DE1526178C - - Google Patents
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Description
60
Die Erfindung betrifft eine Regeleinrichtung für einen Dampferzeuger mit einer Mehrzahl unmittelbar
einblasender Kohlcnstaubmühlen.
Bei sojchen Anlagen, wie sie z. B. aus der britisehen
Patentschrift 495 038 bekannt sind, wird die Trocknungs- und Förderluft der Kohlenstaubmühlen
durch Mischen eines heißen und eines kalten Luftstroms gewonnen. Dabei erhält der heiße Teilluftstrom
seine Wärme in einem Lufterhitzer von einem Teilstrom der Verbrennungsgase des Dampferzeugers
und die Kalt- und Heißluftzufuhr zu jeder Mühle wird im Sinne der Aufrechterhaltung einer konstanten
Staub-Luft-Gemischmenge mit einer bestimmten Temperatur geregelt. '
Aufgabe der Erfindung ist es, bei einer solchen bekannten Ausführung einerseits die Austrittstemperatur
der Rauchgase so niedrig wie möglich zu halten, andererseits Korrosionsprobleme durch auskondensierende
Säure zu vermeiden, d. h. unter Berücksichtigung des kalten Endes des Dampferzeugers dessen
Wirtschaftlichkeit so weit wie möglich zu erhöhen.
Ausgehend von der bekannten Ausführung löst die Erfindung diese Aufgabe dadurch, daß die jeder
Mühle zuströmende Kaltluftmenge gemessen, die Mühle mit der kleinsten Kaltluftmenge ausgewählt,
die ihr zuströmende Kaltluftmenge mit einem Sollwert verglichen und die Menge des kleineren Teilstromes
der Verbrennungsgase so geregelt wird, daß die dadurch bedingte Temperaturänderung des den
Primärlufterhitzer durchströmenden Primärluftteilstroms im Sinne der Aufrechterhaltung der der ausgewählten
Mühle zuströmenden Kaltluftmenge auf einem kleinstmöglichen Sollwert wirkt.
Zum besseren Verständnis wird die Erfindung an Hand von Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Regeleinrichtung
mit einem mit Dampf betriebenen Lufterhitzer zum Schutz des kalten Endes des Primärlufterhitzers,
F i g. 2 eine ähnliche schematische Darstellung, bei
der ein Luftnebenschluß zum Schutz des kalten Endes des Primärlufterhitzers verwendet wird und
F i g. 3 eine weitere ähnliche schematische Darstellung, bei der der Schutz des kalten Endes des
Primärlufterhitzers durch Regelung der Kaltluftmenge bewirkt wird.
In der Darstellung der Fig. 1 erfolgt die Luftzufuhr
durch ein Gebläse 2. Ein Teil der von dem Gebläse 2 gelieferten Luft strömt über den Sekundärlufterhitzer
3 als Sekundärluft zur Brennkammer 4. Diese Luft unterhalt die Verbrennung des Brennstoffs
durch die Brenner 5, und die Verbrennungsprodukte strömen über die Abgasleitung 7 ab. In dieser Abgasleitung
7 ist ein Sekundärlufterhitzer 3 angeordnet, der die Verbrennungsgase kühlt, ehe sie durch die
Abgasleitung 8 abströmen. Außerdem ist ein Primärlufterhitzer 9 vorgesehen, dem ein Abgas-Teilstrom
über die Leitung 10, geregelt durch die Klappe 12, zugeführt wird.
Von dem durch das Gebläse 2 gelieferten Luftstrom wird ein Teilstrom (Primärluft) durch die Luftleitung
13 geführt und der Druck dieses Teilstroms durch ein Zusatzgebläse 14 erhöht. Ein Primärluftteilstrom
strömt über den Primärlufterhitzer 9 in die Heißluftleitung 15, während der Rest an dem Lufterhitzer
vorbei durch die Kaltluftleitüng 17 strömt.
