DE1481383A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Einlagerung von faserigem Gut in loser Schuettung - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Einlagerung von faserigem Gut in loser SchuettungInfo
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Description
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409 H E R N E, Freüigrathstrafie 1? ß>Vh
A)
3077-67
Jean Bernard NICOLAS, in Auxerre Xlonae, Frankreich)
Verfahren und Vorrichtung zur Einlagerung von faserigem G-ut
in loser Schüttung.
Priorität; Frankreich, vom 25» Februar 1966
Gegenstand der Erfindung sind ein Verfahren und eine Anlage zur Einlagerung von faserigem G-ut, insbesondere
Viehfutter in loser Schüttung, in einem überdeckten Lagerraum.
Die Erfindung bezweckt insbesondere, die Leisttuag
der mechanischen Einlagerung und ggfs, nach der Einlagerung
die Abfuhr des eingelagerten Gutes mit einer geringen Aniariebsleistßßg
- rgrössern«
Das vaungsgeiaässe Verfahren ist wesentlich
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.. IAD ORIGINAL
durch folgende Arbeitsgänge gekennzeichnet;
- das einzulagernde Gut wird durch- wenigstens
einen mechanischen schrägen Förderer bis zu dem Dach des Lagerraums
befördert;
- das Gut wird auf einen wenigstens angenähert waagerechten, in dem Lagerraum angeordneten mechanischen
Förderer ausgeschüttet;
- das Gut wird von diesem waagerechten Förderer mehr oder weniger weit durch den Lagerraum befördert;
- das Gut wird seitlich von dem waagerechten Förderer in veränderlichen Entfernungen von dem Punkt seines
Falles auf den Förderer .ausgeworfen.
Die erfindungsgemässe Anlage für die Ausübung des obigen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, dass sie in
dem oberen Teil des Lagerraums, über dem Raum, in welchem das Gut eingelagert werden soll, einen wenigstens angenähert waagerechten
Förderer und auf diesem einen nach Belieben längs seines .Trag.gestells verschieblichen und feststellbaren Wagen
aufweist, welcher über der Förderfläche des Förderers Einrichtungen trägt, welche vorzugsweise durch ein von einem Motor
angetriebenes endloses Band gebildet werden, welches hochkant
quer über der Förderfläche des Förderers angeordnet ist, um das auf dem Förderer vorrückende Gut anzuhalten und seitlich
auszuwerfen.
Vorzugsweise wird ein zylindrischer Lagerraum benutzt, wobei dann das Traggestell des waagerechten mechnni-
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BAD ORIGINAL
sehen Förderers radial in dem oberen Teil' des zylindrischen
Lagerraums angeordnet ist und durch eine Kreisbewegung unter einem festen axialen Förderrohr verdrehbar ist, durch welches
das einzulagernde Gut auf den Förderer geschüttet wird, welcher es dann mehr oder weniger weit in Richtung auf den Umfang des
Lagerraums in einer Richtung fördert, welche mit der radialen Einstellung des Förderers um das axiale Förderrohr veränderlich
ist, bevor er es seitlich mehr oder weniger weit von diesem auswirft.
Eine derartige Anlage gestattet, den unter diesem waagerechten Förderer liegenden zylindrischen Lagerraum vollständig
ßleichmässig zu füllen. ^
Wenn die Anlage in der Mitte eines doppelten
Bodens des zylindrischen Lagerraums eine Abfuhrklappe und über
dieser Einrichtungen auf v/eist, welche während der Einlagerung in dem eingelagerten Gut einen zu dieser Klappe Zugang gebenden
axialen Schacht zur späteren Abfuhr des Gutes von seiner Oberfläche
aus durch Ausschütten durch diesen Sehacht und die Klappe
herstellen, wird mit dem Traggöstell des mechanischen Förderers
zweckmässig ein Rahmen gebildet, in welchem der Förderer
durch Hebeeinrichtungen gehalten wird, welche gestatten, ihn allmählich bis auf den doppelten Boden des zylindrischen Lagerraums
abwärtszuführen, so dass seine wie seine Oberseit-e
ausgebildete Unterseite auf die Oberfläche des eingelagerten Gutes gesenkt werden kann, so dass die auf dem Rückweg befindlichen
Kratzen das Gut von dem Umfang bis zu der Achse des
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?Am'k>kFsG GA3
Lagerraums befördern und es in diesen in der eingelagerten
Masse während der Einlagerung gebildeten axialen Abführechacht
axsschütten.
