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DE1525113A1 - Axialdrucklager - Google Patents

Axialdrucklager

Info

Publication number
DE1525113A1
DE1525113A1 DE19651525113 DE1525113A DE1525113A1 DE 1525113 A1 DE1525113 A1 DE 1525113A1 DE 19651525113 DE19651525113 DE 19651525113 DE 1525113 A DE1525113 A DE 1525113A DE 1525113 A1 DE1525113 A1 DE 1525113A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bearing
lubricant
edge
thrust bearing
collar
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651525113
Other languages
English (en)
Inventor
Barley Leslie George
Cutting Edward John
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Federal Mogul Engineering Ltd
Original Assignee
Glacier Metal Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GB37103/64A external-priority patent/GB1120624A/en
Application filed by Glacier Metal Co Ltd filed Critical Glacier Metal Co Ltd
Publication of DE1525113A1 publication Critical patent/DE1525113A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C17/00Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement
    • F16C17/04Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement for axial load only
    • F16C17/06Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement for axial load only with tiltably-supported segments, e.g. Michell bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description

  • Axialdruckla#.,er Die Erfindung betrifft ein Axialdrucklager mit einem Auflager, beispielsweise einem Trag- oder Lager" ring der ringförmig angeordnet eine Reihe einzelner Druck- oder Lagersteine aufnimmt, deren Stirnflächeng die im f.olgenden als Arbeitsflächen bezeichnet werden,
    ringförmige Lagerfläche eines rotierenden Maschinenteils wirkt, die'üblicherweise die Form eines Kragens oder Bundes aufweist. Im folgenden wird.angenommzan, daß der Bund fest mit einer Welle verbunden ist, -deren Schub auf den Lagerring zu übertragen ist. Die Erfindung ist bei allen Axialdrucklagern anwendbar, gleichgültig ob die Lagersteine im Auflager so gehalten sind, daß sie unabhängig voneinander Relativschwenkbewegungen diesen gegenüber ausführen können oder ob sie während des Betriebes nicht geneigt werden können.
  • Derartige Axialdrucklager weIrden mit Flüssigkeiten,-üblicherweise mit Öl geschmiert, obwohl auch Wasser und andere Flüssigkeiten in einzelnen Fällen verwendbar sindi Bei ihnen treten Energieverluste infolge der Scherkräfte im Schmiermittel und weitere als Wirbelverluste bekannte Verluste auf. Hierdurch wird das Schmiermittel zusätzlich durch die Wärmeentwicklung unter last aufgrund der Relativbewegung zwischen dem-Lagerring und den-Lagersteinen (zusätzlich zu den Friktions- und.Wirbelverlusten) erwärmt.
  • Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines verbesserten Axialdrucklagers der genannt4h Bauart, beider die Schmierung des Lagers in der Weise erfolgt, daß sich niedrigere-Energieverluste ergeben. Die Erfindung betrifft insbesondere, wenn auch nicht aussöhließli:chg große Axialdrucklager, die mit hohen Drehzahlen von bis zu über 1500 Umdr./min umlaufen. Ein erfindungsgemäßes Axialdrucklager weist einen lagerring mit einer Reihe einzelner Lagersteinel deren Arbeitsflächenvorder- und-hinterkanten :in -Umfangsrichtung voneinander durch Zwischenräume getrennt sind, sQwie Schmiermittelaufgeber zur Zufuhr von Schmiermittel zu den Lagersteinen auf, die das Schmiermittel über die ganze Tiefe der Vorderkante jedes einzelnen Lagersteins zugeben, so daß das Schmiermittel zwischen den Lagersteinvorderkanten und dem Lagerring über deren ganze Breite-zuströmen kann.
