DE1642651B2 - Einstoeckige vorrichtung zum weichen und keimen von gerste und anderen zu maelzenden koernerfruechten - Google Patents
Einstoeckige vorrichtung zum weichen und keimen von gerste und anderen zu maelzenden koernerfruechtenInfo
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Description
-a- ;uv - -·.-■: uj: a ure hei d-r ei^-e V.'ai---rzu:un- K!ar'-'(,;:::u-^ in den Behälter gebracht und nvu ·.
:-.:..-^i;:tur.^ /^" Fuiien de- Behälter^ ™;t ^ as- w..'■;': S-.hr.ecke durch eine Kiappenofinung au- C-. ■·.
-.-.-r '.:.--· e:n-j Wa;serab:uhrur;is]e!tun£! zum Ab- 15 Behälter ^fordert. Dies steü: nicht nur einen _:..
iunren ües V*av>ci:>
aus dem Bchaiitr an den ^r.dUchen Zu- und Abtransport des Malzgute- ^'a·
Rium zv.isc:..n Behälterboden und Horde ange- sondern !aßt auch keine großen Schütthöhen zu. E-
K-hlossen sind, dadurch gekenn zeich- ist zwar bekannt (deutsche Patentschrift 42 895) den
net. daß die in den Raum zwischen Behälterbo- Boden einer Darre jalousienartig auszubilden, wo-
den (i) und Horde (4) mündende Luftleitung 20 durch jedoch die Zufuhr des Gutes nicht verbessert
(16j einen über die Schütthöhe (7) des Keimgutes wird und wobei eine Darre nicht wasserdicht zu sein
hinausreichenden Steigschacht (21) besitzt und braucht.
am Behälter (1, 2) ein ein A^steigen des Wasser- Die Erfindung will die wechselweise Verwendung
Spiegels über die Höhe des Steigschachtes (21) einer zum Weichen und Keimen bestimm'en Vorverhindernder
Überlauf (9) vorgesehen ist. 25 richtung der anfangs genannten Art unter besonders
2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch ge- günstigen Bedingungen ermöglichen, unter anderem
kennzeichnet, daß der Steigschacht (21) neben durchlas selbsttätige Arbeiten von Abschlußorgadie
über der Horde (4) mündende Luftzufuhr- nen, die zur wechselweisen Verwendung notwendig
bzw. -abführleitung (24) br-. (22α) geführt ist sind, ferner durch Mittel die in einfacher Weise einen
und mit letzterer über ünen Ventilator (17) und 30 Umlauf der gegebenenfalls mit Gas angereicherten
eine Klimaanlage (19) verbincjar ist, wobei ein Luft ermöglichen sowie schließlich durch Mittel, die
mehr oder weniger schließbarer Saugstutzen (16) trotz großer Schütthöhen geringe Bauhöhen und einzujTi
Ansaugen von Frischluft durch den Ventila- fache Möglichkeiten des Zu- und Abtransportes ertor
vorgesehen sein kann. geben.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden 35 Die Erfindung sieht eine Vomchtung der anfangs
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Be- genannten Art vor, die dadurch gekennzeichnet ist,
halter oben durch eine zu* Auflagerung und Zu- daß die in den Raum zwischen Behälterboden und
führung des Keimgutes (6) ausgebildete Jalouve Horde mündende Luftleitung einen über die Schiitt-(5)
abgeschlossen ist. höhe des Keimgutes hinausreichenden Steigschacht
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden 40 besitzt und am Behälter ein ein Ansteigen des Was-Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Be- serspiegels über die Höhe des Steigschachtes verhinhälterboden
(1) aus einer abdichtenden, in geöff- dernder Überlauf vorgesehen ist.
neter Stellung das Keimgut herausfallenlassenden Hierdurch wird ein automatischer Abschluß des
Jalousie besteht. Raumes zwischen Behälterboden und Horde beim
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge- 45 Weichen erzielt. Auch wird durch den Überlauf ein
kennzeichnet, daß die Horde (4) aus einer, in ge- Ansteigen des Wasserspiegels über die Steigschachtöffnctcr
Stellung da:; Keimgut herausfallenlassen- höhe verhindert. Die den Steigschacht bildende Luftden
Jalousie besteht. leitung weist kein Ventil bzw. keinen Hahn zum Ab-
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge- sperren auf, da das Wasser wegen des Überlaufes
kennzeichnet, daß je ein Jalousieblech der Horde 50 nicht durch diese Luftleitung austreten kann. Der
(4) und des Bodens (1) starr miteinander verbun- Überlauf hat zusätzlich den Vorteil, daß es nicht nöden
sind, wobei jedes Jalousieblech des Bodens tig ist, den Aufnahmebehälter mit Fenstern zur Konwannenartig
ausgebildet ist. trolle des Wasserspiegels zu versehen, wobei eine
Kontrolle des Wasserspiegels erforderlich ist, um zu
55 verhindern, daß in dem Behälter zuviel oder zuwenig
Wasser gefüllt wird.
