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DE1293586B - Entwicklungsvorrichtung fuer fotografische Schichttraeger - Google Patents

Entwicklungsvorrichtung fuer fotografische Schichttraeger

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Publication number
DE1293586B
DE1293586B DEP1772042.2A DE1772042A DE1293586B DE 1293586 B DE1293586 B DE 1293586B DE 1772042 A DE1772042 A DE 1772042A DE 1293586 B DE1293586 B DE 1293586B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
trough
slot
slots
parts
Prior art date
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Pending
Application number
DEP1772042.2A
Other languages
English (en)
Inventor
Kocourek Franz
Frick
Dipl-Ing Hans-Dieter
Dipl-Ing Hans-Peter
Huber
Dr Ferdinand Leonhard
Dawidowitsch Peter
Schouteden
Viehrig Wolfgang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert AG
Original Assignee
Agfa Gevaert AG
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Publication date
Priority to DEA56132A priority Critical patent/DE1296521B/de
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Priority to GB1232101D priority patent/GB1232101A/en
Priority to BE717416D priority patent/BE717416A/xx
Priority to FR1571237D priority patent/FR1571237A/fr
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Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D5/00Liquid processing apparatus in which no immersion is effected; Washing apparatus in which no immersion is effected
    • G03D5/04Liquid processing apparatus in which no immersion is effected; Washing apparatus in which no immersion is effected using liquid sprays

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Processing Devices Using Wet Methods (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Entwicklungsvorrich- nehmen. Ein Ausführungsbeispiel wird im folgenden tung für fotografische Schichtträger, insbesondere für an Hand von Figuren ausführlich beschrieben. Es Blattfilme, mit horizontal durchlaufenen Behänd- zeigt
lungskammern, an deren Eintritts-und Austrittsseite Fig. 1 eine erfindungsgemäße Behandlungs-
jeweils ein Transportwalzenpaar angeordnet ist, in 5 kammer im Querschnitt,
denen dem Schichtträger Behandlungsflüssigkeit je- F i g. 2 ein geöffnetes Kammerteil in der Ansicht
weils aus Schlitzen in einer oberen und unteren Be- von oben sowie
grenzungsfläche zugeführt wird, die wenigstens eine Fig. 3 Halterung und Flüssigkeitszuführung zu
zur Filmebene und Durchlaufrichtung senkrechte Er- der Kammer nach F i g. 1 und 2. Weiterung bilden, und die Schlitze in der Nähe der io In Fig. 1 ist eine Entwicklungskammer mit den Filmaustrittsseite liegen und gegenüber der Film- zugehörigen Förderrollen im Querschnitt dargestellt, durchlaufrichtung zur Filmeintrittsseite hin geneigt Der zu entwickelnde Blattfilm ist mit 21 bezeichnet, sind. während die den Film durch die Entwicklungs-
Es wurde bereits eine Entwicklungseinrichtung der kammer 26 fördernden Walzen die Bezugszeichen 22, eingangs genannten Art vorgeschlagen, bei der die 15 23 und 24,25 tragen. Die Walzen sind untereinander sich nur über einen Teil der Kammer erstreckenden entweder über Reibung oder durch einen geeigneten . Schlitze für die Behandlungsflüssigkeit in dem sich Zahn- oder Riementrieb in bekannter Weise mitverjüngenden Teil der austrittsseitigen Erweiterung einander gekuppelt, so daß die sich berührenden der Begrenzungsflächen angeordnet sind. Die Schlitze Walzenpaare jeweils synchron laufen. Die untere sind bei dieser Ausführungsform nur als kurze 20 Walze eines jeden Paares ist dabei über einen Zahn-Stücke ausgebildet, um zu verhindern, daß die im trieb mit je einem Kettenrad 27, 28 verbunden, Bereich der Schlitze auf die Begrenzungsfläche auf- welche in eine auf einer Auflageschiene 29 laufende treffenden Vorderkanten der blattförmigen Schicht- Antriebskette 30 eingreifen. Die Rollengliederkette träger in die Schlitze geraten und dort festgehalten 30 ist durch alle einen Antrieb erfordernden Bewerden. 25 reiche der Vorrichtung geführt und mit einem an
Um jedoch eine noch gleichmäßigere Entwicklung geeigneter Stelle angeordneten, nicht dargestellten über die gesamte Kammerbreite zu erzielen, ist es Antriebsmotor verbunden. Sie sorgt auf diese Weise wünschenswert, wie in anderem Zusammenhang be- für einen guten Wirkungsgrad der Antriebselemente, kannt, die Austrittsschlitze über die gesamte Kammer Zwischen den Walzen ist die Kammer 26 ange-
