DE102007005730B4 - Differential mit Drehmomentverteilung für ein Kraftfahrzeug - Google Patents
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Abstract
Description
- Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Differential mit Drehmomentverteilung für ein Kraftfahrzeug, für welches die Verwendung eines drehenden Gehäuses, in welchem die Seitendifferentialräder sowie die Ausgleichsräder angeordnet sind, nicht erforderlich ist. Solche gehäuselosen Differentiale weisen ein geringeres Gewicht sowie einen geringeren Bauraum auf und sind in der Regel kostengünstiger herzustellen als Differentiale mit Gehäuse. Auch die Dynamik des Kraftfahrzeugs, in welchem ein gehäuseloses Differential eingesetzt wird, wird positiv beeinflusst, da geringere Massen gedreht bzw. gefedert werden müssen.
- Aus dem Stand der Technik sind bereits einige Konstruktionen für gehäuselose Differentiale bekannt. So offenbart beispielsweise die
US 6,015,362 ein gehäuseloses Differential mit einem ringförmigen Tellerrad, in welchem ein Träger zur drehbaren Lagerung von zwei Ausgleichsrädern angeordnet ist. Nachteilig an dem hier offenbarten gehäuselosen Differential ist die verhältnismäßig aufwendige Lagerung des Ausgleichsradträgers im ringförmigen Tellerrad. Weiter ist es problematisch, das hier offenbarte gehäuselose Differential so auszugestalten, dass es zur Übertragung hoher Drehmomente geeignet ist. - Aus der
DE 44 41 163 A1 ist ein Differential (mit durchbrochenem Gehäuse) für ein Kraftfahrzeug bekannt, welches auf Kegelzahnrädern basiert. Bei diesem Differential ist das bei konventionellen Differentialen vorgesehene geschlossene Gehäuse ersetzt durch einen weitgehend geöffneten Träger, welcher ein tellerförmi ges Ringrad, auf dem zwei Ausgleichsräder gelagert sind, mit axial beabstandet angeordneten Kegelrollenlagern verbindet. Das hieraus bekannte Differentialgetriebe weist bereits ein verringertes Gewicht auf, jedoch erlaubt die Einführung eines geöffneten Differentialgehäuses keine wesentliche Verringerung des erforderlichen Bauraums. - Aus der
US 5,472,385 A ist ein Drehmomentteilendes Differential mit einem Differentialgehäuse bekannt, welches auf stirnverzahnten Ausgleichsrädern basiert. Die Seitendifferentialräder sind als Kronräder ausgebildet. Der Drehmomentensplit ist durch eine Variation der Durchmesser der Seitendifferentialräder einstellbar. - Gehäuselose Differentiale, die eine Drehmomentaufteilung zwischen zwei Abtriebswellen erlauben, sind bislang nicht bekannt.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Drehmomentteilendes Differential anzugeben, welches sich insbesondere zur Verwendung als Mittendifferential für ein Kraftfahrzeug eignet und welches bei hoher Drehmomenttragfähigkeit ein vermindertes Gewicht und einen verminderten Bauraumbedarf aufweist.
- Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Differential mit den Merkmalen des Hauptanspruchs.
- Ein solches Drehmomentteilendes Differential weist dabei zwei koaxial ausgerichtete, in Axialrichtung beabstandet angeordnete Seitendifferentialräder auf, wobei jedes Seitendifferentialrad unabhängig drehbar um eine gemeinsame Drehachse D gelagert ist. Weiterhin sind zumindest zwei Ausgleichsräder vorgesehen, wobei jedes Ausgleichsrad in Eingriff mit beiden Seitendifferentialrädern steht. Neben der hier beanspruchten Ausgestaltung mit zumindest zwei Ausgleichsrädern sind weitere Ausgestaltungen mit drei, vier oder auch mehr Ausgleichsrädern möglich und unter bestimmten Bedingungen auch technisch sinnvoll, insbesondere wenn eine erhöhte Drehmomenttragfähigkeit des erfindungsgemäßen drehmomentteilenden Differentials gewünscht wird.
- Zwischen den Seitendifferentialrädern ist ein Ausgleichsradträger angeordnet, auf dem wiederum die Ausgleichsräder drehbar gelagert sind. Der Ausgleichsradträger selbst ist dabei drehbar um die Drehachse D gelagert.