Um einen geschlossenen Kreislauf mit mehr oder
Die Erfindung bezieht sich auf eine einstöckige weniger großem Zusatz von Frischluft zu ermögli-
Vorrichtung zum Weichen und Keimen von Gerste chen, ist der Steigschacht zweckmäßigerweise neben
und anderen zu mälzenden Körnerfrüchten, im fol- 60 die, über der Horde mündenden Luftzufuhr- bzw.
genden »Gut« genannt, mit einem nach oben ab- Abführleitung geführt und mit letzterer über einen
schließbaren Aufnahmebehälter, einer zum Tragen Ventilator und eine Klimaanlage verbindbar. Dabei
des Gutes geeigneten, über dem Behälterboden an- kann ein mehr oder weniger abschließbarer Saugstut-
geordnctcn Horde, einer über der Horde mündenden zen zum regelbaren Ansaugen von Frischluft durch
Luftab- bzw. -zuführungsleitung sowie einer zwi- 65 den Ventilator vorgesehen sein,
sehen Behälterboden und Horde mündenden Luftzu- Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus der
bzw. -abführleitung, und bei der eine Wasserzufüh- Zeichnung und der Zeichnungsbeschreibung sowie
lungsleitung zum Füllen des Behälters mit Wasser aus den Ansprüchen ersichtlich.
Die Zeichnung erläutert beispielsweise eine Vorrichtung
nach der Erfindung, und zwar zeigt
[-" i g. 1 einen senkrechten Querschnitt durch eine crfindunt.sgemäße Vorrichtung und
1- i g. 2 einen entsprechenden Längsschnitt gemäß
Linie 11-11 der Pig. I.
Der Aufnahmebehälter der Vorrichtung gemäß Zeichnunfc hut einen Boden 1, zwei senkrechte
Längswände 2 und zwei senkrechte Endwände 3. Auf dem Boden 1 befindet sich eine Luft- und wasserdurchlässige
Horde 4. Der Behälter ist oben abgeschlossen und durch einen Vorratsboden 5, auf dem
Gut 6 liegt, das in einem nächsten Arbeitsgang gev.L-icht
und gegebenenfalls gekeimt werden soll. Das (im reicht etwa bis zur Linie 7. Der Wasserspiegel
des Gutes ist mit 8 angedeutet.
Die Zu- und Ableitungen für das Weichwasser sind in Fig. 1 rechts neben dem Behälter dargestellt.
Diese seitliche Anordnung trägt zur Einhaltung geringer Bauhöhe bei. In der Wand 2 befindet sich eine
Durchbrechung 9, und zwar in derjenigen Höhe über die der Wasserspiegel nicht ansteigen soll. Darüber
befindet sich ein verschlossenes Schauloch 8 a. Unten am Behälterboden 1 ist über einen Siphon 10 die
Wasserzuleitung 11 angeschlossen, während über eine Anschlußeinrichtung 12 die Wasserabflußleitung
13 angeschlossen ist. In diese mündet über einen anderen Siphon 14 die Abflußleitung 15, welche überschüssiges
Wasser ableitet, das aus dem Ourchbruch 9 austritt, wenn das Abschlußorgan 11 α in der
Wasserzuleitung nicht rechtzeitig abgeschlossen wird. Die Schütthöhe des Gutes, d. h. die Linie 7, liegt beispielsweise
1,5 m über der Horde.
Die Zuführung von gegebenenfalls mit Gas angereicherter Luft erfolgt durch einen Stutzen 16 über
einen Ventilator 17 mit Motor 18 durch eine Luftzuführleitung 24. Der Ventilator drängt die Luft durch
eine Klimatisierungsanlage 19, in der sie erwärmt oder gekühlt und befeuchtet werden kann; und durch
Schlitze 20 der linken Längswand 2 α in den oberen Teil des Behälters. Wenn das Wasser abgelassen ist,
tritt die Luft dann von oben nach unten überall gleichmäßig durch das Gut und entweicht über einen
Steigschacht 21, der in diesem Fall leer ist, aber während der Wasserweiche bis zum Wasserspiegel 8 mit
Wasser gefüllt vJ. Die Luft entweicht dann in Richtung
des Pfeiles 22 durch die Luftabführleitung 22 a. Dieue Luft oder ein größerer Teil dieser Luft kann
durch den Ventilator 17 wieder angesaugt und erneut durch das Weichgut geschickt werden. Wird der Siutzen
16 vollkommen abgedrosselt, so wird lediglich mit Umluft gearbeitet.
Die obere Abschlußwand 5 des Behälters besteht aus Jalousien, so daß bei deren Drehung das Gut 6
von oben gleichmäßig in den Behälter hineinstürzt. Geringe Ungleichmäßigkeiten der hierbei entstehenden
Oberfläche sind insbesondere bei großer Schütthöhe? und starkem Ventilator 17 für die Entwicklung
des Gutes unbedeutend.
Die Arbeit mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung spielt sich, kurz gesagt, in folgender Weise ab.
