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DE85636C - - Google Patents

Info

Publication number
DE85636C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
pin
cutting
slot
knife
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT85636D
Other languages
English (en)
Publication of DE85636C publication Critical patent/DE85636C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/38Cutting-out; Stamping-out

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3: Bekleidungsindustrie.
MENRAD von LAABA in WIEN. Zuschneide- und Heftscheere.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Juni 1895 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Zuschneide- und Heftscheere, welche den Zweck hat, beim Zuschneiden von Kleidungsstücken den Stoff gleichzeitig zu perforiren, zu heften, sowie zu schneiden.
Stoff und Futter, sowie das Schnittmuster werden gleichzeitig auf einander gelegt und durch Stecknadeln befestigt. Alsdann wird die Scheere angesetzt, und zwar in der Weise, dafs die Stichbildung längs der Schnittmusterenden vor sich gehen kann, wobei die in entsprechender Entfernung hiervon angeordnete Scheere das Zuschneiden besorgt.
In beiliegender Zeichnung ist die. Scheere dargestellt.
Dem Wesen nach besteht dieselbe aus einem mit einem Handgriff b versehenen Gestell, welches an jener Stelle, wo die Stichbildung, und der Schnitt vor sich gehen sollen, eine Platte c trägt, welche mit einem Schlitz d für das Messer ausgestattet ist. Auf dem Gestell ruht der Stoff während seiner Behandlung auf. An der einen Seite des Schlitzes d fest angebracht ist ein Schneidemesser e, längs welchem das obere bewegliche Messer behufs Ausführung des Schnittes vorüber geführt werden soll. Die Handhabe b wird mittelst der vier Finger der Hand erfafst und der Daumen auf den Grifff des Hebels g gelegt,, der durch eine Feder h stets in gehobener Stellung erhalten wird. Der Drehpunkt dieses Hebels befindet sich bei gl am Gestell a. Wird mittelst des Daumens der Hebel g niedergedrückt, so wird auch eine an diesem Hebel g drehbar angebrachte Verbindungsstange i bewegt, welche ihrerseits den um j1 drehbaren Hebel j nach abwärts drückt. Das andere Ende dieses Hebels greift in einen Schlitz k eines im Gestell α verschiebbaren Theiles / ein und drückt ihn nach abwärts. Zur Ueberwindung des todten Punktes ist der Hebel i in einem Schlitz desselben am Hebel g angebracht und auch entsprechender Spielraum im Schlitz k vorgesehen, wie aus den Fig. 1 bis 4 ersichtlich ist. Von der Auf- und Abwärtsbewegung dieses Schiebers / werden sämmtliche drei nothwendigen Bewegungen des Apparates ausgeführt, und zwar die Schnittbewegung des Messers, die Stich- und Perforirbewegung der Nadel und die Stichbildung durch die hin- und hergehende Bewegung des Schiffchens. Durch die Abwärtsbewegung des Schiebers / wird das Messer nach abwärts gezogen und dringt mit seiner Schneide längs der Schneide des Untermessers durch, den Stoff hindurch in den Schlitz d ein, wodurch der Schnitt erfolgt. Hört der Druck auf den Hebel g auf, so wird dieser vermittelst der Feder h in die Höhe gezogen, wodurch auch das Messer die Schnittstellung verläfst. Im unteren Theil besitzt der Schieber / einen Schlitz, in den der Zapfen \ eingreift, der an zwei Scheiben t' und t" befestigt ist, welche durch die Bewegung des Schiebers in Drehung versetzt werden.
Die Nichtbewegung der Nadel η geschieht wie folgt: Das Gestell α besitzt einen Ausleger o, der mit einer schwalbenschwanzförmigen Nuth versehen ist, in welcher sich ein Klotz ρ auf- und abbewegen kann. In diesen Klotz wird die Nadel η eingesetzt. An diesem Klotz ρ ist mittelst eines Bolzens das Ende eines Hebels r
in einem Schlitz drehbar angebracht; dieser Hebel besitzt seinen Drehpunkt bei r' und ist durch eine Zugstange j an' einem Klotz s' befestigt, der in einem Schlitz des Gestelles a sich bewegt und fest mit dem Schieber / verbunden ist. Bewegt sich nun, hervorgerufen durch den Daumendruck auf den Hebel g, der Schieber / nach abwärts, so wird der Klotz s', Zugstange s, Hebel r und Klotz ρ mitgenommen und nach abwärts bewegt, wobei die Nadel η durch den Stoff dringt und die Stichbildung durch ein hin- und hergehendes Schiffchen, ähnlich wie bei Nähmaschinen, bewirkt wird.
