DE1293586B - Entwicklungsvorrichtung fuer fotografische Schichttraeger - Google Patents
Entwicklungsvorrichtung fuer fotografische SchichttraegerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Entwicklungsvorrich- nehmen. Ein Ausführungsbeispiel wird im folgenden
tung für fotografische Schichtträger, insbesondere für an Hand von Figuren ausführlich beschrieben. Es
Blattfilme, mit horizontal durchlaufenen Behänd- zeigt
lungskammern, an deren Eintritts-und Austrittsseite Fig. 1 eine erfindungsgemäße Behandlungs-
jeweils ein Transportwalzenpaar angeordnet ist, in 5 kammer im Querschnitt,
denen dem Schichtträger Behandlungsflüssigkeit je- F i g. 2 ein geöffnetes Kammerteil in der Ansicht
weils aus Schlitzen in einer oberen und unteren Be- von oben sowie
grenzungsfläche zugeführt wird, die wenigstens eine Fig. 3 Halterung und Flüssigkeitszuführung zu
zur Filmebene und Durchlaufrichtung senkrechte Er- der Kammer nach F i g. 1 und 2.
Weiterung bilden, und die Schlitze in der Nähe der io In Fig. 1 ist eine Entwicklungskammer mit den
Filmaustrittsseite liegen und gegenüber der Film- zugehörigen Förderrollen im Querschnitt dargestellt,
durchlaufrichtung zur Filmeintrittsseite hin geneigt Der zu entwickelnde Blattfilm ist mit 21 bezeichnet,
sind. während die den Film durch die Entwicklungs-
Es wurde bereits eine Entwicklungseinrichtung der kammer 26 fördernden Walzen die Bezugszeichen 22,
eingangs genannten Art vorgeschlagen, bei der die 15 23 und 24,25 tragen. Die Walzen sind untereinander
sich nur über einen Teil der Kammer erstreckenden entweder über Reibung oder durch einen geeigneten
. Schlitze für die Behandlungsflüssigkeit in dem sich Zahn- oder Riementrieb in bekannter Weise mitverjüngenden
Teil der austrittsseitigen Erweiterung einander gekuppelt, so daß die sich berührenden
der Begrenzungsflächen angeordnet sind. Die Schlitze Walzenpaare jeweils synchron laufen. Die untere
sind bei dieser Ausführungsform nur als kurze 20 Walze eines jeden Paares ist dabei über einen Zahn-Stücke
ausgebildet, um zu verhindern, daß die im trieb mit je einem Kettenrad 27, 28 verbunden,
Bereich der Schlitze auf die Begrenzungsfläche auf- welche in eine auf einer Auflageschiene 29 laufende
treffenden Vorderkanten der blattförmigen Schicht- Antriebskette 30 eingreifen. Die Rollengliederkette
träger in die Schlitze geraten und dort festgehalten 30 ist durch alle einen Antrieb erfordernden Bewerden.
25 reiche der Vorrichtung geführt und mit einem an
Um jedoch eine noch gleichmäßigere Entwicklung geeigneter Stelle angeordneten, nicht dargestellten
über die gesamte Kammerbreite zu erzielen, ist es Antriebsmotor verbunden. Sie sorgt auf diese Weise
wünschenswert, wie in anderem Zusammenhang be- für einen guten Wirkungsgrad der Antriebselemente,
kannt, die Austrittsschlitze über die gesamte Kammer Zwischen den Walzen ist die Kammer 26 ange-
zu erstrecken. Die Schwierigkeit liegt hier darin, 30 ordnet, die aus im wesentlichen identischen Teilen,
einen ungestörten Durchlauf der geschobenen vor- einem oberen und einem unteren Kammerteil, belaufenden
Schichtträgerkante zu gewährleisten. steht. Diese Kammerteile enthalten jeweils ein sich
Gemäß der Erfindung erstrecken sich bei einer nach oben verjüngendes trogförmiges Kunststoffspritz-Entwicklungsvorrichtung
der eingangs genannten Art teil 31, das etwa in zwei Dritteln der Abmessungen in
die Schlitze über die gesamte Kammer und sind in 35 Durchlaufrichtung Abstand von der Einlaufseite
der filmaustrittsseitigen Erweiterung an dem sich in einen zur Filmebene senkrechten, in Längsrichtung
Filmdurchlaufrichtung erweiternden Teil angeordnet verlaufenden Steg 31 α aufweist. Der Steg unterteilt
und verlaufen zu den Berührungsflächen annähernd den Innenraum des Troges in einen Kanal 31 b und
parallel. einen nicht genutzten Raum 31c, der durch einen
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Be- 40 auf dem Steg 31 α und der vorderen Seitenwand 31 d
handlungskammer ist ein Eintreten der Schichtträger- aufliegenden Deckel 32 verschlossen ist. Es hat sich
Vorderkanten in die Schlitze so gut wie ausge- gezeigt, daß für die Zuführung der erforderlichen
schlossen, da die in die letzte Erweiterung ein- Entwicklungsflüssigkeit ein Kanal mit einem Quertretenden
Vorderkanten durch die an den Be- schnitt ausreicht, dessen Breite und Tiefe gegenüber
grenzungsflächen entlangströmenden Behandlungs- 45 der Durchlauflänge der Kammer 26 klein ist.
