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DE1642210A1 - Keiminhibitor fuer Knollen,Wurzeln und Zwiebeln - Google Patents

Keiminhibitor fuer Knollen,Wurzeln und Zwiebeln

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Publication number
DE1642210A1
DE1642210A1 DE19671642210 DE1642210A DE1642210A1 DE 1642210 A1 DE1642210 A1 DE 1642210A1 DE 19671642210 DE19671642210 DE 19671642210 DE 1642210 A DE1642210 A DE 1642210A DE 1642210 A1 DE1642210 A1 DE 1642210A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
herb
tubers
plant
onions
roots
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671642210
Other languages
English (en)
Inventor
Batchelor Gordon Stanley
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Honeywell International Inc
Original Assignee
Allied Chemical Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Allied Chemical Corp filed Critical Allied Chemical Corp
Publication of DE1642210A1 publication Critical patent/DE1642210A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05FORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
    • C05F11/00Other organic fertilisers
    • C05F11/10Fertilisers containing plant vitamins or hormones

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Botany (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

Ällleö Chemical Corporation, srew York, Η»?;, USA
KeitidnUibifcor für Knollen., Wurzeln und Zwiebeln
D16 Markfcfähiglrelfc vieler löiollen- und WursQlgemüse sowie von beisp lelsweise Blumeaawlebeln wird dadurch beeint;v'&oht±i,i; daß diese bsi Bedingungen* wie sie in der Zelt, bevor sie verbraucht werden, auftreten können, leicht neues Cfewebs bildon. Ein bekanntes Beispiel hierfür 1st die "Kartoffelknolle. Durch das Keimen von Kartoffeln, nachdem sie eing©~
bi"aoht und bevor sie transportiert, in den Handel gebracht oäer -verbraucht werden* werden Aussehen und Geschmack verändert, und zudem wurde festgestellt, daß Kartoffelkeime geringe Mengenan giftigen Substanzen enthalten,
Oft worden daher beispielsweise Kartoffeln vom Erzeuger oder Handler- mit Chemikalien bahandelt, durch die die Keim« " bildung wenlgötens für einige Zeit gehemmt wird/
109817/2095 eA0
Insbssonöere bei Kartoffeln wird häufig auch vor der Ernte das Kraut vernichtet, um den Einsatz von Erntemaschinen au erleichtern, Arbeit unu Kosten der Ernte zu verringern, die GrSSe der Kartoffelknolle zu.beeinflussen, das Ernten vor Frosteintritt zu ermöglichen, Fäule als Folge eines Schädlingsbefalls su verhindern und der Ausbreitung von Viruserkrankungen entgegenzuwirken. Viele der zu diesem Zweck angewandten Chemikalien haben jadoch den Nachteil, daß das Kraut sehr rsseh vernichtet wird, was Gin© beträchtliche Verfärbung der Kartoffelknolle verursacht. .
Gegenstand, der Erfindung ist die Verwendung ©ines perhalogeniertan Acetone der Formel
in der jeder der Rest© X, die gleich oder verschieden sein können, ein Fluor- oder Chloratom ists oder .oinsa. Hydrats eines solchan perhalogonlerten Aoetons als Keiminhibitor für Knollen, Wurzeln und Zwiebeln», insbesondere Kartoffeilcnollen.
Wenn diese Verbindungen in ausreichender Menge auf den das Kraut enthaltenden Teil einer wachsenden Pflanze, beispielsweise einer Kart off elpflanae^ angewandt werden, so wird auch dieser vernichtet, und diese Vernichtung erfolgt so langsam».'' daß sie keine ".merkliche Verfärbung der Kartoffslknolle
109817/2095
verursacht. Auch das Blatt werk der Pflanze werden. Unerwarteterweis© wandert bei Antgendung. einer ausreichenden Menge einer solchen "Verbindung" auf die wachsende PflansGj da!3 das Kraut vernichtet wird5 so--viel davon an üon Teil der-Pflana® unter dem Boden*- daß bsi diesem Teil für beträchtliche Zeit die KeiiwMMung verhindert wird. Die -Verwendung der oben definierten VerlDinäungen erffiögliölit es also, swQl Verfahren, nämlich die Verhinderung der-Keimbilöung und die Vernichtung des Krauts in einen Arbeitsgang zusantsssn» zvfassen, was insbesondere für den Kartoffelanbau und wichtig 1st.