Aus den Leitungen 15 und 17 wird die Luft einer Vielzahl von Kohlenstaubmühlen 18 zugeführt, indem
jeweils ein Heißluftteilstrom und ein Kaltluftteilstrom gemischt und das Gemisch über eine Mischluftleitung
19 in die Kohlenstaubmühle 18 geleitet werden. Aus den Mühlen 18 strömt das Kohlenstaub-Luft-Gemisch
durch die Rohre 20 den Brennern 5 zu.
Zur Bestimmung der Temperatur des Staub-Luft-Gemisches
ist ein Temperaturmeßgerät 21 vorgese-
hen. Dieses Temperaturmeßgerät übermittelt einem Regler 22, der im Sinne der Aufrechterhaltüng eines
Temperatursollwerts arbeitet, einen Impuls. Der Regler beeinflußt seinerseits das Stellglied 23, das durch
Regulierung der Heißluftklappe 24 und der Kaltluft- S klappe 25 das Verhältnis von Heißluft zu Kaltluft so
regelt, daß der Temperatursollwert am Ausgang der Kohlenstaubmühle erhalten bleibt.
In der Leitung 19 ist eine Blende 27 angeordnet und ein Druckdifferenzübertrager 28 ist zur Bestimmung
des Druckabfalls des Luftstroms beim Durchströmen der Blende vorgesehen. Aus dem Druckabfall
an der Blende 27 kann die jeder Mühle 18 zuströmende Luftmenge ermittelt werden. Wegen der großen
Temperaturdifferenzen, die an dieser Stelle auftreten, ist ein Temperaturausgleich erforderlich. Der
Übertrager 28 sendet dem Regler 29 einen Impuls, und der Regler 29 beeinflußt seinerseits das Stellglied
30, welches auf die Regelklappe 32 in der Luftleitung 19 in dem Sinne einwirkt, daß ein Sollwert der der so
zugehörigen Mühle zuströmenden Luftmenge erhalten bleibt.
Der Regler 33 ermittelt die Stellung der entsprechenden
Regelklappe 32 für die der Mühle 18 zuströmende
Luftmenge. Ein Impuls 34, der die Stellung der Regelklappe 32 repräsentiert, wird von jeder
Kohlenstaubmühle zu. dem Auswahlregler 35 gesendet. Dieser Regler wählt die Mühle aus, deren Luftklappe
32 am weitesten geöffnet ist und sendet einen die Klappenstellung anzeigenden Impuls über die
Regelleitung 37 zum Regler 38. Dieser beeinflußt die Luftklappe 39, so daß die ausgewählte Luftklappe 32
in einer vorbestimmten, fast ganz geöffneten Stellung bleibt. Anstatt auf die Klappe 39 zu wirken, könnte
der Regler 38 auch die Drehzahl des Zusatzgebläses 14 oder die Größe der Einlaßöffnungen beeinflussen.
Diese andere Möglichkeit wäre wirksamer in bezug auf die Senkung des Energieverbrauchs des Dampfirzeugers.
Die auf diese Weise arbeitende Klappe 39 kann den Luftdruck in der Zufuhrleitung 16 für die
Primärluft auf einem Minimum halten, das mit der für die Kohlenstaubmühlen erforderlichen Luftmenge
vereinbar ist.
