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DE3327772A1 - Verdraengermaschine, insbesondere zykloiden-planetengetriebe mit integriertem hydraulischem motor - Google Patents

Verdraengermaschine, insbesondere zykloiden-planetengetriebe mit integriertem hydraulischem motor

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Publication number
DE3327772A1
DE3327772A1 DE19833327772 DE3327772A DE3327772A1 DE 3327772 A1 DE3327772 A1 DE 3327772A1 DE 19833327772 DE19833327772 DE 19833327772 DE 3327772 A DE3327772 A DE 3327772A DE 3327772 A1 DE3327772 A1 DE 3327772A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
planetary gear
displacement
central wheel
control element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19833327772
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf 8000 München Braren
Manfred Dr. 8039 Puchheim Lehmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19833327772 priority Critical patent/DE3327772A1/de
Publication of DE3327772A1 publication Critical patent/DE3327772A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C2/00Rotary-piston machines or pumps
    • F04C2/08Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing
    • F04C2/10Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of internal-axis type with the outer member having more teeth or tooth-equivalents, e.g. rollers, than the inner member
    • F04C2/103Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of internal-axis type with the outer member having more teeth or tooth-equivalents, e.g. rollers, than the inner member one member having simultaneously a rotational movement about its own axis and an orbital movement
    • F04C2/105Details concerning timing or distribution valves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C2/00Rotary-piston machines or pumps
    • F04C2/08Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing
    • F04C2/10Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of internal-axis type with the outer member having more teeth or tooth-equivalents, e.g. rollers, than the inner member
    • F04C2/103Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of internal-axis type with the outer member having more teeth or tooth-equivalents, e.g. rollers, than the inner member one member having simultaneously a rotational movement about its own axis and an orbital movement
    • F04C2/104Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of internal-axis type with the outer member having more teeth or tooth-equivalents, e.g. rollers, than the inner member one member having simultaneously a rotational movement about its own axis and an orbital movement having an articulated driving shaft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

  • Verdrängermaschine, insbesondere Zykloiden-Planeten-
  • getriebe mit integriertem hydraulischem Motor Die Erfindung betrifft eine Verdrängermaschine mit den Merkmalen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
  • Planetenmaschinen dieser Art haben ein Gehäuse mit Druckmittelanschlüssen für die Zufuhr und Abfuhr von Druckmittel zu Verdrängerkammern, die durch die Verzahnungen eines zu einer Zentralradachse konzentrisch angeordneten Zentralrades und eines Planetenrades gebildet sind. Die Planetenradachse bewegt sich bei gehäusefestem Zentralrad mit einer schnellen Geschwindigkeit Cß um die Zentralradachse. Durch das Abwälzen erhält das Planetenrad eine langsame Geschwindigkeit 4)um seine Planetenradachse (vgl.
  • "Grundlagen der Planetenmotoren - Vorstellung eines neuen Planetenmotors" Zeitschrift ö+p "Ölhydraulik und Pneumatik" 25 (1981) Nr. 2).
  • imine Bauart der bekannten Verdrängermaschinen dieser Art sieht ein gehäusefestes innenverzahntes Zentralrad vor, in welchem das exzentrisch dazu umlaufende Planetenrad seine Umlaufbewegung um die Zentralradachse und zugleich eine langsame Drehbewegung um seine Planetenradachse durchführt.
  • Bei einer anderen Bauart ist das Zentralrad ein außenverzahntes Sonnenrad, das koaxial zur Zentralradachse gelagert ist und mit dessen Außenverzahnung ein als Hohlrad ausgebildetes Planetenrad kämmt und dabei eine schnelle Bewegung - allerdings ohne Drehung um die eigene Planetenradachse - auf einer Kreisbahn um die Zentralradachse ausführt.
  • Mit dem Planetenrad läuft ein Druckfeld um, wobei die Verdrängerkammern durch ein umlaufendes Steuerelement abwechselnd mit dem Druckmittel zufluß und dem Druckmittelabfluß jeweils in der Bewegung des grösser werdenden bzw. kleiner werdenden Kammervolumens verbunden werden. Das Steuerelement weist zu diesem Zweck eine Anzahl von Steuerschlitzen auf, deren Ränder Steuerkanten darstellen und die Schlitzpaare bilden,von denen jeweils ein Schlitz der Zufuhr und ein Schlitz der Abfuhr des Druckmittels dient. Da das Steuerelement mit der langsamen Geschwindigkeit der Abtriebswelle umläuft, das Druckfeld aber die schnelle Geschwindigkeit des Planetenrades hat, ist eine Vielzahl von nebeneinander liegenden Steuerschlitzen erforderlich, um die exakte Umsteuerung der Verdrängungskammern zu bewirken. Da die Steuerkanten der Steuerschlitze sehr exakt zueinander angeordnet sein müssen, ist die Herstellung eines Steuerelements L ür die bekannten Verdrängermaschinen aufwendig und daher teuer. Hinzu kommt, daß mit steigender Anzahl von Verdrängerkammern auch die Anzahl der Steuerschlitze wächst und dementsprechend der Strömungsquerschnitt der Steuerschlitze abnimmt. Das wirkt sich nachteilig auf den Wirkungsgrad aus, die Geräuschbildung der Maschine verstärkt sich und die zwischen den Steuerschlitzen befindlichen Dichtflächen werden kleiner, wodurch das verlustfreie Umsteuern der Verdrängerkammern gefährdet wird. Bei den bekannten Planetenmaschinen ist daher die mögliche Anzahl der Verdrängerkammern und damit die Grösse des übertragbaren Drehmoments verhältnismässig beschränkt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verdrängermaschine der beschriebenen Art zu schaffen, die bei einfacherer Herstellung und daher niedrigerem Preis des Steuerelements die vorstehend beschriebenen Beschränkungen bezüglich der Leistung nicht hat und eine gedrängtere Bauart gestattet.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch die Merkmale gemäß dem Kennzeichen des Patentanspruches 1.
