent redenden Jjiy-Bisoyl-Jji^cLiens, wobei die Partialhydrol se
-63-909886/1667 Ba0 ORtGtNAL
(q) GE3
- o.ccsar
die Verbindung (q) liefert
Eine Verbindung der Erfindung, die ©ine 4,5-äthylenisclie
Bindung in dem Eing A und . eis© Ungesättigtheit im Ring B
hat, kann durch Isomerisierung unter Verwendung von Standardverfahren der entsprechenden Verbindung mit einer
5(10)-äthylenischen B-indung hergestellt werden. Diese letztere Verbindung kann beispielsweise durch Behandlung
mit einem 3-Alkoxy-2,5(>l0)-dien unter milden Hydrolysierungsbedingungen,
wie beispielsweise mit Oxalsäure, erhalten werden.
909886/1667
-64-
BAD ORIGINAL
Claims (1)
- Pat*-en. tan. Sprüche :worin R ©ine Alkylgruppe mit von 2 bis 6 Kohlenstoff-Λ 1atomen ist, X C«O oder G(H)OR ist, worin R Wasserstoff oder eine (niedere) Alkanoylgruppe ist, Y - H, OH oder OCOR ist, worin R eine (niedere) Alkylgruppe ist und entweder die Ringe A und B die Formel habenworin -C^-C9- ein zweiwertiger Rest der Formel istorOH,k1 CH3 Z CH2worin Z Chlor, Brom oder Fluor und Z Chlor oder Brom ist, vorausgesetzt daß wenn X C=O und Y » H1-Cg-Cr7-eine andere Bedeutung alshat oder die Ringe A und B die Formel haben-65-909886/1667BAD ORlGfNALworin W eine Alkoxygruppe und V - GH2OH oder OHO ist«2. Verbindung gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe A und B die Formel P haben und sofern ine 6-Methylgruppe in einem gesättigten Ring B vorhanden ist, diese die α-Konfiguration hat.3« Verbindung gemäß Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß R eine Äthylgruppe ist..4. Verbindung gemäß Anspruch 2 oder 3 dadurch gekenn-1
zeichnet, daß R eine Aoetylgruppe ist.5· Verbindung gemäß einem der Ansprüche 2 bis 4 dadurchgekennzeichnet, daß R eine Methylgruppe ist· 6· Verbindung der Formel7 ■' ■worin R eine Alkylgruppe von 2 bis 6 Kohlenetoffatomen,Λ ΛX C-O oder G(H)OR ist, worin R Wasserstoff oder eineο (niedere) Alkanoylgruppe ist, Y » H, OH oder OCOR ist, worin R eine (niedere) Alkylgruppe ist und -Og-On- ein-66-909036/1667zweiwertiger Rest der FormelnorClClist.7· Verbindung gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet! daß die Ringe A und B der Formel Q entsprechen und W eine Methoxygruppe ist.8. Verbindung der FormelC%worin R eine Alkylgruppe mit von 2 bis 6 Kohlenstoffatomen ist und Y « H, OH οι
(niedere) Alkylgruppe ist·atomen ist und Y ■ H, OH oder OCOR ist, worin R2 eine9. Verbindung der Formelworin R eine Alkylgruppe von 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, X909886/1667-67-C=O oder G(H)OH ist und X1 '■ OH oder 0C0R2ist, worin R2 eine (piedere) Alkylgrupp© ist«10. Verbindung gemäß einem der Ansprüche 6, 8 oder 9 dadurch gekennzeichnet, daß R ©in© Ätisylgruppe ist»11. 13ß-Ithyl»20J:Hiydroxy-6-iBethyl-»18f19-dinorpregaa-4,6-dien-3-on.12. 13ß-Äthyl-6-methyl-18,19«"dinorpregna-4,6-dien-3120-dion.4,6-dien~3,20-3100.. Der 17-Acetatest©r d©r Verbindung g@aäß iaasp^iöh 13·16. 13ß-ithyl-6-chlor=18919-dinorpregna 20-cI-acetato17 ο 13ß-Äthyl-6a-ohlor-18919-dinorpr©gn-4~©n-3 8 20-dion-17a~ol«-acetat.18. 13ß-Äthyl-6~ehlor-=18,19-dihorpr egna»4 s 6=di"©a-3,20-901886/1667 - ^68"5BAD ORIGINALdion-17a-ol-acetat.19.
