DE1528981A1 - Drehkolbenmaschine - Google Patents
DrehkolbenmaschineInfo
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- DE1528981A1 DE1528981A1 DE19661528981 DE1528981A DE1528981A1 DE 1528981 A1 DE1528981 A1 DE 1528981A1 DE 19661528981 DE19661528981 DE 19661528981 DE 1528981 A DE1528981 A DE 1528981A DE 1528981 A1 DE1528981 A1 DE 1528981A1
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04C—ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04C2/00—Rotary-piston machines or pumps
- F04C2/08—Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing
- F04C2/10—Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of internal-axis type with the outer member having more teeth or tooth-equivalents, e.g. rollers, than the inner member
- F04C2/103—Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of internal-axis type with the outer member having more teeth or tooth-equivalents, e.g. rollers, than the inner member one member having simultaneously a rotational movement about its own axis and an orbital movement
- F04C2/104—Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of internal-axis type with the outer member having more teeth or tooth-equivalents, e.g. rollers, than the inner member one member having simultaneously a rotational movement about its own axis and an orbital movement having an articulated driving shaft
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
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- Mechanical Engineering (AREA)
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- Hydraulic Motors (AREA)
Description
PATfNTANWAVT XfcJPL.-INQ. QERHARD SCHWAN
8MONCHtNI-OOERZERSTRASSEiS
P 15 28 981,2 " 27. Dezember 1968
Char—Lynn Company S/a
■""'■"■".■ Drehkolbenmaschine
Die Erfindung betrifft eine Drehkolbenmaschine mit einem ortsfesten
Ständer, einem innen gezahnten Zahnring, dessen Achse
gegenüber dem"Ständer festliegt, einem außen gezahnten Radstern,
der mindestens einen Zahn weniger als der Zahnring aufweist, exzentrisch innerhalb des Zahnringes angeordnet ist und bei einer
Relätiubeiuegung zwischen Radstern und Zahnring eine Umlaufbewegung
um die Achse des Zahnringes sowie eine.mit niedrigerer
Geschwindigkeit als die Umlauf bewegung erfolgende Drehbewegung
um die eigene Achse in entgegengesetzter Richtung ausführt, ferner
mit einem von dem Ständer abgestützten, ersten drehbaren
Bauteil, das um die Achse des Zahnringes drehbar ist, und einer
Gelenkwelle, deren Acnöe die Achsen von Zahnring und Radstern
schneidet und die das erste drehbare Bauteil und den Radstern derart mechanisch miteinander verbindet, daß das erste drehbare
Bautei1 syηchröη mit der Drehbweguηg des Radsterηes rοtiert.
Der Erfindung liog!t die Auf gäbe zu ,Grunde, bei Maschinen dieser
Art für eine einfache, störungsfrei arbeitende Antriffbevexbin-"_
dung zwischen-dem Radstern und einem zweiten drehbaren Bauteil^
909839/0^99
HiNsf«E,CH« 0*1 I.,4 (MWKi · KA ttt I: f VECTRICPATfN T M Q NC WfN
beiapielsiusi.se einem Ventilelement oder einem Gegengewicht,
zu sorgen, die das zweite drehbare Bauteil synchron mit der UmlauFbemegung
des Radsternes rotieren läßt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Gelenkwelle
einen zu ihrer Achse koaxialen lliallenansatz aufweist,
der in einen radialen Schlitz mit zur Achse des Zahnringes parallelen
Wänden eines zuleiten drehbaren Bauteiles hineinragt,
eine der Breite des Schlitzes Im wesentlichen gleiche Querabmessung besitzt, gegenüber der Gelenkwelle und/oder dem zuleiten
drehbaren Bauteil drehbar ist und das zuieite drehbare Bauteil synchron mit tier Umlaufbewegung des Raristernes um die Achse des
Zahnringes dreht.
Weitere Merkmale, Vorteile und Anuiendungsmoglichkeiten der Erfindung
ergeben sich aus den Untefansprüchen und der folgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung in Uerblndung
mit den beille§sfiden Zeichnungen· Es zeigt:
Figur 1 «inen Längsschnitt einer Drehkalbenmaschlns nach
der Erfindjung entlang der Linie 1-1 d»r Figur 2,
2 einan Öuerachnitt ©ntlang d«r Linls 2—2 risr Fi
gur 1 ,
Figur 3 sin«η Querschnitt entlang d«r Linie 3-3 ri©r FIg;ur
Figur 4 einen Querschnitt entlang der Linie 4-4 dar Figur 1.