  • Vorteilhafterweise sind ferner Schmiermittelabstteffer vorgesehen, um die Schmiermittelströmung von dee;--Rückkante jedes-Lagersteins zur Vorder-#kante des nächsten lagersteins so zu beschleunigen, daß Sckmierflüssigkelt, die zwischen der Ärbeitsflächi des einen Iiggersteins und dem Lagerbund durchgetreten ist$ nicht direkt in den Zwischenraum zwischen der Arbeitsfläche des nächsten lagersteine und den lagerbund eintritt.
  • Vorteilhaft ist.es, wenn derartige Schmiermittelabstreifer eine Kante etwa in der Ebene der Arbeitsflächen der lagersteine aufweisen. In diesem Fall wird die Abstreiferkante zweelmässig durch eine Abstreiferkante einer Auflage aus Weisämetalloder-einem anderen relativ weichen Lagermetall gebildet. Die Abstreiferflächen können die eines Bauteils sein, das zwischen der Rückkante-des einen Lagersteins und der Vorderkante des folgenden Lagersteins angeordnet ist,-das, einen oder mehrere Austrittskanäle hat, durch die das Schmiermittel in-den Raum unmittelbar vor die--Vorderkante des-i#ächstä ii Lagersteins und gegen d.iese---gerichtet werden-kann. In jedem Fall muß daz Sc-hmiermittel in-diesen Zwischenraum mittels eines-Schlitzes , oder einer'Aussparung u - nd/oder einer Anzahl auseinanderliegender Austrittsöffnungen eingebracht-werden,- Ein-derartiger Austrittsschlitz kann als Rezess in der der Abstreifkante des Abstreifers gegenüberliegenden Kante eingeformt sein. Es ist ferner-Vorteilhaftg daß der Abstreifer einen oder mehrere radiale Kanäle aufweist, durch die das von der Lagerbundfläch.e abgestreifte Schmiermittel- radial nach aussen von den rotierenden Teilen wegströme>n muß. Hierzu kann ein-am Umfang des Lagerrings angeordnetes Austragsrohr vorgesehen sein, um die S-chmierflüss-igkeit aus den Radialkanälen aufzunehmen und wegzufÜhren. Ferner sind Abweiseplatten vorteilhaft, die außen um die'-kreisförmig angeordneten Lagersteine herum liegen. Sie -sind dann so angeordnet, daß sie mit den schrägen Abstreiferkan ten fluchten und so ausgerichtet sind, daß die vom Lager beispielsweise durch die radialen Kanäle nach außen getragene Schmiermittelflüssigkeit am Umlauf.entlang der äußeren Umfangsfläche von einem Lagerstein zum andern gehindert ist.
  • Die Schmiermittelzufuhr zu den Schmiermittelaufgebern und zwischen die Lag ersteine erfolgt -zweckmäßigerweise durch Kanäle, so daß der-äußere Durchmesser eines-Solchen Axialdrucklagers gleich de m eines äquivalenten Axialdrucklagers ohne die spezielle erfindungegemäße Schmiermittelzufuhr ist.
  • Die Erfindung ist insbesondere auf die angefülirte Axialdrucklagerart anwendbar, bei der die Lagersteine in Umfangerichtung mit Abstand voneinander durch Anachlagstifte gehalten.eind, die gleichzeitig so ausgebildet sein können, daß sie ein Abheben der Lagersteine von-deren Auflager verhindern. In diesem-Fall-weist jeder Anschlagstift einen inneren Kanai auf--, der in einer Austrittsöff-hung oder 'in zwei oder mehreren Austrittaöffnungen gegenüber der Vorderkante des entsprechenden benachbarten Lagersteina enden. Hieirdurch kann die Schmiermittelflüssigkeit durch die Kanäle in den Stiften und durch die Öffnungen im Kopf der Stifte in Richtung auf die Vorderkanten *der Lagersteine austreten. Eine derartige Anordnung ist insbesondere für kleine Axialdrucklager der beschriebenen Bauart geeignet, bei denen nur ein begrenzter Raum-zur Verfügung steht. Sind wie bei vielen der beschriebenen Ausführungsformen die Schmiermittelaufgabe in Teilen angeordnet, die gleichzeitig als Abstreifer wirken, dann müssen die Schmiermittelaufgeber und Abstreifer nachgiebig im Adflager gehalten sein, um so sicherzustellen, daß die Abstreiferflächen und/oder Kanten eng an der Arbeitsfläche des lagerbundes anliegen.
