DE1532559A1 - Maschine zum Fuellen von Behaeltern mit kohlensaeurchaltigen Getraenken - Google Patents
Maschine zum Fuellen von Behaeltern mit kohlensaeurchaltigen GetraenkenInfo
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Description
Essen, den 16. Juni I966 (26 512/Vo/th)
PATENTANVVALT
Dr. Andrejewski
43 Essen, Kettwiger Str. 3o
(Am Hauptbahchol · UdUlHM)
Telefon 25802
Patentanmeldung der Firma
Geo. J. Meyer Manufacturing Co.
4751 South Meyer Place
Cudahy, Wisconsin / - USA -
Geo. J. Meyer Manufacturing Co.
4751 South Meyer Place
Cudahy, Wisconsin / - USA -
Maschine zum Füllen von Behältern mit kohlensäurehaltigen Getränken.
Es sind bereits die verschiedensten Verfahren zum Füllen von Behältern irgendwelcher Art, insbesondere von Flaschen,
mit kohlensäurehaltigen Getränken und Maschinen zur Durchführung derartiger Verfahren bekannt und ebenfalls weitgehend
in Gebrauch. Besonderer Wert wird bei derartigen Anlagen darauf gelegt, daß der Füllvorgang sehr schnell
und ohne große Schaumbildung vor sich geht. Des weiteren sollen derartige Einrichtungen nach Möglichkeit leicht
abnehmbare und/oder austauschbare Füllköpfe mit in ihnen angeordneten Steuerorganen aufweisen.
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Der Erfindung liegt die Hauptaufgabe zugrunde, eine Maschine zum Füllen von Behältern mit kohlensäurehaltigen
Getränken der vorgenannten Art zu schaffen, welche eine hohe Leistung ergibt, d.h. also den Füllvorgang der einzelnen
Behälter sehr schnell und möglichst verlustlos unter geringster Schaumbildung durchführt.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, eine
Maschine zum Füllen von Behältern mit kohlensäurehaltlgen
Getränken, bestehend aus einem auf einem geeigneten Maschinengestell horizontal verdrehbaren Fülltisch zur Aufnahme
der zu füllenden Behälter, einen in der Drehachse dieses Fülltisches stehenden verdrehbaren Support mit
darauf angeordnetem, ebenfalls horizontal über dem Fülltisch
verdrehbarem Speichenrad oder scheibenartigem Träger, an dessem Umfang in gleichmäßigen Abständen voneinander
mehrere Füllköpfe angeordnet sind, die in geeigneter Weise
mit der abzufüllenden Flüssigkeit gespeist werden, in der Weise auszubilden, daß das Speichenrad vertikal auf dem
Support einstellbar ist und daß jeder Füllkopf aus einem im wesentlichen zylindrischen Gehäuse mit einer vertikal
hindurchlaufenden Mittelbohrung besteht und eine Aufnahme für den Behälter am unteren Ende aufweist, daß Anordnungen
vorgesehen sind, um die Zylinderbohrung mit Getränk unter Druck zu versorgen, daß in der Bohrung kapillarartige Durchflußkanäle
zur Einengung des öetränkeflusses unter Herabsetzung
seines Druckes ausgebildet sind, und daß Ventilanordnungen in dem Zylinder vorgesehen sind, um den Durchfluß
des Getränkes zu steuern, wobei alle Füllköpfe vertikal
gegenüber dem Speichenrad einstellbar sind, woduroh die
Maschine jbuhb Füllen von Behältern verschiedener Abmessungen
einsetsbar 1st.
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Insbesondere ist vorgesehen, daß jeder Füllkopf mittels eines Trägers am Speichenrad befestigt ist und dieser
Träger aus einem feststehenden Teil und einem darauf vertikal verschiebbaren beweglichen Teil besteht, daß
Anordnungen für die Zufuhr eines Druckmittels in das bewegliche Teil zwecks teleskopischer Verschiebung nach
unten auf dem feststehenden Teil vorgesehen sind, daß dieses bewegliche Teil den Füllkopf trägt und mit diesem
über Anordnungen während eines Teiles seines Umlaufes mit dem Speichenrad aufwärts bewegbar ist. Nach einer
weiteren Besonderheit der Erfindung weist das bewegliche Teil des Trägers Anordnungen auf, durch welche der Füllkopf
lösbar an ihm befestigt ist, und das bewegliche. Teil umschließt als Luftfederbalg das als Kolben mit Preßluft
speisbare feststehende Teil luftdicht, und ist zusammen mit dem an ihm befestigten Füllkopf mittels ihm über eine
Bohrung im Kolbenboden zugeführter Preßluft abwärts bewegbar, bis die Aufnahme am unteren Ende des Füllkopfes einen
zu füllenden Behälter ergreift. Erfindungsgemäß weist der Füllkopf eine Gegendruckgasleitung auf, welche axial durch
den Füllzylinder hindurchgeht, in ihm befestigt ist und
an beiden Enden des Zylinders über diesen hinausragt, während eine Steuerung für das Gegendruckgas zwischen der
Zufuhrstelle und dem Gegendruckgasrohr vorgesehen ist,um
die Zufuhr des Gases entsprechend der jeweiligen Stellung des Füllzylinders gegenüber der übrigen Maschine zu regeln
und di& Gaszufuhr abzuschalten, sobald der Füllzylinder
sich über seine Fttll-Lage hinaus nach unten bewegt. Zweckmäßigerweise
ist die Steuerung für das Gegendruckgas als Schaltventil ausgebildet und eine bei eingeschobenem
beweglichen Teil des Trägers den Ventilkörper in Schließlage drückende Anordnung vorgesehen, wobei flerrier eine
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das Ventil in Schließlage sichernde Anordnung vorgesehen ist, welche aus einer am Püllkörpertrager oben angelenkten
Anschlagplatte und einem nach oben vom Füllzylinder abstehenden Betätigungsorgan besteht, welches bei zu weiter
Abwärtsbewegung des Füllkopfes mittels der Anschlagplatte das Schaltventil in Schließlage festhält. Ein weiterer
Vorschlag der Erfindung geht dahin, daß die den Getränkefluß
durch den als Hohlzylinder ausgebildeten Füllkopf einengenden Anordnungen aus einer Anzahl eng übereinander
gestapelten Sperrhülsen bestehen und im Zylinder eine hohle Ventilspindel aus einer Schließlage, wobei sie die unteren
Enden der Hülsen gegenüber der Bohrung des Zylinders abdichtet, vertikal in Öffnungslage bewegbar ist, in welcher
die unteren Enden dieser Hülsen mit der Bohrung des Zylin- ' ders verbunden sind, sodaß das Getränk durch dieses untere
Ende des Zylinders abfließt, und daß in die Bohrung der Ventilspindel das Gegendruckgasrohr eingesetzt ist. In
Verbindung hiermit ist insbesondere vorgesehen, daß im Füllzylinder eine Paßbüchse und in dieser eine den Getränke
fluß nach oben verhindernde, die Ventilspindel mit dem darin befindlichen Gegendruckgasrohr führende Führungsbüchse
eingesetzt ist, daß die Sperrhülsen zwischen entsprechenden Auflageflächen dieser beiden Büchsen als nach
unten sich erweiterende konische Hülsen in engen Abständen voneinander übereinander eingesetzt sind, und daß ie Ventilspindel
über den Büchsen einen im oberen Te" :qrs Zylinders
in geeigneter Weise abgedichteten, gesteuert beaufschlagbaren Kolben trägt und über diesen in Öffnungs- bezw.
