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DE69100107T2 - Verfahren und anlage zur zerkleinerung und zur trocknung von festbrennstoff. - Google Patents

Verfahren und anlage zur zerkleinerung und zur trocknung von festbrennstoff.

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DE69100107T2
DE69100107T2 DE9191905840T DE69100107T DE69100107T2 DE 69100107 T2 DE69100107 T2 DE 69100107T2 DE 9191905840 T DE9191905840 T DE 9191905840T DE 69100107 T DE69100107 T DE 69100107T DE 69100107 T2 DE69100107 T2 DE 69100107T2
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Regelung des Betriebs eines Mahlwerks für feste Brennstoffe mit variablem Feuchtigkeitsgehalt und zur Trocknung dieser Stoffe, wobei das Mahlwerk mit den Brennstoffen über Vortrocknungsmittel gespeist wird, unter Verwendung einer Gasversorgung deren Temperatur in einem Bereich geregelt werden kann, wobei das Gas in zwei Ströme aufgeteilt wird, nämlich einen Gasstrom, der durch das Mahlwerk verläuft, und einen anderen Teilstrom, der zu den Vortrocknungsmitteln gesandt wird, wobei die Menge des Gasteilstroms Q&sub1; durch das Mahlwerk proportional zur Menge Qc des zu mahlenden Brennstoffs eingeregelt wird und die Menge Q&sub2; des die Vortrockungsmittel durchströmenden Gases mit dem aus dem Mahlwerk zusammen mit dem gemahlenen Gut austretenden Gasstrom Q&sub1; vereinigt wird und das gesamte Gas mit dem gemahlenen Gut in Transportschächte gesandt wird, wobei die Temperatur T des Gases und des gemahlenen Guts in den Transportschächten gemessen wird und die Temperatur des Speisegases abhängig vom Abstand zwischen einer festen Temperatur T&sub1; und der gemessenen Temperatur T so geregelt wird, daß die gemessene Temperatur T sich der Temperatur T&sub1; annähert, wobei die Gasmenge des die Vortrockungsmittel speisenden Teilstroms so geregelt ist, daß die Gesamtmenge des Gases QA in den Transportschächten zwischen einem Mindestwert QAm und einem Maximalwert QAM liegt.
  • Ein solches Verfahren wird in dem Artikel von VERGNIOL "Un broyeur unique par chaudière en chauffe directe" beschrieben, der in der französischen Zeitschrift "Revue Alsthom" No 1, 1985, Seiten 31 bis 40 veröffentlicht wurde.
  • In diesem bekannten Verfahren erfolgt die Regelung für einen Brennstoff mit dem höchsten Feuchtigkeitsgehalt, der normalerweise in dem betrachteten Heizkessel verwendbar sein kann.
  • Der Durchsatz in den Ausgangsschächten muß mindestens gleich dem Mindestdurchsatz sein, da unterhalb dieses Werts das zermahlene Gut nicht mehr korrekt transportiert wird. Auf der anderen Seite darf dieser Durchsatz einen Maximalwert nicht überschreiten, da oberhalb dieses Werts die Schächte durch Erosion Schaden nehmen.
  • Daraus folgt, daß für einen ganzen Brennstoffbereich mit einem Feuchtigkeitsgehalt unterhalb dessen, für den der Heizkessel ausgelegt ist, zum Erreichen der gewünschten Ausgangstemperatur viel zu viel Gas in die Vortrocknungsmittel eingespeist werden muß und die Temperatur des Speisegases abgesenkt werden muß, was den Wirkungsgrad verschlechtert.
  • Andererseits hat der Erfinder festgestellt, daß es nützlich wäre, wenn man die Menge des gemahlenen Guts bis zu einem möglichen Höchstwert steigert, den Durchsatz des Anteils des Vortrocknungsgases Q&sub2; so niedrig wie möglich einzuregeln, so daß der Gesamtdurchsatz QA in den Transportschächten gleich oder nur wenig größer als der längstens mögliche Mindestdurchsatz QAm wird, und von diesem Mindestdurchsatz dann, wenn erforderlich, nur sowenig wie möglich abzuweichen.