- Erfindungsgemäß sind nun die Seitendifferentialräder als Kronräder ausgebildet, deren Verzahnung voneinander verschiedene Außendurchmesser aufweist. Die stirnverzahnten Ausgleichsräder hingegen weisen im Wesentlichen identische Außendurchmesser auf.
- Schließlich stützt sich der Ausgleichsradträger drehbar an den Seitendifferentialrädern ab. Die hier beanspruchte Drehlagerung des Ausgleichsradträgers auf den Seitendifferentialrädern, welche eine Drehung des Ausgleichsradträgers um die gemeinsame Achse D der Seitendifferentialräder erlaubt, kann auf verschiedene Weise technisch realisiert werden.
- Im Folgenden wird auf einige Ausgestaltungen noch genauer eingegangen werden. Die erfindungsgemäße Konstruktion eines drehmomentteilenden Differentials ermöglicht es, bei Bedarf vollständig auf ein separat ausgebildetes rotierendes Differentialgehäuse zu verzichten, wie es bei den aus dem Stand der Technik vorbekannten drehmomentteilenden Differentialen weit verbreitet ist. Hierdurch kann das Gewicht und der Bauraum des erfindungsgemäßen drehmomentteilenden Differential gegenüber den vorbekannten Konstruktionen deutlich vermindert werden, ohne die Drehmomenttragfähigkeit des Differentials nachteilig zu beeinflussen.
- Die Seitendifferentialräder bilden jeweils eine Ausnehmung und der Ausgleichsradträger Wellenstümpfe aus, wobei die Ausnehmungen komplementär zur Formgebung der Wellenstümpfe ausgebildet und zu deren Aufnahme vorgesehen sind.
- Besondere Vorteile ergeben sich in der ersten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Differentials, wenn sich der Ausgleichsradträger über Radialrichtung in zumindest ein Radiallager an zumindest einem Seitendifferentialrad abstützt. Dabei ist das Radiallager vorteilhaft im demjenigen Bereich angeordnet, in dem der eine Wellenstumpf in die eine Ausnehmung eingreift. Sind zwei Wellenstümpfe vorgesehen, so werden vorteilhaft zwei Radiallager vorgesehen, von denen jeweils eines einem der Wellenstümpfe zugeordnet ist.
- In der ersten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Differentials ist darüber hinaus zur axialen Abstützung des Ausgleichsradträgers an den Seitendifferentialrädern zumindest ein Axiallager vorgesehen, wobei jedes dieser Axiallager bevorzugt ebenfalls in demjenigen Bereich angeordnet ist, in dem ein Wellenstumpf in die ihm zugeordnete komplementäre Ausbildung eingreift. Insbesondere kann das Axiallager dabei so dimensioniert und angeordnet sein, dass es den ihm zugeordneten Wellenstumpf unmittelbar umgreift.
- Die vom Ausgleichsträger ausgebildeten Wellenstümpfe können von einer Welle ausgebildet werden, die drehfest mit dem Ausgleichsradträger verbunden ist. Es werden zwei Wellenstümpfe ausgebildet, die beidseits des Ausgleichsradträgers angeordnet sind. Anstelle einer separat ausgebildeten Welle, die drehfest mit dem Ausgleichsradträger verbunden ist, kann der zumindest eine Wellenstumpf, können bevorzugt die zwei Wellenstümpfe auch einstückig mit dem Ausgleichs- radträger ausgebildet sein.
- Besondere Vorteile in Bezug auf Bauraumbedarf und Belastbarkeit ergeben sich, wenn die für die radiale Lagerung des Ausgleichsradträgers vorgesehenen Radiallager als Gleitlager oder als Nadellager ausgebildet sind.
- In einer zweiten Ausgestaltung hingegen stützt sich der Ausgleichsradträger über zumindest ein Axiallager an zumindest einem Seitendifferentialrad ab, welches einen deutlich größeren Durchmesser aufweist, sodass es im Bereich des größten Außendurchmessers des zugeordneten Seitendifferentialrades zwischen diesem und dem Augleichsradträger angeordnet werden kann. Besonders bevorzugt ist hier ebenfalls wieder, zwei gleich dimensionierte Axiallager der vorgenannten Art vorzusehen. Die Verwendung von Axiallagern mit großem Durchmesser erlaubt es, die Lagerdimensionierungen insgesamt zu verringern, ohne die axiale Belastbarkeit des Ausgleichsradträgers negativ zu beeinflussen.