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert.
Fig. 1 zeigt in einer schematischen schaubildlichen Ansicht einen wesentlichen Teil der erfindungsgemässen
Anlage.
Fig. 2 zeigt in einer schaubildlichen Ansicht in kleinerem Maßstab eine gemäss einer ersten Ausfuhrungsform
der Erfindung ausgebildete Anlage.
Fig. 3 zeigt schematisch, z.T. in einem Axialschnitt und z.T. in Seitenansicht, eine gemäss einer anderen
Au s führ ungs form ausgebildete -A-nlage .
Fig. 4 und 5 zeigen in grösserem Maßstab in
Seitenansicht bzw. in Draufsicht einen wesentlichen Teil, welcher dem teilweise in Fig. 1 dargestellten entspricht und der
besonders zweckmässigen Anlage der Fig. 3 angepasst ist.
Fig. 6 zeigt die Anlage der Fig. 3 bei ihrer Benutzung zur mechanischen Abfuhr des Viehfutters nach der
Einlagerung.
Bei der Herstellung von Viehfutter kann man dieses nach dem Schneiden an Ort und Stelle trocknen lassen
und es vor der Abbeförderung und Einlagerung in einer Scheuer
zu Bündeln binden.
Dieses Vorgehen bietet erhebliche Gefahren, da 909815/0406
_ 5 —
das Viehfutter nach dem Sohneiden während mehrerer Tage auf ·
dem PeId bleiben muss, wo es nass werden kann, worauf es verloren ist.
Man geht daher so vor, dass das Viehfutter
in loser Schüttung unmittelbar nach dem Mähen eingelagert und in der Scheuer getrocknet wird, indem man es von Trockenluftströmen
durchströmen lässt.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, die
mechanische Einlagerung von Viehfutter in loser Schüttung durch
pneumatische Förderer vorzunehmen, da aber die Ausgabe häufig unregelmässig ist, und da die Gefahr besteht, dass sich das
Fördergut unregelmässig in den Krümmungen des Förderers ansammelt,
sind sehr starke Gebläse für eine-verhältnismässig kleine Förderleistung erforderlich.
Ferner ist es zuweilen schwierig, die Ausgangsöffnung des Förderers in die verschiedenen Richtungen einzustellen,
derart, dass die Einlagerungsfläche oder Scheuer gleichmässig gefüllt wird.
Um diesen Nachteilen abzuhelfen, wird erfindungsgemäss ein mechanischer Förderer benutzt, welcher das
Viehfutter über dem mittleren Abschnitt einer Einlagerungsfläche vorwärtsbewegt, und an welchem ein Wagen 1 angebracht ist,
welcher längs des festen Gestells 2 des Förderers verfahrbar ist und über der Transportfläche 3 des Förderers Einrichtungen
aufweist, welche das auf dem Förderer vorrückende Gut anhalten und es seitlich auswerfen.
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Diese Einrichtungen v/erden zweckmässig durch
ein entloses Band 4 gebildet, welches von einem Elektromotor 5 angetrieben wird und sich quer hochkant über die Transportfläche
3 des Förderers erstreckt.
Das endlose Band 4 ist zweckmässig auf seiner Aussenseite mit Vorsprüngen versehen, welche z.B. die Form
von querliegenden Rippen 6 haben.
An den Umlenkenden des endlosen Bandes 4 sind über diesem Ablenker 7 vorgesehen, welche an einen Teil des
Wagens angelenkt sind, z.B. an den Rand einer Verkleidung 8 · des endlosen Bandes 4, wobei diese Verkleidung zwischen ihren
beiden Ablenkern ein Schutzdach bildet, welches zweckmässig durch einen festen schrägen Ablenker 8a verlängert wird, welcher
das Viehfutter vor den aktiven Teil des endlosen Bandes 4 leiten kann.
