DE1534860A1 - Stuetz- und Fuehrungsvorrichtung fuer Bauelemente und Verfahren zum Montieren dieser Elemente - Google Patents
Stuetz- und Fuehrungsvorrichtung fuer Bauelemente und Verfahren zum Montieren dieser ElementeInfo
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
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Description
Dr. Expl.
AB Skänska Cement gJuteriet Σ
Kalmar, Schweden.
Stütz- undj Führungsvorrichtung für Bauelemente und Verfahren zum Montieren dieser Elemente
Die Erfindung bezieht sich auf Bauelemente eines Gebäudes,
das in der Hauptsact^ aus diesen Elementen zusammengesetzt
ist. Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer StUtζ- und Führungsvorrichtung, welche die Montage des Bauelementes
und seine Feineinstellung in richtige Lage im Verhältnis zu
anderen Bauelementen des Gebäudes erleichtert.
Die Erfindung kennzeichnet sich in erster Linie dadurch,
dass wenigstens der eine von zwei zueinander senkrechten, zusammen in einem Stück gegossenen Teilen des Bauelementes an
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seiner freien Kante mit einer vertikal einstellbaren Stütze versehen oder an dieser Kante so ausgebildet ist, dass er an
der Stütze anliegen kann, die zum genauen Feineinstellen des einen Teils in waagerechte und des anderen Teils in vertikale
Lage dient. Bei einem so aufgestellten Bauelement gehört der eine Teil gewöhnlich zu einer Decke im Gebäude, während der
andere Teil zu einer Aussen- oder Zwischenwand im 'Gebäude gehört.
Wenn eine Stütze an der freien Kante des waagerechten Teils eines Bauelementes angebracht ist, kann sie an dieser
Kante angeordnet sein, ist aber leichter zugänglich, wenn sie auf der oberen Kante eines anderen vertikalen Elementes oder
eines Absatzes angeordnet ist, der sich entlang der Ecke eines anderen Bauelementes erstreckt, das aus zwei zueinander senkrechten
Teilen zusammengesetzt ist. Die einstellbare Stütze, die mit der freien Kante des waagerechten Teils zusammenwirkt
oder an dieser Kante angeordnet ist, kann als Führungsorgan
zur Erleichterung der Montierung des Bauelementes in richtiger Lage gegenüber vorher montierten Bauelementen ausgebildet sein.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der'Beschreibung
eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels. Fig. 1 ist eine Vertikalprojektion einiger Bauelemente
eines Gebäudes während der Errichtung derselben und Fig. 2 zeigt in grösserem Masstab ein Stütz- und Führungsvorrichtung
an einer Stelle, an der drei Bauelemente aneinanderstossen.
In der Zeichnung sind drei gleiche Bauelemente A,B und
C dargestellt, von denen die Bauelemente A und B zu einem unteren und das Bauelement C zu einem oberen Stockwerk eines Ge-
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3AD ORKSINAL.
Müdes gehört. Ein weiteres Bauelement D bildet einen Teil
einer Aussenwand des Gebäudes. Jedes der Bauelemente A,B und C
hat einen waagerechten Teil 1, der zu einer Decke im Gebäude gehört, und einen vertikalen Teil 2, der zu einer Zwischenwand
oder Aussenwand des Gebäudes gehört. Die Teile 1 und 2 sind zusammen in einem Stück aus Beton gegossen. Bei der Errichtung
des Gebäudes wird zunächst elin Wandelement D aufgestellt, das
im Ausführungsbeispiel aus einer ebenen Platte besteht. Diese
hat oben eine Stütz- und Führungsvorrichtung 3 für die freie
Kante des waagerechten Deckenteils 1 des Bauelementes A, das dann aufgestellt wird. Im Fussboden *f des Erdgeschosses befindet
sieh eine Stütze 5 für die untere Kante des vertikalen
Teils 2 des Bauelementes A. Dieses Bauelement hat an seinen waagerechten Eckkante einen Absatz 6, auf dem eine StUts- und
Führungsvorrichtung 7 angebracht ist, die wenigstens zum Teil
in gleicher Weise beschaffen sein kann wie die Stütz- und Führungsvorrichtung
3 auf dom Bauelement D. Auf der Überseite der
freien Kante des Eckenteils 1 des Bauelementes B befindet sich eine einstellbare Stütze 8 für den vertikalen Wandteil 2 des
darüberliegenden Bauelementes G. Diese einstellbare Stütze kann grundsätzlich so ausgebildet sein wie die einstellbare
Stütze 5. Eine ähnliche einstellbare Stütze 5' im Fussboden K
dient als Auflager für den vertikalen Wandteil 2 des Bauelementes B.