- Sieht man in der zweiten Ausgestaltung anstelle reiner Axiallager solche Lager vor, die neben einer Belastbarkeit in Axialrichtung auch eine Belastbarkeit in Radialrichtung aufweisen, so ist es möglich, auf separat ausgebildete Radiallager für die Drehlagerung des Ausgleichsradträgers auf den Seitendifferentialrädern vollständig zu verzichten. Darüber hinaus kann auf die in der ersten bevorzugten Ausgestaltung vorgesehene Kombination aus zumindest einem Wellenstumpf und zumindest einer komplementär ausgebildeten Ausnehmung, die zur Aufnahme des Wellenstumpfes vorgesehen ist, verzichtet werden. Hierdurch ergeben sich weitere Vorteile in Bezug auf das Gewicht des erfindungsgemäßen drehmomentteilenden Differentials.
- Sowohl in der ersten bevorzugten Ausgestaltung als auch in der bevorzugten zweiten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Differentials ergeben sich Vorteile, wenn zur Einstellung des Zahnspiels zwischen den Seitendifferentialrädern und den Ausgleichsrädern zusätzlich zu den Axiallagern, welche zwischen den Seitendifferentialrädern und den Ausgleichsradträgern angeordnet sind, Distanzscheiben angeordnet werden. Diese Distanzscheiben können bei der Fertigung der erfindungsgemäßen drehmomentteilenden Differentialgetriebe individuell für jedes einzelne Getriebe ausgewählt werden, so dass bei jedem einzelnen hergestellten Differentialgetriebe ein optimales Zahnspiel voreingestellt wird.
- Die Laufeigenschaften des erfindungsgemäßen drehmomentteilenden Differentials können einerseits optimiert werden, in dem auf die vorstehend erläuterte Weise das Zahnspiel zwischen den Seitendifferentialrädern und den Ausgleichsrädern optimal eingestellt wird. Ergänzend oder alternativ kann auch die Einleitung einer definierten Vorspannkraft in das Differential die Laufeigenschaften des Differentials positiv beeinflussen. Hierzu wird auf die deutsche Patentanmeldung
DE 10 2005 036 362 verwiesen, welche ebenfalls auf die Inhaberin der vorliegenden Anmeldung zurückgeht. In dieser Patentanmeldung sind in der3 und5 Konstruktionen offenbart, die es erlauben, ein erfindungsgemäß ausgestaltetes Differential mit einer definierten Vorspannkraft zu beaufschlagen. Details hierzu ergeben sich aus den in Bezug genommenen Figuren sowie den sich auf diese Figuren beziehenden Textstellen der genannten Anmeldung, deren Offenbarungsgehalt durch diese Bezugnahme vollumfänglich zum Offenbarungsgehalt der vorliegenden Anmeldung gemacht wird. - Die genannte Konstruktion basiert auf Seitendifferentialrädern, die hohl ausgebildet sind, und auf einem Ausgleichsradträger, der eine zentrale Ausnehmung aufweist, sodass sich eine in Axialrichtung durch sowohl die Seitendifferentialräder als auch den Ausgleichsradträger hindurch erstreckende Bohrung ausbildet. In diese zentrale Bohrung ist eine Spannachse eingesetzt, die durch sowohl die zentrale Ausnehmung des Ausgleichsradträgers als auch durch die hohl ausgebildeten Seitendifferentialräder hindurchgreift. Die Spannachse bildet dabei an ihren beiden Enden Abstützungen aus, die zur Aufnahme der in Axialrichtung wirkenden Teilungskräfte zwischen den Seitendifferentialrädern und den Ausgleichs rädern vorgesehen sind. Durch Variation des Abstandes zwischen diesen Abstützungen kann die Kraft eingestellt werden, welche über die Spannachse in das erfindungsgemäße Differential eingeleitet wird.