Die obige Definition umfaSfc die in Tabelle !genannten Verbindungenj
10981 1 / 209 5
T a fa e .11 e
Handelsname der Allled Chemical Formel
IBK
CCIgP.CO.
ccigP, ca,
CCIP2-CO-CCl2P
CClPg.CO.CPj
6FK CF,.. CO. C
Beschroi
Sietlß-
wassserklare,stechend l6k&%
riechende Flüssigkeit.
II
farbloses Gas farbloses Gas
124,
84,
7,8^.
Erst arrange;· Punkt
unter
-78=0
unter -100^G
Di© Flüsaigkeifcen 2FK und 4PIC1, nicht ,jedocrh die Flüssigkeit on IPK \ma 2FK sind in allen MengenverMlfcnissen. mit Wasserniisehbar» Alle in Tabelle I genannten Verbindungen und ihre isomeren können hergestellt werden, inösm man Hexachlorac-Q« ton in Gegönwart von Diehromtrioxyd als Katalysator bei Temperaturen in dem Bereiol) von ctw^ 250 bis 33CK mit wasserfreiem Pluoriiasserstoff .umsetzt. Das DichromGrloJQ/d kann aus vjasssr.f.raiem Chrösnioxyd erhalten werden, Aas seinex·« seits durch Ausfällen aus einer lösung· eines S al see \ron dreiwertigem Chrotn mit Äßimonialc gebildet wird. Dös Chromiox^d wird dann für eine Zoit von xiicM; unter etwa 2 Stunden- au? eine Temperatur in dem Bore loh von ofcwa J1OO bi£i - ^00rö erhitat. Dieses Varfahren ist öa,canstand ügv ratcntanntolTii«^;;
1 0 9 017/20 9 S-
BADORiGlNAu
, - - 5-"" ■ - - A 44 ΙΟδ I*/b/12o der Allied Chemical Corporation.
Unter einem Hydrat. ein©*· Verbindung ©smäSJ der Erfindung ist das Anlagsrungsprodukt von Wasser an eine dieser Verbindungen in einem bsstimmten -föengenverh&ltniSj das entweder eine Flüssigkeit ßiit dQfinierfcem Siedepunkt; oder ein Feststoff mit dGfirul«E'fcem Schmelzpunkt ißt3 au vorstehen» Ein bestimmtös Psrhalogenaceton kann mehr als ein Hydrat bilden. Hydrate dor ■P©rhalog©nac©tonQ ßinö baispielswsis© die in. Tabelle ΙΪ .zu« si; e.l It en.
C.XH0O
BsSchreibung Siedepunkt,^
wasserklare Flüs
sigkeit
105-106
η 106
η- Kl
105
werlßer Feststoff 3S 2
wassοrklare FlUbsig-
keit
106
weißer Feststoff
-8 24
5PK,HpO wesißer Feststoff η 2 26,5
;it 1 Inßijabil - Zornstat sich bsi Afemoiapharenclruekdestillation
au 4ΒΚ,φΐβ0 und HgO
κ '2 DlßproportiUmlerf; bslm Er-witonen su
109817/2095 >AD
■ ■ , - β■-
χ 3 Disproportioniert beim Erwärmen zu 6FK.3Hg0.
Die in Tabelle ΙΪ ausainmengestellten Hydrate sind in allen Mengenverhältnissen mit Waseer mischbar.
Die Hydrate können hergestellt werdsn, indem man das Perhalogenaceton und Wasser in stÖGhiornotrisehöm Verhältnis miteinander vermischt oder indem man ein Gemisch aus Wasser und dem Keton fraktioniert destilliert;« Die Hydrat,© der Verbindung 4FK (Tefcrafluordiehloraceton) und ihr© "Herstellung· sind in der USA -Patent schrift 2 870 211 beschrieben, Di& Hydrate der Verbindungen 5FK und 6FK '. (Pentafluormonochlo?» aceton und 'Hexafluoraceton) und ihre Herstellung sind in äsr USA-Patentanmeldung Serial Nr. 297 220 vom 24. Juli I963 beschrieben.