An dem Wagen ist ein Hebel 9 angebracht, welcher die Veränderung der Schräglage der Ablenker 7 gestattet.
Für den Motor 5 ist eine nicht dargestellte Vorrichtung zur Umsteuerung der Laufrichtung vorgesehen.
Ferner können nicht dargestellte, an sich bekannte Einrichtungen zur Veränderung der Geschwindigkeit des
endlosen Bandes 4 vorgesehen werden.
Diese Einrichtungen können z. B. durch einen in den Speisekreis des Motors 5 eingeschalteten Regelwiderstand
oder durch einen zwischen dem Motor 5 und der Antriebsrolle des endlosen Bandes 4 angeordneten Regeltrieb mit Keilriemen
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gebildet werden.
Das feste Gestell des Förderers besitzt Zweckmässig
zwei seitliche durch Winkeleisen 11 gebildete Längsträger, welche als Schienen für Laufrollen 12 des Wagens 1 dienen, und
auf welchen der Wagen nach Belieben längs des Gestells 2 des Förderers verfahren und festgestellt werden kann.
Der Förderer selbst ist zweckmässig ein Kratzenförderer
und besitzt als Transportfläche 3 ein flaches Blechband, längs welchem sich querliegende Lamellen 13 bewegen,
welche nebeneinander an zwei Metallkabeln 14 befestigt sind, welche an den Enden des Förderers über ümlenk- und Antriebsrollen
15 laufen (Fig. 2).
Der Wagen 1 besitzt ferner Einrichtungen für sein Verfahren längs der Schienen 11 nach vorwärts oder nach
rückwärts.
Hierfür kann der Wagen mit seinem eigenen nicht dargestellten Motor versehen werden, welcher wenigstens eine
der Rollen 12 in dem einen oder dem anderen Sinn antreibt.
Gemäss einer besonders einfachen Ausführung
sind an dem Wagen 1 Einrichtungen vorgesehen, welche ihn nach Belieben fest mit einem der Trumms des Förderers verbinden,
d.h. entweder mit dem Hingangtruirm auf der Seite der Transportfläche
3, oder mit dem RÜckgangtrumm auf der Unterseite des festen Gestells 2.
Diese Einrichtungen können in besonders einfacher V/eise durch zwei mit Haken versehene Arme 16 und 17 gebildet
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werden, welche auf dem Wagen 1 auf der gleichen Schwenkachse 18 sitzen, welche durch einen Hebel 19 betätigt wird, welcher
drei Stellungen einnehmen kann, nämlich eine Stellung, in welcher der Haken 16 auf die Transportfläche 3 gesenkt ist, um
sich mit einer Kratze 13 zu verhaken, so dass dann der Wagen 1 mit dieser Kratze auf dem Förderer zurückweicht, eine zweite
Stellung, in welcher der Haken 17 unter dem Förderer aufwärts geschwenkt ist, um sich mit einer Kratze 13 zu verhaken, welche
sich auf dem Rückweg in entgegengesetztem Sinn bewegt, so dass dann der Wagen 1 längs des Förderers vorrückt, und eine dritte
Stellung, v/elche zwischen den beiden vorhergehenden liegt, und in welcher die beiden Haken 16 und 17 nicht m;Lt Kratzen 13
des Förderers in Eingriff stehen, so dass dann der Wagen an dem festen Gestell des Förderers in einer bestimmten Stellung
durch eine nicht dargestellte, an sich bekannte Bremse festgehalten v/ird. ·
Der Wagen 1 kann mit einem Sitz 20 zur Aufnahme eines Führers versehen werden, in dessen Reichweite sich die
Hebel 9 und 19 sowie ggfs. nicht dargestellte Hebel zur Laufumsteuerung
des Motors 5 und zur Betätigung eines Regelwiderstands für den Speisestrom dieses Motors oder eines den Motor
mit der Riemenscheibe 10 kuppelnden Regeltriebs mit Treibriemen befinden.
Es können auch an sich bekannte elektrische oder funktechnische Einrichtungen vorgesehen werden, um diese verschiedenen
Steuerungen fernzubetätigen.
