DE811693C - Spannvorrichtung fuer Bandfoerderer - Google Patents
Spannvorrichtung fuer BandfoerdererInfo
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- DE811693C DE811693C DEP27411D DEP0027411D DE811693C DE 811693 C DE811693 C DE 811693C DE P27411 D DEP27411 D DE P27411D DE P0027411 D DEP0027411 D DE P0027411D DE 811693 C DE811693 C DE 811693C
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- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 3
- 208000028382 Tympanic membrane disease Diseases 0.000 claims 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G23/00—Driving gear for endless conveyors; Belt- or chain-tensioning arrangements
- B65G23/44—Belt or chain tensioning arrangements
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Description
- Spannvorrichtung für Bandförderer I)ie Erfindung bezieht sich auf Förderer mit endlosem Band und bezweckt, die Schwierigkeiten, welche bei der Aufrechterhaltung der Spannung auf dem Rückkebrtrum im Verhältnis zu der Spannung des fördernden Trums des Bandes unter Last auftreten, wenn das Rückkehrtrum durch ein Treil,rad angetriel)en wird, zu beseitigen.
- Zu diesem Zweck wird gemäß der Erfindung eine \'erl,indung zwischen dem dem Treibrad zulaufenden Teil nach dem von dem Treibrad ablaufenden Teil des Rückkebrtrums vorgesehen, durch welche die Spannung des zulaufenden Teiles in dem ablaufenden Teil eine gespannte Ausbuchtung hervorruft, derart, daß die mit der Vermehrung oder Verminderung der Last auf dem fördernden Trum sich ändernde Spannung im zulaufenden Teil eine entsprechende, aber erhöhte Vergrößerung oder Verkleinerung der Ausbuchtung zur Folge hat.
- Die Spannung des der Triebscheibe zulaufenden Teiles regelt die Größe einer Ausbuchtung in diesem Teil, die ihrerseits auf die Ausbuchtung des ablaufenden Teiles einwirkt. Die Ausbuchtungen haben die Form von Schleifen, wovon eine auf jeder Seite des Treibrades angeordnet ist, und die Schleifen sind miteinander durch ein die Bewegung vervielfachendes Getriebe verbunden, derart, daß eine Verkürzung der Schleife unter erhöhtem Bandzug eine Verlängerung der anderen Schleife in erhöhtem Ausmaß zur Folge hat.
- 6Veitere Erfindungsmerkmale ergeben sich aus der l,eschreibung und den Ansprüchen.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. I eine schematische Seitenansicht des endlosen Bandförderers, Fig. 2 eine Seitenansicht in einem gegenüber der Fig. I vergrößertem Maßstabe des Antriebsgetriebes und der damit verbundenen Teile,.
- Fig. 3 einen der Fig. 2 entsprechenden Grundriß, der jedoch nur das untere Trum des Förderers zeigt.
- Das endlose Förderband ist in zwei Trums angeordnet, nämlich einem Obertrum 4 (Fig. I) und einem Untertrum, welches die gespannte Strecke 5 und die ungespannte Strecke 6 enthält, zwischen denen das Antriebsgetriebe wirkt. Bei der dargestellten Ausführungsform ist das obere Trum 4 das fördernde Trum und fördert von rechts nach links in der Richtung des Pfeiles A (Fig. I). Das untere Trum 5, 6 ist das Rückkehrtrum. Das obere Trum 4 ist, wie üblich, von muldenförmigem Querschnitt, in dem es durch sogenannte Muldenrollen 7 unterstützt ist. An gegenüberliegenden Enden der Fördervorrichtung läuft das Band um Endrollen 8 herum. Das Antriebsgetriebe umfaßt in üblicher CVeise einen Elektromotor 9, ein nicht dargestelltes Getriebe, das in den Gehäusen IO und II (Fig.3) arbeitet, und eine Antriebstrommel I2, um die das Untertrum des Bandes geschlungen ist. Eine Führungsrolle 13 leitet das Band von der Trommel 12.
- Die Strecke 5 bewegt sich auf die Antriebstrommel zu, während sich die Strecke 6 von ihr abbewegt.
- Die Antriebstrommel ist an einem Zwischenteil in dem unteren Trum 5, 6 des Bandes angeordnet.