Jedes dsr genannten Porfialogenaceton® und seine Hydrat.® k für sich als Koiminhibitor für pflanzliche" Orgfinismen oder zur Abtötung des Krauts einer PflansG verwendet werden. Die flüssigen Verbindungen werden am sweolcmaeigstsn -und vorzugsweise durch Aufsprühen auf den su behandelnden Pflanson« teil'oder äurch Eintauchan desselben behandelt, während dis gasförarigsn Verbindungen eis Ausräucherungsmittel, vorsugaliQise zur Behandlung der bereits eingebrachten Knollen* Zwiebeln o.d&L«, in einsm geschlossenen Raum, verwendet werden. Die testen Verbindungen können als Staub eingehstst worden nOe; man die Verbindung in einem ^iohlosocnen Bmm cliolit
109817/2095 · .■»«««*,.
164221C
neben öem z\x toshfmdo Indan Fflansenteil Mit. üblicherweise verdasnpft dann eine ausreichende Menge des fasten .Materials· um als Aus rauche r-un£sniitt el zu wirken. Diese Kotliöde ist jedoch nicht
Die perhaloeeniarten Acetousder obigen Definition sind sehr hygroskopisch., so daß sie praktisch Mcht verwendet werden können, ohne daß sie hyäratisiert werden. Das ist aber natürlich
■■■■-. ,
unwesentlich,, da auch die Hydrate, die eiofr dabei bilden, die gewünschten Eigensahaften fossitisen. Die Hydrate sind daher die bevorzugten Wirkstoffe. Die VesH-ienöung eines "bestimmten Hjjrdr&ts ©rleichterl: auoh die Anwendung des Wirkstoff ess-- in einer bostiiruTiten Dosierung,
Da nur verhiiltnißBiUßig geringe-'Mengen" an ©ino?« Wirkstoff gemäß dsr Erfindung erforderliuh sind, um su dem gewünschten Erzu gelangen, vierdon die Verbindungen" vorsugafeiels.©.
mit einem geeigneten Dispersionsmediuni verwendet. Mit Aiisniahin© der Verbindungen IB1K und 2FK (MonofluorpGntaGhloreaetoii und Dlfluortetraohloraceton) sind die Wirkstoffe gemäiB der Erfindung mit Wasser in allon Verhältnissen mischbar, so daß hörige Sprayß in jeder gewünschten Konsentration ohne■■¥.©rwendung von Emulgiermitteln, RlUijcvorrichtungen usw« Fgeßi'öllt und mit cien einfachsten SprUhvorrichtungen
t .werden können. Anstelle von Wasser können auöh flüssige-TrUgOr^" wie fin et-on, Glykole und flüsssige Kohle nwis verwendet werden. Die Verb::ndtm.rpn IFK unu 2FE
109817/209 5
164221G
(Monofiuorpentachloraceton und Dif luor-t at racbloraaceton) müssen unter Verwendung von ISmiilgierBiifctsIii au 01-in-Was.ser oder Wasser»in»öl«Diepersionsn verarbeitet werden. Gawünsahtenfalls können den Mitteln noch oberfläohsnaktive Kittel oder Emulgiermittel zügesetst werden, um ihr Metz-, Ausbreitungs« und Durchdringungsvei?nögen zu verbessern.
Auch feste Dispörföionsmedien, insbesondere feindlspsrse Feststoffe, die bet rlichfel lohe Mengen Flüssigkeit odar Gas au adsorbieren vermögen, können verwendet »erden. V/enn der Wirkstoff .selbst in .fester Porra vorliegt, kann er zerkleinert und gründlich mit dem feindisperson festen Disperslonsr.sdlum vermischt werden. Feste Dispersionsmittel sind beispielsweise Diatomeenerde, Holzmehl, Slllkagel, Malssehrot und Vermiculit-, denen noch ein Netz*· oder Emulgiermittel augesstst sein kann.
Wenn als Dispersionsmittel .Wasser in ausreichender Mengs, um ©Ines der oben genannten Hydrate au bilden/ verwendet viird? so bildet sich dieses Hydrat, das dann der1 eigentliche Wirkstoff'.ist·* Wenn eine größere-Menge-.an "Wasser* als ζην Hyarca^ ·». bildung erforderlich ist/ anwesend i.cJfcf. odor wenn Wasser . als Dispersionsmittel einem Hydrat- augose-fegt wird, so ist die-Form, in der die/Verbindung in dem Wasser anwesend iat., nicht -'bekannt, jedoch können duxOh Destillation böstimsnte Hydrate aus solchen Lösungen abdestilliert und nicht destillier bar® feste Hydrate duirch AuskriGtallisleren gewonnen
10 9 817/2 0 9 B
164221C
Da die Verbindungen in verschiedenen Fortnon angewandt werden können, kann die Anwenäußgsteehnik leicht bestimmten Bedingungen angöpaSt werden. BsisplelsweiBe können geschlossene LagorrMum© rnif; <üm gaEJi'Ssimigan Verbindungen. 5?IC oder 6FK (PenfeöfluoKnoaoöhloraoetoii odor Hejrafluorao-et.on} ausgeräuchert; werden, inßerii man diese Verbindungen der Ventil at ions luft zuraißohfc» Alternativ lcaan die Ausräucherung gesehlossenor LagGffffaum© durch Verdampfen von festem 5FKMIgO oder' 6FK.HgO erfolgen. SqTxv wirksam- ist die Anwendung der flüssigen Keton© otf@r ICetonhydrate als Spray oder durch Eintauchen, Wenn die KetoiiQ oder Ketonnydrate mit DispersipnsBiittaln ausßmmsn angewandt w©rä©n, so können sie auch beisplelsvieiso als Staub oder 'Nobel angewondt" v;e2'den.
