DE1640472C - Verfahren zur Herstellung elek frischer Schaltplatten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung elek frischer SchaltplattenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung elektrischer Schaltplatten mit einer ersten
und einer zweiten Gruppe von elektrischen Leitern, die jeweils parallel zueinander angeordnet sind und
einander in einem Winkel kreuzen sowie voneinander isoliert sind.
Es wurde bereits vorgeschlagen, auf einer Unterlage befestigte Bauelemente miteinander dadurch zu
verbinden, daß Stromleiter auf beiden Seiten in Form von gedruckten Schaltungen ausgebildet werden, wobei
die Bauelemente mit den Stromleitern durch Löten oder Schweißen in Verbindung gebracht werden. Jede
erforderliche Zwischenverbindung zwischen zwei Stromleitern auf entgegengesetzten Seiten der Unterlage
i-rfolgt dann in der Weise, daß ein Loch durch die
Leiter und die Unterlage gestanzt und ein Stift oder eine Öse durch das Loch geführt wird. Andererseits
kann eine Verbindung dadurch erreicht werden, daß die Oberfläche der Unterlage innerhalb der Lochstelle
mit stromleitendem Material überzogen wird. Derartige Verfahren zur Ausbildung der Stromleiter und
der Zwischenverbindungen sind kostspielig und immer schwieriger herzustellen, da die Dimensionen der
Bauelemente, der Unterlagen und der Stromleiter immer kleiner werden.
Elektrische Stromkreisanordnungen, bei denen auf einer Unterlage befestigte elektrische Bauelemente
über eine Stromleiteranordnung auf der Unterlage verbunden sind, sind bereits bekannt (Funk-Technik
Nr. 24/1947); auf einer Grundplatte aus Isolierstoff wird auf einer Seite eine Gruppe von parallelen, horizontalen
Metallstreifen einzeln mit einem Stempel aufgepreßt und mit der Grundplatte über thermoplastisches
Material verklebt. Eine Gruppe von paralle-
ao len. vertikalen Metallstreifen ist in ähnlicher Weise
ausgebildet und mit der tntgegengesetztcn Seite der
Grundplatte verklebt. Eine Verbindung zwischen einem vertikalen Streifen und einem horizontalen
Streifen erfolgt an einer Kreuzungsstelle durch Nieten
as oder durch einen Verbindungsdraht, der durch ein Loch in der Grundplatte geführt ist. Eine derartige
Zwischenverbindung ist nicht einwandfrei und entspricht nicht den Anforderungen, die von der Technik
gestellt werden.
Weiterhin ist eine optische Vorrichtung bekannt (USA.-Patentschrift 2 906 016), mit der die exakte
Anordnung von Stromkreiselementen in vorbestimmten Stellungen auf einer vorbereiteten Anschlußplatte
vereinfacht wird.
Nach einem weiteren bekannten Vorschlag (USA.-Patentschrift 3 159 486) ist eine Speicherplatte bekannt,
auf der stromleitende Wicklungen auf entgegengesetzten Flächen einer Grundplatte dadurch hergestellt
werden, daß eine getrennte Belichtungsmaske für jede Fläche verwendet wird. Hierbei handelt es
sich um eine grundlegend andere Herstellungsmethode als im Falle vorliegender Erfindung.
Auch ist bereits ein Verfahren zur Herstellung einer Vielzahl von identischen, gedruckten Schaltungen unter
Verwendung eines Musters in Form eines Kondensi.tors. dessen Fläche in zwei elektrisch stromleitende
Teile unterteilt ist, wobei ein Teil die Konfiguration der gewünschten Leitungszüge aufweist, bekannt
(deutsche Auslegeschrift 1061401). Der Kondensator ist elektrostatisch aufgeladen und mit einem thermoplastischen,
dielektrischen Pulver bestäubt, das eine Affinität für eine Polarität der Ladung besitzt.
