DE1536187A1 - Behaeltersatz fuer Bauelemente - Google Patents
Behaeltersatz fuer BauelementeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D88/00—Large containers
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Description
Firma J1.A. N e u m a n, 518 Eschweiler, Stich
und
Mannesmann Aktiengesellschaft, 4 Düsseldorf 1, Mannesmann-
uf er 2
Behältersatz für Bauelemente.
Die Erfindung betrifft einen Behältersatz zur Aufnahme von Bauelementeinheiten, beispielsweise von Auffahrrampen von
Brücken oder dergleichen. Eine Einheit besteht dabei z.B. aus größeren, etwa quaderförmigen Pontons, aus mehreren langen
Bohlen und zahlreichen Kleinteilen.
Es ist bekannt, aus Einzelteilen bestehende Gegenstände wie Möbel, Haushaltgeräte, so in Kisten oder Gestellen zu verpacken,
daß auf kleinstmöglichem Raum möglichst viel untergebracht ist. Auch ist es bekannt, das Passungsvermögen einer
Kiste durch Verbinden mit einer weiteren Kiste zu einer Einheit zu erhöhen (DRP 373 050) und den Innenraum den zu
verpackenden Teilen anzupassen.
Schließlich sind Aufbewahrungsgefäße für Nahrungs- und Genußmittel
bekannt, bei denen die Einzelgefäße aufeinandergesetzt
und miteinander verbunden werden (DP 115 851).
Die bekannten Behälter haben dabei dichte Wände aus Blech oder Holz oder beafcehen auB einer gitter- oder fachwerkarfcigen
Konstruktion (DRP 669 365).
- 1 009817/0593
In der modernen Technik werden immer größere und schwerere Fertigbaueinheiten hergestellt, die zweckmäßig verpackt,
leicht transportiert und schnell entladen und ausgepackt werden müssen. Damit ist ein Teil der Aufgabe der Erfindung
bereits umrissen, die im besonderen darin bestehen, für aus Einzelelementen bestehenden Baueinheiten, beispielsweise
Auffahrrampen, einen Behälter zu schaffen, der trotz seines im beladenen Zustand hohen Gesamtgewichtes, beispielsweise
mit gängigen Mobilkränen, die das Gesamtgewicht nicht tragen können, verladen werden kann. Der Behälter
soll außerdem derart gestaltet sein, daß er bei einem möglichst geringen Eigengewicht eine größtmögliche
Steifigkeit aufweist. Schließlich muß der Behälter auf hierfür bestimmte Lastkraftwagen eine bestmögliche Ausnutzung
des Laderaumes darstellen.
Erfindungsgemäß wird dies durch einen Behältersatz zur Aufnahme von Bauelementeinheiten erreicht, der sich dadurch
auszeichnet, daß er aus mehreren, vorzugsweise vier miteinbind,
ander biegungssteilTTösbar verbundenen in sich biegesteifen
Einzelbehältern besteht, die jeweils an einer in der Behältersatzaußenwand liegenden Seite eine öffnung zum Be-
und Entladen aufweisen. Eine Anpassung z.B. an die üblichen Formen der Planenabdeckung von Lastkraftwagenladeflächen
erfolgt durch eine Weiterentwicklung der Erfindung, bei der mindestens eine Fläche, z.B. die Deckfläche des Behältersatzes,
gekrümmt ist.
Der erfindungsgemäße Behälter kann als Ganzes von einem entsprechend schweren Hebezeug oder zerlegt in seine Einzelbehälter
von leichteren Hebezeugen verladen werden.
Um das Verladen zu erleichtern, sind bei einer Weiterentwicklung der Erfindung an einander zugekehrten Berührungsflächen
der Einzelbehälter Gleitrollen vorgesehen.
■ - 3 (J 098 17/0593
Besonders bevorzugt wird eine Ausführungsform,bei der die
Einzelbehälter aus fachwerk- oder rahmenartig gestalteten Gestellen aus Rechteckhohlprofilstäben bestehen.
Ein derartiger Behälter weist sowohl aufgrund seiner Konstruktion wie auch im besonderen durch die Verwendung der
torsionssteifen Rechteckrohre eine erhöhte Verwindungssteifigkeit
auf.
Zur weiteren Versteifung können zusätzliche Wandversteifungsstreben
lösbar angeordnet sein. Sie werden zum Be- und Entladen der Einzelbehälter entfernt, um das Einbringen der
Bauelemente zu ermöglichen bz w. zu erleichtern. So können bewegliche Klappen oder Deckel vermieden werden.