Dia optimalen Dois^ungon hKngen von der-Art des zu pflanzlichen Organismus, den >3sdingungGn dßr Lagerung dieses Orgjanismus,, d©r Form, in ä@ic.aev V/irkstoff vorliegt, der Anv/Giidungsart, klimatischen Bsdingunggn uaw, ab. Di® Dosierung ä
noli natürlich ausreichend sein, um die gGwünachte Keiminhi-Moning oder Kraut Vernichtung zu erzielen. Wenn die Hydrat© eis Spray auf die noch wachsende Kartoffelpflanae ange·- wandt werden, um sowohl das Kraut zu vernichten als auch di© Keinibildung au verhindern, werden £ute- Ergobnlaae erzielt, wenn sie in einer Menge von 4„7 bis 19 l/ha (au3£2ehliußlich Bißperslonoraedium) angewandt werden. Vorzugsweise xmaQxi "aiii in einer i?7onaa von 9*5 I>ii3 19 l/he angowandb,
BAD ORIGINAL
109817/2095 -
1.64221 C
VJenn als Wirkstoff das Hydrat "6FK.5H2O verwendet; wird, so betragt das Gewicht an 6PK 1,21 kg/1 und das das *Hydrafctraseers 0,397 kg/1. Die· Menge an-Dlspsralonsmediufti ■ist nicht von-wesentlicher Bedeutung, ©oi'e-rn nur dor Wirkstoff in aüsreickendov Menge auf den pflanzlichen Organismus angewandt wM. Wenn, um ein anderes Beispiel su nennen, die Hydrats als Lösungen sum Tauehen der geernteten Kartoffelknolle verwendet werden, so kann eine ausreichende KßimbildungsverhindGrung mit wäßrige Lösungen, die 2 bis 5 Gew.--j!» des Hydrates enthalten, erzielt werden. Es wurde gefunden, daß der Grad der Wirkung auf das Pflanzenwachstum mit sinkendem Fluorgehalt etwas abnimmt. Vorzugsweise werden daher diejenigen Verbindungen, die wenigstens J5 und insbesondere diejenigen* die wenigstens. 5 Fluor·* atome enthalten, verwendet. D.h., sur Erzielung gleicher Ergebnisse müssen von den Hydraten der Verbindungen mit verhältniomäßig niedrigem Pluorgehalt verhältnismäßig groSs Mengen* verwendet werden. Die Ermittlung einer geeigneten Dosierung: bietet keine Schwierigkeiten.
Mittel, die einen oder mehrere der Wirkstoffe der Erfindung"" und ggfs. ein flüssiges oder festes Dispergiermittel enthalten, können für bestimmte Zwecke noch andere Komponenten enthalten. Zu diesen gehören die bereits erwähnten Emulgler*· oder Hetzmittel, wie anionische Materialien, beispielsweise iJatrlriuY· und Kallumsaize von Fettsäuren, wasserlösliche Alkylsulfonate und wasaerlößlicho Alkylsulfonate, kat ionische Material ion, wie quaternSre AnimoniuiKbasen und Fett amine, sowie nicht
109817/2095 %m original
■ ■ ' - ii ~ ■'...■■ - - -
ionische Mittel, wie Kondensationsproduktβ von Kthylenoxyd und Fettsäuren, Fettalkoholen und FettsäureSimiden.
Auch Ausbreitungs- oder Haftmittel, wie Gummiarabikum, Carboxymethylcellulose und Polyvinylalkohol, können in den Mitteln verwendet würden, um ihre Haftung auf der Oberfläche des zu behandelnden pflanzlichen Organismuszu verbessern.
