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Verfahren zur Herstellung von elastomeren Produkten Die Herstellung
von elastomeren, linearen, vulkanisierbaren Copolymeren wurde bereits versohiedentlioh
von der Anmelderin vorgeschlagen. Insbesondere wurde die Herstellung von elastomeren
Produkten beschrieben, die aus Copolymeren von Xthylen und/oder hdheren-Olefinen
mit folgenden Verbindungen bestehen a) nicht konJugierten cyclischen Polyenen oder
Alkylpolyenen b) Die oder Polyalkenylcycioalkanen c) polycyclischen Polyenen mit
kondensierten Ringen, wobei jedes Paar kondensierter Ringe zwei Kohlenstoffatome
gemeinsam hat, d) beliebigen Gemischen von a) bis c).
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Diese Copolymeren wurden bisher mit Hilfe von Katalysatoren erhalten,
die unter Verwendung von kohlenwasserstofflöslichen Verbindungen von Ubergangæmetallen
der Gruppen IV, V oder VI und von metallorganischen Verbindungen oder Hydriden von
Metallen der Gruppen I, II oder III oder komplexen metallorganischen Verbindungen
oder komplexen Hydriden von Metallen der Gruppen I und III als Ausgangsmaterialien
hergestellt sind.
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FUr die Herstellung der Katalysatoren wurde ferner die Verwendung
von unlöslichen Übergangsmetallverbindungen, insbesondere Vanadintristearat, -triacetat
und -tribenzoat, vorgeschlagen, die Jedoch durch Reaktion mit metallorganischen
Verbindungen in lösliche Verbindungen umgewandelt werden.
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Es wurde nun gefunden, daß es zur Herstellung von Copolymeren der
oben genannten Klassen möglich ist, anstelle von löslichen Verbindungen oder Verbindungen,
die löslich gemacht werden können, feste, unlöslich#¢erbindungen von Ubergangsmetallen
der Gruppen IV, V oder VI zu verwenden, in denen das Metall in einer Wertigkeitsstufe
unterhalb des Maximums vorliegt.
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Das neue Verfahren zur Herstellung von elastomeren Produkten durch
Polymerisation von Ethylen, Propylen und/ oder Buten-l mit einem oder mehreren nicht
konJugierten monocyclischen Dienen oder Polyenen, Die und Polyalkenylcycloalkanen,
polycyclischen Dienen und Polyenen mit kondensierten Ringen, wobei Jedes Paar kondensierter
Ringe zwei Kohlenstoffatome gemeinsam hat, in Gegenwart von Katalysatoren aus Ubergangsmetallverbindungen
und metallorganischen Verbindungen oder Hydridverbindungen zu linearen, hochmolekularen,
ungesättigten Copolymeren und anschließender Vulkanisation mit Schwefel enthaltenden
Mischungen ist dadurch gekennzeichnet, daß man die Monomeren in Gegenwart eines
Katalysators polymerisiert, der aus dem Reaktionsprodukt von a) festen kohlenwasserstoffunlöslichen
Subhalogeniden von Ubergangsmetallen der IV., V. und VI. Gruppe des Periodischen
Systems, mit b) metallorganischen Verbindungen oder Metallhydriden der I., II. oder
III. Gruppe dder metallorganischen Komplexverbindungen oder komplexen Metallhydriden
der I. und III. Gruppe besteht.-
In der Praxis werden die besten
Ergebnisse erhalten, wenn für die Herstellung des Katalysators feste, unlösliche
Halogenide, wie TiCl3, TiCl2, ZrC13, VC13 und CrC1 verwendet werden.
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3 Wenn als Katalysatorkomponente Titantricnlorid verwendet wird,
kann dieses in allen bekannten Modifikationen eingesetzt werden (siehe Natta u.
Mitarb., j.Polymer.Science 5 399 (1961), die beispielsweise durch Reduktion von
TiC14 mit Wasserstoff oder Aluminiumalkylen oder Aluminiummetall hergestellt werden.