zu erstrecken. Die Schwierigkeit liegt hier darin, 30 ordnet, die aus im wesentlichen identischen Teilen, einen ungestörten Durchlauf der geschobenen vor- einem oberen und einem unteren Kammerteil, belaufenden Schichtträgerkante zu gewährleisten. steht. Diese Kammerteile enthalten jeweils ein sich Gemäß der Erfindung erstrecken sich bei einer nach oben verjüngendes trogförmiges Kunststoffspritz-Entwicklungsvorrichtung der eingangs genannten Art teil 31, das etwa in zwei Dritteln der Abmessungen in die Schlitze über die gesamte Kammer und sind in 35 Durchlaufrichtung Abstand von der Einlaufseite der filmaustrittsseitigen Erweiterung an dem sich in einen zur Filmebene senkrechten, in Längsrichtung Filmdurchlaufrichtung erweiternden Teil angeordnet verlaufenden Steg 31 α aufweist. Der Steg unterteilt und verlaufen zu den Berührungsflächen annähernd den Innenraum des Troges in einen Kanal 31 b und parallel. einen nicht genutzten Raum 31c, der durch einen Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Be- 40 auf dem Steg 31 α und der vorderen Seitenwand 31 d handlungskammer ist ein Eintreten der Schichtträger- aufliegenden Deckel 32 verschlossen ist. Es hat sich Vorderkanten in die Schlitze so gut wie ausge- gezeigt, daß für die Zuführung der erforderlichen schlossen, da die in die letzte Erweiterung ein- Entwicklungsflüssigkeit ein Kanal mit einem Quertretenden Vorderkanten durch die an den Be- schnitt ausreicht, dessen Breite und Tiefe gegenüber grenzungsflächen entlangströmenden Behandlungs- 45 der Durchlauflänge der Kammer 26 klein ist. flüssigkeiten zentriert und von den Austrittsschlitzen In dem Kanal 31 b ist am Trogboden eine abgelenkt werden. V-förmige Vertiefung 31 e vorgesehen. Über dieser Sind gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung die Vertiefung liegt mit seinen Längsrändern ein abgedie Schlitze enthaltenden Begrenzungsflächen zwei- winkeltes Blechteil 33 auf. Das Teil 33 ist aus vergeteilt, wobei das eine Teil fest, das andere zur Ein- 50 hältnismäßig dünnem, elastisch verformbarem, nichtstellung der Schlitzbreite das eine überlappend ver- rostendem Blech, z.B. V4A, hergestellt und kann schiebbar angeordnet ist, so ist eine Einstellung der durch über der Vertiefung 31 e wirkende Druck- oder Schlitzbreite und des als breiter Strahl austretenden Zugmittel, wie von außen verstellbare Schrauben 34, Entwicklerstromes sowohl entsprechend der Pump- in die Vertiefung gezogen werden. Dadurch wird der leistung als auch nach den Erfordernissen des jeweils 55 in der entspannten Stellung an der hinteren Seitenzu entwickelnden Materials möglich. Außerdem kann wand 31 / des Troges anliegende Schenkel des Teils durch eine größere Öffnung des Schlitzes dieser 33 um seine Auflagelinie am Trogboden verschwenkt besser von etwa festgesetzten Teilchen gereinigt und hebt sich von der Seitenwand 31/ ab. Ein werden. weiteres dünnwandiges Blechteil 35 ist etwa auf Höhe Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung 60 des Steges 31 α mit dem Trog 31 verschraubt, verläuft liegt die am weitesten zur Filmebene vorspringende zunächst parallel zur Filmebene und springt dann Kante des fest angeordneten Teils näher an der gegen die Filmebene vor. Von der verengten Stelle Filmebene als die filmseitige Kante des verschieb- des Filmdurchlaufquerschnittes 35 a ausgehend, erbaren Teils; durch diese Maßnahme wird ein Ein- weitert sich die Kammer durch eine Abwinkelung treten der Filmvorderkante in die Austrittsschlitze 65 des Teils unter etwa 25°, bis dieses mit seinem Endder Flüssigkeit unmöglich gemacht. abschnitt zusammen mit einem etwa parallelen Ab-Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind den schnitt 33 α des Teils 33 den Austrittsschlitz bildet. Unteransprüchen und der Beschreibung zu ent- Die beiden Teile überlappen sich dabei auf einer
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Länge, die größer ist als die im normalen Betrieb dient zum Aufstecken eines an eine Umwälzpumpe
eingestellte Schlitzbreite, so daß ein gerichteter Strahl angeschlossenen Schlauches.