Schließlage verschiebbar ist. Erfindungsgemäß ist weiterhin
das aus Metall bestehende Gegendruck:*" "irr *ir höhenmäßig in
der Ventilspindel einstellbar, weist a,ni unteren Ende einen
Kontakt auf und trägt über seine übrige Länge in dem Füll-
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zylinder einen Isolierüberzug, sodaß lediglich der Kontakt am unteren Ende freibleibt und mit einem Steuerkreis für
das Ventil verbunden ist, um diesen über das diesen Kontakt berührende Getränk und dadurch das Ventil zu schließen,
wenn genügend Getränk in den Behälter eingeflossen ist. Für die Steuerung des Getränkeflusses ist ferner vorgesehen,
daß unter dem Sitz der Ventilspindel ein Fühlorgan am Füllkopf eingesetzt ist und mit der Auslaßbohrung im
Füllkopf in Verbindung steht, welches auf den Gegendruck in einem am Füllkopf angesetzten Behälter anspricht und
über die Ventilsteuerung das Ventil nur dann öffnet, wenn im Behälter der erforderliche Gegendruck herrscht. Zweckmäßigerweise
ist das FUhlorgan als Differentialdruckschalter ausgebildet und wird einmal von außen her mit einem
bestimmten Druck und von innen her, d.h. über die Bohrung
des Füllzylinders mit dem Gegendruck im Behälter beaufschlagt,
wobei dieser Differentialdruckschalter an geeignete Steuereinrichtungen für das Öffnen des Ventils bei genügend hohem
Gegendruck im Behälter angeschlossen ist. Um eine schnelle Reinigung ohne Demontage mittels eines hindurchgepreßten
Reinigungsmittels zu erreichen, sind in den Füllköpfen reichlich weite Öffnungen und Kanäle ausgebildet. Schließlich wird
vorgeschlagen, daß im FUllzylinder über den Sperrhülsen eine Flüssigkeitsverteilerkammer ausgebildet ist und über dem
Anschluß der Getränkespeiseleitung an den Füllkopf in der Wandung desselben eine Auslaßbohrung vorgesehen ist, aus
welcher eventuell nach oben dringende Flüssigkeit abfuhrbar ist.
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Besonders geeignet ist die erfindungsgemäße Maschine
zum Abfüllen von kohlensäurehaltigen Getränken, welche stabilisiert worden sind. Diese stabilisierten kohlensäurehaltigen
Getränke werden normalerweise in einem ständig fließenden Strom fertig zum Abfüllen eingespeist
.
Während die erfindungsgemäße Maschine besonders zum Füllen von Flaschen mit beliebigen kohlensäurehaltigen
Getränken wie Limonaden und Bier bestimmt ist, können auch Weine und andere elektrisch leitende Flüssigkeiten
mit dieser Maschine in Behälter abgefüllt werden.
Die eirfindungsgemäße Maschine lässt sich naturgemäß
zum Füllen beliebiger Behälter, wie Flaschen, Büchsen oder dergleichen mit jeglichem Getränk der vorgenannten
Art verwenden.
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Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird
nachstehend anhand der beiliegenden Zeichnungen im einzelnen erläutert; es zeigen:
Figur 1 einen Schnitt durch eine Füllmaschine, wobei einige Teile der Maschine lediglich schematisch
dargestellt sind oder aus Gründen der Übersichtlichkeit fortgelassen wurden;
Figur 2 eine schematische Darstellung eines Füllkopfes mit zugeordneten Einstell- und Steuerorganen in
gegenüber in Figur 1 vergrößerter Darstellung von der Seite gesehen, wobei ein Teil der
Maschine fortgelassen und im Vertikalschnitt
dargestellt ist;
Figur j5 das Teil aus Figur 2 von rechts gesehen;
Figur 4 einen Horizontalschnitt durch Figur 5 längs der Linie 4-4;
Figur 5 einen Vertikalschnitt durch den Füllkopf und
die zugeordneten Einstellorgane;
Figur 6 einen Vertikal schnitt ducch einen typischen ^ erfindungsgemäßen Füllkopf;
Figur 7 einen ausschnittsweise vergrößerten Schnitt durch einen Teil des Ventiles aus dem Füllkopf
nach Figur 6;
Figur 8 das untere Ende des Ventilteiles aus Figur 7 von unten gesehen;
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- 3k-
Pigur 9 einen Vertikalschnitt durch eine der Sperrhülsen
aus dem Füllkopf nach Figur 6; und
Figur 10 eine Draufsicht auf die Sperrhülse aus Figur 9.
Die in Figur 1 im Ganzen dargestellte Flaschenfüllmaschine 1 besitzt einen geeigneten herkömmlichen feststehenden
Mittelsupport 2, welcher einen herkömmlichen Fülltisch 5 horizontal drehbar trägt. Dieser Fülltisch J trägt seinerseits
am Rande eine größere Anzahl von Flaschen oder anderen Behältern 4, welche infolgedessen mit dem Tisch
etwa eine volle Umdrehung vollführen können. Die leeren Flaschen 4 werden in an sich bekannter Weise dem Tisch J5
zugeführt und von diesem nach Füllung zur Weiterbehandlung entsprechend allgemein bekannten Flaschenfüllverfahren
entnommen. Auf Jeden Fall wird der Fülltisch 3 durch nicht dargestellte Antriebsanordnungen in Drehung versetzt, wodurch
eine größere Anzahl von Flaschen 4 auf ihm angeordnet, an den einzelnen Füllstellen 5 entlanggeführt und nach
Abschluß des Füllvorganges vom Tisch entfernt werden. Eine größere Anzahl von einzelnen Füllaggregaten 5 sitzt in
bestimmten Abständen am Rande eines oberen Supportkreuzes oder einer Scheibe 6, wobei sie mit den einzelnen Aufnahmestellen
der Flaschen auf dem Tisch 3 übereinstimmen. Diese
Supportscheibe 6 ist in irgendwie geeigneter Weise auf einer oberen Säule oder Hülse 7 befestigt und bewegt sich
mit dieser, welche mit einem unteren Sppportrohr 8 verbunden ist, wobei letztere ihrerseits auf dem oberen Ende des
Mittelsupports 2 des Maschinenrahmens drehbar gelagert ist.
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- ar-
Um den Fülltisch 3 für die Zufuhr und Entnahme der Flaschen
entsprechend der Bewegung der hier nicht dargestellten zugehörigen Anordnungen anzutreiben, sind naturgemäß entsprechende
Antriebseinrichtungen vorgesehen.
Das in die Flaschen oder Behälter einzufüllende Getränk bezw. die entsprechende Flüssigkeit, wird von irgendeiner
allgemein bekannten Speiseeinrichtung in die Maschine durch ein Mittelrohr 9 innerhalb des Mittelsupports eingespeist
und fließt von diesem Rohr zu einem Verteiler 10 am oberen Ende des Rohres 9. An diesen Verteiler 10 sind eine größere
Anzahl von Speiseleitungen 11 angeschlossen, welche jeweils zu den einzelnen Füllstellen 5 verlaufen.
