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DE2528535C3 - Übergabe- und Wendetrommel für eine Bogenrotationsdruckmaschine - Google Patents

Übergabe- und Wendetrommel für eine Bogenrotationsdruckmaschine

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Publication number
DE2528535C3
DE2528535C3 DE19752528535 DE2528535A DE2528535C3 DE 2528535 C3 DE2528535 C3 DE 2528535C3 DE 19752528535 DE19752528535 DE 19752528535 DE 2528535 A DE2528535 A DE 2528535A DE 2528535 C3 DE2528535 C3 DE 2528535C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gripper
control
shaft
sheet
turning
Prior art date
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Expired
Application number
DE19752528535
Other languages
English (en)
Other versions
DE2528535A1 (de
DE2528535B2 (de
Inventor
Erich 8700 Würzburg Wieland
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koenig and Bauer AG
Original Assignee
Koenig and Bauer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Koenig and Bauer AG filed Critical Koenig and Bauer AG
Priority to DE19752528535 priority Critical patent/DE2528535C3/de
Priority to DE19757520360 priority patent/DE7520360U/de
Priority to IT2427176A priority patent/IT1074164B/it
Publication of DE2528535A1 publication Critical patent/DE2528535A1/de
Publication of DE2528535B2 publication Critical patent/DE2528535B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2528535C3 publication Critical patent/DE2528535C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F21/00Devices for conveying sheets through printing apparatus or machines
    • B41F21/10Combinations of transfer drums and grippers
    • B41F21/106Combinations of transfer drums and grippers for reversing sheets, e.g. for perfecting machine

Landscapes

  • Feeding Of Articles By Means Other Than Belts Or Rollers (AREA)
  • Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Übergabe- und Wendetrommel für eine Bogenrotationsdruckmaschine für einseitigen Mehrfarben- oder wahlweise Schön- und Widerdruck gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Übergabe- und Wendetrommeln mit nur einem verschwenkbaren Greifersystem sind z. B. durch die DE-PS 22 24 218 bekannt geworden. Bei dieser Vorrichtung ist eine Greiferwelle außerhalb des kreisförmigen Umfanges von Tragscheiben gelagert. Angetrieben wird sie über einen rollengesteuerten Winkolhebel. Die eine Stirnseite des Winkelhebels ist gezahnt und steht mit einem mit der Greiferwelle verbundenen Zahnrad in Eingriff. Der Bogentransport der Übergabe- und Wendetrommel erfolgt mittels Zangengreifer. Die Greiferwelle ist in sogenannten Vorsprüngen gelagert, die über den Umfang der Tragscheibe hinausstehen. Dadurch ist es sowohl beim Schön- als auch beim Widerdruck notwendig, daß diese Vorsprünge in eine Grube eines nachfolgenden Druckzylinders und eines vorangehenden Übergabezylinders eintauchen. Weiterhin ist es nachteilig, daß in dieser Vorrichtung nur Zangengreifer verwendet werden können. Sie stehen während des Bogenübergabe- und Bogenübernahmevorganges nicht still, weil das für einen Zangengreifer notwendige Ansteuerungssystem sein Gesamtspiel auf den Greifer überträgt. Dieses ergibt Passerschwankungen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Übergabe- und Wendetrommel für eine Bogenrotationsdruckmaschine zu schaffen, bei der keine Zangengreifer verwendet werden müssen, und die Greiferreihen sowohl beim Schöndruck wie auch beim Widerdruck, während der Bogenübergabe von der Übergabe- und Wendetrommel auf den nächstfolgenden Zylinder, nicht aus dem Umfang der Übergabe- und Wendetrommel heraustreten. In vorteilhafter Ausgestaltung soll das gesamte Spiel in dem Steuerungssystem für die Bogenwendung kompensiert werden können.
Die Aufgabe wird durch den Gegenstand des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß trotz des Vorteils der Verwendung von nur einer Greiferreihe bei einer Übergabe- und Wendetrommel eine einfache Greifersteuerung möglich wird und die Umschaltung von Schön- auf Widerdruck einfach durchzuführen ist Es können normale Auflagegreifer verwendet werden. Das Eintauchen der Greiferreihen in den nächstfolgenden Zylinder wird mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung vermieden. Dadurch können die Greifer selbst und die Greifersteuerungseinrichtungen kräftig gehalten werden. Außerdem lassen sich wegen der besser verteilten Massen höhere Produktionsgeschwindigkeiten erzielen. Es ist auf einfache Weise möglich, das gesamte Spiel in dem Steuersystem für die Bogenwendung zu kompen-
sieren.
Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung wird anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung einer zwei Druckwerke aufweisenden Bogenrotationsdruckmaschine mit drei zwischen den beiden Druckwerken liegenden Bogenübergabetrommeln in der Einstellung für Zweifarben-Schöndruck;
F i g. 2 dieselbe Maschine wie F i g. 1 in der Einstellung für Ehifarben-Schön- und Widerdruck;
Fig.3 eine Vorderansicht der Übergabe- und Wendetrommel in teilweisem Schnitt gesehen;
Fig.4 einen Schnitt entlang der Ebene A-B der Fig. 3;
F i g. 5 eine Ansicht A"der F i g. 3;
Fig.6 eine Seitenansicht der Verriegelung für die Greiferwendung in teilweisem Schnitt gesehen;
F i g. 7 einen Schnitt entlang der Ebene Dder F i g. 6; F i g. 8 eine Darstellung der Greiferwenaung.
Gleiche Teile sind in sämtlichen Figuren mit denselben Bezugsziffern bezeichnet
Ein zu bedruckender Bogen ist mit B bezeichnet. Ein erstes Druckwerk ist mit 1, ein nachfolgendes Druckwerk mit 2 bezeichnet Ein Druckzylinder des Druckwerkes 1 ist mit 3, ein Gunimizylinder des Druckwerkes 1 mit 4, und ein Plattenzylinder des Druckwerkes 1 mit 5 bezeichnet
Eine erste Bogenübergabetrommel ist mit 6, mit 7 die zweite Bogenübergabetrommel, und mit 8 die dritte bezeichnet. Die Übergabetrommel 8 arbeitet zusätzlich noch als Wendetrommel. Ein Druckzylinder des Druckwerkes 2 ist mit 9, ein dazugehöriger Gummizylinder mit 10, und ein Plattenzylinder mit 11 bezeichnet Die Bogenübergabetrommel 6 weist eine Greiferreihe 12 auf. Greiferreihen der Bogenübergabetrommel 7 sind mit 13 bezeichnet Die Bogenübergabe- und Wendetrommel 8 weist eine Greiferreihe mit Greiferfingern 14 und Greiferauftagen 29 auf. Greifer des Druckzylinders 9 des Druckwerkes 2 sind mit 15 bezeichnet.
Bei der in F i g. 1 dargestellten Einstellung auf Zweifarben-»Schöndruck« wird der Bogen B von der Greiferreihe 12 der Bogenübergabetiommel 6 in ganz normaler Weise an die Greiferreihe 13 der Bogenübergabetrommel 7 und von dieser an die Greiferfinger 14 der Bogenübergabe- und Wendetrommel 8 übergeben. Diese Greiferfinger 14 übergeben eine Vorderkante des Bogens B dann an die Greiferreihe 15 des Druckzylinders 9 des Druckwerkes 2. Der Bogen B wird von den beiden Druckwerken 1 und 2 je einmal auf derselben Seite bedruckt.
Bei einer Umstellung der Maschine auf »Schön- und Widerdruck« nach F i g. 2 wird der Bogen B dagegen ebenfalls von der Greiferreihe 12 der Bogenübergabetrommel 6 an die Greiferreihe 13 der Bogenübergabetrommel 7 übergehen, jedoch läuft die Vorderkante des Bogens B an einem Tangentenpunkt zwischen der Bogenübergabetrommel 7 und der Bogenübergabe- und Wendetrommel 8 vorbei, und seine Hinterkante wird von Greiferfingern 14 der Bogenübergabe- und Wendetrommel 8 abgegeben, wodurch der Bogen B gewendet wird. Die Greiferfinger 14 übergeben dann auf bereits bekannte Art und Weise die Hinterkante des Bogens B an die Greiferreihe 15 des Druckzylinders 9 ab. Zwischen dem Gummizylinder 10 und dem Druckzylinder 9 wird der Bogen B auf einer Seite, die der im Druckwerk 1 bedruckten Seite gegenüberliegt, bedruckt.