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Das feate Gestell 2 des Förderers kann fest oder entfernbar in der Scheuer eines Gehöfts so angeordnet werden,
dass es sich angenähert waagerecht in der Achse der Einlage-
rungsflache erstreckt.
Zur Speisung des Förderers 2 wird zweckmässig ein fahrbarer Gurtförderer 21 benutzt, welcher seinerseits
zweckmässig durch eine Vorrichtung zur Entladung von Schüttgut 23, 24, 25, 26 gespeist wird.
Eine derartige Anlage arbeitet folgendermassen:
Das von einem Transportfahrzeug in einem mehr oder weniger verdichteten Zustand gegen die Schrägfläche 23
geschüttete Vieflffutter wird längs dieser Schrägfläche 23
durch mit Zähnen versehene Kratzen 24 aufwärtsbewegt und nach
Auflockerung und Zurückweisung des Überschusses durch die biegsamen Zähne einer Stachelwalze 25 in den Korb 26 geschüttet.
Der mit seinem Ende in den Korb 26 eingeführte fahrbare Gurtförderer 21 führt das so durchgelüftete und mit
einer vergleichmaasigten Fördermenge gelieferte Viehfutter aufwärts
und bringt es auf den Förderer 2, welcher es vor das endlose Band 4 des Wagens 1 bringt.
Das einen Anschlag bildende endlose Band 4
wirft das Viehfutter je nach der Drehrichtung des Motors 5 auf
der einen oder der anderen Seite des Förderers aus.
Durch Verfahren des Wagens längs des Förderers und durch Veränderung der Schräglage des seitlich ausgeworfenen
ViehfutterStrahls gegenüber dem Förderer durch eine entspre-
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chende Schrägstellung des Ablenkers 7 und/oder durch Verände- rung
der Antriebsgeschwindigkeit des endlosen Bandes 4 kann man mit einer gleichmässig dicken Schicht von gut durchgelüftetem
Viehfutter eine verhältnismäßig breite Einlagerungsfläche überdecken, welche sich beiderseits des Förderers und längs
desselben erstreckt.
Der mechanische Förderer mit seitlichem Auswurf ist besonders in einer Anlage zweckmässig, welche einen zylindrischen,
mit einem Dach 28 überdeckten Einlagerungs- und ggfs. Trockenraum 27 enthält.
Das Viehfutter 29 wird dann auf mechanischen schrägen Förderern 21a und 21b bis zu der Mitte des Dachs 28
befördert und durch eine in dem Dach ausgebildete axiale Rutsche 30 auf den wenigstens angenähert waagerechten mechanischen
Förderer 3 geschüttet, welcher in dem oberen Teil des Raums 27 radial angeordnet ist.
Das Viehfutter wird dann von dem Förderer 3 von der Rutsche 30 aus in Richtung auf den Umfang des Raums 27
mitgenommen und seitlich von dem Förderer in verschiedenen Entfernungen von der Rutsche 30 ausgeworfen.
Die Zonen des Niederfallens des Futters 29 in
dem Raum 27 nach Maßgabe der Füllung desselben werden durch eine Drehung des radialen Förderers 3 um die Rutsche 30 verändert.
Nach der Füllung des Raums 27 mit dem Viehfutter
werden die schrägen Förderer 21a und 21b entfernt, und der
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Eingang der Rutsche 30 wird durch einen Deckel 28a verschlossen,
welcher den Eintritt von Regen verhindert und als Belüfter ausgebildet sein kann (Fig. 6).
Die in dem Dach 28 angeordnete axiale Rutsche besitzt zweckmässig an ihrem unteren Ende eine Randleiste 31,
welche als Schwenkzapfen für ein Ende des Traggestells 2 des Förderers dient. Diese Randleiste 31 kann als Rollbahn für
zwei Rollen 32 und 33 dienen, welche wenigstens angenähert auf dem gleichen Durchmesser der Rutsche 30 an den oberen Enden
von lotrechten Armen 34 und 35 drehbar gelagert sind, welche an ihrem unteren Ende beiderseits des Gestells 2 befestigt
sind.