Die Erfindung ist an Hand einer Drehkolbenmaschine veranschaulicht,
die als Pumpe oder als Motor arbeiten kann und ein Gehäuse
aufweist, das aus mehreren ringförmigen, zylindrischen
Teilen besteht, und zwar einem Uentilgehäuseteil 2, einer Ventilplatte 3» einem Zahnring4, einer Platte 6 und einem ein
Gegengewicht aufnehmenden Gehäuseteil 8. Die Gehäuseteile 2,
3, 4, 6 und 8 werden mit Hilfe von in Umfangsrichtung verteilt
angeordneten Schrauben 10 axial ausgerichtet zusammengehalten.
Bei einer Pumpe oder einem Motor der vorliegend dargestellten
Art dient das Gehäuse als Halterung oder Ständer für mehrere Bauteile, die eine Dreh- oder Umlaufbewegung ausführen können.
Das Ventilgehäuseteil 2 ist mit Einlaß^ und Auslaßstutzen 16,
17 versehen, deren Funktion sich umkehrt, wenn die Pumpe oder
der Motor in entgegengesetzter Richtung arbeiten. Der Zahnring
4 meist mehrere Innenzähne auf. Die Zähne eines auSen gezahnten
Radsternes 18, der mindestens einen Zahn weniger als der Zahnring besitzt, stehen mit den Zähnen des Zahnringes 4 in Eingriff.
Der Radstern 18 führt eine Hypozykloidbemegung aus und
in
läuft/einer Kreisbahn um die Achse des .Zahnringes 4 um.
läuft/einer Kreisbahn um die Achse des .Zahnringes 4 um.
Das Ventilgehäuseteil 2 ist mit axial verlaufenden Bohrungen
und 22 ausgestattet, die beide konzentrisch zur Achse 24 des
90983970590
Zahnringes 4 liegen. Die Einlaß- und Auslaßstutze/n 16, 17 stehen
mit dem Innenraum der Bohrung 20 in Verbindung (Figur 1). Ein
mit einer in der Bohrung 22 drehbar gelagerten UJelle 30 kombiniertes, zylindrisches Ventilelement 28 ist in der Bohrung 20
drehbar angeordnet. Die UJelle 30 dient als Eingangszeile, wenn
die Drehkolbenmaschine als Pumpe eingesetzt wird, und als Ausgangswelle, mann die Drehkolbenmaschine als Motor arbeitet·
Die Axiallänge des Ventilelementes 28 stimmt mit der Axiallänge der Bohrung 20 überein, so daß die Stirnfläche 32 des Ventilelementes 28 mit der benachbarten Stirnfläche 34'der Ventilplatte 3 in Gleiteingriff steht.
In Figur 3 aind die Zähne des Zahnringes 4 mit 36 und die Zähne
des Radsternes 18 mit 38 bezeichnet. Der Radstern 18 ist in der von dem Zahnring 4 umschlossenen Kammer exzentrisch angeordnet-
und kann eine Umlaufbewegung mit Bezug auf den Zahnring 4 ausführen, wobei die Achse 40 des Radsternes 18 eine Umlaufbahn um
die Achse 24 des Zahnringes 4 beschreibt. Während der Umlaufbewegung des Radsternes 18 kommen dessen Zähne 38 mit den Zähnen
36 des Zahnringes 4 in Eingriff und bilden sich erweiternde und zusammenziehende Zellen 42, deren Anzahl gleich der Anzahl der
Zähne 38 des Radsternes 18 ist.
Eine lotrechte Mittellinie stellt in der in Figur 3 gezeigten
Betriebestellung des Radsternes 18 gegenüber dem Zahnring 4 die
Exzentrizitätslinie 44 des Radsternes dar. Läuft beispielsweise
90 983 97Q59t
cjer Radstern 18 im Uhrzeigersinn um, dehnen sich die Zellen
42 auf der rechten Seite der Exzentrizitätslinie aus und ziehen
sich die Zellen 42 auf der linken Seite dieser Linie zusammen.
Arbeitet die Drehkolbenmaschine als Nlotor, wird den sich erweiternden
Zellen unter Druck stehendes Druckmittel zugeführt und wird Druckmittel aus den sich zusammenziehenden Zellen verdrängt.
