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DE1530895B1 - Selbstsperrendes Ausgleichgetriebe fur Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Selbstsperrendes Ausgleichgetriebe fur Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE1530895B1
DE1530895B1 DE19641530895 DE1530895A DE1530895B1 DE 1530895 B1 DE1530895 B1 DE 1530895B1 DE 19641530895 DE19641530895 DE 19641530895 DE 1530895 A DE1530895 A DE 1530895A DE 1530895 B1 DE1530895 B1 DE 1530895B1
Authority
DE
Germany
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differential
pinion
gear
pinions
compensating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19641530895
Other languages
English (en)
Inventor
Oliver E Saari
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Illinois Tool Works Inc
Original Assignee
Illinois Tool Works Inc
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Filing date
Publication date
Application filed by Illinois Tool Works Inc filed Critical Illinois Tool Works Inc
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Pending legal-status Critical Current

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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H48/00Differential gearings
    • F16H48/20Arrangements for suppressing or influencing the differential action, e.g. locking devices
    • F16H48/28Arrangements for suppressing or influencing the differential action, e.g. locking devices using self-locking gears or self-braking gears
    • F16H48/29Arrangements for suppressing or influencing the differential action, e.g. locking devices using self-locking gears or self-braking gears with self-braking intermeshing gears having perpendicular arranged axes and having worms or helical teeth
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/04Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing
    • B60K17/16Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing of differential gearing
    • B60K17/20Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing of differential gearing in which the differential movement is limited
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H1/00Toothed gearings for conveying rotary motion
    • F16H1/28Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion
    • F16H1/30Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion in which an orbital gear has an axis crossing the main axis of the gearing and has helical teeth or is a worm
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    • F16HGEARING
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    • F16H2048/102Differential gearings with gears having orbital motion with orbital spur gears with spur gears engaging face gears

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Claims (1)

  1. Patentanspruch: Selbstsperrendes Ausgleichgetriebe für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit in einem angetriebenen Ausgleichgetriebegehäuse mittels einer Ritzelwelle, deren Längsachse tangential zu einem um die Drehachse des Ausgleichgetriebegehäuses gelegten Kreis verläuft, gelagerten, aus je zwei schraubverzahnten Ausgleichritzeln bestehenden Ausgleichritzelpaaren, die zwischen den Enden zweier Achswellen liegen, auf .denen je ein als schraubverzahntes Tellerrad ausgebildetes Achswellenrad sitzt, wobei das eine Ausgleichritzel jedes Ausgleichritzelpaares mit dem Achswellenrad der einen Achswelle kämmt und das andere Ausgleichritzel jedes