  • Der so erhaltene Wirkungsgrad steigt ebenfalls, und außerdem erfolgt die Verbrennung mit einer verringerten Bildung von Stickoxiden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß man eine Temperatur T&sub2; der Mischung aus Gas und gemahlenem Gut festlegt, die unter T&sub1; liegt, wobei T&sub2; vom Feuchtigkeitsgehalt des Brennstoffs abhängen kann, und daß im Fall, daß die Mindestgasmenge QAm nicht ausreicht, um die feste Temperatur T&sub2; zu erreichen, obwohl die Temperatur des Speisegases auf den Höchstwert des Regelbereichs gebracht ist, die Menge Q&sub2; des Gasteilstroms, der zu den Vortrocknungsmitteln geschickt wird, um den Betrag vergrößert wird, der notwendig ist, um die Temperatur T&sub2; zu erreichen.
  • Die Erfindung betrifft weiter ein System zum Mahlen eines festen Brennstoffs mit variablem Feuchtigkeitsgehalt und zum Trocknen dieses Brennstoffs, mit einem Mahlwerk und Trockenmitteln, mit Speisemitteln für den Brennstoff, mit Vortrocknungsmitteln, die hinter den Speisemitteln angeordnet sind und das Mahlwerk mit Brennstoff versorgen, mit ersten Mitteln zum Einspeisen von Gas in das Mahlwerk, mit zweiten Mitteln zum Einspeisen von Gas in die Vortrocknungsmittel, mit Gaszuführmitteln, wobei das Gas in einem ersten den ersten Einspeisemitteln zugeführten Teilstrom und einem den zweiten Einspeisemitteln zugeführten Teilstrom aufgeteilt wird, mit Mitteln zum Regeln der Temperatur des Speisegases in einem gegebenen Regelbereich, mit Transportschächten, die von der Mischung des aus den Vortrocknungsmitteln kommenden Gases und des aus dem Mahlwerk kommenden Gases mit dem gemahlenen Gut beschickt werden, mit Regelungsmitteln für die ersten Einspeisemittel, um die Menge Q&sub1; des durch das Mahlwerk strömenden Gasteilstroms proportional zur Menge Qc des zu mahlenden Brennstoffs einzuregeln, mit Meßmitteln für die Temperatur T der Mischung aus gemahlenem Gut und Gas in den Transportschächten, mit Regelungsmitteln für die Temperatur des Gases der Speisemittel abhängig von der Differenz zwischen einer festen Temperatur T&sub1; und der gemessenen Temperatur T, derart, daß T sich T&sub1; annähert, mit Regelungsmitteln, die Ventile für die Steuerung des Durchsatzes der zweiten Einspeisemittel, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelungsmittel, die die Steuerventile steuern, einerseits von einem Signal gesteuert werden, das von der Differenz zwischen der von den Meßmitteln gemessenen Temperatur T und einer Solltemperatur T&sub2; unterhalb T&sub1; abhängt, wobei T&sub2; abhängig von der Feuchtigkeit des Brennstoffs gewählt werden kann, wenn T unterhalb von T&sub2; liegt, so daß die Menge Q&sub2; des Gasteilstroms, der zu den Vortrocknungsmitteln gesandt wird, um die Menge vergrößert wird, die notwendig ist, um die Ausgangstemperatur T&sub2; zu erhalten, und andererseits durch Signale zur Begrenzung der Menge Q&sub2; des Gasteilstroms aufgrund des ersten Signals gesteuert werden, derart, daß die Gesamtgasmenge QA zwischen einem Höchstwert QAM und einem Mindestwert QAm bleibt.
  • Nachfolgend wird als Ausführungsbeispiel und unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung ein Verfahren zur Regelung des Betriebs eines Mahlwerks für Kohle mit variablem Feuchtigkeitsgehalt beschrieben, wobei das Mahlwerk eine senkrechte Achse besitzt, sowie ein System zur Durchführung dieses Verfahrens.
  • Figur 1 zeigt schematisch das ganze System.
  • Figur 2 zeigt die Luftdurchsatzregelung in Abhängigkeit von dem Kohlendurchsatz in dem bekannten Verfahren und den bekannten Vorrichtungen.
  • Figur 3 zeigt die Regelung des Luftdurchsatzes abhängig vom Kohlendurchsatz nach dem erf indungsgemäßen Verfahren.