  • Die Erfindung wird an einigen vorteilhaften Ausführungsformen im Zusammenhang mit den Figuren erläutert.
  • Es zeigeni Fig. 1 ein erfindungegemäßes Axialdrucklager im Grundriß, In,dem man den ringförmigen Auflagerring und die Lagersteine sowie die-'Ölaufgebei# erkennt; Fig.- 2 in perspektivischer Ansicht einen Teil des in Fig. 1 gezeigten Axialdrucklagers in vergrößertem Maßstabl mit einem nebeneinanderliegenden lagersteinpaar und einem zugehörigen Schmiermittelaufgeber und -abstreifer zwischen den Lagersteinen; Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie 3-3 der Fig. 2 der Ausführungsform, bei der ein Schmiermittelauf.geber äber einen Lagersteinhaltestift hinwegreicht; Fig. 4 in Explosionsdarstellung eine weitere Anordnung der Lagerst-eine eines erfindungsgemäßen Axialdrucklagers mit einer besonderen Ausführungsform der Halterung des Schmiermittelaufgebers- und abstreifers;-Ilig. 5 in perspektivischer Darstellung einer Ausführungsform eines Anschlag- und Haltestiftes, der gleichzeitig-als Schmiermittelaufgeber ausgebildet-ist, und Fig. 6 und 7 perspektivisch und als Qu'erschnitt eineiveitere Ausführungsform eines kombinierten Anschlagstifts und Schmiermittelaufgebers.
  • Das Axialdrucklager der Fig. 19 2 und 3 weist einen ringförmigen Trag- oder lagerring 1 üblicher Bauform auf, der in bekannter Weise an einem Bauteil an ,ggbracht.ist auf daß eine Axialschubkraft übertragenwerden soll. Auf der einen Seite des Lagcrrings 1 mit dem Außenrand IA sind eine Reihe Lagersteine 2 mit Abstand voneinander in Umfangsrichtung gehalten. Alle Lagersteine 2 sind mit dem Lagerring 1 durch zwei Haltestifte 3 zwischen jeweils Dene.chbarten Lagersteinen verbunden. Der Stiel 3A reicht in und durch dessen Kopf 4 von der benachbarden Lagerring 1, w.l#I ten Fläche 1A des Lagerrings 1 so weit entfernt ist, daß er in die Seitenschlitze 5 d,er danebenliegenden Seiten dpr beiden Lagersteine 2.eingreift. Diese Art der Lagersteinhalterung ist in der britischen Patentschrift Nr. 1 004 733 des gleichen Anmelders beschrieben* -Auf das in Fig. 1 gezeigte Axialdrucklager wirkt ein rotierendes, nicht dargestelltes Ieaschinenteill z.B. ein Lagerbund mit einer Welle, dessen.Arbeitsfläche sich in bekannter Weise auf den Arbeitsflächen der, Lagersteine 2 abstützt.
  • Zwischen zwei benachbarten Lagerste inen ist am Auflager 1 ein kombinierter Schmiermittelaufgeber und -abstreifer 6 angebracht, der na ch oben über den Kopf 4 des danebenliegenden Stiftes, wie in Fig. 3 dargestellt, hinausreicht.>Der Schmiermittelaufgeber hat ein e Vorderkante 7 und einen treppenförmigen Absatz 8, der zusammen mit der.Vorderkante 7 einen radial nach außen gerichteten Kanal 9 mit von innen nach außen zunehmender Breite bildet.-Die Stufe 8 endet oben in einer Abstreifkante, die durch die vordere Kante der Abstreiferfläche 10 gebildet ist. Diese kann mit.Weichmetall beschichtet sein und während des Betriebes gegen die gegenüberliegende Lagerbundfläche anliegen, weshalb sie etwa in der gleichen Ebene wie die Arbeitsfläche der Lagersteine 2 liegt.
  • An der Hinterkante der Abstreicherfläche 10 befindet sich eine radial gerichtete Aussparung 12, in die eine Austrittsöffnung in Form eines Schlitzes 13 mündet, durch die Söhmiermittelflüssigkeit in die Aus.sparung 12 eingeleitet werden kann,- Die Aussparung 12 ist so geformt und.gerichtet, daß die Schmiermittelflüssigkeit gegen die-Vorderkante des ihr gegenüberliegenden Lagersteins gerichtet ist.