Es ist möglich, AlCl3 enthaltendes Titantrichlorid oder - z.B. durch Mahlen-aktiviertes
oder nicht aktiviertes Titantrichlorid, das AlC13-frei ist, zu verwenden.
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Zusammen mit diesen Verbindungen werden metallorganische Vbindungen
oder Hydride von Metallen der Gruppen I, II oder III oder komplexe metallorganische
Verbindungen oder komplexe Hydride von Metallen der Gruppen I und III für die Herstellung
der Katalysatoren verwendet.
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Beispielsweise können die folgenden Verbindungen verwendet werden:
Lithiumalkyle, Lithiumhydrid, Lithiumaluminiumtetraalkyle, Lithiumaluminiumalkylhydride,
Lithiumaluminiumhydrid, Berylliumdialkyle, Berylliumalkylhalogenide, Beryll iumdiaryl
e, Zinkdialkyle, Zinkalkylhalogenide, Zinkhydrid, Calciumhydrid, Cadmiumdialkyle,
Cadmiumdiaryle, Zinkalkylhalogenide, Aluminiumtrialkyle, Aluminiumdialkylmonohalogenide,
Aluminiummonoalkyldihalogenide, Aluminiumalkylaryle, Aluminiumalkylene, Aluminiumcycloalkyle,
Aluminiumcycloalkylalkyle, Aluminiumaryle, Aluminiumalkyl aryl e, Aluminiumal kylhydride,
Aluminiumhalogenhydride, Aluminiumdialkylalkoxyde, Aluminiumalkylalkoxyhalogenide
und Komplexe der vorstehend genannten aluminiumorganischen Verbindungen mit vorzugsweise
schwachen Lewis-Basen.
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Als Beispiele von Verbindungen der vorstehend genannten Gruppe seien
genannt: Lithiumbutyl, Lithiumaluminiumtetrabutyl, Lithiumaluminiumtetrahexyl, Lithiumaluminiumdiisobutyldihydrid,
Berylliumdi-n-propyl, Berylliumdiisopropyl, Berylliumdiäthyl, Berylliummethylchlorid,
Berylliumdimethyl, Berylliumdi-n-butyl, Beryllium-ditert.-butyl, Berylliumdiphenyl,
Zinkdimethyl, Cadmiumdi-isobutyl, Cadmiumdipheny ;, Aluminiumtriäthyl, Aluminiumtriisobutyl,
Aluminiumtrihexyl, Aluminiumdiäthylmonochlorid, AluminiumdiXthylmonoJodid, Aluminiumdiäthylmonofluorid,
Aluminiumdiisobutylmonochlorid, Aluminiummonoäthyldichlorid, Aluminiumbutenyldiäthyl,
Aluminiumisohexenyldiäthyl, 2-Methyl-1,4-di (diisobutylaluminium) butan, Aluminiumtri
(cyclopentylmethyl), Aluminium-(dimethylcyclopentylmethyl), Aluminiumtriphenyl,
Aluminiumtritolyl, Aluminiumdi (cyclopentylmethyl)monochlorid, Aluminiumdiäthylmonochlorid
als Komplexverbin dung mit Anisol, Aluminiumdiäthylmonochlorid, Aluminiumdiisobutylmonohydrid,
Aluminiummonoäthyldihydrid, Aluminiumchlorhydrid, Aluminiummonochlormonoäthylmonoäthoxyd,
Aluminiumdiäthylpropoxyd, AluminiumdiXthylamyloxyd, Aluminiummonochiormonopropylmonopropoxyd,
Aluminiummonochlormonopropylmonoäthoxyd.
