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DE1530002C - Seil bzw Kettenzugfbrdereinnchtung - Google Patents

Seil bzw Kettenzugfbrdereinnchtung

Info

Publication number
DE1530002C
DE1530002C DE1530002C DE 1530002 C DE1530002 C DE 1530002C DE 1530002 C DE1530002 C DE 1530002C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rope
drum
pull rope
chain
tensioning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Josef 4446 Horstel Mues Alfred Dipl Ing 4407 Emsdetten Bucksch Herbert 4443 Schuttorf Cramer
Original Assignee
Rheiner Maschinenfabrik Windhoff Ag, 4440 Rheine
Publication date

Links

Description

1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Seil- bzw. der bleibenden Längung des Zugseiles bzw. der Kette
Kettenzügfördereinrichtung mit einem oder mehreren durch ein Gewicht der Vorrichtung zum Ausgleich der
darin eingebundenen Transportmitteln, die durch den elastischen Dehnung des Zugseiles bzw. der Kette
Seil- bzw. Kettenzug bewegt werden oder als Mit- und einen durch die Gewichte betätigten Hebel sowie
nehmerglieder zur Beförderung von rollenden Lasten 5 einen Ratschentrieb erfolgt.
dienen, wobei die erforderliche Spannvorrichtung Neben der Einsparung der Fundamente und der
zum Ausgleich der elastischen Längung in einem der räumlich vielfach günstigeren Unterbringungsmög-
Transportmittel untergebracht ist. lichkeit der Spann- und Nachspannaggregate hat die
Bei derartigen Seil- bzw. Kettenzugfördereinrich-. erfindungsgemäße Einrichtung den Vorteil, daß ein tungen mit im Seil bzw. in der Kette eingebundenen i° erheblicher Teil des zur Standsicherung erforderli-Transportmitteln dehnt sich das Zugtrum des Seiles chen Eigengewichtes bei z.B. spurgeführten Mitbzw, der Kette elastisch. nehmergliedern direkt durch die Spann- und Nach-
Diese elastische Dehnung des Zugmittels wird spannaggregate aufgebracht wird, so daß weitere üblicherweise durch ein im Leertrum angeordnetes Aufwandseinsparungen erzielt werden. Dieser Vorteil Spannaggregat ausgeglichen, wobei bei wechselnder 15 gilt besonders bei den gewichtsbetätigten Spann-Zugrichtung ein solches Spannaggregat in beiden aggregaten.
Trumen erforderlich ist. Das jeweils im Zugtrum Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der
liegende Spannaggregat wird dabei bei Betrieb der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher
Anlage bis zu einem festen Anschlag durchgezogen. beschrieben. Es zeigt
Hierbei ist es bekanntgeworden, dieses dem Ausgleich 20 Fig. 1 teilweise im Schnitt eine Seitenansicht einer
der elastischen Längung dienende Aggregat in eines ersten Ausführungsform,
der Transportmittel einzubauen. F i g. 2 einen Schnitt gemäß der Linie 2-2 in F i g. 1,
Außer der elastischen Längung des Zugmittels, Fig. 3 einen Schnitt gemäß der Linie 3-3 in Fig. 1,
beispielsweise des Seiles oder der Kette, tritt ins- Fig. 4 eine Seitenansicht einer anderen Ausfüh-
besondere bei neu aufgelegten Zugmitteln eine blei- 25 rungsform,
bende Längung ein, die durch Nachspannaggregate F i g. 5 einen Schnitt gemäß der Linie 5-5 in F i g. 4,
ausgeglichen werden muß, um die Anlage ständig Fig. 6 eine Seitenansicht einer weiteren Ausfüh-
betriebsbereit zu halten. Hierbei ist es eben- rungsform und
falls bekanntgeworden (französische Patentschrift F i g. 7 einen Schnitt gemäß der Linie 7-7 in F i g. 6.