dien-3,2O-dion.20. 13ß-Äthyl-20£- hydroxy-6a-methyl-18,19-dinorpregn-^- βη-3-οη.21. 13ß-Äthyl-17a~hydroxy-6a-methyl-18,igen-^ ,20-dion-ac etat·22. 1 3ß-Äthyl-17a-liydroxy-6-hydroxynjetliyl-$-inethoxy-18,19-dinorpregna-3 * 5-dien-2O-on-acetat.23. 13ß-Äthyl-17a-hydroxy-6-methylen-18}19-dinorpregn-4-en-3 j 20-dioii-acetat.24·. 13ß-Äthyl-6-hydroxymetlayl-3-methoxy-18,19-dinorpregna-3,5-dien-2O-ol.25. 13ß-Äthyl-20J~hydroxy-6-methylen-18,19-dinorpregn-4-en-3-on.26. Verfahren zur Herstellung einer Verbindung gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß man(a) eine Verbindung der Formel II hydriert-69-SÖ9886/1667unter Bildung einer Verbindung der Formel Id:3
(b) eine Verbindung der Formel II,wie oben definiert,umlagert zu einer Verbindung der Formel Ieί·-Y(ο) eine Verbindung der Formel XEI halogeniertR5COOunter Bildung einer Verbindung der Formel IfOB,• Y808886/186?-70-(d) eine Verbindung der Formel If, wie oben definiert, dehydriert unter Bildung einer Verbindung der Formel Ig(e) eine Verbindung der Formel IV— Ymit einem Halogenwasserstoff umsetzt unter Bildung einer Verbindung der Formel Ih?(f) eine Verbindung der Formel Ik— O.CORworin X die im Anspruch 1 angegebene Bedeutung hat und2
Z Methyl, Brom, Chlor oder Fluor ist, teilhydrolysiert unter Bildung einer Verbindung der Formel 1*390&886/1667-71-BAD ORIGINAL— O.COB2(g) eine Verbindung der Formel selektiv oxidiertzu einer Verbindung der Formel"I(h) eine Verbindung derselektiv hydrolysis: Formelunter Bildung einer Verbindung derCf(i) sine Verbindung d©r Formel Im90988 6/166 7selektiv reduziert unter Bildung einer Verbindung der Formel Ineine Verbindung der Formel In, wie oben erläutert,«■ρ ]-H3hydrolysiert unter Bildung einer Verbindung d«T· Formel IIK χ(k) eine Verbindung der Formel-pij^r i? Oxogriippe ist, die zusammen mit }i*ö Ιΐΐ dea Ringen A und/oder B, die durch kLiids'i aEgeseigt ist, du^&h Säure zu909888/1667-73-BADeinem 4,5-äthylenischen 3-Keton hydrolysierbar ist und X die oben angegebene Bedeutung hat oder eine geschützte Carbonyl- oder Hydroxymethylengruppe sein kann } hydrolysiert unter Bildung einer Verbindung der Formel Id und/ oder der entsprechenden 6ß-MethyIverbindung, (1) eine Verbindung der Formelχχ9*.worin 7? Methyl, α-Chlor oder α-Brom ist, isooerisiert unter Bildung eines entsprechenden Gon-4-en-3-on,(m) eine Verbindung der Formel 1.(p)worin W eine Alkoxygruppe ist, die von äthylenischen Bindungen in den 2- und 5(10)-Stellungen oder 3- und 5-Steilungen begleitet ist, formyliert, sofern notwendig unter Rückumwandlung der Gruppe Y oder X unter Bildung einer Verbindung der Formel Im, wie oben erläutert, wobei die Gruppen R, X, T., Z. Z , -Cg-Op-, H1 H und W die im Anspruch 1 definierte Bedeutung haben und R ein niederer Alkylrest ist·-74-909886/166727. Verfahren gemäß Anspruch 26 dadurch gekennzeichnet, daß R eine Äthylgruppe ist,28· Verfahren geaiäß Anspruch 26 oder 27 dadurch gekennzeichnet, daß eine Verbindung der Formel II durch Austauschhydrierung mit einem organischen Wasserstoff-Donator in Gegenwart eines Katalysators unter Bildung einer Verbindung derPormel Id hydriert wird.29« Verfahren gemäß Anspruch 28 dadurch gekennzeichnet, daß die Austauschhydrierung mit Cyelohexen in Gegenwart eines Palladiuia««&uf«-Kohle-Katalysators durchgeführt wird.3Q» Verfahren gemäß Anspruch 26 oder 27 dadurch gekennzeichnet, daß eine Verbindung der Formel II unter Bildung einer Verbindung der Formel Ie durch Erhitzen mit einer sehwachen Base in Gegenwart eines Edelmetallkatalysators umgelagert wird·31 β Verfahren gemäß Anspruch 30 dadurch gekennzeichnet, daß die schwache Base Natriumacetat ist.32. Verfahren gemäß Anspruch 30 oder 31 dadurch gekennzeichnet,, daß der Edelmetallkatalysator ein Platin- oder Palladiumkatalysator