In Fig. 2 sind die Stütz- und Führungsvorriehtungen an
der Stelle dargestellt, wo die Bauelemente A,B und C aneinanderstocsen
und aneinanderzufügen sind. Die auf dem Absatz 6
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_\.
1SH860
dee Bauelementes A angebracht* ßtütee 7 besteht aiii einer Huttir
9 wnd einer Stiftschrnubü 10» auf-ä#
sehraubt iet* IEe Stiftschraub© ißt in der
kert, d&Bß si« in das eine Ö4ög einsr Sohraubhülae 11 ei'ngegohraubt
int, dit ihierfiielts äadu!rah-im-B$tön--f|r|Äilit4#ti.
dass sie iueamain mit" einen in dts andere Ende der Schraub-
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Stirnplatta i?, jait deren ίίί,Ifθ sie auf der Mutter 9 ifunt*
Plat't* 15 hfet i^oher Hr <Ü© ßtifteohraubon und eine am Ende
abgibogtn V^JÄftteruhfe 16, die *ur Veipankeruni d#f »tlhrung 1*f
<% Beton dient* Die FÜlirung IM- hfit auch ein oberes Veiankerungs
Ende hat ait rohrföi^gte FühmnK Ilf ^in Qewin-BohriLUbbolEen
Iß, der eijae einstellbare StUtse
ftir d»n vnrtikal#h Wahdtetl 2 des zua darliberHögenden ß^ock-
#aueie^^ii C bUdot. Die totere
ß ruiit unter Vörinittelun« einer Ev^Lsehen-
> ^ Stopf d·* Bolzene 18. DJ.e ßchoibe 19 iet in '
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ist. Di*;Döökentüll■1 deβ Bauelementes B vird durch die
Mutter 9 febgestUtsi und durch die ßt&ftschraube 10 geführt und fli
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ßtüts- und FührUftfevorriohtung* ·,,,,
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ist die Montage der Bauelemente in riohtiger gegenseitiger Lage
eine verMltni»massig einfache Arbeit, Die Montage kann mit
•ι Jfe-lfe eines Keane vorgenommen werden, der zwei Last seile hat,
an denen das Bauelement "bei der Montage aufgehängt ist. Fig. 1
Zeigt die LasijSoile '21,22 des Krans, die an abnehmbaren ösen
23,2^· am ladt eil des Bauelementes befestigt sind. Ehe das Bauelement
B angebraoht wird, wurde das Bauelement Ä mit Hilfe
der einstellbaren. Stützen 3>5 so justiert, dass sein Deckenteil
1 waagerecht und sein Wandteil 2 vertikal und das Element die richtige Höhenlage hat. Ferner wurde die Mutter 9 der
Stiftschraube 10 so eingestellt, dass ihre Oberseite einen vorbestimmten
vertikalen Abstand von der Oberseite 25 des Bauelementes A hat« Die Höhenlage der Mutter ist so abgestimmt, dass
die Oberseite 26 des fertigmbntierten Bauelementes B in derselben
Ebene liegt wie die Oberseite 25 des Bauelementes A. Auch
der Stellschraube 18 der Stütze 5' muss sich in richtiger Höhenlage
im Verhältnis zur Unterlage h- befinden. Für Jede Kante
der Bauelemente, an denenssich einstellbare Stützen befinden,
sollen wenigstens zwei solche Stützen angeordnet sein. Wird nun ein Bauelement mit Hilfe der Lastseile 21,22 in die mit
strichpunktierten Linien in Fig. 1 gezeigte Lage herabgesenkt, so wird es mit den Kran so geführt, dass die Stift schrauben 10
in die rohrförmigen Führungen 11+ hineinragen, bis die Stirnplatte 15 auf der Mutter 9 jeder Stiftschraube ruht. Das Bauelement,
das in der strichpunktierten Lage etwas schräg steht, und zwar so, dass seine Ecke angehoben ist, kann mit den Lastseil,
her abgesenkt werden, wobei es sich um eine Achse schwenkt,
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die durch die Stiftschrauben 10 und die Löcher in den Stirnplatten
15 bestimmt ist. In gana herabgesenkter Lage ruht die
untere Kante des Wandteils 2 auf der einstellbaren Stützen 5%
wobei das Element sich nun in seiner richtigen Lage befindet.
