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DE1535639C2 - Schußfaden-Zwischenspeicher für Webmaschinen mit feststehender Schußfaden-Vorratsspule - Google Patents

Schußfaden-Zwischenspeicher für Webmaschinen mit feststehender Schußfaden-Vorratsspule

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Publication number
DE1535639C2
DE1535639C2 DE1535639A DE1535639A DE1535639C2 DE 1535639 C2 DE1535639 C2 DE 1535639C2 DE 1535639 A DE1535639 A DE 1535639A DE 1535639 A DE1535639 A DE 1535639A DE 1535639 C2 DE1535639 C2 DE 1535639C2
Authority
DE
Germany
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weft thread
storage body
weft
thread
winding
Prior art date
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Expired
Application number
DE1535639A
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English (en)
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DE1535639B1 (de
Inventor
Erwin Winterthur Pfarrwaller (Schweiz)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sulzer AG
Original Assignee
Gebrueder Sulzer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gebrueder Sulzer AG filed Critical Gebrueder Sulzer AG
Publication of DE1535639B1 publication Critical patent/DE1535639B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1535639C2 publication Critical patent/DE1535639C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • D03D47/361Drum-type weft feeding devices
    • D03D47/367Monitoring yarn quantity on the drum

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)
  • Forwarding And Storing Of Filamentary Material (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Schußfaden-Zwischenspeicher für Webmaschinen, deren feststehende Schußfaden-Vorratsspule während des Schußeintrages außerhalb des Webfaches verbleibt, mit einem auf einer Welle fliegend gelagerten, im wesentlichen zylinderförmigen Speicherkörper zur Aufnahme einer Schußfadenwicklung, von welcher jeweils die für den Eintrag in das Webfach benötigte Schußfadenlänge über Kopf abziehbar ist.
Bekannte Schußfaden-Zwischenspeicher dieser Art (schweizerische Patentschriften 374 345 und 381 622, Sonderdruck aus Textilpraxis, 1964, Heft 9, S. 82) bestehen aus einer rotierenden Trommel oder Haspel, auf die der Faden über eine feststehende Öse aufgewickelt und von der er über Kopf wieder abgezogen wird.
Der tangential zugeführte und über Kopf abgezogene Schußfaden erfährt beim Abzug vom Speicherkörper eine der Anzahl der abgezogenen Windungen entsprechende Verdrillung. Diese verteilt sich gleichmäßig auf das in das Fach einzutragende Schußfadenstück. Nach dem Schußeintrag rotiert der Speicherkörper jedoch weiter. Bei den Ausführungsformen, die am Abzugsende einen mit der Trommel oder Haspel rotierenden Bremsring aufweisen, entsteht dabei in dem Fadenstück zwischen Bremsring und nächster Fadenklemme der Webmaschine eine weitere, zu der vorher erwähnten Verdrillung gegenläufige, konzentrierte Verdrillung. Diese konzentrierte Gegenverdrillung kann sich wegen der Weichheit des Fadens und der hohen Geschwindigkeit des Eintrages nicht mit der vorhergehenden und nachfolgenden Verdrillung kompensieren, welche sich über das ganze eingetragene Fadenstück verteilt. Vielmehr verbleibt die konzentrierte Gegenverdrillung in dem kurzen Fadenstück.
Ferner rotiert bei der bekannten Ausführung der Bremsring mit; er ist häufigen Beschleunigungen,
Verzögerungen und radialen Schwingungen ausgesetzt und muß sich selbst auf dem Speicherkörper tragen. Seine Trag- und Fadenbremselemente, z. B. Zähne, müssen daher relativ stark ausgebildet sein, so daß eine verhältnismäßig hohe Abzugsreibung am Faden entsteht und Schußfadenbrüche begünstigt werden.