  • Bei der erfindungsgemässen Verdrängermaschine läuft das Steuerelement mit der schnellen Geschwindigkeit des Planetenrades und folglich zusammen mit dem Druckfeld um. Deshalb werden unabhängig von der gewählten Anzahl von Verdrängerkammern immer nur zwei Steueröffnungen in dem Steuerelement benötigt, um jed> der Verdrängerkammern im Bereich des grössten bzw. kleinsten Kammervolumens umzusteuern. Dadurch gestaltet sich die Herstellung des Steuerelements und der darin befindlichen Steueröffnungen erheblich billiger, die Anzahl der Verdrängerkammern und die übertragenen Drehmomente können gesteigert und die möglichen Abtriebsdrehzahlen verringert werden, und der Platzbedarf wird kleiner.
  • Wie auch bei den bekannten Planetenmaschinen der beschriebenen Art ist die Gestaltung der Verzahnung des Zentralrades und des Planetenrades auf mehrfache Weise möglich. So kann die Verzahnung durch axial verlaufende Rollen oder Bolzen gebildet sein, die mit Zahnerhebungen kämmen, welche durch geschlossene Zykloidenzüge gebildet sind. Nach einer bevorzugten Ausführung ist das Zentralrad ein gehäusefestes Hohlrad, dessen Zähne durch axial gerichtete Bolzen gebildet sind, während das Planetenrad eine Kurvenscheibe ist, deren Außenrand die Kontur eines geschlossenen Zykloidenzuges hat. Mit besonderem Vorteil bedient man sich in diesem Fall einer Kurvenausbildung, wie sie in Zusammenhang mit einem Zykloidengetriebe in der DE-PS 24 33 675 beschrieben ist.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist das Steuerelement eine kreisförmige Steuerscheibe, die zwischen dem Gehäuse und dem Planetenrad, d.h. einerseits im Gehäuse, andererseits im Planetenrad oder einem Teil davon, drehbar gelagert ist, wobei die Lagerung im Planetenrad konzentrisch zu dessen Planetenradachse und die Lagerung im Gehäuse konzentrisch zur Zentralradachse angeordnet ist. Durch diese Art der Lagerung wird die Steuerscheibe unmittelbar vom Planetenrad über den als Kurbel wirkenden Abstand zwischen der Zentralradachse und der Planetenradachse (Exzentrizität e) angetrieben und läuft mit seiner schnellen Geschwindigkeit um, wobei sie jedoch gegenüber der Zentralradachse drehbar ist. Die Steueröffnungen der Steuerscheibe werden dabei durch kreisbogenförmige Nuten in der Scheibenfläche gebildet, die abgedichtet an einer Stirnseite des Planetenrades und des Zentralrades anliegt. Da im Betrieb jeweils eine Hälfte der Verdrängerkammern druckbeaufschlagt ist, beträgt die Bogenlänge der beiden Steueröffnungen jeweils bis zu 1750, sodaß zwischen den Enden davon zwei die Steuerkanten bildende Stege übrigbleiben. Die kreisbogenförmigen Nuten sind symmetrisch zu einem Durchmesser der Steuerscheibe angeordnet, der in Richtung der Exzentrizität der Bohrung der Steuerscheibe und damit auch des Planetenrades verläuft. Über Durchbrüche, die sich durch die Dicke der Steuerscheibe hindurch erstrecken, stehen diese kreisbogenförmigen Nuten mit zwei Ringräumen im Gehäuse in Verbindung, von denen einer mit dem Zufluß und einer mit dem Abfluß für das Druckmittel verbunden ist. Da die Steuerscheibe während ihres Umlaufes bezüglich der Zentralradachse des Gehäuses exzentrisch umläuft, muß die Breite der Ringräume oder die Grösse und Lage der Durchbrüche so gewählt werden, daß während des Umlaufes auch ständig eine Verbindung zwischen beiden besteht.