aus dem Schlitz austritt. Die Überlappungslänge ist Im oberen Teil des Rohres ist eine abgesetzte konjedoch nicht größer als der Abstand vom Punkt 35 α zentrische Bohrung 37 c vorgesehen, in die ein dünnbis zur Öffnung des Schlitzes. Durch die Dreh- 5 wandiges Rohr 39 eingeklebt ist. Der Außendurchbewegung des Abschnittes 33 α unter der Wirkung messer des Rohres 39 entspricht dem Innendurchder Schrauben 34 wird im Zusammenwirken mit dem messer der Bohrung 36 α in dem Teil 36, so daß der Blechteil 35 und der Linie 33 b die Schlitzbreite ver- untere trogförmige Teil 31 der Entwicklungskammer kleinert. Eine Schlitzbreitenverstellung kann auch auf das Rohr 39 aufgesteckt werden kann, bis die auf die Weise erzielt werden, daß das Teil 33 durch io Unterseite des Troges am oberen Rand des Rohres entsprechende Schrauben senkrecht zur Filmebene 37 aufsitzt. Das obere trogförmige Teil der Entverstellt wird. Das hat zur Voraussetzung, daß die wicklungskammer kann mit nach unten gerichtetem hintere Seitenwand annähernd senkrecht ist. Schlitz ebenfalls auf das Rohr aufgesetzt werden, bis
Das Innere des Kanals 31 b kann zu Reinigungs- die Flächen 31 e im Bereich des rechteckigen Querzwecken ohne weiteres durch Abschrauben des Teils 15 schnittes aufeinander liegen und so die Breite des 35 zugänglich gemacht werden. Die Trogränder, Spaltes zwischen den Enden der seitlichen Wände d. h. die der Filmbahn zugewendeten Enden der 31 d und 31 / bestimmen. Durch die Bohrung 31 k vorderen und hinteren Seitenwand 31 d und 31 /, kann eine Schraube 43 eingeführt werden, die in ein überragen die Ebene des Deckels 32, so daß an Gewinde eines Stöpsels 39 a, der das Rohr 39 oben dieser Stelle die engsten Querschnitte längs der ge- 20 verschließt, eingeschraubt wird. Auf diese Weise samten Filmbahn auftreten. wird eine eindeutige Zuordnung der beiden Trogteile
An dem oberen der beiden trogförmigen Kammer- zueinander erzwungen. Das Rohr 39 weist an den
teile 31 ist mittels Schrauben 40 und eines Andruck- Bohrungen 36 b entsprechender Stelle Querbohrun-
bleches 35 eine Abstreiflippe 41 aus elastischem gen 39 b auf, so daß ein Entwicklerstrom, durch das
Kunststoff angebracht, die eine Mitnahme von Ent- 25 Rohr 37 ansteigend, in die Kanäle 31 b der Trogteile
wickler durch die Walze 22 weitgehend begrenzt. ermöglicht wird. Die Bohrungen 39 b für die beiden
In F i g. 2 ist eines der Trogteile in der Ansicht Teile müssen dabei nicht gleich groß sein. Sie könvon oben dargestellt, wobei besonders Wert auf die nen vielmehr in ihrer Größe so abgestimmt sein, daß Darstellung der am Trogende angeordneten An- beiden Trogteilen gleiche oder auch gezielt ungleiche schlußteile gelegt ist. Aus der Figur gehen hervor die 30 Flüssigkeitsmengen zugeführt werden. Zur genaueren vordere und die rückwärtige Seitenwand 31 d und Flüssigkeitszuführung kann in das Rohr 39 auch ein 31 / sowie der Steg 31 a. Ferner sind ersichtlich die konzentrisches Rohr eingesetzt sein, das im Bereich Löcher 31 g und 31 h zum Anschrauben des Deckels der oberen Querbohrung 39 b eine breitere Quer-32, wobei das Gewindeloch 31 h zugleich zum An- bohrung und einen dem Innendurchmesser des schrauben des Blechteils 35 dient. Ferner ist erkenn- 35 Rohres 39 entsprechenden Außendurchmesser aufbar das Durchführungsloch 31 i zum Durchführen weist, während der Außendurchmesser im Bereich der Schrauben 34, welche zur Halterung des Teils 33 der unteren Querbohrung erheblich kleiner ist, so und zur Schlitzbreitenverstellung dienen. daß jedem der beiden Kammerteile durch Staudruck
An seinen Enden geht das trogförmige Teil 31 auf die Flüssigkeit zugeführt wird.