1 306 151), die Vorrichtung zum Ausgleich der blei- 3° Mit 1 ist eine Antriebsstation bezeichnet, über die
benden Längung in eines der Transportmittel einzu- ein über ortsfeste Umlenkrollen 3 und 4 umgelenktes
bauen. " Zugseil 2 geführt wird. Ein Mitnehmerglied 5 weist
Bei den bekannten Anordnungen, mußte jeweils zwei Umlenkrollen 6 und 7 auf, die das Zugseil 2
eine Ausgleichsvorrichtung stationär angeordnet erneut umlenken und es mit seinen Enden zu einer
werden, was den Nachteil mit sich bringt, daß einmal 35 Nachspanntrommel 8 führen, die als Doppeltrommel
verhältnismäßig große und teuere Fundamente benö- ausgebildet ist, von der die beiden Trommelteile 8 a
ligt werden, zum anderen die Ausgleichsvorrichtung «τ und 8 b unterschiedlichen Durchmesser aufweisen
wegen des oft nur geringen zur Verfügung stehenden (F i g. 2). Ein Ende des Zugseiles 2 wird an dem einen
Raumes schlecht untergebracht werden kann. kleineren- Durchmesser aufweisenden Trommelteil 8 a
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine 40 befestigt. Am Umfang des einen größeren Durch-
Seil- bzw. Kettenzugfördereinrichtupg zu schaffen, messer aufweisenden Trommelteiles 8 b sind Nocken 9
bei der aufwendige Fundamente eingespart und die vorgesehen, die mit einer um einen Bolzen 10 drehbar
erforderlichen Spann- und Nachspannaggregate auf gelagerten Sperrklinke 11 zusammenwirken, die durch
kleinem Raum untergebracht werden können. eine Druckfeder 12 an den Trommelteil 8 b gedrückt
Diese der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe 45 wird und sich gegen einen der Nocken 9 anlegt. Die wird dadurch gelöst, daß in der Spannvorrichtung Umlenkrollen 6 und 7 sind in Rahmen 13 bzw. 14 gleichzeitig eine Einrichtung zum Ausgleich der gelagert, die selbst in einer Führungsbahn 15 verbleibenden Längung des Zugseiles untergebracht ist, ' schiebbar angeordnet sind. Die beiden Rahmen 13 die aus einer bekannten Nachspanntrommel besteht, und 14 stützen sich durch zwei zylindrische Druckdie durch die vom Zugseil herrührenden Kräfte 50 federpakete 16 gegeneinander ab und haben in der gespannt wird. Mitte des Mitnehmergliedes 5 einen gemeinsamen mit
■ Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der einem Rahmen 17 fest verbundenen Anschlag 18. Das
Erfindung kann so vorgegangen werden, . daß die Mitnehmerglied 5 läuft über Räder 19 auf Schienen
Nachspanntrommel als durch eine Sperrklinke in 20 und weist an jeder Stirnseite Haken 21 und 22 zum.
bekannter Weise gegen Rücklauf gesicherte Doppel- 55 Ankuppeln einer Last auf.
trommel mit unterschiedlichem Manteldurchmesser Wird z. B. an dem Haken 22 des Mitnehmerglie-
ausgebildet ist, auf deren beiden Trommelmänteln des 5 eine Last angehängt, ist das von der Antriebs-
die beiden Enden des Zugseiles derart befestigt sind, station 1 über die Umlenkrollen 3 und 7 geführte und
daß beim Abspulen des unter Zugspannung stehenden an dem Trommelteil 8 a der Nachspanntrommel
Seilendes ein Aufspulen des anderen, sogenannten 60 befestigte Teil des Zugseiles 2 das sogenannte Last-
SchlafTseilendes erfolgt, wobei auf Grund des jeweili- trum. Bevor sich die an den Haken 22 angehängte zu
gen Durchmesservefhältnisses ein bestimmtes Ver- verziehende Last bewegt, wandert die vom Lasttrum