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Mit Hilfe der Katalysatoren, die aus den vorstehend aufgeführten Verbindungen
erhalten werden, kann die Copolymerisation bei Temperaturen zwischen -50° und +125°C
durchgeführt werden. Die Copolymerisation kann in Gegenwart von inerten, aliphatischen,
cycloaliphatischen oder aromatischen Kohlenwasserstoffen als Reaktionsmedium durchgeführt
werden. Geeignet sind beispielsweise Butan, Pentan, n-Heptan, Cyclohexan, Toluol,
Xylol oder deren Gemische ; ferner können halogenierte Kohlenwasserstoffe, die inert
gegenüber dem Katalysator sind, z.B. Chloroform, Trichloräthylen, TetrachlorKthylen,
Methylenchlorid oder Chlorbenzole als Reaktionsmedium verwendet werden.
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Besonders hohe Copolymerisationsgeschwindigkeiten können erreicht
werden, wenn die Copolymerisation in Abwesenheit von inerten Verdünnungsmitteln
durchgeführt wird und die Monomeren selbst in flüssiger Form eingesetzt werden,
also beispielsweise in einer im flüssigen Zustand gehaltenen Lösung des Ethylens
im Gemisch der zu polymerisierenden α-Olefine und Diene oder Polyene gearbeitet
wird.
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Um sehr homogene Copolymere zu erhalten, ist es zweckmässig, das Verhältnis
zwischen den Konzentrationen der in der reagierenden Flüssigphase vorhandenen, der
Copolymerisation zu unterwerfenden Monomeren konstant oder zumindest so konstant
wie möglich zu halten. Hierzu kann es zweckmässig sein, die Copolymerisation kontinuierlich
unter kontinuierlicher Zufuhr und Abfuhr eines Monomerengemisches von konstanter
Zusammensetzung und Anwendung hoher Raumströmungsgeschwindigkeiten durchzuführen.
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Die für die Herstellung der Copolymeren geeigneten Diene und Polyene
können aus folgenden Gruppen ausgewählt werden: a) nicht konjugierte cyclische Polyene
und Alkylpolyene, beispielsweise 1,4-Cycloheptadien, 1,5-cyclooctadien, 1,4-Cyclooctadien,
1,6-Cyclodecadien, 1,5-Cyclodecadien, 1,7-Cyclodecadien, 1,5,9-Cyclododecatrien,
1-Methyl-1, 5-cyclooctadien, 3-Methyl-1,5-cyclooctadien, 3,4-Dimethyl-1,5-cyclooctadien
oder 3,7-Dimethyl-1,5-cyclooctadien, b) Die und Polyalkenylcycloalkane, beispielsweise
trans-1,2-Divinylcyclobutan, cis-1,2-Divinylcyclobutan, 1, 2-Divinylcyclopentan,
trans-Divinylcyclopropan, 1,2-Divinylcyclohexan, Trivinylcyclohexan, Diallylcyclohexan
oder l-Vinyl-2-isopropenylcyclobutan, c) polycyclische Polyene mit kondensierten
Ringen wobei jedes Paar kondensierter Ringe zwei Kohlenstoffatome
gemeinsam
hat, beispielsweise Bicyclo[4,3,0]nonadien-3,7(4,7,8,9-Tetrahydroinden), Bicyclo[4,3,0]nonadien-2,8(6,7,8,9-Tetrahydroinden),
Bicyclo[4,3,0]nonadien-2,7(4,5,8,9-Tetrahydroinden), Bicyclo[5,5,0]dodecadien-2,7(8),
Bicyclo[4,2,0]octadien-3,7, Bicyclo-[3,2,0]heptadien-2,6, Tricyclo[4,2,002-5]octadien,
3,7,3-Methylbicyclo[4,3,0]nonadien-3,7, (5-Methyl-4, 7, 8, 9-tetrahydroinden) oder
3>4-Dimethylbicyclo-[4,3,0]nonadien-3,7 (5,6-Dimethyl-4,7,8,9-tetrahydroinden).
d) Gemische von zwei oder mehr Monomeren der vorstehend aufgeführten Klassen.
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Durch änderung der Zusammensetzung der Monomerengemische kann die
Zusammensetzung der Copolymeren innerhalb weiter Grenzen verändert werden.