Bei den Ausführungen ohne Bremsring bildet sich beim Abzug ein Fadenballon, und beim Stillstand der Trommel wickeln sich die vordersten Windungen vorzeitig ab. Bei Zwischenspeichern mit rotierendem Speicherkörper besteht daher die Gefahr, daß der Schußfaden zwischen der Abzugsstelle vom Speicherkörper und der nächsten Fadenklemme lose wird und Schlingen oder Krangel bildet. Zudem hat die rasche Drehbewegung infolge der Zentrifugalkräfte oder Unrundheiten einen ungünstigen Einfluß auf das geordnete Vorschieben der einlagigen Speicherwicklung.
Aus der deutschen Patentschrift 958 823 ist ein Drahthaspel für das Ziehen von Drähten bekanntgeworden, bei dem ein Draht nach dem Durchlaufen eines Ziehsteins axial durch eine Hohlwelle gezogen, dann seitlich über ein mit der Welle rotierendes Rollenpaar geführt und von diesem nach dem Durchgang durch einen zweiten Ziehstein auf eine koaxiale, gegen Drehung gesicherte Trommel aufgewickelt wird. Die so erhaltenen Drahtwickel werden als ringförmige Bunde vom Wickelkörper abgenommen.
In der japanischen Patentschrift 24 767/1963 ist ferner eine Wickelvorrichtung zur Herstellung künstlicher Locken aus Kunststoff-Fäden beschrieben, bei welcher die Fäden ebenfalls axial durch eine sich drehende Hohlwelle eingeführt und mit Hilfe eines abgewinkelten, an der Hohlwelle befestigten Rohres ausgelenkt und auf einen konisch ausgebildeten, feststehenden Wickelkörper aufgewickelt wird. Durch die Fadenspannung und die Konizität des Wickelkörpers wird der sich bildende Wickel als Ganzes auf einen Speicherkörper geschoben, der an der Spitze des konischen Teiles des Wickelkörpers befestigt ist und letzteren am Drehen hindert. Der so gebildete Fadenwickel wird als Ganzes mit dem Speicherkörper von der Wickelvorrichtung abgenommen.
Schließlich ist aus der deutschen Patentschrift 1 149 960 eine Vorrichtung zum Ablegen von fadenförmigem Gut bekanntgeworden, bei der das Gut durch eine Hohlwelle und über umlaufende Zuführungsrollen auf die kugelzonenförmig ausgebildete Oberfläche einer nichtrotierenden Trommel gewickelt und durch einen eine Taumelbewegung ausführenden Schiebering axial darauf verschoben wird. Von diesem werden die Windungen einzeln in der gleichen Folge abgelegt, wie sie auf die Trommel aufgewickelt werden.
Die drei zuletzt erwähnten Wickelvorrichtungen weisen zwar gewisse Merkmale des Gegenstandes gemäß der Erfindung auf, doch sind sie gattungsmäßig und in der Aufgabenstellung von völlig anderer Art. Insbesondere kann bei ihnen kein ruckweises Abziehen des Wickelgutes über Kopf erfolgen, wie es die Aufgabenstellung des erfindungsgemäßen Schußfaden-Zwischenspeichers für Webmaschinen erfordert, und sie stellen somit keine Vorwegnahme des Gegenstandes gemäß der Erfindung dar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die angeführten Nachteile der bekannten Schußfadenspeicher mit rotierendem Speicherkörper zu vermeiden. Gelöst wird diese Aufgabe bei einem Schußfaden-Zwischenspeicher der eingangs genannten Art durch die Kombination folgender, an sich bekannter Merkmale:
a) Die Welle ist als Hohlwelle ausgebildet;
b) es ist ein um den Speicherkörper rotierendes Schußfaden-Zuführungsglied zum Aufwickeln des durch die Hohlwelle zugeführten Schußfadens auf den Speicherkörper vorgesehen;
c) der Speicherkörper ist gegen Drehung gesichert; ίο d) es ist eine Vorrichtung zum selbsttätigen Steuern der Drehbewegung und/oder zum selbsttätigen Ein- und Ausschalten der Antriebsmittel des Schußfaden-Zuführungsgliedes in Abhängigkeit von der axialen Länge der Schußfadenwicklung auf dem Speicherkörper vorgesehen.