Die optimale Wirtschaftlichkeit beim Betrieb des Primärlufterhitzers 9 kann erreicht werden, wenn eine
maximale Menge von Primärluft durch den Primärlufterhitzer strömt und dabei ein minimaler Teilluftstrom
durch die Kaltluftleitung 17 geführt wird. Demgemäß wird der Gasstrom durch den Primärlufterhitzer
so geregelt, daß die Temperatur des durch die Heißluftleitung 15 strömenden Primärluft-Teilstroms
für eine ausreichende Trocknung in der Mühle genügend hoch ist, jedoch nicht so hoch, daß eine übermäßige
Menge von kalter Primärluft erforderlich ist. 'Vus diesem Grund wird die zu jeder Kohlenstaubnühle
strömende Kaltluftmenge gemessen. Dies kann durch die Verwendung eines Mengenmessers oder
durch Bestimmung der Stellung der Kaltluftklappe 25 geschehen. Demgemäß wird die Stellung der Kaltluftklappe
25 für jede Kohlenstaubmühle durch den Reg- !er 40 bestimmt. Ein diese Stellung anzeigender Regelimpuls
wird durch die Regelleitung 42 zum Regler 43 gesendet. Dieser Regler wählt die Mühle mit der geringsten
Kaltluftzufuhr (Klappe fast völlig geschlossen) aus und bewirkt, daß die ausgewählte Kaltluft-
<lappe in einer vorgewählten Stellung bleibt, die fast geschlossen ist. Dies geschieht durch die Entsendung
iines Regelimpulses über die Regelleitung 44 zum
Regler 45, der auf die Regelklappe 12 für den kleineren Teilgasstrom wirkt. Dadurch wird der Teilgasstrom
durch den Primärlufterhitzer 9 geregelt und in der Folge die Temperatur des heißen Primärluft-Teilstroms
der Heißluftleitung 15 beeinflußt. Diese Änderung der Heißluftverhältnisse bewirkt eine Veränderung
der Temperatur der die Mühle verlassenden Luft, welche durch das Temperaturmeßgerät 21 bestimmt
wird, das seinerseits die Stellung der Heißluftregelklappe 24 und der Kaltluftregelklappe 25 neu
einstellt. Demgemäß wird die Abgas-Teilmenge durch den Lufterhitzer 9 so geregelt, daß eine minimale
Kaltluftmenge durch die Kaltluftleitung 17 strömt.
Beim Betrieb muß dieses Regelsystem natürlich auf einen bestimmten ausgewählten Lufterhitzer abgestimmt
sein. Die Wirtschaftlichkeit des Systems kann am besten durch die Betrachtung verschiedener
möglicher Betriebsbedingungen geprüft werden.
Zunächst sei angenommen, daß bei einer bestimmten Betriebsbedingung die Gastemperatur am Ausgang
des Sekundärlufterhitzers 3 höher als am Ausgang des Primärlufterhitzers 9 ist. Es scheint, daß bei
diesen Bedingungen die Wirtschaftlichkeit des Dampfkessels durch eine Erhöhung der Gasmenge durch
den Primärlufterhitzer 9 erhöht werden könnte. Jedoch arbeitet der Primärlufterhitzer so, daß er die für
eine bestimmte Luftmenge für die Mühlen notwendige Wärme liefert. Dieses Primärluftsystem kann deshalb
keine zusätzliche Wärme bewältigen und erhält schon die gesamte Wärme, welche es braucht oder verwenden
kann. Demzufolge bringt die Erfindung die optimale Wirtschaftlichkeit.
Zum Zweiten sei angenommen, daß der Sekundärlufterhitzer 3 einen Schutz seines kalten Endes erfordert,
während dies bei dem Primärlufterhitzer 9 nicht der Fall ist. In solch einer Lage erschiene es
wünschenswert, einen größeren Teilgastrom durch den Sekundärlufterhitzer zu führen, um die Gasausgangstemperatur
zu steigern. Jedoch arbeitet der Primärlufterhitzer so, daß er die für die Trocknung in
der Mühle erforderliche Wärme liefert und die Gasmenge durch den Primärlufterhitzer kann nicht verringert
werden, ohne daß die Leistung der Kohlenstaubmühle und der Brenner beeinträchtigt würde. So.
ist also erneut gezeigt, daß die Erfindung optimale Leistungsbedingungen hervorbringt. \
Es können ferner Bedingungen herrschen, bei denen die Temperatur am kalten Ende des Primärlufterhitzers
9 unter der Kondensationstemperatur des Schwefeltrioxids liegt. In diesem Fall wäre es
wünschenswert, die Temperatur am kalten Ende dieses Lufterhitzers zu erhöhen, jedoch nur dann, wenn
eine ausreichende Leistung der Kohlenstaubmühlen und der Brenner gehalten werden kann.