Arbeitet die Drehkolbenmaschine als Pumpe, tvird in die
sich erweiternden Zellen Druckmittel eingesaugt und unter Druck aus den sich zusammenziehenden Zellen ausgestoßen."
Die Plattet 3 und 6 haben Bohrungen 46 und 47, die zur Achse 24
konzentrisch liegen und genügend klein sind, so daß die an dem
Zahnring 4 anliegenden Ringflächen 48, 49 die sich erweiternden
und zusammenziehenden Zellen 42 zwischen den Zähnen von Radstern und Zahnring 18 bzw. 4 für alle UmlaufStellungen des Radsternes
18 seitlich abschließen. .
Das Gehäuseteil 8 besitzt zur Achse 24 konzentrische Bohrungen
52, 54, die ein Gegengewicht 56 aufnehmen, das mit einer in der
Bohrung 54 gelagerten Stummelwelle 58 ausgestattet ist. Das Gegengewicht
56 trägt auf der, seinem Schwerpunkt gegenüberliegenden Seite einen radial gerichteten Schlitz 59, der parallele
Wände aufweist, die parallel zu der Achse 24 des Zahnringes 4 verlaufen. .
Der Radstern 18 ist mit einer zu den.Zähnen 38 konzentrischen
Bohrung 60 versehen* Auf einem Teil der Länge der Bohrung 60
909839/05Si:
befinden sich in Umfangsrichtung verteilt angeordnete, axial ·
gerichtete ZMhne oder Keile 61. Eine Bohrung 62 dBSuUentilele^
mentes 28-, die konzentrisch zur Achse 24 liegt und mit der .
Bohrung 60 des Radsternes 18 in Verbindung steht, meist ebenfalls mehrere in Umfangsrichtung verteilt angeordnete,"axial
gerichtete Zähne oder Keile 63 auf. Die Keile 61 und 63 haben einen solchen Querschnitt (Figuren 2 und 3), daß die zwischen
den Keilen befindlichen Ausnehmungen halbkreis- oder bogenförmig
sind.
Ein Abstandsring 64 liegt innerhalb der Bohrung 60 zwischen
den Enden der Keile 61 und der Platte 6. Der Abstandsring 64
trägt einen Ringflansch 65.
Eine Gelenkwelle 66 sorgt für eine mechanische Antriebsverbindung
zwischen Radstern 18 und Ventilelement 28· Die Gelenkwelle
66 hat eine solche Länge, daß ihr tiökes Ende an dem Boden
der Bohrung 62 und ihr rechtes Ende an dem Ringflansch 65
des Abstandsringes 64 anliegt. Beide Enden der Gelenkwelle 66 sind kugelig ausgebildet und haben einen effektiven Durchmesser,
der dem Innendurchmesser der Keile 63 bzw· 61 entspricht. Beide Enden der Gelenkwelle 66 tragen Keile, deren Anzahl gleich
der Anzahl der Keile 61 bzw* 63 ist. Die Keile der Gelenkwelle haben einen solchen Querschnitt (Figuren 2 und 3), daß die*
Ausnehmungen zwischen den Keilen halbkreis— oder bogenförmig
sind und den gleichen Durchmesser wie die Ausnehmungen zwischen
den Keilen 61 und 63 haben. Gemäß den Figuren 2 und 3 haben "
909839/0581
die gemeinsamen Keilausnehmungen zwischen Gelenkwelle 66 und
Ventilelement 28 sowie zwischen Gelenkwelle 66 und Radstern
im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt. Kugeln 67 sind in
diese Ausnehmungen eingesetzt und übertragen Antriebskräfte
Oder Drehmomente zwischen der Gelenkwelle 66, dem Radstern 18
und dem Ventilelement 28.
Da der Radstern 18 exzentrisch gegenüber dem Zahnring 4 angeordnet
ist, ist die Gelenkwelle 66 stets gegenüber dem die gleiche Achse 24 wie der. Zahnring 4 aufweisenden VentilelemBnt
28 und der Achse 40 des Radsternes 18 geneigt. Ein sechs Zähne
-aufweisender Radstern 18 führt eine Umdrehung um die eigene
Achse 40 aus, während er sechsmal in entgegengesetzter Richtung um die Achse 24 des Zahnringes umläuft. Infolgedessen führt
das rechte Ende der Gelenkwelle 66 gemeinsam mit dem Radstern 18 sowohl eine Umlaufbewegung als auch eine Drehbewegung aus,
während das linke Ende der Gelenkwelle 66 gemeinsam mit dem Ventilelement 28 nur eine Drehbewegung ausführt.