Die Fadenführung entspricht derjenigen, wie sie
in einem sogenannten »Falschdrahtelement« auftritt,
d. h., der Faden erfährt beim Aufwickeln je Windung eine Verdrehung in einer Richtung, die beim Abziehen über Kopf wieder rückgängig gemacht wird.
Da sich der Speicherkörper nicht dreht, können beim Auslaufen der Wickelbewegung des Schußfaden-Zuführungsgliedes und beim Abziehen des Fadens über Kopf keine Unregelmäßigkeiten der Fadenverdrillung auftreten. Der Abzug des Fadens über Kopf erfolgt in axialer Richtung von dem stillstehenden, zylinderförmigen Körper, der z. B. die Form einer glatten Trommel aufweisen kann, wobei lediglich jeweils die vorderste Fadenwindung in Bewegung gerät. Es bildet sich daher kein nennenswerter Fadenballon, und im Augenblick, da der Schußeintrag beendet ist, wird kein Faden mehr infolge von in Umfangrichtung wirkenden Trägheitskräften abgewickelt. Der Schußfaden kann dann an dieser Stelle in der Webmaschine praktisch nicht lose werden, und er bildet keine Schlingen oder Krangel, durch die beim Aufziehen der Schlinge während des nächsten Schußeintrages der Faden besonders beansprucht wird und gegebenenfalls abreißen kann (Schußfadenbruch).
Ferner kann der Abzugswiderstand an einem etwa verwendeten Bremsring besonders gering gehalten werden, weil dieser den Speicherkörper nur leicht zu berühren braucht, nicht aber auf ihm gelagert ist.
Der gegen Drehung gesicherte, zylinderförmige Speicherkörper wirkt also theoretisch wie eine Schußfaden-Vorratsspule, die dauernd gleichen Durchmesser und somit immer gleichen Abzugswiderstand aufweist. Der Abzugswiderstand bei dem erfindungsgemäßen Zwischenspeicher ist sehr gering, weil der drehsichere, zylinderförmige Körper in der Regel eine glatte Oberfläche aufweist, z.B. aus metallischem Werkstoff oder Kunststoff hergestellt und vorzugsweise poliert ist. Die für einen einwandfreien Schußfadeneintrag benötigte Fadenspannung wird in einer dem Schußfaden-Zwischenspeicher nachgeschalteten Fadenbremse erzeugt.
Vorzugsweise ist das Schußfaden-Zuführungsglied am Umfang eines an der Hohlwelle befestigten, den Speicherkörper teilweise umschließenden, kegelförmigen Rotationskörpers angeordnet. Dadurch werden der für einen ruhigen Lauf nötige Massenausgleich und eine sichere Fadenführung gewährleistet. Bei einer Ausführungsform der Erfindung besitzt der Speicherkörper an demjenigen Ende, an dem der Schußfaden beim Aufwickeln zugeführt wird, eine etwa in der durch das rotierende Schußfaden-Zuführungsglied bestimmten Ebene liegende, konische Er-
Weiterung. Durch die konische Erweiterung und die Spannung des Fadens wird erreicht, daß der auf sie zunächst aufgewickelte Schußfaden bzw. die gebildete Fadenwindung in Richtung der Verjüngung der konischen Erweiterung verschoben und anschließend durch die weiteren, durch das rotierende Schußfaden-Zuführungsglied aufgebrachten Windungen auf den im wesentlichen etwa zylindrischen Teil des Speicherkörpers geschoben und auf diesem noch weiter in Richtung auf dasjenige Ende des Speicherkörpers geschoben wird, über das der Faden beim Schußeintrag über Kopf abgezogen wird.
Weitere Einzelheiten sind in den Ansprüchen 4 bis 9 gekennzeichnet, für die kein selbständiger Schutz beansprucht wird.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Hand zweier Ausführungsbeispiele erläutert. Es zeigt:
F i g. 1 eine Übersichtsdarstellung einer mit einem Schußfaden-Zwischenspeicher ausgerüsteten Webmaschine, von der Warenseite aus gesehen,
F i g. 2 eine zugehörige Einzelheit in größerem Maßstab,
F i g. 3 eine zu F i g. 2 gehörende Einzelheit an Hand eines Schnittes nach der Linie III-III in F i g. 2 und
Fig. 4 einen der Fig. 3 entsprechenden Schnitt durch ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel.