Das Gestell 2 trägt ausserdem zweckmässig einen U-förmigen Ablenker 36, welcher an den Armen 34 und 35 so befestigt
sein kann, dass er das Gestell seitlich und am Ende an die axiale Rutsche 30 anschliesst. An seinem anderen Ende
stützt sich das Gestell 2 des Förderers an einer Umfangsschiene 37 ab, welche an der Innenseite des Raums 27 in dem oberen Teil
desselben befestigt ist.
Diese Umfangsschiene besitzt zweckmässig wenigstens eine waagerechte Rollbahn 37a und wenigstens eine lotrechte
Rollbahn 37b für Rollen, welche an dem Gestell 2 des Förderers auf zueinander senkrechten Achsen angebracht sind,
wobei die auf der Rollbahn 37a rollenden Rollen 38 dem Gestell 2 eine waagerechte Unterstützung geben, während die auf der
Rollbahn 37b rollenden Rollen 39 das Ende des Gestells an der Wand des zylindrischen Rauma 27 halten, so dass sie das Gestell
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2 und den Förderer verhindern, sich von dieser Wand zu entfernen.
Die Rollen 39 halten so die Rollen 32 und 33
•in einer praktisch diametralen Stellung an der Randleiste 31,
wobei das Ganze eine gewisse Hcrstellungstoleranz zulässt, welche besonders zweckmässig ist, wenn infolge eines Einsinkens
die Randleiste 31 der Rutsche 30 sich nach einer gewissen Zeit nicht mehr genau im Zentrum des Raums 2.7 befindet.
Der Antrieb des Gestells 2 um die Rutsche 30
längs der Umfangsschiene 37 erfolgt durch ein Reibungstriebrad
40, welches vorzugsweise mit einem Luftreifen versehen, an dem · Gestell auf einer lotrechten Achse angebracht ist und durch
elastische Einrichtungen gegen die Innenfläche des zylindrischen Raums 27 gedrückt wird.
Dieses Rad 40 und sein z.B. elektrischer Antriebsmotor 41 sind mit dem Gestell 2 vorzugsweise mittels
eines Hebels 42 verbunden, welcher an dem Gestell 2 auf einer zu der Drehachse des Rades 40 parallelen Achse 43 schwenkbar
ist und mit der Achse des Gestells 2 einen spitzen Winkel α bildet, welcher für einen Schwenksinn abnimmt, welcher dem Antriebssinn
des Antriebsrades 40 entgegengesetzt ist, und in welchem auf den Hebel 42 eine Feder 44 wirkt.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten ^aIl, in welchem
der Winkel α abnimmt, wenn der Hebel 42 um die Achse 43 im Gegenuhrzeigersinn schwenkt, muss also das Φ. -ebrad 40 im
Gegenuhrzeigersinn angetrieben werden. Dies hat zur Folge, dass der Druck des Rades 40 die Verschwenkung des Hebels 42 in dem
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Sinn begünstigt, in welchem dieser sich über das Triebrad 40 an der zylindrischen Wand 27 anzustemmen sucht, wobei das Haften
des Rades 40 an der Wand 27 vergrössert wird.
Falls der Boden des Raums 27 durch einen Doppel-* boden 45 gebildet wird, werden zweckmässig im Zentrum desselben
eine Klappe 46 und über dieser Einrichtungen vorgesehen, welche während der Einlagerung in dem aufgestapelten Putter 29 einen
zu der Klappe 46 Zugang gebenden axialen Schacht bilden, wodurch die Möglichkeit der späteren lotrechten Abfuhr des Putters
von der Oberfläche aus durch diesen Schacht und die Klappe 46 und hierauf der waagerechten Abfuhr zwischen dem Doppelboden
45 und dem Boden 47 des Raums bis zum Umfang desselben gegeben wird.
Diese Einrichtung wird zweckmässig durch eine rohrförmige Säule gebildet, welche aus Abschnitten 48a, 48b,
48c, 48d, 48e besteht, welche ineinander eingesteckt sind und von oben her entfernt werden können.
