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DE1536987C - Vorrichtung an Bogenrotationsdruckmaschinen zum An- und Abstellen eines Druckwerkszylinders gegenüber einem anderen Zylinder - Google Patents

Vorrichtung an Bogenrotationsdruckmaschinen zum An- und Abstellen eines Druckwerkszylinders gegenüber einem anderen Zylinder

Info

Publication number
DE1536987C
DE1536987C DE1536987C DE 1536987 C DE1536987 C DE 1536987C DE 1536987 C DE1536987 C DE 1536987C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
printing
sheet
cam
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Tamaki; Kagari Yoshiharu; Tokio Kaneko
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ricoh Co Ltd
Original Assignee
Ricoh Co Ltd
Publication date

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Description

heit und Übersichlichkeit hat nicht nur den Vorteil j
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Bogen- geringeren Fertigungsaufwandes und leichterer Wartrotationsdruckmaschinen zum An- und Abstellen barkeit, sondern auch den der besonderen Eignung eines Druckwerkszylinders gegenüber einem anderen für kleinere Maschinen. Bei der Lösung der darge-Zylinder mit einem durch ein Kurvenscheiben- 55 legten Aufgabe geht die Erfindung von dem Grundgetriebe betätigbaren Kniehebelgetriebe zum Ver- gedanken aus, daß die durch den zu bedruckenden drehen der Exzenterlagerung des Druckwerks- Bogen dem Fühlglied aufgegebene Bewegung unzylinders und mit einem durch die zu bedruckenden mittelbar dem vom Fühlglied gesteuerten, seitlich am Bogen verlagerbaren Fühlglied am anderen Zylinder, das Fühlglied tragenden Zylinder angeordneten das über ein seitlich am anderen Zylinder ange- 60 Hebelgetriebe zugeführt wird, so daß dieses einen ordnetes Hebelgetriebe bei Ausbleiben eines Bogens mit dem Zylinder umlaufenden Steuernocken zwidie Abstellbewegung des Kniehebelgetriebes ver- sehen zwei Lagen verstellen kann, in deren einer der anlaßt. Steuernocken wirkungslos bleibt, während er in der
Eine derartige Vorrichtung ist aus der britischen anderen bei seiner Umlaufbewegung mit dem Druck-Patentschrift 604 232 bekannt. Bei dieser Vorrich- 65 zylinder ein das Kniehebelgetriebe haltendes Glied tung befindet sich ein radial verschiebbarer Fühlstift außer Eingriff mit dem Kniehebelgetriebe bewegt, so in der mit dem Druckzylinder umlaufenden Ilülte- daß der zu- und abstellbare Zylinder von einer leiste für die zu bedruckenden Bogen. Ist der /11 Iu · Federanordnung abgestellt werden kann.
Aus der USA.-Patentschrift 2 756 673 ist es bekannt, bei einer Druckmaschine das Abstellen des auf einer Welle mit Exzenter im Maschinengestell gelagerten Zylinders mittels einer Feder zu bewirken, die an einem fest an einem der Exzenter der Welle sitzenden Arm angebracht ist.
Dementsprechend ist die Vorrichtung der eingangs umrissenen Art gemäß Erfindung so ausgebildet, daß ein mit dem anderen Zylinder umlaufender Steuernocken beim Durchlaufen eines bestimmten Winkelbereichs eine das Kniehebelgetriebe in der den Druckwerkszylinder angestellt haltenden Lage sperrende Sperrklinke ausrückt, wodurch die exzentrische Lagerung des Druckwerkszylinders von einer Federanordnung in die abgestellte Lage gedreht wird, und daß der Steuernocken bei Vorhandensein eines Bogens vom unmittelbar das seitlich am anderen Zylinder angeordnete Hebelgetriebe betätigenden Fühlglied in eine unwirksame Stellung verlagert wird.
Wenn hier von einem unmittelbar das Hebelgetriebe betätigenden Fühlglied gesprochen wird, so soll hierdurch zum Ausdruck gebracht werden, daß ) im Gegensatz zu der genannten britischen Patentschrift keine komplizierten Übertragungsgetriebe zwischen dem Fühlglied und dem seitlich angeordneten Hebelgetriebe vorgesehen sind.