Bei einer bevorzugten Weiterentwicklung der Erfindung besteht der Behältersatz aus zwei untereinander gleich, langgestreckten,
längsseits nebeneinander angeordneten rechtkantigen Einzelbehältern und aus zwei hintereinander angeordneten,
in der addierten Länge der Länge in der Breite der addierten Breite der rechtkantigen Einzelbehälter entsprechenden,
auf den rechtkantigen Einzelbehältern ruhenden oberen Einzelbehältern. Dabei kann die Länge des einen
oberen Eimselbehälters geringer sein als seine Breite.
Diese Form des erfindungsgemäßen Behälters gestattet es
z.B., in den beiden rechtkantigen Einzelbehältern entsprechend lange Bohlen unterzubringen. Im größeren der oberen
Einzelbehälter sind vorzugsweise spezifisch leichtere Teile enthalten, während der kleine obere Einzelbehälter für die
Aufnahme von Kleinteilen gedacht ist. Gegebenenfalls sind in den Behältern Befestigungsvorrichtungen für Bauelemente
enthalten.
Schließlich können an der Unterseite des Behältersatzes sowie der Einzelbehälter und/oder an den Seitenflächen Vorrichtungen
zur Befestigung an einer Ladefläche vorgesehen
Π098Ί7./0593
In den Abbildungen ist die Erfindung an Beispielen erläutert. Ss zeigt
Abb. 1 einen aus vier Einzelbehältern bestehenden Behältersatz
Abb. 2 zwei rechtkantige Einzelbehälter Abb. 3 einen oberen Einzelbehälter
Abb. 4 einen Behältersatz aus Rechteckhohlprofilstäben.
In der Abbildung 1 ist ein Behältersatz dargestellt, der aus vier Einzelbehältern'(1, 2, 3, 4) besteht.
Die in Abbildung 2 und 3 dargestellten Einzelbehälter lassen sich zu einem dreiteiligen Behältersatz zusammenfügen.
Abbildung 3 zeigt die Form der Deckfläche, die einen ebenen Teil 5 in der Mitte und an den Seiten geneigte Flächen 6
aufweist. Damit ist eine Anpassung an die bei Lastkraftwagen übliche Form der Ladeflächenüberdachung gegeben. Gleitrollen 7 sind zwischen den Berührungsflächen der Einzelbehälter vorgesehen. Weitere an sich bekannte Rollen 8 an der
Basis des Behältersatzes sollen ein leichtes Verschieben auf der Ladefläche ermöglichen.
In Abbildung 4 ist eine bevorzugte aus Rechteckhohlprofilstäben 10 bestehende Ausführung dargestellt. Der Deutlichkeit halber sind nur die in der direkten Draufsicht liegenden Einzelheiten der offenen Rechteckrohrkonstruktion dargestellt.
Zum Be- und Entladen der rechtkantigen Einzelbehälter 1, 2 können zusätzliche Wandversteifungsstreben 9 herausgenommen werden. Durch die freien rechteckigen Stirnöffnungen
können dann z.B. Bohlen leicht eingeladen werden. Auch die mit Knotenblechen 11 versehenen Stirnenden des oberen Einzelbehälters 3 weisen große Offnungen 12 auf,durch die
langgestreckte Elemente eingeladen werden können.
- Patentansprüche -
0098 1 7/0593
Claims (8)
1. Behältersatz zur Aufnahme von Bauelemente-neinheiten,
dadurch gekennzeichnet, daß er aus mehreren, vorzugsweise vier miteinander biegungssteif und lösbar verbundenen,
in sich biegungssteifen Einzelbehältern besteht, die jeweils an einer in der Behältersatzaußenwand liegenden
Seite eine öffnung zum Be- und Entladen aufweisen.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Fläche, z.B. die Deckfläche gekrümmt ist.
3. Behältersatz nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß an einander zugekehrten Berührungsflächen der Einzelbehälter Gleitrollen (7) angeordnet sind.
4. Einzelbehälter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umgrenzungsflächen aus Rechteckhohlprofilstäben
fachwerk- oder rahmenartig versteift sind.
5. Einzelbehälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich Wandversteifungsstreben (9) lösbar angeordnet
sind.
6. Behältersatz nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß er aus zwei untereinander gleichen längsseits nebeneinander angeordneten rechtkantigen Einzelbehältern
(1,2) und aus hintereinander angeordneten, in der addierten Länge der Länge, in der Breite der addierten Breite
der rechtkantigen Einzelbehälter (3, 4) ruhenden oberen Einzelbehältern besteht.
0098 1 7/0593
7. Behältersatz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge des einen oberen Einzelbehälters (4) geringer ist als seine Breite.
8. Behältersatz nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daS an seiner Unterseite und/oder an den Längsseiten bzw. an der Unterseite der Einzelbehälter
Vorrichtungen zur Befestigung an einer Ladefläche vorgesehen sind.
Die Patentanwälte DipUng. W. Meissner
0098 17/0593
Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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