  • In Figur 1 ist das drehende Kugelmahlwerk 1 mit horizontaler Achse gezeigt, das in Lagerböcken 1A, 1B dreht, welche zugleich die Zufuhr von Kohle und Trocknungsluft gewährleisten. Der Gesamtluftdurchsatz wird im Durchsatzmesser 2 gemessen. Die Temperatur T der mit Kohlenstaub beladenen Luft wird am Ausgang des Mahlwerks in den Transportschächten 10 und 11 durch die Sonde 3 gemessen. Die Luftmenge Q&sub1;, die in das Mahlwerk über seine Lagerböcke durch die Leitungen 38A, 38B eingespeist wird, wird durch Ventile 4A-4B mit PI-Reglern 37' (Proportional-Integral) gesteuert.
  • Diese Regler 37' werden vom Organ 37 zur Anzeige der Lastanforderungen des mit der gemahlenen Kohle gespeisten Heizkessels gesteuert. Andererseits regelt ein Mikroprozessor 35, der von den Meßsignalen der Sonde 3 gesteuert wird, über die Sollwerte der Mindesttemperatur 32 (mit PI-Regelung) und die Sollwerte des maximalen Luftdurchsatzes 33 und des minimalen Luftdurchsatzes 34 über die Ventile 30 und 31, die in Leitungen 39 und 40 liegen, den Teilstrom der Luft Q&sub2; (Umgehungsluft), der unmittelbar den Separatoren 8, 9 über die Mischgehäuse 16 und 17 zugeführt wird. Der Luftteilstrom Q&sub2; führt in diesen Gehäusen 16 und 17 zu einer Vorerwärmung und einer Vortrocknung des Materials.
  • Die Speiseluft, die zum Trocknen und zum Transport dient, wird durch den Ventilator 20 gefördert. Ein Teil erwärmt sich in einem Wärmetauscher 21, der zugleich die Erwärmung eines Bruchteils von durch den Ventilator 20A geförderter und direkt zu den Brennern des Heizkessels geschickter Sekundärluft gewährleistet. Ein anderer Teil wird nicht erwärmt und umgeht diesen Wärmetauscher in einer Leitung 23. Diese beiden kalten und warmen Luftströme werden durch die Ventile 24 und 25 geregelt, die vom Mikroprozessor 36 gesteuert werden, der eine Proportional-Integral-Regelung mit einem Temperatursollwert 36A durchführt und von der Temperatursonde 3 der mit Kohlenstaub belasteten Luft am Ausgang des Mahlwerks kontrolliert wird. Die Mengen an kalter und heißer Luft werden in der Kanalisation 26 gemischt, die ein Verschlußventil 27 enthält. Die Kanalisation 26 teilt sich in zwei Leitungen 28 und 29 auf, wobei die Leitung 28 sich wieder in zwei Leitungen 38A und 39 und die Leitung 29 in zwei Leitungen 38B und 40 aufteilt.
  • Die zu mahlende Kohle, die in die Trichter 12 und 13 geschüttet wird, wird durch die Förderer 14 und 15 in die Mischgehäuse 16 und 17 eingespeist, wo der nicht in das Mahlwerk eingespeiste Teil der von den Leitungen 28 und 29 kommenden Luft hinzugefügt wird. Die Kohle gelangt zum Mahlwerk durch die Leitungen 18 und 19 und gelangt dann in das Mahlwerk durch die Lagerböcke 1A und 1B koaxial zu der Luftmenge, die in diese Böcke durch die Ventile 4A, 4B eingespeist wird. Diese Ventile werden von PI-Reglern 37' gesteuert, die einen Stellbefehl vom Anzeigeorgan 37 für die Lastanforderungen des Kessels empfangen, wie oben angegeben.
  • Der Teilstrom der mit Kohlenstaub belasteten Luft wird aus dem Mahlwerk über die Lagerböcke 1A und 1B abgeführt und dann nach Hinzufügen der Umgehungsluft, die von den Mischgehäusen 16 und 17 kommt, durch die Leitungen 6 und 7 zu den Separatoren 8 und 9 geleitet. Die Kohlenpartikel teilen sich hier in große Partikel, die über die Leitungen 18 und 19 in das Mahlwerk wieder eingespeist werden, und in feine partikel, die zu den Brennern des Heizkessels gelangen. Die Temperatur dieser Ausgangsluft wird wie oben angegeben von der Sonde 3 gemessen und zum Mikroprozessor 36 zur Festlegung des Temperatursollwerts und der Mengensteuerung der heißen und der kalten Luftmengen durch die Ventile 24 und 25 übertragen.