Der Steuernocken betätigt die Sperrklinke vorteilhaft über ein Zwischenglied. Das ermöglicht günstige kinematische Verhältnisse sowohl zwischen dem Steuernocken und dem Zwischenglied als auch zwischen der Sperrklinke und dem Zwischenglied. Das Zwischenglied ist vorteilhaft ein Drahtarm. Ein solcher bietet wegen seiner Elastizität den wesentlichen Vorteil, daß er die ihm vom Steuernocken aufgegebene Bewegung durch elastische Verformung aufnehmen und so lange speichern kann, bis der Mechanismus zum Anstellen die Sperrklinke entlastet hat. Das Zwischenglied kann jedoch auch mit der Sperrklinke verbunden sein. Vorzugsweise ist es um die Schwenkachse der Sperrklinke schwenkbar gelagert.
Bevorzugt fällt die Betätigung des Zwischengliedes durch den Steuernocken mit der Betätigung des j) Kniehebelgetriebes durch das Kurvenscheibengetriebe zeitlich zusammen.
Nachfolgend wird die Erfindung an Hand der Zeichnungen näher erläutert, die den Gegenstand der Erfindung in Form eines Beispiels zeigen.
F i g. 1 zeigt die linke Seite einer Offsetdruckmaschine gemäß der Erfindung bei abgestelltem Zylinder;
Fig. 2 zeigt den SchnittH-II aus Fig. 1;
F i g. 3 zeigt in vergrößertem Maßstab das Zusammenwirken der Sperrklinke mit dem Kniehebelgetriebe;
F i g. 4 zeigt in Seitenansicht einen Teil der Vorrichtung gemäß Erfindung in angestelltem Zustand;
F i g. 5 zeigt, teilweise im Schnitt, einen Teil der Vorrichtung gemäß Erfindung nach dem Abstellen des Zylinders wegen Fehlens eines zu bedruckenden Bogens;
F i g. 6 zeigt in perspektivischer Darstellung das Fühlglied und seine Anordnung im Druckzylinder;
F i g. 7 zeigt in vergrößertem Maßstab einen Teil aus Fig. 5;
F i g. 8 zeigt die Ansicht auf den Druckzylinder von der Umfangsseite her;
F i g. 9 zeigt das an der Stirnseite des Druckzylinders angeordnete Hebelgetriebe gemäß dem Schnitt IX-IX aus F i g. 8 kurz vor dem Ergreifen des zu bedruckenden Bogens durch die Haltevorrichtung des Druckzylinders;
F i g. 10 zeigt den gleichen Mechanismus wie F i g. 9 kurz nach dem Ergreifen des zu bedruckenden Bogens durch die Haltevorrichtung;
Fig. 11 zeigt den gleichen Mechanismus wie Fig. 10 bei gleicher Drehlage des Druckzylinders,
ίο jedoch in einem Zustand, in dem die Haltevorrichtung keinen zu bedruckenden Bogen erfaßt hat; F i g. 12 zeigt die in dem Mechanismus gemäß
Fig. 8 bis 11 verwendete Kurvenscheibenanordnung; F i g. 13 zeigt eine etwas abgewandelte Ausführungsform des Hebelgetriebes an der Stirnseite des Druckzylinders.
In den F i g. 1 und 2 sind zwischen Seitenwänden 1 einer Offsetrotationsdruckmaschine ein Formzylinder 2, ein Gummituchzylinder 3 und ein Druckzylinder 4 drehbar gelagert. Der Gummituchzylinder 3 kann gegen den Druckzylinder an- und von diesem abgestellt werden. Der Gummituchzylinder 3 ist auf einer Achse 5 drehbar gelagert, die mit an ihren Enden vorgesehenen Exzentern 5 α in Lagern an den Seitenwänden der Maschine gelagert ist. Dadurch kann das An- und Abstellen durch Drehen der Exzenter 5 α in ihren Lagern erfolgen.
Zu diesem Zweck ist an einem Exzenter 5 α (F i g. 2) ein zum Verdrehen dieses Exzenters und damit zum An- und Abstellen des Zylinders 3 •dienender Drehhebel 7 starr befestigt. Ferner ist auf dem gleichen Exzenter 5 a ein zweiarmiger Stellhebel 6 drehbar gelagert. Zwischen einem Arm des Stellhebels 6 und dem Drehhebel 7 ist eine Feder 8 ausgespannt, welche den Drehhebel 7 im Uhrzeigersinn zu verschwenken trachtet, während am Stellhebel 6 eine zweite Feder angreift, die bestrebt ist, den Stellhebel 6 gegen den Uhrzeigersinn zu verschwenken. Der Stellhebel 6 trägt einen von ihm abragenden Ansatz 6 a, der beim Verschwenken des Stellhebels gegen den Uhrzeigersinnn über einen Ansatz 7 α des Drehhebels 7 diesen mitnimmt und damit den Zylinder 3 abstellt, wenn die Feder 9 den Stellhebel 6 aus der in F i g. 4 gezeigten Lage in die in Fig. 1 gezeigte Lage verschwenkt.