Das durch dieses dielektrische Pulver gebildete Schema aus Leitungszügen wird dann auf eine gedruckte
Schaltplatte übertragen, die selektiv geätzt werden muß, damit die gewünschte Schaltung entsteht.
Die Schritte des Aufladens, Bestäubcns und Übertragens des Staubschemas auf weitere gedruckte
Schaltungsplatten wird dann wiederholt.
Schließlich ist auch eine Mikroschaltung mit einem Kondensator und einem Widerstand auf einer gedruckten
Schaltungsplatte bekannt (deutsche Auslegeschrift I 142 397), wobei der hohe elektrische
Widerstand von Tantal für das Widerstandselemcnt und der niedrige Widerstand von Silber für die Platten
des Kondensators und die Endverbindungen des Widerstandes verwendet wird.
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, ein
Verfahren zur Herstellung elektrischer Schallplatten
anzugeben, bei denen die Zwisehenverbinduncen zwischen der ersten und der zweiten Gruppe von Siromleitern
in besonders einfacher, zweckmäßiger und billiger Weise hergestellt werden können.
Diese Aufgabe wird crfindungsgemäti dadurch gelöst,
daß eine Schicht aus einem Photowiderstandsmaterial
auf einer ersten Gruppe von Leitern aufgebracht wird, daß dann eine zweite Gruppe von Leitern auf
der Obe-f'äche der Schicht aus Photowiderstandsmatenal
au ·· bildet wird und daß die zweite Gruppe von Leilern wahrend der Belichtung des Photowiderstandsmaterials
als die nicht durchscheinenden Flachen einer Maske dienen und die belichteten Teile der
Photowiderstandsschicht anschließend entfernt werden.
Vorzugsweise werden an ausgewählten Kreuzungsstellen der Stromleiter Zwischenglieder ausgebildet.
die treigelegte Teile von Stromleiterp der beiden Gruppen miteinander verbinden. In weiterer Ausgestaltung
der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die elektrischen Leiter der zweiten Gruppe durch Aufbringen
einer kontinuierlichen Schicht eines stromleitenden Materials auf die Photowiderstandsschicht
und durch selekiives Wegätzen der Schicht aus stromleitendem Material zur Bildung der getrennten I eiter
der zweiten Gruppe ausgebildet werden.
Ferner wird nach dem erfindungsgemäßen Verfahren vorgeschlagen, daß eine Schicht aus Photowiderstandsmaterial
ube.r der zweiten Gruppe von Stromleitern und den freigelegten Teilen der ersten Gruppe
von Stromleitern ausgebildet wird, daß die Photowiderstandsschicht
von den ausgewählten Kreuzungsstellen entfernt wird, daß eine kontinuierliche Schicht
aus stromleitendem Material aufgebracht wird, und daß die Teile der Schicht aus stromleitendem Material
entfernt werden, die auf der Photowiderstandsschicht aufliegen, indem der Rest der Schicht aus Photowiderstandsmaterial
entfernt wird.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren läßt sich auf besonders einfache und zweckmäßige Weise eine
Zwischenverbindung zwischen zwei Gruppen von Stromleitern erreichen, die auf einer elektrischen
Schaltplatte aufgebracht sind.
Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung erläutt/t.
F i g. I zeigt aufgeschnitten eine Ansicht eines Teiles einer elektrischen Stromkreisanordnung und
Fig. 2 eine Schrägansicht eines Details einer elektrischen
Stromkreisanordnung gemäß der Erfindung.
Eine Unterlage I zur Aufnahme einer Matrix integrierter
Stromkreisbauteile 2 ist aus einer gesinterten Aluminiumoxydkeramik hergestellt. Ein Satz von
Speiseleitern 3, die Energiequellen mit den integrierten Stromkreisbauteilen 2 verbinden, sind auf der Unterlage
1 dadurch ausgebildet, daß ein Überzug aus Gold in einer Glasmatrix durch einen Seidenraster
niedergeschlagen und dann der Überzug gebrannt wird.