Die Anlage kann dann dahingehend noch weitergebildet werden, dass auch die Abfuhr des Putters aus der Kammer
27 in besonders einfacher Weise mechanisiert wird, indem nacheinander die rohrförmigen Abschnitte 48a bis 48e von oben ausgehend
entfernt werden und der Förderer 3 benutzt v/ird.
Hierfür wird ein doppelseitiger mechanischer Förderer 3 verwendet, d.h. ein Förderer, dessen den Rückweg
fur die Kratzen 13 bildende Unterseite wie die den Hingang dieser Kratzen bildende Oberseite ausgebildet ist, wobei der
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-H-
Förderer 3 in seinem rahmenförmigen Traggestell 2 durch Hebeeinrichtungen
gehalten wird, mittels v/elcher er allmählich bis auf den Doppelboden 45 heruntergelassen werden kann. Man '
kann so den förderer 3 in der in Fig. 4 dargestellten Weise
soweit senken, dasa er mit seiner Unterseite auf der Oberfläche des in der Kammer 27 eingelagerten Futters 29 aufliegt, so dass
die Kratzen 13 bei ihrem Rückgang unter dem Förderer das Futter von dem Umfang der Kammer 27 bis zu dem axialen Schacht 49 mitnehmen,
welcher während der Einlagerung in der Futtermasse durch die ausbaubare rohrförmige Säule 48a bis 48e hergestellt^
wurde.
Es ist zu bemerken, dass der Förderer 3 für die Abfuhr wie für die Einlagerung in demselben Sinn angetrieben
wird.
Unter dem Doppelboden 45 und der Klappe 46 kann, wie in Fig. 4 dargestellt, ein Förderer 50 angeordnet werden,
welcher das Futter von der Klappe 46 bis zum Umfang des Raums 27 abführt und es auf einen verfahrbaren Gurtförderer 51
schüttet, welcher es seinerseits in einen Wagen 52 ausschüttet.
Die Hcbeeinricht.ungen zwischen dem doppelseitigen
mechanischen Förderer 3 und seinem Gestell 2 können Kabel oder Ketten 53, 54 aufweisen, welche an einem Ende an dem Förderer
3 befestigt und an dem anderen Ende auf an dem Gestell 2 befestigte Winden 55 und 56 aufgewickelt sind.
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Ea muss dann an dem Förderer 3 an seinem der
zylindrischen Wand 27 zugewandten Ende ein Anschlag 57 vorgesehen werden, mit Welchem er sich an der Wand 27 jenseits der /Kratzen 13 während der Abfuhr dos Futters aus dem Raum 27 abstützen kann, wie in Fig. 4 dargestellt.
zylindrischen Wand 27 zugewandten Ende ein Anschlag 57 vorgesehen werden, mit Welchem er sich an der Wand 27 jenseits der /Kratzen 13 während der Abfuhr dos Futters aus dem Raum 27 abstützen kann, wie in Fig. 4 dargestellt.
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Claims (21)
1.) Verfahren zur Einlagerung von faserigem Gut in loser Schüttung, insbesondere von Viehfutter in einem
überdeckten Raum, dadurch gekennzeichnet, dass das Gut durch
wenigstens einen mechanischen schrägen Förderer bis zu dem Dach des Raums befördert wird, dass es auf einen in dem Raum
angebrachten wenigstens angenähert waagerechten mechanischen Förderer ausgeschüttet wird, dass es von diesem waagerechten
Förderer mehr oder weniger weit durch den Raum mitgenommen wird, und dass es seitlich von dem waagerechten Förderer in
verschiedenen Entfernungen von dem Punkt seines Falls auf den Förderer ausgeworfen wird.
2.) Verfahren nach Anspruch 1 zur Einlagerung von faserigem Gut in loser Schüttung, insbesondere von Viehfutter
in einem mit einem Dach überdeckten zylindrischen Raum, dadurch gekennzeichnet, dass das Gut von dem schrägen mechanischen
Förderer bis in die Mitte des Dachs des Raums gefördert wird, dass es axial durch das Dach auf den waagerechten mechanischen
Förderer ausgeschüttet wird, welcher radial in dem oberen Teil des zylindrischen Raums angeordnet ist, dass es
aus von diesem radialen mechanischen Förderer von der Achse/ in
Richtung aufden Umfang des Raums mitgenommen wird, dass es seitlich von dem radialen Förderer in verschiedenen Entfernungen
von der Achse des Raums ausgeworfen wird, und dass die Zonen des Falls des Gutes in dem Raum durch eine Drehung des
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mechanischen radialen Förderers um die Achse des Raums verändert werden.