Der Stellhebel 6 trägt ferner einen Anschlag 6 b, gegen den eine am Ende eines Schwinghebels 12 gelagerte Rolle 10 anlaufen kann, um durch Verschwenken des Stellhebels 6 aus der in F i g. 1 gezeigten Lage in die in F i g. 4 gezeigte Lage den Zylinder 3 anzustellen. Der Schwinghebel 12 ist mittels einer Welle 11 an der Seitenwand 1 gelagert. Der Schwinghebel 12 trägt ferner auf einem Zapfen 13 eine Rolle 14, die durch eine nicht gezeigte Feder in Anlage an einer Nockenscheibe 15 gehalten wird, die fest auf der Welle 4 a des Druckzylinders 4 sitzt und mit diesem umläuft. Dadurch schwenkt der Schwinghebel 12 jedesmal, wenn der Nocken 15 a der Nockenscheibe 15 gegen die Rolle 14 anläuft, den Stellhebel 6 im anstellenden Sinn.
Zur Regulierung des Anstelldrucks ist an der Maschinenseitenwand auf einem Drehzapfen 78 ein Anschlagnocken zentrisch gelagert. Der Nocken 77 begrenzt den Schwenkweg des Hebels 7 im Uhrzeigersinn. Durch Verdrehen des Nockens 77 kann dieser Schwenkweg genauestens eingestellt werden.
Zum Halten des Zylinders 3 in der angestellten Lage dient eine Sperrklinke 16, die um einen Zapfen
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17 schwenkbar an der Maschinenseitenwand gelagert an einer Kurvenscheibe 59 befestigt, die wiederum in ist und mittels einer Stufe 16α hinter einen seitlich der aus Fig. 8 ersichtlichen Weise innen an einer vom Stellhebel 6 abragenden Ansatz 6 c fassen kann, Seitenwand V angebracht ist. Die Rolle 57 überläuft so daß die Stufe 16 a den Stellhebel 6 in der in das Kurvenstück 58 α zum Öffnen der Finger 50 Fig. 4 gezeigten Lage hält. Wird die Sperrklinke 16 5 immer dann, wenn der Druckzylinder 4 die in Fig. 9 aus der in F i g. 4 und 3 oben gezeigten Lage in die gezeigte Lage durchläuft, in der seine Finger 50 die in F i g. 1 und 3 unten gezeigte Lage verschwenkt, Vorderkante 62 α des durch die Blattführung 61 jeso gibt sie den Stellhebel 6 zum Schwenken in die weils zugeführten Bogens 62 ergreifen können. Beim in F i g. 1 gezeigte abgestellte Lage frei. Weiterdrehen des Zylinders 4 aus der in F i g. 9 ge-
Zum Schwenken der Sperrklinke 16 im Uhrzeiger- 10 zeigten Lage gegen den Uhrzeigersinn gibt das sinn außer Eingriff dient ein um den Zapfen 17 Kurvenstück 58 α die Rolle 57 wieder frei, so daß schwenkbar gelagerter Drahtarm 18, der, wenn er die Feder 56 die Finger schließen kann. Dieser Zuvon einem später zu erläuternden Steuernocken 76 stand ist in F i g. 10 gezeigt. Zum Ablegen des Blattes gegen den Uhrzeigersinn verschwenkt wird, die wirkt die Rolle 57 in entsprechender Weise mit Sperrklinke 16 mitnimmt und dadurch den Zylin- 15 einem weiteren Kurvenstück 58 b zusammen,
der 3 abstellt. Der Steuernocken 76 wird in später Die bisher erläuterte Blatteinklemmeinrichtung ist
zu beschreibender Weise nur dann in seine den bekannt, wird hier jedoch zum besseren Verständnis Drahtarm 18 betätigende Lage bewegt, wenn aus der Erfindung mit beschrieben,