- Weitere Vorteile und Merkmale des erfindungsgemäßen Differentials ergeben sich aus den Unteransprüche sowie den Ausführungsbeispielen, die nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert werden. In dieser zeigen:
-
1 : einen Schnitt durch eine erste Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Differentials, -
2 : eine schematische Darstellung des Differentials aus1 , -
3 : einen Schnitt durch eine zweite Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Drehmomentteilenden Differentials, -
4 : einen Schnitt durch eine dritte Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Differentials, -
5 : einen Schnitt durch eine erste Weiterentwicklung eines Differentials gemäß1 und -
6 : einen Schnitt durch eine zweite Weiterentwicklung des Differentials aus1 . -
1 zeigt eine erste Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Drehmomentteilenden Differentials im Schnitt entlang der gemeinsamen Drehachse D der Seitendifferentialräder10 ,10' sowie des Ausgleichsradträgers30 . Die Seitendifferentialräder10 ,10' sind als Kronräder ausgebildet, wobei der Außendurchmesser der Verzahnung11 der Kronräder10 ,10' unterschiedlich ist. Über das Verhältnis der Außendurchmesser/der Durchmesser der Verzahnungen der Kronräder lässt sich der mit dem erfindungsgemäßen Differential1 erzielbare Drehmomentsplit zwischen den an die Seitendifferentialräder10 ,10' angeschlossenen (nicht dargestellten) Abtriebswellen einstellen. - Die Seitendifferentialräder
10 ,10' greifen in eine Mehrzahl von Ausgleichsrädern20 ein, die jeweils auf einem Differentialstift22 drehbar auf dem Ausgleichsradträger30 gelagert sind. Die Ausgleichsräder30 weisen eine Stirnverzahnung auf, in die die Verzahnung des ersten und des zweiten Seitendifferentialrad10 ,10' eingreift. Vorzugsweise sind mindestens zwei Ausgleichsräder20 vorgesehen, die in Ausgleichsradfenstern37 des Ausgleichsradsträgers30 gleich verteilt über den Umfang des Ausgleichsradträgers30 ungeordnet sind. Zur Aufnahme der Differentialstifte22 sind im Ausgleichsradträger30 Differentialstiftbohrungen33 vorgesehen, die sich im Wesentlichen in Radialrichtung erstrecken. Die Differentialstifte22 erstrecken sich quer durch die Ausgleichsradfenster37 und greifen in Differentialstiftaufnahmen35 ein, die im zentralen Bereich des Ausgleichsradsträgers30 ausgebildet sind. Weiterhin bildet der Ausgleichsradsträger30 in seinem zentralen Bereich rechtsseitig und linksseitig Wellenstümpfe32 aus. Diese Wellenstümpfe32 greifen in komplementär ausgebildete zylindrische Ausnehmungen12 ein, die im ersten und im zweiten Seitendifferentialrad10 ,10' ausgebildet sind. Ein in eine zylindrische Ausnehmung12 eingeführter Wellenstumpf32 bildet ein als Gleitlager ausgebildetes Radiallager54 für den Ausgleichsradträger30 auf den Seitendifferentialrädern10 ,10' aus. Anstelle der hier realisierten Gleitlagerung können als Radiallager54 auch Wälzlager zum Einsatz kommen, bevorzugt ist hier die Verwendung von Nadellagern, bei denen ggf. auf die Verwendung eines Lagerrings verzichtet werden kann, so dass nur eine Lagerhülse eingesetzt wird. In diesem Fall bilden die Umfangsflächen der Wellenstümpfe32 die Lagerflächen für die Nadeln der Wälzlager aus. - In Axialrichtung stützt sich der Ausgleichsradträger
30 über jeweils ein Axiallager50 an dem ersten sowie dem zweiten Seitendifferentialrad10 ,10' ab. Zur Einstellung des Lagerspiels ist zwischen dem Ausgleichsradträger30 und dem ersten bzw. zweiten Seitendifferentialrad10 ,10' weiterhin ein für das einzelne Differential1 selektierte Distanzscheibe52 eingefügt. Für die Axiallagerung des Ausgleichsradträgers30 auf den Seitendifferentialrädern10 ,10' bildet der Ausgleichsradträger2 nach außen gerichtete ringförmige Anlageflächen38 aus, die Seitendifferentialräder10 ,10' bilden zum Ausgleichsradträger30 hin orientierte ringförmige Anlageflächen14 aus. An diesen ringförmigen Anlageflächen14 ,38 liegen das Axiallager50 sowie die Distanzscheibe52 an. - Die Seitendifferentialräder