Die Greiferschützenwebmaschine nach Fig. 1 besitzt zwei durch einen Mittelträger miteinander verbundene Wangen 1, 2. Zwischen ihnen sind ein Warenbaum 3 für die aufzuwickelnde Gewebebahn 4, ein Kettenbaum 21, im einzelnen nicht dargestellte Führungs- und Spannvorrichtungen für Kette und Gewebe sowie eine Hauptantriebswelle 5 der Maschine angeordnet. Neben der Wange 1 befindet sich eine mit einer Bremse versehene Kupplung 6 und ein Antriebsmotor 7. Kupplung, Bremse und Motor können im Gegegensatz zu dem gezeichneten Beispiel auch auf der in F i g. 1 rechten Seite angebaut sein. Ferner enthält die Maschine ein Webeblatt 8 zum Anschlagen des Schußfadens 10 und Schäfte 9 zur Fachbildung. Außerdem sind verschiedene, nicht gezeichnete, mit der Hauptantriebswelle 5 in Zwanglauf stehende Antriebsmechanismen eingebaut.
Der Schußfaden 10, der von einer außerhalb des Faches befindlichen, in der Regel ortfest angeordneten Schußfaden-Vorratsspule 11. über Kopf abgezogen wird, wird jeweils zum Eintrag in. das Fach an einem Greiferschützen 12 befestigt, welcher von einem Schußwerk 13 (Abschußstelle bei 13 u) durch eine Schützenführung 14 geschossen wird. Die Schützenführung 14 besteht aus einer Vielzahl λ on zwischen die Kettenfäden ragenden Führungszähnen.
Zwischen der Schußfaden-Vorratsspule 11 und der Ahschußstclle 13a ist ein als Ganzes mit 22 bezeichneter Schußfaden-Zwischenspeicher eingebaut, der weiter unten näher beschrieben wird. Der Schützen läuft bis zu einem Fangwerk 15. Am Rand der Kette, nahe den Werken 13, 15 ist je eine Randleistenleger-Vorrichtung 16 angebracht. Durch sie wird der jeweils eingetragene Schußfaden 10 zentriert, festgeklemmt und -— auf der Schußseite — geschnitten. Darauf werden durch die Vorrichtungen 16 die Enden des eingetragenen Schußfadens nach Fachwechsel mittels einer Leistcnlcgernadel zur Bildung einer Leiste am Geweberand eingelegt.
Auf einem mit der Wange 1 verbundenen Tragarm 23 (F i g. 2) des Maschinengestelles ist der Schußfaden-Zwischenspeicher 22 angeordnet. Er enthält auf dem Träger 23 ein Lager 24, in dem unter Zwischenlagc von Kugellagern 25 eine Hohlwelle 26 drehbar gelagert ist. Auf ihr ist an dem in Fig. 2 linken Ende eine Keilriemenscheibe27 lose drehbar gelagert, die über einen Keilriemen 28 von einer Antriebsscheibe 29 eines Elektromotors 31 in Drehung
ao versetzt wird.
Die Keilriemenscheibe 27 besteht aus einem Stück mit einer größeren Scheibe 32, die mit einer auf der Hohlwelle 26 drehfest gelagerten Scheibe 33 einer magnetischen Kupplung zusammenarbeitet. Die Scheibe 33 enthält Elektromagnete 34, welche über Bürsten 35 von einer Schalteinrichtung 36 aus unter Strom gesetzt sind. Wenn die aus den beiden Kupplungshälften 32,33 bestehende, magnetische Kupplung unter Strom gesetzt wird, wird die Drehung der
so Scheibe 32 auf die Hohlwelle 26 übertragen, so daß diese mitdreht. Wird der die Kupplung betätigende Strom ausgeschaltet, so wird die Hohlwelle 26 über eine Bremseinrichtung 32, 34 gebremst.