- Die für die Zwecke der Erfindung vorgesehenen Teile enthalten zwei Schleifen bildende Trommeln 14 und 15, von denen jede in zwei Lagerböcken I6 und 17 gelagert ist, welche längs der Führungsstangen 18 gleitbar sind, die Teile des ortsfesten Teiles des Förderers sind. Die Trommel 14 legt die gespannte Strecke 5 des Rückkehrtrums in die Form einer annähernd waagerechten Schleife 21. Entsprechend bildet die Trommel mit Hilfe einer in einem ortsfesten Teil des Rahmenwerkes 23 gelagerten Trommel 22 die ungespannte Strecke 6 des Rückkehrtrums in die Gestalt einer annähernd waagerechten Schleife 24.
- Die für die Zwecke der Erfindung vorgesehenen Teile enthalten ferner ein Rollengetriebe, das zwei Rollen 25 mit kleinem Durchmesser und zwei Rollen 26 mit großem Durchmesser umfaßt, die sämtlich auf einer in einem ortsfesten Teil des Rahmens 28 gelagerten Welle 27 befestigt sind. Von einem Paar von Seitenseilen 29 ist jedes Seil an einem Ende an einem Lagerbock I6 befestigt, während das andere Ende nach einer Rolle 25 mit kleinem Durchmesser führt, um diese gewickelt und mit seinem Ende an ihr befestigt ist. Entsprechend ist jedes Seil eines anderen Paares von Seitenseilen 30 an einem Ende an dem Lagerbock I7 befestigt und am anderen Ende nach der Rolle 26 mit größerem Durchmesser geführt, um diese he;umgeschlungen und daran befestigt. Die Seile 29 sind um eine Rolle 25 entgegengesetzt der Seile um die Rolle 26 gewunden.
- Beim Arbeiten des Förderers bewirkt die Last auf dem Fördertrum 4 die Spannung des Bandes einschließlich der zulaufenden Strecke 5 des Rückkehrtrums, d. h. jede Vermehrung in der Belastung hat die Wirkung, die Spannung der Strecke 5 zu erhöhen. Wenn jedoch die Spannung der Strecke 5 erhöht wird, wird die Schleife 2I gekürzt und zieht die Trommel I4 und ihren Block I6 nach links. Das hat zur Folge, daß die Seile 29 die Rollengetriebe 25, 26 in Gegenzeigerrichtung (Fig. 2) zwingt. Dadurch üben die Seile 30 der Rolle 26 einen Zug auf den Lagerblock 17 und seine Trommel 15 aus, so daß die Schleife 24 verlängert wird und die Schlaffheit in der ablaufenden Strecke 6 des unteren Trums aufgenommen wird. Dank der Wirkung des Rollengetriebes 25, 26 verlängert sich die Schleife 24 über den Ausgleichsbetrag, d. h. um einen Betrag, der größer ist, als die Kürzung der Schleife 21 beträgt, sodaß die Trommeln 14 und I5, welche diese Schleifen bilden, das Bestreben haben, einen Zustand des Gleichgewichtes und eine Spannung in dem Förderband 4, 5, 6 aufrechtzuerhalten, die der Belastung entspricht.
- Das Rollengetriebe 25, 26 erhöht nicht nur die Länge des Zugs, welchen das genannte Getriebe von den Seilen 29 nach den Seilen 30 überträgt, sondern verringert auch verhältnismäßig die Kraft des Zuges, die das Getriebe übermittelt. Somit wird die in dem unteren Trum des Bandes gebildete Schleife 24 der Spannungstrommeln 15 einer Belastung unterworfen, die im wesentlichen niedriger ist als die Last, welche durch die Schleife 21 der Schleifen bildenden Trommel 14 auferlegt wird.