Eine Möglichkeit dieses Ergebnis zu erzielen ist in Fig. 1 dargestellt. Hier mißt das Meßgerät47 die
Temperatur des Teilgasstroms, der den Primärlufterhitzer 9 verläßt und sendet einen entsprechenden
Impuls zum Regler 48. Das Meßgerät 49 mißt die Temperatur des in den Primärlufterhitzer 9 eintretenden
Primärluft-Teilstroms und sendet einen dieser Temperatur entsprechenden Impuls zum Regler
Der Regler 48 mittelt diese Temperaturen, um die mittlere Temperatur am kalten Ende des Lufterhitzers
zu bestimmen und vergleicht diese mittlere Temperatur mit einem Sollwert. Ist die mittlere Temperatur
unter diesem Sollwert, läuft ein Impuls über die Regelleitung 50 zum Regler 52. Dieser betätigt ein
Dampf ventil 53,das in die Heizschlangen 54 Dampf einströmen läßt. Hierdurch wird die Temperatur des
in den Primärlufterhitzer 9 eintretenden Primärluft-Teilstroms
erhöht und die Temperatur der den Lufterhitzer? verlassenden Luft gesteigert. Wegen der
höheren Lufttemperatur wird in dem Primärlufterhitzer 9 weniger Wärme dem Gas entzogen, so daß
die Gastemperatur am Ausgang des Lufterhitzers 9 ebenfalls wächst. Trotz der Tatsache, daß dem Gas
weniger Wärme entzogen wird, ist die Temperatur des Primärluft-Teilstroms nun größer wegen der
Dampfheizung und demgemäß würde sich der kalte Teilluftstrom vergrößern, damit die gleiche Mühlentemperatur
erhalten bleibt. Wie zuvor beschrieben, wirkt diese Anlage auf die Regelklappe 12 für den
Teilgasstrom und verringert ihn, um die Sollwertstellung der Kaltluftklappe 25 zu halten. Dieses System
stellt sich automatisch nach, bis die mittlere Temperatur am kalten Ende des primären Lufterhitzers
den Sollwert erreicht hat.
Ein anderes Verfahren für den Schutz des kalten Endes ist in F i g. 2 dargestellt Hier arbeiten die
Temperaturmeßgeräte 47 und 49 wieder in Verbindung mit dem Regler 48, um die tatsächliche Temperatur
am kalten Ende mit dem Sollwert zu vergleichen. Wenn die tatsächliche Temperatur unterhalb
des Sollwertes liegt, läuft ein Regelimpuls über die Regelleitung 60 zum Regler 62. Dieser beeinflußt eine
Luftklappe 63, die in der Nebenschlußluftleitung 64 angeordnet ist. Die Verringerung des Primärluft-Teilstroms
durch den Lufterhitzer 9 vermindert die Wirtschaftlichkeit des Lufterhitzers und äußert sich
in einer niedrigeren Temperatur des den Mühlen zugeführten heißen Teilluftstroms. Damit die Mühlenlufttemperatur
erhalten bleibt, wird die Kaltluftklappe 25 weiter geschlossen und das zuvor beschriebene
Regelsystem bewirkt eine Öffnung der Klappe 12 des primären Lüfterhitzers. Die erhöhte Teilgasströmung
hebt die Gastemperatur am Ausgang des Lufterhitzers und der Regler 48 fährt fort, das System so lange zu
beeinflussen, bis die Sollwerttemperatur am kalten Ende erreicht ist.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das allgemeine Regelsystem
das gleiche wie das an Hand von F i g. 1 beschriebene. Die Temperaturmeßgeräte 47 und 49 bewirken wieder
über den Regler 48 den Vergleich der tatsächlichen Temperatur am kalten Ende mit einem Sollwert. Ist die tatsächliche Temperatur unterhalb des
Sollwertes, wird ein Regelimpuls über die Regelleitung 70 zum Regler 71 gesendet, der eine Neueinstellung
der gewünschten Minimalstellung der Kaltluftklappen 25 bewirkt Ein diese gewünschte
Stellung repräsentierender Impuls läuft über die Regelleitung 72 zum Regler 43. Demgemäß bewirkt
der durch die Regelleitung 44 laufende Impuls eine
ao solche Einstellung der Klappe 12, daß die Kaltluftklappen 25 in der neu gewählten Stellung bleiben.