Eine dieser Füllstellen 5 ist im einzelnen in den Figuren 2, 3, h und 5 dargestellt Λ während gewisse Anschlußteile aus
Figur 1 ersichtlich sind. Der eigentliche als Zylinder ausgebildete Füllkopf 13 ist an einem geeignetem Träger 12
abnehmbar befestigt, welche ihrerseits jeweils in geeigneter Weise am Supportstern 6 in genauen Abständen voneinander in
an sieh bekannter Weise befestigt sind. Jeder dieser Träger 12 besitzt einen vertikal verlaufenden Schlitz 14 (Figur 3)
sowie ein zylindrisches senkrecht nach unten verlaufendes
Teil 15 mit einer Mittelbohrung l6. Um eine Bewegung der
Füllköpfe 13 gegenüber ihren Trägern 12 zu ermöglichen, ist
ein geeignetes Organ, beispielsweise ein Luftfederbalg 17
teleskopisch außen auf den Zylinder 15 aufgeschoben und nach unten bewegbar. Ein geeignetes Druckmittel wird beispielsweise über eine Leitung 18 durch eine Bohrung 19 im
Träger in das obere Ende der Mittelbohrung 16 im Zylinder 15 eingeführt. Vorzugsweise ist mit dem unteren Ende dieses
Zylinders 15 ein Kolben 20 verbunden oder gleioh als Teil des Zylinders ausgebildet, welcher am Träger befestigt 1st
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und wenigstens eine Öffnung 21 aufweist. Eine Kolbenstange
22 ragt von diesem Kolben vertikal nach unten. Der Luftfederbalg 17 besitzt eine untere Deckplatte 23* welche
ebenfalls gleich als Teil des Balges ausgebildet werden kann und die Kolbenstange 22 dicht umschließt, sodaß die
Kolbenstange 22 in dieser unteren Abdeckung 25 druckmitteldicht
auf und nieder gehen kann. Das untere Ende der Kolbenstange 22 ist normalerweise an einem Fußteil 24 am unteren
Ende eines jeden Trägers 12 angesetzt. Der Luftfederbalg ist daher auf einer vertikalen Achse hin und her bewegbar.
Normalerweise wird der Balg 17 gegenüber dem Zylinder 15
ausgedehnt.
Als Besonderheit der Erfindung sind bei der vorgenannten Flaschenfüllmaschine 1 Einrichtungen vorgesehen, durch
welche die Stellung eines jeden Fülikopfes 13 zu seinem
Träger 12 steuerbar ist. So ist eine geeignete Führung oder Rolle 25 auf einem Zapfen am Träger 12 neben seinem
oberen Ende und eine gleiche Rolle 26 am Balge 17 mittels eines Zapfens 27 gelagert und ragt von dessen unterem Ende
seitlich in den Schlitz 14. Die Lage des Balges 17 wird dann durch ein außenliegendes Organ, bei dem dargestellten
Ausführungsbaispiel eina im wesentlichen abgeflachte C-förmige
Kurvenplatte oder einen entsprechenden Ring 28 gesteuert, welche in irgendwie geeigneterweise mit der Maschine
1 beispielsweise durch einen Arm 128 und nicht dargestellte zugeordnete Einrichtungen derart verbunden ist,
daß er in einer vertikal einstellbaren Position gegenüber dem Supportstern β arretierbar ist und von dem Stern getragen
wird. Diese Kurvenplatte bezw. der Hing 28 ist
naturgemäß als derart langes Bogenstück ausgebildet, daß es seine Funktion einwandfrei erfüllen kann. Vorzugsweise
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wird diese Kurvenplatte 28 vertikal durch Auflage auf
den oberen Rollen 25 eingestellt. Wenn sich daher der Support 6 vertikal auf seiner Welle 7 bewegt, um die
Maschine zum Füllen verschieden hoher Behälter einzustellen, gleitet diese Kurvenplatte 28 automatisch mit
den Füllkopfen auf und nieder, während der Support 6
sich bewegt, um seine genaue Betriebslage beizubehalten.
Wie insbesondere aus Figur 2 und 5 zu sehen ist, stützt der untere Schenkel 29 der Kurvenplatte 28 die untere
Rolle 26 ab und die bogenförmige Bewegung des Supports
gegenüber den zugeordneten Füllköpfen lässt sich infolgedessen
ausnutzen, um die untere Rolle 2.6 aus ihrer auf der linken Seite der Figur 1 dargestellten untersten
Position in die oberste Position zu verschieben, welche gleich der auf der rechten Seite der Figur 1 dargestellten
Grenzlage für den Luftfederbalg 17 und die mit ihm verbundenen Teile ist. Infolgedessen lassen sich während
der taktmäßigen Bewegung des Fülltisches 3 mit den darauf befindlichen Flaschen oder Behältern 4 die verschiedenen
Luftfederbälge 7 in ihre obersten Positionen verschieben, während sie während des ersten Teiles der bogenförmigen
Bewegung des FUlltisches 3 ausgedehnt werden. All dies wird nachstehend im einzelnen während der Erläuterung
der Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Maschine beschrieben.
Als weiteres Merkmal der Erfindung ist für jeden einzelnen Füllkopf IJ ein Oegendrucksteuerventil 30 im oberen Teil
eines Jeden Füllkopfes vorgesehen. Wie Figur 2 zeigt, ist in jedem der Träger 12 eine geeignete Bohrung 31 vorgesehen,
welche von der Seite her horizontal in den Träger hineinläuft. Das zur Erzeugung des Gegendruckes erforderliche Gas
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- Tl -
wird über eine Leitung 32 (Figur 1) von einem geeigneten Verteiler 33 aus dem Träger zugeführt, sodaß das Gas durch
den Träger hindurch über eine geeignete Bohrung zum inneren Ende der Bohrung 31 strömt. Innerhalb dieser Bohrung 31
ist axial verschiebbar ein Ventilkolben 34 gasdicht eingesetzt.
Dieser Ventilkolben 34 besitzt eine geeignete Sackbohrung 35 am einen Ende und eine Auslaßbohrung 36
als radiale Verbindung dieses Sackloches mit dem Kolbenmantel. Ein geeignetes Organ, beispielsweise eine Feder 37*
ist zwischen dem inneren Ende des Ventilkolbens 34 und dem
entsprechenden abgeschlossenen Ende der Bohrung 31 angeordnet
und drückt den Kolben axial nach außen, um die Bohrung 36 mit einer Auslaßbohrung 38 am oberen Ende des
Trägers 12 in Übereinstimmung zu bringen. Infolgedessen
ist dieses Gegendruck-Steuerventil 30 normalerweise geöffnet.