10 ,10' sind in einem starren Differentialgehäuse, welches in1 nicht dargestellt ist, drehbar um ihre gemeinsame Drehachse D gelagert unter Verwendung von Lagern40 , die im gezeigten Ausführungsbeispiel als Schrägkugellager ausgebildet sind, die Kräfte sowohl in axialer als auch in radialer Richtung aufnehmen können. Hierzu bilden das erste und das zweite Seitendifferentialrad10 ,10' Lagersitze42 aus, auf die der Innenring des Lagers40 aufgeschoben wird, bis er zur Anlage an einer Anlageschulter44 kommt, die ebenfalls von den ersten und zweiten Seitendifferentialrädern10 ,10' ausgebildet wird. -
2 zeigt nochmals schematisch die relative Anordnung von Seitendifferentialrädern10 ,10' , Ausgleichsrädern20 sowie dem Ausgleichsradträger30 , welcher hier mit einer Stirnverzahnung zur Verbindung mit einer Antriebswelle dargestellt ist.2 zeigt nochmals, dass die Ausgleichsräder20 drehbar um eine in Radialrichtung relativ zur Drehachse D orientierte Drehachse auf dem Ausgleichsradträger30 gelagert sind. Die Ausgleichsräder20 sind dabei stirnverzahnt ausgeführt. In die Ausgleichsräder20 greifen ein erstes Seitendifferentialrad10 mit einem großen Außendurchmesser der Verzahnung ein sowie ein zweites Seitendifferentialrad10' , welches einen kleineren Außendurchmesser der Verzahnung aufweist. Beide Seitendifferentialräder10 ,10' sind dabei drehbar auf dem Ausgleichsradträger30 gelagert. Wie bereits erwähnt kann über das Verhältnis der Durchmesser der Verzahnungen des ersten und des zweiten Seitendifferentialräder10 ,10' die mittels des erfindungsgemäßen Differentials erzielbare Drehmomentaufteilung zwischen Abtriebswellen eingestellt werden, die drehfest mit den Seitendifferentialrädern10 ,10' verbunden sind. -
3 zeigt eine zweite Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Drehmomentteilenden Differentials, welches im Wesentlichen mit der ersten Ausgestaltung gemäß1 übereinstimmt. Insbesondere trifft die schematische Darstellung auch auf die zweite Ausgestaltung gemäß3 zu. - Einzig die Drehlagerung des Ausgleichsradträgers
30 auf den ersten und zweiten Seitendifferentialrädern10 ,10' ist abweichend gegenüber der ersten Ausgestaltung von1 ausgeführt. In der zweiten Ausgestaltung gemäß2 werden die Wellenstümpfe32 von den ersten und zweiten Seitendifferentialrädern10 ,10' ausgebildet, wobei die Wellenstümpfe32 in eine zentrale Bohrung36 eingreifen, die im Zentrum des Ausgleichsradträgers30 ausgeführt ist. - Derjenige Bereich der Außenumfangsflächen der Wellenstümpfe
32 , die in Kontakt kommen mit den Innenumfangsflächen der zentralen Bohrung36 des Ausgleichsradträgers30 bilden dabei wiederum ein als Gleitlager ausgebildetes Radiallager für die Drehlagerung des Ausgleichsradträgers um die Drehachse D aus. - In Axialrichtung hingegen stützt sich der Ausgleichsradträger
30 im gezeigten Ausführungsbeispiel über Axiallager50 an den Seitendifferentialrädern10 ,10' ab, wobei der Durchmesser der Axiallager50 so bemessen ist, dass die Axiallager50 vollständig innerhalb der Verzahnung11 der ersten und zweiten Seitendifferentialräder10 ,10' angeordnet ist. In der gezeigten Ausführungsform werden als Axiallager Nadellager verwendet, denkbar ist aber auch die Verwendung von als Axiallager ausgebildeten Kugellagern. Werden anstelle der dargestellten Nadellager für die Lager50 Schräglager eingesetzt, insbesondere Schrägkugellager oder Kegelrollenlager, so kann vollständig auf die als Gleitlagerung ausgeführte Radiallagerung54 verzichtet werden. In diesem Fall ist ein mechanischer Kontakt zwischen den Wellenstümpfen32 und den komplementären zylindrischen Ausnehmungen12 nicht erforderlich, relevant ist nur, dass sowohl der Ausgleichsradträger30 als auch die ersten und zweiten Seitendifferentialräder10 ,10' geeignete Lagersitze mit Anlageschultern für die Schräglager aufweisen. -