- Mit Rücksicht darauf, daß der Förderer in der Lage sein muß; anzulaufen zu einer Zeit, wenn das Fördertrum 4 entweder beladen oder unbeladen ist, ist es bei jedem Waagerechtförderer entsprechend der Erfindung wünschenswert, dem Band eine Leerspannung unabhängig von den SIitteln, welche die Scheifen 21 und 24 beeinflussen, zu erteilen. Solche Mittel können die Form irgendeiner üblichen einstellbaren Bandspannvorrichtung haben, z. B. eine solche mit Endrollen 8.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE I. Spannvorrichtung für Bandförderer, deren endloses Band durch eine auf das Rückkehrtrum einwirkende Antriebstrommel angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem der Antriebstrommel zulaufenden Teil (5) des Rückkehrtrums und dem von der Antriebstrommel ablaufenden Teil (6) des Rückkehrtrums eine Verbindung vorgesehen ist, durch welche die Spannung des zu laufenden Teiles in dem ablaufenden Teil eine gespannte Ausbuchtung (24) hervorruft, derart, daß die mit der Vermehrung oder Verminderung der Last auf dem fördernden Trum (4) sich ändernde Spannung im zulaufenden Teil (5) eine entsprechende, aber erhöhte Vergrößerung oder Verkleinerung der gespannten Ausbuchtung (24) zur Folge hat.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung der Antriebstrommel (I2) die Größe einer Ausbuchtung (2I) in diesem Teile regelt, die ihrerseits auf die Ausbuchtung des ablaufenden Teiles einwirkt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge- kennzeichnet, daß die Ausbuchtungen (2I, 24) die Form von Schleifen haben, wovon eine auf jeder Seite der Antriebstrommel (I2) angeordnet ist und die Schleifen miteinander durch ein Getriebe (25, 26) verbunden sind, derart, daß eine \ierkulzungg der ersten Schleife (2I) unter Verstirktem Bandzug eine Verlängerung der anderen Schleife (24) zur Folge hat.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine das Band ausbuchtende, an der zulaufenden Strecke (5) des Rückwärtstrums angreifende Trommel (I4) und eine an der ablaufenden Strecke (6) eingreifende Trommel (15), wobei jede der genannten Trommeln beweglich ist, und Verbindungsmittel zwischen den Trommeln vorgesehen sind, um sie nachgiel>ig gegendl)er aus der Spannung der ausgebuchteten Strecken herrührenden Bewegung zu halten, und wobei diese Mittel ein Getriebe (25, 26) enthalten, welches eine Bewegung der an der einen Strecke angreifenden Trommel (14) eine größere und entgegengesetzt gerichtete Bewegung der an der anderen Strecke angreifenden Trommel (I5) hervorruft.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe aus einer Rollenvereinigung besteht, welche Rollen mit kleinem Durchmesser und solche mit großem Durchmesser (25, 26) enthält, welche innen angeschlossene Verbindungen (29, 30) in entgegengesetzten Richtungen haben.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen mit kleinem und großem Durchmesser (25, 26), die an die Trommeln (14, 15) angeschlossen sind, an den zulaufenden und ablaufenden Strecken (5, 6) des Bandes angreifen.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommeln (I4, I5) in Lagerblöcken (I6 und I7) gelagert sind, welche entlang von Führungsstangen (I8) gleitbar sind, und die Trommeln mit anderen Trommeln (I2 und 22) zusammenarbeiten, um in dem Band Schleifen (21, 24) zu bilden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB811693X | 1945-10-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE811693C true DE811693C (de) | 1951-08-23 |
Family
ID=10522234
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP27411D Expired DE811693C (de) | 1945-10-12 | 1948-12-28 | Spannvorrichtung fuer Bandfoerderer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE811693C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1000280B (de) * | 1954-08-02 | 1957-01-03 | Mavor & Coulson Ltd | Spannvorrichtung fuer endlose Foerderbaender |
| DE3617794A1 (de) * | 1985-06-15 | 1987-02-05 | Adam Udo Maschinenfabrik | Bandumlenkstation fuer spannband- und speicherbandschleifen von gummigurtfoerderern |
-
1948
- 1948-12-28 DE DEP27411D patent/DE811693C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1000280B (de) * | 1954-08-02 | 1957-01-03 | Mavor & Coulson Ltd | Spannvorrichtung fuer endlose Foerderbaender |
| DE3617794A1 (de) * | 1985-06-15 | 1987-02-05 | Adam Udo Maschinenfabrik | Bandumlenkstation fuer spannband- und speicherbandschleifen von gummigurtfoerderern |
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