Eine Isolierschicht 4 wird über den Stromleitern 3 dadurch ausgebildet, daß die Unterlage I und die
Stromleiter 3 mit einer Glasur durch einen Seidenraster hindurch überzogen werden, der ein solches Muster
aufweist, daß eine Matrix von öffnungen 5 in der Schicht4 erzeugt wird; der Überzug wird dann nach
dem Niederschlagen gebrannt. Andererseits kann ein kontinuierlicher Glasurüberzug niedergeschlagen und
gebrannt und die öffnungen 5 dann durch Ätzen ausgebildet werden. Aus Gründen der einfacheren Darstellung
sind die Schicht 4 und eine weitere Isolierschicht, die weiter unten beschrieben wird, in Fig. 2
weggelassen.
Eine Erdungsebene 6 wird dann über der Isolierschicht
4 durch ein ähnliches Verfahren ausgebildet, wie es für das Niederschlagen der Speiseleiter 3 verwendet
wurde; die Erdungsebene 6 besitzt dabei Öffnungen, die den öffnungen 5 entsprechen. Die Er-
dungsebene 6 weist eine Reihe von Erhebungen 7 auf, von denen eine sich in jede Öffnung erstreckt, damit
eine Verbindung zu dem Bauteil 2 erhalten wird. Die Erdungsebene 6 ergibt einen Rückführpfad für die
Speiseströme und isoliert auch die Stromleiter 3 gegen
die Signalleiter, die weiter unten beschrieben sind.
Eine weitere Isolierschicht 18 ähnlich der Schicht 4 wird dann über der Erdungsebene 6 ausgebildet, und
ein Satz von parallelen Sigr.„:Ieitern8, die sich längs
der Unterlage 1 erstrecken, wiru auf der Schicht 18
durch Vakuumniederschlag von Gold durch eine Maske hindurch hergestellt. In der Mask.·; sind solche
Öffnungen vorhanden, daß die Stromleiter 8 sich nur in einem kleinen Abstand über die öffnungen 5 erstrecken.
Die Stromleiter 8 können eine Breite in der Größenordnung von 0,125 mm aufweisen.
Die gesamte Oberfläche w ird dann mit einer positiven
photoempfindlichen Schutzschicht überzogen, worauf dann ein aufgedampfter Goldfilm folgt. Ein weiterer
Belag der positiven Schutzschicht wird über die
ganze Fläche niedergeschlagen und eine photografische Maske über die Schutzschicht gelegt, wobei die Maske
ein Schema von undurchsichtigen Stäben besitzt, die den Isülierstreifen 9 entsprechen, welche über den
Leitern 8 und vorzugsweise rechtwinkelig zu den Leitern 8 ausgebildet werden sollen. Die Decklage der
Schutzschicht wird dann durch die Maske hindurch mit ultraviolettem Licht belichtet und entwickelt, die
belichteten Teile der Schutzschicht werden dann aufgelöst, damit Goldstreifen zwischen den erwünschten
holzstreifen 9 sichtbar werden. Diese Goldstreifen werden dann weggeätzt, wobei Streifen der unteren
Schutzschicht sichtbar werden. Diese Schutzschichtstreifen werden belichtet und entwickelt, wodurch die
belichteten Schutzschichtstreifen aufgelöst werden.
Der übrige Teil der Decklage der Schutzschicht wird ebenfalls aufgelöst. Somit wird ein Satz von parallelen
Schutzschichtstreifen 9 mit einem Satz von Goldsignalleitern 10, die darauf aufgebracht sind, ausgebildet.
Die Löcher in der Maske weisen eine solche Gestalt auf, daß die Stromleiter 10 die Öffnungen S nicht
kreuzen, bestimmte Leiter 10 besitzen jedoch Erhebungen, die in die Öffnungen 5 hineinragen, damit sie
mit den Bauteilen 2 verbunden werden.