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Wenn amorphe Copolymere des Athylens mit einem oder mehreren Dienen
oder Polyenen gewünscht werden, muss das Monomerengemisch so zusammengestellt werden,
daß Copolymere mit verhältnismässig hohem Gesamtgehalt an Dienen oder Polyenen von
vorzugsweise mehr als 25 Mol-k erhalten werden.
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Wenn dagegen amorphe Copolymere eines oder mehrerer Diene oder Polyene
mit Äthylen und Propylen hergestellt werden sollen, ist es zweckmässig, in der reagierenden
Flüssigphase das Athylen/Propylen-Molverhältnis unter oder dicht bei 1 : 4 zu halten.
Dies entspricht einem Athylen/Propylen-Molverhältnis in der Gasphase von weniger
als 1 : 1 oder fast 1 : 1 unter Normalbedingungen.
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Im allgemeinen werden Molverhältnisse in der Flüssigphase zwischen
1 : 200 und 1 : 4 bevorzugt.
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Bei Verwendung von Buten-l anstelle von Propylen muss das Äthylen/Buten-1-Molverhältnis
unter oder fas bei 1 : 20 liegen. Dies entspricht in der Gasphase unter
Normalbedingungen
einem Molverhältnis von weniger als 1 : 1,5 oder fast 1 : 1>5. Normalerweise
werden in der Flüssigphase Molverhältnisse zwischen 1 : 1000 und 1 :20 bevorzugt.
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Wenn unter diesen Bedingungen gearbeitet wird, werden amorphe Terpolymere
erhalten, die weniger als etwa 75 Mol-% äthylen enthalten. Wenn diese Werte überschritten
werden, haben die Terpolymeren die Kristallform des Polyäthylens.
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Die untere Grenze des Äthylengehalts ist nicht entscheidend, jedoch
wird ein Athylengehalt des Terpolymeren von wenigstens 5 Mol% bevorzugt. Der Gehalt
der amorphen Terpolymeren an «-Olefinen kann zwischen einem Minimum von 5 Mol% und
einem Maximum von 95 MolX liegen.
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Die Gesamtmenge an Dienen oder Polyenen in den Terpolymeren liegt
vorzugsweise zwischen o,l und 20 Mole. Diese obere Grenze kann erhöht werden, jedoch
ist es insbesondere aus wirtschaftlichen Gründen nicht zweckmässig, Dien- oder Polyenmengen
von mehr als 20 Mol-% einzuarbeiten.
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Die nach dem Verfahren gemäss der Erfindung hergestellten Copolymeren
zeigen als solche die typischen Eigenschaften von vulkanisierten Elastomeren in
dem Sinne, daß sie niedrige Anfangsmodule und sehr hohe Bruchdehnungen aufweise
Das Molekulargewicht dieser Copolymeren (viskosimetrisch bestimmt) liegt über 20
ooo. Dies entspricht einer Grenzviskosität von mehr als o,5, bestimmt in Toluol
bei 3o0C oder in Tetrahydronaphthalin bei 135°C. Durch die Anwese, nheit von ungesättigten
Stellen in den die Copolymeren bildenden Makromolekülen können die Copolymeren nach
den Methoden, die normalerweise bei ungesättigten, insbe-
sondere
schwach ungesättigten Kautschuktypen angewendet werden, vulkanisiert werden. Die
Vulkanisate zeigen hohe reversible elastische Dehnung. Sie haben außerdem hohe Zugfestigkeit,
besonders wenn Verstärkerfüllstoffe, wie Ruß, in der Mischung verwendet werden.
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Die gemss der Erfindung hergestellten Copolymeren können nach an sich
bekannten Methoden mit Kohlenwasserstoffölen gestreckt oder plastifiziert werden.
Im allgemeinen werden paraffinische oder naphthenische zelle bevorzugt, Jedoch können
auch aromatische ble verwendet werden.