irgendwelchen Gründen der zu bedruckende Bogen An einer Seite der Nut 48 ist mit Hilfe von Kopfausgeblieben ist. Befindet sich der Steuernocken 76 20 schrauben 65 eine Fühlgliedführung 64 befestigt. In in seiner den Drahtarm 18 betätigenden Lage, so der Fühlgliedführung 64 sind 3ie Fühlstifte 63, die trifft er, da er immer synchron mit dem Zylinder 4 zusammen mit der sie tragenden Schiene 66 das umläuft, auch synchron mit dem Anlaufen des Fühlglied bilden, etwa in Radialrichtung des Zylin-Nockens 15 α an die Rolle 14 auf die Sperrklinke 16, ders 4 verschiebbar geführt. Jedem Klemmfinger 50 so daß diese beim Außereingriffkommen keinen 25 ist ein Fühlstift 63 zugeordnet. Die freien Enden der Widerstand am Ansatz 6 c findet. Ein besonderer Fühlstifte 63 ragen nach außen. Von den Enden der Vorteil der Ausbildung des Teils 18 als Drahtarm Schiene 66 ragen Zapfen 67 α und 67 b durch die liegt darin, daß dieses Teil wegen der Nachgiebig- Stirnwände 48 α und 48 b der Nut 48 nach außen. In keit des Drahtes die vom Steuernocken 76 auf sein diesen Stirnwänden sind zu diesem Zweck sich radial Ende ausgeübte Bewegung so lange durch elastische 30 erstreckende Langlöcher 68 vorgesehen (F i g. 7). Verformung aufnehmen kann, bis bereits die geringe, Die die Stirnwände des Zylinders 4 in Axialrichtung zur Verformung eines Drahtes erforderliche Kraft ' überragenden Zapfen 67 α und 67 b sind in an ausreicht, die Sperrklinke außer Eingriff zu bringen. beiden Stirnseiten des Zylinders 4 vorgesehenen Dadurch werden die Anforderungen an die Syn- Schwenkarmen 69 α und 69 b mit Hufe von Schlitzen chronität des Arbeitens des Drahtarms 18 und des 35 70 α und 70 b in Längsrichtung dieser Schwenkarme Nockens 15 α gering. beweglich geführt. Die Arme 69 α und 69 b sind an
Nachfolgend wird der Mechanismus beschrieben, beiden Enden einer Welle 71 befestigt, welche sich welcher den Steuernocken 76 nur dann in Wirk- durch den ganzen Zylinder 4 erstreckt. Der Arm 69 a stellung bringt, wenn der zu bedruckende Bogen aus- trägt eine Rolle 72 (Fig. 9,10,11), die auf der bleibt. 40 Kurvenscheibe 59 abrollen kann.
Der Druckzylinder 4 trägt in üblicher Weise in Außer dem Kipphebel 54 ist auf dem Zapfen 55
einer Axialnut 48 seines Umfangs eine Klemm- schwenkbar ein den Steuernocken 76 tragender Vorrichtung zum Halten der zu bedruckenden Bogen. Steuerhebel 73 gelagert. Auch dieser steht unter dem Diese Haltevorrichtung besitzt eine parallel zur Einfluß einer Feder 74, die bestrebt ist, ihn (Fig. 9 Welle Aa des Druckzylinders verlaufende, an den 45 bis 11) gegen den Uhrzeigersinn zu schwenken. Das beiden Enden der Nut 48 drehbar gelagerte Welle andere Ende der Feder 74 ist am Zylinder 4 be-49. Die Welle 49 trägt an Halterungen 52 übliche festigt. Der Schwenkweg des Steuerhebels 73 unter Klemmfinger 50 für die zu bedruckenden Blätter 62. dem Einfluß der Feder 74 ist durch einen vom Hebel Die Klemmfinger sind mittels Stiftschrauben 51 be- 73 getragenen Stift 75 begrenzt, der gegen die radial festigt. An dem durch die in Fig. 8 obere Be- 50 innere Kante des Arms 69α anlaufen kann,
grenzungswand 48 α der Nut 48 ragenden Ende 49 α Rotiert der Druckzylinder 4 gegen den Uhrzeiger-
der Welle 49 ist ein Arm 53 befestigt, welcher an sinn, wie dies in F i g. 1 durch den gestrichelten Pfeil seinem freien Ende einen Stift 53 α trägt, der sich in angedeutet ist, so zwingt die Kurvenscheibe 59 den ein Langloch 54 α eines Kipphebels 54 erstreckt. Der Schwenkarm 69 α, gegen die mittelbare Wirkung der Kipphebel 54 ist an der in F i g. 8 oberen Stirnfläche 55 Feder 74 im Uhrzeigersinn zu schwenken, bis die des Zylinders 4 auf einem Zapfen 55 schwenkbar ge- Rolle 72 wieder in eine der Aussparungen der lagert. Eine Feder 56 ist bestrebt, den Kipphebel Kurvenscheibe einfallen kann. In F i g. 9 reitet die gegen den Uhrzeigersinn um den Zapfen 55 zu Rolle 72 gerade noch auf dem