  • Um die langsame koaxiale Geschwindigkeit der Abtriebswelle zu erhalten, kann - wie bei den bekannten Verdrängermaschinen - das Planetenrad entweder über eine Kardanwelle mit der Abtriebswelle verbunden sein oder die Translation kann wie beim bekannten Mitnehmersystem eines Zyklo-Getriebes (vgl. DE-PS 24 33 675) erfolgen. Auch ist es möglich, kreisförmige Ausnehmungen am Außenumfang des Planetenrades vorzusehen, die sich an Bolzen eines Zentralrades abwälzen. Diese bekannten Ausführungen erfordern jedoch axial einen nicht unbeträchtlichen Platzbedarf und sind wegen der notwendigen Präzision der miteinander in Eingriff stehenden Teile aufwendig und teuer. Nach einer besonders vorteilhaften, weil platzsparenden und einfach herzustellenden Weiterbildung der Erfindung ist deshalb vorgesehen, daß das Planetenrad mit einer weiteren Verzahnung ausgestattet ist und diese weitere Verzahnung mit einem im Gehäuse drehbar gelagerten weiteren Zentralrad kämmt, welches mit der Antriebswelle verbunden ist oder diese bildet.
  • Die ebenfalls eine Planetenbewegung beschreibende weitere Verzahnung überträgt in der bekannten Art eines Planetengetriebes seine Bewegung auf das drehbar im Gehäuse gelagerte weitere Zentralrad, von dem das Abtriebsmoment abgenommen wird. Diese Bauweise baut axial erheblich kürzer als beispielsweise eine Kardanwelle mit Bogenverzahnungen an beiden Enden, und zusätzliche, getrennt vom Planetenrad umlaufende Teile sind eingespart. Durch die Wahl der Zähnezahlen des weiteren Zentralrades bzw. der weiteren Verzahnung des Planetenrades kann die ohnehin bereits untersetzte und daher langsame Drehzahl der Abtriebswelle der Verdrängermaschine noch weiter untersetzt werden.
  • Nach einer vorteilhaften Weiterbildung dieses Erfindungsgedankens ist vorgesehen, daß die zwischen der Verzahnung des weiteren Zentralrades und der weiteren Verzahnung des Planetenrades gebildeten Räume als zusätzliche Verdrängerkammern mit den Verdrängerkammern verbunden sind, die von der ersten Verzahnung des Planetenrades mit dem zugehörigen Zentralrad gebildet werden.Hierdurch wird das der Untersetzung dienende nachgeschaltete Getriebe so in die Verdrängermaschine integriert, daß das Volumen der Verdrängerkammern dadurch vergrössert ist, ohne daß es eines zusätzlichen Steuerelementes bedarf.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus weiteren Unteransprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der beiliegenden Zeichnungen. In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform einer Planeten-Verdrängermaschine; Fig. 2 einen Teil-Längsschnitt der Ausführungsform nach Fig. 1 ohne Darstellung der Kardanwelle und um 90" um die Zentralradachse 0-0 gegenüber der Darstellung in Fig. 1 gedreht; [ig. 3 einen Querschnitt längs der Linie III-III in Fig. 2 ohne Darstellung der Kardanwelle; Fig 4 einen Querschnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 2; Fig. 5 einen Querschnitt längs der Linie V-V in Fig. 2; Fig. 6 einen zu Fig. 2 analogen Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsform einer Planeten-Verdrängermaschine; Fig. 7a einen Querschnitt längs der Linie VIIa-VIIa in Fig. 6; Fig. 7b einen Querschnitt längs der Linie VIIb-VIIb in Fig. 6; Fig. 8 einen zu Fig. 2 analogen Längsschnitt durch eine dritte Ausführungsform einer Planeten-Verdrängermaschine; Fig. 9 einen Querschnitt längs der Linie IX-IX in Fig. 8; Fig. 10 einen zu Fig. 2 analogen Längsschnitt durch eine vierte Ausführungsform einer Planeten-Verdrängermaschine, und Fig. 11 einen Querschnitt längs der Linie XI-XI in Fig. 10.
  • Der in Fig. 1 dargestellte Planeten-Verdrängermotor besteht im wesentlichen aus einem durch Gehäuseteile 1 (Abtriebsseite) und 2 (Anschlußseite) gebildeten Gehäuse. Die Gehäuseteile 1 und 2 sind durch eine Verschraubung 3 mittels Bolzen miteinander verbunden.
  • Der Gehäuseteil 1 enthält ein gehäusefest angeordnetes Zentralrad 4 (Fig. 3), dessen Verzahnung durch axial verlaufende Bolzen 5 gebildet ist. Die Bolzen 5 können drehbar oder fest im Zentralrad 4 gelagert sein. Die Achse 0 des Zentral rades 4 ist zugleich die Maschinenachse (Zentralradachse).
  • Mit dem innenverzahnten Zentralrad 4 kämmt eine Außenverzahnung 7 eines Planetenrades 6, dessen Zähne durch einen geschlossenen Zykloidenzug (vorzugsweise entsprechend der in der DE-PS 24 33 675 beschriebenen Kontur) gebildet sind und dessen Zähnezahlvorzugsweise um 1 gegen über der Zähnezahl des Zentralrades 4 verschieden ist. Die Planetenradachse M des Planetenrades 6 ist gegenüber der Zentralradachse O um die Exzentrizität e versetzt; e ist damit auch der Radius der kreisförmigen Umlaufbahn des Planetenrades 6 um die Zentralradachse O bzw.