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Die durch Vulkanisation der Copolymeren erhaltenen Elastomeren können
aufgrund ihrer guten mechanischen Eigenschaften auf allen Anwendungsgebieten des
Natur-und Kunstkautschuks eingesetzt werden, z.B. zur Herstellung der verschiedensten
Formteile, Rohre, Gummifäden, Schläuche usw.
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Beispiel 1 In einem vorher entlüfteten 250 ml-Reagenzglas wird der
Katalysator gebildet, indem 2 mMol Vanadintrichlorid und lo mMol Aluminiumdiäthylmonochlorid
in einem Gemisch aus 20 ml Toluol und 80 ml n-Heptan umgesetzt werden. Der so hergestellte
Katalysator wird in einen vorher evakuierten 500 ml-Autoklaven gesaugt, der einige
Stahlkugeln enthält. Dann werden 30 ml Cyclooctadien-l,5, loo g Propylen und lo
g Xthylen in den Autoklaven eingerührt.
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Das Gemisch wird 24 Stunden bei Raumtemperatur bewegt.
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Die Polymerisation wird dann durch Zusatz von 2o ml Methanol, das
o, 2 g Phenyl-B-naphthylamin enthält, abgebrochen. Das Produkt wird in einem Scheidetrichter
unter Stickstoff mehrmals mit verdünnter Salzsäure und dann mit Wasser gewaschen
und in Aceton koaguliert.
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Nach dem Trocknen unter vermindertem Druck werden 12 g festes Produkt
erhalten, das sich bei der Röntgenanalyse als amorph erweist, in siedendem n-Heptan
vollständig löslich ist und wie ein nicht vulkanisiertes Elastomeres aussieht.
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Bei der Untersuchung durch Infrarotspektroskopie zeigt sich die Anwesenheit
von Doppelbindungen (Bande bei etwa 6), Methylgruppen (Bande bei 7,25) und Methylenfolgen
verschiedener Länge (Banden zwischen 13 und 13,8 loo Gew.-Teile des Xthylen-Propylen-Cyclooctadien-Terpolymeren
werden in einem Laboratoriumswalzenmischer mit 1 Teil Phenyl-ß-naphthylamin, 4 Teilen
Schwefel, 5 Teilen Zinkoxyd, 1 Teil Tetramethylthiuramdisulfid und o, 5 Teilen Mercaptobenzthiazol
gemischt. Das Gemisch wird 6o Minuten in einer Presse bei 1500C vulkanisiert. Eine
vulkanisierte Platte mit fol den Eigenschaften wird erhalten: Zugfestigkeit 45 kg/cm2
Bruchdehnung 660 % Modul bei 300 % Dehnung 17 kg/cm2 Beispiel 2 Der Katalysator
wird auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise hergestellt und in den dort beschriebenen
Autoklaven gesaugt, der einige Stahlkugeln enthält. Dann werden 3o ml Cyclooctadien-1,5,
130 g Buten-l und 7 g Athylen eingeführt. Das Gemisch wird 24 Stunden bei Raumtemperatur
gerührt. Die Polymerisation wird dann durch Zusatz von 20 ml Methanol, das o, 2
g Phenyl-ß-naphthylamin enthält, abgebrochen. Das Produkt wird auf die in Beispiel
1 beschriebene Weise gereinigt und isoliert.