Teil 59 a mit vollem schwenken. Die Feder 56 ist mit ihrem anderen Umfang der Kurvenscheibe 59 auf, wodurch die Ende am Zylinder 4 festgelegt. Der Kipphebel 54 60 Fühlstifte 63 des Fühlgliedes in den Zylinder 4 nach trägt ferner eine Rolle 57, die mit einem Kurven- innen eingezogen sind. Bei Weiterdrehung in die in stück58α zusammenwirkt. Jedesmal, wenn die Rolle Fig. 10 und 11 gezeigte Drehlage behalten die Arme 57 das Kurvenstück 58 α überläuft, verschwenkt sie 69 entweder ihre im Uhrzeigersinn verschwenkte über den Kipphebel 54 den Arm 53, wodurch die Lage bei, weil die Fühlstifte von dem von den Welle 49 gedreht wird und damit die Finger der 65 Fingern 50 erfaßten Blatt weiter radial nach innen Halterungen geöffnet werden, so daß sie einen zu be- gedrückt werden, wie dies in Fi g. 10 gezeigt ist, oder druckenden Bogen ergreifen können. aber die Schwenkarme 69 werden unter der Wirkung
Das Kurvenstück 58 α ist mittels eines Stiftes 60 der Feder 74 gegen den Uhrzeigersinn zurück in die
in Fig. 11 gezeigte Lage geschwenkt, in der die Rolle 72 in eine der Aussparungen der Kurvenscheibe 59 α eingefallen ist. Diese Stellung entsteht, wenn die Finger 50 keinen Bogen erfaßt haben und der Zylinder 3 abgestellt werden muß.
Bei richtig erfaßtem Bogen wird also gegen die Wirkung der Feder 74 der Steuerhebel 73 in seiner gegen den Uhrzeigersinn geschwenkten Lage gehalten, in welcher der Steuernocken 76 nicht mit dem Drahtarm 18 in funktioneilen Eingriff kommen kann. Das ist die radial innere Lage des Steuernockens 76, die in Fig. 10 dargestellt ist. Können jedoch wegen Fehlens eines richtig erfaßten Bogens die Stifte 63 des Fühlgliedes radial nach außen treten, so kann die Feder 74 den Steuerhebel 73 im Uhrzeigersinn schwenken, so daß der Steuernocken 76 die in Fi g. 11 gezeigte Lage einnehmen kann und einnimmt, solange sich die Rolle 72 über einer entsprechenden Aussparung der Kurvenscheibe 59 befindet.
Bei Weiterdrehung des Zylinders 4 aus der in Fig. 11 gezeigten Lage in die in Fig. 5 gezeigte Lage kann dann der Steuernocken 76 gegen das Ende 18 b des Drahtarms 18 anlaufen und damit das Abstellen des Zylinders 3 bewirken. Zu diesem Zweck hebt der Drahtarm 18, wenn er im Uhrzeigersinn vom Steuernocken 76 verschwenkt wird, die Sperrklinke 16 aus ihrer Verbindung mit dem Stellhebel 6 aus, sobald die Stufe 16 α der Sperrklinke durch Anlaufen des Nockens 15 α an die Rolle 14 entlastet ist. Nun kann die Feder 9 den Stellhebel 6 aus der in F i g. 4 gezeigten Stellung in die in F i g. 1 gezeigte Stellung unter Mitnahme des Schwenkarms 12 und des Drehhebels 7 bewirken. Dadurch wird der Exzenter so verdreht, daß der Zylinder 3 abgestellt wird. Wurde so der Zylinder 3 abgestellt, so kann er auf Grund dieses Mechanismus nicht wieder zugestellt werden, solange die Fühlstifte 63 nicht von einem richtig erfaßten Bogen betätigt werden. Sobald die Fühlstifte 63 wieder von einem richtig erfaßten Bogen betätigt werden, wird der Steuernocken 76 in seine unwirksame Stellung gebracht. Nun wirkt lediglich der Nocken 15 a auf die Rolle 14 ein und schwenkt damit den Schwinghebel 12 und die Hebel 6 und 7 in die in F i g. 4 gezeigte Stellung, in der die Sperrklinke 16 wieder vor den Ansatz 6 c des Hebels 6 einfallen kann, wodurch der Zylinder 3 in der zugestellten Stellung arretiert wird und in dieser bleibt, solange bei jeder Umdrehung des Zylinders 4 der Bogen richtig erfaßt wird.
