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DE1522777C - Vorrichtung zum Herstellen von elektro fotografischen Kopien - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von elektro fotografischen Kopien

Info

Publication number
DE1522777C
DE1522777C DE19651522777 DE1522777A DE1522777C DE 1522777 C DE1522777 C DE 1522777C DE 19651522777 DE19651522777 DE 19651522777 DE 1522777 A DE1522777 A DE 1522777A DE 1522777 C DE1522777 C DE 1522777C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
guide surface
trough
copy material
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19651522777
Other languages
English (en)
Other versions
DE1522777A1 (de
DE1522777B2 (de
Inventor
Walter 2000 Hamburg Limberger
Original Assignee
Lumopnnt Zindler KG, 2000 Hamburg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lumopnnt Zindler KG, 2000 Hamburg filed Critical Lumopnnt Zindler KG, 2000 Hamburg
Priority claimed from DEL50549A external-priority patent/DE1262762B/de
Publication of DE1522777A1 publication Critical patent/DE1522777A1/de
Publication of DE1522777B2 publication Critical patent/DE1522777B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1522777C publication Critical patent/DE1522777C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von elektrofotografischen Kopien mit einer Entwicklungseinrichtung, welche einen Trog zum Durchführen des Kopiermaterials durch einen flüssigen Entwickler hat, wobei in dem Trog eine perforierte Führungsfläche für das Kopiermaterial angeordnet ist. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf die Entwicklungseinrichtung.
Aus der deutschen Patentschrift 959 614 ist eine Entwicklungsvorrichtung bekannt, die nach dem Silbersalz-Diffusionsverfahren arbeitet. Diese Entwicklungsvorrichtung besteht aus verschiedenen, gegebenenfalls ineinandergeschachtelten Trögen, die Entwickler-Flüssigkeiten aufnehmen. Durch diese Tröge sind bogenförmige Führungsflächen für Kopiermaterialblätter geführt, wobei solche Führungs flächen, wenn sie nicht den Boden eines Troges bilden, perforiert sind, damit die im Behälter befindliche Flüssigkeit auch auf die Oberseite der Führungsflächen gelangen kann. In solchen Entwicklungseinrichtungen werden die Kopiermaterialbögen auf
■ einem gekrümmten Weg, zunächst in die Flüssigkeit eintauchend und dann nach oben herausgelenkt, einem Quetschwalzenpaar zugeführt, wobei diese Führung dadurch erzwungen wird, daß die Kopiermaterialbögen an den Führungsflächen entlanggleiten. Die perforierten Führungsflächen haben daher den Zweck, daß ein größerer Flüssigkeitsvorrat vorhan-' den sein kann, als der durch die gekrümmten Führungselemente gebildeten Schale entspricht, und daß sich die sich teilweise durch Reaktion verbrauchende Entwicklerflüssigkeit infolge Durchmischung im gesamten Vorrat ausgleichen kann.
Dabei ist auch bekannt, Entwicklerflüssigkeit an solchen Einrichtungen umzupumpen. Ein solches Umpumpen soll die fortlaufende Umwälzung der Flüssigkeit unterstützen. Dabei ist auch ein Umpumpen aus einem Vorratsbehälter bekannt, wobei jedockv auch eine drucklose und wirbelfreie Einführung der Flüssigkeit, zweckmäßig in der Nähe des Bodens des Entwicklertroges, vorgesehen ist.
Auch bei dieser Ausführung erfüllen die perforierten Führungsflächen nur die Aufgabe,-, auch Abschnitte über einer gekrümmten Führungsfläche für die Flüssigkeit zugänglich zu machen. Dabei ergibt sich weiterhin aber, daß die Perforationen während der Durchführung eines Kopiermaterials durch die unmittelbare Anlage an" der perforierten Führungsfläche weitgehend abgeschlossen sind.