Die Auf- und Abwärtsbewegung des Klotzes ρ dient gleichzeitig auch zum Perforiren.
Die Bewegung des Schiffchens, welches sich im Schiffchenträger T befindet und in den Fig. Ii und 12 dargestellt ist, geschieht folgendermafsen: Auf der Scheibe t', die durch den Zapfen \ mit der Scheibe t" gekuppelt ist, ist unverrückbar die Scheibe V befestigt, auf welcher der Zapfen ^' sich befindet, der gegenüber dem Zapfen % einen Winkel von ca. i2o° einschliefst. Wie bereits erwähnt, gleitet der Zapfen \ in einem Schlitz des beweglichen Schiebers /. Wird dieser mittelst der oben beschriebenen Hebelübersetzung nach abwärts bewegt, so wird nach der Ueberwindung des todten Punktes der Zapfen ^ mitgenommen und somit auch sämmtliche mit einander in Verbindung stehende Scheiben t, t', t" und t'" (Fig. 2) in Drehung versetzt. An der Stange x, die bei ν und y geführt wird, ist der Schiffchenträger T befestigt, der in einem Schlitz des Winkels n> gleitet, wodurch auch das Schiffchen die oscillirende Bewegung mitzumachen gezwungen ist. In den Fig. 5 bis 10 sind schematisch die Lagen des Schiffchens während der verschiedenen Stellungen der Nadel dargestellt.
Gekuppelt mit der Scheibe t" ist die Scheibe t'", die, unter i8o° verstellt, zwei Zapfen u und u' trägt, von welchen der erstere u in correspondirender Richtung mit dem Zapfen ^ angebracht ist (Fig. 2). An dem Lager, welches zur Aufnahme der beiden beweglichen Scheiben V und t" dient, ist ein Hebel w2 gelagert, welcher mit seinem klauenartigen Ende den Zapfen u berührt und durch eine Blatt- oder Spiralfeder α (Fig. 1 und 4), welche ungefähr halb so stark wie die Spiralfeder h sein mufs, niedergedrückt wird. Durch die vorspringende Klaue des Hebels u" (Fig. 1 und 4) und den darauf lastenden Druck der Feder α wird der Zapfen aus der todten Stellung herausgedreht, worauf der Schieber / die Weiterbewegung besorgt. Im Zustand der Ruhe liegt der Bolzen η des Hebels g (Fig. 4) am oberen Ende des Schlitzes d der Stange i, ebenso liegt der Zapfen k' des Hebels j'- an der oberen Contour der Klaue oder des Schlitzes k des Schiebers /. Wird nun der Hebel g durch Daumendruck herabgezogen, so bewegt sich sein Zapfen u frei im Schlitze δ.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Zuschneide- und Heftscheere, welche das Vorzeichnen (Perforiren), das Zuschneiden und Zusammenheften von Stoff und Futter mit einem Handgriff dadurch ermöglicht, dafs ein mittelst der Hebel g, i und j auf- und abwärts bewegter Schieber / mit Hülfe einer Zugstange s und eines Hebels r die Nadel η und die Perforirvorrichtung β durch den Stoff drückt, nachdem dieser vorher zwischen der beweglichen Platte 8 und der feststehenden Platte c eingeklemmt war, während gleichzeitig einem in einer schiefen Nuth des Schiebers / gelagerten Messer eine auf- und abgehende Bewegung ertheilt wird. ·
2. Eine Scheere nach Anspruch 1, sofern bei derselben ein in einem Schlitz des Schiebers / gelagerter Zapfen ^, der bei Abwärtsbewegung des Schiebers die Scheiben t, t\ t" und t"' in Drehung versetzt, und dadurch mittelst eines Zapfens %' dem mit der Stange χ gekuppelten Schiffchenträger T eine hin- und hergehende Bewegung er-
' theilt, während die Ueberwindung des todten Punktes durch die Klaue des auf den mit % correspondirenden Zapfen u und den unter 18o° gegenüberliegenden Zapfen ti' der Scheibe t'" sich stützenden, unter Federdruck stehenden Hebels u" erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT85636D Active DE85636C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE85636C true DE85636C (de)

Family

ID=357759

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT85636D Active DE85636C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE85636C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5957396A (en) * 1995-06-01 1999-09-28 Nordson Corporation Mounting assembly for spray gun with anti-back-ionization probe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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