Aus obigem erkennt man ferner, daß die Nockenscheibe 15 zwar bei jeder Drehung des Zylinders 4 den Zylinder 3 kurzzeitig zustellt, daß der Zylinder 3 in dieser Stellung jedoch nicht durch die Sperrklinke 16 verriegelt werden kann, weil die Sperrklinke 16, solange kein Bogen richtig erfaßt wird, vom Drahtarm 18 am Einfallen in den Ansatz 6 c des Hebels 6 gehindert wird. Letzteres ist nur dann möglich, wenn ein Bogen richtig von den Klemmfingern 50 erfaßt ist.
Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß das kurzzeitige Anstellen des Zylinders 3 unter dem Einfluß des Nockens 15 α immer dann erfolgt, wenn die Nut 48 dem Zylinder 3 zugekehrt ist, so daß dieses kurzzeitige Anstellen unschädlich bleibt und der Gummizylinder 3 den Druckzylinder 4 nicht beschmutzen kann.
Haben die Finger 50 einen Bogen richtig erfaßt, so nimmt der Bolzen, wie erläutert, seine radial
ao innere Lage ein, in welcher er den Drahtarm 18 nicht verschwenken kann. Diese unverschwenkte Lage ist in F i g. 5 gestrichelt angedeutet. Damit behält auch die Sperrklinke 16 ihre in F i g. 5 gestrichelt und nicht strichpunktiert angedeutete Lage, in der sie im Eingriff mit dem Stellhebel 6 ist. Befand sie sich schon vorher in dieser Lage, so bleibt sie in dieser Lage. Befand sie sich vorher noch nicht in dieser Lage, so fällt sie nach Verschwenken des Stellhebels 6 durch den Schwenkarm 12 unter dem Einfluß des Nockens 15 α in die in F i g. 4 gezeigte Lage hinter den Ansatz 6 c ein und macht damit die in F i g. 4 gezeigte zugestellte Lage stabil.
Die Vorrichtung gemäß Erfindung bewirkt nach obigem nicht nur eine Verhinderung des Anstellens, wenn ein Bogen unrichtig zugeführt wird, sondern auch dann, wenn am Schluß eines ordnungsgemäßen Druckverlaufs die Bogen im entsprechenden Blattbehälter verbraucht sind.
F i g. 13 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform der Erfindung, bei der ein Arm 169 auf der Welle 71 ebenfalls mit dem Zapfen 67 α zusammenwirkt. Hierbei trägt der Arm 169 einen Vorsprung 169 a, der die Funktion des Steuernockens 76 hat. Hier ist ferner der Drahtarm 18 durch einen um den Zapfen 17 schwenkbaren Hebel 118 ersetzt. Läuft nun der wegen Fehlens eines Bogens nach außen getretene Vorsprung 169 α gegen den Hebel 118 an, so kann auch dieser die Sperrklinke 16 außer Eingriff mit dem Hebel schwenken. Diese Konstruktion ist einfächer und vermeidet den Steuerhebel 73.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
209 508/49

Claims (6)

1 2 Patentansprüche· druckende Bogen richtig erfaßt, so wird der Stift radial nach innen geschoben. Hierbei bringt er eine
1. Vorrichtung an Bogenrotationsdruckmaschi- im Inneren des Zylinders angeordnete Sperrklinke nen zum An- und Abstellen eines Dfuckwerks- außer Eingriff mit einem Zahnsegment. Dadurch Zylinders gegenüber einem anderen Zylinder mit 5 kann dieses Zahnsegment mit Hilfe eines Kurveneinem durch ein Kurvenscheibengetriebe betätig- Scheibengetriebes so gedreht werden, daß es baren Kniehebelgetriebe zum Verdrehen der Ex- wiederum ein Zahnrad dreht, welches fest auf einer