einen rechteckigen Querschnitt über. In diesem Be- 40 Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung
reich ist ein Kunststoffteil 36 mit passendem Recht- ist nun folgende:
eckquerschnitt eingesetzt, das eine verhältnismäßig Ein zu entwickelnder Blattfilm wird zwischen große Bohrung 36 α senkrecht zur Filmebene etwa die Walzen 22, 23 eingeführt. Diese fördern ihn im Diagonalenschnittpunkt des Teils 36 aufweist. schiebend durch die Kammer 26, bis die Vorder-Diese Bohrung 36 a ist durch eine zu dieser senk- 45 kante des Blattfilmes den Berührungsspalt der Walzen recht verlaufenden etwa gleich großen Bohrung 36 b 24, 25 erreicht hat und so der restliche Film durch und eine Einfräsung parallel zur Längsachse des die Kammer gezogen wird. Gleichzeitig wird durch Troges mit dem Inneren des Kanals 31 b verbunden. eine nicht dargestellte bekannte Pumpe, z. B. eine Das Stück 36 verhindert außerdem den Zustrom von Kreiselpumpe, durch das Rohr 37 Behandlungs-Flüssigkeit zu dem Raum 31 c. Schließlich ist kon- 50 flüssigkeit nach oben gefördert. Diese tritt durch die zentrisch zur Bohrung 36 α in dem Boden des Troges Bohrungen 39 b, 35 b und die Kanäle 31 b durch die 31 eine im Durchmesser erheblich kleinere Bohrung von den Teilen 33 α und 35 begrenzten Schlitze nach 31 k angebracht. Wie später noch erläutert wird, ist außen. Durch die Richtung dieser Schlitze ist die diese Ausführung bei den jeweils oberen Kammer- Strömung im wesentlichen der Filmdurchlaufrichtung teilen vorgesehen, während bei den unteren Kammer- 55 entgegengerichtet. Der Film verfügt über eine geteilen die Bohrung 31 k etwa dieselbe Größe hat wie wisse Eigensteifigkeit, so daß die Vorderkante des die Bohrung 36 a. zu entwickelnden Blattfilmes 21 nach dem Eintritt
In F i g. 3 ist der Anschluß der Kammern gemäß durch den Spalt zwischen den beiden vorderen F i g. 1 und 2 an das Gehäuse der Entwicklungs- Seitenwänden 31 d nicht sofort an einem der beiden vorrichtung sowie an die Flüssigkeitszufuhr darge- 60 Deckel 32 anliegen kann. Deshalb bildet sich sofort stellt. In einer Bohrung 42 α im Boden 42 der die an beiden Oberflächen des Schichtträgers ein der Entwicklungskammern umschließenden Wanne ist Durchlaufrichtung entgegengesetzter Flüssigkeitsein Rohr 37 eingesetzt, das mit einem Absatz 37 λ strom, der den Schichtträger im wesentlichen beam Boden der Wanne 42 aufsitzt. In dem durch die rührungsfrei trägt. Die Verjüngung des für den Film-Bohrung hindurchreichenden Teil des Rohres ist ein 65 durchlauf zur Verfügung stehenden Querschnittes am Gewinde 37 b angebracht, auf dem eine Haltemutter Punkt 35 führt nochmals zu einer Zentrierung der 38 zur Befestigung des Rohres 37 aufgeschraubt ist. Filmvorderkante. Insbesondere wird hierdurch ver-Ein über die Mutter 38 vorstehender Rohrstutzen hindert, daß die Filmvorderkante in einen der beiden
Austrittsschlitze eintreten kann, da die Vorderkante des Abschnittes 33 α gegenüber dem Punkt 35 α erheblich zurückgezogen ist. Die Behandlungsflüssigkeit tritt im wesentlichen an der Filmeintrittsseite aus, wobei der auf der Filmoberseite fließende Anteil durch die Walze 22 gebremst wird und über die Filmseitenränder abfließt.
Das kleinere Volumen des Kanals 31 b hat den Vorteil, daß verhältnismäßig wenig Flüssigkeit erforderlich ist, um die Vorrichtung betriebsbereit zu machen. Das ist von besonderer Bedeutung für Entwickler, der auf Grund von Luftoxydation auch im Gerät nur begrenzt haltbar ist.