  • Diese Temperatur wird auch an den Rechner 32 übertragen, der ein Steuersignal in Abhängigkeit von der Differenz zwischen der gemessenen Temperatur und dem in 32A angezeigten Sollwert ermittelt.
  • Figur 2 zeigt die Regulierung der Luftmenge QA in den Schächten 10 und 11 abhängig von dem Kohlendurchsatz Qc.
  • Die Luftmenge Q&sub1; (Geradensegment 0E, E ist der Abszissenpunkt 100), die das Mahlwerk durchströmt, ist proportional zum Kohlendurchsatz. Die Menge QA muß gleich oder größer der Mindestmenge QAm sein und darf nicht eine Maximalmenge QAM überschreiten. Die Gesamtmenge QA (gleich Q&sub1; + Q&sub2;) abhängig von Qc ist ein waagrechtes Segment BC mit der 0rdinate QAm, dann ein geneigtes Segment CD mit dem Punkt D an der Ordinate QAM und der Abszisse 100 (entsprechend dem Maximaldurchsatz an gemahlener Kohle).
  • Für eine Menge Qc von gemahlener Kohle, die durch die Strecke 0N auf der Achse 0Qc repräsentiert wird, ergeben sich also ein Luftdurchsatz durch das Mahlwerk Q&sub1; gleich PN (wobei P der Punkt der Geraden OE mit der Abszisse ON ist) und eine Luftmenge Q&sub2;, die die Vortrocknungsmittel 16 und 17 durchquert (auch Umgehungsluft genannt), gleich PR (wobei R der Punkt des Segments CD mit der Abszisse ON ist).
  • Die Luftmenge Q&sub1; (PN), die das Mahlwerk durchströmt, wird durch die Kette 37, 37' abhängig von Qc bestimmt.
  • In dem bekannten System existiert die Kette 32, 33, 34 nicht. Der Rechner 35 steuert die Ventile 31 und 30 so, daß die Menge von Umgehungsluft Q&sub2; = P ist, so daß man sich stets auf der gebrochenen Linie BCD bewegt.
  • Diese Linie wurde so gewählt, daß die Temperatur der Luft am Ausgang gleich T&sub1; für die Kohle mit dem höchsten Feuchtigkeitsgehalt wird, die man für den zugeordneten Heizkessel mahlen kann, wenn die heißestmögliche Luft eingespeist wird, d.h. wenn das Ventil 25 geschlossen ist.
  • Wenn eine Kohle weniger feucht ist, dann nimmt die Temperatur R am Ausgang zu und der Rechner 36, an dem bei 36A die Temperatur T&sub1; angegeben wird, liefert ein Signal, um das Kaltluftventil 24 zu öffnen und das Heißluftventil 25 zu schließen, um die Temperatur der Speiseluft abzusenken, so daß die Luft am Ausgang gleich T&sub1; gemessen wird.
  • Figur 3 zeigt das erfindungsgemäße Verfahren. Im Diagramm Qc, QA wurde die gebrochene Linie BCD eingetragen, die der Kohle mit dem höchsten Feuchtigkeitsgrad entspricht, die in dem betrachteten Heizkessel verarbeitet werden kann.
  • Wenn die Kohle eine geringere Feuchtigkeit hat, dann entscheidet man sich für die gebrochene Linie BC'D'. Das Segment BC' ist länger als BC und das Segment C'D' hat eine geringfügig größere Steigung als das Segment CD, aber für die Menge Qc entsprechend dem Höchstwert der zu behandelnden Kohle erreicht man einen Punkt D', der unterhalb von D und oberhalb von E liegt.