3.) Anlage zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen wenigstens angenähert
waagerechten mechanischen Förderer, welcher in dem oberen Teil
des Raums über dem Volumen angeordnet ist, in welchem das Gut
eingelagert werden soll, wobei längs des Traggestolls (2) des Förderers ein Wagen (1) nach Belieben verfahrbar und feststellbar
ist, welcher über der Förderfläche (3) des Förderers Einrichtungen aufweist, welche das auf dem Förderer vorrückende
Gut anhalten und seitlich auswerfen.
4.) Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen (1) des Förderers ein endloses Band (4)
trägt, welches von einem Motor (5) angetrieben wird und sich hochkant quer über die Förderfläche (3) des Förderers erstreckt.
5.) Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das endlose Band (4) des Wagens (1) Vorsprünge (6)
trägt, welche das Gut erfassen, bevor es auf die Seite des Förderer geschleudert wird.
6.) Anlage nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen (1) Einrichtungen
(16-19) aufweist, um ihn nach Belieben fest mit dem endlosen Teil (13, 14) des Förderers zu verbinden, und zwar
entweder auf dem Hingang auf der Oberseite des Förderers, oder auf dem Rückgang auf der Unterseite des Förderers>
sowie an sich bekannte Bremseinrichtungen zur Festlegung-des Viagens (1)
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OBIQINAL INSPECTED
an dem Traggestell (2) des Förderers nach Abkupplung von dem
endlosen Teil (13, 14).
7») Anlage nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen (1) in beiden
Richtungen durch einen Selbstantrieb auf dem Traggestell (2) des Förderers verfahrbar ist.
8.) Anlage nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen (1) einen
Sitzplatz (20) für den Führer aufweist und in Reichweite desselben Steuerungen (19) besitzt, um den Wagen längs des Förderers vorwärts oder rückwärts zu verfahren und ggfs. (9) die
Reichweite des Strahls des seitlich aufgeworfenen Gutes von dem Förderer zu verändern.
9.) Anlage nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch Einrichtungen zur Veränderung der Geschwindigkeit des endlosen
Bandes (4) des Wagens (1).
10.) Anlage nach Anspruch 4, gekennzeichnet
durch Einrichtungen zur Umkehr der Laufrichtung des endlosen Bandes (4) des Wagens (1).
11.) Anlage nach Anspruch 4, gekennzeichnet
durch wenigstens einen Ablenker (7) mit einstellbarer Schräglage
(bei 9), mit welchem die seitliche Reichweite des Strahls des ausgeworfenen Gutes durch mehr oder weniger starke Ablenkung
des Strahls nach· unten verändert werden kann.
12.) Anlage nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 8 zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch
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H81383
gekennzeichnet, dass das Traggestell (2) des mechanischen Förderers radial in dem oberen Teil des zylindrischen Raums
(2) angebracht und durch eine Kreisbewegung unter einer axialen festen Rutsche (30) verschwenkbar ist, durch welche das einzulagernde
Gut (29) auf den Förderer geschüttet wird, welcher es anschliessend mehr oder weniger v/eit in Richtung auf den Umfang
des Rauma in einer mit der radialen Stellung des Förderers um die axiale Rutsche (30) veränderlichen Richtung fördert,
bevor er es seitlich mehr oder weniger weit von dieser auswirft.
13.) Anlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
dass die feste Rutsche (30) axial durch das Dach (2R^
des zylindrischen Raums (27) tritt und an ihrem unteren Ende eine Randleiste (31) aufweist, welche als Schwenkzapfen für
ein Ende des Traggestells (2) des Förderers dient.