Zunächst wird das Gut beispielsweise Gerste auf die Horde 4 gelagert. Dann wird durch das Öffnen des
Abschlußorgans 11 α Wasser eingelassen, bis es den
Wasserspiegel 8 erreicht. Etwa überschüssiges Wasser läuft durch die Leitung 13 ab. Nach -.inci. je
nach dem Gut bestimmten Wasserweiche, wird Jas Wasser durch Öffnen des Abschlußorgans 12 abgelassen;
dabei wird der Steigschacht 21 von Wasser
ίο frei. Anschließend wird Luft vom Ventilator 17 angesaugt,
in der Klimaiisierungsaniage 19 erwärmt bzw. gekühlt und befeuchtet und dann auf die Oberfläche^
des Gutes geleitet. Die Luft tritt dann aus der Horde 4 gleichmäßig aus und wird dann zum
größeren Teil durch den Ventilator 17 wieder angesaugt, wobei durch den Stutzen 16 zusätzliche
Außenluft angesaugt werden kann. Die Öffnung des Stutzens kann durch übliche Mittel mehr oder weniger
groß eingestellt werde»..
ao Das Gut bleibt zum Keimen in demselben Behälter, wozu die Luftführung entsprechend reguliert
wird. Während des Keimvorganges, der nach neuerer
Erkenntnis schon gleich nach dem ersten Weichen einsetzt, kann zwecks wiederholten Weichens mehr-
a5 fach Wasser ein- und ausgelassen werden.
Infolge der Möglichkeit, große Luftüber- bzw. -un'^rdrücke mittels des Ventilators zu erzielen, wird
mit großen Schütthöhen gearbeitet und beträgt zu diesem Zweck der Abstand zwischen dem oberen B^-
hälterrand und der Horde mehr als 80 cm, vorzugsweise mehr als 120 cm, beispielsweise 220 cm.
Um trotz der hohen Schüttung geringe Bauhöhen zu erreichen, sind Vorratsboden 5, Horde 4 und Behälterboden
1 als Jalousien ausgebildet, die das Gut beim Kippen der Jalousiebleche nach unten fallen
lassen. Die Ausbildung kann im einzelnen gemäß den deutschen Offenlegungsschriften 1 442 062 und
1 442 065 der Anmelderin erfolgen, wobei insbesondere je ein Jalousieblech der Horde und des Bodens
starr miteinander verbunden sein können und jedes Jalousieblech des Bodens wannenartig ausgebildet ist.
Doch besteht auch die Möglichkeit, das Gut von oben durch verschließbare Trichter oder andere Mittel
auf die Horde zu führen und durch Glättvorrichtungen einzuebnen. Auch das Abführen des Gutes
kann durch andere Mittel geschehen, beispielsweise bei feststehender Horde durch einen das Gut von der
Horde seitlich abführenden Kratzer. Ist die Horde jalousieartig und der Boden feststehend, d. h. nicht ja-
5u lousieartig, so kann zwischen Horde und Boden ein
Kratzer eingeführt werden, der das von der jalousieartigen Horde abgeworfene Gut vom Boden seitlich
abbefördert.
Die Vorrichtungen gemäß der Erfindung können abweichend vom gezeichneten Ausführungsbeispiel
mittels Rädern verschiebbar sein, um sie je nach Bedarf, beispielsweise zum Beladen und Entladen auf
besondere Plätze des Mäkraumes zu verschieben, welche die jeweils benötigten Zu- und Abführungsvorrichtungen
besitzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Pi-.-.--.->-.·-.',.'...- V. a ■· i. >:m Behalte: ar, der, Raum /v.. ·.-■_-K--.:;.-.-:: .-.: GY· ·■- .--j i"j·.'-.- /.. .">- /e:.d;r. 5 I ; ~ ' ::''; V-r-h-ung O.e.er Art rnu^ :J:e /λ...- -'--' · .'...'.'■ ^ ■-, ■ ν'.... ' l'-~'~- - ·."-'■--.- ·...--"" ^ '■'■■/■-'■■- --■-■■■-.■. ■■ jv'.erroa; -:n ;ur eier; I- all. da:i ier Be: ^_···;' -j·;'-. H-- a'--:'oce- ^----.-d-.-t-'- ΐ-k'de. Cu.".L 0:·; i .ui t :-_ir.urjiJ abiheber; kann. Die Ar--;.--·.- :.·;: /'■·.-: di' 'h:":--j·; rnunce'CerrLui-i'- ^/■-■■ :- -y--^ d-r L^-M: jüung rr;:!t'--|·-. eines VcmiU oder Ii.- -ν.'-.;,: -"j-.:-;ii..ni; vjv.:- einir" z-Ahch-ir. Be- :τ;/;.· -t^·.:. der n'-'.-Aendiij-.-n Betätigung de- \ .-■ -.·::. ■■::'■■ -y-Γ: ur:d Fjord-.- rnü:.di;-.din Luf'.ZL- bzv. !·!■. h/v. Hahne-, nath'eiiig. (Jas Gut v.;rd übe: e,- .-
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1967
- 1967-06-10 DE DE19671642651 patent/DE1642651C3/de not_active Expired
Also Published As
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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