  • Die Luftmenge, die das Mahlwerk abhängig von Qc durchquert, wird stets durch das Geradensegment 0E repräsentiert. So ist für eine Menge ON von Kohle die Luftmenge Q&sub1;, die das Mahlwerk durchquert, durch PN bestimmt, aber dieser Luft muß nur eine Menge Q&sub2; von Vortrocknungsluft gleich PR hinzugefügt werden, die kleiner als PR ist. Befindet man sich auf dem Segment 0E (oberhalb von QAm), dann wird die Menge Q&sub2; null.
  • Um der Linie BC'D' folgen zu können, legt man eine Temperatur T&sub2; unterhalb von T&sub1; fest, die an den Eingang 32A des Rechners 32 gelangt. Der Rechner läßt das Minimalsignal durch. Wenn also T geringer als T&sub2; ist, dann entspricht das Ausgangssignal dem Wert T und die Sollwerte 33 und 34 bewirken, daß die in dem Rechner 35 übermittelte Steuerung nicht zu einer Luftmenge QA unterhalb des Mindestwerts QAm oder oberhalb des Maximalwerts QAM liegt,.Die Luftmenge QA nimmt zu, bis man die Temperatur T&sub2; erreicht, die dem Zweig B'C' entspricht.
  • Da T&sub1; größer als T&sub2; ist, öffnet der Rechner 36 das Heißluftventil 24 ganz und schließt das Kaltluftventil 25. So ergibt sich eine Versorgungsluft mit der höchsten Temperatur des Regelbereichs, und aufgrund des Rechners 35 schickt man eine Mindestmenge Q&sub2;(PR') dieser Heißluft durch die Vorwärmmittel.
  • Durch das erfindungsgemäße Verfahren ersetzt man das Segment CD durch die gebrochene Linie CC'D'.
  • Man kann auf diese Weise die heißestmögliche Speiseluft verwenden, um eine Ausgangstemperatur T&sub2; der Luft zu erreichen und um die Umgehungsluft soweit wie möglich zu beschränken. Anstatt die Umgehungsluftmenge Q&sub2; zu beschränken, wenn die Kohle weniger feucht ist, sendet man in dem bekannten Verfahren die gleiche Menge Umgehungsluft und senkt die Temperatur, was einerseits für den Wirkungsgrad nachteilig ist und andererseits die Gesamtluftmenge QA erhöht und damit eine von der Erzeugung von Stickoxiden begleitete Verbrennung herbeiführt.
  • Je trockener die Kohle ist, umso länger kann die Stufe BC' sein und umso niedriger liegt der Punkt D' bei gleicher Solltemperatur T&sub2;.
  • Die Erfindung betrifft in erster Linie die Regelung des Betriebs eines Mahlwerks für fossile Brennstoffe wie Kohle, aber sie kann auch auf das Mahlen von nicht brennbaren Stoffen wie z.B. Erzen Anwendung finden.

Claims (2)

1. Verfahren zur Regelung des Betriebs eines Mahlwerks (1) für feste Brennstoffe mit variablem Feuchtigkeitsgehalt und zur Trocknung dieser Stoffe, wobei das Mahlwerk (1) mit den Brennstoffen über Vortrockungsmittel (16, 17) gespeist wird, unter Verwendung einer Gasversorgung (20, 24, 25), deren Temperatur in einem Bereich geregelt werden kann, wobei das Gas in zwei Ströme aufgeteilt wird, nämlich einen Gasstrom, der durch das Mahlwerk (1) verläuft, und einen anderen Teilstrom, der zu den Vortrocknungsmitteln (16, 17) gesandt wird, wobei die Menge des Gasteilstroms Q&sub1; durch das Mahlwerk (1) proportional zur Menge Qc des zu mahlenden Brennstoffs eingeregelt wird und die Menge Q&sub2; des die Vortrockungsmittel (16, 17) durchströmenden Gases mit dem aus dem Mahlwerk (1) zusammen mit dem gemahlenen Gut austretenden Gasstrom Q&sub1; vereinigt wird und das gesamte Gas mit dem gemahlenen Gut in Transportschächte (10, 11) gesandt wird, wobei die Temperatur T des Gases und des gemahlenen Guts in den Transportschächten (10, 11) gemessen wird und die Temperatur des Speisegases abhängig vom Abstand zwischen einer festen Temperatur T&sub1; und der gemessenen Temperatur T so geregelt wird, daß die gemessene Temperatur T sich der Temperatur T&sub1; annähert, wobei die Gasmenge des die Vortrockungsmittel (16, 17) speisenden Teilstroms so geregelt ist, daß die Gesamtmenge des Gases QA in den Transportschächten (10, 11) zwischen einem Mindestwert QAm und einem Maximalwert QAM liegt, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Temperatur T&sub2; der Mischung aus Gas und gemahlenem Gut festlegt, die unter T&sub1; liegt, wobei T&sub2; vom Feuchtigkeitsgehalt des Brennstoffs abhängen kann, und daß im Fall, daß die Mindestgasmenge -Am nicht ausreicht, um die feste Temperatur T&sub2; zu erreichen, obwohl die Temperatur des Speisegases auf den Höchstwert des Regelbereichs gebracht ist, die Menge Q&sub2; des Gasteilstroms, der zu den Vortrockungsmitteln (16, 17) geschickt wird, um den Betrag vergrößert wird, der notwendig ist, um die Temperatur T&sub2; zu erreichen.