Die Position des Ventilkolbens 34 bringt im gleichen Takt mit der Bewegung der einzelnen Füllköpfe 13 entsprechend
der Bewegung des Supportes 6 eine Kurvenrolle 39» welche in geeigneter Weise auf einem axial nach außen
ragenden Ende des Ventilkölbens 34 gelagert ist, in Eingriff
mit einer entsprechenden Kurven- oder Steuerschiene 40, welche an der Kurvenplatte 28 sitzt und von dieser
aus nach oben ragt, sodaß sie mit dieser Rolle 39 in Eingriff kommt. Der Ventilkolben 34 wird dadurch axial nach
innen geschoben und schließt das Ventil, um die Zufuhr von Gegendruckgas zu dem Füllkopf 13 abzuschalten. Diese
Ventilsteuerung ist insbesondere dann von Wichtigkeit wenn die einzelnen Füllköpfe wie in Figur 1 auf der rechten
Seite dargestellt, angehoben worden sind, d.h. wenn ein vollber Behälter von seinem Füllkopf getrennt und eine
leere Flasche unter den Füllkopf geschoben wird. Wie im einzelnen später zu beschreiben sein wird, wird die
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der einzelnen Füllköpfe 15 in den verschiedenen Füllstellen
5 durch das Aufsetzen des unteren Endes des Füllkopfes
auf das obere Ende eines Behälters zum Füllen desselben beendet.
Erfindungsgemäß ist eine weitere Steuerung für die Zufuhr des Gegendruckgases in Abhängigkeit von der genauen Verbindung
des FUllkopfes mit dem darunter befindlichen Behälter vorgesehen. Für diese zusätzliche Steuerung ist
eine Anschlagplatte 41 verschwenkbar mit ihrem einen Ende an einem Zapfen 42 des Trägers 12 angelenkt, sodaß sie
federnd auf dem Träger liegt und durch irgendwie geeignete Einrichtungen, welche hier jedoch nicht dargestellt wurden,
in begrenztem Maße gegenüber dem Träger nach unten bewegt werden kann. Diese Anschlagplatte 4l besitzt am einen Ende
einen Schlitz 43* welcher über eine Welle 44 verläuft, jedoch
nicht genau mit dieser fluchtet, auf welcher die Kurvenrolle 3? gelagert ist. Diese Welle 44 sitzt ihrerseits
in einem Schlitz 45 im Träger 12, sodaß sie sich mit
dem Ventilkolben 34 während der Steuerung durch die Schiene
40 bewegt.
Aus nachstehend im einzelnen näher zu erläuternden Gründen besitzt jeder einzelne Füllkopf 13 eine Zufuhrleitung 46
für das Gegendruckgas, welche normalerweise durch den Kopf hindurchgeht und an beiden Enden herausragt.
Als weitere Steuerung ist eine Steuerstange 146 am oberen Ende des Federbalges 17 befestigt und ragt durch entsprechen·
de Öffnungen im Träger 12 und der Anschlagplatte 41· Am oberen Ende dieser Stange 146 sitzt beispielsweise eine
3cheibe 47» welche duroh eine Feder 147 gegen einen Bund
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der Stange gedrückt wird. Normalerweise bewegt sich diese Scheibe 47 nicht mit der einzelnen Füllstelle so weit nach
unten, daß sie die Anschlagplatte 41 berührt, da die Abwärtsbewegung des entsprechenden Füllkopfes durch Eingriff
mit einem richtig stehenden Behälter unterbrochen wird. Falls sich jedoch auf dem Fülltisch kein Behälter befindet,
auf den der betreffende Füllkopf 13 aufsetzen kann, bewegt
dieser sich über seine normale Tieflage weiter nach unten, wodurch die Scheibe 4? an die Anschlagplatte 41 anschlägt
und diese nach unten presst. Eine derartige Bewegung eines Füllkopfes tritt jedoch nur dann ein, wenn das Gegendrucksteuerventil
30 geschlossen ist, wobei der Schlitz 43 in
der Anschlagplatte 41 das obere Ende der Welle 44 aufnimmt und das Ventil geschlossen hält. Jegliche ungenaue Abwärtsbewegung
eines Füllkopfes 13» welche durch die Anlage der Scheibe 47 an der Anschlagplatte 41 angezeigt wird, hält
das Steuerventil 30 geschlossen, sodaß ein Entweichen von
Gegendruckgas aus dem entsprechenden Zufuhrrohr 46 verhindert wird. Die Anschlagplatte 41 hält das Ventil geschlossen,
bis der volle Arbeitstakt des zugehörigen Füllkopfes abgelaufen ist, woraufhin die Kurvenscheibe 40 beim
nächsten Anheben des betreffenden Füllkopfes im Träger 12 durch die Kurvenplatte 28 in die oberste Lage,die Kurvenrolle
ergreift und nach innen drückt. Gewöhnlich wird zugleich die Anschlagplatte 41 vom oberen Ende der Welle 47
freigegeben, sobald die Kurvenschiene 40 die Kurvenrolle 39 ergreift, um das Ventil zu sohließen, und springt federnd
in Öffnungslage.
In den Figuren 6 - 10 ist der Aufbau der einzelnen, zweckmäßigerweise
zylindrischen Füllköpfe 13 der erfindungsgeraßen Abfüllmaschine dargestellt. Jeder einzelne Füllkopf
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besteht aus einem geeigneten Gehäuse, welches beispielsweise als zweiteiliger Zylinder 50 ausgebildet iwt und
dessen unterer und oberer Zylinderteil ineinander geschoben sind und durch eineSicherung oder einen Zentrierungsstift
15 und/oder durch das Ende eines Getränkezuführventils
zusammengehalten werden. Dieses Speiseventil 52 ist mit
einer der Leitungen 11, welche das Getränk den einzelnen Füllköpfen zuführen, verbunden und vorzugsweise in der
Weise ausgebildet, daß es sich automatisch und augenblicklich
schließt, sobald es nicht mehr mit dem Zylinder 50 in
Eingriff steht. Wenn das Speiseventil jedoch in Betriebslage im Eingriff mit dem Zylinder steht, ist es automatisch
geöffnet, sodaß das Getränk in das Innere oder die Bohrung des Zylinders 50 strömen und von dort in die einzelnen
Flaschen fließen kann.
Figur 6 zeigt besonders deutlich, daß das untere Ende des Zylinders 5 einen Sitz 53 aufweist, mit welchem der Zylinder
auf den zu füllenden Behälter aufgesetzt wird und welcher vorzugsweise aus einem nachgiebigen, kreisringförmigen
Teil besteht, welches in einer entsprechenden Vertiefung im unteren Ende des Zylinders 50 eingesetzt
ist. Dieser Sitz wird auf das obere Ende einer Flasche oder eines anderen Behälters aufgepresst und dichtet den
Füllkopf gegenüber dem Behälter ab. Gleichzeitig dtimpft der Sitz 53 den Stoß, welcher beim direkten Auftreffen
des Metallzylinders auf einen Behälter entstehen würde.
Der Zylinder 50 besitzt eine durchgehende Mittelbohrung 54,
welche eine Verbindung zu dem den Behälter aufnehmenden Sitz 53 bildet und durch welche das Getränk in einen angeschlossenen
Behälter hindurchfließt.