  • Etwa fluchtend mit der radial gerichteten Seitenfläche des Absatzes 8 ist etwa an der radialen Außenseite jedes Lagersteins 2 eine Abweiseplatte 14 angeordnet, die Teil der Halterung des Teils 6 bildet und dazu dient, wenigstens zum Teil-das von der Rückkante des danehenliegenden Lagersteins kommende Öl an der Zirkulation entlang des Umfangs des Drucklagers und damit an der Bildung von Energie,verbrauchenden Wirbeln zu hinderne Die Abweiseplatten 14 dienen gleichzeitig dazu, das aus den treppenförmigen Kanälen 9 austretende 01 in die Abflußrohre am Lagerumfang, wie sie bei 15 angedeutetsind, zu leiten, von denen das Öl in eine äußere Hauptablaßleitung 15A strömt, an das die einzelnen Ablaßrohre 15 angeschlossen sind. In Fig. 1 ist der Vereinfachung wegen nur ein Teil des Rohres 15A dargestellt. Das Schmiermittel wird den Schlitzen 13 durch die Kanäle 13A im Lagerring 1, wie in Fig. 3 an-Vedeutet zu£#-eführt.
  • CD Z) Eine alternative Aus#ührungsform, die Fig. 4 als CD Explosionsdarstellung zeigt, entspricht der Fig. 1 'bis auf konstruktive Einzelheiten der Schmiermittelzufüh,rung und das..Abstreifers sowie der entsprechenden Modifikationen des Lagerrings. In der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform sind eine Reihe Lagersteine 16 am Lagerring 17 mit Hilfe von Haltestiften gehalten, deren CD Köl"fe in Seitenschlitzen 16A der Lagersteine in.gleicher Weise eingreifen wie die Stifte 3 in die Lagersteine 2, um sie im Lagerring 1 zu halteh; (s. Fig. 19 2 und 3.'. Bei der Ausführtiii>"-s'Lorm'gemäß Fig. 4 hat der Lage rring jedoch keinen hochstehenden Außenrand. Er ist vielmehr als flache Platte mit zwischen den Lagersteinen angeordneten Zuführkanälen 18 versehen, an die Ölzuführrohre 1811 an,--"eschlossen sind. In Fig. 4 sind jeweils nur --in Kanal 18 und ein Rohr 18A gezeigt. Die Kanäle 18 enden in der Unterseite der Radialnut 19 im La.erring 17, in dem im zusaminengebauten Zustand eine Platte 20 2ngeordnet ist, die einen der Haltestifte 21 aufnimmt, deren Köpfe in die Seitenschlitze 16A der Lagersteine.16 eingreifen. Die Platte 20 ist in der Ilut 19 mittels durch die Plattenbohrungen 23 reichender und in die Gewindebohrungen 24 im Lagerring eingeschraubter Schrauben befestigt.
  • Sowohl die Stifte 21 als auch die Platten 20 weisen eine Einlaßöffnung 25 auf die mit dem Kanal 18 in der Nut -19 zusammenwirkt.
  • Der kombinierte Schmiermi-1,-telauf,7eber und -abstreifer 26 ist den in den Fig-. 1 - 3 beschriebenen ähnlich. Seine Unterseite greift in eine Nut 27 im Kopf 22 des Stiftes 21 ein. Das durch den unteren zen . -tralen Öleinlaßkanal 28, dem das Ül durch den Kanal 18 in der Nut 19 zufließt, tritt durch den Austrittsschlitz-29 in der Atissparung j0 der Abstreiffläche iihnlich wie auqüer Aussparung 12 des Stifte's nach den Fig. 1 3 auso Da bei dieser Ausführungsform der Tragring 17 eben ist, trägt das Teil 26 &n seiner radialen Außensei te eine mittels Schraube 32 in der Gewindebo'L2rung 33 befes,tigte Platte 31-, die dazu dient, eine radiale Verschiebung der Lagersteine 16 nach außen hin zu verhindern. Die Verbindung zwischen dem Rohr 28 und dem Kanal 25 wird vorzugsweise mit einem nachgiebigen Diciitungsring 34 abgedichtet, der so-ausgelegt ist, daß er das Teil 26 nachgiebig an den Lagerbund der umlaufenden Welle oder dgl. anpresst, damit-die Abstreiffläche des Teils 26 an die Lagerfläche des Lagerbundes gedrückt ist.