Die Übergabe- und Wendetrommel 8 weist unter anderem eine hohle Antriebswelle 16, mit der Segmente 17 fest verbunden sind, auf. Auf der Antriebswelle 16 sind eine Mehrzahl von Bogentragsegmenten 18 verschiebbar befestigt In Segmenten 17 ist eine Greiferwendewelle 19 in Lagern 20 gelagert An einem Greiferwendewellenende 21 ist ein Hebelstück 22 fest verbunden. Eine Exzenterachse 23 an einem freien Ende des Hebelstückes 22 trägt eine Steuerrolle 24. Zwischen den Segmenten 17 sind eine Mehrzahl von Hebelstükken 25 auf der Greiferwendewelle 19 angebracht An den Enden eines Greiferauflagen 29 tragenden Rohres 26 sind jeweils Hohlritzel 27 vorgesehen. Das Rohr 26 ist mittels Lagern 28 in den Hebelstücken 25 gelagert Am Rohr 26 ist eine Greiferauflage 29 montiert Durch die Hohlritzel 27 geht drehbar gelagert eine Greiferwelle 30. Sie ist als Hohlwelle ausgeführt Die Greiferwelle
30 trägt an ihrem einen Ende einen Greifersteuerhebel
31 mit einer Steuerrolle 32. In die Greiferwelle 30 ist eine Drehstabfeder 33 eingezogen, deren eines Ende mit dem den Greifersteuerhebei 31 tragenden Ende der Greiferwelle 30 fest verbunden ist. Das andere Ende der Drehstabfeder 33 ist mit dem einen, außenliegenden Hohlritzel 27 verbunden. Die Antriebswelle 16 ist mit ihrem einen Ende in einem Maschinenaeitengestell 34 und mit ihrem anderen Ende in einem Maschinenseitengestell 35 gelagert. Das durch das Maschinenseitengestell 35 führende Ende der Antriebswelle 16 trägt ein Zahnrad 36, über das die Übergabe- und Wendetrommel 8 über einen nicht dargestellten Räderzug vom Hauptantrieb angetrieben wird.
An einer Innenseite des Maschinenseitengestells 35 sind drei Steuerkurven 37,38,39 für die Greiferwelle 30 derart angeordnet, daß die Steuerrolle 32 an ihnen abläuft. Die Steuerkurve 37 steuert hierbei den öffnungs- und Schließzeitpunkt der Greiferfinger 14 bei der Übergabe des Bogens B von der Übergabe- und Wendetrommel 8, im folgenden nur Wendetrommel 8 genannt, an die Greiferreihe 15 des Druckzylinders 9 sowohl bei den Einstellungen »Schöndruck« als auch »Schön- und Widerdruck«. Die Steuerkurven 38 und 39 sind beide mit einem Steuerkurventräger 40 fest verschraubt. Die Steuerkurve 38 steuert dabei den öffnungs- bzw. Schließpunkt der Greiferfinger 14 bei Übergabe des Bogens B von der Bogenübergabetrommel 7 auf die Wendetrommel 8 bei der Maschineneinstellung I = »Schön- und Widerdruck«. Die Steuerkurven 38, 39 sind gemeinsam verschwenkbar um die Antriebswelle 16 angeordnet. Die Steuerkurve 39 wird von der Steuerrolle 32 der Greiferwelle 30 nur in der Maschineneinstellung II = »Schöndruck« angefahren. Bei der Maschineneinstellung I = »Schön- und Widerdruck« ist Steuerkurventräger 40 mit den Steuerkurven 38, 39 um die Antriebswelle 16 herum in eine Position I verschoben. Hierdurch wird erreicht, daß die Steuerrolle 32 der Greiferwelle 30 bei der Maschineneinstellung 1 = »Schön- und Widerdruck« nicht auf die Steuerkurve 39 aufschlägt.
Der auf der Antriebswelle 16 gelagerte Steuerkurventräger 40 trägt eine Verzahnung 41. In diese Verzahnung 41 greifen nicht dargestellte Mittel ein, um den Steuerkurventräger 40 um die Antriebswelle 16 verdrehen zu können. Die Steuerkurven 37, 38, 39 sind hintereinander und auf gleicher Ebene (Höhe) montiert.
