DE1530565C3 - Antriebsanordnung für mehrere angetriebene Achsen von Fahrzeugen - Google Patents
Antriebsanordnung für mehrere angetriebene Achsen von FahrzeugenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsanordnung für mehrere angetriebene Achsen von Kraftfahrzeugen,
insbesondere für zwei dicht hintereinanderliegende Hinterachsen eines Lastkraftwagens, bei welcher
die Motorleistung mittels eines Ausgleichgetriebes auf die angetriebenen Achsen verteilt wird, welches der
einen Achse in einem besonderen Gehäuse zugeordnet ist und dessen Ausgleichräderträger mit der antreibenden
Welle verbunden ist, während das eine Abtriebsrad durch ein Vorgelege mit dem Antriebsritzel der zugeordneten
Achse und das andere Abtriebsrad gegebenenfalls durch eine Gelenkwelle mit der zweiten Achse
in Verbindung steht, wobei an der ersten Achse das Schlußrad des Vorgeleges auf der Ritzelwelle selbst angeordnet
ist und die Ritzelwelle von einem an das Achsgetriebegehäuse angeflanschten und einen Teil
desselben bildenden Gehäuseteil aufgenommen wird, wobei das Ausgleichgetriebe und das Vorgelege in
einer gemeinsamen Gehäuse-Einheit angeordnet sind.
Bei einer bekannten Antriebsanordnung der vorstehend genannten Art (US-PS 26 93 244) besteht das gemeinsame
Gehäuse aus zwei Teilen — ein erster für das Vorgelege, ein zweiter für das Ausgleichgetriebe
—, die miteinander starr verbunden sind. Die Ritzelwelle ist in einem besonderen am Achsgetriebegehäuse befestigten
Gehäuseteil aufgenommen, der gewissermaßen neben dem zweiten Teil des erwähnten gemeinsamen
Gehäuses liegt. Dessen Befestigung erfolgt mit Hilfe seines ersten Teils am Ende des die Ritzelwelle
aufnehmenden Gehäuseteils.
Diese Antriebsanordnung weist mehrere erhebliche Nachteile auf. So wird beispielsweise durch die nebeneinanderliegenden
Gehäuseteile sehr viel Raum beansprucht, der damit für die eventuelle Unterbringung anderer
wichtiger Aggregate verlorengeht. Ferner sind noch besondere Befestigungsmittel zwischen dem ersten
und zweiten Gehäuseteil erforderlich. Die Befestigung des ersten Gehäuseteils an dem die Ritzelwelle
aufnehmenden Gehäuseteil erfolgt auf kleinem Durchmesser und ist daher nicht stabil genug.
Eine andere bekannte Antriebsanordnung (US-PS 31 46 842) — die eine andere Gattung darstellt — hat
ebenfalls einen ersten Gehäuseteil für das Vorgelege und einen zweiten Gehäuseteil für das Ausgleichgetriebe.
Letzterer nimmt auch noch die Lagerung für die Ritzelwelle auf. Im Grunde genommen treten hier dieselben
Nachteile auf, wie bei der vorstehend geschilderten Anordnung. Lediglich die Befestigung wurde
hier verbessert. Dafür aber stellt sich bei dieser Gattung der zusätzliche Nachteil heraus, daß die Achsgetriebegehäuse
selbst bzw. die Achskörper eine unterschiedliche Ausbildung aufweisen, was in bezug auf
Fertigung und Ersatzteilhaltung sehr aufwendig und umständlich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Antriebsanordnung der eingangs genannten Art so zu gestalten,
daß bei gleicher Ausbildung der Achskörper bzw. Achsgetriebegehäuse möglichst wenig Raum beansprucht
wird.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die erwähnte Gehäuse-Einheit mit einer Öffnung über den die Ritzelwelle
aufnehmenden Gehäuseteil geschoben und zusammen mit diesem Gehäuseteil an demselben Flansch
des Achsgetriebegehäuses befestigt ist.
Die erfindungsgemäße Antriebsanordnung hat den Vorteil, daß wie bisher unter Verwendung gleicher
Achskörper bzw. Achsgetriebegehäuse nunmehr eine einstückige Ausbildung des gemeinsamen Gehäuses ermöglicht
wird. Durch das Überstülpen wird Platz eingespart und die Ritzelwellen-Lagerung kann auf längerer
Basis erfolgen. Besondere Befestigungsmittel zwischen den bisherigen Gehäuseteilen fallen fort. Herstellung
und Montage wird dadurch einfacher. Das einstükkige gemeinsame Gehäuse wird insgesamt steifer, und
vor allem seine Befestigung am großen Flansch des Achsgetriebegehäuses ist wesentlich stabiler.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt und nachstehend beschrieben, und zwar zeigt
F i g. 1 die Anordnung eines Zwischentriebs für zwei angetriebene Hinterachsen in schematischer Form,
F i g. 1 die Anordnung eines Zwischentriebs für zwei angetriebene Hinterachsen in schematischer Form,
F i g. 2 einen Schnitt durch ein Achsgetriebegehäuse mit angeflanschtem Zwischentrieb.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 1 wird die Motorleistung von einem frontal im nicht dargestellten
Fahrzeug angeordneten Motor 10 über eine Kupplung 11 ein Wechselgetriebe 12 und eine Gelenkwelle 13 auf
die Eingangswelle 14 eines Zwischentriebs 15 übertragen. Der Zwischentrieb 15 ist an einem Flansch 16 des
Achsgetriebegehäuses 17 an der vorderen Hinterachse 18 angeflanscht. Eine Ausgangswelle 19 des Zwischentriebs
15 ist durch eine Gelenkwelle 20 mit der nicht: dargestellten Achsgetriebe-Ritzelwelle der entsprechend der vorderen Hinterachse 18 ausgebildeten hinteren
Hinterachse 21 drehfest verbunden.