4 zeigt eine zweite Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Drehmomentteilenden Differentials1 . Auch her sind zwei Seitendifferentialräder10 ,10' , deren Verzahnung elf unterschiedliche Außendurchmesser aufweist, drehbar um eine gemeinsame Drehachse D gelagert. Auch hier kommen für eine Drehlagerung der Seitendifferentialräder10 ,10' /Kugellager40 zum Einsatz, mit denen die Seitendifferentialräder10 ,10' in einem feststehenden Differentialgehäuse, welches nicht gezeigt ist, gelagert werden. - Im Gegensatz zu der ersten Ausgestaltung gemäß
1 bilden in der zweiten Ausgestaltung die Seitendifferentialräder10 ,10' sowie der Ausgleichsradsträger einen Wellenstumpf und keine zugehörige komplementär ausgebildete zylindrische Ausnehmung auf. Vielmehr erfolgt die Abstützung des Ausgleichsradsträ gers30 vollständig über die Drehlagerung des Ausgleichsradsträgers30 auf den Seitendifferentialrädern10 ,10' . Hierzu sind im gezeigten Ausführungsbeispiel Kugellager58 vorgesehen, die einen so großen Durchmesser aufweisen, dass sie die Verzahnung11 der Seitendifferentialräder10 ,10' vollständig umgreifen. An ihrem jeweiligen Außenumfangs bilden sowohl das erste Seitendifferentialrad10 als auch das zweite Differentialrad10' jeweils einen Lagersitz42 zur Aufnahme des Innenrings des Schräglagers58 aus. Weiterhin bildet der Ausgleichsradträger30 ebenfalls einen Lagersitz zur Aufnahme des Außenrings des Schräglagers aus. Da die Schräglager58 , welche beispielsweise als Schrägkugellager oder Kegelrollenlager ausgebildet sein können, eine hohe Tragfähigkeit sowohl in axialer als auch in radialer Richtung aufweisen, kann in der gezeigten zweiten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Drehmomentteilenden Differentials1 vollständig auf die separat ausgebildeten Axiallager50 sowie Radiallager54 der ersten Ausgestaltung verzichtet werden. Auch die aus der ersten Ausgestaltung bekannte Abstützung über eine Kombination von Wellenstumpf und hierzu komplementär ausgebildeter zylindrischer Ausnehmung an den Seitendifferentialrädern sowie dem Ausgleichsradträgern30 ist in der gezeigten dritten Ausgestaltung nicht erforderlich. - Wie im Ausführungsbeispiel gemäß
1 sind in der dritten Ausgestaltung gemäß4 die außenliegenden Innenumfangsflächen der hohl ausgebildeten Seitendifferentialräder10 ,10' mit einer Innenverzahnung in Form von Splines80 versehen, die zum Anschluss von Abtriebswellen vorgesehen sind. - Zur Vereinfachung ist in
4 im Gegensatz zu1 kein Ringradflansch90 dargestellt, welcher beispielsweise zum Anschluss eines hypoidverzahnten Tellerrads dienen kann. -
5 zeigt nun eine erste Weiterentwicklung der aus1 Vorbekannten ersten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Drehmomentteilenden Differentials. Wesentlicher Unterschied zu der aus1 ersichtlichen Ausführung besteht darin, dass in die Ausgleichsradfenster37 neben den Ausgleichsrädern20 zusätzlich Federscheiben85 eingesetzt sind, welche ebenfalls vom Differentialstift22 durchgriffen werden. Die Federscheiben24 dienen dazu, die Ausgleichsräder20 gegen Anlageflächen26 zu drücken, welche am Ausgleichsradträger30 in den Ausgleichsradfenstern37 ausgebildet sind. Auf diese Weise kann eine spielfreie Lagerung der Ausgleichsräder20 auf den Differentialstift22 realisiert werden. Hierbei hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn die Federscheiben24 als konvexe Federscheiben24 ausgebildet sind, die einen von ihrer Deformation im Wesentlichen unabhängigen Anpressdruck der Ausgleichsräder20 auf die Anlageflächen26 gewährleistet. -