Aus der britischen Patentschrift 822 772 ist eine Trocknungsvorrichtung für fotografisches Kopiermaterial bekannt. Die Flüssigkeitszuführung erfolgt mittels Auftragswalzen. In der Trocknungsvorrichtung ist ein Führungsweg gebildet, in welchem von oben und unten Luftströme in den Führungsweg geblasen werden, um das Kopiermaterial zu trocknen und berührungsfrei zwischen einer mittigen Einführung und einer mittigen Ausführung in die und aus der Trockenstrecke zu führen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Entwicklungsvorrichtung für elektrofotografisches Kopiermaterial. Auch bei der Herstellung von Kopien nach dem elektrofotografischen Verfahren ist es bekannt, einen flüssigen Entwickler zu verwenden, in den die Pigmente dispergiert sind. Der Entwickler kann beispielsweise aus einem hochisolierenden öl bestehen, in dem die Pigmentpartikel angeordnet sind. Die Pigmentpartikel verbrauchen sich allmählich durch Ablagerung auf der Abbildung des Kopiermaterials,' wobei sich insbesondere zwei Probleme ergeben.
Einerseits ändert sich die Anreicherung der Pigmentpartikel über die Länge der Führungsbahn in der Entwicklungseinrichtung, andererseits haften die Pigmentpartikel zunächst durch elektrostatische Kräfte verhältnismäßig locker an, so daß durch Reibung die Entwicklung gestört würde.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Art zur Entwicklung von elektrofotografischen Kopien so auszuführen, daß ein verbesserter Entwicklungseffekt erreicht wird, über die gesamte Länge der Führungsbahn gleichmäßig beschaffene Entwicklungsflüssigkeit zugeführt wird und die Bildseite des Kopiermaterials von Reibungseinflüssen freigehalten wird.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Entwicklerflüssigkeit zwischen einem Vorrätsbehälter und einem Trog in an sich bekannter Weise umgepumpt wird, der eine durch die perforierte Führungsfläche abgeteilte Aufnahme-Düsen-Kammer für die zugepumpte Flüssigkeit aufweist, wobei die perforierte Führungsfläche die Flüssigkeits-Austrittsöffnungen in die Führungsbahn für das Kopiermaterial bildet und am Anfang und Ende derselben Überläufe aus dem Trog zu dem Vorratsbehälter vorgesehen sind.
Durch diese Kammeraufteilung und die Anordnung der perforierten Führungsfläche wird über die gesamte Länge der Führungsbahn Flüssigkeit gleichmäßiger Beschaffenheit zugeführt, wobei insbesondere die Zuführung unter Druck durch die Flüssigkeitsaustrittsöffnungen das Kopiermaterial mit Abstand von der Führungsfläche hält.
Vorteilhaft ist der Lochquerschnitt an der Führungsfläche in bezug zur Pumpenleistung, durch welche die Flüssigkeit in die Kammer geführt wird, so bemessen, daß in der Kammer ein Druck entsteht und die Flüssigkeit durch die Löcher mit Drauck austritt, wobei über der gekrümmten Führungsfläche mit Abstand von dieser eine konform gewölbte Anlagefläche zur Abstützung des Kopiermaterials vorgesehen ist.
Dadurch werden die schwimmende Abstützung des Kopiermaterials noch verbessert, die Entwicklung •weitergehend vergleichmäßigt und jegliche Reibungseinflüsse an der Bildseite vermieden.
Verlagerungen angezogener Pigmentpartikel werden dabei ausgeschlossen, wobei weiterhin gegenüber bekannten Ausführungen auch für die Entwicklung vorteilhaft ist, daß die zu entwickelnde Seite des Kopiermaterials dem Krümmungsmittelpunkt der bogenförmigen Führungsbahn abgekehrt ist.
Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung erstreckt sich die Lochanordnung über die gesamte Länge und Breite der Führungsfläche, die die Kammer abdeckt, in welche die Entwicklerflüssigkeit gepumpt wird. ■ Hierdurch wird eine gleichmäßige Führung auf einem Flüssigkeitspolster gewährleistet.