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H,
Innerhalb des Zylinders sind geeignete Organe vorgesehen, um sicherzustellen, daß das Getränk nur abwärts fließt,
wobei beispielsweise eine einengende Büchse 55 im Zylinder zwischen dessen Enden fest eingesetzt ist, welche eine
Seitenbohrung 56 aufweist, in welche das innere Ende des
Speiseventils 52 eingesetzt ist, sodaß das Getränk durch
diese Öffnung in das Innere dieser Hülse 55 fließen kann. In dieser Büchse 55 ist eine Führungsbüchse 57 mit an
einigen Stellen kleinerem Außendurohmesser als der Innendurchmesser der Büchse 55 eingesetzt und mit der Büchse
beispielsweise durch eine Spannmutter 58 fest verbunden.
Um den Druck auf das durch den Zylinder 50 hindurchfließende
Getränk zu vermindern, sind mehrere Sperrhülsen, in diesem Falle fünf konische Hülsen 59* übereinander zwischen den
beiden Büchsen 55* 57 angeordnet, wobei sie zwischen entsprechenden
Flächen dieser Büchse zusammengepresst sind. Jede dieser Hülsen 59 besitzt Längsrippen 60 oder dergl. an
der Außenfläche, welche sich über die gesamte Länge der Hülse erstrecken, wodurch die Rippen 60 die einzelnen Hülsen
dicht aneinander, jedoch in gewissen Zwischenräumen von etwa 0,1 mm anordnen. Am oberen Ende einer jeden Hülse 59
ist ein in Längsrichtung verlaufender kurzer Schlitz 6l ausgebildet, welchem gegenüber eine kurze Innenrippe 6la
vorgesehen ist, welche etwas länger ist als dieser Schlitz 6l. Die einzelnen Hülsen sind um l8o° gegeneinander versetzt,
sodaß die Innenrippe 6la der einen Hülse in den Schlitz 61 der nächsten Hülse eingreift, um so die Hülsen
zueinander auszurichten und axial festzuhalten. Infolgedessen kann das Getränk durch die aufeinandergestapelten
Hülsen 59 von oben her herabfließen, wobei der Druck auf das Getränk herabgesetzt wird, und zwar beispielsweise
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/f
um 1,8 -2 kg/cm, während das Getränk durch die kapillarartigen Zwischenräume zwischen den einzelnen Hülsen 59
herabfließt, wobei der Druckabfall naturgemäß von dem Druck des Getränkes am Einlaß der Büchse 55 und vom Gegendruck
in dem zu füllenden Behälter, sowie von der Anzahl der verwendeten Sperrhülsen 59 abhängt. Diese Druckminderung gewährleistet
ein minimales Schäumen oder Freiwerden von Gas bei dem behandelten Getränk, während es aus den einzelnen
Füllkopfen durch das untere Ende des Zylinders 50 ausfließt.
Als weiteres Zusatzelement und besonderes Merkmal der Füllköpfe ist in jedem der Zylinder 50 eine rohrartige Ventilspindel
62 gleitend eingesetzt. Diese Ventilspindel sitzt vorzugsweise in der Bohrung der Führungsbüchse 57* wird in
dieser geführt und ragt dabei nach unten aus der Führungsbüchse heraus und gleichzeitig nach oben über das obere Ende
des Zylinders 50. Für diese Ventilspindel 62 ist in der Nähe des unteren Endes des Zylinders 50 ein Ventilsitz 63 ausgebildet,
welcher mit der Zylinderbohrung und dem Aufnahmesitz 53 des Zylinders in Verbindung steht. Bei dem dargestellten
AusfUhrungsbeispiel ist dieser Ventilsitz als zylindrische Sackbohrung der Mittelbohrung des Zylinders
ausgebildet und ergibt eine Abdichtung mit dem zylindrischen unteren Ende 57a der rohrartigen Ventilspindel beispielsweise
über einen O-Ring 64, der auf dieser Spindel nahe
ihrem unteren Ende angeordnet ist. In Schließlage der Ventilspindel, wie sie in Figur 6 dargestellt ist, liegt ein
oberer O-Ring 65* der unten an der Ventilspindel 62 angeordnet 1st, dicht an einer Sackbohrung am unteren Ende der
FUhrungshülse 57 an, aodaß das Getränk nicht nach oben in
den Füllkopf hineinströmen kann und in dieser Ventillage Jeglicher Durchfluß dee Getränke« durch den Füllkopf
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-yr -
verhindert wird. Ein weiteres Merkmal der rohrartigen Ventilspindel 62 besteht darin, daß sie eine Sackbohrung
66vam unteren Ende aufweist und mehrere Auslaßöffnungen in der Wandung der Ventilspindel ausgebildet sind, welche
nach unten und innen verlaufen und daher tangential zur Sackbohrung 66 hin. Wenn das durch den Füllkopf hindurchgepresste
Getränk einen gewissen Restdruok besitzt, welcher beispielsweise zwischen 0,21 - 0,28 kg/cm liegt, oder falls
erforderlich, höher, dann fließt dieses Getränk durch die
Öffnungen 67 mit einer gewissen Kraft, wodurch es eine Drehbewegung
erhält und zunächst an der Wandung des Sackloches bleibt. Wenn die Ventilspindel 62 in Öffnungslage bewegt
wird, geht die Saokbohrung 66 allmählich in die Bohrung des Zylinders 50 über und das Getränk fließt längs der restlichen
Länge des Zylinders an der Wandung der Bohrung entlang nach unten. Diese Zentrifugalströmung des Getränkes
setzt sich fort, während das Getränk nach unten in die angeschlossene Flasche hineinfließt, sodaß das Getränk zunächst
quirlend an der Wandung der Flasche oder des Behälters entlang nach unten fließt. Diese seitliche Auslaßwirbelung
des Getränkes wird noch verstärkt durch einen konischen Schild 1?2, welcher unter dem Aufnahmesitz 53
an dem Speiserohr für das Gegendruekgas befestigt ist.
Die Position der Ventilspindel im Füllkopf wird durch geeignete Organe, beispielsweise einen Kolben 68 gesteuert,
welcher an einem oberen Teil der Ventilspindel in der NHhe \
des oberen Endes des Zylinders 50 befestigt und der Bohrung <
dieses Zylinders gegenüber abgedichtet ist. Normalerweise wird der Kolben in seine oberste Position bewegt, Indem er ·
gegen den Deckel des Zylinders, beispielsweise duroh eine Feder 69, gedrüokt wird, welche in der Zylinderbohrung
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- IS'-
eingesetzt ist und am oberen Ende der Büchse 55 anliegt.
Ein Druckmittel, zweekmäßigerweise Preßluft oder dergl.,
wird dem Zylinder 50 durch eine Leitung 70 über ein Anschlußstück 71 im oberen Teil des Zylinders zugeführt
und drückt von oben her auf den Kolben 68. Wenn daher über die Leitung 70 von oben her auf den Kolben 68 ein
Arbeitsdruck ausgeübt wird, wird die Ventilspindel 62 sehr schnell aus ihrer Schließlage in Öffnungslage bewegt,
während sie bei Abschalten dieses Druckes sehr schnell wieder in Schließlage zurückgedrückt wird.