hältnis zwischen Zugseil- und Schlaffseilvorspannung des Zugseiles 2 umschlungene Umlenkrolle 7 bis zu
der an den Trommeln befestigten Seil- bzw. Ketten- dem festen Anschlag 18. Die Umlenkrolle 6 wird
enden aufrechterhalten wird. 65 gleichzeitig über die zylindrischen Druckfederpakete
Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfin- 16 nach links verschoben.
dung kann so vorgegangen werden, daß die Betätigung Das an dem Trommelteil 8 α befestigte Lasttrum-
der Nachspanntrommel zum selbsttätigen Ausgleich des Zugseiles 2 versucht sich unter Mitwirkung der
von der Antriebsstation 1 erzeugten Zugkraft abzuspulen. Da das Schlaffseilende des Zugseiles 2, das von der Antriebsstation 1 über die Umlenkrollen 4 und 6 geführt ist, an dem Trommelteil 8 b der Nachspanntrommel 8 befestigt ist, kann das unter Zugspannung stehende Seilende nur so lange abgespult werden, bis sich ein Gleichgewichtszustand zwischen der von den zylindrischen Druckfedern 16 erzeugten Kraft und der am Trommelteil 8& wirksamen Umfangskraft eingestellt hat. Die Umfangskraft am Trommelteil 8 b wird auf Grund des Durchmesserverhältnisses durch die jeweils im unter Zugspannung stehenden Seiltrum vorhandene Zugkraft bestimmt. Da sich immer eine durch das Durchmesserverhältnis der Trommelteile 8 α und 8 b bestimmte vielfache Länge des vom Trommelteil Sa abgespulten Zugseiles 2 auf den Trommelteil 8 b aufspult, werden alle im Zugseil auftretenden Längungen automatisch ausgeglichen und im Schlaffseiltrum ständig eine durch den Gleichgewichtszustand zwischen den Kräften der zylindrischen Druckfederpakete 16 und der Umfangskraft des Trommelteiles 8 b bestimmte Vorspannung aufrechterhalten.
Da bei Vorhandensein des vorbeschriebenen Gleichgewichtszustandes immer ein bestimmter Abstand zwischen dem verschiebbaren Rahmen 13, der Umlenkrolle 6 und dem festen Anschlag 18 vorhanden ist, dessen Größe durch die unter Einwirkung der Zugkraft im Lasttrum des Zugseiles 2 maximal auftretende elastische Dehnung bestimmt ist, wird die Vorspannung im Zugseil 2 auch nach Abschalten der Antriebsstation 1 nicht unter einen durch die zylindrischen Druckfederpakete 16 bestimmten Wert absinken. Die Länge und die Stärke der zylindrischen Druckfederpakete 16 ist so bemessen, daß die beiden verschiebbaren Rahmen 13 und 14 der Umlenkrollen 6 und 7 gerade an dem festen Anschlag 18. anliegen, wenn sich die elastische Dehnung des Zugseiles 2 nach Beendigung der Zugkraftübertragung durch innere Kräfte im Zugseil 2 wieder abbaut. Ein Abspulen des Zugseiles 2 vom Trommelteil 8 b der Nachspanntrommel 8 ist nämlich nicht möglich, da die Nocken 9 und die Sperrklinke 11 nur eine Drehrichtung der Trommel zulassen.
Wenn eine am Haken 21 angehängte Last zu verziehen ist, wird das vorher beschriebene Lasttrum des Zugseiles 2 zum Schlaffseiltrum und das Schlaffseiltrum zum Zugtrum. Die durch die Sperrklinke 11 über die Nocken 9 arretierte Trommel 8 ist in diesem Fall unwirksam. Der verschiebbare Rahmen 13 der Umlenkrolle 6 legt sich an den festen Anschlag 18 an, und der unter Federdruck stehende verschiebbare Rahmen 14 der vom Schlaffseiltrum des Zugseiles 2 umschlungenen Umlenkrolle 7 gleicht nur die unter der Zugkrafteinwirkung auftretende elastische Dehnung des Zugseiles 2 aus. Es ist also zweckmäßig, das Mitnehmerglied 5 so einzusetzen, daß die größeren Lasten im wesentlichen an den Haken 22 eingehängt werden, obwohl die Nachspanntrommel 8 auch dann wirksam ist, wenn eine an den Haken 21 eingehängte Last nach dem Abbremsen der Antriebsstation 1 nachläuft und die Spannungszustände im Zugseil 2 umkehren.