  • die Kurbel des Planetenrades 6. Das Planetenrad 6 weist eine innenverzahnte, zur Planetenradachse M konzentrische Bohrung auf, mit der eine Bogenverzahnung 8 einer Kardanwelle 9 in Eingriff steht.
  • 9 Eine an dem anderen Ende der Kardanwelle/vorgesehene weitere Bogenverzahnung 10 steht mit einer Innenverzahnung einer Abtriebswelle 11 in Eingriff, welche über Radial-und Axiawälzlager 12 in dem Gehäuseteil 1 gelagert ist. Die Abtriebswelle 11 ist koaxial zum Zentralrad 4 und damit zur Zentralradachse O.
  • Durch die Verzahnungen des Zentralrades 4 und des Planetenrades 6 werden Verdrängerkammern 13 gebildet, deren Anzahl mit der Anzahl von Bolzen 5 des Zentralrades 4 - hier zwölf - übereinstimmt.
  • Zwischen dem Planetenrad 6 und der inneren Stirnseite des Gehäuseteils 2 ist ein Steuerelement 14 in Form einer kreisförmigen Steuerscheibe angeordnet, die eine zu ihrem Außenrand exzentrische Bohrung aufweist (Fig. 4). Die Exzentrizität dieser Bohrung ist gleich der Exzentrizität e der Planetenradachse M gegenüber der Zentralradachse O. Die Steuerscheibe 14 ist mittels dieser Bohrung auf einem koaxialen und zur Planetenradachse M konzentrischen Lagersitz 16, der als Ringvorsprung-des Planetenrades 6 ausgebildet ist, durch Radialwälzlager 17 drehbar gelagert Ihr Außenrand stützt sich drehbar über Radialwälzlager 18 in der Bohrung des Gehäuseteiles 2 ab. In der zum Planetenrad 6 gewandten Stirnfläche der Steuerscheibe 14 sind zwei bezüglich eines in Richtung der Exzentrizität der Bohrung verlaufenden Durchmessers der Steuerscheibe symmetrisch angeordnete kreisbogenförmige Steuersegmente 19,,20 in Form von Nuten vorgesehen, deren Innendurchmesser konzentrisch zur Planetenradachse M und deren Außendurchmesser konzentrisch zur Zentralradachse O verläuft. Ihre Bogenlänge beträgt etwa 1750. Die Tiefe der Nuten ist etwa gleich der Hälfte der Dicke der Steuerscheibe 14. Die endseitigen Kanten 21, 22, 23, 24 der Steuersegmente 19, 20 bilden Steuerkanten für die Druckumkehrung der Verdrängerkammern 13.
  • Das Steuersegment 19 steht über einen Durchbruch 25, der etwa in Längsmitte der entsprechenden Nut liegt, mit einer Ringnut 26 in dem Gehäuseteil 2 in Verbindung, die ihrerseits mit einem Anschluß 27 für Druckmittel verbunden ist. Das Steuersegment 20 steht über einen entsprechenden Durchbruch 28, der ebenfalls etwa in Längsmitte der entsprechenden Nut liegt, mit einer weiteren Ringnut 29 im Gehäuseteil 2 in Verbindung, deren Durchmesser kleiner als derjenige der Ringnut 26 ist und die mit einem Anschluß 30 für die Abfuhr von Druckmittel verbunden ist.
  • Die Steuerscheibe 14 liegt mit ihren beiden Stirnflächen während ihrer Drehung abgedichtet an den Stirnseiten des Zentralrades 4 und des Planetenrades 6 bzw. des Gehäuseteiles 2 an. Zwischen dem Gehäuseteil 1 und der Abtriebswelle 11 befindet sich eine Dichtung 31.