DieKügel-Keil-Verbindungen zwischen Gelenkwelle 66 und Ventilelement
28 einerseits sowie zwischen Gelenkwelle 66 und Radstern 18 andererseits bilden Universalgelenke, die die oben beschriebene Bewegung der Gelenkwelle 66 erlauben. Arbeitet die
Drehkolbenmaschine als Pumpe, wird der Radstern 18 auf einer Umlaufbahn herumgeführt, indem auf die-Welle 30 eine Drehkraft
ausgeübt wird, die über die Gelenkwelle 66 auf den Radstern 18
übertragen wird. Wird die Drehkolbenmaschine als Motor einge-
90983 9/0598
ΊΕ2Β9Β1
setzt, UJiTd die durch die Drehung d;es Rad stern ee 18 um die
Achse 40 erzeugte Kraft über die Gelenkwelle 66 auf die welle
30 Mb sttragen, so daß sich ^die UfelLle 3O dreht.
Die Umlaufbewegung des Radsternes 18 um die Achse 24 führt,
zu einer Radialkraft, die um die Achse 24 mit der Umlaufgeschwindigkeit
des Radsternes 18 rotiert. Das Gegengewicht 56
hat die Aufgabe, diese ?Radialkraft auszugleichen, wenn es
mittels der Gelenkwelle 66 gedreht wird. Die Gelenkwelle 66 weist eine zu ihrer Aehse 69 konzentrische IKlittelbohrung auf,
in der ein UJellenansätz 70 drehbar oder fest angeordnet ist·
Der Ulellenansatz 70 reicht in den "Schlitz 39 des Gegengeioichtes
56 hinein und hat einen Durchmesser» der im weeentlichen
gleich der Breite des Schlitzes ~M9 "ist. Bei dieser Anordnung
■■b'B.f;in;det-=si;C;h^der '^ctHverpunkt- des Gegengewichtes 56 .;.a.u-f der
Seite der Achse 24, die dem' Schwerpunkt des Radsternes 18 diametral
gegenüberliegt. Der in iden Schlitz 59 eingreifende WeI-lenan&atz
70 bewirkt also, dai3 das Gegengewicht 56 synchron
mit der .Umlaufgeschwindigkeit des Radsternes 18 gedreht und
die Radialkraft ausgeglichen wird, die auf die Umlaufbewegung
des •■'Radsternes' -1/8 zurückzuführen ;ist.
Die Achse 71 des Ulellenansatzes 70 fällt mit der Achse 69 der
Gelenkwelle 66 zusammen und beschreibt einen Kegel, wenn sie
sich synchron mit der. Umlaufbewegung des Radsternes 18 bewegt,
li/ie aus Figur 4 heryorgeht, liegt die Achse 71 in der Ebene
der ExzentrizitätsÜnie 44 und in Phase bezüglich der Exzenterlage
dss Radsternes.. 18. Diese Beziehung wird für alle Stel-
Zungen des Uigllenansatzes 70 aufrechterhalten.
Es ist wesentlich, daß die Wände des Schlitzes 59 in ebenen Flächen parallel zur Achse 24 liegen, um ein Verklemmen zwischen
UJellenansatz 70 und Gegengewicht 56 zu verhindern, li/äre
beispielsweise im Gegengewicht 56 .eine zylindrische Bohrung
vorhanden, deren Achse mit der Achse 71 des UJellenansatzes 70
zusammenfällt, würde eine Keilwirkung den lüellenansatz 70 gegenüber
der gebogenen Fläche der Bohrung zu verschieben suchen und den Ulellenansatz 70 radial nach außen aus seiner konischen Bahn herausdrücken. Dadurch könnte es leicht zu einem
Verklemmen kommen.