Eine Einrichtung, bei der zum Ausgleich der elastischen Dehnung des Zugseiles Spanngewichte verwendet werden, ist in F i g. 4 und 5 dargestellt.
In dem Mitnehmerglied 5 sind Gewichte 23, die als Spanngewichte dienen, angeordnet, die die elastische Dehnung des Zugseiles 2 ausgleichen. Die Nachspannung und der Ausgleich der bleibenden Längung des Zugseiles 2 erfolgt über die mittels des Hebel- und Klinkenwerkes 25 gesteuerte Nachspanntrommel 24. Bei der in Fig. 6 und 7 dargestellten Anordnung erfolgt der Ausgleich der elastischen Dehnung des Zugseiles durch einen in die Seilführung eingefügten
ίο Hebel 26, der sich entsprechend der jeweiligen Zugrichtung des Zugseiles 2 gegen zwei Widerlager 27 abstützt und hierdurch den Ausgleich der elastischen Dehnung bewirkt. Zum selbsttätigen Nachspannen der bleibenden Zugseillängung dient die Nachspann-
.15 trommel 24, die über eine Schubstange 28 mit Klinkenwerk 29 durch den Hebel 26 gesteuert wird.
Je nach der Zugrichtung des Zugseiles stützt sich der Hebel 26 an den entsprechend angeordneten Widerlagern 27 ab, und die automatische Nachspannung wird hier ebenfalls durch die Nachspanntrommel 24 bewirkt, die mittels des durch die Schubstange mit dem Hebel 26 verbundenen Klinkenwerkes 29 betätigt wird.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Seil- bzw. Kettenzugfördereinrichtung mit einem oder mehreren darin eingebundenen Transportmitteln, die durch den Seil- bzw. Kettenzug bewegt werden oder als Mitnehmerglieder zur Beförderung von rollenden Lasten dienen, wobei die erforderliche Spannvorrichtung zum Ausgleich der elastischen Längung in einem der Transportrnittel untergebracht ist, dadurch gekenn- *- ' zeichnet, daß in der Spannvorrichtung gleichzeitig eine Einrichtung zum Ausgleich der blei- ^benden Längung des Zugseiles (2) untergebracht ist, die aus einer bekannten Nachspanntrommel (8; 24) besteht, die durch die vom Zugseil (2) herrührenden Kräfte gespannt wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachspanntrommel (8) als durch eine Sperrklinke (11) in bekannter Weise gegen Rücklauf gesicherte Doppeltrommel mit unterschiedlichem Manteldurchmesser ausgebildet ist, auf deren beiden Trommelmänteln die beiden Enden des Zugseiles (2) derart befestigt sind, daß beim Abspulen des unter Zugspannung stehenden Seilendes ein Aufspulen des anderen, sogenannten Schlaffseilendes erfolgt, wobei auf Grund des jeweiligen Durchmesserverhältnisses ein bestimmtes Verhältnis zwischen Zugseil- und Schlaffseilvorspannung der an den Trommeln befestigten Seil- bzw. Kettenenden aufrechterhalten wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung der Nachspanntrommel (24) zum selbsttätigen Ausgleich der bleibenden Längung des Zugseiles (2) bzw. der Kette durch ein Gewicht (23 bzw. Hebel 26) der Vorrichtung zum Ausgleich der elastischen Dehnung des Zugseiles (2) bzw. der Kette und einen durch die Gewichte (23 oder Hebel 26) betätigten Hebel sowie einen Ratschentrieb erfolgt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

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