Nunmehr ind zwei aufeinander senkrecht stehende Sätze von Signalleitern 8 und 10 ausgebildet worden.
Da die Isolation 9 unterhalb der Stromleiter 10 die Form von Streifen aufweist, liegen die Leiter 8 zwischen
den Leitern 10 frei.
Um die größte Flexibilität bei dieser Stromleiteran-Ordnung zu erzielen, ist es erforderlich, in einigen der
Stromleiter 8 und 10 Diskontinuitäten herzustellen, durch die die Stromleiter 8 und 10 in Abschnitte unterteilt
werden. Dieser Vorgang wird durch Funkenbearbeitung erzielt, bri dereine Elektrode in der Nähe
der Stromleiter 8 oder 10 angeordnet wird, und ein Funken durch Anlegen einer Spannung zwischen der
Elektrode und dem Stromleiter erzeugt wird. Ein Teil des Stromleiters 8 oder 10 wird dahei entfernt und hil-
det eine Diskontinuität, z.B. die Diskontinuität 11.
Durch die Ausbildung von Diskontinuitäten an verschiedenen Stellen werden Abschnitte von Stromleitern,
z·. B. die Abschnitte 12 bis 14 ausgebildet.
Verbindungen zwischen ausgewählten Stromleiterabschnittcn
werden durch die Ausbildung von stromleitenden Gliedern, z. B. den Gliedern 15 und 16, an
den Krcuzungrpunkten der ausgewählten Stromleiterabschnitte hergestellt. Um die Glieder an vorbestimmten
Kreuzungsstellen auszubilden, wird eine positive Schutzschicht oberhalb des gesamten Stromleiterbereiches
erzeugt und von einer Elektronenstrahlquelle abgetastet, die eingeschaltet wird, wenn jede der vorbestimmten
Kreuzungsstellen abgetastet wird. Dieser Elektronenstrahl bringt die Schutzschicht an diesen
Kreuzungsstellen zum Erweichen, und die weich gewordene Schutzschicht wird durch ein entsprechendes
Lösungsmittel entfernt, so daß öffnungen bleiben. Eine Schicht aus Aluminium wird dann durch Vakuumniederschlag
über der Schutzschicht ausgebildet. Die verbleibende Schutzschicht wird dann durch ein
entsprechendes Lösungsmittel in einem mit Ultraschall behandelten Bad entfernt, wobei die unerwünschten
Teile der Aluminiumschicht damit entfernt und nur die Glieder belassen werden. Damit ist nun
ein stromleitender Pfad vorhanden, der z. B. durch den Stromleiterabschnitt 12, das Glied 15, den Abschnitt
13 und das Glied 16 zu einem Teil i 7 eines der Stromleiter 8 verläuft. Durch Ausdehnung dieser Vorgänge
können sehr komplizierte Stromleiterausbildungen erstellt werdr n.
Wenn es zu irgendeinem Zeitpunkt erwünscht ist, die Stromleiterausbildung zu ändern, können weitere
Glieder und Diskontinuitäten in ähnlicher Weise hergestellt werden, es können Glieder durch Funkenbearbeitung
oder durch chemische Wirkung entfernt und unerwünschte Diskontinuitäten durch neue Glieder
überbrückt werden. Damit wird ein sehr flexibles System von Zwischenverbindungen erreicht.
Wenn die erwünschte Stromleiterausbildung vorgesehen worden ist, werden die Bauteile 2 (von denen
nur zwei in F i g. 1 aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit dargestellt sind) über die öffnungen 5 gesetzt,
wobei die Verbindungsstege auf den Bauteilen 2 in Berührung mit den Teilen der Stromleiter 3,8 und
10 und der Erdungsebenc 6 stehen, welche in die öffnungen 5 hineinragen. Die Stege werden dann mit diesen
Teilen nach einem Ultraschallschweißverfahren verschweißt. Um ein Verschweißen zu vereinfachen,
können Aluminium- oder Goldauflager beispielsweise durch einen Plattiervorgang mit jedem der Stromleiterteile
oder mit den Verbindungsstegen befestigt werden, bevor der Sch weiß Vorgang durchgeführt
wird.