flüssigkeiten zentriert und von den Austrittsschlitzen In dem Kanal 31 b ist am Trogboden eine
abgelenkt werden. V-förmige Vertiefung 31 e vorgesehen. Über dieser Sind gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung die Vertiefung liegt mit seinen Längsrändern ein abgedie
Schlitze enthaltenden Begrenzungsflächen zwei- winkeltes Blechteil 33 auf. Das Teil 33 ist aus vergeteilt,
wobei das eine Teil fest, das andere zur Ein- 50 hältnismäßig dünnem, elastisch verformbarem, nichtstellung
der Schlitzbreite das eine überlappend ver- rostendem Blech, z.B. V4A, hergestellt und kann
schiebbar angeordnet ist, so ist eine Einstellung der durch über der Vertiefung 31 e wirkende Druck- oder
Schlitzbreite und des als breiter Strahl austretenden Zugmittel, wie von außen verstellbare Schrauben 34,
Entwicklerstromes sowohl entsprechend der Pump- in die Vertiefung gezogen werden. Dadurch wird der
leistung als auch nach den Erfordernissen des jeweils 55 in der entspannten Stellung an der hinteren Seitenzu
entwickelnden Materials möglich. Außerdem kann wand 31 / des Troges anliegende Schenkel des Teils
durch eine größere Öffnung des Schlitzes dieser 33 um seine Auflagelinie am Trogboden verschwenkt
besser von etwa festgesetzten Teilchen gereinigt und hebt sich von der Seitenwand 31/ ab. Ein
werden. weiteres dünnwandiges Blechteil 35 ist etwa auf Höhe Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung 60 des Steges 31 α mit dem Trog 31 verschraubt, verläuft
liegt die am weitesten zur Filmebene vorspringende zunächst parallel zur Filmebene und springt dann
Kante des fest angeordneten Teils näher an der gegen die Filmebene vor. Von der verengten Stelle
Filmebene als die filmseitige Kante des verschieb- des Filmdurchlaufquerschnittes 35 a ausgehend, erbaren
Teils; durch diese Maßnahme wird ein Ein- weitert sich die Kammer durch eine Abwinkelung
treten der Filmvorderkante in die Austrittsschlitze 65 des Teils unter etwa 25°, bis dieses mit seinem Endder
Flüssigkeit unmöglich gemacht. abschnitt zusammen mit einem etwa parallelen Ab-Weitere
Ausgestaltungen der Erfindung sind den schnitt 33 α des Teils 33 den Austrittsschlitz bildet.
Unteransprüchen und der Beschreibung zu ent- Die beiden Teile überlappen sich dabei auf einer
3 4
Länge, die größer ist als die im normalen Betrieb dient zum Aufstecken eines an eine Umwälzpumpe
eingestellte Schlitzbreite, so daß ein gerichteter Strahl angeschlossenen Schlauches.