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Nach dem Trocknen unter vermindertem Druck werden 9 g eines festen
Produktes erhalten, das sich bei der Röntgenanalyse als amorph erweist, in siedendem
n-Heptan vollstindig löslich ist und wie ein nicht vulkanisiertes
Elastomeres
aussieht. Das Infrarotspektrum zeigt die Anwesenheit von Doppelbindungen (Bande
bei etwa 6 µ), Methylgruppen (Bande bei 7,25r) und Methylenfolgen verschiedener
Länge (Bereich zwischen 13 und 13,8 µ). Das Äthylen-Buten-Cyclooctadien-Terpolymere
wird auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise vulkanisiert. Eine vulkanisierte Platte
mit folgenden Eigenschaften wird erhalten: Zugfestigkeit 52 kg/cm2 Bruchdehnung
690 % Modul bei 300 ß Dehnung 16 kg/cm2 Beispiel 3 In einem vorher entlüfteten 250
ml-Reagenzglas wird der Katalysator hergestellt, indem 2 mMol VCI3 und 5mMol Aluminiumtrihexyl
in 20 ml Toluol und 80 ml Heptan umgesetzt werden. Der so hergestellte Katalysator
wird in einen 500 ml-Autoklaven gesaugt, der einige Stahlkugeln enthält. Dann werden
40 ml Cyclooctadien-1,5, 9o g Propylen und 6 g Athylen eingeführt. Der Autoklav
wird 18 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Die Polymerisation wird durch Zusatz
von lo ml Methanol, das 0,2 g Phenyl-B-naphthylamin enthält, abgebrochen.
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Das Produkt wird auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise gereinigt
und isoliert. Nach ddm Trocknen unter vermindertem Druck werden 42 g eines festen
Produkts verhalten, das sich bei der Röntgenuntersuchung als amorph erweist, wie
ein nicht vulkanisiertes Elastomeres aussieht und in siedendem n-Heptan vollständig
löslich ist.
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Das Infrarotspektrum zeigt die Anwesenheit von Doppelbindungen (Bande
bei etwa 6 µ), Methylgruppen (Bande bei 7,25 und Methylenfolgen verschiedener Länge
(Bereich zwischen 13 und 13,8 µ).
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Beispiel 4 In einem vorher entlüfteten 250 ml-Reagenzglas wird der
Katalysator gebildet, indem 2 mMol TlCl) und lo mMol Aluminiumdiäthylmonochlorid
in einem Gemisch von 20 ml Toluol und 80 ml n-Heptan umgesetzt werden. Der so hergestellte
Katalysator wird in einen vorher evakuierten 500 ml-Autoklaven gesaugt, der einige
Stahlkugeln enthält. Dann werden 30 ml Cyclooctadien-1,5, loo g Propylen und 7 g
Äthylen eingeführt. Das Gemisch wird 24 Stunden bei Raumtemperatur geriihrt. Die
Polymerisation wird dann durch Zusatz von 20 ml Methanol, das o, 2 g Phenylß-naphthylamin
enthält, abgebrochen. Das Produkt wird auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise
gereinigt und isoliert.
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Nich dem Trocknen unter vermindertem Druck werden 9 g eines festen
Produkts verhalten, das sich bei der Röntgenuntersuchung als amorph erweist, wie
ein nicht vulkanisiertes Elastomeres aussieht und in siedendem n-Heptan vollständig
löslich ist. Das Infrarotspektrum zeigt die Anwesenheit von Doppelbindungen bande
bei etwa 6 µ), Methylgruppen (Bande bei 7, 25) und Methylenfolgen verschiedener
Länge (Banden Zwischen 13 und 13,8 u).
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Beispiel 5 In einem vorher entlUfteten 250 ml-Vakuumrohr wird der
Katalysator gebildet, indem 2 mMol Vanadintrichlorid und lo mMol Aluminiumdiäthylmonochlorid
in einem Gemisch aus 20 ml Toluol und 80 ml n-Heptan umgesetzt werden. Der Katalysator
wird in einem 250 ml-Autoklaven gesaugt, in den lo n;l trans-1,2-Divinylcyclobutan,
100 g Propylen und lo g Ethylen eingeführt werden. Das Gemisch wird einen Tag bei
Raumtemperatur gerührt. Die Polymerisations wird dann durch Zusatz von Methanol,
das Phenyl-B-naphthylamin enthält, abgebrochen. Das Produkt wird auf die in Beispiel
1 beschriebene Weise isoliert und
gereinigt. Nach dem Trocknen
unter vermindertem Druck werden 6 g eines festen Produkts erhalten, das sich bei
der Röntgenuntersuchung als amorph erweist, wie ein nicht vulkanisiertes Elastomeres
aussieht und in siedendem n-Heptan vollständig löslich ist. Das Infrarotspektrum
zeigt die Anwesenheit von Vinylgruppen (Banden bei lo und ll/u), Methylgruppen (Bande
bei 7,25 µ) und von Methylenfolgen verschiedener Länge (Bereich zwischen 13 und
14/u).