Obgleich in dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel die Unterlage aus Alumiumoxyd besteht,
kann sie andererseits auch aus Glas, aus Silizium oder aus einem stromleitenden Material, wie z. B. Aluminium,
hergestellt sein. In letzterem Falle würde eine Schicht aus Isoliermaterial, z. B. Aluminiumoxyd, Siliziummonoxyd,
oder eine Photowiderstandssrhicht über der Unterlage 1 ausgebildet werden, bevor die
Leiter 3 niedergeschlagen werden.
Die Bauteile 2 können andererseits in Aussparungen in der Unterlage 1 eingesetzt werden, entweder
vor dem Niederschlagen der Leiter oder hinterher. Mine Verbindung würde dann zwischen den Stegen
und den Stromleitern entweder während des Niederschlagens der Stromleiter oder mit Hilfe von Aluminiumgliedern
ähnlich den Gliedern 15 und 16 hergestellt werden. Andererseits können die Aussparungen durch
öffnungen durch die Unterlage 1 hindurch ersetzt werden. Die Öffnungen könnten mit einem Füllstoff,
z. B. einem geeigneten Wachs, gefüllt werden, und dann könnten die Stromleiter niedergeschlagen werden, wobei
sie den Füllstoff überlappen. Die Stromleiter ίο könnten dann durch Elektroplattieren verstärkt, der
Füllstoff entfernt, die Bauteile 2 in die öffnungen von der Unterseite der Unterlage 1 eingesetzt und die
Stromleiter mit den Stegen durch einen Schweißvorgang verbunden werden, indem Aluminiumgliedcr
niedergeschlagen werden oder ein anderes entsprechendes Verfahren zur Anwendung kommt.
Obgleich die Stromleiter 3.8 und 10 und die Erdungsebene
6 aus Gold bestehen können, können auch andere Metalle, vorzugsweise Edelmetalle verao
wendet werden. Die Stromleiter 3 können andererseits durch Vakuumniederschlag einer Schicht aus Chrom
oder Nickel-Chrom durch eine mit entsprechenden öffnungen versehene Maske ausgebildet und anschließend
mit einer Schicht aus Gold versehen werden, die as in der gleichen Weise während des gleichen Evakuierungszyklus
ausgebildet wird. Chrom oder Nickel-Chrom ergibt eine gute Bindung mit der Aluminiumoxydunicriage
1, während Gold einen Siiuni'iciici cigibt,
der einen niedrigeren elektrischen Widerstand besitzt, jedoch widerstandsfähig gegen Oxydation ist.
Die Isolierschichten können andererseits aus einer Schutzschicht bestehen, die durch eine Maske hindurch
belichtet und entwickelt wird, oder sie können aus einem Polymer, z. B. polymerisiertem Dimethyl-Poly-Siloxan
oder aus Siliziummonoxyd oder anderem entsprechenden Material hergestellt sein.
Die Goldleiter 8 und 10 können über entsprechende Chrom- oder Nickel-Chrom-Streifen ausgebildet
sein, die dann die Goldleiter verstärken.
Die Isolationsschicht kann in Streifen zusammen mit den Stromleitern 8 in der gleichen Weise wie die Isolierstreifen 9 und die Signalleiter 10 ausgebildet werden.
Die Isolationsschicht kann in Streifen zusammen mit den Stromleitern 8 in der gleichen Weise wie die Isolierstreifen 9 und die Signalleiter 10 ausgebildet werden.