14.) Anlage nach Anspruch 13, dadurchgekennzeichnet,
dass die Randleiste (31) an dem unteren Ende der axialen Rutsche (30) eine Rollbahn für zwei Rollen (32 und 33)
bildet, welche wenigstens angenähert auf dem gleichen Durchmesser der Rutsche (30) an den oberen ^nden von lotrechten Armen
(34 und 35) drehbar gelagert sind, welche an ihren unteren Enden beiderseits des Traggestells (2) des Förderers befestigt
sind.
15.) Anlage nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
dass das Traggestell (2) des Förderers einen U-förmigen
Ablenker (36) trägt, welcher dieses Gestell seitlich und
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am Ende des Förderers an die Rutsche (30) anschlieast, unter
welcher der Förderer schwenkbar ist.
16.) Anlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseite des TJmfangs des Raums in ihrem oberen
Teil mit einer Umfangsschiene (37) versehen ist, an welcher
sich ein Ende des Traggestells (2) des Förderers abstützt.
17.) Anlage nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangeschiene (37) ein solches Profil hat,
dass sie wenigstens eine waagerechte Rollbahn (37a) und wenigstens eine lotrechte Rollbahn (37b) für an dem Traggestell
(2) des Förderers an zueinander senkrechten Achsen drehbare Rollen (38, 39) aufweist, von denen die einen (38) das Gestell
(2) waagerecht abstützen und die anderen (39) es an der Wand des zylindrischen Raums (27) halten.
18.) Anlage nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
dass das Traggestell (2) des Förderers ein Reibuncstriebrad (40) trägt, welches auf einer lotrechten Achse drehbar
ist und durch elastische Einrichtungen gegen die Innenseite des zylindrischen Raums (27) gedruckt wird, um dem Förderer
seine Kreisbewegung um die Achse des Raums (27) zu erteilen.
19.) Anlage nach Anspruch 18, dadurch gekonnzeichnet,
dass das vorzugsweise mit einem Luftreifen versehene Reibungstriebrad (40) mit dem Traggestell (2) des Förderers
durch einen Hebel (42) verbunden ist, welcher an dem Gestell (2) in der Drehebene des Rades (40) schwenkbar ist und mit der
Achse des Gestells einen spitzen Winkel α.bildet, welcher für
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eine der Antriebsrichtung des Rades (40) entgegengesetzte
Schwenkriehtung abnimmt.
20.) Anlage nach Anspruch 12, bei welcher der zylindrische Raum im Zentrum eines Doppelbodens eine Abfuhrklappe
und über dieser Klappe Einrichtungen aufweist, welche während der Einlagerung in dem aufgehäuften Gut einen zu der
Klappe Zugang gebenden axialen Schacht zur Abfuhr des Gutes von seiner Oberfläche aus durch Ausschütten durch den Schacht
und die Klappe hindurch bilden, dadurch gekennzeichnet, dass der förderer die Form eines doppelseitigen Kratsenförderers
und sein Traggerüst die Form eines Rahmens hat, in welchem der Förderer (3) durch Hobeeinrichtungen gehalten wird, mittels
welcher der Förderer (3) allmählich bis auf den Doppelboden (45) des zylindrischen Raums (27) herabgelassen werden kann,
so dass die wie die Oberseite ausgebildete Unterseite des Förderers mit den auf ihrem Rückweg befindlichen Kratzen (13)
auf die Oberfläche des in dem zylindrischen Raum (27) eingelagerten
Gutes (29) gesenkt werden kann und dieses von dem Umfang bis zur Achse des Raums verschiebt, um es in den in
dem aufgehäuften Gut während der Einlagerung vorbehaltenen axialen Abfuhrschacht (49) zu schütten.
21.) Anlage nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Förderer, welcher an Kabeln oder Ketten
(53-54) von seinem rahmenfortaigen Traggestell (2) heruntergelassen
werden kann, an seinem der Wand des zylindrischen Raums (27) zugewandten Ende wenigstens einen Anschlag (57) auf v/eist,
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mit welchem or sich an dieser Wand jenseits der beweglichen
Teile (13-14) des Förderers abstützen kann.
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©ftlGTNAL INSPECTED
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