Bei der veranschaulichten Ausbildung legt sich demgegenüber
der Uielienansatz 7D gegen eine der flachen üiände des Schlitzes
59 an und wird keine resultierende Kraft erzeugt, die den U/el—
lenansatz 70 radial nach innen oder nach außen aus der konischen
Bahn herauszuschieben sucht, s-o daß es nicht zu einem
unerwünschten Verklemmen kommen kann. ·
Der in den Schlitz 59 eingreifende Teil des UJellenansatzes 70
könnte auch quadratischen Querschnitt erhalten, so daß eine
ebene Fläche des UJellenansatzes 70 mit einer ebenen Fläche des
Schlitzes 59 in Eingriff steht. In der Praxis wqrden jedoch
keine wesentlichen Vorteile einer solchen Konstruktion gegen-
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- ίο --■■-■■■
über dar veranschaulichten Ausbildung festgestallt. _.,,.
Das Ventilelement 28 und das Ventilgehäuseteil 2 sind mit
Kanälen versahen, durch d^a-hindurch Druckmittel von den Stutr
zen 16 oder 17 zu den Zellen 42 geleitet und von dort zu dem
anderen Stutzen 17 oder 16 zurückgeführt Wird. Je nach der gewünschten
Drehrichtung der U/elIe 30 ist der Stutzen 16 oder
der Einlaßstutzen und der andere Stutzen der Auslaßstutzen. Das Ventilelement 28 dreht sich ,mit der gleichen Geschwindigkeit
tüie der Radstern 18, jedoch in einer Richtung, die der
Richtung der Umlaufbewegung des Radsternes 18 entgegengesetzt
ist. Das Ventilelement 28 besitzt zwei axial in Abstand voneinander angeordnete Ringnuten 74 und 76, die mit den Stutzen
16, 17 ausgerichtet sind. Wie aus den Figuren 1 bis 3 hervorgeh.t,
ist das Ventilelement 28 mit sechs in Umfangsrichtung
verteilt angeordneten, axial verlaufenden Schlitzen 78, die
mit der Ringnut 74 und dem Stützen 16 in Verbindung stehen,
sowie mit sechs axial verlauf enden, mit den Schlitzen 78 in Umfangsrichtung abwechselnden Schlitzen 80 versehen, die mit
der Ringnut· 76* und-dem Stutzen 17 verbunden sind. Die Anzahl
der Schlitze 78 und 80 igt also gleich der Anzahl der Zähne
des Radsterjiss*.13. ■
Das UensbilgehäusetBdl 2 weist sieben (entsprechend der Anzahl
der Zähjw 36 des- Z ah nr ing es 4} in Umf angsrichtung verteilt angeordnie:tetf,
im··ui.esentliehen axial verlaufende Kanäle 82 auf* Die
Kanäle- .■&£' sind über kurze'Radialfcanals 83 mit dem Innenratim.
9098 3 9/ "
1S2B9B1
des VentilgehausBteiles 2 verbunden, um "-eine Verbindung zwischen
den Schlitzen 78 und 80 sauiie den Kanälen 82 herzustellen.
UJsnn sich das Ventilelement 28 dreht, wird jeder, der Schlitze
78 und 80 nacheinander mit jedem der Kanäle 82 des Ventilgehäuse
telles 2 zur Deckung gebracht. Die Druckmittelzu- und —abführ
zu und aus den Zellen 42 erfolgt über die Kanäle 82, die an Stellen enden, die die Verbindungsstellen zwischen den Zähnen 36 des Zahnringes 4 darstellen (Figur 3).
Arbeitet die Drehkolbenmaschine alsMotor, strömt Druckmittel
Über den EinlaSstutzen 16, die Ringnut 74, die Schlitze 78 des
Uentileleinentes 28 und bestimmte Kanäle B2 des Ventilgehäüseteiles
2 in die in Figur 3 auf der linken Seite der Exzentrizitätslinie 44 liegenden Zellen 42 ein* Infolge der Ausdehnung
dieser Zellen läuft der Radstern 18 im Uhrzeigersinn um, so daß
die Zellen 42 auf der rechten Seite der Exzentrizitätslinie 44
verengt werden. Aus den sich zusammenziehenden Zellen 42 austretendes
Druckmittel gelangt über die Kanäle 82 auf der in den
Figuren 2 und 3 rechten Seite der Exzentrizitätslinie 44 und
Schlitze 80 in die Ringnut 76 und tritt über den AusläQstutzen
17 aus. Die geschilderten Strömungsverhältnisse gelten nur fur
einen Augenblickszustand, da sich die Exzentrizitätslinie 44 um die' 'Achse 24 des Zahnringes 4 dreht. Solange jedoch Druckmittel
über den Stutzen 16 zugeleitet wird, uiird es stets auf
der gleichen.--SeifeB der Exzentrizitä'talinie 44 liegenden Zellen
42 zugeführt; gleichzeitig strömt Druckmittel aus den Zellen
9 098 3 9/OSSt
auf der anderen Seite der Exzentrizitätslinie ab.