  • Im Betrieb des Planeten-Verdrängermotors gemäß Fig. 1 gelangt von einer Pumpe gefördertes Druckmittel über den Anschluß 27 in die Ringnut 26 und von dort durch den Durchbruch 25 in das bogenförmige Steuersegment 19 der Steuerscheibe 14. Von hier aus beaufschlagt das Druckmittel die eine Hälfte der Verdrängerkammern 13 und erzeugt dadurch ein Moment am Planetenrad 6. Infolge des formschlüssigen Eingriffes des Planetenrades 6 mit dem zentralrad ß vollzieht das Planetenrad 6 eine Umlaufbewegung um die Zentralradachse 0 mit einer Geschwindigkeit «Jß. Cj Dabei dreht sich das Planetenrad 6 um seine Planetenradachse M mit einer Geschwindigkeit WaC . Infolge der beschriebenen Lagerung der Steuerscheibe 14 an dem Planetenrad 6 und dem Gehäuseteil 2 vollzieht die Steuerscheibe ebenfalls eine Umlaufbewegung um die Zentralradachse 0 mit der Geschwindigkeit Jß, d.h. die Steuerscheibe 14 dreht sich um die Zentralradachse O mit der Geschwindigkeit Gß wie eine Kurbel. Hierdurch und aufgrund der beschriebenen symmetrischen Anordnung der Steuersegmente 19, 20 zu dem in Richtung der Exzentrizität verlaufenden Durchmesser der Steuerscheibe 14 wird erreicht, daß im Bereich des jeweils kleinsten Kammervolumens jede Verdrängerkammer 13 durch die in Umlaufrichtung vordere Steuerkante des Steuersegments 19 geöffnet und im Bereich des grössten Kammervolumens durch die in Umlaufrichtung hintere Steuerkante des Steuersegments 19 geschlossen und umgesteuert wird. Aus dem Steuersegment 20 tritt das Druckmittel. durch den Durchbruch 28 in die Ringnut 29 ein und verlässt diese durch den Anschluß 30 zur Saugseite der Pumpe hin.
  • Aufgrund der Verbindung des Planetenrades 6 mit der Abtriebswelle 11 durch die Kardanwelle 9 tritt die schnelle Umlaufbewegung des Planetenrades 6 nach außen hin nicht in Erscheinung. Die Kardanwelle 9 überträgt jedoch die langsame Drehbewegung des Planetenrades 6 um dessen Planetenradachse M auf die Abtriebswelle 11 als Abtriebsdrehzahl des Planeten-Verdrängermotors.
  • Die Ausführungsform gemäß den Fig. 6 und 7a, b unterscheidet sich von der vorstehend beschriebenen Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 5 bezüglich der Art der Verbindung zur Abtriebswelle. Die Zufuhr des Druckmittels zu den Verdrängerkammern und deren Steuerung sowie die Ausbildung des auf der Anschlußseite gelegenen Gehäuseteils 202, der Steuerscheibe 214, des Zentralrades 204 und des Teiles des Planetenrades 206, der mit dem Zentralrad 204 kämmt und mit der Steuerscheibe 214 in Kontakt steht, unterscheiden sich nur durch radiale Zu- und Abfuhr des Druckmittels, jedoch nicht im Prinzip von der zuvor beschriebenen Ausführungsform. Das Planetenrad 206 weist eine Verzahnung 207 auf und trägt auf einer zur Abtriebsseite hin gerichteten Verlängerung eine weitere Verzahnung 207a, die im gezeigten Ausführungsbeispiel einstückig mit dem Planetenrad 206 ausgebildet ist.
  • Die weitere Verzahnung 207a ist ebenfalls als Zykloiden-Kurvenzug ausgebildet, der sich jedoch von der ersten Verzahnung 207 unterscheidet. Sie kämmt mit einem weiteren Zentralrad 204a, das ebenfalls durch einen Bolzenring gebildet ist, jedoch einen kleineren oder grösseren Durchmesser als das Zentralrad 204 aufweist und eine andere Bolzenanzahl besitzt. Das Zentralrad 204a ist drehfest mit einer Abtriebsscheibe 211a verbunden, die über einen axialen Fortsatz mittels Wälzlagern 212 in dem Gehäuseteil 201 gelagert ist. Zwischen dem Gehäuseteil 201 und der Abtriebsscheibe 211a ist eine Dichtung 231 angeordnet. Die Abtriebsscheibe 211a weist ein Schraubloch 234a sowie einen Sitz 235a auf, die zum Anschluß der Abtriebsscheibe 211a an ein anzutreibendes Gerät od.dgl. dienen.
  • Auch zwischen der weiteren Verzahnung 207a des Planetenrades 206 und des weiteren Zentralrades 204a sind Verdrängerkammern 213a gebildet, die, wie sich aus Fig. 7a, b ergibt, mit den Verdrängerkammern 213 zwischen dem Planetenrad 206 und dem Zentralrad 204 in Verbindung stehen. Sie bilden daher eine Vergrösserung der letzteren und wirken ebenfalls im Sinne eines Antriebs am Planetenrad 206, das mithin zugleich als Antriebs- als auch Getriebestufe dient.
  • Bei dieser Ausführungsform ist die das Steuerelement bildende Steuerscheibe 214 zwischen den Verzahnungen 207 und 207a des Planetenrades 206 angeordnet und in eine präzise gearbeitete Nut des Planetenrades 206 mittig eingesetzt. Zu diesem Zweck ist die Steuerscheibe 214 auf zeichnerisch nicht dargestellte Weise geteilt ausgebildet.
  • Bei der dritten Ausführungsform gemäß den Fig. 8 und 9 ist für den Ahtrieb das Prinzip der soeben beschriebenen Ausführungsform gemäß den Fig. 6 und 7 übernommen. Somit sind auch hier zwei Verzahnungen 307, 307a auf dem Planetenrad 306 vorhanden,von denen letztere mit einer Abtriebsscheibe 31la in gleicher Weise zusammenwirkt, wie das in Zusammenhang mit der Ausführungsform gemäß den Fig. 6, 7 beschrieben ist.