  • Im Betriebszustand wird bei den Ausführungsformen gemäß-der Fig. 1 - 3 und Fig. 4-das Öl in stetigem Strom durch die Schlitze 13 ode r 29 gegen die . # Vorderkante des entsprechenden Lagersteines 2 oder 16 gerichtet. Nachdem das Öl die Arbeitsflächen des Lagersteine und der Lagerfläche des Lagerbundes passiert hat,. wobei dessen Temperatur aufgrund hydrodynamischer Wirkung-en erhöht ist, wird es zum größten Teil von der Lagerbundoberfläche durch die Wischerfläche des folgenden Schmiermittelaufgebers.und Abstreifers 6 oder 26 entfernt und mittels des radialen Kanals 9 in Fig, 1 und der Abweiseplatte 14 in Fig. 2 oder dem entsprechenden radialen Kanafin Fig. 4 von den'Lagerflächen weggeführt. Auf diese Weise wird das Schmieröl für jeden Lagerstein einzeln jeder Lagersteinvorderkante zugeführt und zum größten Teil nachdem es an--dessen- Hinterkan-te wieder auftritt aufgefangen, bevor es zum nächsten Lagerstein gelangen kann oder irgendwo innerhalb des Lagers zirkulieren und des-halb Turbulenz- oder Wirbelverl:uste bewirken kann, Bei verschiedenen Anwendungsfällen können die Rohre 15 und 15A zur Abführung des von der Lagerbundflädhe durch dieWischer abgestreiften öls i entfallen. Dann wird das Öl lediglich in einen das Lager umgebenden Behälter oder, wenn kein unmittelbar anschließender Behälter vorgesehen werden kann, in den Raum um das Axialdrucklager herum abgelassen.
  • Bei der in Fig. 5 dargestellten Modifikation kann man sich den Lagerring genau so denken wie den Lagerring 17 in Fig. 49 da hier die Form der Lagersteine den Lagersteinen 16 gemäß Fig. 4 ähnelt. Anstelle des Schmiermittelaufgeb.ers und -abstreifers sowie der zugehörigen Teile der-Platte 20, des Stifts 219 22, des Teils 26 sowie der Außenplatte 31 wird hier eine 21atte 34, die in die Nut 19 ebenso wie die Platte 20 passt, verwendet. An der Platte 34 ist-der Haltestift 35 mit dem Kopf 36 so befestigt, daß er in die entsprechenden Schlitze 16 der-beiden nebenliegenden Lagersteine 16, wie in Fig. 7 angedeutet, eingreift. Der Stift 35 weistin seiner Verlängerung 37 seitlich einen halbrunden Schlitz 38 am Umfang auf, der mit dem Zuführungskanal 39 im -Innern des Stiftes 35 und durch die Platte 54 mit der Bohrung 25, Figl 4, in Verbindung steht, so daß er in die Nut 19 an der' gleichen Stelle wie Kanal 18 mündet.
  • Bei der Konstruktion gemäß Fig. 5 strömt das Schmiermittel durch die Kan--,le 18 und 39 aus der bogenförmigen Schlitzöffnung 38 in flachem Strahl auf üie #gesamte Länge der Vorderkante des danebenliegenden Lagersteins 16. Bei dieser Ausführungsform ist kein-Abstreifer vorgesehen.
  • Bei der ähnlichen Äusführängsform. gemäß Fig. 6 ist jeder Stift 40 in einer der Platte j4 ähnlichen Platte befestigt. Er-.hat einen inneren Zuführkanal 41, der sich jedoch zur Außenfläche des Stiftkopfes 42 öffnet. Gleichzeitig weist er noch eine umlaufende Nut 43 am äußeren Umfang auf. Hierin ist eine U-förmige Federklammer oder Abdeckkapsel 44 gehalten, die in der Mitte eine einseitige schlitzförmige Ausprägung 45 aufweist, so daß das durch die Bohrung 41 durchtretende Schmiermittel aus dieser in flachem Strahl ebenso wie aus dem Austrittsschlitz 38, Fig- 5, gegen die Vorderkante des Lagersteins gerichtet ist.
  • Fig. 7 zeigt einen Haltestift gemäß der Fig. 5 und 6, der sowohl zur Halterung der Lagersteine 16 im Lagerring 17 und-zur Schmierflüssigxeitsaufgabe auf die Vorderkante 16B des entsprechenden tager-Steine 16 dient. Die Befestigung des Haltestifts 46 gemäß Fig. 7 unterschei-det sich von d er der Fig. 6 insofern, als noch ein Dichtungsring 47, beispielsweise aus Neopren oder einem ähnlich nachgiebigen Material, zwischen der Kappe 44 und der Stirnflache. des Stiftkopfes angeordnet ist.