An dem in F i g. 2 rechten Ende der Hohlwelle 26 sind eine Fadenöse 37 und eine Ausnehmung 38 vorgesehen, über welche der Schußfaden 10 herausgeführt ist. Die Hohlwelle 26 trägt rechts einen kegelförmigen Rotationskörper 39. Dieser trägt an seinem äußeren Rand ein als Öse ausgebildetes Schußfaden-Zuführungsglied 41, durch das der Schußfaden 19 geführt ist.
In dem von dem kegelförmigen Rotationskörper 39 umschlossenen Raum endet die Hohlwelle 26 als Wellenstumpf 42. Auf diesem ist unter Zwischenlage
von Kugellagern 43 ein trommelförmiger Speicherkörper 44 fliegend, drehbar gelagert. In Wirklichkeit drehen sich nur die Hohlwelle 26 und der Wellenstumpf 42, während der Speicherkörper 44, wie im folgenden beschrieben wird, gegen Drehung gesichert ist.
An dem in F i g. 2 linken Ende besitzt der Speicherkörper 44 eine konische Erweiterung 45. Diese liegt etwa in der von der rotierenden Öse 41 bestimmten Vertikalebene.
Das in F i g. 2 rechte Ende des Speicherkörpers 44 ist von einem ringförmigen Träger 46 (F i g. 2, 3) unter Freilassung eines Ringspaltes 47 umschlossen. Der Träger 46 ist auf dem Tragarm 23 ortsfest angeordnet und trägt zwei Dauermagnete 48 (F i g. 3).
Der Speicherkörper 44 enthält zwei mit den Magneten 48 zusammenwirkende Anker 49. Auf diese Weise wird der Speicherkörper 44 während der Drehung der Teile 26, 35, 41, 42 gegen Drehung gesichert.
Auf dem Tragarm 23 ist ferner eine Lichtquelle 51 angeordnet, deren Lichtstrahl 52 schräg auf den Speicherkörper 44 trifft. Der reflektierte Strahl 53 trifft auf eine mittels eines Schirmes 50 gegen die Lichtquelle 51 abgeschirmte Fotozelle 54, die über eine elektrische Leitung 55 an die Schalteinrichtung 36 angeschlossen ist. Die Lichtquelle 51 und die Schalteinrichtung 36 stehen außerdem über elektrische Leitungen 56, 57 mit einer Spannungsquelle 58 in Verbindung.
Schließlich ist auf dem Tragarm 23 des Maschinengestells noch eine im Rhythmus der Hauptantriebswelle 5 der Webmaschine mittels eines Nockens 61 gesteuerte Fadenbremse 62 angeordnet.
Die Wirkungsweise ist folgende: Während des
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Webbetriebes ist die als Antriebsmittel dienende ma- größer ist als die Webbreite (Länge eines Schußgnetische Kupplung 32, 33, 34 unter Strom. Der Elek- eintrages). Wenn die axiale Länge der Schußfadentromotor 31, der aus einer Spannungsquelle 30 ge- wicklung 73 auf dem Speicherkörper 44 so zugenomspeist wird, läuft. Somit drehen sich die Hohlwelle 26 men hat, daß die ersten Windungen der Reflexionsund der kegelförmige Rotationskörper 39 mit kon- 5 stelle 74 des Lichtstrahles 52 erreichen und überstanter Drehzahl. Der Schußfaden 10 wird von der decken, so wird der reflektierte Strahl 53 unter-Schußfaden-Vorratsspule 11 durch eine Öse 63 und brachen, und es fällt höchstens noch diffuses Licht in eine Fadenbremse 64 in die Hohlwelle 26 geleitet, die die Fotozelle 54. Die Fotozelle 54 und die Schalter bei der Ausnehmung 38 wieder verläßt, um außer- einrichtung 36 sind so eingestellt, daß bei Abnahme halb des Rotationskörpers 39 weitergeführt und durch io des in die Fotozelle 54 einfallenden reflektierten das rotierende Schußfaden-Zuführungsglied 41 wei- Strahls 53 die Stromzufuhr zu den Bürsten 35 untertergeleitet zu werden. Durch die Rotation des Ro- brachen wird. Die Kupplung 33, 32 wird. geöffnet, tationskörpers 39 und des Schußfaden-Zuführungs- Die Hohlwelle 26 und der Rotationskörper 39 wergliedes 41 einerseits und durch den Stillstand des den gebremst' und kommen zum Stillstand. Es wird Speicherkörpers 44 andererseits wird eine Anzahl 15. kein weiterer Schußfaden 10 mehr auf den Speicher-Schußfadenwindungen auf den Speicherkörper, ge- körper 44 gewickelt. Die Teile 31, 29, 27, 32 drehen wickelt. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß sich weiter.