6 zeigt schließlich eine zweite Weiterentwicklung des aus1 ersichtlichen Drehmomentteilenden Differentials, bei welchem eine Spannachse70 vorgesehen ist, um das Differential mit einer definierten Vorspannkraft beaufschlagen zu können. Hierzu sind sowohl das erste als auch das zweite Seitendifferential10 ,10' hohl ausgeführt und bilden jeweils eine innere Anlagefläche18 aus, die vom Ausgleichsradträger30 weg orientiert ist. Weiterhin ist der Ausgleichsradträger30 mit einer durchgehenden zentralen Bohrung36 versehen, so dass sich insgesamt eine zentrale Bohrung60 ausbildet, die das gesamte Differential1 durchgreift. In diese zentrale Bohrung60 ist nun eine Spannachse70 mit einem ersten Ende72 und einem zweiten Ende74 eingeführt. Auf die ersten und zweiten Enden72 und74 sind Spannlager76 , welche als Axiallager ausgeführt sind, aufgesteckt, so dass die Spannlager76 mit ihrem einen Lagerring zur Anlage an die innere Anlagefläche18 der Seitendifferentialrädern10 ,10' gelangen. Unter Einfügung von Unterlegscheiben77 sind nun auf das erste und das zweite Ende72 ,74 der Spannachse70 Sicherungsmuttern78 aufgeschraubt, mit denen die Spannachsen70 insgesamt verspannt werden kann. Dabei bilden die Spannlager76 eine Drehlagerung der ersten und zweiten Seitendifferentialräder10 ,10' aus. Durch Variation des Anzugsmoments der Sicherungsmuttern78 kann nun die Vorspannkraft, welche in das Differential1 eingeleitet wird, variiert werden. Durch eine solche Vorspannung des Differentials1 kann die Axiallast, welche von den Lagern40 getragen werden muss, in denen die Seitendifferentialräder10 ,10' im feststehenden Differentialgehäuse gelagert sind, deutlich vermindert werden, wodurch auf kleiner dimensionierter Lager zurückgegriffen werden kann. Ebenfalls ist es möglich, die gesamte Axiallast über die Spannachse70 aufzufangen, so dass für die Lager40 reine Radiallager zum Einsatz kommen können. - Die vorliegende Erfindung ist gerichtet auf das allgemeine Konzept eines gehäuselosen Drehmomentteilenden Differentials, welches sich aus dem unabhängigen Anspruch ergibt. Die gezeigten Ausführungsbeispiele sind als bevorzugte Ausführungsformen anzusehen, die Erfindung ist jedoch nicht auf diese bevorzugten Ausführungsformen beschränkt.
-
- 1
- gehäuseloses Differential
- 10
- erstes Seitendifferentialrad
- 10'
- zweites Seitendifferentialrad
- 11
- Verzahnung
- 12
- zylindrische Ausnehmung
- 14
- ringförmige Anlagefläche
- 16
- außenseitige Ausnehmung
- 18
- innere Anlagefläche
- 20
- Ausgleichsrad
- 22
- Differentialstift
- 24
- Federscheibe
- 26
- Anlagefläche
- 30
- Ausgleichsradträger
- 32
- Wellenstumpf
- 33
- Differentialstiftbohrung
- 35
- Differentialstiftaufnahme
- 36
- zentrale Bohrung
- 37
- Ausgleichsradfenster
- 38
- ringförmige Anlagefläche
- 40
- Lager
- 42
- Lagersitz
- 44
- Anlageschulter
- 50
- Axiallager
- 52
- Distanzscheibe
- 54
- Radiallager
- 58
- Schräglager
- 60
- zentrale Bohrung
- 70
- Spannachse
- 72
- erste Ende
- 74
- zweite Ende
- 76
- Spannlager
- 77
- Unterlegscheibe
- 78
- Sicherungsmutter
- 80
- Splines
- 85
- Federscheibe
- 90
- Ringradflansch
Claims (9)
- Drehmomentteilendes Differential (