aus dem Schlitz austritt. Die Überlappungslänge ist Im oberen Teil des Rohres ist eine abgesetzte konjedoch
nicht größer als der Abstand vom Punkt 35 α zentrische Bohrung 37 c vorgesehen, in die ein dünnbis
zur Öffnung des Schlitzes. Durch die Dreh- 5 wandiges Rohr 39 eingeklebt ist. Der Außendurchbewegung
des Abschnittes 33 α unter der Wirkung messer des Rohres 39 entspricht dem Innendurchder
Schrauben 34 wird im Zusammenwirken mit dem messer der Bohrung 36 α in dem Teil 36, so daß der
Blechteil 35 und der Linie 33 b die Schlitzbreite ver- untere trogförmige Teil 31 der Entwicklungskammer
kleinert. Eine Schlitzbreitenverstellung kann auch auf das Rohr 39 aufgesteckt werden kann, bis die
auf die Weise erzielt werden, daß das Teil 33 durch io Unterseite des Troges am oberen Rand des Rohres
entsprechende Schrauben senkrecht zur Filmebene 37 aufsitzt. Das obere trogförmige Teil der Entverstellt
wird. Das hat zur Voraussetzung, daß die wicklungskammer kann mit nach unten gerichtetem
hintere Seitenwand annähernd senkrecht ist. Schlitz ebenfalls auf das Rohr aufgesetzt werden, bis
Das Innere des Kanals 31 b kann zu Reinigungs- die Flächen 31 e im Bereich des rechteckigen Querzwecken
ohne weiteres durch Abschrauben des Teils 15 schnittes aufeinander liegen und so die Breite des
35 zugänglich gemacht werden. Die Trogränder, Spaltes zwischen den Enden der seitlichen Wände
d. h. die der Filmbahn zugewendeten Enden der 31 d und 31 / bestimmen. Durch die Bohrung 31 k
vorderen und hinteren Seitenwand 31 d und 31 /, kann eine Schraube 43 eingeführt werden, die in ein
überragen die Ebene des Deckels 32, so daß an Gewinde eines Stöpsels 39 a, der das Rohr 39 oben
dieser Stelle die engsten Querschnitte längs der ge- 20 verschließt, eingeschraubt wird. Auf diese Weise
samten Filmbahn auftreten. wird eine eindeutige Zuordnung der beiden Trogteile
An dem oberen der beiden trogförmigen Kammer- zueinander erzwungen. Das Rohr 39 weist an den
teile 31 ist mittels Schrauben 40 und eines Andruck- Bohrungen 36 b entsprechender Stelle Querbohrun-
bleches 35 eine Abstreiflippe 41 aus elastischem gen 39 b auf, so daß ein Entwicklerstrom, durch das
Kunststoff angebracht, die eine Mitnahme von Ent- 25 Rohr 37 ansteigend, in die Kanäle 31 b der Trogteile
wickler durch die Walze 22 weitgehend begrenzt. ermöglicht wird. Die Bohrungen 39 b für die beiden
In F i g. 2 ist eines der Trogteile in der Ansicht Teile müssen dabei nicht gleich groß sein. Sie könvon
oben dargestellt, wobei besonders Wert auf die nen vielmehr in ihrer Größe so abgestimmt sein, daß
Darstellung der am Trogende angeordneten An- beiden Trogteilen gleiche oder auch gezielt ungleiche
schlußteile gelegt ist. Aus der Figur gehen hervor die 30 Flüssigkeitsmengen zugeführt werden. Zur genaueren
vordere und die rückwärtige Seitenwand 31 d und Flüssigkeitszuführung kann in das Rohr 39 auch ein
31 / sowie der Steg 31 a. Ferner sind ersichtlich die konzentrisches Rohr eingesetzt sein, das im Bereich
Löcher 31 g und 31 h zum Anschrauben des Deckels der oberen Querbohrung 39 b eine breitere Quer-32,
wobei das Gewindeloch 31 h zugleich zum An- bohrung und einen dem Innendurchmesser des
schrauben des Blechteils 35 dient. Ferner ist erkenn- 35 Rohres 39 entsprechenden Außendurchmesser aufbar
das Durchführungsloch 31 i zum Durchführen weist, während der Außendurchmesser im Bereich
der Schrauben 34, welche zur Halterung des Teils 33 der unteren Querbohrung erheblich kleiner ist, so
und zur Schlitzbreitenverstellung dienen. daß jedem der beiden Kammerteile durch Staudruck
An seinen Enden geht das trogförmige Teil 31 auf die Flüssigkeit zugeführt wird.