die erste· Windung vom Schußfaden-Zuführungsglied Sobald bei einem weiteren Schußeintrag wieder
41 zunächst auf die konische Erweiterung 45 des einige Windungen von dem Speicherkörper 44 ab-Speicherkörpers 44 gelangt. Die Oberfläche des letz- 20 gezogen werden, wird die Reflexionsstelle 74 wieder teren ist poliert, so daß die Windung infolge der Koni- frei, und der reflektierte Strahl 53 trifft wieder die zität der Erweiterung 45 und der Fadenspannung in Fotozelle 54. Über die Teile 54, 36 wird dann die Fig. 2 nach rechts rutscht und schließlich auf den magnetische Kupplung 33, 32 wieder geschlossen. Der zylinderförmigen Teil des Speicherkörpers 44 gelangt. Rotationskörper 39 kommt wieder in Drehung, so Nach mehreren Drehungen sammeln sich dort meh- 25 daß neuer Schußfaden von der Schußfaden-Vorratsrere Windungen nebeneinander an. Auf Grund der spule 11 abgezogen und auf den Speicherkörper 44 glatten Oberfläche und der lockeren Wicklung schiebt aufgewickelt wird.
jede Windung die vor ihr aufgebrachten nach rechts Bei dem abgewandelten Beispiel nach F i g. 4 ent-
vor sich hin, und es entsteht eine einlagige Speicher- hält der Speicherkörper 44 eine exzentrische, z. B. wicklung. 30 eingegossene oder eingelötete Masse 73'. Durch das
Die aus den Teilen 36, 51, 54 bestehende Vorrich- Gewicht der Masse 73' wird der Speicherkörper 44 tung zum selbständigen Steuern der Drehbewegung an der Drehung gehindert. In dieser Ausführung kann und/oder zum selbsttätigen Ein- und Ausschalten der auf den Träger 46 gemäß F i g. 3 und seine Dauer-Antriebsmittel 32, 33, 34 des Schußfaden-Zufüh- magnete 48 mit Anker 49 verzichtet werden, rungsgliedes 41 in Abhängigkeit von der axialen 35 Abgewandelte Anordnungen des Schußfaden-ZuLänge der Schußfadenwicklung 73 auf den Speicher- führungsglieds 41 ergeben sich, wenn z. B. der Schußkörper 44 bewirkt die Bildung der Speicherwicklung. faden 10 im Bereich zwischen den ösen 37 und 41 Der Speicherkörper 44 weist eine glatte, reflek- durch eine rückwärtige, in Fig.2 gestrichelt eintierende Oberfläche auf. Die Steuervorrichtung 51,54, gezeichnete Wandung 75 abgedeckt ist, derart,. daß die seitlich neben dem Speicherkörper 44 angeordnet 40 er zwischen den Ösen 37 und 41 in einem rohrartigen ist, besteht aus der den auf die Oberfläche gerichteten Teil 76 geführt ist.