  • Die dritte Ausführungsform unterscheidet sich jedoch von den vorhergehenden durch die Ausbildung des Steuerelements 314 zur Steuerung der Verdrängerkammern 313. Das Steuerelement ist hier eine zylindrische Steuerbuchse 314, die in einer Bohrung des Planetenrades 306 abgedichtet und gleitend gelagert ist. Die Steuerbuchse 314 weist eine zu ihrem Außenumfang exzentrische Bohrung auf, deren Exzentrizität gleich der Exzentrizität des Planetenrades 306 bezüglich der Zentralradachse 0 ist.
  • Das Planetenrad 306 besitzt Radialbohrungen 340, deren Anzahl gleich der Zähnezahl des Planetenrades ist und die mit einem Ende im Tal jeder Zahnlücke und mit ihrem anderen Ende in der genannten Bohrung münden. Die Steuerbüchse 314 ist weiterhin mit dieser exzentrischen Bohrung an einem fest in dem Gehäuseteil 302 angeordneten Zapfen 341 abgedichtet gleitend gelagert. Der Zapfen 341 endet in einem geringen Axialabstand vor der Abtriebsscheibe 311a, die relativ zu dem Zapfen drehbar ist. Der Zapfen 341 ist mit einem Preßsitz in einer Bohrung 342 des Gehäuseteils 302 befestigt.
  • Er besitzt einen zentralen Axialkanal 343, der mit dem Anschluß 330 für die Abfuhr von Druckmittel verbunden ist und zu dem hin ausgehend von einer umlaufenden Ringnut 329 ein Radialkanal 344 mündet.
  • Die Steuerbuchse 314 weist an ihrem Außenumfang, etwa im Bereich des Radialkanals 344, zwei Steuersegmente 319 und 320 auf, die die Form von Halbringnuten haben und deren Bogenlänge auf dem Umfang etwa 1750 beträgt.
  • Die zwischen ihnen verbleibenden Stege dichten die Steuersegmente 319, 320 gegeneinander ab. Von dem Steuersegment 319 aus verläuft ein in der Außenfläche der Steuerbuchse 314 als Axialnut vorgesehener Verbindungskanal 325 zu einer Ringnut 326, die mit dem Anschluß 327 für die Zufuhr von Druckmittel in Verbindung steht. Von dem anderen Steuersegment 320 aus erstreckt sich ein Verbindungskanal 328 für die Abfuhr von Druckmittel nach innen und mündet im Bereich der umlaufenden Ringnut 329 des Zapfens 341. Die in dem Planetenrad 306 vorgesehenen Radialbohrungen 340 münden im Bereich der Steuersegmente 319 bzw. 320.
  • Da bei der geschilderten Ausführungsform das Sknerelement in der Bohrung des Planetenrades 306 angeordnet ist, ergibt sich eine Platzeinsparung in axialer Richtung.
  • Auch bedarf es infolge des zentralen Axialkanales 343 in dem Zapfen 341 für den Anschluß 330 keines Ringraumes in dem Gehäuseteil 302, so daß nur eine Ringnut 326 für den Druckanschluß notwendig ist. Da auch in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel die Steuersegmente 319 und 320 symmetrisch zu einem Durchmesser der Steuerbuchse 314 angeordnet sind, der in Richtung der Exzentrizität von deren Bohrung verläuft, ist auch hier bei Druckmittelzufuhr gewährleistet, daß mit dem Umlauf des Planetenrades 306 um die Zentralradachse 0 die Steuerbuchse 314 mit gleicher Geschwindigkeit mitgenommen wird, sich jedoch - insoweit analog zu der Wirkungsweise der Steuerscheibe 14 bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 5 -relativ zu dem Planetenrad 306 drehen kann.
  • Die Radialbohrungen 340 in dem Planetenrad 306 sind so angeordnet, daß sie die Verdrängerkammern beider Verzahnungen 307, 307a gleichzeitig mit Druckmittel versorgen bzw. entsorgen können. Zwischen den Verzahnungen 307, 307a ist eine Trennungsscheibe 315 eingefügt, die eine Abdichtung bewirkt, jedoch die Verbindung zwischen den Verdrängerkammern der Verzahnungen 307, 307a nicht beeinträchtigt.
  • Die vierte Ausführungsform gemäß den Fig. 10 und 11 ist bezüglich ihres Abtriebes mittels einer Abtriebscheibe 411a ähnlich aufgebaut wie die zweite Ausführungsform gemäß den Fig. 6, 7,während die Gehäuseausbildung auf der Zufuhrseite derjenigen der ersten Ausführungsseite gemäß den Fig. 1 bis 5 ähnelt. Soweit gleiche oder vergleichbare Teile verwendet sind, stimmen die hierfür geltenden Bezugszeichen mit der einen Ausnahme mit den früher verwendeten Bezugszeichen überein, daß die erste Stelle mit einer 4 bezeichnet ist.