. zenterlagerung des Druckwerkszylinders und mit in einer festen Gewindemutter geführten axialen einem durch die zu bedruckenden Bogen ver- Stange im Inneren des Druckzylinders angeordnet ist. lagerbaren Fühlglied am anderen Zylinder, das io Durch die Drehung dieser Stange mittels des Zahnüber ein seitlich am anderen Zylinder;, ange- rads wird die Stange axial verschoben. Diese tritt daordnetes Hebelgetriebe bei Ausbleiben eines durch an einer Stirnseite des Druckzylinders aus und Bogens die Abstellbewegung . des Kniehebel- läuft gegen einen Schwenkarm an. Der Schwenkarm getriebes veranlaßt, dadurch gekenn- betätigt wiederum über einen Lenker einen frei zeichnet, daß ein mit dem anderen Zylin- 15 pendelnd gelagerten Betätigungsarm, der, je nachder (4) umlaufender Steuernocken (76, 169 a) dem, ob er vom Schwenkarm betätigt wurde oder beim Durchlaufen eines bestimmten Winkel· nicht, mit dem einen oder dem anderen von zwei bereichs eine das Kniehebelgetriebe (6,12) in der seitlichen Bolzen an einem Hebel des Kniegelenkden Druckwerkszylinder (3) angestellt haltenden getriebes so in Eingriff kommt, daß er das Knie-Lage (F i g< 4) sperrende Sperrklinke (16) aus- ao gelenkgetriebe entweder in die den Zylinder angerückt, wodurch die exzentrische Lagerung des stellt haltende Lage bewegt oder aber in die den Druckwerkszylinders (3) von einer Federanord- Zylinder abgestellt haltende Lage. Die Verstell- t nung (9) in die abgestellte Lage gedreht wird, bewegung als solche wird von einem zusätzlichen und daß der Steuernocken (76,169 a) bei Vor- Kurvenscheibengetriebe an der Stirnfläche des handensein eines Bogens (62) vom unmittelbar 35 Druckzylinders erzeugt.
das seitlich am anderen Zylinder (4) angeordnete Diese bekannte Vorrichtung löst zwar die Aufgabe
Hebelgetriebe (69 a, 73) betätigenden Fühlglied des An- und Absteilens eines Zylinders in Abhängig-
(63) in eine unwirksame Stellung verlagert wird. keit davon, ob der Druckzylinder richtig einen zu be-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- druckenden Bogen trägt oder nicht. Die bekannte kennzeichnet, daß der Steuernocken (76,169 d) 30 Vorrichtung ist jedoch sehr aufwendig, da sie im eine Sperrklinke über ein Zwischenglied (18,118) · Inneren des Druckzylinders neben einem Kurvenbetätigt, getriebe ein Zahnradgetriebe benötigt. Auch ist die
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge- Wartung einer derartigen Vorrichtung im Hinblick kennzeichnet, daß das Zwischenglied ein Draht- auf die zentral im Druckzylinder angeordneten Teile arm (18) ist. 35 schwierig. Schließlich ist auch die Zerlegung der an
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge- der Stirnseite des Druckzylinders angeordneten Gekennzeichnet, daß das Zwischenglied (118) mit triebeelemente zum Verstellen des Kniehebelgetriebes der Sperrklinke (16) verbunden ist. aufwendig, da einerseits ein Getriebe zum Einstellen
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2, 3 des Schwenkgliedes und andererseits ein weiteres Ge- oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwi- 40 triebe zum Betätigen des Kniehebels über das schenglied (18,118) um die Schwenkachse (17) Schwenkglied vorgesehen ist. Die bekannte Vorrichder Sperrklinke schwenkbar gelagert ist. tung eignet sich damit wegen des verhältnismäßig
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2, 3, 4 großen baulichen Aufwandes auch nur für große Π oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Betäti- Maschinen. \ gung des Zwischengliedes (18,118) durch den 45 Demgegenüber löst die Erfindung die Aufgabe, ; Steuernocken (76,169 ä) mit der Betätigung des eine Vorrichtung zum An- und Abstellen eines ; Kniehebelgetriebes (6, 12) durch das Kurven- Druckwerkszylinders in Abhängigkeit von dem Vor- ί Scheibengetriebe (12,14,15) zeitlich zusammen- handensein eines zu bedruckenden Bogens zu j fällt. schaffen, die sich durch besondere Einfachheit und
, 50 Übersichtlichkeit auszeichnet. Eine solche Einfach- :

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