Claims (2)

  1. P a t e n-t a n s p r ü c h e le Axialdruckläger mit einem Lagerring, der ringförmig eine Anzahl einzelner Lagersteine aufnimmt, deren Arbeitsflächen die Lagerfläche bilden gegen die die ririg.förmige Lagerfläche'eines sich drehenden Lagerbundes anliegt, und deren Arbeitsflächenvörder- und'-hinterkanten in Umfangsrichtung auseinanderliegen, g e k e n n z e i c h n e t durch Schmiermittelaufgeber zwischen jedem benachbarten Lagersteinpaar zur Aufgabe von Schmierflüssigkeit über eine Fläche, die Aich-praktisch*über die ganze Länge-d er Vorderkante-jedes Lagersteins erstreckt, damit das Schmiermittel.zwischen jeder Lagersteinvorderkante und der ringförmigen Lagerfläche entlang der ganzen Breite zuströmt.
  2. 2. Axialdrucklager gemäß Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i o h n e t 9 daß der Schmiermittelaufgeber einen Flüssigkeitsaustrittsschlitz oder mehrere etwa-radial ausgerichtete Bohrungen aufweist, durch die Flüssigkeit gegendie Vorderkanten jeder Arbeitsfläche-de-s benachbarten Lagersteine zuführbar ist. 3. A:xialdrucklager gemäß Anspruch 1, dadurch g e bl -k e n n---z e i. c h n e t , -daß, - jeder -Schmiermittelauf-geber'direkt oder indirekt einen Abstreifer zur Erhöhung der Schmiermittelübertragung in der ringförmigen Lagerfläche des Lagerbundes von der Hinterseite einesder beiden Lagersteine zwischen denen er-angeordnet ist zur benachbarten Vorderkante des anderen Lagerstein8 aufweist, 4. Axialdrucklager gemäß Anspruch 1 und 3, dadurch g e Ic e n n z e i c h n e t daß die Abstreifkante des Abstreifers etwa in der gleichen C Ebene wie die Arbeitsfläche der Lagersteine liegt. 5. Axialdrucklager gemäß Anspruch 1 und 4, dadurch g .-, k e n n z e i c h n-e t , daß die Abstreifkante durch eine Kante einer Beschichtung aus Weißmetall oder einem ähnlichen weichen Lagermetall besteht. 6. Axialdrucklager gemaß Anspruch,1 und 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Abstreifer einen radialen Kanal aufweist, der so angeordnet ist, daß das vom Abstreifer von der ringförmigen Lagerfläthe des Lagerbundes abgestreifte Schmiermittel radial nach außen von den rotierenden Teilen wegströmt.-Axialdrucklager gemäß Anspruch 1 und 6, g e k e n n z e i c h n e t durch ein am Lagerumfan-
DE19651525113 1964-09-10 1965-09-10 Axialdrucklager Pending DE1525113A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB37103/64A GB1120624A (en) 1964-09-10 1964-09-10 Thrust bearing assemblies
FR30869A FR1446668A (fr) 1964-09-10 1965-09-09 Palier de butée

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Publication Number Publication Date
DE1525113A1 true DE1525113A1 (de) 1969-10-09

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ID=34796762

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19651525113 Pending DE1525113A1 (de) 1964-09-10 1965-09-10 Axialdrucklager

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FR (1) FR1446668A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0011605A1 (de) * 1978-11-10 1980-05-28 Maag-Zahnräder und -Maschinen Aktiengesellschaft Kippsegment-Radiallager für hochbelastete, schnellaufende Wellen
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EP2716922A1 (de) * 2008-11-12 2014-04-09 Mitsubishi Heavy Industries, Ltd. Drehwellentragestruktur eines Gleitlagers und Montageverfahren des Lagers

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FR1446668A (fr) 1966-07-22

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