  • Bei dieser Ausführungsform ist das Planetenrad 406, das wieder zwei unterschiedliche Verzahnungen aufweist, die in axialem Abstand voneinander angeordnet und durch eine dazwischen abgedichtet eingefügte Trennungsscheibe 415 voneinander getrennt sind, in axialem Abstand sowohl von der Abtriebsscheibe 411a als auch von dem Gehäuseteil 402 angeordnet. Das Steuerelement 414 besteht aus einem in die Bohrung des Planetenrades 406 gleitend eingepassten Nabenteil und zwei an den beiden Stirnseiten dieses Nabenteils befestigten Steuerscheiben 414.1 (auf der Anschlußseite) und 414.2 (auf der Abtriebsseite). Zur Befestigung dienen Mitnehmerstifte 445.1 bzw. 445.2. Der Nabenteil ist über Radialwälzlager 418 auf einem . eingepressten Bolzen 441, der koaxial zur Zentralradachse 0 liegt, drehbar gelagert. Wie bereits bei den anderen Ausführungsformen erläutert, liegt die Bohrung in dem Planetenrad 406 mit der Exzentrizität e exzentrisch (vgl. Fig. 11). Die stirnseitig angeordneten Steuerscheiben 414.1 und 414.2 haben die aus Fig. 11 im einzelnen ersichtliche Ausbildung und füllen in axialer Richtung den von dem Planetenrad 406 zum Gehäuseteil 402 bzw. zur Abtriebsscheibe 411a hin freigehaltenen Raum aus. Sie liegen mit ihren Stirnflächen an den ihnen jeweils zugeordneten Flächen der genannten Teile abdichtend an.
  • Wie sich aus Fig. 11 ergibt, sind die an den Steuerscheiben 414.1, 414.2 vorgesehenen Steuersegmente im Prinzip ähnlich ausgebildet wie bei der Steuerscheibe 14 gemäß der ersten Ausführungsform, jedoch mit dem Unterschied, daß das Steuersegment für die Zufuhr von Druckmittel radial nach außen offen ist, während das Steuersegment (in Fig. 11 unten) für die Druckmittelabfuhr radial nach innen geöffnet ist. In dem Gehäuseteil 402 ist eine Ringnut 426.1 ausgebildet, die mit dem Anschluß 427 für die Zufuhr von Druckmittel verbunden ist. Infolge der aus Fig. 11 ersichtlichen Anordnung der Steuerscheibe 414.1 stehen die Verdrängerkammern auf der Anschlußseite des Planetenrades 406 mit der Ringnut 426.1 über einen Bogen von annähernd 1750 in Verbindung. Die restlichen Verdrängerkammern auf dieser Seite sind durch die Steuerscheibe 414.1 dagegen abgeschlossen, wie sich aus Fig. 11 ergibt.
  • Über im Gehäuse vorgesehene Verbindungskanäle 446.1, 446.2 steht die Ringnut 426.1 mit weiteren Ringnuten 426.2 im Bereich zwischen den beiden Verzahnungen des Planetenrades 406 sowie 426.3 in der Abtriebsscheibe 411a in Verbindung. Die Ringnut 426.3 versorgt die auf der Abtriebsseite gelegene Verzahnung bzw. die dadurch gebildeten Verdrängerkammern des Planetenrades 406 mit Druckmittel ausgehend vom Anschluß 427 und der Ringnut 426.1. Die auf der Abtriebsseite gelegene Steuerscheibe 414.2 ist genauso aufgebaut und angeordnet wie die aus Fig. 11 ersichtliche Steflerscheibe 414.1; Unterschiede ergeben sich allenfalls bezüglich der radialen Erstreckung der darin vorgesehenen Steuersegmente im Hinblick auf die unterschiedliche Ausbildung der zugeordneten Verzahnung des Planetenrades 406.
  • In dem Nabenteil des Steuerelements 414 sind Bohrungen 447 zum dynamischen Massenausgleich vorgesehen.
  • Beim Betrieb tritt Druckmittel durch den Anschluß 427 in die Ringnut 426.1 und von dieser in die auf der Anschlußseite befindlichen Verdrängerkammern ein. Außerdem gelangt Druckmittel über die Kanäle 446.1 und 446.2 zur Abtriebsseite und in die dort vorhandenen Verdrängerkammern.
  • Aufgrund des hierdurch erfolgenden Umlaufes des Planetenrades 406 und des Steuerelements 414 wirken die in den Steuerscheiben 414.1 und 414.2 vorgesehenen Steuersegmente in der in Zusammenhang mit der ersten Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 5 geschilderten Weise umsteuernd.
  • Die von dem in Fig. 11 unteren Steuersegment überstrichenen Verdrängerkammern werden druckentlastet und geben das Druckmittel weiter durch den von dem Nabenteil des Steuerelements 414 gebildeten Innenraum und durch die Massenausgleichsbohrungen 447 hindurch zum Anschluß 430 für die Abfuhr des Druckmittels.