An der Innenseite des Maschinenseitengestells 34 ist eine Steuerscheibe 42 mit einer Innennut 43 derartig angebracht, daß sie in Längsachsenrichtung der Antriebswelle 16 um wenige Zentimeter verschoben werden kann. Nur in der Maschineneinstellung
I = »Schön- und Widerdruck« läuft dann in der Innennut 43 die Steuerrolle 24 die Innennut 43 entlang. Durch sie gesteuert, führt das Rohr 26 mit der Greiferauflage 29 um seine Längsachse und das Hebelstück 25 eine Schwenkbewegung um die Längsachse der Greiferwendewelle 19 aus. Dadurch, daß eine Verzahnung 44 der Hohlritzel 27 mit einer Verzahnung 45 der Segmente 17 in Eingriff steht, bedeutet jede Verschwenkung der die Greiferfinger 14 und Rohr 26 mit Greiferauflage 29 tragenden Hebelstücke 25 eine Verdrehung der Greiferfinger 14 um die Rotationsachse der Hohlritzel 27. Gleichzeitig mit der Verdrehung der Greiferwelle 30 wird auch der Greifersteuerhebel 31 mit der Steuerrolle 32 verdreht.
in der MaschineneinSieüung ii = »Schöndruck« muß die Greiferwendewelle 19 in einer ganz bestimmten Stellung arretiert und verriegelt werden. Zu diesem Zweck werden Ansätze 46 des Rohres 26 zwischen einer festen Stange 47 — die in den Segmenten 17 gehaltert ist — und federnden Stiften 48 arretiert. Die federnden Stifte 48 sind auf einer in Längsachsenrichtung verschiebbaren Stange 49 montiert und ragen über den Umfang der Stange 49 als Erhöhung hinaus. Die Stange 49 ist in den Segmenten 17 gelagert.
Zum Zwecke des Verschiebens der Stange 49 ist sie an ihrem einen Ende als Zahnstange 50 ausgebildet. An dem der Innenseite des Maschinenseitengestells 34 zugewandten Segment 17 ist eine Vorrichtung zum Verschieben der Stange 49 angebracht Die Verschiebevorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Gehäuse 51 und einer Spindel 52, deren eines Ende mit einem Innensechskant 53, und deren anderes Ende mit einer Verzahnung 54 versehen sind. Durch Verdrehen der Spindel 52 kann die Stange 49 in eine »Arretier-« oder »Frei-«Stellung verschoben werden.
Über die Verdrehung der Exzenterachse 23 kann die wirksame Hebellänge des Hebelstückes 22 mit der Steuer-Rolle 24 in bezug auf das Zentrum der Greiferwendewelle 19 in Grenzen verkürzt oder verlängert werden. Dieses hat zur Folge, daß für das Hohlritzel 27 mit dem Rohr 26 theoretisch ein längerer Abrollweg in der Verzahnung 45 möglich ist Praktisch ist der Abrollweg jedoch durch justierbare Anschläge in Form von Stange 49 und Übernahmeanschlag 55 begrenzt so daß jeweils die Zähne des Hohlritzels 27 gegen den Übernahmeanschlag 55 oder den mit dem Hohlritzel 27 über das Rohr 26 starr verbundenen Ansatz 46 gegen die starre Stange 47 auflaufen. Dadurch wird das Spiel des gesamten Steuerungssystems für die Bogenwendung kompensiert
Bc; der Maschineneinsteüur.g H »Schöndruck« spielen sich bei der Wendetrommel 8 folgende Vorgänge ab:
Die Steuerscheibe 42 wird mittels der Verschiebevorrichtung in eine Maschineneinstellung II innerhalb des Maschinenseitengestells 34 gebracht Hierdurch ist die Steuerrolle 24, welche durch ihren Lauf innerhalb der Innennut 43 über das Hebelstück 22, die Greiferwendewelle 19 und die Hebelstücke 25 die Greiferwendebewegung erzeugen, außer Eingriff mit der Innennut 43.