Ausgleichritzelpaares mit dem Achswellenrad auf der anderen Achswelle in Eingriff steht und die Sperrwirkung durch den Steigungswinkel der in Eingriff befindlichen schraubverzahnten Ausgleichritzel und Achswellenräder bestimmt ist, d adurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichritzelpaare (48) in Öffnungen (42) einer mit dem Ausgleichgetriebegehäuse (28) verbundenen zentralen Trägerplatte (40) angeordnet sind und das eine im Durchmesser größere Ausgleichritzel (52) jedes Ausgleichritzelpaares (48) mit dem Achswellenrad (54) größeren Durchmessers kämmt sowie das im Durchmesser kleinere Ausgleichritzel (50) jedes Ausgleichritzelpaares (48) mit dem im Durchmesser kleineren Achswellenrad (56) in Eingriff steht, wobei die Eingriffe der gekoppelten Ausgleichritzel (50 und 52) mit dem entsprechenden Aehswellenrad (56 bzw. 54) im ; gleichen Quadranten erfolgen, und die Ausgleichritzel ebenso wie die zugehörigen Achswellenräder jeweils entgegengesetzt zueinander verzahnt sind und konstante Steigungswinkel aufweisen. Die Erfindung betrifft ein selbstsperrendes Ausgleichgetriebe für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit in einem angetriebenen Ausgleichgetriebegehäuse mittels einer Ritzelwelle, deren Längsachse tangential zu einem um die Drehachse des Ausgleichgetriebegehäuses gelegten Kreis verläuft, ; gelagerten, aus je zwei schraubverzahnten Ausgleichritzeln bestehenden Ausgleichritzelpaaren, die zwischen den Enden zweier Achswellen liegen, auf denen je ein als schraubverzahntes Tellerrad ausgebildetes Achswellenrad sitzt, wobei das eine Ausgleichritzel ; jedes Ausgleichritzelpaares mit dem Achswellenrad der anderen Achswelle kämmt und das andere Ausgleichritzel jedes Ausgleichritzelpaares mit dem Achswellenrad auf der anderen Achswelle in Eingriff steht und die Sperrwirkung durch den Steigungswinkel .der in Eingriff befindlichen schraubverzahnten Ausgleichritzel und Aehswellenräder bestimmt ist. Aus :der deutschen Patentschrift 706 727 und aus der USA.-Patentschrift 1213 258 ist ein Ausgleichgetriebe bekannt, bei dem jeweils ein Ritzel mit beiden Tellerrädern kämmt. Das erfordert eine spezielle Ausbildung der Zähne an den Tellerrädern und führt zu einem Ausgleichgetriebe, das relativ zu seine= Größe außerordentlich schwach ist. Die Ausführung, die aus der deutschen Patentschrift 706 727 bekannt ist, erfordert eine geometrische »überkreuz«- Konstruktion der Ritzelzähne. Das Ritzel besteht aus zwei Spiralzahnformen, die einander überlagern: Das Ergebnis ist eine außerordentlich schwache Konstruktion. Aus der USA.-Patentschrift 2 823 559 ist darüber hinaus ein Ausgleichgetriebe bekannt, bei dem zwischen .den gegenüberliegenden Tellerrädern vier Ausgleichritzel sitzen, die jeweils paarweise starr miteinander verbunden sind und von denen das eine Ritzel eines Paares mit dem einen Tellerrad und das andere Ritzel eines Tellerpaars mit dein gegenüberliegenden Tellerrad kämmt. In dieser Konstruktion ist lediglich Platz für insgesamt vier Ritzel, von denen zwei mit dem einen Tellerrad und zwei mit dem anderen Tellerrad kämmen. Die übertragbare Leistung ist also sehr beschränkt, und als Folge des Kämmens lediglich zweier Ritzel mit einem Tellerrad ist die Sperrwirkung bei Verlust der Bodenhaftung an einem Rad sehr gering. Die selbstsperrende Eigenschaft dieses Ausgleichgetriebes reicht selbst für normale Verhältnisse kaum aus. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein selbstsperrendes Ausgleichgetriebe zu schaffen, das sich für eine hohe Beanspruchung eignet, das relativ wenig Raum einnimmt, bei dem das Zusammenwirken zwischen Achswellenrad und Ausgleichritzel gleitend erfolgt und bei dem dieses Zusammenwirken innerhalb eines bestimmten Bereiches von Wirkungsgräden einen niedrigen Wirkungsgrad hat und dessen Wirkungsgrad innerhalb eines großen Bereichs ausgewählt werden kann. Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Ausgleichritzelpaare- in öffnungen einer mit dem Ausgleichgetriebegehäuse verbundenen zentralen Trägerplatte angeordnet sind und das eine im Durchmesser größere Ausgleichritzel jedes Ausgleichritzelpaars mit dem Achswellenrad größeren Durchmessers kämmt sowie das im Durchmesser kleinere Ausgleichritzel jedes Ausgleichritzelpaars mit dem im Durchmesser kleineren Achswellenrad in Eingriff steht, wobei die Eingriffe der gekoppelten Ausgleichritzel mit dem entsprechenden Achswellenrad im gleichen Quadranten erfolgen, und die Ausgleichritzel ebenso wie die zugehörigen Achswelienräder jeweils entgegengesetzt zueinander verzahnt sind und konstante Steigerungswinkel aufweisen. Durch diese Maßnahmen wird ein Ausgleichgetriebe geschaffen, bei dem über den Umfang der Achswellenräder eine Vielzahl von Ausgleichritzeln verteilt werden können, beispielsweise sechs, wodurch hohe Festigkeitseigenschaften im Vergleich zu den räumlichen Abmessungen des Ausgleichgetriebes entstehen und bei geringer räumlicher Abmessung eine optimale Leistungsübertragung erfolgt. Ferner wird eine gute Sperrwirkung bei Verlust der Bodenhaftung an einem Rad hervorgerufen. Das selbstsperrende Ausgleichgetriebe nach der Erfindung ist im nachfolgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen sind F i g. 1 ein schematisches Schaubild einer Hinterachse eines Kraftfahrzeugs mit dem Ausgleichgetriebe gemäß der Erfindung, F i g. 2 ein vergrößerter Teilschnitt längs der Linie 2-2 in F i g. 1 und F i g. 3 eine Darstellung entsprechend F i g. 2 in kleinerem Maßstab, aus der die Anordnung der Öffnungen in einer zentralen Trägerplatte des Ausgleichgetriebegehäuses hervorgeht, wobei die Ausgleichritzel weggelassen worden sind. In F i g. 1 ist die Hinterachse 10 eines Fahrzeugs gezeigt. Ein Ausgleichgetriebe 12 ist in einem Achsgetriebegehäuse 14 angeordnet, in dem auch eine Antriebswelle 16 mit einem Antriebsritzel 18 gelagert ist. Die Antriebswelle 16 und das Antriebsritzel 18 dienen dazu, die Achswellen 20 und 22 anzutreiben. Die Achswellen 20 und 22 führen dabei von entgegengesetzten Seiten des Ausgleichgetriebes 12 zu den Rädern 24 und 26. Da die Räder 24 und 26 an entgegengesetzten Seiten des Fahrzeugs sitzen, müssen sie sich beim Durchfahren von Kurven mit verschiedenen Drehzahlen drehen, wenn beide Räder zum Boden, zur Straßenoberfläche od. dgl. eine rollende - nicht rutschende- Verbindung behalten sollen. Das Ausgleichgetriebe 12 sorgt dafür. Ein Ausgleichgetriebegehäuse 28 des Ausgleichgetriebes wird durch den Antrieb des Fahrzeugs, etwa eine Antriebsmaschine mit Wechselgetriebe, über ein Tellerrad 30 angetrieben, das an dem Ausgleichgetriebegehäuse 28 befestigt ist und einen Teil desselben bildet. Das Tellerrad 30 steht im Eingriff mit dem Antriebsritzel 18. Die Drehachse des Ausgleichgetriebegehäuses 28 und des damit verbundenen Tellerrads 30 liegt koaxial zur Drehachse der beiden Achswellen 20 und 22. Das Ausgleichgetriebegehäuse 28 