Während der Umlaufbewegung des Padsternes 18 um die Achse 24
des Zahnringes dreht sich der Radstern in entgegengesetzter Richtung mit niedrigerer Geschwindigkeit um die eigene Achse
40* Das l/erhältnis zwischen der Umlauf- und der Drehgeschwindigkeit
hängt von dem Verhältnis der Zähnezahlen von Zahnring und Radstern ab. Ist dieses Verhältnis, wie im vorliegenden
Falle, gleich 7 5 6, beträgt die Drehgeschwindigkeit des Radsternes
1/6 der Umlaufgeschwindigkeit. Auf Grund der mechanischen
Verbindung zwischen Radstern 18 und Ventilelement 28"
dreht sich das Ventilelement 28 mit der gleichen Geschwindigkeit und in derselben Richtung wie der Radstern 18. Dabei
sorgt das Ventilelement jedoch für eine Druckmittelzu- und
-abfuhr mit der Umlauffrequenz des Radeternes.
909839/0S9»
Claims (6)
- AnsprücheI1.1Drehkolbenmaschine mit einem ortsfesten Ständer, einem innen gezahnten Zahnring, dessen Achse gegenüber dem Ständer festliegt, einem außen gezahnten Radstern, der mindestens einen Zahn weniger als der Zahnring aufweist, exzentrisch 'innerhalb des Zahnringes angeordnet ist und bei einer Relativbewegung zwischen Radstern und Zahnring eine Umlaufbeuiegung um die Achse des Zahnringes sowie eine mit niedrigerer Geschwindigkeit "als--die Umlauf bewegung erfolgende Drehbewegung um die eigene Achse in entgegengesetzter Richtung ausführt, ferner mit einem von dem Ständer abgestützten, ersten drehbaren Bauteil, das um die Achse des Zahnringes drehbar ist, und einer Gelenkwelle, deren Achse die Achsen von Zahnring .und Radstern schneidet und die das erste drehbare Bauteil und den Radstern derart mechanisch miteinander verbindet, daß das erste drehbare Bauteil synchron mit der 'Drehbewegung-des Radsternes rotiert, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkwelle (66)"-einen zu ihrer Achse (69) koaxialen lüellenansatz (70) aufweist, der in einen radialen Schlitz (59) mit zur Achse (24) des Zahnringes (4) parallelen Wänden eines zweiten drehbaren Bauteiles (5.6) hineinragt, eine der Breite des Schlitzes im wesentlichen gleiche G.u er ab messung besitzt, gegenüber der Gelenkwelle und/oder dem zweiten drehbaren Bauteil drehbar ist und das zweite909839/059»■■'. ■ " BAD■-OLdrehbare Bauteil synchron mit der Umlaufbewegung des Radeternes (18) um die Achse dps Zahnringes dreht.
- 2. Drehkolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste drehbare Bauteil (28) und der Radstern (18) jeweils eine zur. eigenen Achse konzentrische Bohrung (62, 60) aufweisen und die Gelenkwelle (66) in diese Bohrungen hineinreicht.
- 3. Drehkolbenmaschine nach Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet., daß der U/ellenansatz (70) kreisförmigen Querschnitt und einen Durchmesser hat, der im wesentlichen gleich der Breite des Schlitzes (59) ist.
- 4. Drehkolbenmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der U/ellenansatz (70) gegenüber der Gelenkwelle (66) und dem zweiten drehbaren Bauteil (56) drehbar ist.
- 5. Drehkolbenmaschine nach Binem. der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden drehbaren Bauteile (28, 56) auf gegenüberliegenden Seiten des Zahnringes (4) liegen. - ■
- 6. Drehkolbenmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwerpunkt des zweiten drehbaren Bauteiles (56) in einer Richtung exzentrisch versetzt ist, die der Exzenterlage des Radsternes (18) innerhalb desZahnringes (4) diametral entgegengesetzt ist."909839/05ii.'■> is *Le erseite
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|---|---|
| DE1528981A1 true DE1528981A1 (de) | 1969-09-25 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (2)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1528981A1 (de) |
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1966
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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