einen rechteckigen Querschnitt über. In diesem Be- 40 Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung
reich ist ein Kunststoffteil 36 mit passendem Recht- ist nun folgende:
eckquerschnitt eingesetzt, das eine verhältnismäßig Ein zu entwickelnder Blattfilm wird zwischen
große Bohrung 36 α senkrecht zur Filmebene etwa die Walzen 22, 23 eingeführt. Diese fördern ihn
im Diagonalenschnittpunkt des Teils 36 aufweist. schiebend durch die Kammer 26, bis die Vorder-Diese
Bohrung 36 a ist durch eine zu dieser senk- 45 kante des Blattfilmes den Berührungsspalt der Walzen
recht verlaufenden etwa gleich großen Bohrung 36 b 24, 25 erreicht hat und so der restliche Film durch
und eine Einfräsung parallel zur Längsachse des die Kammer gezogen wird. Gleichzeitig wird durch
Troges mit dem Inneren des Kanals 31 b verbunden. eine nicht dargestellte bekannte Pumpe, z. B. eine
Das Stück 36 verhindert außerdem den Zustrom von Kreiselpumpe, durch das Rohr 37 Behandlungs-Flüssigkeit
zu dem Raum 31 c. Schließlich ist kon- 50 flüssigkeit nach oben gefördert. Diese tritt durch die
zentrisch zur Bohrung 36 α in dem Boden des Troges Bohrungen 39 b, 35 b und die Kanäle 31 b durch die
31 eine im Durchmesser erheblich kleinere Bohrung von den Teilen 33 α und 35 begrenzten Schlitze nach
31 k angebracht. Wie später noch erläutert wird, ist außen. Durch die Richtung dieser Schlitze ist die
diese Ausführung bei den jeweils oberen Kammer- Strömung im wesentlichen der Filmdurchlaufrichtung
teilen vorgesehen, während bei den unteren Kammer- 55 entgegengerichtet. Der Film verfügt über eine geteilen
die Bohrung 31 k etwa dieselbe Größe hat wie wisse Eigensteifigkeit, so daß die Vorderkante des
die Bohrung 36 a. zu entwickelnden Blattfilmes 21 nach dem Eintritt
In F i g. 3 ist der Anschluß der Kammern gemäß durch den Spalt zwischen den beiden vorderen
F i g. 1 und 2 an das Gehäuse der Entwicklungs- Seitenwänden 31 d nicht sofort an einem der beiden
vorrichtung sowie an die Flüssigkeitszufuhr darge- 60 Deckel 32 anliegen kann. Deshalb bildet sich sofort
stellt. In einer Bohrung 42 α im Boden 42 der die an beiden Oberflächen des Schichtträgers ein der
Entwicklungskammern umschließenden Wanne ist Durchlaufrichtung entgegengesetzter Flüssigkeitsein
Rohr 37 eingesetzt, das mit einem Absatz 37 λ strom, der den Schichtträger im wesentlichen beam
Boden der Wanne 42 aufsitzt. In dem durch die rührungsfrei trägt. Die Verjüngung des für den Film-Bohrung
hindurchreichenden Teil des Rohres ist ein 65 durchlauf zur Verfügung stehenden Querschnittes am
Gewinde 37 b angebracht, auf dem eine Haltemutter Punkt 35 führt nochmals zu einer Zentrierung der
38 zur Befestigung des Rohres 37 aufgeschraubt ist. Filmvorderkante. Insbesondere wird hierdurch ver-Ein
über die Mutter 38 vorstehender Rohrstutzen hindert, daß die Filmvorderkante in einen der beiden
Austrittsschlitze eintreten kann, da die Vorderkante des Abschnittes 33 α gegenüber dem Punkt 35 α erheblich
zurückgezogen ist. Die Behandlungsflüssigkeit tritt im wesentlichen an der Filmeintrittsseite
aus, wobei der auf der Filmoberseite fließende Anteil durch die Walze 22 gebremst wird und über die
Filmseitenränder abfließt.
Das kleinere Volumen des Kanals 31 b hat den Vorteil, daß verhältnismäßig wenig Flüssigkeit erforderlich
ist, um die Vorrichtung betriebsbereit zu machen. Das ist von besonderer Bedeutung für Entwickler,
der auf Grund von Luftoxydation auch im Gerät nur begrenzt haltbar ist.
Wie Versuche ergeben haben, ist eine Förderung der Blattfilme nach diesem Strömungsprinzip ohne
weiteres möglich, wobei durch den Gegenstrom mit mittlerer Pumpleistung eine erheblich höhere Entwicklungsleistung
erzielt wird als bei Gleichstrom.