weist neben dem Tellerrad 30 Gehäuseteile 32 und 34 auf, die sich nach gegenüberliegenden Seiten des Tellerrades erstrecken und Lagerungen 36 und 38 für die Achswellen 20 bzw. 22 bilden. Die genaue Form der Lagerungen 36 und 38 ist nur insofern von Bedeutung, als sich die Achswellen 20 und 22 sowohl gegeneinander als auch gegenüber dem Ausgleichgetriebegehäuse 28 und gegenüber dem Achsgetriebegehäuse 14 drehen können. An dem Ausgleichgetriebegehäuse 28 sitzt eine zentrale Trägerplatte 40, an der die Gehäuseteile 32 und 34 befestigt sind. Das Ausgleichgetriebegehäuse 28 ist so angebracht, daß es sich als Ganzes drehen kann, und die zentrale Trägerplatte 40 liegt zwischen den Enden der beiden Achswellen 20 und 22. Die zentrale Trägerplatte 40 weist in der in F i g. 3 gezeigten Form mehrere rechteckige öffnungen 42 auf, die symmetrisch um die Drehachse der Trägerplatte herum angeordnet sind. In der Trägerplatte 40 befinden sich Bohrungen 44, die die Öffnungen längs durchqueren, wobei zu beachten ist, daß die Achsen der Bohrungen 44 tangential an einen gedachten Kreis um die Achse der Trägerplatte 40 laufen. In jeder der Bohrungen 44 ist eine Ritzelwelle 46 angeordnet, auf denen in jeder Öffnung 42 ein Ausgleichritzelpaar 48 sitzt. Gemäß der Darstellung in F i g. 2 und 3 befinden sich in den sechs Öffnungen sechs Ausgleichritzelpaare 48, von denen jedes ein erstes Ausgleichritze150 und ein zweites Ausgleichritze152 umfaßt, die beide auf der gemeinsamen Ritzelwelle 46 sitzen. Die Ritzelwelle 46 verbindet daher die Ausgleichritzel 50 und 52, und da die Ausgleichritze150 und 52 koaxial angeordnet sind und auf derselben Ritzelwelle sitzen, liegen die Drehebenen der Ausgleichritzelpaare natürlich parallel zueinander. Die Ausgleichritze150 und 52 haben eine zylindrische Form, und ihr Durchmesser ist größer als die Dicke der zentralen Trägerplatte 40. Das Ausgleichritze152 ist größer als das Ausgleichritze150 und sitzt diesem gegenüber in radialer Richtung weiter außerhalb der Drehachse der zentralen Trägerplatte 40. Das Ausgleichritzel 52 steht im Eingriff mit einem als Tellerrad ausgebildeten Achswellenrad 54, und das Ausgleichritzel 50 steht im Eingriff mit einem als Tellerrad ausgebildeten Achswellenrad 56. Gemäß der Darstellung in F i g. 1 und 2 hat das Achswellenrad 54 einen größeren Durchmesser als das Achswellenrad 56, und die Beziehung zwischen den Abmessungen der Ausgleichritzel50 und 52 einerseits und den Abmessungen der Achswellenräder 54 und 56 andererseits ist so gewählt, daß das Ausgleichritzel 52 nur mit dem Achswellenrad 54 und das Ausgleichritzel 50 nur mit dem Achswellenrad 56 kämmen, wobei die Kopplung zwischen den beiden Achswellenrädern durch die Ausgleichritzel 50 und 52 und deren gemeinsame Ritzelwelle 46 erfolgt. Jede der Öffnungen 42 enthält ein identisches Ausgleichritzelpaar 48 mit den Ausgleichritzeln 50 und 52, die an jeder der in F i g. 3 gezeigten sechs Stellen auf der Ritzelwelle 46 sitzen. Die Ausgleichritzelpaare können sich also sowohl in als auch mit der Trägerplatte 40 und damit mit dem Ausgleichgetriebegehäuse 28 drehen. Die beiden Achswellenräder 54 und 56 sind mittels Keilnuten auf den Achswellen 20 bzw. 22 befestigt. Bei normalem Antrieb wird die Kraft vom Antriebsritzel 18 auf das Tellerrad 30 übertragen, so daß sich die Trägerplatte 40 und das Ausgleichgetriebegehäuse 28 dreht. Wenn nun die auf die Räder 24 und 26 wirkenden, eine Winkelbewegung