Wie Figur 6 zeigt, geht das Speiserohr 46 für das Gegendruckgas über die gesamte Länge des Zylinders 50 und ragt
sowohl oben wie unten aus dem Zylinder heraus. Normalerweise ist das Metallrohr 32, welches das Gegendruckgas
zuführt, über die gesamte Länge mit einer Isolierhülse überzogen, welche bis zu einem Kontakt 73 am unteren Ende
des Rohres verläuft. Das mit dem Überzug 72 versehene Gegendruckgasrohr
46 ist am oberen Ende der Ventilspindel 72 durch eine Peststellmutter 74 fixiert und lässt sich in
seiner Höhe auf die gewünschte Füllhöhe des jeweils zu füllenden Behälters einstellen. Im oberen Teil des Rohres
wird zweckmäßigerweise eine Skala oder entsprechende Einstellmarken angebracht, um diese Einstellung des Rohres
zu erleichtern.
Als weiteres Merkmal der Erfindung weist der Füllzylinder
50 in der Nähe seines unteren Endes einen Differentialdruckschalter 75 auf. Dieser Differentialdruckschalter
oder das Ventil 75 steht über eine Leitung 76 oder über Federdruek unter einem entsprechenden Druck und ist derart
aufgebaut, daß es sich in die eine oder andere Endlage
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begibt, je nachdem, ob auf das Ventil von der Gegenseits
her der Gegengasdruck einwirkt. Hierzu ist das Ventil 75 mit einer Öffnung 77 im Zylinder 50 verbunden und der
über die Leitung 46 im zu füllenden Behälter aufgebaute Gegendruck strömt nach oben und über diese Öffnung 67 in
das Ventil 75, um dessen Arbeitsweise zu steuern.
In der Figur 1 ist schematisch eine Form einer Kontrolleinrichtung
80 dargestellt, welche mit der erfindungsgemäßen Abfüllmaschine verbunden ist. Vorzugsweise werden
derartige Kontrolleinrichtungen elektrisch betätigt und weisen entsprechende Stromkreise auf zur Erfüllung der
nachstehend im einzelnen beschriebenen Funktionen sowie eine geeignete nicht dargestellte Kraftquelle, welche
mit dieser Kontrolleinrichtung 80 verbunden ist. Das Differentialdruck-Füllorgan, gewöhnlich das Ventil 75,
ist über eine oder mehrere Leitungen 8l mit der Kontrolleinrichtung 80 verbunden, wodurch das auf einen bestimmten
Betriebszustand entsprechend dem genauen Gegendruck, welcher ihm durch die Bohrung 77 seitens des an den Füllkopf
13 angesetzten Behälters übermittelt wird, eingestellte
Ventil über die Leitung %% oder über die Leitungen 8l die
genaue Information an die Kontrolleinrichtungen 80 übermitteln kann, sodaß der Füllkopf IJ>
für den Durchfluß des Getränkes einstellbar ist. Der auf den Kolben 68 wirkende
Druck, welcher über die Leitung 70 (Figur 6) zugeführt
wird, wird durch ein besonderes Organ, beispielsweise ein magnetisch oder elektrisch betätigtes Steuerventil gesteuert,
welches als Schalter oder ein anderes Füllorgan 82 ausgebildet ist, welches seinerseits an eine entsprechende
Druckmittelquelle, beispielsweise eine Preßluftquelle, über die Leitung l82 angeschlossen ist. Wenn daher
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das Ventil 82 genau eingestellt ist, beispielsweise durch Empfang elektrischer Impulse über eine Leitung oder mehrere
Leitungen 83, welche an das Ventil 82 angeschlossen sind
und zu der Kontrolleinrichtung 80 verlaufen, dann wird das Ventil 82 betätigt, um sich zu öffnen oder zu schließen und
dadurch dem Kolben 68 ein Druckmittel zuzuführen oder von ihm abzuziehen. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß der
Betriebsdruck dem Kolben 68 lediglich dann übermittelt wird, wenn der Differentialdruckschalter 82 mit dem genauen Gegendruck
gespeist wird und eine entsprechende Angabe an die Kontrolleinrichtung 80 übermittelt, welbhe dadurch das Ventil
oder den Schalter 82 erregt und den Kolben 68 niederdrückt, um die Ventilöffnungen87 in der rohrartigen Ventilspindel
62 zu öffnen, sodaß das Getränk durch den Füllkopf 13 hindurchfließen kann.
Der Durchfluß von Getränken durch den einzelnen Füllkopf
muß natürlich dann abgeschaltet werden, wenn der mit diesem Füllkopf in Eingriff stehende Behälter bis auf die gewünschte
Füllhöhe angefüllt ist. Zu diesem Zweck ist der am untersten Ende der Gegendruckgasleitung 46 vorgesehene Schalter
72 über den Metallkern dieser Leitung 46 und eine damit verbundene Leitung 84 mit der Kontrolleinrichtung 80 verbunden,
während außerdem das Metallgestell der Maschine 1 mit der Kontrolleinrichtung 80 über eine Leitung 85 verbunden
ist, sodaß zwischen den Leitungen 84 und 85 ein offener Stromkreis vorliegt. Dieser Stromkreis wird geschlossen,
sobald der Flüssigkeitsstand im Behälter 4 die Linie 86 in Figur 6 erreicht hat und damit den Kontakt 73
berührt. Dadurch schließt sich ein Stromkreis über das in die Flasche 4 entlang deren Wandungen einfließende elektrisch
leitende Getränk, welches im übrigen Teil nooh mit den
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Metallteilen des Füllkopfes Y$ in Berührung steht, wodurch
ein Abschaltimpuls an die Kontrolleinrichtung 80 übermittelt und das Ventil 82 betätigt wird, sodaß die Ventilspindel
62 in Schließlage überschnappt.
Wenn die Füllhöhe der Flasche 4 eingestellt werden soll, braucht lediglich die Spannmutter 74 gelöst zu werden und
das Gegendruckgasrohr 46 vertikal im Füllkopf auf die entsprechende Höhe eingestellt zu werden. Bei Abschaltung
des Zuflusses des Getränkes fließt naturgemäß die im unteren
Ende der Bohrung 54 unter der Ventilspindel 62 noch befindliche Getränkemenge in die Flasche nach, wobei diese
Menge jedoch stets konstant bleibt, sodaß die endgültige Füllhöhe, welche in Figur 6 durch die Linie 87 angedeutet
ist, in der Flasche 4 erreicht ist, wenn diese vom Füllkopf getrennt wird. Im unteren Teil des Gegendruckgasrohres 46
sind je nach Wunsch mehrere Auslaßöffnungen 88 vorgesehen, durch welche das Gegendruckgas ungehindert in die Flasche
oder den Behälter eintreten kann. Gewöhnlich liegt der Druck dieses Gases bei etwa 0,4 kg/cm , auf jeden Fall niedriger
als der Enddruck des Getränkes beim Durchfluß durch den .
Füllkopf 13.