Das Rohr 26, das die Greiferauflage 29 trägt ist über seine Ansätze 46 zwischen den Stangen 47 und 49 eingespannt, so daß eine Drehbewegung der Greiferauflage 29 und damit der Greiferfinger 14 nicht mehr möglich ist Die Steuerung der Öffnungs- und Schließzeitpunkte der Greiferfinger 14 erfolgt über die Steuerrolle 32. In der Maschineneinstellung II »Schöndruck« läuft die Steuerrolle 32 nacheinander die Steuerkurve 37 und die Steuerkurve 39 an. Der Steuerkurventräger 40, auf dem die Steuerkurve 39 befestigt ist, wird bei »Schöndruck« in die Position II (F i g. 5) gestellt. Läuft die Steuerrolle 32 die Steuerkurve 39 an, so werden die Greiferfinger 14 gegen die Kraft der Drehstabfeder 33 geöffnet und nach Verlassen der Steuerkurve 39 geschlossen, um einen Bogen von der Bogenübergabetrommel 7 zu übernehmen. Die Steuerkurve 37 dient dazu, den öffnungs- und Schließzeitpunkt
für die Greiferfinger 14 bei Übergabe des Bogens B von der Wendetrommel 8 auf den Druckzylinder 9 zu steuern. Die Steuerkurve 38 wird von der Steuerrolle 32 in der Maschineneinstellung II »Schöndruck« nicht angefahren.
Bei Maschineneinsteilung I »Schön- und Widerdruck« läuft die Steuerrolle 24 für die Greiferwendebewegung in der Innennut 43 der Steuerscheibe 42 um, d. h. die Steuerscheibe 42 befindet sich in einer Maschineneinstellung I (Fig.3) außerhalb des Maschinenseitengestells 34. Die Ansätze 46 der Greiferauflage 29 sind nicht zwischen den Stangen 47 und 49 eingespannt, so daß die Greiferauflage 29 zusammen mit den Greiferfingern 14 die Greiferwendebewegung ausführen kann. Hierzu wälzen sich die Hohlritzel 27, mit denen die Greiferauflage 29 über das Rohr 26 formschlüssig verbunden ist, in den Verzahnungen 45 der Segmente 17 ab. Der Antrieb der Hohlritzel 27 erfolgt dadurch, daß sie in den Hebelstücken 25 gelagert sind, wobei die Hebelstücke 25 durch die Greiferwendewelle 19 eine Schwenkbewegung erfahren. Die Greiferwendewelle 19 wird dabei von dem Hebel 22 betätigt der mit der Steuerrolle 24 formschlüssig verbunden ist Entsprechend des Verlaufes der Innennut 43, dem die Steuerroüe 24 folgt, erfolgt eine Verdrehung der Greiferwendewelle 19 und damit der Greiferauflage 29 zusammen mit den Greiferfingern 14. Mittels der Drehstabfeder 33 werden die Greiferfinger 14 gegen die Greiferauflage 29 gedrückt
Das öffnen und Schließen der Greiferfinger 14 erfolgt über die Steuerrolle 32, den Greifersteuerhebel 31 und die Greiferwelle 30. In der Maschineneinstellung I »Schön- und Widerdruck« werden die Steuerkurven 37 und 38 angefahren. Die Lage der Steuerkurve 37 ist die gleiche wie bei Maschineneinstellung II »Schöndruck«. Die auf dem Steuerkurventräger 40 montierte Steuerkurve 39 wird in der Maschineneinsteilung I »Schön- und Widerdruck« (Fig.5) zusammen mit dem Steuerkurventräger 40 in die Position I gebracht. Sie befindet sich dann unter der Steuerkurve 38, so daß sie von der Steuerrolle 32 nicht angefahren werden kann. Bei dem Greiferwendevorgang bewegt sich die Steuerrolle 32 zwischen den Steuerkurve!! 37 und 38 hindurch und läuft auf der der Steuerkurve 39 abgewandten Steuerfläche der Steuerkurve 38 entlang, wobei die Greiferfinger 14 im Zusammenwirken mit der Greiferauflage 29 das Ende eines Bogens B auf der Bogenübergabetrommel 7 ergreifen. Die Greiferfinger 14 haben zusammen mit der Greiferauflage 29 sich in dieser Stellung, im Vergleich zur Stellung der Bogenabgabe am Druckzylinder 9, in der die Steuerrolle 32 von der Steuerkurve 37 betätigt wird, um ca. 180° um die Längsachse der Greiferwelle 30 verdreht Auf ihrem Weg zwischen Steuerkurve 38 und Steuerkurve 37 erfahren die Greiferfinger 14 zusammen mit der Greiferauflage 29 wieder eine Zurückverdrehung in ihre Ausgangsstellung.