ist.33. Verfahren gemäß Anspruch 26 oder 27 dadurch gekenn--75-909886/1667 bad ORiGiMAL. - 75 -zeichnet, daß eine Verbindung der Formel £11 mit N-Öhlor-? ©der N-Bromsuccinimid unttr Bildung eines? Verbindung der Formel If halogeniert wird.3#. Verfahren gemäß A&&pruoh 26 ©&©r 27 &&&u&*©fo seichnet, daß ©ine Verbindung der JForm©! If duroh Β&- !litzen mit ChloraniX ,unter Bildung ©icea* Ve&bis&tia® der Formel ig dehjdriert wird«,53= Verfahren gemäß Anspruch 26 öder 2? da&iss?eüß ^©ichnet, daß ©in© Verbindung des1 JFosiJel 1? mit* @ίε@® Halogenwasserstoff unter Bildusg ©ines? Ver&ind&ug 6i@rgapälB ÄMBOsneh 26 ©äös5 S? j ©iE.© ?©s?©iadung d®2? #©dünnt θ s Hkali!3©uailfe|^©i£id dung ύ,ΘΤ Formel Xj paj&ml37o Verfahren g©raäß lasppußli daß die Hjdrcsl^s© sait ICaliumhydro2d.& is gefügt wird ο38 ο 7tr£ahrer; geffiäß üaspni©li 26 oder 2? dadm^e Reichn-st, daß θϊηφ ¥©^biffi&isg d©^ Ιθ^θθ! Im sm. m'v;v." der Formel In dur@ii ©in M Kx-stal; selektivi Ö § Ö 8 6 / 1 6 6 39 ο Vρ--fahren geralß Anspruöli 38 datm*3©^ g©feafäas©i©M@* BgAD ORIGINALdaß als Metallhydrid- Reduktions- Mittel Natriumborhydrid oder Lithiüm-tri-t-butoxyaluminiumhydrid verwendet wird.40. Verfahren gemäß Anspruch 26 oder 27 dadurch gekennzeichnet, daß eine Verbindung der Formel In mit verdünnter Mineralsäure oder einer organischen Säure zu einer Verbindung der Formel II hydrolysiert wird.41 β Verfahren gemäß Anspruch 40 dadurch gekennzeichnet, daß als Säure verdünnte Schwefelsäure oder Oxalsäure verwendet wird»4-2. Verfahren gemäß Anspruch 38 oder 59 dadurch gekenn« zeichnet, daß eine Verbindung der Formel Im, worin W ©ine Mstaoxygruppe ist, verwendet wird»43» Υ·52?£ΰύχϊ"3:ϊί gesäS Asspruch 40 oeLsce 41 dadurch gskenn- ^oiaosrs, e.sß siae Verbindung der fcraiel In, worin ¥ ■ilne -Ms'tsliOSigrgr^pp© ist;» verwendet wird»;;&, ¥srfoiii2?ea. gemäß Ä.r>spruch- 26 oder 2? dadiJi/oli gekann« L;3ioImetD. diiß die S'mfe (k) dureiig-sführt wird und E i:ia& i;-lk-s5v!f;;-iipp® Lsi;, äie durcii äthy2,©;iisalis Bindungen ii- d&ü S=> ~<inrl 5(10)*» oder 5»» und J^StellmngeE feegleitet009886/1667 ·BAD45. Verfahren gemäß Anspruch 26 dadurch gekennzeichnet, daß die Stufe (m) durchgeführt wird und W ©ine Methoxygruppe ist.46. Verfahren gemäß Anspruch 26 oder 27 im wesentlichen wie in einem der Beispiele 1 bis 14 beschriebeno47« Verfahren gemäß Anspruch 26 im wesentlichen wie im Beispiel 15 beschrieben.48. Steroidverbindung, sofern sie nach einem. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 26 oder 27 hergestellt wurde.49. Steroidverbindung, sofern sie nach einem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 28 bis 35 hergestellt wurde.50. Steroidverbindung, sofern sie nach einem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 36 oder 37 hergestellt wurde.51· Steroidverbindung, sofern sie nach einem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 38 bis 41 hergestellt wurde.52. Steroidverbindung, sofern sie nach einem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 42 oder 43 hergestellt wurde«53· Steroidverbindung, sofern sie nach einem Verfahren-78-909886/1667gemäß Anspruch. 44 hergestellt wurde54«. UhezaL'iJ^ffni-^vbr^ ;, ?£)f3rn sie nach einem Verfahren gemäß Anspruch 41 hergestellt wurde»55« Sterc-iöverftindufcg» sofern sie nach einem Verfahren gemäß Ansprach 46 hergestallt wurde·5Cf St^ciidTarl^ic^m^i* sofern sie nach einem Verfahren gemäß Au»p3?uc>i 'Vf h^r^v»·1·;«!!"!; wurde.8, i9-dinorpregna-3,5-xfe-.i.-L'PifTO^.t.'is^fei! Ziib^re.-LtUKg dadiiToh gekennzeichnet, 5-ί.ΐ- ·>:ίπβ - fe^öln^uiig gemäß einem der Ansprüche 2 bis 6Kiil β ILc 21 Ctaiter Ausschluß von 6-Methylenverbindungen) '«Vid e\ii^a pii&3?s¥?,se-u.tischen Träger enthält.909886/166 7 BftD.OniuiiMAL
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