Andere Verfahren des Niederschlagens.und andere Metalle können anstatt des verdampften Alurr. liums
für die Glieder 15 und 16 verwendet werden; es können auch andere Verfahren zum Belichten der Schutzschicht
an den vorbestimmten Kreuzungsstellen verwendet werden, z. B. durch Lichtstrahlabtastung. Andererseits
könnte die Schutzschicht ultraviolettem Licht über eine Maske ausgesetzt sein, dies würde jedoch
erfordern, daß eine unterschiedliche Maske für jede Stromkreisausbildung verwendet wird.
Die Funkenbearbeitung ist ein zweckmäßiges Verfahren zur Ausbildung der Diskontinuitäten 11, es
können jedoch auch andere Verfahren, z. B. Elektronenstrahlabtastung oder Laserstrahlabtastung, chemisches
Ätzen, mechanisches Einkratzte oder Trennen durch Kondensatorentladung vorgesehen werden.
Obgleich das Zwischenverbindungssystem besonders vorteilhaft zur Anwendung bei integrierten Stromkreisen ist, kann es auch zur Zwischenverbindung anderer Arten von elektrischen bzw. einschließlich elektronischen Bauelementen verwendet werden, die auf einer Unterlage befestigt sind.
Obgleich das Zwischenverbindungssystem besonders vorteilhaft zur Anwendung bei integrierten Stromkreisen ist, kann es auch zur Zwischenverbindung anderer Arten von elektrischen bzw. einschließlich elektronischen Bauelementen verwendet werden, die auf einer Unterlage befestigt sind.
Schul/ wird nur für ein Verfahren gemäß den Patentansprüchen
begehrt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung einer elektrischen
Schaltplatte mit einer ersten und einer zweiten Gruppe von elektrischen Leitern, die jeweils parallel
zueinar ' r angeordnet sind und einander in einem Winkel kreuzen sowie voneinander isoliert
sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schicht aus einem Photowiderstandsmaterial
auf einer ersten Gruppe von Leitern (8) aufgebracht wird, daß dann eine zweite Giuppe von
Leitern (10) auf der Oberfläche der Schicht aus Photowiderstandsmaterial ausgebildet wird und
daß die zweite Gruppe von Leitern (10) während der Belichtung des Photowiderstandsmalerials als
die nicht durchscheinenden Flächen einer Maske dienen und die leuchteten Teile der Photowiderstandsschicht
anschließend entfernt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an ausgewählten Kreuzungsstellen
der Stromleiter (8 und 10) Zwischenglieder (15, 16) ausgebildet werden, die freigelegte Teile
von Stromleitern der beiden Gruppen miteinander verbinden.
3. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Leiter (10) der
zweiten Gruppe durch Aufbringen einer kontinuierlichen Schicht eines stromleitenden Materials
auf die PhotowiderstandsSs-hicht -nd durch selektives
Wegätzen der Schich. ?.us stromleitendem Maierial zur Bildung der getrenr. .en Leiter der
zweiten Gruppe ausgebildet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schicht aus Photowiderstandsmaterial
über der zweiten Gruppe von Stromleitern (10) und den freigelegten Teilen der ersten Gruppe von Stromleitern (8) ausgebildet
wird, daß die Photowiderstandsschicht vor. den
ausgewählten Kreuzungsstellen entfernt wird, daß eine kontinuierliche Schicht aus stromleitendem
Material aufgebracht wird, und daß die Teile der Schicht aus stromlei .ndern Material entfernt werden,
die auf der Photowiderstandsschicht aufliegen, indem der Rest der Schicht aus Photciwiderstandsmaterial
entfernt wird.
Applications Claiming Priority (3)
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|---|---|---|---|
| GB29736/65A GB1143957A (en) | 1965-07-13 | 1965-07-13 | Improvements in or relating to electrical circuit structures |
| GB2973665 | 1965-07-13 | ||
| DEJ0031211 | 1966-06-30 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1640472A1 DE1640472A1 (de) | 1970-08-20 |
| DE1640472B2 DE1640472B2 (de) | 1972-10-26 |
| DE1640472C true DE1640472C (de) | 1973-05-17 |
Family
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