derselben hemmenden Kräfte, praktisch identisch sind, so werden sich - unter Zugrundelegung praktisch identischer Reibungsverhältnisse in den Lagern usw. - die Ausgleichritzel 50 und 52 mit ihren Ritzelweilen 46 nicht um ihre Achsen drehen, weil die auf die Ausgleichritzel 50 und 52 und deren Achswellenräder 56 bzw. 54 wirkenden Kräfte einander ausgleichen. Bei der üblichen, normalen Geradeausbewegung beider Räder 24 und 26 findet keine relative Bewegung zwischen dem Tellerrad 30 einerseits und den Achswellen 20 und 22 und den darauf sitzenden Achswellenrädern andererseits statt. Die Ausgleichritzel 50 und 52 mit ihren Ritzelwellen 46 drehen sich dann zwar um die Achse der Trägerplatte 40, drehen sich aber nicht um ihre Achsen in der Trägerplatte 40. Man sieht, daß die beiden Achswellenräder 54 und 56 und auch die beiden Ausgleichritze150 und 52 jeweils entgegengesetzt verzahnt sind. Beim selbstsperrenden Ausgleichgetriebe 12 wird die Herabsetzung des Wirkungsgrades durch das besondere Zusammenwirken zwischen den Achswellenrädern und den Ausgleichritzeln erreicht. Man kann die Achswellenräder und die Ausgleichritzel für einen bestimmten Wirkungsgrad dadurch auslegen, daß man für ein bestimmtes Maß an Gleitreibung zwischen den Zähnen des Ausgleichritzels und .den damit kämmenden Zähnen des Achswellenrads sorgt. Man kann durch diese Maßnahme einen Wirkungsgrad zwischen etwa 15 % und etwa 90 % erreichen, für die meisten praktischen Anwendungsfälle ist jedoch ein Wirkungsgrad von zwischen 40 und 75 % zweckmäßig. Um einen Wirkungsgrad zwischen 40 und 75 % zu erreichen, wählt man den Steigungswinkel im Bereich zwischen 20 und 35°. Wie F i g. 2 und 3 zeigen, können im Interesse der dynamischen Auswuchtung, eines geringen Verschleißes und einer hohen Festigkeit bis zu sechs Ausgleichritzelpaare 48 mit den Achswellenrädern 54 und 56 kämmen. Jedes einzelne Ausgleichritzel jedes der Ausgleiehritzelpaare wird gegenüber den Achswe'llenradz'ähnen mit denen es kämmt, so angeordnet, daß es in dem für richtiges Zusammenwirken mit den letzteren richtigen Quadranten angeordnet ist. Die Achswellenräder 54 und 56 sind zwar entgegengesetzt verzahnt und verschieden groß, haben aber dieselbe Anzahl Zähne, so daß das Verhältnis 1: 1 gewahrt bleibt, wobei die Ausgleichritze150 und 52 unangetrieben mitlaufen und nur zum Umkehren der Drehrichtung dienen. Das Ausgleichritzel 52 und das Achswellenrad 54 und das Ausgleichritzel 50 und das Achswellenrad 56 müssen nicht unbedingt die gleiche Anzahl von Zähnen haben, d. h., die Ausgleichritzel können weniger Zähne als die Achswellenräder haben, es muß aber das Verhältnis zwischen jedem Ausgleichritzel und seinem Achswellenrad stets dasselbe sein. Bei selbst-5 sperrenden Ausgleichgetrieben dieser Art kann der Wirkungsgrad durch Ändern dieses Verhältnisses variiert werden, wodurch der Steigungswinkel des Ausgleichritzels beein#iußt wird. Bei dem in F i g. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt das io Verhältnis zwischen den Ausgleichritzeln und den einzelnen Achswellenrädern 48: 7, und der Steigungswinkel beträgt etwa 20°. Diese Kombination führt zu einem Wirkungsgrad des selbstsperrenden Ausgleichgetriebes 12 von annähernd 50 bis 60fl/o. 15 Durch Ändern des Steigungswinkels kann der Wirkungsgrad je nach den gewünschten Sperreigenschaften des Ausgleichgetriebes vergrößert oder verkleinert werden.
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