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DE152171C - - Google Patents

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Publication number
DE152171C
DE152171C DENDAT152171D DE152171DA DE152171C DE 152171 C DE152171 C DE 152171C DE NDAT152171 D DENDAT152171 D DE NDAT152171D DE 152171D A DE152171D A DE 152171DA DE 152171 C DE152171 C DE 152171C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
punch
die
eyelet
jaw
button
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT152171D
Other languages
English (en)
Publication of DE152171C publication Critical patent/DE152171C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/46Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples
    • B21D53/48Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples buttons, e.g. press-buttons, snap fasteners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- M 152171 KLASSE 7d.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Maschine zur Herstellung von Blechknöpfen mit Drahtösen. Das Neue an derselben besteht in der Anordnung einer aus einer festen und einer beweglichen Backe bestehenden Einspannvorrichtung für die Drahtösen, welche sich unmittelbar unterhalb des Stempels und der Matrize zum Prägen und Lochen der Knopfscheiben befindet. Die Maschine arbeitet mit Hilfe dieser Einspannvorrichtung derart, daß nach dem Prägen und Lochen der Knopfscheibe die Matrize sich entfernt, worauf der Stempel die an ihm haftende Scheibe auf die Öse legt, worauf nun ein in dem Stempel angeordneter Nietbolzen die Vereinigung beider Teile bewirkt.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist die Maschine in Fig. 1 in Vorder-, in Fig. 2 in oberer und in Fig. 3 in Seitenansicht dargestellt, während die Fig. 4 und 5 die Wirkungsweise der Maschine veranschaulichen.
Auf der Grundplatte α der Maschine ist in einem Ständer b ein Schlitten c geführt, der den Prägestempel d enthält. Der Schlitten und mit ihm der Stempel werden durch einen an crsterem angreifenden Hebel e auf- und abbewegt, der durch eine Stange f mit einem Hebel g verbunden ist. Letzterer umfaßt mittels eines Schlitzes die Achse h und wird durch ein auf derselben befestigtes Exzenter i in Schwingung versetzt.
Unter dem Stempel d ist in einer Geradführung ein Schlitten k angeordnet, der durch einen Hebel /, auf den ein durch ein Exzenter m bewegter Schieber η und eine Feder nl wirkt, verschoben wird, so daß der Schlitten inner- und außerhalb des Bereiches des Stempels d kommt. Dieser Schlitten besitzt eine Matrize, in welche ein Plättchen (Fig. 4) gelegt und durch den Stempel durch 40, Prägung, Umbördelung und Lochung zu einer Knopfscheibe umgebildet wird. In der Matrize des Schlittens k ist ein Ansatz 0 angeordnet, durch welchen das Plättchen beim Prägen gelocht wird. Hierauf geht der Stempel d wieder hoch und nimmt die Scheibe, deren etwas schräger umgebördelter Rand sich an dem Stempel festgeklemmt hat, mit hoch. Unmittelbar unter dieser Prägevorrichtung ist eine feste Backe q1 und eine bewegliche Backe q vorgesehen.
Durch bekannte Einrichtungen ist eine Öse ρ abgeschnitten, fertig gebogen und auf den Dorn q1 der Backe q gesteckt. Während der Stempel d hochgeht, geht Schlitten k zurück, und nun wird die Backe q gegen die Backe q1 verschoben, was vermittels eines Armes r geschieht, der auf einer Achse r1 die ihrerseits von einem Exzenter r3
auf ihr befestigten Arm r2
ge-
sitzt,
und einem
dreht wird.
Durch die Verschiebung der Backe q wird die Öse ρ zwischen q und ^1 eingespannt, und zwar derart, daß die Öse ρ unter dem Stempel d sich befindet, wobei Stift q'2 in eine Öffnung q3 der Backe ql eintritt. Der Stempel d geht mit dem Plättchen dann herunter und streift dasselbe auf die Ösenstifte, worauf
das Festnieten der Scheibe an der öse erfolgt.
Es geschieht letzteres durch einen Nietbolzen s, der in dem Stempel d geführt und durch eine Feder nach oben gehalten wird. Im geeigneten Moment fällt ein an einem Arm t gelenkig angeordneter Hammer oder eine andere geeignete Druckvorrichtung, die durch eine auf einem Exzenter ν aufstehende ίο Stange n> gestützt wird, herunter und treibt den Bolzen s auf die Ösenstifte, so daß diese mit einem Schlage vernietet sind. Das Exzenter ν hebt den Hammer von selbst wieder die Höhe. Beim Wiedervoreane" des
in
Schlittens k wirft eine an ihm sitzende Spitze χ den fertigen Knopf aus.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Eine Maschine zur Herstellung von Blechknöpfen mit Drahtösen, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar unterhalb des Stempels (d) und der Matrize (k) zum Prägen und Lochen der Knopfscheiben eine aus einer festen und einer beweglichen Backe (q) bestehende Einspannvorrichtung für die Drahtösen angeordnet ist, so daß die auf dem Stempel hängende gelochte Knopfscheibe nach Entfernung der Matrize (k) auf den nach oben stehenden Stift der eingespannten Drahtöse heruntergelassen und hierauf mit letzterer vermittels eines in dem Stempel (d) angeordneten Nietbolzens (s) vernietet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT152171D Active DE152171C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE152171C true DE152171C (de)

Family

ID=418926

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT152171D Active DE152171C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE152171C (de)

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