Wie Versuche ergeben haben, ist eine Förderung der Blattfilme nach diesem Strömungsprinzip ohne weiteres möglich, wobei durch den Gegenstrom mit mittlerer Pumpleistung eine erheblich höhere Entwicklungsleistung erzielt wird als bei Gleichstrom.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Entwicklungsvorrichtung für fotografische Schichtträger, insbesondere für Blattfilme, mit horizontal durchlaufenen Behandlungskammern, an deren Eintritts- und Austrittsseite jeweils ein Transportwalzenpaar angeordnet ist und in denen dem Schichtträger Behandlungsflüssigkeit jeweils aus Schlitzen in einer oberen und unteren Begrenzungsfläche zugeführt wird, die wenigstens eine zur Filmebene und Durchlaufrichtung senkrechte Erweiterung bilden, und die Schlitze in der Nähe der Filmaustrittsseite liegen und gegenüber der Filmdurchlaufrichtung zur Filmeintrittsseite hin geneigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze sich über die ganze Kammer erstrecken und an dem in Durchlaufrichtung vorderen Teil der filmaustrittsseitigen Erweiterung angeordnet sind und daß die Schlitzrichtung zur Tangente an die Begrenzungsfläche in diesem Teil etwa parallel verläuft.
2. Entwicklungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schlitze enthaltenden Begrenzungsflächen zweigeteilt sind, wobei das eine Teil (35) fest, das andere (33) das erste überlappend zur Einstellung der Schlitzbreite verschiebbar angeordnet ist.
3. Entwicklungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine zur Filmebene vorspringende Kante (35 d) des fest angeordneten Teils näher an der Filmebene liegt als die filmseitige Kante (33 a) des verschiebbaren Teils.
4. Entwicklungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der das Innere der trogförmigen Kammerteile mit der Filmlaufbahn verbindende Schlitz von zwei vorzugsweise aus elastisch verformbarem, dünnem Blech gefertigten Teilen (33, 35) begrenzt ist, wobei das einstellbare, filmseitige Teil (33) zweimal abgewinkelt ist und mit einem etwa zur Filmebene parallelen Abschnitt mit dessen Längsrändern am Boden des Troges über einer in Längsrichtung verlaufenden V-förmigen Vertiefung (31 e) aufliegt, derart, daß durch einstellbare, eine Durchbiegung in die Vertiefung erzwingende Zugmittel, wie von außen stellbare Schrauben (34), der die Schlitzbegrenzung tragende Abschnitt (33 a) des Blechteiles um seine Auflagelinie (33 b) verschwenkbar ist.
5. Entwicklungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Trog durch einen zur Filmebene senkrechten, sich über die Troglänge erstreckenden Steg (31 d) in zwei Teile unterteilt ist, in einen vorzugsweise schmäleren Kanal (31 b), der an die Flüssigkeitszuleitung angeschlossen ist und einen zweiten (31 c), der durch einen an dem Steg befestigten Deckel (32) gegen Flüssigkeitszutritt verschlossen ist, und daß auf dem Steg (31 a) das den Schlitz trogseitig begrenzende Teil (35) lösbar befestigt ist, so daß der Kanal (31 b) bis auf den Schlitz ebenfalls verschlossen ist.
6. Entwicklungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden den Schlitz bildenden Abschnitte der Blechteile (33, 35) im wesentlichen parallel verlaufen und sich wenigstens einige mm überlappen, so daß die Tiefe des Schlitzes größer ist als seine Breite.
7. Entwicklungsvorrichtung nach einem dei vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der den Schlitz begrenzende Abschnitt des trogseitigen Blechteiles (35) umgebogen und unter etwa 25° gegen die Filmebene geneigt ist, wobei der geneigte Abschnitt (35 a) wenigstens doppelt so lang wie die Schlitztiefe ist.
8. Entwicklungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite und Tiefe des dem Schlitz Flüssigkeit zuführenden Kanals (31 b) klein sind gegen die Länge der Filmlaufbahn in der Kammer.
9. Entwicklungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Trog an seinen Enden in rechteckigen Querschnitt übergeht und dort Paßstücke (36) eingefügt sind, die eine Bohrung (36 a) zur Aufnahme eines Flüssigkeitszuleitungsrohres (39) aufweisen, von der in passender Lage zu Querbohrungen (39 b) des Rohres (39) öffnungen (36 b, c) zu dem Kanal (31 b) führen.
10. Entwicklungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das im Boden der Auffangwanne (42) befestigte, senkrecht hochgeführte Rohr (37, 39) eine Schulter zur Auflage des unteren, auf das Rohr (39) aufgesteckten Troges aufweist und am oberen Ende durch einen Stöpsel (39 d) verschlossen ist, der ein Gewinde zur Aufnahme einer den oberen ebenfalls auf das Rohr gesteckten Trog auf den unteren drückenden Schraube (43) aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP1772042.2A 1967-06-30 1968-03-22 Entwicklungsvorrichtung fuer fotografische Schichttraeger Pending DE1293586B (de)

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