Ferner sieht eine zweckmäßige Ausgestaltung vor, daß die perforierte Führungsfläche in an sich bekannter Weise versetzt zueinander angeordnete Löcher zum Durchtritt der Entwicklungsflüssigkeit aufweist. Dadurch werden Streifenbildungen vermieden.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert, das in der Zeichnung dargestellt ist. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Kopiergeräts mit einer herausgebrochenen Vorderwand, um die in dem Gerät angeordnete Entwicklungseinrichtung sichtbar zu machen,
Fig. 2 eine Einzeldarstellung der Entwicklungseinrichtung in vergrößtertem Maßstab in Seitenansicht und im Schnitt.
In F i g. 1 ist das Gerätegehäuse 1 gezeigt. Auf der Oberseite 2 befindet sich ein gehäuseartiges Gestell 3, das zur Belichtungseinrichtung gehört und in welches die Vorlage in Richtung des Pfeils 4 eingeführt wird. Bei 5 ist eine Ausgabeöffnung für die hergestellten Kopien, wobei darauf hingewiesen wird, daß die Kopiermaterialblätter im Inneren des Gehäuses gespeichert sind und arbeitstaktmäßig zugeführt werden. Zur Auslösung des Vorgangs dient ein an der Vorderseite des Gehäuses herausgeführter Handhebel 6, der zwecks Einschaltung der Antriebe gedrückt werden kann.
Die einzelnen Steuerelemente, Zuführungsmittel für Kopiermaterial, die Belichtungseinrichtung und die Antriebsmittel sind, sofern sie nicht zur Entwicklungseinrichtung gehören und in ihrer Auslegung ohne weiteres verständlich sind, nicht näher dargestellt. Die Erfindung bezieht sich im vorliegenden Fall auf die Entwicklungseinrichtung, welche in ihrer Anordnung-im Gerätegehäuse in Fig. 1 im Schnitt gezeigt ist und im ganzen mit 7 bezeichnet ist.
Gemäß Fig. 2 hat die Entwicklungseinrichtung ein Gehäuse 8, das nach Öffnung einer Klappe 9 in der Vorderseite des Geräts herausnehmbar ist. Das Gehäuse 8 ist wannenartig ausgebildet und hat im Boden eine Vertiefung 10, in welcher eine Pumpe 11 angeordnet ist. Die Pumpe wird über eine vertikal nach oben geführte Welle 12 und ein Vorgelege 13 angetrieben, das über eine nicht dargestellte Transmission mit einem Antriebsmotor verbunden ist. Beispielsweise kann das Kegelrad 14 des Vorgeleges einen ^. Umfangskranz besitzen, der mit einer Quetsch- und Abpreßwalze 15 (Fig. 1) am Ausgang der Entwicklungseinrichtung zusammenwirkt.
Der Saugstutzen der Pumpe 11 mündet in den unteren Teil des wannenartigen Behälters 8. Der Druckstutzen 16 ist rohrartig nach oben geführt und mündet in einer schalenförmigen Wanne 17, die als nach oben konkave Auswölbung im Deckel 18 des Behälters 8 angeordnet ist. Die Wanne 17 hat beispielsweise eine im Schnitt kreisbogenförmige Gestalt. Sie besitzt in der Nähe ihrer Enden sich über ihre gesamte Breite erstreckende Ansätze 19, 20, auf denen eine konform zur Wanne 17 angeordnete perforierte Platte 21 angeordnet ist. Diese Platte hat mehrere Lochreihen, von denen jeweils die Löcher 22 gezeigt sind, die sich über die gesamte Fläche von Ansatz zu Ansatz 19, 20 verteilen und zueinander gestaffelt angeordnet sind, d. h. in Durchlaufrichtung seitwärts zueinander versetzt sind.
Es kann auch eine willkürliche Locheinteilung gewählt werden. Der Lochquerschnitt beträgt beispielsweise etwa 1 mm2. Die Löcher sind in ihrer Größe und Anzahl so angeordnet, daß eine gleichmäßige Bespülung des Raumes über der Platte 21 erreicht wird.