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Das Produkt wird in der gleichen Mischung und auf die geiche Weise,
wie in Beispiel 1 beschrieben, vulkanisiert. Eine vulkanisierte Platte mit folgenden
Eigenschaften wird erhalten: Zugfestigkeit 70 kg/cm2 Bruchdehnung 580 % Modul bei
300 % Dehnung 18 kg/cm2 Beispil 6 In einem vorher entlüfteten 250 ml-Vakuumrohr
wird der Katalysator gebildet, indem 2 mMol Vanadintrichlorid und lo mMol Aluminiumdiäthylmonochlorid
in einem Gemisch aus 20 ml Toluol und 80 ml n-Heptan umgesetzt werden.
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Der Katalysator wird in einen 250 ml-Autoklaven gesaugt, der einige
Stahlkugeln enthält, und in den 1 ml Bicyclo-[3,2,0]heptadien-2,6 als Lösung in
20 ml n-Heptan, loo g Propylen und 9 g ethylen eingeführt werden. Das Gemisch wird
24 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Die Polymerisation wird dann durch Zusatz
von Methanol, das Phenyl-B-naphthylamin enthält, abgebrochen. Das Produkt wird auf
die in Beispiel 1 beschriebene Weise gereinigt und isoliert.
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Nach dem Trocknen unter vermindertem Druck werden 5 g eines festen
Produkts verhalten, das sich bei der Röntgenanalyse als amorph erweist, wie ein
nicht vulkanisiertes Elastomeres aussieht und in siedendem n-Heptan vollstän-
dig
löslich ist. Das Infrarotspektrum zeigt die Anwesenheit von ungesättigten Stellen
(Bereich zwischen 6 und 6,5 µ), Methylgruppen (Bande bei 7,25) und Methylenfolgen
verschiedener Länge (Bereich zwischen 13 und 14).
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Das Produkt wird in der gleichen Mischung und in der gleichen Weise,
wie in Beispiel 1 beschrieben, vulkanisiert. Eine vulkanisierte Platte mit folgenden
Eigenschaften wird erhalten: Zugfestigkeit 58 kg/cm2 Bruchdehnung 620 % Modul bei
300 % Dehnung 20 kg/cm2 Beispiel 7 In einem vorher entlüfteten 250 ml-Vakuumreagenzglas
wird der Katalysator gebildet, indem 2 mMol Vanadintrichlorid und lo mMol Aluminiumdiäthylmonochlorid
in einem Gemisch aus 20 ml Toluol und 80 ml n-Heptan umgesetzt werden.
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Der Katalysator wird in einen 250 ml-Autoklaven gesaugt, in den 25
ml Trivinylcyclohexan, loo g Propylen und lo g Athylen eingeführt werden.
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Das Gemisch wird 24 Stunden bei Raumtemperatur gerührt.
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Die Polymerisation wird dann durch Zusatz von Methanol, das Phenyl-ß-naphthylamin
enthält, abgebrochen. Das Produkt wird auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise
gereinigt und isoliert. Nach dem Trocknen unter vermindertem Druck werden 7 g eines
festen Produkts erhalten, das sich bei der Röntgenanalyse als amorph erweist, wie
ein nicht vulkanisiertes Elastomeres aussieht und in siedendem n-Heptan vollständig
löslich ist.
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Die Infrarotanalyse zeigt die Anwesenheit von Vinylgruppen (Banden
bei lo und 11 yl Methylgruppen (Bande bei 7, 25) und von Methylenfolgen verschiedener
Länge (Bereich zwischen 13 und 14).