Woitere zusammen mit den Wirkstoffen gemäß der Erfindung verwendbare Materialien sind VerdUnnungs»iittel mit wachetumsrögulierenden Eigenschaften, baispiolsweise Verbindungen mit herbisider, fungisider, insektizider oder * wachetumsfordernder Wirkung, Qute Verdünnungsmittel sind beispielsweise Stickstoff und Ammoniumnitrat, die Pflanzennährstoffe sind, r. ■ ■ ■ .
Durch die Einbringung von Wachsen in die neuen Mitteln die aur Behandlung geernteter pflenzlicher Organismen verwendet werfen sollen, kann das Aussehen dieser Orga,ilßmen verbessert werden. , '
Die Mittel der Erfindung sind insbeBoMere auf !Cart of fein, und zwar sowohl zur Verhinderung der Keimbildung als auch aur Vernichtung des Krauts, daneben aber auch beispielsweiße für die Behandlung von RUben^ Zwiebeln, StQckrUben, Sellerie, Karotten und Blumenzvilefoeln, wie Tulpen, Harsiosen und Hyazintan und zur EinclSmiming und Verhinderung des V/achstmme
: 109817/2095
1642270
von Sprossen, beispielsweise auf Taba&pflanzen, verwendbar. Die folgenden Baiöpielo veranschaul&chon die Erfindung.
1 biß 7
Ein© Anzahl von Verbindungen wurd© auf.' ihre Wirkung hinsiehtlieh der Verhinderung einer SCe irnbi !dung nach dem folgenden
Verfahren geprüft):
Etwa 4,5 kg Kartoffeln gleicher Sorte (lCatahdln) und gleicher Ernte, die unter gleichen Bsäingungen golagort waren, wurden
durch einaiinütißes Eintauchen in wäßrige Lösungen mit 5U 5 un 5 Gevi.-J» des in Tabelle III angegebenen Wirlöätoffa bshandslto Jede Lösung wurde en geohs /niali'uson geprüft. Sechs Vergleichs? proben wurden überhaupt keiner"Bshandlung unterworfen. Di©
mit den Mitteln beh&ndclfcsn und die '..inbohandeltGn Kartoffeln
wurden 4 Konate bsi 21eC gelagert. Danach tmniSe an ,iedx-si»
4,3-kg-Menge die !Seimbildung anlicnö eitiör von 1 bis 5 r-eiahen den Skala bewertet: 5 bedeutet Keins KeimbilciungaverhiMdorune und 1 bedeutet vollständige Verhindsrung der Keirabildunß.
Dar Wert 3 bedeutet, daß eine für den Handel ausreichende Vor hinderung der KctnMldung erzielt v;urde. Die Mittelwerte von
je 6 Ansßfcae-n Rind in Tabelle XIX susammengeste.ilfe·
1 O 9 8 1 7 / 2 O 9 B ^ Λ
BAD ORIGINAL
a b β Il e III
Beispiel Inhibitor Bewertung der Kelminhlbierung 2,0
1* 1,0
1 2FK 2,0 2,0 0,5
2 3FK.XH2O 2,0 1*5 1,0
3 4FK-SlH2O 2,0 1,0 1,0
4 5FK.3H2O 2,0 1,5 1,0
VJl 6FK.3H2O 1,0 1,0 5,0
6 Gemisch von .
5FK.3H2P und
6FK.3HgO im Gew.-
VeA 1:1
3,0 1,0
7 Vergleich 5,0 5,0
Beispiele 8 bis 14
J6FK.3HgO (Hexafluoraoeton-trlhydrat, ein typischer Vertreter der Keiminhibitoren gemäß der Erfindung) wurde auf seine Wirkung als KrautVernichtungsmittel mit und ohne Zusatzstoffe auf Kartoffelpflanzen (Sorte Katahdin) geprüft. Das Prüfverfahren war wie folgt: Je 2,8 kg der "rufsubstanz wurden in 342 1 Wasser eingebracht und der Spray wurde in der in Tabelle IV angegebenen Menge auf die Kartoffelpflanzen angewandt. Am Tage der Anwendung betrug die Temperatur etwa 21"C, und der Himmel war teilweise bewölkt, und innerhalb 24 Stunden nach der Anwendung fiel ein leichter Regen. Die KrautVernichtung wurde zum ersten Mal eine Woche nach der Anwendung und de.ne.ch in Abstunden von 7 Tagen bewertet, wobei die folgende Skala verwendet wurde.