Eine gegebenenfalls erforderlichen Justierung lässt sich leicht durch Verstellung der Mutter 9 der Stütze 7 bzw. des Bolzens
18 der Stütze 5' durchführen. Bei der darauf folgenden Anbringung
des Bauelementes G des oberen Stockwerkes wird in entsprechender Weise verfahren, wobei zunächst der Schraubbolzen
18 der einstellbaren Stütze 8 am oberen Ende des Rohr Stücks IM-in
die richtige Höhenlage im Verhältnis zu den Oberseiten 25, 26 der Bauelemente A und B eingestellt wird.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, werden die verschiedenen Bauelemente durch die Stütz- und Führungsvorrichtungen
so gehalten, dass zwischen den gegenüberliegenden Flächen der
verschiedenen Elemente ein Zwischenraum 27 (Fig. 2) gebildet
wird. Dieser Zwischenraum wird nach beendeter Montage vollständig mit Beton ausgefüllt, wodurch die Bauelemente dicht miteinander
verbunden werden.
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Claims (1)
- /j, . ■ . ·■·■. -■··■ -■ . ■ ■ . i . t\t.'■Ji' j ." : f r.i 1' /1534Θ60i;v,Vf4let, dftifci-6y *nStUtMe anliegen iiÄpfS4ie-Üi genauen tfelneinsiieileh dtfi ! ^ ^Lage aienfif, ■ l: " 'v . V:;|;··.·-.■■'..■ , -. ..■;.-.-/■ - : 2# : Vorjpiwiitttnii n&®^ jüijiifrubji ti dadurohnat, dass ^ine veitere ßtÜte^Suf der oberen Kante eine3 ren vartiictltn Elementäß Mar tuf einem Abe,fcitE ang*yrdnst der Jioli entlang einer EokiJ ttass sn&*ren Bfeuelem·^·· ar»·'3. tVorrichtung iliöh Anspruch 1 oder ßf da4tireh »eiöhnet, das* die elnst«llJLb«4 BtUta3^die «lt der fr*l4titohte des waagerechten TeilöVeueaimienwirkt odfr an di^r iCAn^ff \ μ angeordnet iatf aIs,Flihrungeor|an eur Srle^chterunf der fotttii« f H rung des Bauelementelnn richtiger Lage gegenüber fprh*r tlerten Elementen au«i»bildet ist*hu Vorrichtung naoh Anspruch £ oder 3»eeifchnet, dass die am iSottoiftisatlyangeordnete ÖttttfclfSttli«ilitr (<. Mutterrauf einer Stiftecnrauberbesteht, die in derden Ecke vorzugsweise dadurch verankert istβ das· ei« In <Ui, 'eine Ende einer SchteubhÜl eVeinie schraubt üt, dli Ihr* Γ MiU'{ , U«088 3 4/of 41 f- ,*1S34S60 ■■-..,-• -K- ' Ίdadurch verankert 1st, dass sie zusaemen mit einem in ihr anderes Ende eingesehraubten VerankerungsorganY in die Ecke eingegossen ist. '?. Vorrichtung nach Anspruch If, dadurch gekennzeichnet Wnet, dass ein Bauelement* dessen waagerechter Teilran seiner- ■ ft) ■ ' Ä7 /ιfreien Kante durch die Mutteryder Stiftschrauberan der Ecke W . des benachbarten Bauelementes»abzustutzen ist, an dieser Kante eine darin verankerte rohrfbrmige Führung rrttj? die Stift schraube hat, sodass die Stift schraube mil» der darauf angebrachten Mutter und die Führung die Bauelemente In waagerechter Richtung gegeneinander fixieren· · ·6. Vorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, dass die rohrförmige Pührungy iß deren untteres Snde Ui* Stift schraube Vde s benachbarten Bauelemente sreifigrelf<i,! an ihrem oberen Ende ein Gewinde für einen Sohraubbolzenifh&t, der als einstellbare StützeVxür den vertikalen Wandteildeines zu einem darüberliegenden Stockwerk des Gebäudes fcehörigeh Bau-SSLelementes7. Modifikation der Vorrichtung nfich Anspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Stiftschrauberim waagerechten%) ft) W *ft) Ws einen Elementesyund die rohrförmige FührungVin der Eckkaiiteydes anderen Elemente s/angebracht 1st.8. ' Verfahren zum Montieren von Bauelementen unter Verwendung der Vorrichtung nach den Voransprüchen5 dadurch gekennzeichnet, dass nach Anbringung eines Bauelementesyan seiner Stelle mit waagerecht verlaufender, mit ein/stellbaren Stützen909834/0141&) ft)■versehener Eckkanteyein "benachbartes Bauelemenf?mit Hilfe eines Krans o.dgl· so herabgesenkt wird, dass die Stützennnit Löchern^/ an der Kante-des waagerechten Teils/des herabgesenkten ELemen-'tes zusammenwirken und zusammen mit diesen ein Gelenk bilden, um welches das herabgesenkte Bauelement geschwenkt wird, während sein waagerechter Wandteil bei fortgesetzter Abwärtsbewegung sich allmählich auf die Unterlage stützt.9098 3 A/014 1
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