Nach F i g. 2 ist an dem Flansch 16 des Achsgetriebegehäuses mit Schrauben 22 ein Gehäuseteil 23 angeordnet, worin die Ritzelwelle 24 des nicht näher dargestellten Achsgetriebes mit Wälzlagern 25 und 26 gelagert ist Eine entsprechende Lagerung der Ritzelwelle
ist auch für die hintere Hinterachse 21 vorgesehen. |
An demselben Flansch 16 und mit denselben Schrau-j
ben 22 ist nun noch das Gehäuse 39 des Zwischentriebs 15 angeflanscht. Dieses Gehäuse 39 ist mit einer hinte-
ren Öffnung 40 über den Gehäuseteil 23 geschoben, und seine Rückwand 41 ist zum größten Teil ebenfalls
als Flansch 42 ausgebildet.
Die vom Wechselgetriebe 12 kommende Gelenkwelle 13 ist mit Flanschen 27 und 28 an der Eingangswelle
14 des Zwischentriebs 15 angeflanscht. Die Lagerung der Eingangswelle 14 erfolgt einerseits im vorderen
Deckel 29 des Gehäuses 39 mit einem Kugellager 30, andererseits — mittels eines Nadellagers 31 — in einer
Ausnehmung 32 der einen Ausgangswelle 19 des Zwischentriebs 15. Diese ist im hinteren Deckel 43 des Gehäuses
39 gelagert und an sie ist die Gelenkwelle 20 zur hinteren Hinterachse angeflanscht.
Die Eingangswelle 14 treibt einen auf derselben aufgekeilten Ausgleichräderträger 33, auf dessen Armen
34 Kegelräder 35 drehbar gelagert sind. Die Kegelräder 35 stehen einerseits im Eingriff mit einem auf einem
Halsteil 44 des vorderen Deckels 29 mit einem Kugellager 36 gelagerten Kegelrad 37, andererseits kämmen
sie mit einem auf der Ausgangswelle 19 aufgekeilten Kegelrad 38. Das Kegelrad 37 umgibt — zum Teil
selbst, zum Teil mit einem in der Stirnebene angesetzten Teil 45 — gehäuseartig den Ausgleichräderträger
33 mit seinen Kegelrädern 35 und das Kegelrad 38. An seinem der Ausgangswelle 19 zugewandten Ende ist
der Teil 45 mit Klauen 46 versehen, welche zum Eingriff einer mit entsprechenden Gegenklauen 47 ausgerüsteten,
auf der Ausgangswelle 19 axial verschiebbar aufgekeilten Sperrmuffe 48 dienen. Radial außen weist
das Kegelrad 37 eine Stirnverzahnung 49 auf, die über ein nicht dargestelltes Zwischenrad mit einem auf der
Ritzelwelle 24 aufgekeilten Stirnrad 50 in Eingriff steht. Der Kraftfluß geht demnach von der Gelenkwelle 13
auf die Eingangswelle 14 und wird durch das Ausgleichgetriebe in zwei Teile unterteilt, wobei der eine Teil
durch die Kegelräder 35 und das Kegelrad 38 auf die Ausgangswelle 19 und damit über die Gelenkwelle 20
auf die Ritzelwelle der hinteren Hinterachse 21, der andere Teil durch die Kegelräder 35, das Kegelrad 37 und
das Stirnrad 50 auf die Ritzelwelle 24 der vorderen Hinterachse 18 übertragen wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Antriebsanordnung für mehrere angetriebene Achsen von Kraftfahrzeugen, insbesondere für zwei dicht hintereinanderliegende Hinterachsen eines Lastkraftwagens, bei welcher die Motorleistung mittels eines Ausgleichsgetriebes auf die angetriebenen Achsen verteilt wird, welches der einen Achse in einem besonderen Gehäuse zugeordnet ist und dessen Ausgleichräderträger mit der antreibenden Welle verbunden ist, während das eine Abtriebsrad durch ein Vorgelege mit dem Antriebsritzel der zugeordneten Achse und das andere Abtriebsrad gegebenenfalls durch eine Gelenkwelle mit der zweiten Achse in Verbindung steht, wobei an der ersten Achse das Schlußrad des Vorgeleges auf der Ritzelwelle selbst angeordnet ist und die Ritzelwelle von einem an das Achsgetriebegehäuse angeflanschten und einen Teil desselben bildenden Gehäuseteil aufgenommen wird, wobei das Ausgleichgetriebe und das Vorgelege in einer gemeinsamen Gehäuse-Einheit angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß diese Gehäuse-Einheit (39) mit einer öffnung über den die Ritzelwelle (24) aufnehmenden Gehäuseteil (23) geschoben und zusammen mit diesem Gehäuseteil (23) an demselben Flansch (16) des Achsgetriebegehäuses (17) befestigt ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED0047064 | 1965-04-17 | ||
| DED0047064 | 1965-04-17 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1530565A1 DE1530565A1 (de) | 1969-09-11 |
| DE1530565B2 DE1530565B2 (de) | 1975-10-30 |
| DE1530565C3 true DE1530565C3 (de) | 1976-06-10 |
Family
ID=
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