Dieses Anwachsen der Kaltluftzufuhr zu den Mühlen verringert den Primärluft-Teilstrom durch den
Primärlufterhitzer, so daß die Wirtschaftlichkeit des Lufterhitzers sich vermindert Demgemäß bewirkt das
Regelsystem eine öffnung der Klappe 12, so daß die
Gastemperatur am Ausgang des Primärlufterhitzers sich vergrößert. Der Regler 48 wirkt so lange auf
diese Regelanlage, bis die mittlere Temperatur am kalten Ende den Sollwert erreicht
Es ist also ersichtlich, daß das Regelsystem so arbeitet, daß es in erster Linie für einen sicheren Betrieb
der Kohlenstaubmühlen und der Verbrennung Sorge trägt. Der Schutz des kalten Endes des Primärlufterhitzers
wird nur auf eine solche Weise durchgeführt, welche die Sicherheit des Dampferzeugerbetriebs
nicht beeinträchtigt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Regeleinrichtung für einen Dampferzeuger mit einer Mehrzahl unmittelbar einblasender
Kohlenstaubmühlen, deren Trocknungs- und Forderluft (Primärluft) durch Mischen eines kalten
und eines heißen Teilluftstromes gewonnen wird, wobei der heiße Teilluftstrom seine Wärme in
einem Lufterhitzer von einem Teilstrom der Verbrennungsgase des Dampferzeugers erhält und
die Kalt- und Heißluftzufuhr zu jeder Mühle im Sinne der Aufrechterhaltung einer konstanten
Staub-Luft-Gemischmenge mit einer bestimmten Temperatur geregelt wird, dadurchgekennzeichnet,
daß die jeder Mühle zuströmende Kaltluftmenge gemessen (Stellung der Kaltluftklappe
25), die Mühle mit der kleinsten Kaltluftmenge ausgewählt (Regler 40, Leitung 42, Regler
43), die ihr zuströmende Kaltluftmenge mit einem ao Sollwert verglichen und die Menge des kleineren
Teilstromes (10) der Verbrennungsgase so geregelt wird (Leitung 44, Regler 45, Regelklappe 12), daß
die dadurch bedingte Temperaturänderung des den Primärlufterhitzer (9) durchströmenden Primärluftteilstromes
(15) im Sinne der Aufrechterhaltung der der ausgewählten Mühle zuströmenden Kaltluftmenge auf einem kleinstmöglichen
Sollwert wirkt.
2. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ermittlung des Sollwerts
der der ausgewählten Mühle zuströmenden Kaltluftmenge die Temperatur (47) des kleineren Teilstromes
der Verbrennungsgase nach und die Temperatur (49) des den Lufterhitzer (9) durchströmenden
Primärluftteilstromes (15) vor ihrem Wärmeaustausch gemessen werden, ihr Mittelwert
bestimmt (48) und in Abhängigkeit von diesem Mittelwert der Sollwert der der ausgewählten
Mühle zuströmenden Kaltluftmenge in dem Sinn eingestellt wird (70,71,72,43), daß der Mittelwert
aus Gastemperatur hinter (47) und Lufttemperatur vor (49) dem Primärlufterhitzer (9)
erhalten bleibt.
3. Regeleinrichtung nach Anspruch 1," dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur des kleineren
Teilstroms (10) der Verbrennungsgase nach (47) und die Temperatur (49) des den Lufterhitzer (9)
durchströmenden Primärluftteilstroms (15) vor ihrem Wärmeaustausch gemessen werden, ihr
Mittelwert bestimmt (48) und dieser gegebenenfalls durch Aufheizen (54) des den Lufterhitzer
(9) durchströmenden Primärluftteilstroms (15) auf einem bestimmten Sollwert gehalten wird.
55
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