109817/2095 bad ob.g.nau
16422U
1 - Schlechte oder keine Vernichtung von Blatt und Strunk
2 - Oute Vernichtung von Blatt^ Jedoch schlechte Verniohtung
3 - Völlige Verniohtung von Blatt, jedoch schlechte Vernichtung
des Strunks
4 - Vollständige Vernichtung des Blatte und ziemlich gute
Vernichtung des Strunks
5 - Oute Verniohtung von sowohl Blatt als auch Strunk.
Die Mittelwerte von Jeweils 6 Versuchen sind in Tabelle IV zusammengestellt.
T a b e 11 e IV
Zusatz Menge l/ha Krautverniohtung 3,0 dritte
Bestim
mung
Beispiel Material 4,75 erste zweite
Bestim- Bestim
mung mung
4,0 4,2
8 kein 9,5 1,8 4,8
9 η 19 3,2 3,7
10 η Oewiohts. 9.5
verh. 1,1,
bezogen auf
das Nitrat
2,7 4,5
11 Ammonium
nitrat
6.8 kK
3tioketoff 4,75
2,2 4,8 4,5
12 Uran1 9.5 1,7 5,0 -
13
*
Triton
OR-72
19 2,7 -
14 Triton
OR-72
3,2
109817/2095
BAD ORIGINAL
164221L - 15 -
1 - Handelsbezeichnung der Allied Chemical Corporation für
ein Gemisch von Ammoniumnitrat und Harnstoff mit 32# Stickstoffgehalt.
2 - Handelsbezeichnung der Rohm & Haas für ein anlonisohes
flüssiges Emulgiermittel auf Grundlage Dioctylnatriumsulfosuccinat.
Beispiel 15
An Kartoffeln von Kartoffelpflanzen, die einer Krautvernichtungebehandlung geraäS Beispiel 10 unterworfen waren, wurde untersucht, wieweit Ihre Neigung zur Keimbildung durch das vom Kraut unter den Boden gelangte Hexaf luoracetontrihydrat; (6Fs4^HgO) unterbunden war, indem man die Kartoffeln als Saatkartoffeln verwendete, d.h. sie in den Boden pflanzte und den Grad des Auflaufens nach 90 Tagen feststellte. Zum Vergleich wurden unbehandelte Kartoffeln der gleichen Ernte verwendet. Gegenüber dem mit 100$ festgelegten Auflaufen der unbehandelten Kartoffeln betrug das Auflaufeh der nit 6BK-JH2O behandelten Pflanzen nur 4o#. Die Bedingungen dieser AuflaufprUfung begünstigen die Keimbildung mehr als irgendwelche Bedingungen, die nach dem Erten und vor dem Verbrauch der Kartoffeln auftreten können.
Wenn in den obigen Beispielen andere perhalogenierte Acetone der oben gegebenen Definition oder ihre Hydrate verwendet werden, so werden etwa die gleichen Ergebnisse erzielt.
109817/2095
BAD

Claims (2)

16Λ221Ο P a ten t a ns ρ r U eh e
1. Verwendung eines perhalogenierten Acetons der Formel
0 X^C-C- CX2P
in der jeder der Recke X, die gleich oder verschieden sein können, ein Fluor- oder Chloratom ißt, oder eines Hydrates eines solchen perhalogenierten Aoetons als Keiminhibitor für Knollen, Wurzeln und Zwiebeln, insbesondere Kartoffelknollen,
2. Verwendung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung auf das Kraut einer wachsenden Pflanze, deren unter den Boden befindlicher Teil·, beispielsweise eine Knolle, wurzel oder Zwiebel, geerntet werden soll, insbesondere einer Kartoffelpflanze, in solcher Menge angewandt wird, daß dieses Kraut vernichtet wird und eine ausreichende Menge an der Verbindung an den zu erntenden Teil der Pflanze unter dem Boden gelangt, um bei diesem Teil die Keimbildung im Boden oder bei der Lagerung zu inhibieren.
109817/2095
DE19671642210 1966-04-25 1967-04-25 Keiminhibitor fuer Knollen,Wurzeln und Zwiebeln Pending DE1642210A1 (de)

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US54470366A 1966-04-25 1966-04-25

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GB1157298A (en) 1969-07-02
US3443928A (en) 1969-05-13

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