Mit Abstand über der Platte 21 ist eine konform gewölbte Schale 23 in den Seitenwänden der Wanne 17 befestigt. Diese Schale dient als Rückenanlage für ein durchlaufendes Kopiermaterial, das auf der durch die Löcher 22 eingeführten Flüssigkeit schwimmt. _
Pumpenleistung und Lochquerschnitt können so gewählt sein, daß sich im Raum zwischen der Platte 21 und der Wanne 17 ein gewisser Druck einstellt, der einen gleichmäßigen Austritt der Flüssigkeit auch aus den höher gelegenen Löchern in der Nähe der Ansätze 19, 20 gewährleistet. Wesentlich ist diese Ausführungsform mit der kammerartigen Unterteilung, bei welcher eine Kammer als Zuführungs- und Verteilungsraum für die Entwicklungsflüssigkeit dient, während das Kopiermaterial in Richtung der Pfeile 24, 25 durch die andere Kammer hindurchgeleitet wird.
Über den Ansätzen 19, 20 sind Rücklauf- oder Überlauföffnungen 26, 27 angeordnet, durch welche die Entwicklerflüssigkeit entsprechend den Pfeilen 28, 29 in den Behälter 8 zurückströmt. Die eingangssei-
tige Öffnung 27 kann durch Führungsdrähte oder -stäbe 30 überbrückt sein, um eine Stauung des Kopiermaterials zu vermeiden.
Ein Merkmal dieser Anordnung liegt darin, daß die Entwicklerflüssigkeit gezwungen ist, vom tieferen Bereich der Wanne 17 bzw. eines so ausgebildeten Troges in und entgegen der Durchlauf richtung nach oben zu strömen, wodurch eine gute Verteilung unter dem und eine innige Berührung mit dem Kopiermaterial erreicht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Herstellen von elektrofotografischen Kopien mit einer Entwicklungseinrichtung, welche einen Trog zum Durchführen des Kopiermaterials durch einen flüssigen Entwickler hat, wobei in dem Trog eine perforierte Führungsfläche für das Kopiermaterial angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Entwicklerflüssigkeit zwischen einem Vorratsbehälter und einem Trog in an sich bekannter Weise umgepumpt wird, der eine durch die perforierte Führungsfläche (21) abgeteilte Aufnahme-Düsen-Kammer für die zugepumpte Flüssigkeit aufweist, wobei die perforierte Führungsfläche
(21) die FIüssigkeits-Austrittsöffnungen in die Führungsbahn für das Kopiermaterial bildet und am Anfang und Ende derselben Überläufe (26, 27) aus dem Trog zu dem Vorratsbehälter (8) vorgesehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lochquerschnitt an der Führungsfläche (21) in bezug zur Pumpenleistung, durch weiche die Flüssigkeit in die Kammer geführt wird, so bemessen ist, daß in der Kammer ein Druck entsteht und die Flüssigkeit durch die Löcher (22) mit Druck austritt, und daß über der gekrümmten Führungsfläche (21) mit Abstand von dieser eine konform gewölbte Anlagefläche (23) zur Abstützung des Kopiermaterials vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Lochanordnung (22) über die gesamte Länge und Breite der Führungsfläche (21) erstreckt, die die Kammer abdeckt, in welche die Entwicklerflüssigkeit gepumpt wird.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die perforierte Führungsfläche (21) in an sich bekannter Weise versetzt zueinander angeordnete Löcher
(22) zum Durchtritt der Entwicklungsflüssigkeit aufweist.
DE19651522777 1965-04-23 1965-04-23 Vorrichtung zum Herstellen von elektro fotografischen Kopien Expired DE1522777C (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL50549A DE1262762B (de) 1965-04-23 1965-04-23 Steuereinrichtung fuer eine Vorrichtung zum Herstellen von Kopien
DEL0051824 1965-04-23
DEL0051824 1965-04-23

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1522777A1 DE1522777A1 (de) 1969-11-27
DE1522777B2 DE1522777B2 (de) 1973-02-15
DE1522777C true DE1522777C (de) 1973-08-30

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