Claims (10)
1. Entwicklungsvorrichtung für fotografische Schichtträger, insbesondere für Blattfilme, mit
horizontal durchlaufenen Behandlungskammern, an deren Eintritts- und Austrittsseite jeweils ein
Transportwalzenpaar angeordnet ist und in denen dem Schichtträger Behandlungsflüssigkeit jeweils
aus Schlitzen in einer oberen und unteren Begrenzungsfläche zugeführt wird, die wenigstens
eine zur Filmebene und Durchlaufrichtung senkrechte Erweiterung bilden, und die Schlitze in der
Nähe der Filmaustrittsseite liegen und gegenüber der Filmdurchlaufrichtung zur Filmeintrittsseite
hin geneigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze sich über die ganze Kammer
erstrecken und an dem in Durchlaufrichtung vorderen Teil der filmaustrittsseitigen Erweiterung
angeordnet sind und daß die Schlitzrichtung zur Tangente an die Begrenzungsfläche in diesem
Teil etwa parallel verläuft.
2. Entwicklungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schlitze enthaltenden
Begrenzungsflächen zweigeteilt sind, wobei das eine Teil (35) fest, das andere (33) das
erste überlappend zur Einstellung der Schlitzbreite verschiebbar angeordnet ist.
3. Entwicklungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine zur
Filmebene vorspringende Kante (35 d) des fest angeordneten Teils näher an der Filmebene liegt
als die filmseitige Kante (33 a) des verschiebbaren Teils.
4. Entwicklungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der das Innere der trogförmigen Kammerteile mit der Filmlaufbahn verbindende Schlitz von zwei
vorzugsweise aus elastisch verformbarem, dünnem Blech gefertigten Teilen (33, 35) begrenzt ist, wobei
das einstellbare, filmseitige Teil (33) zweimal abgewinkelt ist und mit einem etwa zur Filmebene
parallelen Abschnitt mit dessen Längsrändern am Boden des Troges über einer in Längsrichtung
verlaufenden V-förmigen Vertiefung (31 e) aufliegt, derart, daß durch einstellbare, eine Durchbiegung
in die Vertiefung erzwingende Zugmittel, wie von außen stellbare Schrauben (34), der die
Schlitzbegrenzung tragende Abschnitt (33 a) des Blechteiles um seine Auflagelinie (33 b) verschwenkbar
ist.
5. Entwicklungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Trog durch einen zur Filmebene senkrechten, sich über die Troglänge erstreckenden
Steg (31 d) in zwei Teile unterteilt ist, in einen vorzugsweise schmäleren Kanal (31 b), der an die
Flüssigkeitszuleitung angeschlossen ist und einen zweiten (31 c), der durch einen an dem Steg befestigten
Deckel (32) gegen Flüssigkeitszutritt verschlossen ist, und daß auf dem Steg (31 a) das
den Schlitz trogseitig begrenzende Teil (35) lösbar befestigt ist, so daß der Kanal (31 b) bis auf
den Schlitz ebenfalls verschlossen ist.
6. Entwicklungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden den Schlitz bildenden Abschnitte der Blechteile (33, 35) im wesentlichen
parallel verlaufen und sich wenigstens einige mm überlappen, so daß die Tiefe des Schlitzes größer
ist als seine Breite.
7. Entwicklungsvorrichtung nach einem dei vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der den Schlitz begrenzende Abschnitt des trogseitigen Blechteiles (35) umgebogen
und unter etwa 25° gegen die Filmebene geneigt ist, wobei der geneigte Abschnitt (35 a) wenigstens
doppelt so lang wie die Schlitztiefe ist.
8. Entwicklungsvorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Breite und Tiefe des dem Schlitz Flüssigkeit zuführenden Kanals
(31 b) klein sind gegen die Länge der Filmlaufbahn in der Kammer.
9. Entwicklungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Trog an seinen Enden in rechteckigen Querschnitt übergeht und dort Paßstücke (36)
eingefügt sind, die eine Bohrung (36 a) zur Aufnahme eines Flüssigkeitszuleitungsrohres (39) aufweisen,
von der in passender Lage zu Querbohrungen (39 b) des Rohres (39) öffnungen (36 b, c)
zu dem Kanal (31 b) führen.
10. Entwicklungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das im Boden der Auffangwanne (42) befestigte, senkrecht hochgeführte Rohr (37, 39)
eine Schulter zur Auflage des unteren, auf das Rohr (39) aufgesteckten Troges aufweist und am
oberen Ende durch einen Stöpsel (39 d) verschlossen ist, der ein Gewinde zur Aufnahme einer den
oberen ebenfalls auf das Rohr gesteckten Trog auf den unteren drückenden Schraube (43) aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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