1 ) für ein Kraftfahrzeug mit den folgenden Merkmalen: a. Zwei koaxial ausgerichtete, in Axialrichtung beabstandet angeordnete Seitendifferentialräder (10 ,10' ), wobei jedes Seitendifferentialrad (10 ,10' ) drehbar um eine gemeinsame Drehachse D gelagert ist, b. Zumindest zwei Ausgleichsräder (20 ), wobei jedes Ausgleichsrad (20 ) in Eingriff mit beiden Seitendifferentialrädern (10 ,10' ) steht, c. Ein zwischen den Seitendifferentialrädern (10 ,10' ) angeordneter Ausgleichsradträger (30 ), auf dem die Ausgleichsräder (20 ) drehbar gelagert sind, wobei der Ausgleichsradträger (30 ) drehbar um die Drehachse D gelagert ist, wobei d. die Seitendifferentialräder (10 ,10' ) als Kronräder ausgebildet sind, die verschiedene Durchmesser ihrer jeweiligen Verzahnung aufweisen, e. die Ausgleichsräder (20 ) eine Stirnverzahnung aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass f. der Ausgleichradträger (30 ) Wellenstümpfe (32 ) ausbildet, g. die Seitendifferentialräder (10 ,10' ) jeweils eine Ausnehmung (12 ) zur Aufnahme eines Wellenstumpfs (32 ) ausbilden, und h. sich der Ausgleichsradträger (30 ) drehbar an den Seitendifferentialrädern (10 ,10' ) abstützt. - Differential (
1 ) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Ausgleichsradträger (30 ) in Radialrichtung über ein zumindest Radiallager an zumindest einem Seitendifferentialrad (10 ,10' ) abstützt, wobei das Radiallager (54 ) in demjenigen Bereich angeordnet ist, in dem der Wellen stumpf (32 ) in die Ausnehmung (12 ) eingreift. - Differential (
1 ) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Ausgleichsradträger (30 ) in Axialrichtung über zumindest ein Axiallager (50 ) an zumindest einem Seitendifferentialrad (10 ,10' ) abstützt, wobei das Axiallager (50 ) in demjenigen Bereich angeordnet ist, in dem der Wellenstumpf (32 ) in die Ausnehmung (12 ) eingreift. - Differential (
1 ) gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Axiallager (50 ) im Bereich des größten Außenumfangs eines Seitendifferentialrads (10 ,10' ) zwischen diesem und dem Ausgleichsradträger (30 ) angeordnet ist. - Differential (
1 ) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wellenstumpf (32 ) von einer Welle (34 ) ausgebildet wird, die drehfest mit dem Ausgleichsradträger (30 ) verbunden ist. - Differential (
1 ) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wellenstumpf (32 ) einstückig mit dem Ausgleichsradträger (30 ) ausgebildet ist. - Differential (
1 ) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung des Zahnspiels zwischen den Seitendifferentialrädern (10 ,10' ) und den Ausgleichsrädern (20 ) Distanzscheiben (52 ) zwischen den Seitendifferentialrädern (10 ,10' ) und dem Ausgleichsradträger (30 ) angeordnet sind. - Differential (
1 ) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Radiallager (54 ) als Gleitlager oder als Nadellager ausgebildet ist. - Differential (
1 ) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass a. die Seitendifferentialräder (10 ,10' ) hohl ausgebildet sind und der Ausgleichsradträger eine zentrale Ausnehmung (36 ) aufweist, so dass sich eine in Axialrichtung durch die Seitendifferentialräder (10 ,10' ) sowie den Ausgleichsradträger (30 ) hindurch erstreckende zentrale Bohrung (60 ) ausbildet, b. das Differential (1 ) eine Spannachse (70 ) aufweist, die in die zentrale Bohrung (60 ) eingesetzt ist und durch die zentrale Ausnehmung (36 ) im Ausgleichsradträger (30 ) und durch die Seitendifferentialräder (10 ,10' ) hindurchgreift, und c. die Spannachse (70 ) an ihren beiden Enden (72 ,74 ) Abstützungen zur Aufnahme der in Axialrichtung wirkenden Teilungskräfte zwischen den Seitendifferentialrädern (10 ,10' ) und den Ausgleichsrädern (20 ) ausbildet.
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