Lichtstrahl 52 aussendenden Lichtquelle 51 und aus Auch ist eine Bauart möglich, bei der nur ein Rohr
der den an der Oberfläche reflektierten Strahl 53 auf- zwischen der - öse 37 und der öse 4I vorhanden ist fangenden Fotozelle 54 und arbeitet in der Weise, und auf den ganzen kegelförmigen Rotationskörper daß die Reflexion bei zu großer axialer Länge der 45 39 verzichtet wird. Es muß dann aber durch An-Schußfadenwicklung 73 unterbrochen und die An- bringen einer symmetrisch zu dem Rohr liegenden triebseinrichtung 32, 33 des Schußfaden-Zuf ührungs- Masse für den nötigen Massenausgleich gesorgt wergliedes 41 abschaltbar ist. den. Bei dem Beispiel nach F i g. 2 erfolgt der Mas-
Während des Schußeintrages wird der Schußfaden senausgleich durch eine geeignete Ausbildung des 10 über Kopf durch den zwischen dem Speicher- 50 Rotationskörpers 39.
körper 44 und dem Träger 46 vorgesehene Ringspalt Eine andere Abwandlung ist denkbar, indem auf
47 in Richtung des Webfaches 72 abgezogen. Wie aus die magnetiche Kupplung verzichtet und dafür die F i g. 2 ersichtlich ist, ist im Bereich 10 α des Schuß- Scheibe 27, 32 drehfest auf der Hohlwelle 26 anfadens kein Fadenballon vorhanden. Der Faden gebracht wird. Der Antrieb des Schußfaden-Zufühdurchläuft dann eine Öse 65 und darauf die gesteuerte 55 rungsgliedes 41 erfolgt durch den Elektromotor 31. Fadenbremse 62, die zweckmäßigerweise während Die Stromzuführung des Elektromotors 31 wird dann des Eintrages gelüftet ist (gezeichnete Stellung nach unmittelbar an die Schalteinrichtung 36 angeschlossen F i g. 2). Darauf läuft der Schußfaden durch eine öse und der Elektromotor 31 von der Fotozelle 54 und 66, einen gemäß Pfeil 67 hin und her bewegten der Schalteinrichtung 36 stillgesetzt, wenn die axiale Fadenspannerhebel 68 und eine weitere ortsfeste 60 Wickellänge so groß· geworden ist, daß der reflek-Öse69. tierte Strahl 53 unterbrochen wird. In diesem Fall
Die Fig. 2 hält den Augenblick fest, in dem der wird der Elektromotor 31 zweckmäßigerweise als Schützen 12 gerade den Schußfaden 10 ergriffen hat Bremsmotor ausgebildet, wodurch, erreicht wird, daß und den Eintrag in das durch die Kettenfäden 71 ge- bei der gewünschten Länge der Schußfadenwicklung bildete Webfach 72 beginnt. ' 65 73 die Teile 31, 39, 29, 27, 26, 41 sofort zum StM-
Die mittlere Länge der Schußfadenwicklung 73 auf stand kommen und sich nicht etwa noch eine gewisse dem Speicherkörper 44 wird vorzugsweise so gewählt, Zeit weiterdrehen (langsam auslaufen), daß die Länge des aufgewickelten Fadens etwas Eine Abwandlung in der Steuerung der Drehzahl
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des Schußfaden-Zuführungsgliedes 41 kann dadurch erzielt werden, daß die Steuervorrichtung so ausgebildet ist, daß die Drehzahl der Teile 26, 39, 41 kontinuierlich mit zunehmender axialer Länge der Schußfadenwicklung 73 auf dem Speicherkörper 44 abnimmt und bei einer gewissen Maximallänge zu Null wird. Nimmt die Länge der Schußfadenwicklung 73 wieder ab, so nimmt auch die Drehzahl der Teile 26, 39, 41 mehr und mehr wieder zu. Statt eines Speicherkörpers 44 kann auch ein anderer, im wesent-
10
liehen zylindrische Gestalt aufweisender Speicherkörper verwendet werden, z. B. ein etwa zylindrischer Körper, der am Umfang nicht durchgehend, sondern mit lamellenartigen Streifen versehen ist. Die konische Erweiterung 45 kann gegebenenfalls durch einen Bund (Rand) ersetzt werden, wenn die gespeicherten Längen der Schußfadenwicklung 73 so leicht auf dem Speicherkörper gleiten, daß die Schußfadenwicklung auch ohne konische Erweiterung in F i g. 2 nach