Tefleliste
B Bogen
1 erstes Druckwerk
2 zweites Druckwerk
3 Druckzylinder
4 Gummizylinder
5 Plattenzylinder
6 1. Bogenübergabetrommel
7 2. Bogenübergabetrommel
8 3. Bogenübergabe- und Wendetrommel
9 Druckzylinder
10 Gummizylinder
11 Plattenzylinder
12 Greiferreihe
13 Greiferreihe
14 Greiferfinger
15 Greiferreihe
16 Antriebswelle
17 Segmente
18 Bogentragsegmenl
19 Greifer-Wendewelle
20 Lager
21 Greifer-Wendewellen-Ende
22 Hebelstück
23 Exzenterachse
24 Steuerrolle
25 Hebelstück
26 Rohr
27 Hohlritzel
28 Lager
29 Greiferauflage
25 28 iel 10 535 Greiferwelle
30 Greifersteuerhebel
31 Steuerrolle
32 Drehstabfeder
33 Maschinenseitengestell
5 15 34 Maschinenseitengestell
35 Zahnrad
36 Steuerkurve
37 Steuerkurve
38 Steuerkurve
20 39 Steuerkurventräger
40 Verzahnung ι
41 Steuerscheibe
42 Innennut
43 Verzahnung
25 44 Verzahnung
45 Ansatz
46 starre Stange
47 federnder Stift
48 Stange
49 Zahnstange
50 Gehäuse
51 Spindel
52 Innensechskant
53 Verzahnung
54 Übernahmeanschlag
55 Maschineneinstellung
I Maschineneinstellung
II Hierzu 8 Blatt Zeichnungen

Claims (13)

Patentansprüche:
1. Obergabe- und Wendetrommel einer Bogenrotationsdruckmaschine für einseitigen Mehrfarben- oder wahlweisen Schön- und Widerdruck, wobei die Übergabe- und Wendetrommel mit einem um etwa 180° verschwenkbaren Greifersystem arbeitet, und die Greiferfinger mittels einer Greiferwelle über Steuerkurven und Steuerhebel betätigbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß mit einer Antriebswelle (16) einer Bogenübergabe- und Wendetrommel (8) gezahnte Segmente (17) formschlüssig verbunden sind, daß in den Segmenten (17) eine Greiferwendewelle (19) gelagert ist, daß ein erstes Hebelstück (22) und zweite Hebelstücke (25) formschlüssig mit der Grelferwendewelle (19) verbunden sind, daß in den zweiten Hebelstücken (25) Hohlritzel (27) gelagert sind, die mit der Verzahnung (45) der Segmente (17) in Eingriff stehen, daß die Hohlritzel (27) mittels eines Greiferauflagen (29) tragenden Rohres (26) formschlüssig verbunden sind, daß das erste Hebelstück (22) derart kurvengesteuert antreibbar angeordnet ist, daß es eine Drehung auf der Greiferwendewelle (19) um ihre Längsachse und damit ein Ablaufen der Hohlritzel (27) auf den Segmenten (17) und eine Verdrehung des Rohres (26) bewirkt, daß innerhalb des Rohres (26) die um ihre Längsachse drehbare, die Greiferfinger (14) tragende Greiferwelle (30) vorgesehen ist, an der eine den Greiferschluß erzeugende Feder (33) angreift.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine verschiebbare Steuerscheibe (42) für die Steuerung der Greiferwendewelle (19) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (26) mittels Sperrelementen (46, 47, 49) in Drehrichtung um seine Längsachse arretierbar angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Rohr (26) Ansätze (46) angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1,3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Arretierung der Ansätze (46) in den Segmenten (17) gelagerte Stangen (47,49) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stange (49) den Ansätzen (46) zugeordnete, über den Umfang der Stange (49) hinausragende federnde Erhöhungen (48) trägt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (49) in Richtung ihrer Längsachse verschiebbar angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung der Greiferwelle (30) drei Steuerkurven (37,38,39) vorgesehen sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurven (37, 38, 39) auf der gleichen Seite eines Maschinenseitengestelles (35) und auf gleicher Ebene angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurve (39) für die Bogenübergabe bei Schöndruck radial neben die Steuerkurve (38) für die Bogenübergabe bei Schön- und Widerdruck verschiebbar angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Hebelstück (22) eine
verstellbare Exzenterachse (23) vorgesehen ist.
12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß an der Verzahnung (45) der Segmente (17) die Hohlritzel (27) verspannende Anschläge (55) vorgesehen sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Greiferwelle (30) eine Drehstabfeder (33) angeordnet ist
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