  • In all den vorstehend geschilderten Ausführungsbeispielen ist das Prinzip eingehalten, daß das Steuerelement zusammen mit dem exzentrisch zum Zentralrad umlaufenden Planetenrad umläuft und folglich dem umlaufenden Druckfeld mit gleicher Geschwindigkeit folgt.
  • Es versteht sich, daß zur Vermeidung von Leckverlusten die jeweils relativ zueinander verdrehbaren und/oder verschiebbaren Flächen des Steuerelements, des Zentralrades, des Planetenrades und des Gehäuses abdichtend aneinanderliegen. Dabei ist es nur erforderlich, daß die jeweiligen Ränder der das Druckmittel leitenden Öffnungen und Mündungen abgedichtet sind. Es brauchen daher nicht die ganzen Flächen, die solche Mündungen enthalten, durchgehend entsprechend bearbeitet zu sein.
  • Selbstverständlich sind Drehrichtungsumkehr, Bremsen und Leerlauf der Verdrängermaschine durch an sich bekanntes Vorschalten eines geeigneten 4/4-Wegeventils möglich. Außerdem sind die hier beschriebenen Verdrängermaschinen für beliebige Baulagen geeignet und können als Servomotoren bzw. mit mechanischer Bremse verwendet werden, wenn der Bolzen 441 durch das Gehäuseteil 402 nach außen geführt wird.
  • - Leerseite -

Claims (8)

  1. Verdrängermaschine, insbesondere Zykloiden-Planetengetriebe mit integriertem hydraulischem Motor A n-s p r ü c h e ½) Verdrängermaschine, insbesondere Zykloiden-Planetengetriebe mit integriertem hydraulischem Motor, mit einem Gehäuse mit Anschlüssen für die Zu- und Abfuhr von Druckmittel, mit einem umlaufenden Steuerelement, das Steueröffnungen aufweist, mit Verdrängerkammern, die durch formschlüssigen Eingriff eines Zentralrades in ein Planetenrad gebildet sind und mit den Anschlüssen für Druckmittel über das Steuerelement in Verbindung stehen, wobei ein Rad mit einem Zykloidenzug als Verzahnung und das andere Rad mit einem Zykloidenzug als Verzahnung oder als Bolzenring ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerelement (14, 214, 314, 414) nur zwei sich jeweils über annähernd seinen halben Umfang erstreckende Steueröffnungen (19, 20; 219, 220; 319, 320) aufweist und mit der Umlaufgeschwindigkeit des Planetenrades (6, 206, 306, 406) um die Zentralradachse (O) angetrieben ist.
  2. 2. Verdrängermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerelement direkt vom Planetenrad angetrieben ist.
  3. 3. Verdrängermaschine nach Anspruch 2, dadurch geennzeichnet, daß das Steuerelement einerseits im Gehäuse (2, 202, 302, 402, 411a), andererseits im Planetenrad (6, 206, 306, 406) oder einem Teil davon drehbar gelagert ist, und daß die Lagerung (18,218,318,418) am Gehäuse konzentrisch zur Zentralradachse (0) und die Lagerung (17, 217, 317, 417) am Planetenrad konzentrisch zu dessen Planetenradachse (M) angeordnet ist, wobei der Abstand (O - M) der beiden Achsen (O, M) die Antriebskurbel (e) des Steuerelements und gleichzeitig die Exzentrizität (e) des Zykloidenzuges darstellt.
  4. 4. V(.rdrängerrnachine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerelement (14, 214) als kreisSörmige Steuerscheibe ausgebildet und an einer Stirnseite des Planetenrades angeordnet ist, und daß Verbindungskanäle (25, 28) zwischen den Anschlüssen (27, 30) für Druckmittel und den Verdrängerkammern (13) angenähert achsparallel zur Zentralradachse (O) verlaufen.
  5. 5. Verdrängermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerelement als Steuerbuchse (314) ausgebildet und radial innerhalb oder außerhalb des Planetenrades (306) angeordnet ist und daß Verbindungskanäle (340) zwischen den Anschlüssen für Druckmittel und den Verdrängerkammern (313) im wesentlichen in radialer Richtung verlaufen.
  6. 6. Verdrängermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekcnnzeichnet, daß das Planetenrad (6) mit der Abtriebswelle (11) über Kupplungsmechanismen, z.B. eine Kardanwelle (9), verbunden ist.
  7. 7. Verdrängermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Planetenrad (206, 306, 406) mit einer weiteren Verzahnung (207a, 307a, 407a) ausgestattet ist, die ein weiteres im Gehäuse (201, 301, 401) angeordnetes Zentralrad (204a,304a,404a) antreibt, welches die Abtriebswelle (211a,311a,411a) bildet oder mit dieser in Verbindung steht.
  8. 8. Verdrängermaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Verzahnung (207a, 307a, 407a) des Planetenrades mit dem weiteren Zentralrad (204a, 304a,404a) ebenfalls Verdrängerkammern bildet, die mit den Verdrängerkammern der ersten Verzahnung (207, 307, 407) des Planetenrades in Verbindung stehen.
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