ίο rechts verschoben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Schußfaden-Zwischenspeicher für Webmaschinen, deren feststehende Schußfaden-Vorratsspule während des Schußeintrages außerhalb des Webfaches verbleibt, mit einem auf einer Welle fliegend gelagerten, im wesentlichen zylinderförmigen Speicherkörper zur Aufnahme einer Schußfadenwicklung, von welcher jeweils die für den Eintrag in das Webfach benötigte Schußfadenlänge über Kopf abziehbar ist, gekennzeichnet durch die Kombination folgender,
an sich bekannter Merkmale: '
a) die Welle ist als Hohlwelle (26) ausgebildet;
b) es ist ein um den Speicherkörper (44) rotierendes Schußfaden-Zuführungsglied (41) zum Aufwickeln des durch die Hohlwelle (26) zugeführten Schußfadens (10) auf den Speicherkörper (44) vorgesehen;
c) der Speicherkörper (44) ist gegen Drehung gesichert;
d) es ist eine Vorrichtung (36, 51, 54) zum selbsttätigen Steuern der Drehbewegung und/ oder zum selbsttätigen Ein- und Ausschalten der Antriebsmittel (32, 33, 34) des Schußfaden-Zuführungsgliedes (41) in Abhängigkeit von der axialen Länge der Schußfadenwicklung (73) auf dem Speicherkörper (44) vorgesehen.
2. Schußfaden-Zwischenspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schußfaden-Zuführungsglied (41) am Umfang eines an der Hohlwelle (26) befestigten, den Speicherkörper (44) teilweise umschließenden kegelförmigen Rotationskörpers (39) angeordnet ist.
3. Schußfaden-Zwischenspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicherkörper (44) an demjenigen Ende, an dem der Schußfaden beim Aufwickeln zugeführt wird, eine etwa in der durch das rotierende Schußfaden-Zuführungsglied (41) bestimmten Ebene liegende, konische Erweiterung (45) besitzt.
4. Schußfaden-Zwischenspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bremsung des Schußfaden-Zuführungsgliedes (41) eine Bremseinrichtung (32, 34) vorgesehen ist.
5. Schußfaden-Zwischenspeicher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Hohlwelle (26) im Innern des durch den Rotationskörper (39) umschlossenen Raumes in einem Wellenstumpf (42) fortsetzt, auf dem der Speicherkörper (44) drehbar gelagert ist.
6. Schußfaden-Zwischenspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Speicherkörpers (44) horizontal angeordnet und der Speicherkörper (44) mit einer als Drehsicherung dienenden exzentrischen Masse (73') versehen ist.
7. Schußfaden-Zwischenspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß um dasjenige Ende des Speicherkörpers (44), über welches der Schußfaden über Kopf abziehbar ist, ein ortsfester Träger (46) angeordnet ist und daß der eine der beiden Teile, Träger (46) oder Speicherkörper (44), wenigstens einen Dauermagneten (48) und der andere einen zugehörigen, den
Speicherkörper (44) gegen Drehung sichernden Anker (49) trägt.
8. Schußfaden-Zwischenspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicherkörper (44) eine glatte, reflektierende Oberfläche aufweist und daß die Steuervorrichtung (51, 54) seitlich neben dem Speicherkörper (44) angeordnet ist und aus einer einen auf die Oberfläche gerichteten Lichtstrahl (52) aussendenden Lichtquelle (51) und einer den an der Oberfläche 'reflektierten Strahl (53) auffangenden Fotozelle (54) besteht, in der Weise, daß die Reflexion bei zu großer axialer Länge der Schußfadenwicklung (73) unterbrochen und die Antriebseinrichtung (32,33) des Schußfaden-Zuführungsgliedes (41) abschaltbar ist.
9. Schußfaden-Zwischenspeicher nach Anspruch 4 mit einem Elektromotor zum Antrieb des Schußfaden-Zuführungsgliedes, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (31) als Bremsmotor ausgebildet ist.
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