2. System zum Mahlen eines festen Brennstoffs mit variablem Feuchtigkeitsgehalt und zum Trocknen dieses Brennstoffs, mit einem Mahlwerk (1) und Trockenmitteln, mit Speisemitteln (12, 13) für den Brennstoff, mit Vortrocknungsmitteln (16, 17), die hinter den Speisemitteln (12, 13) angeordnet sind und das Mahlwerk (1) mit Brennstoff versorgen, mit ersten Mitteln (38A, 38B) zum Einspeisen von Gas in das Mahlwerk (1), mit zweiten Mitteln (39, 40) zum Einspeisen von Gas in die Vortrocknungsmittel (16, 17), mit Gaszuführmitteln (20, 24, 25, 26), wobei das Gas in einem ersten den ersten Einspeisemitteln (38a, 38b) zugeführten Teilstrom und einem den zweiten Einspeisemitteln (39, 40) zugeführten Teilstrom aufgeteilt wird, mit Mitteln (36) zum Regeln der Temperatur des Speisegases (20, 24, 25, 26) in einem gegebenen Regelbereich, mit Transportschächten (10, 11), die von der Mischung des aus den Vortrocknungsmitteln (16, 17) kommenden Gases und des aus dem Mahlwerk (1) kommenden Gases mit dem gemahlenen Gut beschickt werden, mit Regelungsmitteln (4A, 4B) für die ersten Einspeisemittel (38A, 38B), um die Menge Q&sub1; des durch das Mahlwerk (1) strömenden Gasteilstroms proportional zur Menge Qc des zu mahlenden Brennstoffs einzuregeln, mit Meßmitteln (3) für die Temperatur T der Mischung aus gemahlenem Gut und Gas in den Transportschächten (10, 11), mit Regelungsmitteln (24, 25, 36) für die Temperatur des Gases der Speisemittel (20, 21) abhängig von der Differenz zwischen einer festen Temperatur T&sub1; und der gemessenen Temperatur T, derart, daß T sich T&sub1; annähert, mit Regelungsmitteln (35), die Ventile (30, 31) für die Steuerung des Durchsatzes der zweiten Einspeisemittel (39, 40), dadurch gekennzeichnet, daß die Regelungsmittel (35), die die Steuerventile (30, 31) steuern, einerseits von einem Signal gesteuert werden, das von der Differenz zwischen der von den Meßmitteln (3) gemessenen Temperatur T und einer Solltemperatur T&sub2; unterhalb T&sub1; abhängt, wobei T&sub2; abhängig von der Feuchtigkeit des Brennstoffs gewählt werden kann, wenn T unterhalb von T&sub2; liegt, so daß die Menge Q&sub2; des Gasteilstroms, der zu den Vortrocknungsmitteln (16, 17) gesandt wird, um die Menge vergrößert wird, die notwendig ist, um die Ausgangstemperatur T&sub2; zu erhalten, und andererseits durch Signale zur Begrenzung der Menge Q&sub2; des Gasteilstroms aufgrund des ersten Signals gesteuert werden, derart, daß die Gesamtgasmenge QA zwischen einem Höchstwert QAM und einem Mindestwert QAm bleibt.
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