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Das Produkt wird in der gleichen Mischung und in der gleichen Weise,
wie in Beispiel 1 beschrieben, vulkanisiert. Eine vulkanisierte Platte mit folgenden
Eigenschaften wird erhalten: Zugfestigkeit 58 kg/cm2 Bruchdehnung 620 ß Modul bei
300 % Dehnung 20 kg/cm3 Beispiel 8 In einem vorher entlüfteten 25o ml-Vakuumreagenzglas
wird der Katalysator gebildet, indem 2 mMol Vanadintrichlorid und lo mMol Aluminiumdiäthylmonochlorid
in einem Gemisch aus 20 ml Toluol und 80 ml n-Heptan umgesetzt werden. Der so hergestellte
Katalysator wird in einen vorher evakuierten 250 ml-Autoklaven gesaugt, der einige
Stahlkugeln enthält, und in den eine Lösung von 3 ml Bicyclo,3,O7nonadien-3,7 in
20 ml n-Heptan, loo g Propylen und 9 g äthylen eingeführt werden. Das Gemisch wird
24 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Die Polymerisation wird dann durch Zusatz
von Methanol, das Phenyl-ß-naphthylamin enthält, abgebrochen. Das Produkt wird auf
die in Beispiel 1 beschriebene Weise gereinigt und isoliert.
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Nach dem Trocknen unter vermindertem Druck werden 5 g eines festen
Produkts erhalten, das sich bei der Röntgenanalyse als amorph erweist, wie ein nicht
vulkanisiertes Elastomeres aussieht und in siedendem n-Heptan vollständig löslich
ist. Die Infrarotanalyse zeigt die Anwesenheit von ungesättigten Stellen (Bande
bei etwa 6,17 /U), Methylgruppen (Bande bei 7, 25) und Methylenfolgen unterschiedlicher
Länge (Banden zwischen 13 und 14/u).
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Das Produkt wird in der gleichen Mischung und in der gleichen Weise,
wie in Beispiel 1 beschrieben vulkanisiert. Eine vulkanisierte Platte mit folgenden
Eigenschaften wird erhalten:
Zugfestigkeit 56 kg/cm2 Bruchdehnung
640 % Modul bei 3oo % Dehnung 18 kg/cm2 Beispiel 9 In einem 250 ml-Vakuumreagenzglas,
aus dem vorher die Luft verdrängt worden ist, wird der Katalysator gebildet, indem
2mMol Vanadintrlchlorid und lo mMol Aluminiumdiäthylmonochlorid in einem Gemisch
aus 20 ml Tolaol und 80 ml n-Heptan umgesetzt werden. Der Katalysator wird in einen
250 ml-Autoklaven gesaugt, in den 5 ml Cycloheptadien-1,4, loo g Propylen und lo
g Äthylen eingeführt werden. Das Gemisch wird 24 Stunden bei Raumtemperatur gerührt.
Die Polymerisation wird dann durch Zusatz von Methanol, das Phenyl-ß-naphthylamin
enthält, abgebrochen. Das Produkt wird auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise
gereinigt und isoliert. Nach dem Trocknen unter vermindertem Druck werden 6 g eines
festen Produkts verhalten, das sich bei der Röntgenanalyse als amorph erweist, wie
ein nicht vulkanisiertes Elastomeres aussieht und in siedendem n-Heptan vollständig
löslich ist.
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Das Infrarotspektrum zeigt die Anwesenheit von ungesättigten Stellen
(Bande bei etwa 6), von Methylgruppen (Bande bei 7,25 µ) und von Methylenfolgen
verschiedener Länge (Bereich zwischen 13 und 14 Das Produkt wird in der gleichen
Mischung und in der gleichen Weise, wie in Beispiel 1 beschrieben, vulkanisiert.
Eine vulkanisierte Platte mit folgenden Eigenschaften wird erhalten: Zugfestigkeit
67 kg/cm2 Bruchdehnung 540 % Modul bei 3oo % Dehnung 14 kg'cm2.