Für die Verbindungen zwischen feststehenden Luftdruck-, Durckmittel- oder Flüssigkeitsspeiseleitungen mit umlaufenden
Teilen der Maschine können die verschiedensten an sich bekannten Arten von Umlauf- oder Schleifkupplungen vorgesehen
werden. Gewöhnlich werden die einzelnen Preßluftspelseorgane
für die Speisung der Schalter 75 bei Verwendung von Preßluft an ein entsprechendes Verteilerrohr angeschlossen,
von dem aus die einzelnen Füllköpfe veriorgt werden können. In gleioher Weise wird zweckmHßigerweiee ein
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Rohrverteiler, der sich mit dem beweglichen Teil der Maschine
bewegt, für die Zufuhr des Gegendruckgases vorgesehen, welcher über allgemein übliche Kupplungen in der Maschine mit
dem entsprechenden Gas versorgt wird.
In irgendwie geeigneter Weise ist am Support 6 ein Rohrverteiler 89 befestigt, welcher an eine nicht dargestellte
Druckmittelquelle angeschlossen ist und mit den einzelnen Füllköpfen über die Leitungen 18 verbunden ist, die am
Träger 12 angeschlossen sind. Dadurch wird Preßluft oder ein anderes Druckmittel kontinuierlich den Bohrungen 16 in
den Trägern zugeführt und fließt in die Mittelbohrungen l6 hinein oder aus ihnen heraus, je nach dem, ob auf den Luftfederbalg
17 durch die Kurvenscheibe 28 von außen her ein Druck ausgeübt wird oder nicht. Einige dieser Teile sind
schematisch in Figur 1 dargestellt, wobei jedoch im allgemeinen handelsübliche Einrichtungen für diesen Zweck vorgesehen
sind.
Vorzugsweise sind die einzelnen Füllköpfe 13 als Aggregate
ausgebildet, welche ohne weiteres an den Trägern 12 befestigt oder von ihnen abgenommen werden können. Die Befestigung ist
besonders deutlich aus Figur 4 zu sehen, wobei ein Kebelarm 90 verschwenkbar auf einem Zapfen 91 sitzt, welcher aus einem
Ansatz 92 an-dem Luftfederbalg I7 herausragt. Eine Kurvenfläche
93 dieses Knebelarmes 90 ergreift eine Klemmplatte 94,
welche mit ihrem einen Ende an dem Ansatz 92 anliegt und den Füllkopf gegen einen, kreisbogenförmigen Sitz am Umfang der
Hülse 17 drückt, sodaß er sich mit ihr bewegen, jedoch leicht
von ihr gelöst werden kann.
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Die verschiedenen Anordnungen zur betriebsfertigen Verbindung
der einzelnen Füllköpfe können an diese durch beliebige Schnellschlußkupplungen oder dergl. angeschlossen
werden.
Als weitere Besonderheit weist Jeder Zylinder 50 eine
Auslaßöffnung 95 auf, die über dem oberen Ende der Hülse 55 liegt und mit der Unterseite des Kolbens 68 in Verbindung
steht. Falls im Füllkopf Flüssigkeit nach oben dringen oder wenn ein Druckmittel oder die Luft durch den
Kolben 68 hindurchdringen sollte, kann diese Flüssigkeit oder dieses Druckmittel durch die Öffnung 95 austreten.
Dadurch wird jegliche Vermischung des Getränkes mit dem Druckmittel vermieden. Durch den Kopf der Ventilspindel 62 ·
eingeschlossene Luft tritt längs eines Schlitzes 96 (Flg. 5)
in der Ventilspindel nach außen, wenn diese in Schließlage nach oben bewegt wird. Dieser Schlitz 96 stellt eine Verbindung
mit einer kreisringförmigen Vertiefung 97 im oberen Teil der Ventilspindel dar. Eine Bohrung 98 im oberen Teil
der FUhrungshülse 57 verbindet die Vertiefung 97 mit dem Umfang der Führungshülse, welche von einer Druckmittelverteilerkammer
99 an den oberen Enden der Hülsen 59 durch
einen O-Ring 100 oder dergl. abgedichtet ist. Die Öffnung
95 ergibt eine Verbindung zur Bohrung 98 oder einer darin ausgebildeten Kammer über eine Bohrung 101 im oberen Ende
der Hülse 55·
Es darf darauf hingewiesen werden, daß die Kurvenplatte 28 nur begrenzte kreisbogenförmige Ausdehnung hat und derart
in der Maschine angeordnet ist, daß sie an den Flaschenfreigabe- und Auswechselstellen liegt, um die einzelnen
Füllköpfe an diesen Stellen nach oben zu schieben. Der
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Schenkel 29 hat einen schrägen Abschnitt 29a (Figur 3),
mit welchem er die Rolle 26 ergreift, wenn der Luftfederbalg 17 ausgezogen ist, und diese Rolle nach oben drückt,
sobald die mit dem Füllkopf verbundene Flasche voll ist.
Zweckmäßigerweise bestehen die Träger 12 aus einzelnen Teilen, welche in irgendwie geeigneter Weise miteinander
verbunden sind. Diese Träger sind abnehmbar am Support 6 befestigt.
Im allgemeinen lassen sich die erfindungsgemäßen Füllköpfe
an jede handelsübliche oder wenigstens den größten Teil der handelsüblichen Flaschenfüllmaschinen und handelsüblichen
Flaschenzufuhr- und Behandlungsmaschinen anschließen. Die
irfindungsgemäße Maschine lässt sich sehr leicht demontieren,
da":die einzelnen Füllköpfe zu Relnigungs- oder Reparaturarbeiten
bequem abgenommen werden können, ohne daß hierfür Spezialwerkzeuge oder besondere Kraftanstrengung erforderlich
sind. Ferner ist die erfindungsgemäße Maschine so aufgebaut, daß alle Kanäle und Arbeitsflächen durch Umlauf
eines geeigneten Reinigungsmittels oder Detergens sehr leicht gereinigt werden können. Die Reinigungswirkung wird
außerdem durch die sorgfältige Regelung der öffnungen und Kanäle auf Abmessungen, bei denen derartige Reinigungsmittel
sehr schnell hindurchfließen können, wesentlich verbessert.
Ansprüche;
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Claims (1)
153*559
Ansprüche
1. Maschine zum Füllen von Behältern mit kohlensäurehaltigen Getränken, bestehend aus einem auf einem
geeigneten Maschinengestell horizontal verdrehbaren Fülltisch aur Aufnahme der zu füllenden Behälter, einem
in der Drehachse dieses Fülltisches stehenden verdrehbaren Support mit darauf angeordnetem, ebenfalls horizontal
über dem Fülltisch verdrehbarem Speichenrad oder scheibenartigem Träger, an dessem Umfang in gleichmäßigen
Abständen voneinander mehrere Füllköpfe angeordnet sind, die in geeigneter Weise mit der abzufüllenden
Flüssigkeit gespeist werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Speichenrad (6) vertikal auf dem
Support (7, 8) einstellbar ist und daß jeder Füllkopf (13) aus einem im wesentlichen zylindrischen Gehäuse
(50) mit einer vertikal hindurchlaufenden Mittelbohrung (54) besteht und eine Aufnahme (53) für den Behälter
(4) am unteren Ende aufweist, daß Anordnungen (11, 52) vorgesehen sind, um die Zylinderbohrung (51O mit Getränk
unter Druck zu versorgen, daß in der Bohrung kapillarartige Durchflußkanäle zur Einengung des Getränkeflusses
unter Herabsetzung seines Druckes ausgebildet sind, und daß Ventilanordnungen (62) in dem Zylinder vorgesehen
sind, um den Durohfluß des Getränkes zu steuern, wobei
alle Füllköpfe (13) vertikal gegenüber dem Speichenrad (6) einstellbar sind, wodurch die Maschine zum Füllen
von Behältern verschiedener Abmessungen einsetzbar ist.
2. Füllmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß Jeder Füllkopf (13) mittels eines Trägers (12) am Speichenrad (6) befestigt 1st und dieser Träger aus einem
feststehenden Teil (I5) und einem darauf vertikal versohiebbaren
beweglichen Teil (17) besteht, daß Anordnungen
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(18, 16, 21) für die Zufuhr eines Druckmittels in das
bewegliche Teil zwecks teleskopischer Verschiebung nach
» unten auf dem feststehenden Teil vorgesehen sind, daß
dieses bewegliche Teil den Füllkopf (13) trägt und «it diesem über Anordntangen (28, 29, 25, 26) während eines
■ Teiles seines Umlaufes mit den Speichenrad aufwarte
bewegbar ist.
* 3. Füllmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Teil (17) des Trägers (12)
Anordnungen (90 - 94) aufweist« durch welche der FU11-
\ kopf (13) lösbar an ins befestigt ist, und dal das bewegliche Teil als Luftfederbalg (17) das als Kolben (16, 20)
mit Preßluft speisbare feststehende Teil luftdicht um-
> «ohlleßt und msi «it den an Ihn befestigten Füllkopf (13) mittels ihn über eine Bohrung (21) in Kolbenboden (20) zugeführter Preßluft abwärts bewegbar ist,
bis die Aufnahme (53) am unteren Ende des Füllkopfes einen zu füllenden Behälter ergreift.
4. Füllmaschine nach Anspruch 1-3» dadurch gekennzeichnet, daß der Füllkopf (13) eine Gegendruckgasleitung
(46) aufweist, welche axial durch den Füllzylinder (50) hindurchgeht, in ihm befestigt ist und an beiden Enden
des Zylinders über diesen hinausragt, und daß eine Steuerung (30) für das Gegendruckgas zwischen der Zufuhrstelle
und dem Gegendruckgasrohr vorgesehen ist, um die Zufuhr des Gases entsprechend der Jeweiligen Stellung des Füllzylinders gegenüber der übrigen Maschine zu regeln und
die Gaszufuhr abzuschalten, sobald der Füllzylinder sich f'ber seine FUll-Lage hinaus nach unten bewegt.
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- r-
5. Füllmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung für das Gegendruckgas als Schaltventil
(31, 34, 35, 36, 37) ausgebildet ist und eine bei eingeschobenem
beweglichen Teil (17) des Trägers (12) den Ventilkörper (34) in Schließlage drückende Anordnung (39, 40)
vorgesehen ist, und daß ferner eine das Ventil in Schließlage sichernde Anordnung vorgesehen ist, welche aus einer
am Füllkörperträger oben angelenkten Anschlagplatte (41, 42, 43) und einem nach oben vom Füllzylinder abstehenden
Betätigungsorgan (146, 147, 47) besteht, welches bei zu weiter Abwärtsbewegung des Füllkopfes mittels der Anschlagplatte
das Schaltventil (30) in Schließlage festhält.
6. Füllmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Getränkefluß durch den als Hohlzylinder (50)
ausgebildeten Füllkopf (13) einengenden Anordnungen aus einer Anzahl eng übereinander gestapelten Sperrhülsen (59)
bestehen und im Zylinder eine hohle Ventilspinie 1 (62) aus einer Schließlage, wobei sie die unteren Enden der Hülsen
(59) gegenüber der Bohrung (54) des Zylinders (50) abdichtet, vertikal in Öffnungslage bewegbar ist, in welcher
die unteren Enden dieser Hülsen mit der Bohrung des Zylinders verbunden sind, sodaß das Getränk durch dieses untere
Ende des Zylinders abfließt, und daß in die Bohrung der Ventilspindel das Gegendruckgasrohr (46) eingesetzt ist.
7. Füllmaschine nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß im Füllzylinder (50) eine Paßbüchse (56) und in dieser
eine den Getränkefluß nach oben verhindernde, die Ventil- · spindel (62) mit dem darin befindlichen Gegendruckgasrohr
(46 führende Führungsbüchse (57) eingesetzt ist, daß die Sperrhülsen (59) zwischen entsprechenden Auflageflächen
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dieser beiden Büchsen als nach unten sich erweiternde konische Hülsen in engen Abständen voneinander übereinander
eingesetzt sind, und daß die Ventilspindel (62) über den Büchsen (56, 57) einen im oberen Teil des Zylinders (50) in geeigneter Weise abgedichteten, gesteuert
beaufschlagbaren Kolben (68) trägt und über diesen in Öffnungs- bezw. Schließlage verschiebbar ist.
8. Füllmaschine nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das aus Metall
bestehende Oegendruckgasrohr (46) höhenmäßig in der Ventilspindel (62) einstellbar ist, am unteren Ende
einen Kontakt (73) aufweist und über seine übrige Länge
in dem FUllzylinder einen Isolierüberzug (72) trägt, sodaß lediglich der Kontakt am unteren Ende freibleibt,
und mit einem Steuerkreis (80) für das Ventil (62) verbunden ist, um diesen über das diesen Kontakt berührende
Getränk und dadurch das Ventil zu schließen, wenn genügend Getränk in den Behälter (4) eingeflossen ist.
9. Füllmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Sitz (63) der Ventilspindel (62) ein Fühlorgan
(75) am Füllkopf angesetzt ist und mit der Auslaßbohrung
(54) im Füllkopf in Verbindung steht, welches auf
den Gegendruck in einem am Füllkopf angesetzten Behälter (4) anspricht und über die Ventilsteuerung das Ventil (62)
nur dann öffnet, wenn im Behälter der erforderliche Gegendruck herrscht.
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IO
10. Füllmaschine nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet,
daß das Fühlorgan (75) als Differentialdruckschalter ausgebildet ist und einmal von außen her mit einem bestimmten
Druck und von innen her, d.h. über die Bohrung des Füllzylinders mit dem Gegendruck im Behälter beaufschlagt wird,
und daß dieser Differentialdruckschalter an geeignete ■
Steuereinrichtungen (80) für das öffnen des Ventils (62) bei genügend hohem Gegendruck im Behälter {k) angeschlossen
ist.
11. Füllmaschine nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den Füllköpfen (IJ)
derart weite Öffnungen und Kanäle ausgebildet sind, daß eine schnelle Reinigung ohne Demontage mittels eines hindurchgepreßten
Reinigungsmitttels erzielbar ist.
12. Füllmaschine nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im FUllzylinder
über den Sperrhülsen (59) eine Flüssigkeitsverteilerkammer (99) ausgebildet ist und Über dem Anschluß der Getränkespeiseleitung
(11) an den Füllkopf in der Wandung desselben eine Auslaßbohrung (95) vorgesehen ist, aus welcher evtl.
naoh oben dringende Flüssigkeit abführbar ist.
Patentanwalt Dr. W. Andrejewski.
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Applications Claiming Priority (1)
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